Ja, ich lebe noch…
Ulli F. aus L. sagt:
“Juli 2005, als Du gerade angefangen hattest, Januar 2007, nachdem Deine Mutter gestorben war, Dein angemeldeter Pfingsturlaub 2008, das waren meines Wissens die einzigen Zeiten, in denen Du Dich 5 Tage lang nicht im Blog hast lesen lassen.
Nicht, dass wir, Deine treuen Leser, daraus Ansprueche anmelden moechten, aber man darf sich doch auch mal, hoffentlich unbegruendete, Sorgen um Dein Befinden machen?!”
Ja, darf man und ja, sie sind unbegründet.
Ist eine komische Form der Schreibblockade. Da ist ein bischen “Hab ich nicht eigentlich alles schon geschreiben?”, ein wenig von “Da fühlt sich wieder jemand auf den Schlips getreten.” und viel von “Was soll das alles?” mit dabei.
Ich hab die letzten Tage viel geschrieben und genauso viel wieder gelöscht…
Kein konkreter Anlass, einfach ein ständig gewachsenes Unbehagen.
Es geht garantiert weiter. Vermutlich nicht so oft wie bisher, aber es wird weitergehen.
25. Juni 2008 um 18:52 Benni(Quote)
Moin Torsten,
bloggen ist nicht alles. Du bist hier keinem zu irgendwas verpflichtet.
Gönn dir ruhig mal eine Auszeit vom Blog!
(Auch wenns für uns natürlich schade ist, aber das ist sekundär)
Liebe Grüße, Benni
25. Juni 2008 um 19:37 jens(Quote)
Ich kann dein ständig wachsendes Unbehagen sehr gut nachvollziehen. In einem Blog schreibt man oft mehr, als man eigentlich sollte. Einerseits hat man ein Mitteilungsbedürfnis und möchte auch gern wissen, was andere von bestimmten Vorfällen und Vorgängen halten, andererseits verletzt man damit aber vllt jemanden Dritten – oder man diskreditiert sich selbst. Und gerade im Internet kann man nichts mehr löschen!
Mein Blog drehte sich damals um meinen Job in einer Disko. Da erlebt man viel: Stichwort: wundersame Gäste, dumme Sprüche – oder auch ein wenig Stolz über bestimmte Absatzmengen (zb. 80 l Wodka an einen Abend bei gerade mal 400 Gästen im Durchlauf). Schönes Bsp. Was hat mein Chef davon? Es lässt sich über solche Zahlen durchaus über den Umsatz spekulieren – und solche Interna gehören nicht ins Netz. Das es dabei auch am Abend Stress gab (also alk-bedingte Rausschmisse und Prügeleinen) stand auch dabei- dummerweise ging davon noch ein Vorfall vor Gericht.
Als Job-bloger buddelt man sich mit jedem Beitrag ein wenig mehr sein Grab. Aus eigener Erfahrung kann ich daher nur jedem raten, sich sehr genau zu überlegen, was bzw über wen man etwas schreibt. Im Zweifelsfall ist weniger besser. Oder man lässt es in bestimmten Berufen ganz…
Liebe Grüße, Jens
25. Juni 2008 um 20:01 minimax(Quote)
Na Ich kann es verstehen
hoffe aber trotzdem das du weiter machst.
26. Juni 2008 um 04:46 driver3367(Quote)
Hallo Torsten,lass dich nicht stressen,aber ein gewisses Suchtpotential is halt schon da.Grad wenn man selbst Taxi fährt.Höre grade im Fernsehen die Taximörder von Offenbach sind gefasst.Yeahhh!!!!!Grad in unserem Beruf ist es wichtig ab und zu Dampf abzulassen.Wir haben halt das ganze Spektrum menschlicher Absonderlichkeiten.Da ist es wichtig zu wissen das andere dasselbe erleben.Glaubt einem sonst ja keiner.Kleine Geschichte:Mein amerikanischer Kunde hat sich die Strasse in der sein Auto steht aufgeschrieben.Leider stand auf dem Zettel:Einbahnstrasse!!!!!!!!Ist kein Scherz.Selbst erlebt und das Auto trotzdem gefunden.Sag noch einmal einer wir sind dumm.Gruss Frank
26. Juni 2008 um 19:57 Heiko(Quote)
Sowas nennt man künstlerische Schöpfungspause