Spender
Wie kam es zu dieser Spendenaktion?
Das frage ich mich immer noch… Irgendwie hat’s wohl mit Blogdynamik und Web 2.0 zu tun. Glaub ich.
Der Hintergrund in Kürze:
Seit dem Tod meiner Mutter Silverster 2006 stehe ich ohne Familie da. Die Trauer wird sicher mich sicher noch einige Zeit belasten.
Ein zusätzliches Problem sind die Bestattungskosten. Ich kann in Raten bezahlen, aber 6 Monate x 600 Euro sind für mich deutlich mehr, als ich ohne Probleme stemmen kann. Als ich hier auch von den finanziellen Sorgen berichtete, gab es in den Kommentaren den Ruf nach Konto- und Paypaldaten.
Nach einigem Nachdenken konnte ich mich mit folgender Lösung anfreunden: Ich nehme Eure angebotenen Spenden an unter der Bedingung, daß ich das Geld nach Zahlung der Beerdigungskosten nach und nach an wirklich bedürftige Menschen weiterleite.
Das können gemeinnützige Organisationen und Initiativen (gerne lokal in PB), die Taxistiftung für überfallene Fahrer, Kollegen, die durch schwere Krankheit in Schwierigkeiten geraten sind oder auch einfach Menschen in Not, die mir persönlich nachts begegnen.
Es gibt unendlich viele Menschen, denen es wesentlich schlechter geht als mir. Meine finanziellen Probleme dürften Ende des Jahres vorbei sein, manch anderer hat überhaupt keine realistische Perspektive mehr.
(Kontodaten rausgenommen, inzwischen ist wieder Licht am finanziellen Horizont)
Bisherige Spendensumme (14.4.2007, 8 Uhr): 1244 Euro und (offensichtlich) ein britisches Pfund. Eine Paypal-Buchung ist aus irgendwelchen Gründen wieder zurückgegangen.
Die Liste der edlen Spender mit Netzadresse:
www.myblog.de/juedisches-berlin
Herzlichen Dank allen (bis jetzt 60) Spendern. Ihr seid klasse!