to fuck or not to fuck
Der Fahrgast war Brite. Den Dialog hab ich mal der Einfachheit halber übersetzt.
Eingestiegen ist er am Westerntor, es sollte zum Eros-Paradise gehen.
“Aber halt vorher am Geldautomaten an! Kannst Du mich in einer Stunde wieder abholen?”
“Klar. Achte bitte aufs Kennzeichen, wenn ich nicht rechtzeitig da sein kann, schick ich Dir einen anderen Wagen mit CZ. Bitte nicht woanders einsteigen.”
“Okay, ich verlass mich drauf!”
50 Minuten später komme ich grade aus Borchen zurück, besser gehts nicht. Da komm ich quasi direkt dort vorbei. Hoffentlich kommt er auch…
Jupp, keine 5 Minuten später sitzt er wieder im Wagen und bedankt sich für die Zuverlässigkeit:
“Aber Eros ist echt scheiße. Ich wollte Nu*piiep*, stattdessen hab ich nur drei Bier getrunken!”
“Ähem, Du hast aber schon gesehen, daß es dort eine normale Kneipe UND einen Gebäudeteil mit den Mädels gibt, oder? Rechts ficken, links saufen!”
“Jaja, fahr mal zum Geldautomaten und dann zur Kaserne.”
Hmm, Geldautomat? Schon wieder? Meinetwegen… Aber irgendwie bleiben da nur drei Möglichkeiten:
-Er war zu blöd, die deutlichen Hinweise im gemeinsamen Vorraum der beiden Gebäudeteile zu verstehen. Ja, die sind auch für Briten zu verstehen.
-Er hatte überhaupt nicht genug Geld für einen Besuch bei den Mädels abgehoben.
-Er hat gelogen, warum auch immer.
Puffgänger jeder Nationalität sind manchmal schon sehr merkwürdig. Was solls!
PS: Für die Google-Sucher: Das Eros-Paradise ist in der Haller Straße und wenn man die Straße gefunden hat, ist es auch nicht mehr zu übersehen. Zusatzservice: Google-Maps
27. Januar 2007 um 11:57 Braeven(Quote)
Und was bekommst du jetzt für die Zusatzwerbung
?
27. Januar 2007 um 12:13 Torsten Bentrup(Quote)
Nicht einen müden Euro. das Eros ist für uns Taxifahrer in Paderborn so ziemlich das uninteressanteste Rotlicht-Ziel überhaupt. Kein “Trinkgeld” und die Rückfahrt ist meist auch weg… Blöd ist noch dazu, daß das Eros-Paradise quasi im Stadtgebiet liegt, die Hinfahrt lohnt also auch nicht wirklich.
27. Januar 2007 um 12:44 TaxiIngo(Quote)
Wenn unsereins ein Gast in Bordel das Bordel bei uns in der naehe bringt gibt er eine Karte der Taxifirma mit seinen Namen ab.
Nach einiger Zeit ruft dann der Betreiber in unsere Zentrale an und mann kann dann sein Gast wieder abholen.
Wenn mann dann sein kleines Paeckchen bekommen hat weis mann das er sich vergnuegt hatte.
Fahrgast sagt dann auch immer wieder Ich habenur ein Bier getrunken.
Is klar nee
27. Januar 2007 um 15:38 Wolf Hagen(Quote)
“Der Fahrgast war Brite.” Ist er das nun nicht mehr?
27. Januar 2007 um 22:26 Friesenjung(Quote)
Zu meiner Taxizeit durfte ich auch oft Gäste in die umliebenden Bordelle bringen. Meistens gab es dann auch “Bockgeld”, besonders in den Bordellen gleich hinter der Niederländischen Grenze. Da lohnte sich auch die Fahrt
Und da die Rückfahrt gleich mit kassiert wurde war auch gesichert, das man “seinen” Fahrgast auch wieder abgeholt hat.
Einmal bekam ich sogar ein Extra-Bockgeld von sage und schreibe 100.- DM!
Meine Frage an die Puffmutter, ob ich den Gast öfter bringen darf wurde mit einem freudigen “Ja!!!” beantwortet und der beiläufigen Erwähnung, das er in 3 Stunden mal eben 1500.- DM dagelassen hat….
13. Februar 2007 um 12:33 Mattipatti(Quote)
…und wenn sie mich anmacht, bleib ich die ganze Nacht, oder was???
http://www.musicline.de/de/product/8287681016...
Übrigens lustich: gleich auf einer NDW-Compilations zwei Taxi-Songs!
Und wenn ihr da auf dieser Musikhomepage http://www.musicline.de bei der Suche nach “Songtitel” taxi eingibt, kriegt ihr jede Menge Taxi-Lieder… Favoriten irgend jemand?
26. Februar 2007 um 17:39 schachmatti(Quote)
mattipatti zeigt sich zur Zeit in Kommentaren übrigens generell sehr begeistert von musicline.de, der symphatischen kleinen Independent-Platform.