Mietwagen vs. Taxi

Schonmal ein Taxi bestellt und es kam ein Wagen ohne Taxischild? Ohne Taxameter mit Preisanzeige, stattdessen wurden die gefahrenen Kilometer angezeigt?

Tja, bei buchstabengetreuer Auslegung der entsprechenden Gesetze ist das nicht in Ordnung. Wer bei seiner Bestellung ein “Taxi” verlangt, muß auch ein solches bekommen. Aber eigentlich ist es für den Kunden auch ziemlich egal. In der Regel kostet die Fahrt ungefähr dasselbe, der Fahrer hat meist die gleichen Prüfungen und Untersuchungen hinter sich (Einziger Unterschied: bei Städten unter 50.000 Einwohnern darf man Mietwagen auch ohne Ortskundeprüfung fahren).

Und was unterscheidet jetzt einen Funkmietwagen vom Taxi?

Taxen dürfen auf der Straße Fahrgäste aufnehmen, Mietwagen nur auf Bestellung.

Ohne Auftrag fahren Taxen an Taxistände, Mietwagen zurück zum Firmenstandort.

Taxen haben feste, gleiche Tarife im gesamten Kreis, Mietwagenpreise bestimmt der Unternehmer selbst. Meist orientieren sich die Preise im Mieter aber am Taxitarif. Es gibt allerdings auch Mietwagenunternehmen, die mehr oder weniger aggressiv über den Preis versuchen, Taxi-Kunden abzuwerben.

Taxen zeigen laufend den Fahrpreis an, Mieter nur die gefahrenen Kilometer. Erst wenn das Fahrziel erreicht ist, kann auf Tastendruck am “Wegstreckenzähler” der Fahrpreis angezeigt werden (wenn diese Funktion im WSZ eingebaut ist). Oft wird auch mit Tabellen ermittelt, welcher Preis zu nehmen ist.

Taxen müssen ein Dachschild tragen, Mieter dürfen es nicht (auch nicht mit anderen Beschriftungen wie “Mietwagen” oder “Firma XY”).

Taxen sind (von ersten Pilotprojekten in einigen Kreisen ausgenommen) immer in Hellelfenbein, Mietwagen können in beliebigen Farben lackiert/foliert sein.

Taxiunternehmer führen 7% Umsatzsteuer ans Finanzamt ab (wenn die Fahrt kürzer ist als 50 km), Mietwagen werden mit den vollen 16% besteuert.

140 Antworten zu “Mietwagen vs. Taxi”

  1. Thorsten sagt:

    Gibt es bei mir hier auch und sind deutlich günstiger als Taxen ;-) So um 30 % – 50 % je nach Fahrtziel. Allerdings dauert das Rufen zu lange :P

  2. Adrian sagt:

    Hm, und wo ist der wirkliche Vorteil? Orientieren sich am Taxipreis, Preis wird nicht angezeigt und wenn ich einen sehen und erkennen sollte, darf ich ihn nicht herwinken?

    Ist das vllt ein Grund, warum ich noch nie Mietwagen (wieso heißen die eigentlich so, kenn das nur vom Urlaub) gehört hab?

    Viele Fragen ;)

  3. Eriko sagt:

    Hallo Allemiteinander!
    Wenn ich ein Taxi bestelle, warum sollte dann ein Mietwagen kommen?

  4. Thorsten sagt:

    Eventuell weil die den Taxifunk abhören?

  5. Eriko sagt:

    Ah alles klar, mir war die kriminelle Energie dieser Subjekte nicht ganz klar geworden :D (den Taxifunk abhören und den Fahrern ihre Kunden wegschnappen ist doch hoffentlich illegal, immerhin sind die ja kein ‘Taxi’)

  6. Arno sagt:

    Ich hab schon erlebt, dass Taxiunternehmer mir einen “Mietwagen” geschickt haben. Also müssen die nicht unbedingt den Taxifunk abhören. Es gibt auch Unternehmen, die Taxis und Mietwagen im Angebot haben.

  7. Thorsten sagt:

    Das stimmt, meines Wissens müssen die Unternehmen aber fragen, ob Du das auch akzeptierst. Immerhin hast Du ein Taxi bestellt und ein Mietwagen ist nunmal laut Definition keins.

  8. Martin sagt:

    Unsere Version davon heisst hier “Minicar”. Ist auch sehr beliebt und bis zu 50% güsntiger als normale Taxen.

    Btw: Bei mir war’s mal andersrum – Minicar bestellt – Taxi gekommen, aber zum Minicar-Preis befürdert worden. :)

  9. Uwe Keim sagt:

    Und ich bin schon wieder mitm Fahrrad ins Büro :-)

  10. Jogi sagt:

    @Uwe: Aber wieder zu spät :-|

  11. Torsten sagt:

    @Adrian: Es gibt keinen direkten Vorteil. Wenn Ihr vor Ort einen Mietwagenunternehmer habt, der über den Preis Kunden binden will (siehe Thorstens Beitrag), kann das Ganze sehr günstig werden. Im Kreis Paderborn und auch den Kreisen Gütersloh und Bielefeld gibt es meines Wissens keine solchen Unternehmen… Tatsächlich ist es hier eher so, daß die eher “zwielichtigen” Unternehmen in PB auch mal höhere Mietwagen- als Taxipreise verlangen… Bei Bullis mit 8 Fahrgastplätzen ist (meiner Meinung nach berechtigt) auch manchmal das Label “Mietwagen” sinnvoll, damit ein kleiner Aufschlag auf den Taxipreis genommen werden kann.

    Mietwagen ist übrigens die Abkürzung von “Funkmietwagen mit Fahrer”, hat also nix mit den Mietwagen im Urlaub zu tun.

    @Eriko: Weil z.B. hier in PB fast alle Taxiunternehmen noch 1-2 Mietwagen angemeldet haben und diese fast gleichberechtigt neben den Taxen bewegt werden. Mietwagen werden hier genutzt, um zu Spitzenlastzeiten (also hauptsächlich Wochenende Nachtschicht) die Kunden ohne unzumutbare Wartezeiten bedienen zu können. Und wenn für die Kunden keinerlei Nachteile und nur Vorteile entstehen, “vergessen” viele Zentralen eben, darauf hinzuweisen. Solange das alle machen und niemand drunter leiden muß, sehe ich da auch keine echten Probleme…

    @Thorsten: Funk abhören ist ein Problem zwischen unterschiedlichen Firmen… Nicht zwischen den Mietwagen und Taxen. Mein Nebensatz bezog sich schon auf die üblichen und nicht wirklich verurteilenswerten “Zustände” am Beispiel Paderborn. Hier gibt es keine reinen Mietwagenunternehmen, also auch keinen Grund, speziell den eigenen Taxen Fahrten abzujagen. Andere Städte haben da andere Voraussetzungen, die solch ein kriminelles Verhalten vielleicht fördern…

    @Eriko 2: Taxifunk abhören und daraus einen Vorteil erzielen ist illegal und mehr als Scheiße! Kommt leider immer mal wieder vor. Das ist allerdings komplett unabhängig davon, ob der kriminelle Fahrer ein Taxi oder einen Mietwagen unterm Hintern hat. Deswegen werden “sensible Fahrten”, also Fahrgäste an Telefonzellen oder ähnliches seeeehr zeitnah rausgegeben: “Fahr mal zur Benhausener und meld Dich kurz vorm Ring!” “Bin da!” “Telefonzelle!”

    Mietwagenfahrer sind natürlich keine kriminelleren Subjekte als jeder andere von uns, prinzipiell gesehen. Wichtig ist halt, daß nicht die Konkurrenz von anderen Firmen die Fahrt bekommt. Ob unser Mieter oder eines unserer Taxen die Fahrt übernimmt ist letztendlich egal.

    @Arno: Völlig richtig. So ist die Situation hier in PB. Als Kunde ist es mir auch egal, ob ich für 12,40 mit Taxischild oder ohne dieses nach Hause kommen. Wichtig ist, daß die bestellte Firma vorfährt! Aber das mit der “richtigen Firma” ist für einige Kunden leider egal. Blöd, wenn man als Taxi- oder Mietwagenfahrer ankommt und der Fahrgast ist schon weg. Nerv!

    @Thorsten: Exakt so wäre die absolut korrekte Rechtslage! Wie zu Arnos Beitrag schon gesagt: Ob Mieter oder Taxi: Wichtig ist die richtige Firma und daß ich nicht draufzahlen muß, weil ich nicht das bekomme, was ich bestellt habe. Wenn mir Pepsi und Coke gleich gut schmecken und ich bestell ne Coke, dann ist es mir egal, wenn ich zum gleichen Preis ne Pepsi bekomme. Ist es ne River oder ich soll für die Pepsi mehr bezahlen, ist es eben ein Grund, mich zu beschweren.

    @Martin: Minicar ist kein Begriff, der gesetzlich fixiert ist. Das Konzept gibt es aber wohl in einigen Städten. Ist dann üblicherweise ein Mietwagenunternehmen mit Kampfpreisen. Als Taxifahrer bin ich froh, daß sich das Konzept (trotz erfolglosem Versuch) in Paderborn nicht durchgesetzt hat. Blöderweise ist bei 50% Rabatt eben auch nicht mehr die Gewinnspanne drin, um gute Fahrer zu bezahlen, akzeptable Wartezeiten zu gewährleisten und einigermaßen brauchbare Fahrzeuge einzusetzen. Hier kostet ein Taxi EUR 1,35 pro Kilometer, auf jeden Besetzkilometer kommen 1-2 Kilometer ohne Fahrgast. Und für 60-70 Cent pro Kilometer ist es kaum möglich, gute Fahrer und sichere Fahrzeuge zu finanzieren. Letztendlich mß halt der Kunde Abstriche machen (und die wenigsten davon sind Gynökologen… Aua, 5 Euro in die “Doofe-Wortspiel-Kasse”!)

    Das wäre möglich, wenn die Fahrzeuge gleichmäßig genutzt wären, aber leider wollen eben die meisten Leute nur am Wochenende nach Mitternacht befördert werden… Da muß dann in wenigen Stunden das Geld verdient werden, um eine Dienstbereitschaft rund um die Uhr garantieren zu können…

    Tippfehler oder auch dummes Gerede bitte ich zu entschuldigen. Ich komme grad von einer Geburtstagsfeier und bin nicht mehr soooo nüchtern… Zu Eurer Beruhigung: Ich bin natürlich mit dem Taxi gefahren! Aber auf dem Platz vorne rechts!

  12. Torsten sagt:

    @Uwe & Jogi: Am schlimmsten find ich ja: MIT DEM FAHRRAD! Das ist wirklich böse…

  13. Klaus sagt:

    Vorne rechts? Da sitzt in England der Fahrer, du böser, du :-)

  14. Torsten sagt:

    Bin ich Brite oder was? Ich red natürlich von meinem schon mehrfach erwähnten Lieblingstaxi in Paderborn!

  15. Uwe Keim sagt:

    Jogi, Du Saftbirne! Ich war um halb sechs da, so wie Du auch!

  16. Thorsten sagt:

    @Torsten: Bei uns hier in der Gegend gibt es zwei Firmen: Das eine “schimpft” sich Minicar und fährt mit neuesten BMW, darunter auch nen 7er und hält immerhin schon mehr als ein Jahr durch. Allerdings gibt es im Raum Bad Homburg auch genug Firmenfahrten vom und zum Flughafen von unterschiedlichsten Firmen, darunter auch der Familie Quandt, die bekanntermaßen ja einen kleinen Anteil an BMW haben ;) Das andere kenne ich nicht so gut, fängt aber mit X an.

  17. roxic sagt:

    In Kassel waren die Minicars günstiger, hatten deutlich mordernere Fahrzeuge und kannten sich in der (kleinen) Stadt genauso wenig aus, wie die Taxifahrer, denen ich das Ziel in der Innenstadt oft besoffen erklären musste.

  18. Torsten sagt:

    @Jogi & Uwe: Macht nur so weiter! BIS EINER WEINT!

    @Thorsten: Hier heißen neue Unternehmer gerne was mit A am Anfang… z.B. A-Taxi, ABC-Taxi…

    Bei neuen Taxi- und Mietwagenunternehmen kommt übrigens der Konkurs meist mit der ersten Steuerprüfung. Ist die Buchführung nicht absolut wasserdicht, nimmt das Finanzamt gerne Schätzungen anhand der gefahrenen Kilometer und Vergleichswerten aus der Branche vor. Kilometer stehen auf jeder Werkstattrechnung und die Vergleichswerte sind für Neuunternehmer oft völlig überzogen. Üblicherweise versuchen die “Neuen” mit Dumpingpreisen einen Teil vom “Kuchen” zu bekommen, dürfen dann aber Steuern auf den Normalfahrpreis nachzahlen: Genickbruch!

  19. Thorsten sagt:

    Ich halte mich mal auf dem Laufenden und werde wieder berichten :)

  20. Gigl sagt:

    Du erwähnst die Farbe Hellelfenbein. Ist diese Farbe ausschließlich für Taxis reserviert, oder könnte ich mein Auto theoretisch auch so lackieren lassen?

  21. Torsten sagt:

    Hellelfenbein ist nicht ausschließlich für Taxen reserviert, jedes Fahrzeug darf so lackiert sein.

  22. Martin sagt:

    @Torsten

    Ja, Du hast recht – gute Fahrer & gute Fahrzeuge geht zu den Preisen meist nicht. Okay,.. die Fahrzeuge sind – IMHO – alle gut bis sehr gut,.. nur die Fahrer. Meist unfreundlich und unter notroischem Zeitdurck. Da geht es dann teilweise nachts, bei leeren Straßen mit 100 km/h durch die Innenstadt. Rechts vor links? Schei** drauf – wir machen einfach ne Lichthupe, damit der Vorfahrtberechtigte gewarnt ist und rasen durch.

  23. Torsten sagt:

    Hmm, halber Preis bei doppelter Geschwindigkeit… Auch ein Geschäftsmodell. Blöd nur, wenn die Verschleiß- und Unfallkosten dafür enorm steigen. Der “Verschleiß” an Fahrgästen (weil sie nun Angst haben, dort noch einzusteigen oder durch Unfälle) ist allerdings ein weitaus gewichtigerer Grund, so einen Mist nicht zu machen.

  24. taxiblog.de » Blog Archive » Taxi-Flatrate? sagt:

    [...] Möglich wäre ein solches Angebot mit Mietwagen. [...]

  25. taxiblog.de » Blog Archive » Ratefuchs… sagt:

    [...] Es hätte wohl auch zu lange gedauert, ihm zu erklären, daß es nur genau ein Unternehmen in Paderborn gibt, das für Ihre Mietwagen wesentlich mehr verlangt als den sonst eher üblichen Taxitarif. Aber so hat man wenigstens Luft in der Kalkulation! Macht doch auch nen guten Eindruck, wenn man mal 10% runterlässt, obwohl man vorher 20% draufgeschlagen hat. [...]

  26. thomas sagt:

    hallo,
    ich bin grad dabei meinen taxischein zu machen. Ich habe grosses interesse, mich in diesem bereich selbstständig zu machen. Jetzt aber, bringt mich die minicar ( Mietwagen) geschichte durcheinander. Ich finde aber keine informationen zum minicar unternehmen. Wer kann mir von euch helfen…?

  27. Torsten Bentrup sagt:

    @Thomas: Hast Du konkrete Fragen?

  28. taxiblog.de » Blog Archive » Wunsch = Befehl = FAQ sagt:

    [...] Taxi vs. Mietwagen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten [...]

  29. Ecki sagt:

    Hallo Thorsten, du schreibst ein Mietwagen darf kein Dachschild haben. Ich bin gerade dabei für mein Unternehmen ein solches machen zulassen. Die BO.Kraft sagt nichts darüber aus. Wenn das Schild mit der Aufschrift Mietwagen versehen und NICHT beleuchtet ist, aber der STVO. entspricht, gibt es kein Gesetz welches ein Dachkennzeichen verbietet. Klar TAXI darf nicht drauf stehen. Aber Mietwagen schon. Urteile darüber gibt es auch schon. Eine Mietwagenunternehmerin hatte ein Schild mit Beleuchtung angebracht, die Beleuchtung wurde per Gericht verboten, das Schild aber nicht!

    Gruß Ecki

  30. werner sagt:

    mietwagen dürfen im saarland auch dachschilder führen.
    was draufsteht ist egal, halt eben nur nicht taxi.
    allerdings dürfen diese nicht beleuchtet sein.
    genehmigt ist dies seit dem jahr 2004.
    werner

  31. delfin sagt:

    in berlin unterscheiden sich taxen von mietwagen in der hinsicht, das mietwagen größtenteils fahrzeuge der ober-und luxusklasse sind, immer sehr gepflegt und die fahrer erscheinen in angenehmen adretten outfit. des weiteren sind die fahrer höflich und zuvorkommend, halten den fahrgästen die tür auf usw. – was man von den taxifahrern nicht behaupten kann.
    wenn nun ein mietwagen zum selben preis – oder nur leicht darüber fährt (aufgrund des höheren mehrwertsteuersatzes, dann sind meines erachtens die fahrgäste geistig nicht voll auf der höhe. aber es ist ja allgasmein bekannt, das das deutsche volk alles andere als qualitätsbewußt ist. in berlin werden dreckigen und klapprigen fahrzeugen den vorzug gegeben – auch an den 5-sterne-hotels. das beweist wie ungebildet und niveaulos die doormänner sind, wenn sie solche taxen heran winken. in berlin haben ordentliche taxifahrer keine chance zum überleben. die anderen (50%) sind hartz4 empfänger und arbeiten schwarz – von den fahrgästen und von der regierung unterstützt. in england oder usa ist dieses unmöglich. aber das deutsche volk und gerade die berliner – sind ein volk der ignoranten, feiglinge und katzbuckler. gerade eben lud ein kollege (mit S-klasse) am maritim-hotel einen fahrgast aus. ein neuer wollte von ihm befördert werden, aber der doorman schickte ihn weg mit dem hinweis das erst das taxi von dem 80m entfernten halteplatz “dran” sei. es kam eine alte verdreckte rostschüssel. der kunde wird sich gefreut haben. ja!!!! so geht man hier mit guten taxifahrern um!!!! ich hätte mir das nicht bieten lassen – zumal der fahrgast das recht der freien taxenwahl hat. und? wie findet ihr das???

  32. Fabian sagt:

    Hallo Torsten ich hätte da 2 Fragen:

    -darf man in einem Wohngebiet ein Mietwagen zulassen?

    - darf ein Taxiunternehmer Gewinnerbringent Taxen (Gebrauchte&neuwagen) verkaufen? ( is ja kein Autohändler)

    MfG
    Fabian

  33. Torsten Bentrup sagt:

    @Fabian:

    Mietwagen müssen ohne Fahrauftrag zur Zentrale zurückkehren. In Wohngebieten dürfte es da schnell Probleme mit den Nachbarn geben… Hier in PB hat fast jedes Taxiunternehmen auch 1-2 Mietwagen, einige Zentralen liegen auch im Wohngebiet. Ob ein reines Mietwagenunternehmen auch so genehmigt würde hängt von der Ordnungsbehörde ab und ist meiner Meinung nach eher fraglich.

    Zum An- und Verkauf: Ich würde einfach die Gewerbeanmeldung etwas erweitern lassen und alles wäre klar. Es ist ja keinem Unternehmer verboten, mehrer Geschäftszweige zu bedienen. Klassische Kombination ist Bestatter und Taxi. Oder Stahlgroßhandel und Taxi. Scheint also nichts gegen zu sprechen.

    Ich bin allerdings weder Anwalt, noch habe ich mit den Genehmigungen direkt zu tun. Also bitte einfach mal direkt nachfragen, dann gibt es auch verbindliche Antworten.

  34. Chris sagt:

    moin moin zusammen!
    ich bin selbstständiger mietler aus oldenburg (kreis ol, nds)
    ich habe auch schonmal in erwägung gezogen zu expandieren, und zwar auf taxi umzusteigen, mit nebenherlaufenden mietwagen( geringere anzahl als jetzt). mit der rückkehr pflicht besteht keine probleme, da unser stütz in eienm gewerbegebiet liegt.
    gibt es jemanden der mir ein paar tipps geben kann, oder der diese “verwandlung” schonmal durchgeführt hat?
    taxi-konzession liegt mir schon vor, such halt nur nen paar tips, bedanke mich jetzt schon für eure hilfe.
    wünsche euch ein frohes fest und erholsame feiertage. einen guten rutsch.
    chris

  35. ecki sagt:

    Das ist kein Problem, wieder komplette BO-Kraft Hauptuntersuchung. Uhr zum Taxi umstellen, Eichamt Dachzeichen auf TAXI, zum Ordungsamt alles abgeben fertig.

  36. doris sagt:

    Hallo,

    warum müssen eigentlich Taxifahrer so schreckliche Autofahrer sein. Könnt Ihr nicht einmal Rücksicht auf andere nehmen. Es ist mir aufgefallen, daß es immer schlimmer geworden ist in den letzten Jahren. Ich bin ganz ehrlich, wenn ich bedenke – ich bestelle ein Taxi und der Taxifahrer bringt auf dem Weg zu mir beinahe 5 oder 6 Menschen um…..
    Nein Danke. Ich fahre kein Taxi mehr und rate allen davon ab.

    Gruß (nicht freundlich)
    Doris

  37. Torsten Bentrup sagt:

    Warum sind alle Frauen so pauschalisierend? Oder um es anders zu sagen: Alle Verallgemeinerungen sind doof!

    Natürlich gibt es Verkehrsidioten auch im Taxigewerbe. Wahrscheinlich sogar mehr als in den meisten Berufsgruppen. Typische TDI-Vertreter schlagen uns höchstwahrscheinlich doch noch in Sachen “Rücksichtslosigkeit im Verkehr”… ;) Halt Berufsgruppen, die bei schneller Fahrweise mehr Umsatz machen können. Traurig, aber viele Menschen denken so.

    Unser Imageproblem: Blöderweise fahren wir überall durch die Gegend. Und alle Dienstfahrzeuge haben auch noch alle ein ähnliches Design. Da fällt individuelles Fehlverhalten sofort als “Taxifahrer fährt scheiße” auf.

    Mit anderen Worten: Doris, wenn Du so subjektiv pauschal über uns alle urteilst, finde ich das ziemlich arm. Denk bitte nochmal über Deine Ansichten nach. Danke!

  38. TaxiIngo sagt:

    Halt Berufsgruppen, die bei schneller Fahrweise mehr Umsatz machen können. Traurig, aber viele Menschen denken so.
    Habe mal überschlagen das wenn der Fahrer imer zu schnell fährt hat er eventuel 2 Fahrten mehr auf den Zettel.
    Dafür aber mein Leben und das der anderen auf Spiel setzen , nee danke
    Nerven werden auch geschont

  39. Doris sagt:

    Hallo Torsten,

    sorry, aber ich will das nicht pauschalisieren!! Ich war halt nur sauer, daß mich auf meinem 6 km Heimweg drei Taxen wirklich krimminell überholt haben. Ich bin selber Autofahrer – bin aber zu dieser Jahreszeit wieder mit meinem Motorroller 120 ccm (PKW-Geschwindigkeit) unterwegs. Zwei von den besagten Taxen haben mich beim Überholen berührt. Was soll ich machen? Die Wagennummern u. Kennzeichen habe ich – soll ich zur Polizei? Gebt mir doch bitte einen Rat, wie ich damit umgehen soll, und dann noch als Frau…………….

  40. Tromann sagt:

    Hi Doris. Ganz klar zur Polizei damit.

  41. Babyteufelchen sagt:

    Hallo liebe Leute,

    Jetzt möchte ich mich mal zu dem ganzen Thema auch äussern. Denn ich bin eine Fahrerin aus einem Mietwagen – Unternehmen und finde es ganz schlecht wie hier über uns gesprochen wird. 1. Wir hören keine Funks von irgendwelche Taxi Unternehmen ab. 2. Ist unsere Auftragslage gross genug um selbst noch fahrten weiter zu geben. 3. Fahren wir auch immer wieder zurück an unsere Betriebsstätte. Es gibt Firmen die halt lieber mit einem Komfortablen Mietwagen gefahren wollen zum Airport wie mit einem normalen Taxi. Wenn ich erlich bin fahre ich auch lieber mit einem Neutralen Fahrzeug. Ich habe 5 Jahre Taxi mit Schild auf dem Dach hinter mir und bin echt froh jetzt in einem Neutralen Auto unterwegs zu sein! Naja wenn ihr noch fragen habt könnt mich auch gerne anschreiben. Bin ja kein Unmensch!! LG Nina

  42. mirko sagt:

    WENN MAN IM GLASSHAUS SITZT SOLLTE MAN NICHT MIT STEINEN WERFEN

  43. Andre Heinrichs sagt:

    Wenn man vor einer defekten Tastatur sitzt, sollte man nicht mit Buchstaben werfen.

  44. blit sagt:

    tja und dann gibt es noch taxi unternehmen die habe fast nur mietwagen
    in paderborn am start.
    ich glaube jeder weiß wen ich meine. (gelb ist günstig)

    und seit ein paar tagen sogar mehrere “dacia logan”

    sowas nennt sich auch noch auto

    also , wenn ich ein taxi bestelle und dann kommt sowas
    da muss ich doch nicht einsteigen,oder

    das ist ja als wenn ich mit dem bus fahren will und es kommt eine eselskarre.

    meine frau sagt immer “wenn ich mercedes fahren will dann rufe ich mir ein taxi oder fahre bus”

    es sollte doch ein mindestangebot an sicherheit und komfort gegeben sein wenn ich dafür mein hart vedientes geld ausgebe.
    :)

  45. Torsten Bentrup sagt:

    Bei den “Gelben” sollte man sowieso nicht einsteigen.

    Wenn ich ein TAXI bestelle und die schicken mir einen Mietwagen, der mal eben schnuckelige EUR 1,60 (auch 1,80 hab ich schon an der Ampel ablesen können) pro Kilometer haben möchte, werd ich stinkig. Zum Vergleich: Alle Taxen im Kreis PB nehmen EUR 1,45 Nachts und 1,35 Tagsüber pro Kilometer.

    Aber zu den Gesellen gibts hier demnächst eh nochmal einen Bericht. Zuerst warte ich mal noch die Entwicklung ein bischen ab, da ist grad einiges im Gange.

  46. Babyteufelchen sagt:

    Entschuldige Torsten,

    Aber bei Mietwagen gibt es keine Uhren das ist der Unterschied zu den Taxis. Wir haben pauschal Preise. Das heißt bei einem Mietwagen Unternehmen zahlst du nichts wenn du an einer Roten Ampel stehst. Du kannst ja mal wenn du magst auf unsere Homepage gehen, da wird dir alles Beschrieben was du wissen willst. Preisliste, komfor der Autos ausserdem fahren wir auch Mercedes nur nicht in Elfenbein Farbe sondern in silber. Wir nennen uns ja auch die Silberpfeile da her. Unser Unternehmen ist das TSS-Minicar in Oberstedten. Ach so die Homepage: http://www.die-303330.de würde mich freuen, wenn du es dir mal anschaust. LG Nina

  47. Torsten Bentrup sagt:

    Ähem, entschuldige Babyteufelchen. Ich will nicht ausschließen, daß es wirklich Mietwagen ohne geeichten Wegstreckenzähler gibt. Es ist sicher auch richtig (oben meinen Basisartikel zu den Kommentaren schon gelesen?), daß die Preise frei festlegbar sind.

    Aber: Im Indivdualverkehr habt Ihr auch zumindest Anhaltspunkte, wieviel pro Besetztkilometer zu berechnen ist. Wenn jemand stundenlang in Bad Homburg um den Block fahren will, werdet Ihr Euch sicher nicht mit 5,– abspeisen lassen.

    Und für diese Problematik gibt es Wegstreckenzähler, an denen man am Ende der Fahrt die Kilometer abliest und mit einer Liste, Taschenrechner oder bei aktuellen WSZählern direkt auf Knopfdruck den Fahrpreis abliest.

    Die “Gelben” haben den aktuell eingestellten Kilometerpreis direkt die ganze Zeit im Display stehen. Und da steht (nur bei diesem Unternehmen) eben 1,60 bzw. neuerdings auch 1,80 Euro. Dafür kommen abgewrackte Karren oder neuerdings Dacia Logan Kombis in Taxifarbe vorgefahren.

    So ziemlich jedes Taxiunternehmen in PB hat auch ein-x Mietwagen “nebenbei”. Aber nur die “Gelben” überbieten mit den Mietwagenpreisen die Taxitarife (Bullis mit 6-8 Fahrgastplätzen ausgenommen, bei denen hab ich auch volles Verständnis für leicht höhere Tarife).

    Eine ganz üble Masche dieses bestimmten Unternehmens. Am Wochenende haben die verständlicherweise kaum Anrufe, deshalb plaziert man sich direkt neben den Taxiständen. Illegal, unkollegial und schlicht zum kotzen.

    Das Euer Unternehmen da eine ganz andere Strategie fährt, ist mir schon klar. Gegen Euch als Konkurrenz hätte ich nichts, zumindest die Website sieht nach fairer Geschäftspolitik aus.

  48. Babyteufelchen sagt:

    Ehrlich gesagt, haben wir es auch nicht nötig uns dort zu Platzieren wo andere Taxis sind. Danke freut mich das dir unsere Seite gefällt. Ich finde man sollte miteinander und nicht gegeneinander. Wir z. B arbeiten mit einem Elfenbein Unternehmen zusammen. Wenn es Herr Weber nicht schaft seine Aufträge alle nach zu kommen, so schickt er uns hin. Wir fahren für ihn und er für uns. Schon traurig das es so Unternehmen gibt die nur Abzocken, wir haben hier auch 2 Firmen die so sind und das ist nicht fair. Der X – Press Minicar hat Fahrer die keinen Personenbeförderungschein haben und bei Citycar sieht es genau so aus, die können ja noch nicht mal ne Karte lesen, das kommt dazu. Ich muß sagen ich habe vor 6 Jahren meinen Taxischein gemacht und bin froh, aber ich muß sagen mich ärgert es das ich so viel bezahlt habe und andere so fahren dürfen. Ist schon traurig die ganze Angelegenheit. Find es aber schon das es noch Bürger gibt die sich darüber Unterhalten können ohne gleich in die Luft zu gehen. LG Nina

  49. Horst sagt:

    de

  50. Horst sagt:

    dewewewe

  51. Horst sagt:

    Wenn man bedenkt das der dieselpreis schon bei über 1,30 euro liegt , ist es verständlich das der kilometerpreis bei mietwagen 1,60 euro beträgt jetzt. Wäre eine entschuldigung für dieses unternehmen gelb .Aber seit dem bestehen des unternehmens fahren die gelben schon mit 1,60 euro , das heist 5 jahre wurden die fahrgäste veräppelt. beispiel: fregt der fahrgast dem zentralisten dieses unternehmens : können sie mir für die fahrt 10 % billiger machen ist ja bei mietwagen erlaubt, antwortet der zentralist klar doch mit uns fahren sie immer billig .aber mathemtiker können das leicht herausfinfen ;-) das auch bei 10 % bei 1,60 euro teurer ist als der taxitarif 1,35 euro.

  52. Wolfram sagt:

    jaja… nina… der xpress… unser lieblingsthema ;)

  53. Wolfram sagt:

    Hallo Nina,

    komisch… MICH wollte Christian noch gar nicht verklagen, und das, obwohl ich alles, aber auch wirklich alles, was Du da schreibst, aus eigener Erfahrung bestätigen könnte… :)

    Na, wir schauen einfach mal, was da noch so kommt… vermutlich nichts… Weißt doch, Hunde, die bellen, beißen nicht – und wer so kurz vor der Schwelle zur Geschlossenen steht, reißt sich eh am Riemen ;) .

    Lieben Gruß nach F-Dorf,
    Wolfram

  54. delfin sagt:

    mir stehen die haare zu berge, wenn ich das hier alles lese. taxifahrer und taxiunternehmer sind nichts anderes als sklaven der staatlichen reglementierungen und mülleimer für den frust irgendwelcher fahrgäste. taxifahrer können nur meckern und jammern, aber etwas gegen die fatale situation unternehmen – nein dazu sind sie nicht in der lage. Denn: die alten geben sowieso bald auf- denen ist die taxizukunft wurscht. und der 70prozentige ausländeranteil ist durch hartz4 abgesichert – die verdienen sich nur ein taschengeld nebenbei, damit sie nicht den ganzen tag zuhause rumsitzen müssen.

  55. Fritz sagt:

    Hallo,habe mal eine Frage:
    Was ist der Unterschied zwischen dem Taxischein und dem Funk und Mietwagen schein?
    Meines wissens nach sind das 2 verschiedene Prüfungen (Funk und Mietwagen ist nicht so anspruchsvoll wie Taxi)!
    Stimmt das,und wenn ja wie ist das genau??

  56. Wolfram sagt:

    Der einzige Unterschied ist, daß Du für nen Mietwagen meist keine Ortskenntnisprüfung brauchst (nicht in jeder Stadt, aber meistens)… sonst ist die Prüfung gleich :) .

    LG Wolfram

  57. Ecki sagt:

    Der Unterschied, in Städten unter 50 000 Einwohner braucht der Mietwagenfahrer keine Ortskundeprüfung abzulegen, über 50 000 selbe Ausbildungwie ein Taxifahrer auch.

    Der Mietwagen darf nicht an den Taxistand und darf kein Dachzeichen mit Beleuchtung haben! Ohne Beleuchtung darf nicht TAXI oder MIETTAXI draufstehen, Namen Telefonnummern, oder Mietwagen etc. schon.

    Der Mietwagen MUSS nach beendigung seiner Fahrt immer wieder zum Sitz der Fa. zurückkehrern, ausser er bekommt einen Auftrag über Funk oder Handy. Vorsicht, die Rufumleitung auf das Handy muss zuerst Zuhause in die Telefonanlage einlaufen, also darf nicht schon bei der Telekom umgeleitet werden, sonst kommt der Anruf nicht über den Betriebssitz und dieses ist nicht erlaubt!

  58. Ecki sagt:

    Nachtrag, die neueren Modell von Hale und Kienzle, zeigen am Anfang den Einschlag in € an, dann die gefahrenen Km und am Ende auch den Komplettbetrag in €. Früher musste dies anhand einer Tabelle abgelesen werden!

  59. Mini-Car Mann sagt:

    Was für ein dummer Schwachsinn hier.

    Mietwagen-Fahrer haben Ortskundeprüfung !!!

    Preis wird je nach Taxameter wohl angezeigt während der Fahrt.

    Deutlich billiger als diese Taxen welche Ausländische Teppichflieger schleichen lassen !!! Langsam fahren = mehr Umsatz !!!

    Forever Mini-Car – das einzig wahre !!!

  60. Torsten Bentrup sagt:

    a) Mietwagenfahrer in Gemeinden unter 50.000 Einwohnern benötigen keine Ortskundeprüfung. Aber natürlich können sie diese haben.

    b) Dann verhält sich der Unternehmer gesetzeswidrig, sowas ist schlicht verboten.

    c) Können deutlich billiger sein. In Paderborn kannst Du auch nen Dacia-Logan-”Minicar” für 10-20 % über dem Taxitarif erwischen.

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

  61. BRV-Christian sagt:

    Mini-Car Mann sagt:
    Langsam fahren = mehr Umsatz !!!

    Ja klar, vor allem, wenn der Preis nach Fahrstrecke berechnet wird…
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr***e halten.

  62. BRV-Christian sagt:

    Da fällt mir auch gerad noch ne Story ein:
    Ein hier ansässiges Mietwagenunternehmen holt eine Gruppe von zu Hause zur Disco ab. Der Fahrpreis ist unschlagbar günstig, um die 7 Euro statt etwa 10 mit nem Taxi.
    Natürlich bestellt die Gruppe den selben Mietwagen für die Rückfahrt. Beim bezahlen dann die Böse Überraschung: Knapp 20 Euro wollte der Fahrer haben.

  63. Mini-Car Mann sagt:

    BRV….habe ich Dich beleidigt ??? Neee, also…

    Du hast Doch einen Schuss. Denkst wohl in Elfenbein ???

  64. White Van Man sagt:

    @Mini-Car Mann
    Du hast mit dem stänkern angefangen:
    “Was für ein dummer Schwachsinn hier.”
    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus…

    Wie Ecki und Thorsten schon schrieben, _müssen_ Mietwagenfahrer in kleinen Gemeinden unter 50k Einwohnern _keine_ Ortskundeprüfung haben. Deshalb kannst du wohl nicht pauschal sagen:
    “Mietwagen-Fahrer haben Ortskundeprüfung !!!”

    Und was ist mit dem blöden Satz:
    “Langsam fahren = mehr Umsatz”
    Wenn ich so langsam fahre, daß das Taxameter im Zeitmodus abrechnet, dann wären die Fahrgäste schneller, wenn sie zu Fuß gehen würden. Das ist also vollkommener Blödsinn, was du da von dir gibst!

  65. queru sagt:

    mädels, könnt ihr ihr mal wieder flauschig werden?

    ich hab 4 jahre meines lebens auf einer taxe verbracht und jetzt weitere 4 jahre auf einem mietwagen, ich kenne also beide seiten.

    bei uns verhält es sich so: mietwagen MÜSSEN einen wegstreckenzähler haben, auf dem nachfahrtende der zu zahlende betrag mittels eines druck auf die “kasse-taste” der angezeigt werden kann. alternativ kann man auch mit einer kilometer-/preisliste arbeiten. taxameter, auf denen dauerhaft der fahrpreis angezeigt wird, sind nicht zulässig.

    was die preise angeht: im normalfall haben die drei mietwagenunternehmen in oldenburg die gleichen preise wie die hiesigen taxen, allerdings haben wir kein pflichtfahrgebiet und können sonderpreise machen (machen wir allerdings meist nur bei auswärtsfahrten)

    einer der hauptunterschiede zwischen taxen und mietwagen hier ist der zustand der fahrzeuge – den geschätzen 30 mietwagen, die durch die bank weg sauberer und neuwertiger sind stehen 110 taxen gegenüber, von denen mindestens 50 “versiffte alte dreckschleudern” sind, die anderen jedoch sind auf einem erträglichen maß.

    allerdings pauschalisieren die fahrgäste meistens allzugerne (taxen = alle dreckig, fahrer unhöflich, sprechen kaum deutsch, etc. mietwagen = alle sauber, fahrer höflich, gut gelaunt und der amtsprache dieses landes mächtig). wen wundert es da, daß wir zulauf haben und den taxen langsam die felle davonschwimmen? :D

    nichtsdestotrotz machen wir alle die gleiche arbeit und sollten uns auch untereinander nicht bekriegen. miteinander statt gegeneinander.

    so, das war mein wort zum sonntag

  66. Torsten Bentrup sagt:

    Worauf wir uns gerne einigen können (und eigentlich auch nie in Abrede gestellt wurde):

    Es gibt gute und schlechte Taxiunternehmen (-Fahrer, -Fahrzeuge). Und es gibt gute und schlechte Mietwagenunternehmen (-Fahrer, -Fahrzeuge).

    Was aber auch amtlich ist: Mini-Car Man ist mit seiner “Diskussionskultur” keine gute Werbung für Mini-Car. Gut, daß wir nicht verallgemeinern wollen.

  67. Ecki sagt:

    Mini-Car Man,

    Du solltest, bevor du andere als Schwachsinnig darstellst mal einige Fach-Bücher lesen, oder mal vielleicht deinen Chef fragen.

    In Orten mit MEHR als 50 000 Einwohnern MUSS auch ein Mietwagenfahrer eine Ortskundeprüfung ablegen, das war schon immer so und wird auch in Zukunft so bleiben. UNTER 50 000 Einwohnern braucht der Mietwagenfahrer keine Ortskundeprüfung abzulegen. Wogegen der Taxifahrer IMMER eine Ortskundeprüfung machen muss.

    Dein Wegstreckenzähler, wie der Name schon und sagt und “queru” schon schrieb, zeigt bei modernen Geräten zuerst den gültigen Einschlag an, beim ersten anfahren springt dieser sofort in den Km-Status und zeigt die gefahren Wegstrecke an. Erst wenn der Wagen wieder steht, kannst du den Wegstreckenzähler abschalten und bei Kasse wird dann die gefahrene Strecke, durch den vorgebenen Tarif, in € dargestellt.

    Sollte dies alles bei Dir anders sein, so fährst entweder im Kongo auf staubiger Piste und in der BRD mit einem ungesetzlichen Messgerät und nicht gültigem Personenbeförderungsschein.

    Oder anders gesagt. Wer keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!

  68. Vantast sagt:

    Ein Hallo aus Bärlin!

    Habe einen Mietwagen (mit einer Zusatzkonzession für Stadtrundfahrten)und bin auf Sightseeing-Tours mit 9-Sitzern spezialisiert.
    Nun möchte ich meinen Mietwagen abends und nachts an markanten Orten, so z.B. vor 5*-Hotels werbeparken.
    Darf ich mein individuell gestyltes weißes Dachschild beim Parken beleuchtet haben? Während der Stadtrundfahrten/ Transferfahrten entferne ich das Dachschild natürlich.
    Was meinen die Experten beider ‘Fraktionen’?

  69. queru sagt:

    als experte würde ich mich nicht grade bezeichnen, aber meines wissens nach sind (beleuchtete) dachschilder – selbst wenn sie eine andere farbe haben – aufgrund der “verwechslungsgefahr” mit taxen in vielen, wenn nicht gar in allen gemeinden deutschlands nicht zulässig.

  70. Ecki sagt:

    Es darf ausser den schon genannten “Sonderfahrzeugen” KEINER ein beleuchtetes Dachschild haben, weder auf dem Parkplatz, noch sonst wo. Es darf nicht mal angeschlossen sein. Es darf keine Kabel zur Stromversorgung führen. Sonst kann es massiv Ärger geben.

  71. Swen sagt:

    Für mich ist es völliger Blödsinn, dass Mietwagen zu ihrer Zentrale zurückkehren müssen, da laut § 30 Absatz 1 der StVO das sinnlose umherfahren (was genau dieses Zurückkehren zur Zentrale bedeutet) verboten ist!!!
    Zumal das auch im Sinne des Energiesparens einen völligen Humbug bedeutet!!!

  72. queru sagt:

    zurückkehren zur zentrale bedeutet im grunde nichts anderes, als das ein mietwagen ohne auftrag nicht woanders als am betriebssitz abstellen darf, sofern er nicht grade eine anschlußfahrt bekommen hat. allerdings wird das meistens sehr weit gedehnt, so kann der fahrer ja den wagen in der mittagspause mit nach hause nehmen und die pause bis zum nächsten auftrag ausdehnen – auch wenn der vielleicht 6 stunden später sein sollte ;)

  73. Torsten Bentrup sagt:

    @Swen: Ich stimme Dir völlig zu, diese strikte Auslegung find ich auch dämlich. Allerdings erwarte ich von Mietwagenfahrern, daß sie nicht ausgerechnet dort ihre “Pause” verbringen, wo taxisuchende Passanten vorbeikommen. Ich kenne keinen Kollegen, der etwas dagegen hat, wenn sich Mietwagen ein paar Häuserecken entfernt ausser Sichtweite von Gaststätten und Taxiständen ausruhen.

  74. queru sagt:

    Also ich verbringe meine Pause als Mietwagenfahrer liebend gerne am Bahnhof :D

  75. taxi43 sagt:

    ich hab die unternehmerprüfung bestanden, also nicht versuchen, mir was anderes erzählen zu wollen ;)

    hier (bamberg) gibts eine grosse zentrale (80 autos) und eine private (ich glaub das sind 10 autos). in der grossen zentrale sind lauter kleinunternehmer angeschlossen, diese 80 autos sind also ca. 65 unternehmer. diese unternehmer haben teilweise mietwägen – mit denen sie dialysen und andere krankenfahrten machen. auf dem “freien markt” haben sie hier verloren, allein schon wegen der besteuerung von 19% können sie gar nicht zum gleichen preis fahren wie die taxis. und: die mietwägen hier sind genau die gleichen autos wie die taxis: mal mercedes, mal VW touran, mal dacia logan (wobei, dacia haben wir bisher nur mietwagen, kein taxi). da sind die mietwägen nicht sauberer oder gepflegter als die taxis, sondern einfach gleichwertig. mit der ausnahme, dass der chef beider autos beim mietwagen wesentlich mehr geld an den staat abgeben darf als beim taxi, weshalb der unternehmer definitiv lieber ein taxi schickt. da hat er mehr übrig ;)

  76. Torsten Bentrup sagt:

    @taxi43: Hier ist es genauso, jedes Unternehmen mit mehr als einem Fahrzeug hat auch einen oder mehrere Mietwagen, die zum gleichen Kilometerpreis fahren und nur am Wochenende oder zu Großveranstaltungen rausgeschickt werden (Ausnahmen bei Bullis und den 22ern, in ersterem Fall gibt es oft eine “mehr als 4 Fahrgäste”-Taste zum höherem Tarif und die 22er wollen einfach nur abzocken: Dacia Logan als Mieter für 10-15% über dem Taxitarif).

  77. neuer sagt:

    Hallo, Ich habe mich vor kurzem bei unserem Kreishaus informiert über die Selbstständigkeit im Mietwagenverkehr und der Herr hat mir gesagt das ich eine Ortskundeprüfung ablegen muss obwohl die Einwohnerzahl in meiner Stadt nur 40000 tausend betrifft. Was soll ich jetzt glauben und tun ????????????? warte auf eure hilfeeeeeeeeeee!

  78. Torsten Bentrup sagt:

    Laienhaft gesprochen und ohne aktuelle Gesetzesänderungen gesucht zu haben (wäre mir wahrscheinlich auch über den Weg gelaufen):

    Ich würde einfach mal nachfragen, auf welcher gesetzlichen Grundlage diese Entscheidung gefällt wurde. Erst dann kann man wirklich hilfreiche Antworten geben.

    Aber davon abgesehen: Bei 40.000 Einwohnern dürfte die Ortskundeprüfung auch so leicht sein, daß man als angehender Mietwagenunternehmer da locker durchkommt. Bevor man sich da als UNTERNEHMER den Zorn der relevanten Beamten zuzieht, würde ich diese kleine Hürde nehmen. Könnte sich zukünftig auszahlen.

  79. neuer sagt:

    Danke für die Info!
    Herr Bentrup ich habe vor mich in der nächsten Zeit im Mietwagenservice Selbstständig zu machen und weiss auch schon wie ich das machen werde. Der Kreis hat mir schon zugesagt und mir die Notwendigen Unterlagen zum ausführen dieses Gewerbes erklärt. Die Reklame an meinen zwei Fahrzeugen und Anhänger dazu noch 10000 Flyer mit preisen usw sind auch schon in Bearbeitung. Ich habe auch ein sehr gutes Gefühl bei der Sache. Was meinst du oder ihr soll ich es ausprobieren? In meiner Stadt gibt es 2 Taxi/Mietwagen Unternehmen zu eurer Info. Dabke jetzt schon für eure Kommentare….

  80. Ingmar sagt:

    Hallo neuer,
    das finde ich irgendwie merkwürdig, ich konnte hier in Bremen (weit über 50.000 Einwohner ;) ) mit einem Schreiben von meinem Arbeitgeber, das besagt, dass meine Ortskunde ausreicht zur Führerscheinstelle gehen und mir den P-Schein für Mietwagen so mitnehmen.
    Viel Glück bei deinem Vorhaben!

  81. neuer sagt:

    Hallo Ingmar,
    was soll ich dazu schreiben? keine ahnung? aber ich habe euch doch am 26 Jan gefragt OB IHR MIR VIELLEICHT EINEN RAT geben könnt bezüglich selbstständigkeit und habe irgendwie noch keine antwort kann mir denn jetzt einer einen tipp geben?

  82. new sagt:

    Hallo,

    gibt es einen unterscheid bei der Aussattung ( Alarmanlage Funkgerät…)des Fahrzeug zwischen Mitwagen und Taxi außer das die keine beschilderung haben?

  83. Mietwagenmann sagt:

    Habe mal eine Frage an die alten Hasen,
    Wenn ein Diskothekenbesitzer mir den schriftlichen Auftrag gibt mich auf seinem Privatgelände bereitzuhalten um Gäste nach hause zu fahren,ist dieses erlaubt?

  84. Ly sagt:

    meines wissens nach nein.

    pro fahrt, also pro kundenauftrag, muss ein anruf über die zentrale / betriebssitz erfolgen, nach erfolgter fahrt hast du rückkehrpflicht zum betiriebsitz. genau genommen dürftest du also noch nicht mal auf einen handy-anruf dort hinfahren, oder aber der müsste eine nachweisbare weiterleitung vom betriebssitz-telefon sein.

    Sich bereithalten dürfte, schriftlicher Auftrag und parkplatz auf disko-gelände hin oder her, m.E. nicht gehen.

    ich sags mal so, clever angedacht, aber da könnte ja jeder fahrer xyz von funke sowieso nun auf den gedanken kommen, den ihm bekannten kneipenwirt dann um einen solchen auftrag zu bitten und sich am hinterausgang auf zugehörigen parkplatz postieren. oder, ausweitend, auch auf der straße davor, hat halt den auftrag.. ne, das funktioniert denk ich mal nicht.

    letztlich ist es doch der jeweils einzelne Kunde, der dir den fahrauftrag erteilt, und der muss eben anrufen bzw anrufen lassen.
    einen generalisierten Fahrauftrag durch den diskobetreiber für noch gar nicht näher zu bestimmende kunden dürfte es so also gar nicht geben.

    ich kann mir, im gegensatz dazu, vorstellen, das dies bei einem generellen auftrag durch zb eine firma, die ihre firmenmitarbeiter auf rechnung am abend xy heimfahren lassen will, wo also nur die firma der auftraggeber stellvertretend für mitarbeiter ist, was anderes ist. da k ö n n t e ich mir vorstellen, das ein bereitstellen für die mitarbeiter bei firmenfest drin ist.

    ansonsten ist es halt so. wir dürfen bereitstellen, bei uns ab abends überall wo was los ist, wir haben dann keine halteplatzpflicht mehr, ihr nicht. doch im zweifel würde ich doch mal bei der zuständigen verwaltung anfragen.

  85. Ly sagt:

    ps: natürlich kann der disko-betreiber entscheiden, das er dein unternehmen anruft, wenn ein gast heim will, und sofern der gast nicht ein bestimmtes/anderes unternehmen wünscht.

    ne eure idee aber dürfte nicht gehen. wir haben bei uns seit 35 jahren funkmietwagen-zentralen. wenn sowas gehen würde, dann würde das hinlänglich praktiziert. mord- und totschlag im beginn solcher unternehmungen nicht ausgeschlossen ;)
    will sagen: so was ist bei uns mit sicherheit schon durchgespielt worden in den langen langen jahren, hat aber wohl nicht funktioniert, sonst würde es unter garantie gemacht.

  86. mietwagenmann sagt:

    Was kann schlimmstenfalls passieren wenn ich es so anteste?

  87. blit sagt:

    um das ganze zu umgehen lass ich mir als fahrer einfach alle 15 minuten einen auftrag für diese disco bzw. kneipe auf mein display geben und bin somit rechtlich abgesichert

  88. Ly sagt:

    @ blit: genauso wie eine funke-zentrale einen illegalen einstieg als anruf vermerkt ;)

    gegrummel gibts allerdings dann, wenn just der fahrgast den du eingesammelt hast einen namen hat, auf den eine bestellung beim taxi vorliegt. oder die taxler dich sehen, einer den fahrgast kennt, und den einfach mal anquatscht demnächstens, ob er vorgestern auch wirklich angerufen hatte bei euch… die rechtliche absicherung ist nur eine scheinbare. solange du und eure zentrale nicht unter hilfenahme von zeugniss ablegenden fahrgästen erwischt werdet.

    aber wo kein kläger da kein richter. wir haben viele kollegen die früher funke gefahren sind. unsere zentrale fischt alle handynummern, mit denen kunden anrufen. will sagen, solche sachen gehen gut solange sie gut gehen.

    @mitwagenmann: du kannst gut ärger bekommen.

    zum einen gibt es ja die sogenannte soziale sanktionierung, das ist schon ein automatismus. du machst dich ausserordentlich unbeliebt bei den taxler-kollege oder auch bei den funke-kollegen die sich an die regeln halten. der ruf der funken ist je nach stadt ( und funke-unternehmen) eh solala. aber ein mietwagenfahrer, der besonders raussticht, und sich besonders (!) frech nicht an die regeln und vorschriften hält, nun, den vergisst man unter Umständen auf jahre nicht. das gedächtnis im gewerbe ist ausserordentlich lang, bei uns tragen taxler, selbst solche die früher selbst funke gefahren sind, anderen taxlern, die schon lange lange keine funke mehr fahren, bis heute den spruch nach: das ist ein linker hund, selbst wenn er es schon lange nicht mehr ist. Das Augenmerk liegt dann auf allen evtl Verfehlungen, die evtl als welche dargestellt werden und die Runde machen, selbst wenn sie gar keine waren. (zb: der hat wieder illegal eingeladen.. irgendeiner hat dich gesehen wie du am taxistand nen kunden lädst, der hat dich aber wirklich angerufen)

    rein formal:

    es könnte sich beim zuständigen amt beschwert werden. wird es wohl auch, davon kannst du ausgehen. es werden fotos gemacht wie du bereitstehst, mit uhrzeit im foto vermerkt, fotos in serie waraus klar wird, das du länger als die üblichen fünf minuten gewartet hast. mit diesen beweisen, unter zuhilfenahme von zeugen, wirst du beim amt angezeigt. die verhängen geldstrafen, es geht jedoch auch, je nach fall, oder bei wiederholungen von verstößen, bis zu entzug vom p-Schein, oder aber, sofern du unternehmer mit unternehmerprüfung bist zur Aberkennung deiner unternehmer-berechtigung.

  89. Ly sagt:

    PS: das formale muss nicht.. getrickst wird häufig, aber wenn es einer zu dolle treibt, gibts auch immer einen, dem der kragen platzt.
    auch das mit der zentrale-meldung aufs display.. länger als paar min warten ist verdächtig. ständig da anrufe haben von der kneipe, und das da von der funke-zentrale immer das gleiche auto kommt, ist auch verdächtig. eine funke die ständig wiederkommt an den gleichen ort fällt auf.

    bei uns funktionert eigentlich alles recht reibungslos, seit jahren. wenns mal wieder zu arg einreißt, das funken (verschiedener unternehmen ) vor der einen speziellen kneipe bereitstehen ( ich stand selbst schon mit mit ein zwei mir bekannten funken in der reihe und ließ gott nen guten mann sein ), gibts auch immer einen der nen schuss vor den bug gibt. bei dem einen unternehmen reicht es schon, schaut man mal auf zentrale vorbei, sacht tach, wie gehts, und sagt mal was so nebenbei. das sind die netten. man trickst zwar mal, aber auch mit augenzwinkern. die wollen das eigentlich nicht das ihre fahrer da rumstehen und warten. bei dem andern unternehmen hilft nur fotos machen. da gibt es keinen dialog. wie gesagt, irgendeinem platz immer der kragen irgendwann, und dann gehts ab auf die jagd.

    die tage stand ich just vor dieser speziellen altstadtkneipe. ist ne kneipe wo man zwei drei gassen im caré fährt, und das gebiet wieder verlässt wenn ein taxi kommt. hab mich amüsiert, wie viele funken an mir vorbeischlichen leer, von hinten wieder auftauchten, na, isse denn immer noch nicht wech ;)

  90. Mietwagenmann sagt:

    na ja,als mietwagen hat man`s nicht leicht

  91. Mietwagenmann sagt:

    es gibt taxler denen steht das wasser bis zum hals,die sind sehr empfindlig,haben jahrelang ihr geschäft nicht ordnungsgemäss geführt und spielen sich aufeinmal als taxipolizei auf!!

  92. Ly sagt:

    das auf einmal, das du da nennst, ist wohl bei euch und eine persönliche erfahrung.

    grundsätzlich gilt, es gibt regeln die die unterschiede zwischen taxi und mietwagen definieren. beide gewerbeformen haben durch die unterschiedlichen regeln und auch durch die unterschiedlichen pflichten ihre vor und ihre nachteile. natürlich ist klar das getrickst wird. und natürlich ist klar das die funken mehr tricksen weil die taxen das in manchen bereichen gar nicht müssen ( zb dürfen wir halt abgewunken werden. dafür müssen wir aber auch jedes arschgesicht fahren und bekommen was genäht wenn ich jemand ablehme nur weil mir seine nase nicht passt) du kannst dich ja auch entscheiden taxler zu werden, aber dafür musst du weit mehr kosten im vorfeld tragen. oder du wirst fahrer falls du kein unternehmer bist, bei den taxlern. ich persönlich find das fahren bei taxi angenehmer und abwechslungsreicher. ist aber geschmackssache. wie gesagt, alles hat seine vor und nachteile.

    du hast gefragt nach einer bestimmten sache, und antworten erhalten.

    das wasser bis zum hals steht es dem gesammten gewerbe teilweise schon lange, und schon immer gab es teilweise taxler die nicht sauber arbeiteten und es gab schon immer teilweise funken die in gleicher oder ähnlicher weise nicht sauber arbeiteten. im übrigen haben sich da die zeiten gewaltig geändert. zudem kochen gerüchte ständig und schnell, und häufig ist deren wahrheitsgehalt nicht zum besten gestellt. neid ist eine der hauptursachen. selbst wenn es stimmt, diese munition würde ich mal ganz schnell wieder einstecken. sie steht in keiner relation.

    ich würde auch den kausalen und hier persönlich münzenden zusammenhang zwischen ( denen gehts nu schlecht nu sind die hinter mir her ) wieder einstecken. es scheint fakt, das es in wirtschaftlich schlechter werdenen zeiten auch zu härteren revierkämpfen kommt.

    nein, dem ist nur bedingt so.
    funken die sich nicht an die reviergrenzen halten wurde schon immer die grenze wieder aufgezeigt. auch in den sogenannten goldenen zeiten.

    es kommt eben auf die dreistigkeit an und ob und wie man sich erwischen lässt. mal hier mal da unauffällig augenzwinkernd ne fahrt geschnappt, da kräht kein hahn groß nach. sich aber ganz offen und demonstrativ, so wird es evtl gesehen, an ner Disse bereitstellen kann richtig knatsch geben. so etwas verstösst eindeutig willentlich und, so wirkt es evtl, offensiv, gegen die regeln. wie gesagt, irgendeinem platzt irgendwann immer der kragen.

    halt dich am besten einfach da in zukunft zurück. und wenn vom amt was kommt, mach dir nicht zu viel nen kopf. existenzentzug ist der letzte der schritte. sehr wahrscheinlich gibts nur ne abmahnung, also rüge, evlt mit kostennote, nur dann aber für die zukunft etwas vorsichtiger vorgehen.
    in der regel kehrt dann auch ganz schnell ruhe ein.

    bei uns läuft sowas in wellen. ruhe, leiser angriff, keine gegenreaktion, weiter machen, etwas mehr vorstossen, kaum reaktion, irgendwann wird der eine oder andere zu gierig, oder zu frech, und stößt massiv dann plötzlich doch an die grenzen, weil ein oder zwei taxler dann sagen, oft haben sie sich das über wochen angeschaut, wenn nicht noch viel länger, jetzt reicht es. dannach ist dann wieder für ne gute gute weile ruhe.
    so ist das halt in dem gewerbe.

  93. Wolfram sagt:

    Stop mal, Herrschaften!

    Der Mietwagenbetreiber bekommt vom Diskothekenbetreiber einen Auftrag, in dem er diesen bestellt. Wenn die Bestellung eine Bereithaltung auf Privatgelände beinhaltet, und in der Zeit der Bereithaltung gegen Entgelt (!, muß im Vertrag geregelt sein) nur Aufträge von dort gefahren werden, ist das erlaubt.

    Im Raum Frankfurt haben sich viele Firmen mittels Mietwagenunternehmen ihren Chauffeurservice outgesourcet, die Fahrer stellen sich auch auf dem Betriebsgelände bereit, fahren dann aber auch nichts anderes.

    Gruss
    Wolfram

  94. Mietwagenmann sagt:

    Das ist eine einleuchtende Sache,besten Dank für den Tipp.Ich werde das mal so überdenken.

  95. Ly sagt:

    wie ich auch schon schrieb, zb bei firmen für zb firmenfeste die dann komplett als firma alle fahrten bezahlen kann ich mir das auch vorstellen, auch als autosourcung des chauffeurdienstes zb bei feierabend, und wenn eine besuchertruppe in der firma ist, die in diverse hotels muss oder zum flughafen.

    bei der disko jedoch, wie soll das gehen?
    wer bezahlt die bereithaltung ? wird dann eine pauschale vom diskobesitzer bezahlt, 10 euro bekommt ihr von mir wenn ihr 8 stunden bereitsteht, und gut ist?

    bei der disko ist es doch so, das die gäste keine mitarbeiter oder geschäftsleute auf besuch aus firmengründen sind.

    hier geht es doch darum, die diskobesucher heim zu fahren, die irgendwann rausfallen aus der tür. der jeweilige gast zahlt dann die fahrt.
    M.E. ist das eine getrickste umgehung des bereitstellungsverbotes, die nicht ganz sauber ist.

  96. Hiro sagt:

    Darf mir die Genehmigungs-Behörde den Betriebssitz für 2 Taxen im reinen Wohngebiet untersagen?
    Und wenn ja warum ?

  97. Mietwagenmann sagt:

    Eventuell “ja”wegen Belästigung der Nachbarn,allerdings fährst du mit einem Taxi nicht ständig zum Betriebsitz zurück.Das währe mit einem Mietwagen anders.

  98. Hiro sagt:

    Denke ich auch da, das Gewerbe am Taxihaltepunkt ausgeübt wird.
    Aber der Kollege beruft sich auf ein Urteil vom Amtsgericht StadeAz:2 a 1121/02 Verwaltungsgericht Stade zu finden bei jurion.de/urteil/78829.html
    .Aber irgendiwe geht es hier um den Taxibetrieb und ein Wohnhaus was als Taxizentrale genutzt wird.
    Ich möchte nur meinen Betriebssitz im Wohngebiet errichten und den Taxibetrieb am Taxihaltepunkt ausüben.

    Vielleicht hat jemand einen Einfall

  99. Ly sagt:

    die betriebssitze unserer unternehmer sind allesamt über die ganze stadt verteilt und häufig in wohngebieten, also da, wo die unternehmer wohnen.
    Einige Betriebssitze sind nicht an der eigenen wohnung gemeldet, aber zb im wohnhaus der eltern gemeldet.. weil der taxler selbst nicht im pflichtfahrgebiet wohnt.

    das betrifft sowohl taxler die an unserer einzigen zentrale als genosse teilnehmen, der sitz der genossenschaft hält also nicht als betriebssitz her, als auch taxler, die unabhängig von der genossenschaft fahren. Gearbeitet wird im gewerbe schließlich nicht von zuhause aus, sondern an den halteplätzen.
    das der betriebssitz am zuhause im wohngebiet liegt, bedeutet nicht, das der taxler da öfter anfährt als er eh da anfährt. also heimkommen.. mal was essen gehen.. usw, was mit dem taxibetrieb nix zu tun hat.

    mE ist das gängige praxis.

  100. Mietwagen Böhm sagt:

    Eine Frage,
    wenn ich eine gemeinnützige /Behindertenfahrt habe kann ich da 7% Umsatzsteuer oder 19 % Umsatzsteuer berechnen.
    Ich beziehe mich auf gemeinnützig.
    Sonst müssen ja Mietwagenunternehmen 19 % versteuern.
    Wenn ja bitte Gesetz und Paragraph mitteilen.

  101. Wolfram sagt:

    19%.

    Du bist ja kein gemeinnütziges Unternehmen, also wirst Du nach normalem Recht (PBEfG) versteuert.

    Gruss

  102. Rolf sagt:

    Was haltet ihr von der gerichtlichen Auseinandersetzung Mietwagen ./. Taxi:

    Taxi soll anerkennen, bei erneuter Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 € zahlen zu müssen, für den Fall, dass ihre Taxen erneut außerhalb eines für Taxen ausgewiesenen Halteplatzes auf Fahrgäste warten. Beispiel vor einem Veranstaltungsort bei Veranstaltungsende. Oder der Taxenstand ist wegen Schnee oder Falschparkern nicht bzw. eingeschränkt nutzbar.

    Dem vorausgegangen war ein vergleichbarer Rechtsstreit Taxi ./. Mietwagen:
    Wegen des vorgeschriebenen Rückkehrgebotes, Nutzung der Bus- und Taxenspur, Benutzung einer nur Taxen gestatteten Durchfahrt.

    Die Gerichte werden fleißig von den Kontrahenten angerufen und über viele Zeugen sollen die Rechtspositionen abgesichert werden.

    Zeuge A ruft den Mietwagen in der Zentrale telefonisch ab, Zeuge B erwartet diesen Mietwagen am Fahrziel und bittet um Beförderung (das Rückkehrgebot kann nicht eingehalten werden).

    Zeuge C notiert sich die Kennzeichen der Taxen, die auf einem öffentlichen Parkplatz vor einem großen Hotel auf Kunden warten, da ein ausgewiesener Taxenhalteplatz in der Nähe nicht vorhanden ist.

    Was haltet ihr davon ? Soll ein Richter eine großartige Zeugenvernehmung durchführen und diese Verstöße (wechselseitig) ahnden ? Oder gibt es eine vernünftige Alternative für alle Parteien ?

    Hat jemand eine gute und ernst gemeinte Idee ?

    LG Rolf

  103. mietwagen hamburg sagt:

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    (Stellungnahme der betreffenden Autovermietung per Mail angefordert. Ich bin gespannt! TB)

  104. Peter sagt:

    Darf man in einem Mietwagen ein Funkgerät betreiben?

  105. Ly sagt:

    eindeutiges JA. Es heißt ja auch “Funkmietwagen”.. ;-)

  106. Ly sagt:

    genau genommen… ist noch aus alter Zeit aber immer noch gültig, also genaugenommen, braucht ein Funkmietwagen dringend Funk, damit er nach Fahrt bei Rückkehr zur Zentrale passende Anschlussfahrten im Gebiet wo er sich grad aufhält annehmen kann, weil genaugenommen das per telefon nicht erlaubt ist, die zentrale muss per Telefon annehmen und darf dann per Funk disponieren. Genaugenommen.

  107. Ly sagt:

    eintrag nummer drei, das sind ja aller guten dinge:

    zentrale kann man auch mit Betriebssitz übersetzen. somit ist es dann ganz korrekt formuliert.

  108. Ly sagt:

    große Güte, vorher nachdenken: also der Klein-Unternehmer Taxi darf natürlich Tel im Taxi annehmen, ( im Gegensatz zum Funkmietwagen ) und dann per Funk an den Mietwagen, der sich auf Rückfahrt zum Betriebssitz befindet, disponieren, geht ja nicht anders, falls ein kleinerer Unternehmer mit zwei drei oder einem Wagen gedenkt eine Mietwagen mitlaufen zu lassen. So, ich denk damit ist alles dazu beantwortet, hoffe ich..

    Gruß.

  109. Maik aus Wilhelmshaven sagt:

    So nen Handy… nennt man das nicht Mobilfunk??? :-)
    Das wäre dann doch mal eine interessante Frage, wenn man mit dieser Argumentation kommt ….

  110. Ly sagt:

    Hi Maik,

    es ist ja nicht ich, die diese Argumentation hat(te).
    Im Sinne der Kortinthischen Korrektheit der Ordnung gab ich es eben wieder. Leider leider wird Mobilfunk als telefonische Einrichtung gekennzeichnet in dem Sinne.

    In einer Stadt die seit den 60ern Funkmietwagen hat, in der Summe sind es mehr als Taxen, und auch bei uns gibts ein Funkmietwagen Unternehmen die nicht ganz koscher sind, aber das sind nicht alle, ist sowas schon mal interssant. Wobei zu sagen ist, man sollte die Kirche im Dorf lassen! Jahrzehnte lange Erfahrung zeigt, das man sich auch einigermaßen arrangieren kann. Beide Betriebsformen haben seit jeher eine Berechtigung. Generell ist eben wichtig, das den Verordnungen genüge getan ist. Wenn dann mal ein Anruf auf Handy geht, zb weil eine Miete im Funkloch ist, meine Güte, man muss nicht bei jeder Gelegenheit den Macchiavelli auspacken, möge sich doch der Wettbewerb über Qualität entscheiden, auch von Seiten der Taxler, meine Meinung.

    Und das wird auch getan, Funkmietwagen-fahrer nehmen hier auch mal ne Fahrt auf Mobilfunk an, ich ruf ja selbst einen Uralt-Freund lieber direkt persönlich an, statt umwege zu gehen, welcher Miete fährt wenn ich mit ihm fahren will.

  111. Ly sagt:

    Hi Maik, :-)

    es ist ja nicht ich, die diese Argumentation hat(te).
    Im Sinne der Kortinthischen Korrektheit der Ordnung gab ich es eben wieder. Leider leider wird Mobilfunk als telefonische Einrichtung gekennzeichnet in dem Sinne.

    In einer Stadt die seit den 60ern Funkmietwagen hat, in der Summe sind es mehr als Taxen, und auch bei uns gibts ein Funkmietwagen Unternehmen die nicht ganz koscher sind, aber das sind nicht alle, ist sowas schon mal interssant. Wobei zu sagen ist, man sollte die Kirche im Dorf lassen! Jahrzehnte lange Erfahrung zeigt, das man sich auch einigermaßen arrangieren kann. Beide Betriebsformen haben seit jeher eine Berechtigung. Generell ist eben wichtig, das den Verordnungen genüge getan ist. Wenn dann mal ein Anruf auf Handy geht, zb weil eine Miete im Funkloch ist, meine Güte, man muss nicht bei jeder Gelegenheit den Macchiavelli auspacken, möge sich doch der Wettbewerb über Qualität entscheiden, auch von Seiten der Taxler, meine Meinung.

    Und das wird auch getan, Funkmietwagen-fahrer nehmen hier auch mal ne Fahrt auf Mobilfunk an, ich ruf ja selbst einen Uralt-Freund lieber direkt persönlich an, statt umwege zu gehen, welcher Miete fährt wenn ich mit ihm fahren will.

  112. Chris sagt:

    Hi, ich fahre in Köln Taxi und beobachte gar ASchröckliches in der viertgrössten Stadt Deutschlands.
    Das Funkmietwagenwesen hat sich über die Jahre gar ruppige Besitzständ angeeignet.

    1. Bereithaltung: Da wird munter vor einer Hausboot-Diskothek sinch als Funkmietwagen in einer Reihe aufgestellt, und von ankommenden Taxen verlangt sich ordentlich mit in diese Reihe zu stellen.
    Nach 3 Jahren Beschwerden ist man seitens der Funkmietwagen dazu übergegangen nunmehr einzeln anzufahren, runter zum Hausbooteingang zu gehen, mitn den Türstehern Schwätzchen zu halten und herauskommkende Fahrgäste anzusprechen. Verweildauer bis zu 35n Minuten – BIS man eine lukrtative Fahrt hat.

    2. Da Köln groß ist und das Umfeld des eigenen Betriebssitzes nicht alleine lukrativ ist dehnt man sein Kundenumfeld über 15 Kilometer aus – was, um die Wirtschaftlichkeit zu erhalten, auch massive Verstöße ngegen das Rückkehrverbot beinhaltet. Es wird sogar ein regelrechtes illegales Funkhalteplatzwesen aufgebaut. Per Definition eines Funkmietwagens eine gesetzliche Unmöglichkeit.

    3. Die Benutzung von Autoverleiherfahrzeugen d. Fa. Europcar und Sixt.
    So sieht man jedes Wochenende und zu Karneval auffallend viele Oberklassenlimousinen herumfahren welche an mit Fahrgästen überfüllten Plätzen halten und Preisverhalndlungen aus dem Auto heraus führen.

    4. Nein! Ich habe nichts gegen Funkmietwagen. Sie beleben als Konkurrenz das Geschäft und zeigen oftmals in punkto Qualität und Sauberkeit, was wir Taxler eigentlich noch hinzuernen sollten.
    Aber dies nur auf dem Boden eines fairen und sauberen Wettbewerbs.
    Und genau da fehlt es.
    (Ich sage immer – wer offensichtlich bestehende Verordnungen umgeht, der nimmt es mit anderen Gesetzen auch nicht so genau)
    Und teurer sind sie fast immer – es geht auch nicht anders bei 19%MwSt und ihren oftmals neueren und aufwendig gepflegten Fahrzeugen.
    Es sei denn man lässt eine solche Fahrt aus den Büchern….was bei der Anmietung von Autoverleiherfahrzeugen ohnehin der Fall sein muss.
    Dass der begeisterte Wirt, Hotelbedienstete oder Türsteher billiger fährt liegt aufgrund der steten Bestechungssituuation in dem Funkmietwagengewerbe (bis zu 20 Euro pro Fahrt unversteuert in die Hand des Portiers! – die der Fahrgast unbemerkt wieder auf die Rechnung bekommt) auf der Hand.

  113. Harry sagt:

    Hallo an alle!

    Ich fahre inzwischen seit über 9 Jahren Taxi -nein, kein Mietwagen- und kenne die Problematiken daher zur Genüge. Aber was sich jetzt die Stadtverwaltung Osnabrück -ich fahre im Landkreis OS- geleistet hat, ist nun wirklich mal der Hammer. Lest selbst:

    http://www.noz.de/lokales/52260015/betriebsfe...

    Erstmal ohne weiteres Kommentar von mir…

    Harry

  114. Ronny sagt:

    Ich hatte habe einmal die Erfahrung gesammelt, dass mein Taxifahrer gar kein Taxifahrer war. Er hatte kurzfristig seinen Freund ausgeholfen, der wegen der Geburt seines Sohnes sein Taxi am Krankenhaus abgestellt hat. Der Freund ist dann mit dem Taxi weitergefahren und hat sich ein privates Navi von zu hause mitgenommen. Findet ihr sowas gut? Ich konnte es kaum glauben…

  115. MsTaxi sagt:

    Die Betreffenden sahen es sicher als Notlage und Freundschaftsdienst, ich kann da nicht drüber lachen, ich seh es als Fahren ohne Fahrerlaubnis und als Betrug (für mein Rechtsempfinden).

  116. dingsda sagt:

    Wenn der Freund einen gültigen Personenbeförderungsschein hat, dann spricht nichts doch dagegen, dass er das Taxi fährt. Steuerliche Gründe (Schwarzarbeit) jetzt mal außen vor.

  117. MsTaxi sagt:

    @dingsda

    Ich geh mal davon aus, wenn der “Taxifahrer gar kein Taxifahrer war”, ist das mit dem gültigen P-Schein eher fraglich.

  118. Taxi-M sagt:

    Womit lässt sich eigentlich der unterschiedliche Umsatzsteuersatz rechtfertigen?

  119. MsTaxi sagt:

    @Taxi-M

    U.a. wohl durch die Bereithaltungspflicht für Taxis. Im Gegensatz zu Mietwagen müssen Taxis 24 Stunden am Tag an 366 Tagen im Jahr zur Verfügung stehen.

  120. Reku sagt:

    @MsTaxi
    Der ermäßigte Steuersatz gilt aber auch im öffentlichen Nahverkehr bis 50 km und dürfte deshalb kaum etwas mit dem Unterschied von Taxi und Mietwagen zu tun haben.

  121. Torsten Bentrup sagt:

    Ich fasse mal zusammen: Das Taxi soll ein Teil des öffentlichen Personennahverkehrs sein. Und der bekommt (eben auf “Kurzstrecken” unter 50km) diesen verminderten Steuersatz. Neben ein paar anderen “Extrawürsten” wie Ausnahmen bei der Gurtpflicht bei der Beförderung von Fahrgästen, Halten in zweiter Reihe, spezielle Bus/Taxispuren, Zufahrtsgenehmigungen in manchen Fußgängerzonen wird das dann auch gerne genutzt, um auch eine Menge Regeln mit durchzudrücken: Beförderungs- und Tarifpflicht, Bereithaltungspflicht (wird sogar überprüft, nicht das noch jemand sein Taxi zu oft irgendwo abstellt und zuwenig arbeitet), …

  122. onkelchen sagt:

    Kann ich jedes beliebiges Auto als Mietwagen laufen lassen,oder brauche ich außer einem Wegstreckenzähler und einer Mietwagenlizens noch andere Genehmigungen und Vorschriften? Ist es egal wie alt das Auto ist was ich als Mietwagen zulassen möchte?

    DDanke für die Antworten!

  123. MsTaxi sagt:

    Ein Fünftürer sollte es praktischerweise schon sein, und vor allem braucht er natürlich den TÜV nach BOKraft, ansonsten lies dir die BOKraft §§16-19, 25-31 sowie 41 und 42 durch.

  124. onkelchen sagt:

    Danke MsTaxi,
    ich bin echt erstaunt das es umbedingt ein fünftürer sein sollte, viele Taxis sind doch nur viertürer und meines erachtens reicht es aus wenn auf der rechten längstseite 2 Türen sind.
    Das andere werde ich mir dann mal durchlesen und hoffe das es mir weiter hilft.

  125. Torsten Bentrup sagt:

    “Praktischerweise”. Vier Türen oder drei, wenn zwei davon rechts sind reicht natürlich auch (vielleicht gehen bei Mietern auch zwei? Weiß einer mehr?).

    Alarmanlage ist auch Pflicht (mit Ausnahmen, z.B. bei ausschließlichem Einsatz im Schulverkehr).

  126. MsTaxi sagt:

    Auf den Fünftürer (= Viertürer mit großer Heckklappe) kam ich vor allem wegen der besseren Verstaumöglichkeiten. In einen kleineren Kofferraum auch noch durch eine kleine Heckklappe einen Kinderwagen verstauen zu müssen, stelle ich mir halt schwerer vor.

    @Torsten

    Nee, drei Türen reichen (§25 BOKraft “(1) Taxen und Mietwagen müssen mindestens auf der rechten Längsseite zwei Türen haben.”) Alarmanlage muss, wobei der Stillalarm bei Mietwagen flachfällt, da kein Taxenschild auf dem Dach sein darf. Und auch die Mindestzuladungsgrenze für Gepäck fällt bei Mietwagen wohl weg, was auch verständlich ist, könnte sonst mit Fahrer und maximal 4 Kunden etwas eng werden mit dem zulässigen Gesamtgewicht *gg*

  127. onkelchen sagt:

    Hat denn jemand eine Vorstellung was der Einbau einer Alarmanlage und eines Wegstreckenzählers kostet?
    Ich denke ja mal das man mit allen Geräten so um die 1000 Euro berappen muß!

  128. MsTaxi sagt:

    Hmmm, bei Wegstreckenzähler bin ich mir unsicher, ich weiß nur, dass unser neues Taxameter allein schon an die 800,–€ gekostet hat. Vllt kannst du ja auch Gebrauchtgeräte kriegen.

    Schau mal unter: http://www.taxiforum.de/forum/

    Vergiss aber die notwendige Freisprecheinrichtung und die Kosten für die Eichung des Wegstreckenzählers nicht.

  129. taxi-micha sagt:

    Hale Wegstreckenzähler kostet ca. 500.-

  130. taxi-micha sagt:

    Freisprecheinrichtung ist nicht notwendig, Headset ist besser so bekommen Fahrgäste keine Gespräche mit.

  131. Anni sagt:

    Dann ist der Wegstreckenzähler ja noch günstig…

  132. TheD3X sagt:

    So mal rein aus Interesse:

    WIr haben hier einige reguläre Taxiunternehmen und den “Jade-Chauffeur”. Letzterer darf allerdings keine Leute vom Straßenrand mitnehmen. Ich vermute Mal, dass dieser keine Lizenz zum Taxibetrieb hat, korrigier’ mich, wenn ich falsch liege. Ist dieser dann auch nicht an reguläre Personenbeförderungsvergütungsgrundpreise (meine Güte, was für ein Wort!) gebunden?

  133. Torsten Bentrup sagt:

    Grundregel: Kein Taxischild auf dem Dach, kein Taxi! Die andere Form heißt eben Mietwagen. Gewerbliche Personenbeförderung ist es auch, aber wie Du schon sagst: Keine Laufkundschaft (absurdes Wort für unser Gewerbe eigentlich) und kein Taxameter, dafür einen Wegstreckenzähler. Und ja, die Preise im Mietwagen können frei festgelegt werden. Da gibt es die Preisbrecher im Uralt-Golf unter Taxipreis und die S-Klasse über Taxipreis. Ganz legal.

  134. TheD3X sagt:

    Das ist ja gemein. An mancher derer Wagen steht nämlich “Taxi-Betrieb” und deren Nummer, und ich hab eben schon öfters von Bekannten gehört, dass die Preise da jenseits von gut und böse sind und seither generell Taxen meiden.
    (Ich genieße jede Taxifahrt bis auf die eine, die nicht im Benz stattfand, letzterer Nutzte auch sein Smartphone zur Fahrstreckenbestimmung)

  135. Torsten Bentrup sagt:

    Dann sollten die Kollegen vor Ort mal prüfen, ob das wettbewerbsrechtlich noch in Ordnung ist. Die dürfen definitiv nicht den Eindruck erwecken, daß es sich um Taxen handelt. Und gib den Freunden ruhig den Tip: Kein Taxischild, kein Taxi!

  136. Tobias Claren sagt:

    Dieser Blödsinn mit der Ortskenntnis gehört abgeschafft.
    Das erscheint mir nur noch eine Art von primitiver Selbstdarstellung (“seht her, ich bin mehr als nur ein dummer Lenkautomat”) und Pfründesicherung zu sein.

    Wenn ich Taxi fahren würde (Ich bin mal mehrere km mit Gepäck gelaufen als der letzte Bus weg war, obwohl schon ein Taxi erwartungsvoll langsam um die Haltestelle “herumschlich”), hätte ich etwas dagegen, wenn der KEIN Navi benutzt.
    Notfalls würde ich dem klarmachen, dass er sich nach den Anweisungen meines Smartphone/Tablet-Navi zu richten hat. Und ich würde natürlich in ein beliebiges Taxi einsteigen, sicher nicht am Anfang.
    Da hätte ich das Gefühl ich würde mich deren “Regeln” unterwerfen. Den Eindruck will ich gar nicht erst aufkommen lassen.
    @”delfin” so einer “Doorman”-Witzfigur würde ich als Bürger was pfeifen.
    SOnst glaubt der noch, ich würde seine Untertanenmentalität teilen.

    Bei solchen Selbstdarstellern freue ich mich noch viel mehr, dass Google seine Ankündigung der Serienreife der selbstfahrenden Autos von ca. 2019 auf möglicherweise in 2-3 Jahren gesenkt hat.
    Das bedeutet die müssen sich schon sehr sicher sein, die Technik praktisch fertig entwickelt haben.
    Fuhren ja auch Hunderttausende km Unfallfrei. ijkl. Metropolen.

    Wäre Ich Taxiunternehmer würde ich mir SOFORT solche Autos zulegen (Nachrüsten wäre denkbar, und wird hoffentlich hoch subventioniert), da die Lohnkosten für ein Drei-Schichten-Taxi doch bestimmt bei um die 50.000 Euro im Jahr liegen.
    Da Amortisiert sich die technik wohl um/unter einem Jahr. 50.000 Aufpreis auf ein evtl. 40.000 Euro (realistisch?) Taxi? Das glaube ich nicht. Denn die Taxis kaufen die ja eh. Und wenn die leasen (?), wechseln die ja eh regelmäßig.
    Dann würde ich die Fahrer fristgerecht, aber sofort entlassen. Das ist auch zulässig bei Automatisierung.

    Zurück zur Realität (ich bin kein Taxiunternehmer…): Wenn sich einer von denen erdreistet zu demonstrieren, werde ich sicher die Demos in der Nähe aufsuchen, und sehr ehrverletztende Parolen hochhalten und rufen.
    Für eine Arbeit die nicht mehr gebraucht wird, UND sicherer von einer Maschine erledigt werden kann, zu demonstrieren ist asoziales parasitäres armseeliges um Almosen bettelndes Verhalten. Notfalls stellt man rethorisch ein Kind auf die Straße, die Keule zieht gerade bei einfacheren Menschen (man denke an den Pöbel ab und zu, wenn ein speziell Vorbestrafter in deren Gegend zieht)…..
    Wie geschrieben, das gilt für den Fall, wenn es dazu käme dass man es wagt die Arbeit einzufordern. Wenn der Beruf (des reinen Fahrers) still ausstirbt, kein Problem. Das Gleiche wird bis evtl. 2035 wohl JEDEN Beruf treffen, der nicht kreativ ist. Also Wissenschaft, Kunst usw..
    Auch Pfleger, inkl. Waschen, Klogänge usw. werden aussterben. Wäre ich in der Situation, und hätte die Wahl, Ich würde ganz sicher nicht den Menschen den Vorzug geben.
    Das hat auch was mit Selbstständigkeit bis in den Tod zu tun. Auch wenn Hawking und die Person die ihn Pflegt, wäscht usw. sich nicht abgeneigt sind, wenn er die Wahl hätte, würde er sicher die Roboter nehmen. Genau so wie wohl kein Querschnittgelähmter es vorziehen würde, dass ihn ständig ein bis zwei Pfleger rumtragen…

    Es wäre schön, würden Mitfahrgelegenheiten wie Flinc starke Verbreitung finden.
    Und die Fahrer auch kurze Fahrten eintragen.
    Und Mitfahrer auch mal für 15km schnell die App nutzen.
    Wenn ein großer Teil der Fahrer ihre Fahrten anbieten würden, und jeder Nutzer seine Fahrten mit Bus usw. vorher noch mal auf eine Mitfahrgelegenheit abchecken würde, könnten die Taxifahrer jetzt schon ernsthafte Probleme bekommen.
    Es sind doch im Grunde ständig Menschen mit dem Auto mit Platz auf den Strecken unterwegs die andere mit dem eigenen Auto oder ÖPNV zurücklegen.

    Es wäre interessant, würde ein Unternehmer Nissan Micra (auch Gebrauchte) mit Autogas als Funkmietwagen betreiben.
    Die müssten doch echt günstig fahren können…..
    Evtl. 5l Autogas/100Km
    Wenn da jemand selbstständig fährt, der könnte sich denken “biete ich den km für €0,5 an” ;-) .
    Wenn er 600 Euro im Monat verdient, und für Miete, Strom, Lebensmittel usw. 400 ausgibt, und?
    Geht nicht? Sogsar in der Kölner Innenstadt im beliebten Belgischen Viertel (das war/ist so beliebt, dass da mal die ausufernden unorganisierten Bürger-Parties auf dem Platz bis in die späten Abende stattfanden) gibt es schon mal ein Wohnklo für unter 200 Euro warm.
    Und auf dem Campingplatz (in vielen Bundesländern ist dort das Dauerwpohnen erlaubt) kostet der Monat evtl. 100 Euro.
    Da werden auch schon Hartz4-Bezieher auf Campingplätzen untergrbracht. Und die sind richtig froh, weil die da weniger Gelddruck haben. Leben kann man in so einem alten Wohnwagen mit Brettervorbau (von außen muss eine Zeltplane zu sehen sein, dann ist es erlaubt ;-] ) sehr gut. Und die kleine Ölheizung heizt laut einem Hartz4-Bezieher in Minuten den Raum auf. Der macht den nNchts aus, und erst nach dem aufstehen an.

    Was die Beleuchtungs-Disskusion angeht, das betrifft doch nur Dachschilder, oder?
    Also könnte sich jemand auch beleuchtete Schilder hinter die Scheiben packen.
    Oder auch kleine Bildschirme mit auffällig (besonders nachts) luechtender Werbung.
    Da besteht wohl keine Verwechslungsgefahr mit Taxen, so modern sind die nicht…

    Zum an der Disco bereithalten:
    Kann eine Stadt es einem Funktaxiunternehmer verwehren, seinen Sitz ghleich neben die Disco zu setzen.
    Angenommen der wäre frei.
    Egal ob im Gewerbegebiet (da gibt es wohl Discos, auch wegen dem Lärm, den da nachts und spät abend meist niemand stört), oder in der Innenstadt.
    Oder er hat dort seinen Wohnsitz. Dann darf der ja auch dort hinfahren und parken…..
    Muss der überhaupt eine eigene Firmenadresse haben?
    Dazu kann man ja wohl keinen Gewerbetreibenden zwingen. Evtl. ist es ein Ein-Person-Unternehmen mit einem Fahrzeug. Also zugleich der Privatwagen.
    Oder er lebt in einem Wohnmbil. Evtl. eins mit Smart im Heck (das gibt es doch?). Beide Fahrzeuge nutzt er auch als Funkmietwagen.
    Damit ist sein Firmensitz überall wo er sich aufhält.

    !!! @CHRIS!!!

    > “4. Nein! Ich habe nichts gegen Funkmietwagen. Sie beleben als Konkurrenz das Geschäft und zeigen oftmals in punkto Qualität und Sauberkeit, was wir Taxler > eigentlich noch hinzuernen sollten.
    > Aber dies nur auf dem Boden eines fairen und sauberen Wettbewerbs.
    > Und genau da fehlt es.”

    Ein “fairer und sauberer Wettbewerb”? Das ist schon sehr dreist. Diesen “fairen und sauberen Wettbewerb” gäbe es, wenn man ALLE Regeln außer Kraft setzen würde!
    Keinerlei Privilegien für die Taxifahrer. Und bevor jetzt jemand mit der Pflicht des Angebotes in der Nacht kommt, es wird sicher nicht so sein, dass keiner Nachts fährt, wenn etwas zu verdienen ist…..

    “(Ich sage immer – wer offensichtlich bestehende Verordnungen umgeht, der nimmt es mit anderen Gesetzen auch nicht so genau)”
    Jaja, und wer wegen Dissidententum in Bautzen saß, der nimmt es auch mit den Gesetzen der BRD nicht so genau…..

    Ich nehme es auch “Mit den Gesetzen” nicht so genau”. Ich verstoße z.B. vorsätzlich gegen StGB 90a. Googlet nach Bundesdienstflagge Klo in der Bildersuche.
    Die Grüne “Standard”-Toilette ist es. Und wenn das Merkel mal unnatürlich ablebt, könnte mein Kommentar jemand als Bruch von StGB 189 und evtl. 140 auffassen. Und wenn sich wieder ein Anlass bietet, verstoße ich natürlich auch gerne gegen das Unterhaltungsverbot an hohen Feiertagen.
    Naja, zuletzt habe ich eigentlich nur gefilmt, wärend am Karfreitag auf der Domplatte gegen das Tanverbot ein Flashmob stattfand.
    Ich durfte sogar englischsprachigen Touristen einen (hoffentlich) negativen Eindruck von Deutschland vermitteln indem ich ihnen das Tanzverbot erklärte ;-) .
    Ich glaube ich habe vergessen denen gegenüber Deutschland mit einem Gottesstaat zu vergleichen. Aber wenn es die persönliche Freiheit libende Amis waren, werden die schon negativ berührt gewesen sein ;-) .

    @MSTaxi

    Zum Thema Aushilfe für einen Taxifahrer:
    Zitat:
    “Die Betreffenden sahen es sicher als Notlage und Freundschaftsdienst, ich kann da nicht drüber lachen, ich seh es als Fahren ohne Fahrerlaubnis und als Betrug (für mein Rechtsempfinden).”
    “Fahren ohne Fahrerlaubnis” rechtlich ja. Und trotz meiner Einstellung(en) hier, bin ich jetzt nicht der automatische Feind des PBS.
    ABER: Wenn JEDER Bürger regelmäßig zur Kontrolle müsste, könnte man den PBS abschaffen.

    Aber “Betrug”??? Die “Ortskunde” ist also doch nur ein “Kunststück”? Und wenn jemand diese Ortskunde durch ein Navi ersetzt, ist das so als wenn MiliVanilli nicht selbst singen ;-) (was rechtlich auch nicht unbedingt “Betrug” ist, weil es sich um ein “Produkt” handelt) . Als Fahrgast will man ans Ziel, da ist es ABSOLUT IRRELEVANT wie der Fahrer das schafft.
    Und mit einem (guten) Navi ist er IMMER mindestens so gut wie die Ortskenntnis eines Top-Taxifahrers.

    Naja, da in wenigen Jahren eh Schluss sein könnte (informiert euch, die Technik ist da, das ist keine Science-Fiction!), kann es fast egal sein.
    Aber eigentlich sollte man per EU-Beschluss alle Taxiprivilegien abschaffen. Und wenn irgendein Trottel eine Taxilizenz von einem Pensionär für eine halbe Mio gekauft hat, und dann Lizenzen überflüssig werden, Pech gehabt.

    Wenn die Selbstfahrer da sind, könnte ein Unternehmer seinen Betrieb ja als Car-Sharing bzw. regulären Mietwagenanbieter laufen lassen.
    Der Computer braucht keinen “PBS”, und die Mitfahrer benötigen nicht mal einen Führerschein. Ja, auch ein Blinder und ein Sturzbetrunkener dürfte alleine mitfahren….. Wird NIE so kommen? Jaja, noch Ende des vorletzten Jahrhunderts, als ein wichtiger Wissenschaftler der Royal Society of Sciences verkündet, dass niemals eine Maschine fliegen können wird. Ein paar Jahre später bewiesen zwei Fahrradmechaniker das Gegenteil.

    Und in dem Fall hier, ist die Technik ja schon Hunderttausende Km unfallfrei auf echten Straßen unterwegs.
    Auch wenn da noch Menschen im Fahrersitz saßen, die Autos fuhren völlig alleine. Keine Hand am Lenker, kein Druck auf Gas oder Bremse.
    Das wird rechtlich niemals in Deutschland möglich sein?
    Doch, ganz sicher. Und hier werden die Lobbys von Industrie, Behinderten, Wirtschaft usw. mal positiv ihre Macht ausspielen.
    Und wenn sich so ein das Goldene Kalb Arbeitsplätze anbetender (beim dummen Wahlvpeh einschleimen) Politiker auf Stimmenfang querstellt, zieht man dem eben eins mit der Blut-an-den-Händen-Keule (weil die Computer sicherer fahren) über.

    Und noch was zu “schlechte Zeiten”.
    Wer glaubt er “muss” pro Monat für wohnen, Lebensmittel, Strom usw. mehr als z.B. 600 Euro (bei dem Einkommen zahlt man auch keine Steuern, bis ich glaube €17500/Jahr auch keine MWSt nach UStG §19) ausgeben (großzügig wie ich bin ohne KK), ist selbst Schuld.
    Das sind meist Menschen die glauben sie hätten irgendeine Art von “Anspruch” auf den Lebensstil (dazu zähle ich auch 1500/Monat) den sie evtl. bisher geführt haben.
    Auch wenn es hart klingt, ein Taxifahrer ist eine Lenkmaschine mit eingebautem Navi. Und das sogar nur örtlich beschränkt.
    Und sie profilieren sich sehr gerne über die “Navifunktion” als “besondere” Qualifikation. Denn fahren kann ja im Grunde jeder. Das ist keine besondere Qualifikation.
    OK, “Lenker” (den Menschlichen Fahrer) braucht es noch. Zumindest ein paar Jahre. Evtl. aber auch nur 2-3 Jahre!
    Aber die Ortskunde ist absolut überflüssig geworden! Und wie am Anfang erwähnt (der Kreis schließt sich), ich bevorzuge IMMER das Navi.
    Soll der Kutscher sich sich doch anders profilieren, mir entlockt der kein Stauen, wenn er sagt dass er jede Straße in der Millionenstadt kennt…..
    Ob man ihm auch schon einen TMC-Empfänger ins Gehirn eingepflanzt hat ;-) .

  137. Tichondrius sagt:

    Deinen Stoff möchte ich nicht haben o.O

  138. Hans R. sagt:

    Da hatte der kleine Tobi wohl aber auf der Arbeit nichts zu tun und wollte mal seinen ganzen Frust zum Thema loswerden.

  139. Tobias Claren sagt:

    Da mussste der kleine Hansi wohl seine deprimierende Existenz als abhängig beschäftigte Drohne auf andere übertragen.
    Wenn Hansi seine derzeitige Arbeit aufgeben würde, wenn er zu 25Mio käme, ist er ein bemitleidenswerter Mensch in mieser Arbeit.

    P.S.: Nein, ich bin kein “Kunde”, ich beziehe keine “Transferleistungen”.

  140. Marcel sagt:

    Da mussste der kleine Hansi wohl seine deprimierende Existenz als abhängig beschäftigte Drohne auf andere übertragen.
    Wenn Hansi seine derzeitige Arbeit aufgeben würde, wenn er zu 25Mio käme, ist er ein bemitleidenswerter Mensch in mieser Arbeit.

    P.S.: Nein, ich bin kein “Kunde”, ich beziehe keine “Transferleistungen”.

    Mensch Tobias, komm doch mal raus aus deiner Höhle und nimm dabei die Hände aus dem Schritt. Das Leben kann so schön sein, bestimmt auch deins!

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