Taxi-Murphy

Wie ich eben dank Wikipedia gelernt habe, meine ich eigentlich gar nicht Murphys Gesetz, sondern das von Finagle:

„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“

Aber wie das oft so ist: Jeder kennt Murphy, keiner kennt Finagle.

Aber zum Thema!

Für unser Gewerbe gibt es da natürlich ein paar Ableitungen:

1. Die Fahrgäste sind immer woanders.

1.1. Wenn die Fahrgäste dort sind, wo man selbst grad steht, sind mindestens ein Dutzend Kollegen vor einem am Stand.

1.2. Die guten Fahrten bekommen immer die Kollegen

2. Je weiter die Fahrt, desto unangenehmer die Fahrgäste.

2.1. Trinkgelder sind grundsätzlich umgekehrt proportional zum Fahrpreis.

3. Gute Fahrten kommen immer dann, wenn man eigentlich grade Feierabend machen wollte.

3.1. Besonders gute Fahrten kommen dann, wenn der Kollege schon darauf wartet, mein Taxi zu übernehmen.

Was habe ich noch vergessen? Ab in die Kommentare damit, ich ergänze dann den Eintrag!

11 Antworten zu “Taxi-Murphy”

  1. Highwayman sagt:

    Die schönsten Frauen steigen immer in das Taxi vor dir ein ;)

  2. Taxi Ingo sagt:

    Die besoffensten teigen dann nur noch bei dir ein.

  3. taxiblogger sagt:

    Je länger die Wartezeit, umso kürzer die Fahrt …

  4. Remington sagt:

    Der Türschlossenteiser ist IMMER im Handschuhfach…;-)

  5. medienjunkie sagt:

    immer wenn ich fahren will mit dem taxi ist keins da :-P

  6. YellowLed sagt:

    Hm, das ist ein bißchen kompliziert, weil es eigentlich nur für in einer (kleineren) Firma zusammengeschlossene Kleinstadttaxen ohne übergeordnete Gemeinschaftszentrale gilt, aber dann gilt halt: "Wenn mehrere Fahrten zur selben Zeit anstehen, ist es immer genau eine Fahrt mehr, als man Taxen zur Verfügung hat." mit der sogenannten "Eutiner Ergänzung" (denn das beschrieben Vorgehen ist hierzudorfe in so einem Fall sehr üblich): "Gibt man von diesen Fahrten eine beliebige an freundlich gesinnte Mitbewerber ab und weiß zuvor nicht, wohin besagte Fahrt gehen soll, so ist es grundsätzlich eine Fahrt nach außerhalb." :-)

    Und Du hast natürlich den Kaffee-Murphy vergessen: Wenn man sich gerade einen frischen Kaffee geholt oder eingeschenkt hat, bekommt man postwendend eine Fahrt. (Ich weiß allerdings nicht, ob das auch mit Tee funktioniert.) Als Ableitung davon habe ich übrigens entdeckt, dass die guten Songs, die man unbedingt laut hören muss, im Radio immer genau dann kommen, wenn entweder gerade eine Rentnerin eingestiegen ist oder – steht man am Bahnhof – gerade ein Zug einläuft.

  7. Shantyman sagt:

    Ich habe abweichend davon die (erfreuliche) Erfahrung gemacht:
    Immer wenn ich gerade mal für 5 Minuten ein Nickerchen machen möchte (weil die Nacht doch wieder zu kurz war), steigt am Stand jemand ein, oder ich bekomme eine gute Fahrt über Funk.

    Also einfach mal öfter die Augen zumachen.

  8. Balu sagt:

    Moment…

    "2.1 Trinkgelder sind grundsätzlich umgekehrt proportional zum Fahrpreis."

    Das bedeutet doch "kleiner Fahrpreis -> grosses Trinkgeld". Ueblicherweise gilt aber auch "kurze Fahrt -> kleiner Fahrpreis".

    Verknuepft man das logisch erhaelt man:

    "kurze Fahrt -> grosses Trinkgeld"

    Was ist daran denn schlecht?

  9. Roland sagt:

    Gekotzt wird immer nur nach Fahrtantritt?

  10. Jason sagt:

    Passiert mir häufig:

    Wenn man nach ewiger Wartezeit endlich einen Einsteiger bekommt, kommt auch sofort ein Funkauftrag.

    Jason

  11. nighthawk sagt:

    Wenn man das Taxi gerade frisch gewaschen hat, fährt man garantiert hinter dem einzigen Traktor her, der die Hälfte seines Drecks auf der Fahrzeugfront verteilt…

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