Taxifahren für Dummys

Taxifahren kann ganz einfach sein, wenn man sich an ein paar einfache Grundregeln hält:

Wer durch den Einfluß eines oder mehrerer Rauschmittel nicht auf eigenen Beinen ins Taxi steigen kann, braucht kein Taxi…sondern einen Krankenwagen.

Was am Boden liegt, hebt man nicht auf! (mit bestem Dank an Eckies Mama für diese Weisheit!)

Hinter mir wird sich angeschnallt. Wer auf der rechten Seite durch die Scheibe fliegen möchte, tut das auf eigene Gefahr.

Ein Taxi ist keine Kneipe. Essen und Trinken kann man auch vorher. Ja, das gilt sinngemäß auch fürs Kiffen, Koksen und den Gebrauch von Spritzen. Und am Taxameter kann man auch keine Freispiele erdaddeln!

Fahrgäste sollten garnicht erst versuchen, illegale Fahrweisen einzufordern (Fahr doch bei Rot, kommt doch keiner!).

Trinkgeld hat keinen Einfluß auf Freundlichkeit. Das Verhalten des Fahrgastes allerdings sehr wohl.

Beachte Kants kategorischen Imperativ!

(Boah, jetzt kacken sogar schon die Taxifahrer ohne Abitur philosophisch auf…:-))

…to be continued!

19 Antworten zu “Taxifahren für Dummys”

  1. Mexxwell sagt:

    Wir brauchen kein Amatur,und außerdem:

    1 Jahr Taxifahren ersetzt 1 Semester Psychologie-Studium !!!

  2. Torsten sagt:

    Mensch Mexx!

    Wer Amatur sagt, muß auch Plüschologie sagen…

  3. Ecki sagt:

    Hi Thorsten,

    also das Zitat meiner Mutter lautete eigentlich: “Junge, was auf der Straße liegt, ist bäh!”. Ich habe es dann ergänzt um: “Was auf der Straße liegt, ist bäh. Das gilt auch für Fahrgäste!”

    Dazu muß man wissen, dass auf der Straße (oder wahlweise einem anderen Untergrund) liegende Personen gar keine Fahrgäste sind!

    Im Übrigen sollten Fahrgäste (und natürlich auch die verehrten Kollegen) freundlicherweise beachten: Ins Taxi kotzen kostet Geld! Mit “Ansage” normalerweise das Doppelte. Denn der Spruch “Haste noch Platz für ´ne Kiste Bier und ´ne Currywurst? Ich muß gleich kotzen!” ist überhaupt nicht witzig und als “Ansage” und somit Vorsatz zu werten und das wird eben teuer!

  4. Torsten sagt:

    Moin Ecki!

    Danke für die Korrekturen. So machts auch gleich noch mehr Sinn!

  5. taxiblog.de » Blog Archive » Wunsch = Befehl = FAQ sagt:

    [...] Regeln im Taxi (Achtung, könnte versteckte Ironie enthalten!) [...]

  6. Stefano Palazzo sagt:

    Hi

    Der kategorische Imperativ ist nicht, wie von vielen angenommen, als pendant zu "Was du nich willst das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu" zu benutzen. Für eine Erklärung düfte wohl die örtliche Bücherei entsprechendes Material auf Lager haben.

  7. Erik sagt:

    Wikipedia hilft http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Im... und erspart den Gang aus dem Haus

  8. Louffi sagt:

    http://www.parapluesch.de

    Wer in dieser Klinik auch nur ein Plüschtier heilen kann, braucht überhaupt kein Psychologie-Studium mehr. Taxifahrer werden als Therapeuten besonders gerne gesehen :-) ))

  9. spritz sagt:

    Hi, ich versuche meiner >Frau seit langer zeit zu erklären das es im taxi so wie auch beim mitfahren keinen sinn macht wenn von hinten immer zwischenrufe bezüglich de fahrtrichtung kommen. Meine Aussage zum Thema Taxi: Wenn ich mit meiner Frau ins Taxi steige, sage ich den weg an. Danach gebe ich bei schwierigen Fahrten dem Fahrer nach bedarf noch richtungs anweisungen. es nervttotal wenn die betrunkene Frau von der Rücksitzbank immer wieder rects, links, geradeaus stammelt. wer kann dies verstehen und bitte meiner frau erklären?

  10. hamburger sagt:

    Dazu kommt ja noch das besoffene Frauen ( nach meiner Erfahrung ) Rechts und Links oft verwechseln. Dann kommt nach dem Abbiegen das große Geschrei, weil das “andere Rechts” gemeint war…

  11. Martin sagt:

    Hi!
    Ich bin selbst “Taxler” und komme aus Wien. Habe gerade über google obiges gelesen. Absatz 2 und 3 würde ich vollinhaltlich unterschreiben, nur blutig Anfänger nehmen Leute mit, die sich nicht mehr auf den Beinen halten können.
    Das mit dem Anschnallen. Ich weiß nicht, wie die gesetzlichen Regelungen in Deutschland sind, in meinem Auto genügt halt ein Sticker, daß man sich anschnallen soll. Mir ist es eigentlich total egal, wie es die Kunden halten.
    Dein restlicher Text ist auch meine Meinung!

    Martin

  12. Maxime sagt:

    (Spam gelöscht, TB)

    Lieber Maxime,

    sehr originell, hier für eine Website rumzuspammen, die sehr plakativ darauf hinweist, daß dort kein Spam erwünscht wird. Bitte tragen Sie sich doch gleich als erstes auf Ihrer Prangerseite für Spammer ein. Vielen Dank!

  13. IngoH sagt:

    @Martin
    Inwieweit man sich hierzulande im Taxi anschnallen *muss*, weiß ich auch nicht. Ich schnalle mich aus Gewohnheit an. (Außerdem weiß man ja nie, wer entgegenkommt ;) )
    Wenn andere Mitfahrer sich nicht angeschnallt haben, schien das den Taxifahrern aber egal zu sein…

    Wenn Torsten alleridings darauf besteht, dass der Mitfahrer hinter ihm seinen Sicherheitsgurt auch benutzt, dann aus reinem Selbstschutz: im Falle eines Unfalls knallt ihm sein Hintermann sonst nämlich mit ordentlicher Wucht ins Kreuz…

  14. Jost sagt:

    @IngoH

    Die rechtliche Seite wäre wirklich interessant zu wissen. Wird das nicht schon durch EU-Recht geregelt? In Italien ist ja jetzt z.b. auch schon Anschnallverordnung ansonsten gibt es Bußgelder. Das endete ja schlussendlich darin, dass sich die Italiener in Rom Tshirts mit einem aufgedruckten Anschnallgut gekauft haben… So ein schwachsin. Ich denke Anschnallpflicht sollte es auch hierzulande geben. Zumindest wenn eine Minderjährige Person einsteigt sollte man darauf bestehen, dass diese sich anschnallt, egal ob die hinten hockt und einen selbst in Gefahr bringt oder auf dem Beifahrersitz.

  15. Torsten Bentrup sagt:

    Ähem, natürlich muß man sich als Fahrgast im Taxi anschnallen. Warum sollte es da eine Sonderregelung geben. Für den Fahrer MIT Fahrgästen an Board gibt es diese Ausnahme. Sie zu nutzen ist allerdings nur in extremen Ausnahmefällen (gewaltbereite Fahrgäste) sinnvoll.

  16. Tristan sagt:

    Echt ein Cooler Blog!

  17. Kleine Typologie der Taxifahrgäste: Der Zocker | 48zwoelf sagt:

    [...] vier Euro Zuschlag drauf. (Wenn ich an dieser Stelle mal eine Passage aus dem absolut lesenswerten Taxi-Blog von Torsten Bentrup zitieren darf: “…am Taxameter kann man auch keine Freispiele [...]

  18. Andrea sagt:

    *loooooooool* Gut zu wissen, falls ich mal mit einem Taxi fahre.

  19. reverse phone lookup sagt:

    reverse phone lookup…

    taxi-blog.de » Blog Archive » Taxifahren für Dummys…

Kommentar schreiben