War’s das?
Keine Ahnung.
Wahrscheinlich nicht, aber aktuell hab ich einfach nur die Schnauze voll. Vom Bloggen, vom Taxifahren, von der Menschheit an sich. Ob es daran liegt, daß ich die letzten drei Monate kein Sonnenlicht gesehen habe?
Momentan bin ich einfach nur frustriert und desillusioniert. Kurz, ich brauch ‘ne Pause.
Das absolut niveau- und geschmacklose Kommentardesaster unter dem letzten Eintrag war da nur der berühmte Tropfen, besser gesagt der Eimer mit Eiswasser für das Faß (und die schlimmsten Kommentare haben es nichtmal durch den Spamfilter geschafft).
Wie gesagt, das war nur der letzte Treffer. Mir wurde die letzte Zeit immer klarer, wie unwichtig dieses Blog eigentlich ist. Hätte man mir beim Start vorhergesagt, daß die Seite mal im Schnitt über 2.000 Besucher pro Tag anzieht, hätte ich mir vorgestellt, daß man damit ein bisschen was erreichen kann.
Weniger Fahrgäste, die sich daneben benehmen. Mehr Fahrer, die Ihren Job ernst nehmen (und eine ehrliche, gute Arbeit leisten). Unternehmer, die sich ein bisschen besser in den Alltag der Fahrer hineinversetzen können.
Davon ist nichtmal im engen Paderborn irgendwas eingetreten. Tendenziell (kann aber auch meiner miesen Laune geschuldet sein) ist es eher schlimmer geworden…
Und dann ist da noch das Ding mit meiner “Identität”. Dadurch, daß ich unter echtem Namen blogge, hab ich inzwischen (teilweise aus schlechten Erfahrungen resultierend) eine dermaßen riesige Schere im Kopf, daß 90% aller blogbaren Sachen einfach nicht blogbar sind. Das nervt. Könnte ich nochmal starten, dann ausschließlich unter Pseudonym.
Und irgendwie fehlt mir Gonzo. Letzten Donnerstag wurde er uns wieder entrissen. Menno!
Naja, wieauchimmer. Winterdepression mit Nachtschichtverstärkung halt, ich krieg mich schon wieder ein…
Jetzt hab ich erstmal (wenn keine Kollegen krank werden) eine Woche Urlaub, die Einweihungsparty (bitte Mail, wenn ich eine Einladung vergessen habe) ist auch in greifbarer Nähe. Ein zünftiges Besäufnis wird die Laune schon wieder heben!
Immerhin gibt es auch einen sehr positiven Punkt. Würde ich jetzt noch alleine in Sennelager wohnen, würde ich wohl die so langsam die Deckenbalken auf ihre Traglast überprüfen. Mitten in Paderborn und in unserer kleinen WG sieht alles gleich anders aus. Wäre hier “Zimmer frei!”, würde Sonja von mir nur grüne Karten bekommen. Ich hätte nie gedacht, daß das Zusammenleben so unkompliziert und gut klappt.
PS: Die Handy-Geschichte hat sich erledigt (siehe Rainer Hohns Kommentar). Eigentlich ist das komplett unmöglich, aber es hat sich offensichtlich so zugetragen: (kommt gleich als Extrabeitrag!)
26. Januar 2009 um 08:22 ThomasL(Quote)
Lieber Torsten,
bitte mach weiter!
Ich habe irgendwo mal gelesen, dass die Tage um den 24. Januar herum die frustrierenste Zeit des Jahres sind (wenig Tageslicht, Urlaub und Sommer in weiter Ferne, kein Feiertag in Sicht, etc..) – also alles im „normalen“ Bereich.
Gruß (unbekannterweise) Thomas
26. Januar 2009 um 08:23 André (PN Admin)(Quote)
Hmm,
ich kann mir vorstellen, wie du Dich grade fühlst. Aber kopf hoch!, der Sommer kommt in schnellen Schritten und dann wird auch die Laune wieder besser – meistens
Ich würde ja öfter Taxi fahren, wenn ich bei Dir inner Nähe wohne
26. Januar 2009 um 08:24 Carsten(Quote)
Ich will gar nicht wissen, was da stand…
Aber ich bin froh, dass die Dachbalken weit weg sind! Wird zwar öd und leer hier im Internet ohne Taxigeschichten, aber wat mutt, dat mutt, näch? Toitoitoi und alles Gute für dich.
26. Januar 2009 um 08:25 Torsten Bentrup(Quote)
…und genau solche Kommentare würde ich vermissen, wenn ich nicht mehr bloggen würde. Danke!
26. Januar 2009 um 08:40 Andy(Quote)
Hallo Torsten,
da haben wir es am Samstag Abend wohl doch nicht geschafft, Dich ein wenig aufzuheitern? Hey, denk an das SCHWAHHH
.
Und denk immer daran, dass es wenige “schwarze Schafe” sind, die meist großen Schaden anrichten. Aber Du kannst die anderen “weißen” Schafe, deswegen nicht im Stich lassen!!
Schafe sind Herdentiere und manchmal einfach nur dumm… Ja ich rede über Schafe… assoziationen mit anderen Spezies sind …gewollt.
26. Januar 2009 um 08:42 computerfuzzi(Quote)
Irgendwie ist die Troll/Deppen-Quote in den von mir gelesenen (und geschriebenen..) Blogs in den letzten Monaten enorm angestiegen. Was ist da los? Haben so viel Kellerkinder frust? Wurde eine psychiatrische Anstalt aus kostengründen geschlossen und die Insassen ins Internetcafe abgeschoben? Ist’s Schäuble mit dem Versuch, das Internet zu vernichten? Paranoia?
Wie auch immer, ich wünsche dir viel viel Kraft, Elan und überhaupt – mach bitte weiter, meine tägliche Blogrunde wird eh immer kleiner, wenn jetzt alle guten und lesenswerten Blogs verschwinden bringt das keinen Spaß mehr
..
26. Januar 2009 um 08:48 Torsten Bentrup(Quote)
@Andy: Dafür war die Fahrt viel zu kurz, nächstes Mal bitte wenigsten Bielefeld (wer jetzt die völlig ausgelutschte Verschwörung aus der Versenkung holt, kriegt was auf die Mütze). Aber “SCHWAHHH!” ist mal definitiv im Hirn verankert!
Keine Angst, ich nehm mir 1-2 Wochen Auszeit und dann gehts mit vollem Elan weiter. Hoff ich.
Einen Punkt hab ich übrigens noch vergessen in meiner Frust-Aufzählung: Verschleppte Dinge! Ich wollte längst über die üblen Zustände für Taxen am neuen Stadion berichten, von der Aktion “Stadt vs. Deutsche Bahn”, … Bis ich dazu komme (bei sowas muß ja auch Recherche betrieben werden, wäre sehr peinlich, wenn da was Falsches steht), ist das Thema schon zu alt.
Ich hab momentan 60 Einträge im Backend der Blogsoftware stehen, die halb fertig aber nicht veröffentlichungsreif sind. 2/3 davon könnte ich direkt löschen, interessiert keine Sau mehr.
Ich jammer noch ein bischen rum, dann ists auch wieder gut.
26. Januar 2009 um 09:00 Rainer Hohn(Quote)
guten Morgen,
haha das war ja lustig, ich hab die nummer angerufen und es ist sogar jemand dran gegangen. hörte sich wie nen kollege an (Thomas) – du sollst ihn am besten mal anrufen. siehst du alles halb sowild.
und zum rest kopf hoch, der silberstreifen am horizont verheisst auch dir ein baldiges ende der winterdepression.
26. Januar 2009 um 09:07 Freddy Kruger(Quote)
Ich hab von dir die ganze Theorie, die man nicht ueber das Taxifahren lernt, gelernt.
Bitte mach weiter, deine Geschichten und Erfahrungen regen zum denken und lernen an.
/me Ein erst seit kurzem Taxifahrer aus Flensburg.
MfG Freddy
26. Januar 2009 um 09:09 Torsten Bentrup(Quote)
@Rainer Hohn: Unglaublich, unser Tagschicht-Thomas hats tatsächlich gefunden. Ich korrigiere mal eben den Eintrag.
26. Januar 2009 um 09:11 El-tra(Quote)
Würde schon sehr bedauern, wenn Du ganz aufhören würdest, Thorsten. Hoffentlich hilft die Auszeit!
26. Januar 2009 um 09:18 Hager(Quote)
Och Junge, lass dich doch von den Kommentarpennern nicht unterkriegen, die können sich alleine nichtmal die Schuhe zubinden, aber machen einen auf dicke Hose, wenn sie das anonym tun können.
Das ist’n gutes Blog, bitte weitermachen!
26. Januar 2009 um 09:28 Torsten Bentrup(Quote)
@Hager: Mich hat eher schockiert, was für Aussagen grade von langjährigen Lesern abgelassen wurden…
Das Telefon wurde grade abgegeben, meine Laune ist schlagartig um ein paar 100% besser geworden. Und um die Blogpause gleich mal zu entwerten, schreibe ich grade am dazugehörigen Artikel.
26. Januar 2009 um 09:30 Bernie(Quote)
Das “Kommentardesaster” unter Deinem letzten Beitrag hab nicht verfolgt und gewiss auch nichts verpasst. Generell finde ich aber, liegt das Niveau der Kommentare hier deutlich über dem, was einen woanders, z.B. im law blog erwartet. Was wohl an der persönlichen und netten Art liegt, mit der Du hier – ohne Pseudonym – Deine Erlebnisse schilderst: Da haben Trolle einfach mehr Beißhemmung! 10% Idioten gibt’s halt überall, im Netz fallen sie nur stärker auf. Und von wegen “unwichtiges Blog”: Jedesmal, wenn ich in einem Taxi sitze, denke ich an Dein Blog und versuche mich anständig zu benehmen! Wenn das nix ist!
Also erhol Dich gut von uns, jammer nicht mehr als nötig, und mich würde es freuen, wenn’s hier irgendwann weiter ginge!
26. Januar 2009 um 09:48 Heiko(Quote)
Bloggen soll Spaß machen, solange man davon nicht leben muss. Tun zum Glück ja nur wenige.
Kreativpausen und Abstand tut jedem Mal gut. Besonders in dieser Jahreszeit.
Gönne Dir ein paar Stunden Solarium oder eine Auszeit in einem Thermalbad. Sowas hilft ungemein
26. Januar 2009 um 10:08 Budenzauberin(Quote)
Sorry, daß ich bei besagtem Eintrag kommentiert und vielleicht auch nicht unbedingt den richtigen Ton getroffen habe.
Gerade bei dieser Thematik und bei dann entsprechenden Kommentaren kann ich nicht still halten. Nochmals Sorry, wird nicht wieder vorkommen.
26. Januar 2009 um 10:19 Christian(Quote)
Juhu er ist wieder da
Ich befürchtete schon du hast die “schwarzen Schafe” unter den Kommentierenden zu sehr zu Herzen genommen.
Scheinbar ist es da doch auch wie beim Taxifahren.
…..Weniger Fahrgäste, die sich daneben benehmen. Mehr Fahrer, die Ihren Job ernst nehmen (und eine ehrliche, gute Arbeit leisten). Unternehmer, die sich ein bischen besser in den Alltag der Fahrer hineinversetzen können….
Das ist zwar leider so, aber es gibt die Lichtblicke sowohl bei Fahrern als auch bei Unternehmer und Fahrgästen!
Genau das baut zumindest mich immer wieder auf vor allem in dieser dunklen Zeit.
“Das Glas ist halb voll!” Das ist genau in deinem Blog immer wieder zu spüren.
Schöne Woche und nicht so viel Kopfweh vom saufen.
26. Januar 2009 um 10:29 Torsten Bentrup(Quote)
@Budenzauberin: Wir kennen uns ja und ich weiß, wie sehr Du Deine Kinder liebst und wie unvorstellbar grausam der Gedanke für Dich sein muß, eines Deiner Kinder würde zum Opfer.
Zudem wurdest Du provoziert, Du bekommst also alle “mildernden Umstände” dieser Welt.
Ein Punkt, der uns klar eint: Wir haben Mitgefühl. Wir können zumindest ansatzweise nachvollziehen, wie es den Betroffenen nach einem solchen Verbrechen gehen muß. Ein Gefühl, daß dem Erstkommentator komplett fehlt.
Das Unerträglichste, als ich die Bescherung nach dem Aufstehen sah, war die Vorstellung, daß die Eltern des Mädchens mal irgendwann über diese Seite stolpern.
Danke für Deine Worte!
26. Januar 2009 um 10:31 Tobias(Quote)
Lieber Thorsten,
jeden Morgen rufe ich beim Frühstückskaffee Deinen Blog auf;
jeden Morgen hoffe ich auf eine neue Geschichte aus dem Taxifahrer-Universum und freue mich riesig, wenn Du etwas gebloggt hast.
Ob lustig oder ernst, ob Fakt oder Meinung: Jeder einzelne Eintrag erweitert den Horizont der Leser um Dein persönliches Gedankengut.
Dass Du dieses unter echtem Namen und nicht unter Pseudonym veröffentlichst, ist Dir hoch anzurechnen. Es gibt keinen größeren Beweis dafür, dass Du zu allen Blogeinträgen stehst.
Deine Sorge darum, die im Backend zurückgehaltenen Blogeinträge könnten Unwahrheiten wiedergeben, ist völlig unbegründet. Der Blog macht allen Lesern zugänglich, was Dich gerade beschäftigt. Er enthält einen Ausschnitt Deiner aktuellen Gedankenwelt, die, wie bei jedem anderen Menschen auch, auf möglicherweise unvollständigen oder falschen Annahmen beruht. Dies muss jedem klar sein, der Blogs liest, und, wenn ich mich richtig erinnere, erwähnst Du auch gelegentlich, dass es sich hier um Deine eigene Meinung, Deine eigene Einschätzung der Dir bekannten Tatsachen, handelt.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute und weiterhin den Mut, Deine Erfahrungen und Meinungen den vielen Lesern dieses Blogs mitzuteilen.
Hochachtungsvoll
Tobias
26. Januar 2009 um 10:35 Budenzauberin(Quote)
Da könnte ich jetzt schon wieder sooo viel zu schreiben… aber ich belasse es mal bei einem dicken THX für die “mildernden Umstände”.

Vielleicht ergibt sich ja Samstag ein Gespräch über Dies & Das.
Liebe Grüße!
PS: das mit der Schere im Kopf kenne ich zu gut! Ich glaube, früher oder später erwischt es jeden, der nicht anonym bloggt. Lieber dann weniger schreiben als ganz aufhören.
26. Januar 2009 um 11:43 Thomas M.(Quote)
Lieber Torsten,
auch ich bitte Dich weiterzumachen! Ich verfolge fast täglich Deinen Blog und es ist immer wieder nett Geschichten aus dem Leben zu hören. Speziell Geschichten aus Deutschland, da ich gerade zum Auslandssemester in Südafrika bin.
Ist immer wieder schön-mach weiter! Du machst das schon!
Viele Grüße (unbekannterweise)
Thomas M.
26. Januar 2009 um 11:49 Schnitzel(Quote)
Und wenn sich kein Gespräch über dies & das ergibt, kann man ja seinen Frust in Alkohol ertränken, zu irgendwas muss der Urlaub ja gut sein, wenn man ihn schon nicht in der Sonne verbringt.
Hinterher beschwert sich noch euer Untermieter, dass ihr ihm die potentielle Kundschaft abspenstig macht, also lasst es umso lauter krachen. *rülps*
26. Januar 2009 um 12:03 Torsten Bentrup(Quote)
@Budenzauberin Thomas M.: Keine Angst, ich mach auf jeden Fall weiter!
@Schnitzel: Der Frust ist nur noch marginal vorhanden und ich hab so das dumpfe Gefühl, als wenn Frau Budenzauberin dem Alkohol nicht sonderlich zugeneigt wäre.
Wir werden uns also auf die Gespräche und Softdrinks beschränken. Aber Du kannst mir glauben, das ist kein Problem!
Die Untermieter (die eigentlich unsere Vermieter sind, die wiederrum von dem gemietet haben, denen mein mitlesender Hausbesitzter das Haus vermietet hat) werden sich sicher nicht beschweren. Die sind lieb und wenn hier mal ein bischen Ruhe und ordentliches Leben eingekehrt sind, werden wir dort noch so manchen Euro lassen. Und zwar gerne!
26. Januar 2009 um 12:50 Budenzauberin(Quote)
@Schnitzel: wieso sollt sich kein Gespräch mehr über Dies & Das ergeben? Ich bin eine Frau.
@Torsten: kommt auf den Alkohol an.
(Erstaunlich, wie gut Du mich kennst!)
26. Januar 2009 um 13:16 Ulli F. aus L.(Quote)
Hallo Torsten,
da hat’s ja bei dir arg reingehauen. Deine pure Enttaeuschung ist da zu lesen.
Aber mal ehrlich, wer will schon ein anonymes Blog lesen? Authentizitaet zu uebermitteln, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen, das ist dein Anspruch an dich selbst und an dein Blog. Das ist meiner Meinung nach auch die Ursache fuer den Erfolg bei einer Kommentatorenschaft, die sich ueberwiegend auf gehobenen Niveau aeussert und fair diskutiert.
Warum und wie das leider gerade bei dem Artikel ueber den abscheulichen Mord aus dem Ruder geraten ist, vermag ich nicht zu beurteilen, denke aber, dass du schnell genug eingegriffen und dem Geschehen Einhalt geboten hast.
Lieber Torsten, bleib dir bitte treu, verbieg dich nicht. Rueckratlose Leute gibt es im Netz bereits ueberreichlich, ebenso wie anonyme Dummschwaetzer.
LG Ulli
26. Januar 2009 um 13:16 Wurstmann(Quote)
Jaja, die Trolle.
Beim Shopblogger ist es meiner Meinung nach weniger gworden, dafür sind die jetzt hier und beim Tom (Bestatterweblog).
26. Januar 2009 um 13:19 Wurstmann(Quote)
Und wenn es mich mal aus Dresden nach Paderborn verschlägt, dann fahre ich ganz sicher mit dir im Taxi
26. Januar 2009 um 13:42 MrBrook(Quote)
Hmm… Spontan würde ich aus den Aussagen hier schließen, dass sich das “Kommentardesaster” mehr oder weniger wie immer und wie überall bei Fällen zugetragen hat, in denen Kinder im Spiel sind: “Am besten brutalstmöglich lynchen” vs. “Kindermörder haben auch Menschenrechte”. Wenn es dich beruhigt: Ich habe darüber zahlreiche Diskussionen im Netz mitbekommen und solche Fälle gleiten IMMER auf Stammtischniveau ab, eigentlich sollte man bei so etwas die Kommentare von vornherein dicht machen. Dein Blog ist also keine Ausnahme.
Ansonsten: Kann diese Stimmung begrenzt nachvollziehen, es gibt einfach zwischendurch so Tiefpunkte, da ist alles Mist. Legt sich wieder.
26. Januar 2009 um 13:43 M.One(Quote)
Torsten, Dein Kaffee wird kalt. Ich koch aber jederzeit Frischen für Dich!
@Frau B., Sie sind auch da? Endlich seh ich Sie wieder!
Fein, ich werde auch erscheinen, allerdings allein.
Der Betroffene möchte lieber Babysitten, weil er doch keinen kennt.
26. Januar 2009 um 14:15 Chris(Quote)
ich hoffe das wird schnell wieder…!!!!
26. Januar 2009 um 16:10 anonym(Quote)
Ob solche privaten Ambitionen, die Welt oder zumindest Teile davon mit einem Blog zu verändern, gerechtfertigt sind, darüber muß man nicht unbedingt debattieren; als Motiv sind sie sicherlich aber legitim.
Andererseits sollte man nicht unterschätzen, daß einige Leute hier über einen längeren Zeitraum Informationen über Paderborn und übers Taxifahren aufnehmen konnten, die sie sonst nicht erhalten hätten. Dieser ganze Alltagskram (relativ dicht am realen Leben dran) besitzt doch eine gewisse eigene Qualität, die sich nicht unbedingt gleich aus den einzelnen Teilbeiträgen erschließt. Insofern wundert es nicht, wenn eine mehr oder minder große Anzahl von Leuten immer wieder die “Fortsetzung” lesen will (wie dies auch beim Shopblogger der Fall ist).
Klar, wenn alles gesagt ist, dann könnte man aufhören. Aber ist tatsächlich schon alles gesagt?? (Dies als dezente Ermutigung zum Weitermachen.)
26. Januar 2009 um 16:24 Maik(Quote)
Hallo Torsten,
mit einem Blog kann man nichts erreichen. Es dient einzig der Unterhaltung meist fremder Menschen.
Deshalb versuche ich, anonym zu bleiben. So ganz gelingt das nicht (allein schon durch die Adresse im Impressum), aber im großen und ganzen klappt es doch.
In Deinem Fall ist es aber ganz anders: Selbst wenn Du wolltest, könntest Du nicht anonym bleiben.
Du bloggst über Deine Heimatstadt und die ist nun nicht gerade zur Anonymität geeignet.
Lass die “Schere im Kopf” trotzdem verschwinden, bisher hat das doch wunderbar geklappt. Es macht wirklich Spass, Deine Beiträge zu lesen.
An die “Trolle” habe ich mich gewöhnt. Deren Antworten oder eMails lese ich kurz durch und dann lösche ich diese. Damit muß man halt leben.
Klar macht man sich seine Gedanken darüber – nur, für was?
Lass den Kopf nicht hängen, in nicht einmal fünf Monaten ist Sommeranfang. Allein der Gedanke daran, hilft doch schon.
Oder…?
26. Januar 2009 um 16:39 Sash(Quote)
Ermutigungen und Wohlwollen auch von meiner Seite aus der Berliner Nacht! Ich kenne solche Stunden/Tage/Wochen auch – aber es ist ein offenes, wenn auch im konkreten Moment unglaubliches – Geheimnis, dass sich das wieder drehen wird.
Es ist schade, wenn deine Ansprüche an den Blog nicht erfüllt werden, aber als oft stiller Stammleser (ich nenne mich jetzt nach einem halben Jahr einfach mal so) möchte ich sagen, dass dein Blog mir einiges bedeutet. Es war der erste Blog eines Taxifahrers, den ich gefunden habe. Noch dazu ein guter, sehr informativer. Das wissen, dass es tatsächlich solche Kollegen gibt – die den Job gerne machen – hat mich ein Schrittchen weiter bestätigt, auch Taxler zu werden.
Und es ist für mich wahnsinnig interessant, die Lage in Paderborn (das wahrscheinlich einen der größten Kontraste zu Berlin darstellt) hier ein wenig kennenzulernen. Ich denke, im Kleinen hast du viel erreicht, und vielleicht muntert dich das ja ein wenig auf.
Und: Dass du nicht anonym bloggst, macht tatsächlich viel aus. Ich hoffe, dein Kampf mit der Schere geht gut aus!
Beste Wünsche und kollegiale Grüße aus Berlin!
26. Januar 2009 um 19:35 Norbert(Quote)
Hallo Torsten,
auch ich möchte dir aufmunternde Worte zukommen lassen. Dein Blog versinkt ganz und gar nicht in der Versenkung. Dein Blog hat mir ganz stark dabei geholfen mich als Neuling-Taxifahrer im Geschäft einzufinden, so manches Fettnäpfchen zu überspringen und Sachen kennenzulernen, die ich nicht gewusst hätte.
Außerdem, wie du in einem frühreren Beitrag geschrieben hast, ist das für mich auch eine Büroerheiterung:) Im Büro hab ihc dauerhaft einen Tab auf den Blog und lese ältere Artikel um noch ein bisschen mehr zu lernen;)
Genieß deinen Urlaub und genieß die schöne Sonne, das hiilft oftmals schon (zumindest bei mir):)
Viele Grüße und bis spätestens Samstag:)
26. Januar 2009 um 22:15 Razool(Quote)
um es kurz zu machen…..ich würde echt was vermissen wenn du nich mehr da wärst
26. Januar 2009 um 23:34 Carsten(Quote)
Hallo Torsten,
auch als anonymer Leser möchte ich Dir die besten Wünsche schicken und Dich aufmuntern, mit dem Blog weiterzumachen.
Ich lese hier seit langem still mit und geniesse immer wieder Deine lebensnahen Schilderungen aus dem Alltag eines Taxifahrers.
Lass Dich nicht unterkriegen!
Auch mir würde etwas fehlen, wenn es dieses Blog nicht gäbe.
27. Januar 2009 um 02:50 VW(Quote)
Moin Torsten,
jeder, der sich eine eigene Domain registriert und nicht nur unter xyz.twoday.net oder ähnliche Blogging-Hoster zu finden ist, ist doch sowieso nicht anonym, wenn man z.B. mal unter http://www.denic.de/de/whois/index.jsp guckt, ist doch sowieso nicht anonym, und die meisten haben außerdem ein Impressum, das unter bestimmten Bedingungen sogar nötig ist.
Und auch, wenn Bloggen “IN” ist, …
Warum schreiben viele wohl kein Blog?
Warum schreibe Ich zum Beispiel kein Blog?
Weil ich, wie viele Blogger vermutlich sagen würden, “zu feige” bin, so offen über mein Privat- und Berufsleben zu berichten. Umso besser finde ich es, dass es Leute, wie dich gibt, die offen darüber schreiben (bei dir sogar mit richtigem Namen, was das ganze mehr in die Realität rückt) und eben nicht “zu feige” sind, sich vor dem Internet zu verstecken und stattdessen in der Anonymität des Internet’s ihren Frust o.ä. ablassen, indem sie feige irgendwelche Leute beschimpfen, beleidigen oder ihnen sonstwie Schaden zufügen wollen.
Ich lese dein Blog regelmäßig und würde es schade finden, wenn du den (sicherlich sehr schwierigen) Kampf gegen all die Internet-Trolle aufgeben würdest. Denn damit gönnst du ihnen den Sieg. Um mal einen Spruch von der StudiVZ-Seite einer Arbeitskollegin zu klauen:
“Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat schon verloren”
Erhol dich gut und genieße die Auszeit!
Grüße von der Nordsee-Küste,
VW
27. Januar 2009 um 12:18 Volker(Quote)
Naja, die letzten 2 Wochen war schon eine gewisse Lustlosigkeit zu Bloggen spürbar geworden (nur mein Eindruck, keine Kritik!). Ich hatte ja vermutet, die neue WG sei der Grund dafür, aber die Ursachen liegen wohl woanders.
Mach doch einfach mal ne Pause, bis es von alleine wieder in den Fingern juckt. Ob eine Woche oder 3 Monate ist völlig egal. Ich glaub jeder halt mal ne Phase, in der selbst Dinge, die man eigentlich sehr gerne tut, nur noch nerven und zur Belastung werden. Eine Auszeit nehmen um den Kopf wieder frei zu kriegen ist da wohl das Beste.
Kopf hoch, irgendwann scheint auch die Sonne wieder.
27. Januar 2009 um 13:32 Blogolade(Quote)
Och, Torsten, hör nicht auf! Dieses Blog ist das, was für andere Menschen der Kaffee am Morgen ist.
Bald wird das Wetter besser, dann kommt auch die gute Laune wieder.
PS.: was spricht denn gegen einen eigenen Gonzo?
27. Januar 2009 um 13:33 Blogolade(Quote)
Mit dem Kopf weiter als mit den Fingern. Ergänze im ersten Satz “für mich”
27. Januar 2009 um 16:09 Michael(Quote)
Mensch! Mach weiter! Dein Blog ist lesenswert!
Und ich kann Blogolade nur recht geben, was spricht gegen einen eigenen Gonzo? Wir haben zwei “Gonzo” zu Hause und ich möchte sie nicht Missen!
Tipps zur Gonzo-Haltung gibt es hier: http://www.katzen-forum.de/
27. Januar 2009 um 18:06 Sonja(Quote)
@ Blogolade und Michael: Da juckt es bei mir mal wieder in den Fingern;) Ab Montag machen wir uns auf die Suche nach einem eigenen Gonzo und hoffen dass wir auch so einen genialen Kater finden. Ich kann es kaum erwarten.
27. Januar 2009 um 18:57 Budenzauberin(Quote)
Hallo Sonja, ich kriege gerade keine Mail an Torsten raus, darum hier: irgendwelche Mitbringwünsche für Sa.? Brot, Salat, irgendwie sowas?
28. Januar 2009 um 18:34 Prolet(Quote)
nachts rumfahren und dann wenn es schneit ist richtig böse…. mein Beileid…
28. Januar 2009 um 21:12 michiausp(Quote)
Lieber Torsten,
WEITERMACHEN !
Und wenn Du denkst es geht nicht mehr kommt irgendwo ein Lichtlein her !
Ich selbst befinde mich derzeit in einer schwierigen gesundheitlichen Situation und da is dann kämpfen angesagt. Die Prognose ist soweit gut, die Haare sind zwar dünner geworden, aber ansonsten ist alles im grünen Bereich.
Manchesmal habe ich auch an die Deckenbalken gedacht, werde aber am kommenden Samstag meine 650-er Aprilia fitmachen und auf den kommenden Frühling warten.
Ohne Deinen Blog würde mir echt was fehlen.
…und: richtich ma einen saufen hilft (aber nur manchmal ) auch !
29. Januar 2009 um 07:14 blogg-hittn-wirtin(Quote)
inzwischen hat sich zwar herausgestellt, dass du eh weitermachst, aber ich nutze einfach mal diese gelegenheit, aus der dunklen ecke der stummen, anonymen mitleser gekrochen zu kommen.
ich habe in meiner linkliste genau 2 blogs liegen, deren schreiber ich nicht persönlich kenne und deiner ist einer davon. ich mag deine “geschichten”, deinen stil und deinen blickwinkel. ich mache mir gar keine sorgen, dass du aufhören könntest – einer, der wie du mit herzblut schreibt, kann gar nicht aufhören!
so. und jetzt krieche ich zurück in meine dunkle ecke und lese wieder ganz still mit!
liebe grüße!
:^)
29. Januar 2009 um 14:35 gb(Quote)
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29. Januar 2009 um
[...] Schere Hier schreibt Taxi-Blogger Torsten:Und dann ist da noch das Ding mit meiner Identitt. Dadurch, da [...]
1. Februar 2009 um 13:48 chris(Quote)
Bitte hau wieder in die Tasten. Ich surfe jeden Morgen auf Dein Blog und hoffe auf neue Geschichten.
1. Februar 2009 um 18:59 Budenzauberin(Quote)
@Chris: Bist Du etwa schon mit den ganzen alten Beiträgen durch?
1. Februar 2009 um 19:58 Pharmama(Quote)
Ob Du weitermachst oder nicht: Danke vielmals für den Blog!
Ich habe ihn erst gerade entdeckt, aber die Geschichten die Du schreibst sind wirklich lesenswert.
Das Bloggen sollte aber nicht zum Muss werden, sondern auch Dir Spass machen.
Dir jedenfalls alles Gute und Merci nochmal!
1. Februar 2009 um 21:22 Sai(Quote)
Ich hab mit einigen (und einem ganz besonders) A-Bloggern ein mächtiges Problem was ihre Einstellung und irhe Art zu schreiben angeht. Da hat man das Gefühl, denen steigt der “Ruhm” zu Kopf und sie sind völlig weltfremd und selbstgerecht.
Bei dir, Thorsten, bin ich nur stiller Mitleser (glaub ich). Aber ich finde, du wirkst sehr sympathisch und hast vernünftige Ansichten, machst interessante Beobachtungen und gibst auf eine sehr menschliche Art Einblick in deinen (Arbeits-)Alltag.
Ich fänd es wirklich schade, wenn du dich unterkriegen lassen würdest.
Nimm dir deine Auszeit und starte danach wieder frisch durch. Aber nicht vergessen: Das Bloggen soll in erster Linie dir Spaß machen, nicht irgendwelche anynomen Internetheinis belustigen.
Alles Liebe,
Sai
3. Februar 2009 um 16:30 Flo(Quote)
Mir steht’s zwar nicht zu, aber mein Votum ist ganz klar: Weitermachen!
“Weniger Fahrgäste, die sich daneben benehmen. Mehr Fahrer, die Ihren Job ernst nehmen (und eine ehrliche, gute Arbeit leisten). Unternehmer, die sich ein bisschen besser in den Alltag der Fahrer hineinversetzen können.”
Das kann kein Mensch schaffen.
Ich als unabhängiger und parteiloser Fahrer kann mich allerdings besser in den Alltag der Fahrer hineinversetzen. Vielleicht kein Meilen- aber ein Zentimeterstein
4. Februar 2009 um 12:03 Volker aus BI(Quote)
Hallo Torsten!
Ich gehöre sonst auch nur zu den stillen Mitlesern, zum ständigen Kommentieren fehlt mir leider die Fingerfertigkeit auf der Tastatur. Kann Dich aber nur ermutigen weiterzumachen; Beim bloggen ist’s sicher genauso wie beim Taxifahren: Rückschläge im Stundentakt sind die Norm, Motivationsdefizite Routine und nur durch immerwiederkehrendes “Selbst-in den-A…_treten zu überwinden! Und ich sage Dir eins: Du wirst gebraucht!!!
Ich habe schon einige Kollegen auf Deine geschliffenen Kommentare verwiesen, und gerade in diesen Zeiten, in denen das Niveau im zweitältesten Gewerbe der Welt immer weiter absinkt, ist eine qualifizierte Reflktion unseres Alltags manchmal geradezu lebensrettend!!
Also, halte durch, horrido, Volker
(seit 23 Jahren im Geschäft und auch oft verzweifelnd)
5. Februar 2009 um 13:33 Miep miep!(Quote)
Blogs kann man, wie man am Namen schon sieht, mit Tagebüchern vergleichen. Und Tagebücher schreibt man hauptsächlich für eine Person, sich selbst.
Eigentlich halte ich nichts von Trinkgeld, außer der Service war besonders gut. Außer bei Taxifahrern. Seit ich diesen Blog mitlese, achte ich dabei immer auf Trinkgeld. Besonders, wenn man sich ein Taxi mit unter Drogeneinfluss stehenden Leuten teilt oder selber einen über den Durst getrunken hat.
8. Februar 2009 um
[...] Sinn des Bloggens Der Shopblogger schreibts, und der Taxiblogger auch… und Gedanken habe ich mir auch immer mal wieder darum gemacht: Der Sinn des Bloggens [...]