Kreuze am Straßenrand
Im Kreis Paderborn wurden in den letzten Tagen 30 schlichte, weiße Holzkreuze aufgestellt. Sie sollen an die dort bei Verkehrsunfällen getöteten Personen erinnern und nachdenklich machen.
Bei mir funktionierts… Ich kann mich bei vielen der Kreuze noch recht gut an die entsprechenden Unfälle erinnern.
Das Foto zeigt den Diebesweg kurz vor der Kaserne Athlone. Ein einzelnes Kreuz steht noch kurz davor an der Abfahrt der B1.
Auffällig viele tödliche Unfälle passieren hier übrigens den britischen Soldaten. Weiß eigentlich jemand, warum die britischen Kennzeichen so oft an Kleinwagen mit hoher Motorisierung und fetten Spoilern angeschraubt sind?
Das die Spritkosten dank Benzin-Gutscheinen vernachlässigbar sind ist klar. Aber kennen die keine Versicherungseinstufungen für Anfänger oder hubraumabhängige Steuern? Weiß das einer von Euch?
(mehr Infos gibt es bei www.presseportal.de/polizeipresse)

29. Juni 2006 um 07:16 Hanne(Quote)
Oh, so eine Aktion habe ich vor Jahren mal in Bayern gesehen. Da hat man an einer berüchtigte Landstraße bei Passau für jeden Toten an den entsprechenden Unallstellen ein Kreuz aufgestellt. In manchen Kurven ging der Platz für die Kreuze aus.
Dort war es die jugendliche Landbevölkerung die sich auf der Landstraße nach Diskobesuchen gepflegt den Hals brach.
Ob’s bei der Zielgruppe was geholfen hat? Keine Ahnung, ich bin froh nicht mehr dort leben zu müssen.
29. Juni 2006 um 08:43 required(Quote)
Ich kenne das von amerikanischen Armee-Angehörigen, die mit AD, AF und HK-Kennzeichen (die einem Eurokennzeichen zum Verwechseln ähnlich sehen) bspw. rund um Stuttgart in Hubraummonstern durch die Gegend brettern. Verkehrsregeln, Benzinpreise, Steuern, Versicherung usw. scheinen die alles nicht zu kennen.
Gelobt sei die Ungerechtigkeit.
29. Juni 2006 um 08:44 Required(Quote)
Wieso wird mein Kommentar nicht angezeigt, obwohl die Ziffernkombination korrekt war?
29. Juni 2006 um 08:46 Chris(Quote)
Wird 3 mal angezeigt…
hast wohl zwischenzeitlich die F5-taste vergessen
29. Juni 2006 um 08:57 Torsten Bentrup(Quote)
Hmm, damit haben wir wohl die ersten Nebenwirkungen von WP-Cache entdeckt. F5 wird also Pflicht vorm nochmal-kommentieren.
Ich hab den doppelten Kommentar mal gelöscht.
29. Juni 2006 um 09:06 Chris(Quote)
Oder Anmelden als Registrierter leser, Einfach Konfortabel und sogar Spamfrei
(ich denk mal, die meisten haben Angst, Taxifahrten angedreht zu bekommen;)
29. Juni 2006 um 09:07 Kittyluka(Quote)
Ja sowas hatten wir auch der B1/B5 auch mal, einige Jugendliche damals haben sich jedoch einen Sport daraus gemacht die Kreuze zu klauen oder mit irgendwelchen Sachen zu bekleben/beschmieren.
Effekt hat es auf die Unfallgefährdeten also nicht.
Und Engländer sind so ein Kapitel für sich, auf der Landstraße kam mir mal einer entgegen, auf meiner Spur. Er hatte anscheinend kurzfristig vergessen, dass man in Deutschland rechts fährt. Damals ist zum Glück, bis auf ein paar verstorbene Nerven, nix passiert.
29. Juni 2006 um 09:21 Chris(Quote)
Übrigens, was ist eigentlich mit dem Ziegenbock am Straßenrand?
Der wollte nur ins Blog, oder?
29. Juni 2006 um 09:26 Ben(Quote)
Zumindest bei den Amerikanern hast du recht: lächerliche Steuern, der lächerliche TÜV (4 Räder, check. 1 Motor, check. Gute fahrt!), Versicherung gibts für wenige $s (die kommt dann halt für nichts auf), Benzin für den halben Preis und das wohl wichtigste: Wo soll ein Soldat seine Kohle sonst ausgeben? Er hat keine Ausgaben aber einen stetigen Geldeingang. Einen Plasmafernseher braucht man nur 1x jedes Jahr
Verkerhsregeln haben die auch. Was fehlt ist die Fahrschulpflicht und die Erfahrung mit unbegrenzter Geschwindigkeit auf den (im Vergleich) extrem engen Gässchen in D. (ka wie das in GB aussieht)
So ist’s halt, andere Länder, andere Sitten. Wenn ich mir die finanzielle Belastung für Autofahrer hier anschaue frage ich mich schon, ob wir nicht einen an der Klatsche haben.
29. Juni 2006 um 09:44 Dominik(Quote)
Ist’s nicht so, dass die engl. Soldaten wenn sie hier in Deutschland ein Auto kaufen keine MwSt. bezahlen? Da kann man dann wohl schon mal zu einem höher motorisierten Modell greifen… anders kann ich mir das nicht erklären.
Es ist wirklich fast immer so: wo bei anderen Leuten ein Golf 1.6 FSI vor der Tür steht, steht bei den Engländern ein GTI. Andere haben einen Ford Focus 19 TDCi, die Engländer einen ST.
Als ich meine Freundin neulich zur Schule gebracht hab (PTA Schule, Bleichstr.) ist mir das mal wieder extrem aufgefallen: 3x Golf V GTI, daneben ein Focus ST, ein M3 usw. … huiuiui!
29. Juni 2006 um 11:09 Torsten Bentrup(Quote)
@Chris: Ui, Du hast sogar erkannt, daß es ein Bock ist? Scharfes Auge!
Allerdings vermute ich mal, daß er keinen Bock auf Blog hat. Schließlich sind ausserhalb des Bildes noch jede Menge geile Ziegen auf der Wiese gewesen…
Zum anmelden: Du bist neben Mex und Crazyivender einzige, der die Registrierungs-URL “erraten” hat… Wer auch will: http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-register...
@Dominik: Richtig, deshalb hat hier auch jeder dritte Autohändler als größtes Werbeschild “taxfree sales” am Häuschen stehen. Gerüchteweise verkaufen die auch NUR an britische Staatsangehörige.
29. Juni 2006 um 11:29 nils(Quote)
hello -
mit dem britischem KFZ-Steuersystem is es relativ einfach:
unter 1549cc zahlt man £110.00 p.a (x 1,5 dann hast du Euro)
ueber 1549cc zahlt man $175.00p.a.
Easy isnt it
29. Juni 2006 um 11:35 Dennis(Quote)
Auf einer meiner Lieblings-Moppedstrecken (B195) wurde das (vor)letztes Jahr auch praktiziert. Zusätzlich wurde die mannshohen Holzkreuze noch mit Motorradhelmen geschmückt. Sehr geschmackvoll… :-/
Die einzelne Kreuze standen aber nicht alle für ein Todesopfer… sonst hätte man bei dieser Anzahl schon längst die Strecke sperren müssen….
29. Juni 2006 um 12:38 Tichondrius(Quote)
Find die Idee auch nicht schlecht, ausprobiert hatte man das laut Zeitung ja schon anderswo und da hats funktioniert.
29. Juni 2006 um 13:37 Nik(Quote)
Die Strecke sieht schnurgerade aus. Da frage ich mich als Ortsunkundiger, wieso man da verunglücken kann.
Bei kurvigen Alleen kann ich mir das ja noch vorstellen, aber auf gerader Straße?
29. Juni 2006 um 14:26 Chris(Quote)
Sprit im Blut, Qualm im Kopf (Mitbringsel vom Hollandurlaub),
Probleme mim Blutzucker, Herzinfarkte,
schlechte Bremsen und zu hohe Geschwindigkeit – dazu vielleicht noch: erst seit 3 Monaten den Führerschein,
Trotz Gegenverkehr “mal eben schnell” den Träcker überholen, …
endlos erweiter- und kombinierbar.
PS:
Ich bin 21 – keine 43 – nur so am Rande um Vorurteile gegen alle Junge Fahrer aus dem Weg zu Räumen – is nicht bei allen so;)
29. Juni 2006 um 14:35 Torsten Bentrup(Quote)
@nils: Das erklärt dann auch die “Sparfüchse”, die dann einen Turboirgendwas mit wenig Hubraum bevorzugen…
@Nik und Chris: Eine wichtige Erweiterung speziell für die fotografierte Stelle: Wildwechsel.
BTW: Wenn man am Ende des sichtbaren Straßenstücks ist, hat man links eine von Paderborns Kasernen. Typische Hausstrecke der Briten.
29. Juni 2006 um 16:36 DirtySock(Quote)
@Torsten:
Stelle doch mal bitte das Datum an deiner Digicam richtig ein.
Ist ja schrecklich
29. Juni 2006 um 16:43 Torsten Bentrup(Quote)
@DirtySock: Sowas… Schon die zweite Beschwerde darüber. Ich hoffe, ich denke da nächstes Mal dran.
29. Juni 2006 um 17:51 Nachtfalke(Quote)
Solche Kreuze werden im Landkreis Kleve/Niederrhein seit mehreren Jahren jedes Jahr an allen Stellen aufgestellt, an denen im Vorjahr Menschen im Straßenverkehr ums Leben kamen. Seitdem gehen die Zahlen der Unfalltoten leicht zurück, sind aber immer noch relativ hoch.
Hab mal gehört, daß der TÜV in GB relativ locker mit Tuning umgehen soll. Aber wie alle Gerüchte sollte das mal näher überprüft werden…
29. Juni 2006 um 19:22 daniel(Quote)
Jaja… die Kreuze. Das ist schon heftig. Und macht nachdenklich. Auch wenn diese Kreuze doch etwas “künstlich” aussehen. Vor ein paar Wochen hatte ich ebenfalls schon mal was darüber geschrieben:
http://www.realityontherocks.com/halla/743/la...
29. Juni 2006 um 21:13 Tina(Quote)
Ich kenne die Kreuze, die werden oft von Familienagehörigen aufgestellt nach den Unfällen und nicht selten liegen dort auch Blumen. Gab es vor ein paar Jahren nicht mal die Diskussion diese Kreuze zu entfernen, da sie die Leute ablenken? Ich glaube mich dunkel daran erinnern zu können.
Sind diese “ständigen” Gedenkkreuze nur für Bayern für typisch? Ich habe im “Ausland” nie darauf geachtet, ob es dort auch welche gibt… Und diese weißen sind ja nur für begrenzte Zeit.
29. Juni 2006 um 21:37 Nachtfalke(Quote)
@Tina:
Nicht nur in Bayern sind diese Kreuze üblich. Hier am Niederrhein sind teilweise mehr Kreuze als Leitpfosten an den Straßen. Die “privaten” Kreuze sind aber meist kleiner und nicht so auffällig mannshoch und weiß. In unserer Gegend werden die weißen nur von den Behörden aufgestellt. Auch in den benachbarten Niederlanden finden sich viele Gedenkkreuze (oft mit Name, Geburts- und Todesdatum und allerlei Beileidsbekundungen), hab da allerdings noch nie so große weiße gesehen.
Leider kann man den meisten Kreuzen Jugendliche zuordnen.
29. Juni 2006 um 21:43 Danny(Quote)
Bin ganz neu, hallo zusammen
Also, zu den Briten muss ich mal was beitragen. Ich wohne in Thüringen, genauer gesagt in Eisenach: Hier ist eines der größten Markenoffenen tuning-Treffen (Racewars) – und auch oft sind englische Soldaten dabei, u.a. auch aus Paderborn.
Die haben wirklich die schrecklichsten Anbauten dran. Grund lt. einem von denen: Als Soldat unterliegen sie nicht dem deutschen tüv. Die kratzt es also garnicht, ob sie den Spoiler eingetragen bekommen: Die fahren ihn einfach so.
joa… schlimmes Leben – zum Glücken haben wir die nur alle paar Monate mal aufm Hals.
30. Juni 2006 um 09:12 Andy(Quote)
Hier in Österreich stellt die Kreuze der ÖAMTC (pendent zum ADAC) auf. Bei den privat aufgestellten sind nicht selten Kerzen und Bilder dabei….
2. Juli 2006 um 08:58 Torsten Bentrup(Quote)
@Danny: Herzlichen Dank für die Infos. Jetzt weiß ich endlich, warum es niemanden stört, wenn die Jungs mit Neonlicht unterm Fahrzeugboden oder riesigen, hässlichen Heckspoilern rumbügeln.
2. Juli 2006 um 18:21 Andy(Quote)
Frage zum Grafik/resize plugin: Was verwendest Du da? Schaut supercool aus, und ich bin genau nach sowas in der Art auf der Suche, aber bisher nicht fündig geworden…
Habe einige Sachen ausprobiert, aber nichts gefunden, obwohl es so einige gibt die anscheinend direkt mit Gallery2 (dei ich laufen habe) zusammenarbeiten, aber alle haben die direkte Zusammenarbeit bisher verweigert *grmpf*
2. Juli 2006 um 18:36 Chris(Quote)
http://zeo.unic.net.my/2006/03/29/lightbox-js...
WP – Lightbox nennt sich das ganze.
Hat Torsten vor etwa 2 Wochen vorgestellt.
2. Juli 2006 um 18:38 Andy(Quote)
Danke! Das gung ja schnell
Ich konnte mich dunkel erinnern dass ich was in der Art gelesen habe, aber die Suche nach Grafik und Plugin hat leider nichts geliefert…
Nochmal danke!
2. Juli 2006 um 18:42 Chris(Quote)
Bin grad nach hause gekommen;)
Sonst wärs noch schneller gegangen – hab das Plugin nämlich auch Adoptiert und musste nur nochmal schnell in der Pluginverwaltung bei mir die URL raussuchen;)
2. Juli 2006 um 18:45 Andy(Quote)
*grin* Das ist so eine sache mit diesen einsam umherirrenden Plugins, man muss sie einfach haben (oder wie heißt es bei den Maltesers: One is never enough)… Jetzt mal schauen ob ich das auch gebacken kriege…
3. Juli 2006 um 12:35 Eilan(Quote)
Zu den Amis: seit einigen Jahre unterliegen deren Fahrzeuge dem “echten” deutschen TÜV. Deswegen sieht man schon lange keine alten Rostlauben mehr rumfahren, so wie das früher der Fall war. Außerdem müssen die alle eine schriftliche Prüfung ablegen, bevor sie hier fahren dürfen. Damit bekommen sie dann eine USAREUR-licencse, mit der sie privat in Deutschland fahren dürfen. Dass die dann gerne mal auf den deutschen Autobahns rumrasen, ist irgendwo nachzuvollziehen, denn es wird ihnen immer erzählt, dass es hier keine Geschwindigkeitsbegrenzung gäbe. Außerdem gibt es in den Kasernen T-Shirts zu kaufen auf denen steht: “German Autobahn: I did it and survived”.
Und Versicherung: die müssen hier auch ein deutsche Versicherung abschliessen, die für genau das aufkommt, wofür eine deutsche Versicherung hier halt so aufkommt. Wie teuer die ist, weiss ich nicht, aber bestimmt gibt es da einen extra Army-Tarif. Benzin bekommen die tatsächlich billiger, weil sie die hiesigen Steuern nicht zahlen müssen. In Amiland selbst sind die Preise aber auch gewaltig gestiegen. Die sind zwar immer noch die Hälfte unserer Preise, aber es vor 10 Jahren hatten die nur 1/4 unserer Preise.
Dass sich ein Engländer ab und an mal mit der Seite vertut, kann ich auch irgendwo nachvollziehen. Ich hatte mit dem Rechtsabbiegen in Irland auch so meine Schwierigkeiten.
Ich möchte mit meinem Kommentar natürlich keine gefährdenden Fahrweisen entschuldigen, von keinem, egal aus welchem Land.
3. Juli 2006 um 20:46 Sammy(Quote)
Hmmmm….., ich finde es einfach nur furchtbar. Egal welcher Nationalität man ist, wenn gerade junge Menschen bei sogesagten Discounfällen ums Leben kommen.
Auch meine Cousine hat einen solchen Unfall nicht überlebt und den unbendigen Schmerz den eine Familie nach so einem furchtbaren Ereignis erleidet kann man in Worten nicht fassen.
Ich habe respekt vor jedem Kreuz am Straßenrand, weil auch an meine Cousine ein Kreuz erinnert.
Sammy
3. Juli 2006 um 21:29 Andy(Quote)
In Punkto Schmerz kann ich Dir nur recht geben
Meine Nichte kam auch bei einem Autounfall ums Leben (als Beifahrer). Meine Schwester wollte aber nicht dass ein Kreuz aufgestellt wird, sie selbst wollte nicht immer an dieser Stelle erinnert werden, auch wenn ich mir 100%ig sicher bin dass sie nie an dieser Stelle vorbeifahren kann ohne daran erinnert zu werden. Es hat nichts genutzt, nur 6 Monate später verunglückten an der gleichen Stelle wieder 3 Menschen, und seitdem stehen dort 5 Kreuze…
12. Juli 2006 um 11:42 dArky(Quote)
vor einiger zeit waren wir mal in einer BVJ – einrichtung (wir betreuen auch eine austellung, mit der wir verschiedene bildungseinrichtungen besuchen), dort war eine 17jährige, mit der haben wir uns so bisschen unterhalten über drogen im strassenverkehr, alkoholeinfluss zu hohe geschwindigkeit… – zwei tage später war sie tot. verstorben in einem haufen blech, dass ihr freund – unter drogeneinfluss und viel zu hoher geschwindigkeit – gegen einen baum gesetzt hatte. neben ihr und ihrem freund starben auch noch zwei weitere insassen… mit sicherheit mag der eine oder andere jetzt sagen “selbst schuld”, aber ich denke schuldzuweisung bei einem tödlichen unfall sind nicht so das wahre… der baum steht heute nicht mehr und die kreuze sind auch verschwunden… es ist sehr, sehr traurig, wenn man sich vorstellt, dass man spass mit seinem auto (oder seiner maschine) hat und es soi schnell zu ende sein kann… über 50% sind unschuldig ums leben gekommen…
12. Juli 2006 um 11:49 Torsten Bentrup(Quote)
Es wäre wohl viel für die Verkehrssicherheit getan, wenn jeder Fahrer sich vor dem Zündschlüsseldreh vor Augen führen würde, daß jede Fahrt tödlich enden kann.
Und auch wenn es tausend Gründe für einen Unfall geben mag, tödlich ist letztendlich die Geschwindigkeit.
Ein schlauer Mensch hat vor einiger Zeit mal die Frage gestellt, ob man wohl heutzutage das Auto neu erfinden könnte. Zu 99% würde ein solches Verkehrsmittel nicht zugelassen. Zigtausend Verkehrstote im Jahr würde man (ohne über 100 Jahre Status Quo) heutzutage nicht akzeptieren.
12. Juli 2006 um 22:14 Nachtfalke(Quote)
Jede Fahrt kann tödlich enden… klar, sicher. Man kann aber die Chance auf der nächsten Fahrt zu sterben minimieren, indem man umsichtig, defensiv und vor allem nüchtern fährt. Außerdem beruhigt Nüchternheit im Verkehr ungemein das Gewissen!
Aber: wie schon gesagt kann jede Fahrt tödlich enden, und ich glaube ich bin nicht der einzige Taxifahrer, der schon mal an einer roten Ampel plötzlich ein anderes Auto im Kofferraum hatte. Was einem da so alles durch den Kopf geht: “wenn das jetzt ein Lkw gewesen wäre…”
Es kann jeden treffen, auch den umsichtigsten, defensivsten und nüchternsten Fahrer (aber auch mich)!
1. August 2006 um 23:09 Alex(Quote)
Zur allgemeine Aufklärung:
1. britische Soldaten zahlen hier in Deutschland keine Steuern
2. der TÜV für britische Autos in Deutschland ist sehr streng und genau, so muß man z.B. ´deutsche´ Scheinwerfer einbauen (lassen) um überhaupt das Auto zuzulassen, denn man fährt hier ja auch auf der anderen Seite- also auch andere Scheinwerfer
19. Oktober 2006 um 20:36 Jim Goerner(Quote)
Wenn man sich einschärft *Es kann nichts passieren – ich komme sicher und heil an.*, dann passiert auch nichts. Und man kommt sicher und heil an. Dies näher zu erläutern führt zu weit. Es sei nur kurz erwähnt dass Dr. Joseph Murphy dieses Prinzip erkannt hatte. Ich fahre stets nach diesem Prinzip. Und zwar nicht nur Auro. Ich fahre so vorrausschauend wie kein anderer. Intuitiv entgehe ich jeder Gefahr und meine Anwesenheit im Straßenverkehr bewirkt sogar, dass andere Verkehrsteilnehmer auch vorsichtig fahren. Ich habe es mehrfach erlebt, dass ich an der Ampel stehe, und sehe es wird rot-orange, sehe es wird grün, und denke mir nichts dabei, dass ich immer noch zögere, und der hinter mir merkt es entweder nicht oder es stört ihn nicht. Auf einmal knallt noch so ein Dummer voll konkret über die Kreuzung! Das bemerkenswerte an diesen Stories ist, dass ich durchaus sportlich fahre und bei Grün stets sofort anfahre. Ich rieche es, wenn die Ampel gleich umspringt. Ich mach auch oft den Motor aus, weil ich genau merke, wann es Zeit ist, wieder zu starten. Aber wenn es gefährlich wäre zu fahren, dann warte ich intuitiv. Ganz von selbst. Ist erlernbar. Das. Zumindest als Vegetarier.