Swallow…

Auf der Rückfahrt vom $Puff unterhielten sich die beiden Briten sehr angeregt über ihre Erlebnisse…

Unter anderem erwähnte der eine, daß “sein Mädel” auch gerne nach dem Blasen geschluckt hätte.

Und ich hab bisher immer gedacht, die Frauen dort würden sich mit Geschlechtskrankheiten, bzw. der Vermeidung ebensolcher, auskennen.

Falsch gedacht.

Oder?

Die andere Variante, die mir weitaus besser gefallen würde: Er wollte einfach nur “angeben”.

Ja, Männer machen sowas gelegentlich. Zumindest einige (viele / die meisten / insert your favorite) sind so einfach gestrickt: “Meine Hure hat viel mehr gemacht als Deine. Haaaaa-ha!”

PS: Hure ist übrigens momentan der Begriff, den Prostituierte als Berufsbezeichnung gerne benutzen.

PPS: Heute ist der unicef Aktionstag gegen Aids. Passt! Auch, wenn die sich hauptsächlich um HIV-infizierte Kinder kümmern.

18 Antworten zu “Swallow…”

  1. Erik sagt:

    "Meine $HURE war viel williger als deine." Männer sind beim Angeben auch schon nicht mehr, was sie mal waren. Das heißt doch nur, daß der eine mehr als der andere bezahlt hat. B-)

  2. Torsten Bentrup sagt:

    Nicht umbedingt. In dem Gewerbe ist (zumindest bei Anfängerinnen) wohl auch ein bischen was über Sympathie und Überredungskunst zu machen. Feste Preislisten für "weiche" Vertragsbestandteile gibt es da nicht.

  3. Nicole sagt:

    Hm, Geld kann hier wirklich so einiges bewirken. An Sympathie-Diensten zweifele ich hingegen stark, kann mir nicht vorstellen, dass bei den Huren so etwas noch aufkommt. Man stumpft doch eigentlich extrem ab, wenn man seinen Körper verkauft – warum dann Sympathie für den Kunden entwickeln?
    Grübelnde Grüße
    Nicole

  4. Torsten Bentrup sagt:

    @Nicole: Anfängerinnen oder auch Mädels, die Spaß am Job haben… Sowas gibt es (wenn auch sehr selten).

    Und wenn man es den ganzen Tag mit Arschlochfreiern zu tun hat und dann kommt der gutaussehende, gepflegte, großzügige, nette Typ. Da ist sicher mehr "Dienstleistung" möglich als bei versifften Deppen.

  5. Ex-Dudenmiliz IM sagt:

    "Hure ist übrigens momentan der Begriff, den Prostituierte als Berufsbezeichnung gerne benutzen."

    Das "momentan" kannst du streichen – auf jeden Fall, wenn es um Hamburg geht. Wer in der Davidstraße "Nutte" sagt, bekommt Ärger, und das nicht erst seit gestern.

  6. Wacholder sagt:

    "_Hure_ ist übrigens momentan der Begriff, den Prostituierte als Berufsbezeichnung gerne benutzen."

    Wer in der Davidstraße "_Nutte_" sagt

    Btw: Der Ton macht die Musik. Wenn man es richtig sagt, kann sogar "freundliche Person" zu einer beleidigung werden *g*

    MfG Wacholder

  7. Balu sagt:

    Hm, ehrlich gesagt bin ich davon ausgegangen, dass die Huren von heute auch beim Oralverkehr Kondome benutzen.

    Aber ich bin erstens wahrlich kein Experte was das Gewerbe betrifft und zweitens glaube ich, dass heutzutage viel zu wenig ueber Aids nachgedacht wird.

    Die Krankheit ist zu alt und wann hat man schon mal davon gehoert, dass in der Nachbarschaft jemand an Aids gestorben ist – der letzte Promi ist auch schon laenger her und schwul bin ich auch nicht – wie sollte es mich also treffen?

  8. Starkiller sagt:

    > und schwul bin ich auch nicht – wie sollte es mich also treffen?

    und ich dachte die Zeiten wo AIDS als "Homo-Krankheit" bezeichnet wurde, wären längst vorbei…tja da war ich wohl etwas vorschnell.

  9. Balu sagt:

    Das war ja auch nicht meine Meinung, aber frag mal ein paar Teens im pupertaeren Alter – wenn die ueberhaupt schon mal von AIDS gehoert haben…

  10. Starkiller sagt:

    Meine Schulzeit ist schon was länger her, so das ich nicht weiß wie es heute aussieht (lesen hier auch Schüler mit, die dazu was sagen können?) aber bei uns damals wurde da eigentlich genug Aufklärungsarbeit geleistet, so das nachher wirklich keiner mehr behaupten konnte er wüsse über Risiken und Schutzvorkehrungen nicht bescheid.

  11. Daniel sagt:

    > wie sollte es mich also treffen?

    Nach dem Motto: "Es passiert immer den anderen!"
    Hmm…

  12. sigs sagt:

    @Starkiller: Ja es lesen Schüler mit und ich kann dir nur eins sagen: Die Aufklärung ist heute genauso gut wie früher aber die Jugend fängt damit schon viel früher an.

  13. Starkiller sagt:

    > aber die Jugend fängt damit schon viel früher an.
    ich nehme mal an das du jetzt nicht die Aufklärung meinst :-)

    Solange sie wissen was sie tun, finde ich das ok!
    (whom i’m kidding, wer weiß mit 12 schon was er tut)

  14. Bubu sagt:

    ‘Oral mit Aufnahme’ heißt es dann in den entsprechenden Webautritten der Etablissements… Nun denn *räusper*

  15. Erik sagt:

    Ich bin erstaunt über soviel Fachwissen hier. B-)

  16. de_taxi_driver sagt:

    """"Und ich hab bisher immer gedacht, die Frauen dort würden sich mit Geschlechtskrankheiten, bzw. der Vermeidung ebensolcher, auskennen.

    Falsch gedacht.

    Oder?""""

    nicht falsch gedacht ,,, die meisten "Damen" kennen sich sehr gut aus ,, nur ab und zu trifft man auch auf einige die es ohne Gummi anbieten für knappe 100-150 EU, das diese wissen was sie tun, mag ich doch sehr bezweifeln , sich und die "Kundschaft " in Gefahr zubringen !!!!
    diese Mädels sind wirklich hohl wie ein Brötchen

  17. genevainformation sagt:

    Hmm….wenn niemand danach verlangen würde, gäbe es wohl auch diese Form der Dienstleistung nicht. Insofern sind wohl auch weniger die Damen die "dummen", sondern diejenigen, die die Dienste in Anspruch nehmen.

    Aber es hat lange Tradition in Deutschland (nicht nur dort), die Prostituierten zu stigmatisieren, anzugreifen und für "schlecht" zu halten, ist ja auch bei weitem einfacher als sich mal zu fragen *wer eigentlich dafür bezahlt*. Und in diesem Fall: Für was.

    Glücklicherweise haben die Bundesregierungen seit Schröder in diesem Fall etwas positives vollbracht, nämlich ein wenig Licht, Respekt und Recht – insofern steht der obige Ausfall in einer Tradition, die hoffentlich bald überholt ist.

    Thorstens schreibt übrigens äußerst respektvoll über alle Menschen – selbst über die, die ihm auf den Keks gehen (oder sich das Abendessen in seinem Wagen nochmal durch den Kopf gehen lassen) – vielleicht kann man sich das auch als Vorbild nehmen. Schaden tät’s nicht.

  18. Gerhard sagt:

    Moin!

    Zum Thema AIDS und "orale Aufnahme" bitte einmal in folgendem Infostext des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts (http://bni-hamburg.de) blättern:
    http://www15.bni-hamburg.de/bni/bni2/neu2/inc...
    Da kann man auch anonym AIDS-Tests machen, nicht nur als Risikoperson oder Sanitäter. Play safe, ladies and gents!