Wunsch = Befehl = FAQ

Da lass ich mich doch nicht lange bitten, wenn Required so lieb danach fragt!

Hier ist sie also, die zusammenfassende FAQ der häufigsten Fragen. Der Länge wegen gibts den Rest erst nach einem Klick auf “Weiterlesen”.

Alle Angaben sind nach bestem Wissen zusammengestellt und gelten zumindest für den Kreis Paderborn. In einzelnen Punkten kann und wird es Abweichungen zu anderen Städten geben, die grundsätzlichen Sachen sollten aber allgemeingültig sein.

Wie wird der Fahrpreis eigentlich berechnet? Nach Zeit oder nach km oder wie?

Die Taxipreise werden von den Kreisbehörden vorgegeben und in der sog. Taxiordnung veröffentlicht. Diese muß vom Taxifahrer auch grundsätzlich mitgeführt und auf Verlangen zur Ansicht ausgehändigt werden. In der Regel sind die Preise kombiniert. Es gibt die sogenannte “Wartezeit”. Steht das Fahrzeug oder fährt es so langsam, daß der Preis der Wartzeit höher wäre als der Kilometertarif gilt ausschließlich dieser zeitabhängige Tarif. Bei schnellerer Fahrt gilt ausschließlich der Kilometertarif. Beispiel: Bei 10 km/h, einem Kilometerpreis von EUR 1,50 und einem Wartezeitpreis von 25,–/Stunde würde bei reiner Kilometerabrechnung in einer Stunde EUR 15,– auf der Uhr stehen. Das ist weniger als der Wartezeitpreis, d.h. der Taxameter rechnet automatisch nach Stundentarif ab und zeigt EUR 25,– an. Alle Zahlen und Angaben in diesem Abschnitt sind von Kreis zu Kreis unterschiedlich und hier nur Beispielhaft genannt.

Wenn man ein Taxi bestellt (nach jwd.), bezahlt man dann eigentlich auch die Anfahrt schon (voll) mit? Also wenn man z.B. in einem Kaff ist und mit dem Taxi zum ca. 20km weit entfernten Ort mit Bahnhof fahren will.

Alle mir bekannten Tarifmodelle machen keinen Unterschied im Fahrpreis, wenn entweder der Startpunkt oder der Zielpunkt der Fahrt im Pflichtfahrbereich liegt. Wenn Du allerdings von $Kaff20kmEntfernt zum $Kaff24kmEntfernt willst, wird ein Zuschlag fällig. Bei einer Abholung ausserhalb des Pflichtgebietes ist es sehr von Vorteil, wenn das Taxiunternehmen den Kunden bereits kennt. Viele Unternehmen lehnen ansonsten solche Fahrten ab. Das Risiko, keinen Fahrgast mehr vorzufinden, ist einfach zu groß.

Was ist denn, wenn man im Stau steht oder eine Panne hat?

In folgenden Fällen ist die Uhr zu stoppen, d.h. es wird keine Wartezeit berechnet: technische Mängel am Taxi, Unfall mit Beteiligung des Taxis, gesetzliche Hilfeleistung (z.B. erste Hilfe am Unfallort), Polizeikontrollen und generell bei allen Umständen, die vom Fahrer oder Taxiunternehmer zu vertreten sind.

Staus und Ampeln zählen leider nicht dazu. Auch wenn es für den Kunden ärgerlich ist, die Lohnkosten für den Fahrer laufen ja auch weiter… Bei netten Fahrgästen und längeren Stauaufenthalt wird man aber sicher eine kulante Lösung finden. Blöderweise kann der Taxameter allerdings so programmiert sein, daß es nicht möglich ist, von der “Stop-Stellung” aka “Kasse” wieder auf die “Fahr-Stellung” zurückzuschalten. Dann wirds schwierig… Aber Fragen kostet nix extra.

Kann der Fahrer auch frei bestimmen?

Innerhalb des sogenannten Pflichfahrgebietes ist beim Gelegenheitsverkehr (der typischen Taxifahrt, also kein Anrufsammeltaxi, Krankenfahrt, Kurierfahrt, etc.) grundsätzlich nach Taxameter zu fahren. Es sind keine Abweichungen nach unten oder oben zugelassen. Verlässt das Fahrzeug den Pflichtfahrbereich (für uns z.B. der gesamte Kreis Paderborn) kann ab Kreisgrenze der Preis frei vereinbart werden. Ob sich der Fahrer auf Preisverhandlungen einlässt ist eine Entscheidung seines Chefs und hängt natürlich im Einzelfall auch von den Umständen und seiner Tagesform ab.

Rabatte für bestimmte Personengruppen (Gastronomiemitarbeiter, Studenten, Stammkunden, etc.) sind legal im Pflichtfahrgebiet nicht machbar. Manchmal wird allerdings unter dem “Siegel der Verschwiegenheit” diese Vorschrift umgangen. Solche Fahrten werden im Taxijargon auch gerne “Personalfahrt” genannt.

In manchen Städten gibt es auch festgelegte Pauschaltarife z.B. für Fahrten zum Flughafen. Eine Nachfrage an der Zentrale verschafft Klarheit.

Generell gilt: Alle Taxen eines Taxibezirks haben den gleichen Tarif. Egal ob S-Klasse oder Golf. In der Regel ist der Taxibezirk mit dem Zulassungsort gemäß Kennzeichen gleich. Also Taxen mit PB im Kennzeichen sind alle gleich teuer, alle mit BI im Kennzeichen ebenso.

Gilt der Preis pro Person oder pro Fahrzeug?

Grundsätzlich ist ein Taxi nur als Ganzes zu bezahlen. Das gilt auf jeden Fall für den sog. Gelegenheitsverkehr. Im Linienverkehr, z.B. Anrufsammeltaxi oder bei Rahmenverträgen mit Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Schulen, Krankenhäusern, etc. kann davon abgewichen werden.

Sind Taxifahrer (in der Regel) selbständig oder angestellt?

Alles ist möglich. Vermutlich fahren die meisten Unternehmer auch oft genug noch selbst “mit raus”. In Paderborn gibt es etwa 15 Unternehmer mit geschätzt 100 Taxen. Da fahren vielleicht 10 Selbständige und der Rest der Taxen wird von Angestellten bewegt. Nicht möglich ist übrigens die Vermietung des Taxis an den Fahrer nach dem Motto: “Du gibst mir 50,– und stellst mir den Wagen morgen wieder hin. Die Einnahmen gehören Dir.”. Sehr wohl gibt es allerdings spezielle Autovermietungen, die z.B. nach einem unverschuldeten Unfall ein Leihtaxi zur Verfügung stellen.

Was verdient man denn als Taxifahrer?

Darauf gibt es ungefähr soviele Antworten, wie es Taxifahrer gibt…

Grundsätzlich gibt es folgende Modelle der Bezahlung:

Stundenlohn: Erklärt sich von selbst.

Schnitt: Wird nur noch selten gemacht. Dabei verlangt der Unternehmer für jeden gefahren Kilometer einen festen Betrag, der Rest des Umsatzes gehört dem Fahrer. Sehr gut, wenn man häufig kurze Fahrten und Anschlüsse bekommt (also nach Ende der Fahrt sofort in der Nähe die nächste Tour beginnt). Schlecht für den Fahrer ist es, wenn es nur kurze Fahrten in den Randbezirken gibt oder nach einer langen Fahrt leer zurückgefahren werden muß.

Umsatzbeteiligung: Ein fester (oder nach Umsatzhöhe gestaffelter) Prozentsatz der Umsätze geht an den Fahrer.

Diese Varianten werden auch gerne kombiniert. Ein fester Stundenlohn plus eine Umsatzbeteiligung ist durchaus üblich.

Wer zahlt denn den Sprit?

In seriösen Firmen der Unternehmer. Gelegentlich versucht man auch, die Kosten teilweise auf die Fahrer abzuwälzen. Find ich persönlich einen ziemlich miesen Stil. Gleiches gilt auch für Unfallschäden (ausgenommen grobe Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz). Der Unternehmer kassiert die Gewinne wenn es gut läuft, dann soll er bitte auch das natürliche Risiko aus meiner Tätigkeit übernehmen.

Wieso sieht man so oft Taxen mit laufendem Motor am Taxi-Stand stehen?

Im Winter: Weil es sonst scheißekalt ist… Im Sommer ist es eher Gedankenlosigkeit, Dummheit oder Ignoranz. In seltensten Fällen geht das Nachrücken am Stand so schnell, daß es sich nicht lohnt, den Motor jedesmal zu starten. Zur Lösung des Problems hätte ich zwei Ideen. Entweder wo möglich den Taxistand leicht abschüssig bauen oder in zukünftigen Fahrzeugen den Anlasser auch so nutzbar machen, daß mit Batteriekraft die 5 Meter vorgefahren werden kann. Ab und an sieht man übrigens auch Fahrer einfach ihre Wagen ein paar Meter vorschieben. Zur Nachahmung empfohlen!

Müssen sich Taxifahrer eigentlich nicht anschnallen?

Ohne Fahrgäste gilt für uns die Anschnallpflicht genauso wie für jeden anderen Autofahrer. Wenn wir allerdings mit Fahrgästen unterwegs sind, brauchen wir uns nicht anzuschnallen (schlau wäre es natürlich trotzdem). Als Begründung wird immer die hohe Überfallgefahr genannt. So hat man eher die Möglichkeit, schnell das Auto zu verlassen, wenn es gefährlich wird.

Wieviel km fährt so ein Taxifahrer im Jahr?

Puh, das hängt von sovielen Faktoren ab, daß keine Antwort möglich ist. In Paderborn ist eine durchschnittliche Wochentagsnachtschicht vielleicht 100-200 km unterwegs, am Wochenende sind es 250-500 km. Ganz grob überschlagen.

Die Jahresfahrleistung hängt dann wieder von der Zahl der Schichten ab.

Wieviel km fährt das Auto (ist das auf einen Fahrer fest gebucht oder ist das Auto im Mehrschichtbetrieb unterwegs)?

Unterschiedlich. Ein gut laufendes Taxi sollte schon 100.000 km im Jahr schaffen. In der Regel werden die Taxen auch im Mehrschichtbetrieb eingesetzt. Wenn der Wagen nur den halben Tag läuft wirds schnell unrentabel.

Gibt es spezielle Preise für die Taxis bei den Herstellern? Oder zahlt ihr den normalen Preis wie jeder andere auch (evtl. abzgl. einem Mengenrabatt natürlich)?

So ziemlich jeder relevante Autohersteller empfiehlt seinen Händlern einen sog. Verwerterrabatt von 10-20 Prozent. Audi sieht z.B. 15% vor, Daimler-Chrysler 10%, Skoda 20%. Das variert natürlich und ist dann auch meist nur die Verhandlungsgrundlage. Wenn ein großes Unternehmen gleich 20 E-Klassen haben möchte, geht sicher noch was.

Übrigens bauen nicht alle Autohersteller “ihre” Taxen selbst. Die Firma Intax GmbH ist als “Taximanufactur” für viele Marken tätig. Unter anderem werden dort Serienmodelle der Firmen Ford, Citroen, Fiat oder Peugeot für den Taximarkt umgerüstet. Dieses passiert im direktem Auftrag der Hersteller, d.h. diese Wagen werden dann auch nicht von Intax verkauft, sondern von den jeweiligen Markenhändlern.

Wieso geht die Autofarbe inzwischen von “taxigelb” eher auf silber bzw. quer gemischt über? Der Wiederverkaufswert ist doch so oder so im Keller, da die Fahrzeuge sicherlich Unmengen an km haben!?

Das frage ich mich auch. Darüber hab ich mir allerdings schon die Finger wund geschrieben und verweise daher auf http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/248/ral-1015/ und http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/249/taxiverband-zur-farbfreigabe/mitsamt den Kommentaren.

Sind das Folien oder wurden die Autos wirklich so lackiert?

Sowohl als auch. Früher war im Taxiausstattungspaket ab Werk auch die Lackierung in Hellelfenbein inbegriffen. Heute hat man wohl meist die Wahl. Gebrauchtwagen werden nur recht selten zu Taxen, daher ist das Argument für die Folie wohl wirklich nur der Wiederverkauf der Wagen oder ein besonders günstiges Angebot eines Folierbetriebes. So ist mein Chef recht günstig zur Folie gekommen, der Folierer war neu und suchte Referenzkunden.

Taxipaket? Was ist das?

Eine Ausstattungsvariante, die genau aufs Gewerbe zugeschnitten ist. Es beinhaltet z.B. die obligatorische Überfall-Alarmanlage, Vorrüstung für Funk und Taxameter, spezielle Antennen, in die Rücksitzbank integrierte Kindersitze, Vorrüstung fürs Dachschild, Restwärmeschaltung (hält das Taxi bei ausgeschaltetem Motor noch so lange warm, bis das Kühlwasser auch kalt ist), verstärkte Teile wie Batterie, Bremsen, Türscharniere, Sitze, etc. Vor ewigen Jahren habe ich mal die Website eines Taxifahers gesehen, der die Unterschiede Taxi-PKW hervorragend beschrieben hat. Ich finde sie leider nicht mehr wieder, für Hinweise wäre ich dankbar!

Werden Taxis üblicherweise geleast oder gekauft? Und wie lange ist die durchschnittliche Nutzungsdauer?

Auch ganz unterschiedlich. Jedes Unternehmen ist anders. Die einen stoßen direkt nach Ende der Garantiezeit ab, andere haben Kilometergrenzen. Dann gibt es diejenigen, die die Autos bis zum Ende fahren. Manche haben gute Beziehungen zu Autoaufkäufern. Andere freuen sich, wenn sie mit dem Verkauf keine Last haben. Und manche kaufen eh nur Gebrauchttaxen.

Heißt die Mehrzahl von Taxi eigentlich Taxis oder Taxen?

Sowohl als auch, beides ist möglich. Ich finde Taxen schöner.

Wenn ich ein Problem mit der Fahrt habe (überhöhter Fahrpreis, Umwege, etc.), was kann ich dann machen?

Jedes Taxi ist klar identifizierbar. Im Sichtbereich des Beifahrers (also in der Regel am Amaturenbrett) befindet sich das sog. Unternehmerschild mit Name und Adresse des Besitzers der Taxe. Dann gibt es in der rechten Seite der Heckscheibe die Ordnungsnummer, diese muß von innen und außen zu lesen sein. Und natürlich gibt es auch noch das normale KFZ-Kennzeichen.

Im Zweifelsfall, also wenn keine Einigung mit dem Fahrer zu erzielen ist: Quittung ausstellen lassen! Jeder Taxifahrer ist verpflichtet, genügend Formulare mitzuführen und diese auch korrekt auszufüllen. Auf Verlangen ist der exakte Fahrweg darauf zu dokumentieren, dazu die Ordnungsnummer, Betrag und Datum.

Damit sollte man sich dann an das Unternehmen wenden. Wenn auch so keine Einigung zu erzielen ist, bleibt nur noch der Weg zum Straßenverkehrsamt. Dort gibt es eine Abteilung für das Taxiwesen, das sich gerne damit beschäftigt und eventuell auch Sanktionen in die Wege leiten kann. Spätestens dann wird jedes vernünftig denkende Unternehmen eine berechtigte Beschwerde akzeptieren und für Abhilfe sorgen.

Zwingend mitführen muß ein Taxifahrer folgende Dinge: Taxi-Ordnung, Fahrpreis-Ordnung, Stadtplan nach neustem Stand, Quittungen in ausreichender Anzahl. Die beiden Ordnungsblätter sind auf Verlangen zur Einsicht auszuhändigen.

Aber bitte quält Eure Taxifahrer nicht ohne Grund als “Hilfspolizisten”. Diese Regelungen sind für Streitfälle gedacht, nicht zur alltäglichen, grundlosen Überprüfung durch den Fahrgast. Danke!

Muß ich in das erste Taxi am Stand einsteigen oder kann ich mir einen Wagen aussuchen?

Der Kunde hat grundsätzlich die freie Wahl, wenn das gewählte Fahrzeug aus der Reihe ausscheren kann. Problematisch wird es da also dann, wenn die Wartespur rechts und links durch Bordsteine begrenzt ist. Die vorne stehenden Kollegen dürfen das gewählte Taxi auch nicht an der Abfahrt hindern.

Nette Kollegen werden dennoch freundlich darauf hinweisen, daß der erste Kollege auch schon am längsten auf seine Fahrt wartet und darum bitten, dort einzusteigen. Eine nette Geste, aber kein Kunde ist verpflichtet, darauf einzugehen.

Prinzipiell ist der Grund für eine Auswahl egal. Allerdings sollte man sich Kommentare wie “Ich fahr nur mit Deutschen!” ersparen. Aber solche Sprüche sind ja auch ausserhalb des Taxis daneben.

Wie lange darf ein Taxifahrer eigentlich arbeiten? Gibt es Fahrtenschreiber oder ähnliches?

Zuerst eine Einschränkung: Selbstfahrende Unternehmer werden nicht von den folgenden Regelungen erfasst. Laut Gesetz dürfen die auch rund um die Uhr am Steuer sitzen.

Für Fahrer gilt: Grundsätzlich ist die Arbeitszeit auf 10 Stunden beschränkt. Allerdings darf die durchschnittliche Schichtlänge (berechnet wird auf Basis der letzten 6 Monate oder 24 Wochen) nur 8 Stunden betragen.

Gewertet wird allerdings nur die reine Arbeit- und Bereitschaftsszeit. Pausenzeiten, in denen der Arbeitgeber frei über seine Zeit entscheiden kann, sind davon ausgenommen. Diese Pausenzeiten müssen 30 Minuten bei Arbeitszeiten von 6-9 Stunden betragen. Über 9 Stunden sind 45 Minuten Pause einzuhalten.

Es ist also durchaus möglich, eine (durchaus nicht ungewöhnliche) 12-Stunden-Schicht mit zwei Einstundenpausen zu bestreiten.

Zwischen zwei Schichten müssen mindestens 11 Stunden Dienstfrei bleiben. Eine Verkürzung der dienstfreien Zeit auf 10 Stunden kann innerhalb eines Monates durch eine freie Zeit von 12 Stunden ausgeglichen werden.

Der Arbeitgeber hat eine Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten. Bei Arbeitszeiten über durchschnittlich 8 Stunden muß zusätzlich vom Arbeitgeber auf dem Fahrtenzettel die Arbeits- und Pausenzeiten vermerkt werden.

So etwas wie einen Fahrtenschreiber gibt es für das Taxi- und Mietwagengewerbe (bislang) nicht.

Stichwort “kotzen”: Was für Konsequenzen hat es für den Fahrgast, wenn er sich übergeben muß?

Ärgerlich ist es auf jeden Fall für beide Seiten. Bei einigermaßen geringen Verunreinigungen darf der Taxifahrer den Dreck nämlich selbst wegmachen.

Auf jeden Fall ist der Fahrgast für die Sauerei verantwortlich und muß den Schaden auch wieder in Ordnung bringen. In der Regel ist er dazu nicht körperlich in der Lage, sondern wird damit (meist konkludent) den Fahrer oder das Unternehmen mit der Reinigung beauftragen.

Was kostet es also? Der zu ersetzende Schaden besteht aus Umsatzausfall und natürlich dem Schaden im Auto, bzw. Reinigungskosten. Als Richtwert (genaue Preistabellen gibt es für sowas naturgemäß nicht) kann man von 25 Euro je Ausfallstunde zuzüglich Reinigungsmittel, Schmutzzulage und hoffentlich großzügigem Trinkgeld für den armen Fahrer ausgehen.

Wer natürlich so genial kotzt, daß er die Lüftungsschlitze trifft, sollte höher kalkulieren. Im schlimmsten Fall muß das Fahrzeug in die Werkstatt zum Austausch der Lüftungsschläuche. Das kann dann auch gerne mal vierstellige Summen kosten.

Ob für solche Fälle eine Haftpflichtversicherung einspringt hängt wohl sehr von den Bedingungen und der Kulanz der Versicherung ab. “Grobe Fahrlässigkeit” wäre als Ablehnungsgrund möglich, man hat sich schließlich vorsätzlich in den Zustand gebracht. Aber natürlich kann man ja auch mal aus Grankheitsgründen den Mageninhalt verlieren, dann wird zumindest die Regulierung einfacher.

Machen Taxifahrer eigentlich nur Taxifahrten? Wenn nicht, was gehört noch zum Beruf?

Das ist natürlich individuell in jeder Firma anders. Generell würde ich mal behaupten: Für Geld machen wir alles, was wir machen können.

Kurierfahrten: Wenn der normale Taxitarif für die Strecke bezahlt wird, ist es uns völlig egal, ob wir einen Koffer, ein dringendes Ersatzteil oder was auch immer fahren. Bei weiteren Strecken und in “Schwach-Last-Zeiten” (also nicht grade dann, wenn an jeder Straßenecke Fahrgäste warten) lohnt sich da durchaus auch die Frage nach Sonderpreisen.

Starthilfe: Nicht jedes Taxi hat ein Überbrückungskabel an Bord und nicht jeder Chef erlaubt es. Es gibt leider Taxameter, die sehr sensibel auf Spannungsspitzen reagieren, daher wird eine Anfrage nicht immer zum Erfolg führen. Unsere Zentrale besitzt ein mobiles “Starter-Pack”, welches die benötigten 12 Volt aus einem Akku unabhängig vom Taxi spendet. Üblicherweise liegt die Kiste in einem der Taxen und wird auch gerne für solche Zwecke genutzt. Einfach anrufen und klar sagen, für welchen Zweck man das Taxi braucht. Der Preis dafür ist wieder individuell und von der Anfahrt und dem Zeitaufwand abhängig. Innerhalb Paderborns dürfte diese Dienstleistung von uns für EUR 10,– zu bekommen sein.

Besorgungsfahrten: Das Bier ist ausgegangen? Hunger auf McDonalds-Burger? Ein Kondom wird dringend gebraucht? Kein Problem. Einfach die Zentrale anrufen, Wünsche (bitte detailiert! Biermarke und Flaschengröße, Anzahl der Nuggets und gewünschte Soße, Kondomfarbe) diktieren und das nächste freie Taxi fährt zur Tankstelle. Preisbeispiel bei unserer Zentrale in PB: 8 Euro für Lieferung in der Stadt. Details auf Anfrage.

Lotsenfahrten: Völlig verfahren in der fremden Stadt? Im Notfall fährt das Taxi auch vor Dir her bis zum Ziel. Der Preis entspricht der normalen Taxifahrt.

Zwei-Fahrer-Fahrt: Eigentlich wolltest Du mit dem eigenen Auto nach Hause fahren, aber das Bier war doch zu lecker? Auch hier heißt die Lösung: Taxi. Der Fahrer stellt sein Taxi ab, fährt Deinen Wagen mit Dir als Beifahrer zum Ziel und lässt sich dann mit einem anderen Taxi wieder zu seinem Dienstwagen bringen. Der Preis beträgt üblicherweise den doppelten normalen Taxipreis für die einfache Strecke (die Firma hat ja auch zwei Taxen für diese Dienstleistung abbeordert).

Blöderweise gibt es im Falle eines Unfalles schnell Streitereien. Deswegen lassen sich Taxi-Zentralen üblicherweise bestätigen, daß eventuelle Schäden zu Lasten des Bestellers gehen oder bieten die Dienstleistung nur für gute Stammkunden an. Nachfragen schadet aber nie. Die bessere Lösung ist es allerdings schon, wenn man das eigene Auto gleich zuhause lässt.

Noch Fragen offen geblieben? Ab in die Kommentare damit, ich erweitere die FAQ dann gerne!

Weitere FAQ-ähnliche Beiträge:

Taxi vs. Mietwagen (oder Minicars), Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Freie Farbwahl für Taxen? Hier und hier.

Wie funktionieren Taxameter und Sitzkontakte?

Regeln im Taxi (Achtung, könnte versteckte Ironie enthalten!)

Trinkgeld: Wie, warum, wieviel?

Taxifahrer werden? So gehts in der Provinz! In Großstädten ist es etwas komplizierter (Link zu www.taxiblogger.de zum Taxischein in Berlin).

Warum ist Taxifahren eigentlich so teuer?

Und zum Schmunzeln: Die FAQ der dümmsten Fragen!

Quellenhinweis: Bei einigen Punkten mußte ich in meinem Universalhandbuch nachschlagen.

Ausdrücklich für Fahrer und Unternehmer zu empfehlen: Taxi-Handbuch – Leitfaden für zukünftige und praktizierende Taxi- und Mietwagenunternehmer, hussverlag, München.

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134 Antworten zu “Wunsch = Befehl = FAQ”

  1. Required aka Andy sagt:

    Juhuuuuuu. :)

  2. Leo sagt:

    Hat was. Danke :)

  3. Nietnagel sagt:

    Also ich find ja noch toll irgendwas zum Thema "Lohn bei Taxifahrern". Keine Lohnabrechnung als PDF, aber vielleicht ein paar Zahlen als Anhaltspunkt, alles was du bisher in deiner Karriere mitbekommen hast, obs Mindestlöhne gibt, stunden- oder umsatzäbhängige Löhne, jahreszeitbedingte Unterschiede usw.

  4. Max sagt:

    Noch eine Frage die ich mir stelle ist, wie lange Taxifahrer arbeiten duerfen/arbeiten.

    Gibt es eine Fahrtdauerregelung und evtl einen Fahrtenschreiber wie in LKWs?

  5. medienjunkie sagt:

    welche kunden geben das meiste trinkgeld?

  6. Max sagt:

    Noch eine Frage: Bloggen Taxifahrer waehrend des Fahrens oder zu Hause? :)

  7. enno sagt:

    Das mit den Abschuessigen taxisatenden sollte in Bochum erprobt werden (lief mal bei galileo oder so) habe ich live allerdings nie wahrgenommen wenn ich dort am bhf war.

  8. Susanne sagt:

    Nur damit ichs richtig verstehe: wenn ich mit dem Taxi (mal vorrausgesetzt, ich war nicht selber schuld) im Stau stehe, wirds tierisch teuer, ja? Unschöne Sache das…

  9. Mexxwell sagt:

    @Susanne:
    Tja, das ist leider so korrekt, da wir den Taxameter nur bei einer Panne des Taxis oder bei einer Polizeikontrolle stoppen dürfen. OFFIZIELL!!!
    Alles andere lasse ich hier mal so im Raum stehen, es gibt aber auch nette Kollegen, und wen der Fahrgast dann auch noch in Ordnung ist…

  10. Mexxwell sagt:

    @Torsten:
    Darf ich die FAQs für die Taxiseite übernehmen?
    Oder noch besser, möchtest Du nicht die FAQs für insideTAXI schreiben?
    Du kannst das echt gut, BIIIIIITTTTTTTEEEEEEEEEEE.

  11. Torsten Bentrup sagt:

    Ich werd die nächsten Tage noch die Anregungen aufnehmen. Zum Gehalt wird es allerdings sehr schwammig, da gibt es einfach viel zu viele verschiedene Abrechnungsmethoden. Aber einen Überblick darüber bekomme ich hin.

    @Mexxwell: Wenn Du meinen Namen und einen Link zur entsprechenden Taxi-Blog-Seite dazuschreibst, habe ich nichts gegen eine Kopie auf Deiner Seite. Mach ruhig!

  12. Night-Walker sagt:

    Wow vielen dank! Damit hast du viele meine Fragen, die ich mir gestellt hab beantwortet :)

  13. YellowLed sagt:

    Ihr seid ganz schön teuer da in Paderborn ;-) Hier oben im Kreis Ostholstein (das ist rechts untern in Schleswig-Holstein, da, wo die vielen Seen sind) kostet der km im Moment ca. 1,20 (genau weiß ich es leider nicht) und die Stunde Warten etwa 18,- (wobei hier niemand wirklich ‘ne Stunde warten lässt, habe ich den Eindruck).

    Und als kleines Anekdötchen zum laufenden Motor und Vorrücken am Stand: Hierzudorfe war es früher üblich, dass die Kollegen, wenn sie in der Bahnhofskneipe Kaffee tanken waren, ihren Schlüssel stecken ließen, damit die Kollegen "draußen" in der Zwischenzeit die Autos ggf. selbst vorziehen konnten. Kann natürlich ins Auge gehen – irgendwann schoß mal ein Kollege sehr hektisch aus besagter Kneipe, stürmte zum Auto, fuhr hastig los (muss eine *sehr* gute Tour gewesen sein) – und stellte in der nächsten Kurve verdattert fest: "Mist – das ist ja gar nicht mein Auto …" ;-)

  14. Arne sagt:

    Minicar und Taxi – wo ist da der Unterschied? Ich glaube Minicar nennt sich auch Mietwagen mir Fahrer.

  15. Geneva Information » Blog Archive » Tarnhaube für Mercedes Vito Feldjäger sagt:

    [...] Über das FAQ des unvergleichlichen Taxiblogs aus Paderborn. [...]

  16. skyven sagt:

    @Arne
    Auf meine Frage zum Unterschied wurde mir damals von einem Karlsruher Minicar-Fahrer erklaert, dass Minicars (jedenfalls in Khe, auserhalb hab ich noch keine missbraucht) nur auf Kilometer fahren, d.h. nur die Strecke berechnet wird, der Zeitfaktor egal ob Stau oder nicht, nicht relevant ist. (Kam auf eben weil wir so schoen im Stau standen)

  17. Torsten Bentrup sagt:

    @YellowLed: Ist das wohl der Taxibezirk Oldenburg? Dann habt Ihr 1,70 für die ersten Kilometer, ab km 4 kostets 1,40, ab dem 11. Kilometer 1,10. Wartezeit ab der 4. Minute 22,–/h. Die ersten 3 Minuten sind umsonst. Find ich übrigens einen ziemlich genialen Tarif. Bei Kurzfahrten kommt es auf ein paar Groschen nicht so an und lange Touren sind deutlich günstiger als hier. Ich würde gerne einen solchen "Mengenrabatt" geben.

    @Arne: Guckst Du hier: http://www.taxi-blog.de/wordpress/technisches... . Skyven hat schon recht, es gibt aber noch eine Reihe anderer Unterschiede.

  18. Erik sagt:

    Meine Lieblingsnerdfrage fehlt auch noch: Warum ist Taxifahren eigentlich so teuer? Und warum ist der Flug nach Malle billiger? (Smilies sind gerade aus.)

  19. YellowLed sagt:

    Thorsten: Nö, ist es nicht. Möglicherweise wervechselst du Oldenburg (in Holstein) mit Oldenburg (in Oldenburg)? Egal. Wie haben jedenfalls den simpelsten denkbaren Tarif: Anfahrt 2,20, ab da alle (wenn das noch stimmt, aber so oft wird hier nicht erhöht) 83 Meter 0,10. Das wälzt sich ungefähr auf die besagten 1,20 um, zumindest sind die eine gute Daumenregel für die (hier sehr) beliebten Anfragen, was denn eine bestimmte Fahrt kosten könne. (Gut finde ich den Tarif allerdings auch.)

    Aber es gibt solche Tarife hier in der Gegend. In Lübeck z.B. gibt es (oder gab es zumindest, lange nicht mehr in Lübeck mitgefahren) eine "Innenstadt-Pauschale" (was die Lübecker Kollegen mitunter grimmig stimmt), also einen festen Tarif innerhalb einer gewissen Zone.

  20. Mike sagt:

    Ich hätte da auch noch eine Frage:

    Folgender Fall… ich komme an einen Taxistand, an dem 5 Taxis stehen. Ganz vorne in der Reihe steht eine Mercedes E-Klasse Marke Uralt (so wie Deine glaube ich), die ziemlich versifft aussieht. Muss ich als Kunde dann zwingend dieses Taxi nehmen oder kann ich mir frei Schnauze eines der Hinteren auswählen, unter denen neue E-Klassen, 5er BMWs und auch eine S-Klasse (jaja Stuttgart ist der Standort ;) ) zu finden sind? Und sind die Preise hier evtl. unterschiedlich, sprich kostet die S-Klasse womöglich mehr als der alte Daimler?

  21. Nietnagel sagt:

    Der Kunde hat IMMER das Recht auf freie Taxiwahl. Kannst dir ein Taxi aussuchen am Bahnhof. Und wenn du zum Ersten geschickt wirst, ein Hinweis auf die Beförderungspflicht hilft wunder.

  22. Uwchen sagt:

    In Frankfurt/ Main gibts einen festen Tarif.
    Der zum/ vom Flughafen. Pauschal 25€. Egal von wo in Frankfurt man los fährt oder vom Flughafen aus hin will.
    Das lohnt sich schon, wenn man auf der anderen Seite wohnt.
    Ansonsten sehr informativ und aufschlussreich…

  23. Highwayman sagt:

    Auszug aus der Hamburger Taxiordnung:

    (6) Der Fahrgast kann von den auf einen Taxenstand bereitgehaltenen Taxen eine beliebige in Anspruch nehmen, sofern die örtlichen Verhältnisse eine Vorbeifahrt an den wartenden Taxen gestatten. Dieselbe Voraussetzung gilt für die Inanspruchnahme von über Funk oder eine Rufsäule vermittelten Fahraufträgen. Sofern die Örtlichen Gegebenheiten es zulassen, ist den abfahrenden Taxen das ungehinderte Verlassen des Taxenstandes zu ermöglichen.

    Und unter Ordnungswidrigkeiten:

    12. entgegen § 6 Absatz 6 Satz 1 das Recht eines Fahrgastes auf freie Wahl der Taxe nicht beachtet

    Mike, du darfst also auch in Stuttgart 5er fahren ;)

  24. Torsten Bentrup sagt:

    Und ergänzt um die Punkte "Pauschaltarife zum Flughafen" und "Freie Taxiwahl". Danke!

  25. Torsten Bentrup sagt:

    Und gleich noch den Punkt "Wartezeitberechnung bei Stau und so" dabeigeschmissen!

  26. Torsten Bentrup sagt:

    Hmm… Irgendwie fällt mir grad ständig was Neues zur Ergänzung ein. Und noch ein neuer Punkt: "Probleme im Taxi, was tun?".

    Ein paar Links zu verwandten Beiträgen sind auch dazugekommen.

  27. Torsten Bentrup sagt:

    …und jetzt noch ein Hinweis auf die "Bibel" für Taxifahrer und -unternehmer sowie der FAQ-Punkt zum Thema "Arbeitszeitregelung".

  28. Mike sagt:

    Noch eine Frage:

    - Gibt es bei einer Taxifahrt evtl. Rabatt für Schüler/Studenten/Azubis usw.? Oder verbietet das die Taxiordnung oder was auch immer?

    - Gibt es Rabatt für Stammfahrer (bspw. jeden Montag um 4 von A nach B)? Wie sieht das mit Behinderten oder alten Menschen aus?

    P.S.: Eigentlich wollte ich noch schreiben, dass Du diese FAQ eigentlich oben anpinnen könntest. Aber irgendwie hat sich das erledigt. :p

  29. Torsten Bentrup sagt:

    Und das Thema "Kotzen und Kosten" ist jetzt auch aufgenommen!

  30. genevainformation sagt:

    Warum bloß mußte ich bei diesem Bild an Dich denken?

    http://www.flickr.com/photos/ix/137343089/

    ( www flickr com / photos / ix / 137343089 / )

    (vorsicht, nix für sehr empfindliche Gemüter, aber auch nix unanständiges)

  31. Markus sagt:

    Ich hab auch noch eine Frage:
    Was sind Personalfahrten, was kosten die, wer kann die in Anspruch nehmen? (nur Taxifahrer?)

    Gruß,
    Markus :)

  32. Torsten Bentrup sagt:

    Die Anschnallpflicht (bzw. die Ausnahme davon) und eine kurze Beschreibung der Verdienstmöglichkeiten als Fahrer sind jetzt auch in der FAQ.

    @Markus: Steht doch alles oben. Preise sind natürlich individuell.

  33. Jonny sagt:

    Ich hätte auch gene eine Frage beantwortet:
    Wenn man mal einen besonders netten Taxifahrer hatte und für die nächste Fahrt genau den selben wieder haben möchte kann man das machen?? Muss man dafür etwas bestimmtes bei der Zentrale angeben oder ist das mit Mehrkosten verbunden?

    Danke schonmal im Vorraus.

  34. Jason sagt:

    Nach der Telefonnummer des Fahrers fragen :)

    Unsere Zentrale macht das nicht, dass sie bestimmte Fahrer vermitteln.

  35. Torsten Bentrup sagt:

    @Jonny & Jason: Bei uns gehts tatsächlich auch (wenn möglich) mit dem Namen des Fahrers. Aber auf jeden Fall gilt: Einfach den Fahrer fragen. Und durchaus auch am Taxistand bei den positiv aufgefallenen Kollegen einsteigen. Niemand ist verpflichtet beim ersten Taxi einzusteigen und wer so gut in Erinnerung geblieben ist, hat die Belohnung auch verdient!

  36. Jonny sagt:

    JA cool danke für die Antwort dann weiß ich fürs nächste mal bescheid.

  37. Taxifahren - viel zu teuer?! « Jetzt red I! sagt:

    [...] Leute, die mich kennen, wissen ja, dass ich desöfteren über die 5-6€ schimpfe, die ich anteilig zahlen muss, wenn wir uns aus der Stadt heimkutschieren lassen. Dass dieses Geschimpfe aber eigentlich unfair gegenüber den Taxiunternehmen ist, ist mir nach der Lektüre der FAQ des Blogs eines Taxifahrers deutlich geworden. Ein wirklich mehr als informativer Blog. [...]

  38. taxi-blog.de » Blog Archive » Absolut logisch sagt:

    [...] Nachdem ich bereits zum dritten Mal erklärt habe, warum der Taxameter auch an Ampeln weiterläuft (wers nicht weiß kanns in der Taxi-FAQ nachlesen) entsponn sich folgender Dialog: [...]

  39. Zentralistin_aus_? sagt:

    hallo ihr lieben da draussen.
    kann mir jemand sagen, wo ich meine rechte und natürlich pflichten als zentralistin nachlesen kann? oder kann jeder arbeitgeber machen was er will, da wir ja nirgends angeschlossen sind?
    komme aus baden württemberg.
    dankeeeeeeeee

  40. MJ sagt:

    ich würde gerne wissen wie viel es kostet einen taxi führerschein zu machen weil ich es nicht irgent wo finden kann,wäre nett wenn sie mir das beantworten können!ungefähr:-)))

  41. Starkiller sagt:

    @Zentralistin_aus_?
    genau Rechte und Pflichten kenne ich keine, aber auch wenn du in keiner Gewerkschaft bist, kann keiner mit dir machen was er will, neben deinen menschenrechten die immer gelten gibts natürlich auch noch sowas wie Arbeitsrecht.
    Guck doch mal bei http://www.arbeitsrecht.de/ vorbei (auch nur grad ergoogelt) vielleicht steht da ja was zu deinem nicht näher spezifiziertem Problem.

    @MJ Dies solltest du doch am besten bei der lokalen Taxi-Innung anfragen, da sich die Kosten von Stadt zu Stadt stark unterscheiden dürften.

    Bei mehren Links im Netz (von wegen da findet man nichts) steht aber was von etwas über 300 siehe: http://www.syntaxa.de/mainfile/ausbil.htm#kos...

    Hey, vielleicht sollte ich einen Google-Suchmaschinen-Kurs geben, scheint da ja auch ein Wissensgefälle zu geben in der Gesellschaft :-)

    Sollte ich unrecht haben mit irgendwas, dann korrigier mich bitte Torsten!

  42. Erik sagt:

    Der Starkiller ist bestimmt Google-Mitarbeiter. B-)

  43. Torsten Bentrup sagt:

    @MJ & Starkiller: Die reinen Fixkosten für ärztliche Untersuchungen, Führungszeugnis, Auszug aus Flensburg und Verwaltungsgebühren dürften überall bei etwa 300 Euro (+/-) liegen. In einigen Großstädten wird man aber kaum alleine die Prüfung schaffen, dann kommen noch Kosten für Schulungen dazu.

  44. Ceryl sagt:

    zum Punkt:

    Machen Taxifahrer eigentlich nur Taxifahrten? Wenn nicht, was gehört noch zum Beruf?

    Ich habe früher mal in einer kleinen Kneipe gearbeitet und am Wochenende zum Feierabend sind immer 2 besonders nette Gäste aufgetaucht die dann telefonisch bei unserem Kneipenstammtaxifahrer eine Tüte Weck (Semmeln/Brötchen) bestellt haben damit wir in der früh gemeinsam Frühstücken können bevor ich die Abrechnung mache und nach Hause fahre!
    Meistens konnte dieser nette Taxifahrer diese Besorgungsfahrt so unterbringen das er uns sogar die Weck spendiert hat.
    Natürlich isses klar das das eigentlich eine Ausnahme ist da wir ja die Hauptgäste an Samstagabenden gestellt haben (oft auch die Variante Taxi mit 2 Fahrern!) aber schön wars trotzdem!

  45. Torsten Bentrup sagt:

    @Ceryl: Ich habe zwei “seriöse”, erlernte Berufe (Radio- und Fernsehtechniker und Industriekaufmann) und genau solche Sachen sind der Grund, warum ich seit 13 Jahren nicht vom Taxi wegkomme! Die Bezahlung ist in unserem Gewerbe meistens mies und die Arbeitszeiten (wenn man denn davon leben muß) ziemlich übel. Aber genau diese kleinen Geschichten machen den Beruf unendlich wertvoll.

    Die Brötchengeschichte hab ich so ähnlich auch schon mehrfach mitgemacht. Bei mir war es ein Motorradclub in Hövelhof-Staumühle.

    Bei jedem Fahrtauftrag der dort stattfindenden Partys hab ich mir gewünscht, einfach dort bleiben und mitfeiern zu können. Und dann kam kurz vor Feierabend mit ziemlicher Regelmäßigkeit der Anruf mit der Frühstücksbestellung und ich konnte so doch noch ein bischen mit den (gar nicht so) harten Jungs am Lagerfeuer abhängen.

    Auch wenn ich seit zwei Jahren nicht mehr dort fahre (bzw. aktuell wieder ganz gelegentlich), die Telefonnummer vom Chef der “Gang” hab ich im Handy und weiß ganz genau: Wenn ich mal ernsthaft in Bedrängnis gerate reicht ein Anruf und die Jungs hauen mich da raus.

    Ich hab es nie gebraucht, aber es ist ein verdammt gutes Gefühl!

  46. Panama Jack sagt:

    Ich hab nochmal eine Frage zur Zwei-Fahrer-Fahrt, rein theoretisch:

    Viele Autoversicherungen bieten ja günstigere Tarife, wenn man Fahrer unter 23 bzw. 25 Jahren ausschließt. Sollte bzw. muß man darauf hinweisen, wenn man so eine Fahrt bestellt, oder gilt das ggf. nicht, weil ihr z.B. Berufskraftfahrer seid oder so? Achtet ihr da überhaupt drauf?

  47. Torsten Bentrup sagt:

    @Panama Jack: Wir sorgen dafür, daß wir nur bei grober Fahrlässigkeit (oder gar Vorsatz) für irgendwas haften müssen (z.B. durch Unterschrift unter einer entsprechenden Erklärung).

    Wenn der Besteller also so einen Vertrag hat, sollte er das besser dazu sagen. Letztendlich ist es aber sein Problem. Gibt es einen Vollkasko-Fall, muß er sich mit der Versicherung rumstreiten.

  48. lee ms sagt:

    wieviel verdient ein taxifahrer monatlich?

  49. Torsten Bentrup sagt:

    Steht schon oben… ;)

  50. Näpflin Rudolf sagt:

    Fahrtenschreiber
    Zur Information In der Schweiz müssen sämtliche Taxi und auch Mietwagen mit Cauffeur mit einem Fahrenschreiber wie die LKW ausgerüstet sein.
    Dies ist für uns Taxi Fahrer auf dem Flughagen Zürich nicht so lustig weil wir manchmal eine Pause einhalten müssen obwohl wir lange auf Fahrgäste gewartet haben. Das Risiko liegt alleine bem Fahrer weil wir keinen Stundenlon kennen leider nur Umsatzprovision.
    Es grüsst euch Hansrudi

  51. Taxi Blog » Blggr.de sagt:

    [...] Dort findet man interessante und lustige Geschichten aus dem Alltag eines paderborner Taxifahrers. Vorallem möchte ich die Taxi FAQ, das heutige Taxi Flash Game und last but not least die doofen Antworten auf doofe Fragen (”Bist Du mein Taxi?” – “Nee, Dein Taxi ist ein bischen schüchtern und wartet lieber vor der Kneipe… Aber ich soll “Bescheid” sagen!” oder “Bist Du frei?” – “Sorry, nein. Ich steh einfach nur gern am Taxistand und genieße die Stille am Funk!” :D ) hervorheben. the tagsblogroll, blogs, links, lustig, taxi, top leave a comment [...]

  52. jayjay’s thoughts… » Blog Archive » BoB IV sagt:

    [...] http://derbe.blogger.de/stories/426745/ – Ganz kurzer Eintrag, der nur aus der Pointe besteht. http://www.whudat.de/?p=616 – Schlechthörende haben es nicht immer leicht… http://absurdistan.blogspot.com/2006/04/wutbr... – Nicht immer einfach, an eine Fahrkarte zu kommen. http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/53... – Was Sie schon immer mal über Taxis wissen wollten. http://www.mindestenshaltbar.net/0208/stories... – Von einem Ausflug nach Afrika und einem sarkastischen Führer. Lang, aber gut. [...]

  53. Patrick sagt:

    Hallo!
    Ich meine ich hab es irgendwo in den Kommentaren schon mal gelesen, aber ich find es einfach nicht wieder

    Wo sitzt man am besten? Bzw.. was stört den Fahrer am wenigsten? Wenn man alleine fährt vorne? oder hinten rechts? (hängen geblieben ist, alleine + hinterm Fahrer = nicht so gut…)?

    Wäre vllt auch noch was für die FAQs…

    Ansonsten danke für die super Seite! Immer wieder gut zum lachen!

  54. Torsten Bentrup sagt:

    Ich hab mich da schonmal drüber ausgelassen: http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/7...

    In den eineinhalb Jahren seit dem Beitrag bin ich in der Frage allerdings deutlich gelassener geworden. Damals war ich noch geprägt von 7 Jahren “Dorf-Taxi”, da ist tatsächlich fast nie jemand hinten eingestiegen, wenn der Beifahrersitz frei war. In Paderborn kommt das allerdings auch nachts so häufig vor, daß ich mir inzwischen nichts mehr dabei denke.

  55. captaingrog sagt:

    Ich hab mal ‘ne Frage zu Taxifahrtkosten. Dieses WE sind wir zu Fünft in einem Großraumtaxi nach Hause gefahren. Der Preis war mit 12,80 vollkommen ok, aber dann drückt der Fahrer eine Taste und 5 euro gehen mehr drauf. Begründung: Großraumtaxizuschlag! Ist das wirklich so, oder hat der uns verarscht? Des Weiteren würde mich mal interessieren, warum während der Fahrt plötzlich die Tarife wechseln (erst steht da einen kleine 2 dann eine 3). Hat das was mit der Strecke/Zeit zu tun?

  56. TaxiIngo sagt:

    In welcher Stadt bzw welchen Kreis seid ihr den mit den Taxi gefahren

  57. captaingrog sagt:

    Heidelberg war das.

  58. TaxiIngo sagt:

    Hallo captaingrog
    so wie Ich das gesehen habe ist der preis wohl so richtig

    die grundgebühr = 2,30 Euro
    die ersten 2 km je 1,90 Euro
    ab dann jeder km 1,20 Euro

    Für großraumtaxi kommt noch einmal 5,00 Euro dazu
    Nachzulesen hierhttp://www.derinnenspiegel.de/taxitarife/baden-wuerttemberg/st_heidelberg_tt.php

  59. Rolf sagt:

    Toller Taxi-blog hier.
    Wenn Ihr wissen wollt, wie es in Zürich so läuft mit den Taxen schaut doch mal vorbei. Informations Seite zum Zürcher Taxiwesen.

  60. Rolf sagt:
  61. jungleism sagt:

    Eine Frage zum Unfall mit einem Taxi. Wenn ein angestellter Taxifahrer den Unfall verursacht, kann er dann auch (zu einem Teil) an den Reparaturkosten beteiligt werden?

  62. TaxiIngo sagt:

    Wenn er grob fahrlässig gehandelt hat ,ja !!

  63. daniel sagt:

    mein bruder hat am letzten wochenende nach einem geburtstag (er war sehr betrunken…) der taxifahrerin unterstellt, dass sie einen umweg fahre, und dass sie ein “spasti” sei… sie hat ihn “rotzlöffel” genannt, und hat gesagt, dass kollegen ihm schon längst einen auf die mütze gegebn hätten…
    dann hat sie an einer vielbefahrenen straße “raus” gesagt, und ich musste mit meinem bruder (ich 17, bruder 19) über eine straße, die außerhalb geschlossener ortschaften ist, und ohne bürgersteig, laufen…

    darf sie das?
    oder ist es fahrlässig?

    danke!

  64. PaB sagt:

    @daniel

    Mal `ne Gegenfrage: reagiert Dein Bruder im angesoffenen Zustand immer beleidigend, wenn ihm etwas nicht passt ?

    Oder macht er das nur, wenn er es mit einer TaxifahrerIN zu tun hat ?

  65. daniel sagt:

    hm ne… eig nicht.. aber er war nachher auch der festen überzeugung, dass es ein taxifahrer war… okay, war aber uach ein mannsweib..

  66. PaB sagt:

    OK Daniel, also meine MEINUNG zu der Angelegenheit:

    1. Ein Taxifahrer ist grundsätzlich beförderungspflichtig.
    2. Beförderungspflicht ist nicht gegeben, wenn Sicherheit/Ordnung des Betriebes gefährdet ist.

    Der Fahrgast hat natürlich das Recht, seine Meinung zu äussern; z.B. in bezug auf einen vermeintlichen oder tatsächlichen Umweg. Das hat ein Taxifahrer zu akzeptieren, selbst wenn es absurd ist.

    Der Fahrgast hat hingegen nicht das Recht, den Taxifahrer zu beleidigen.
    Dieses Recht steht andererseits auch dem Taxifahrer nicht zu.

    Der Taxifahrer (auch der Fahrgast) kann nun vom Vertrag zurücktreten (ob das unbedingt sinnvoll ist, mag eine andere Frage sein).

    Das ist also soweit korrekt – allerdings kommt jetzt die Fürsorgepflicht ins Spiel.
    Handelt es sich beispielsweise um eine sog. hilflose Person, so ist der Taxifahrer für evtl. Folgeschäden verantwortlich, falls er sie einfach raussetzt und sich davonmacht.
    Das scheint hier aber nicht der Fall zu sein.

    Aber meinst Du nicht auch, Daniel, dass es für Deinen Bruder nicht vorteilhafter wäre, sein Verhalten zu hinterfragen mit dem Ziel, aus ihm einen anständigeren Menschen zu machen, statt sein lädiertes Ego ein wenig aufzupolieren, indem man im Nachhinein versucht, der Taxifahrerin einen reinzuwürgen (was vermutlich nicht von Erfolg gekrönt sein dürfte) ?

  67. daniel sagt:

    okay, danke das reicht mir als antwort :P

  68. Michael sagt:

    Keine Ahnung, ob es genügend Allgemeininteresse für die FAQ hergibt, ich probiere es einfach:
    Meine Schwiegermutter ist gehbehindert und wohnt ein wenig ausserhalb. Die letzten 300 m sind über einen unbefestigten Feldweg mit Schlaglöchern zurück zu legen. 3 bis 4 mal pro Woche fährt sie mit dem Taxi zur Krankengymnastik, manchmal hin und zurück, sonst nur eine Strecke. Es handelt sich um einen kleinen Unternehmer, der 2 oder 3 Wagen hat. Gestern sollte sie zusätzlich zum Fahrpreis (12 €) 3,50 € für die Reinigung des durch den Feldweg verunreinigten Wagens zahlen. Sie tat das ein wenig widerwillig, wobei sie dem Fahrer mitteilte, dass sie 60 Minuten später auch wieder zurück muss. Der kam auch und verlangte noch einmal den Reinigungszuschlag.
    OK, der Weg ist ein wenig schlammig und das Auto wird schmutzig. Das wird es in der Stadt aber auch. Meine Fragen: Ist sowas grundsätzlich üblich / möglich? Kann das dann wirklich 2 mal innerhalb einer Stunde verlangt werden?

  69. PaB sagt:

    @Michael

    Der Fahrgast hat das, und zwar nur das, zu zahlen, was auf dem Taxameter angezeigt wird.

    Darin eingeschlossen ist allerdings keine Sachbeschädigung seitens des Fahrgastes (z.B. den Mageninhalt ins Taxi entleeren).

    Die schlechte Fahrwegbeschaffenheit ist keine Sachbeschädigung seitens des Fahrgastes und somit natürlich nicht zu zahlen.

    Inwieweit ein Taxifahrer allerdings verpflichtet ist, über unbefestigte Feldwege zu fahren, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Wenn er sich darauf einlässt, hat er auch die Konsequenzen zu tragen, nicht der Fahrgast.

    Der Knackpunkt ist somit: Wenn es dem Taxifahrer nicht zuzumuten sein sollte, müsste Deine Schwiegermutter zur Strasse gehen.

  70. Michael sagt:

    @PaB: Danke für deine Antwort. Zur Sache: Der Unternehmer fährt meine Schwiegermutter seit über einem Jahr. Bisher ist er noch nie auf die Idee mit der Reinigungsgebühr gekommen. Gestern dann gleich 2 mal. Der Fußweg zur befestigten Straße ist das Problem. Den kann sie auf keinen Fall alleine bewältigen. Sie war immer sehr zufrieden, da er ihr auch ins Haus geholfen hat, Rollator verladen und so. Bleibt wohl nur der Biss in den sauren Apfel oder die Suche nach einem anderen Unternehmen, der einen ähnlichen Service bietet.
    PS: Trotz Feldweg, ist das ganze bei angemessener Fahrweise mit Verschmutzungen hinzukriegen, die nur wenig über befestigten Straßen bei Winterwetter liegt. Wenn man allerdings ein wenig Gas gibt, spritzt es bis aufs Dach…

  71. PaB sagt:

    “…da er ihr auch ins Haus geholfen hat, Rollator verladen und so. Bleibt wohl nur der Biss in den sauren Apfel oder die Suche nach einem anderen Unternehmen, der einen ähnlichen Service bietet.”

    Wenn es bei Euch noch andere Taxiunternehmen gibt, würde ich darauf zurückgreifen.

    Der Service, den Du beschreibst, ist bei uns in Bielefeld (und sicher nicht nur hier) eine Selbstverständlichkeit.

    Eine Berechtigung, Reinigungsgebühr zu verlangen besteht definitiv nicht!

  72. taxi-blog.de » Blog Archive » Top 3 meiner Lieblingskotzerinnen sagt:

    [...] In der Taxi-FAQ gibts auch ein paar Hinweise, mit welchen Kosten man beim Verschmutzen eines Taxis zu rechnen [...]

  73. Alex sagt:

    Ja, ich hab da mal noch eine Frage. Wie ist es eigentlich mit sehr langen Strecken. Also z.B. Ich rufe ein Taxi in Paderborn und will (Theoretisch) nach sagen wir, Barcelona. Ist so etwas überhaupt möglich? Wie würde sowas gehanhabt werden? Ich kann mir vorstellen, dass ihr derlei Wünsche nicht oft gestellt bekommt, aber einfach mal angenommen :)

  74. Taxi Ingo sagt:

    Du wirst es warscheinlich nicht glauben , aber diese Frage kam bei meiner alten Zentrale mal auf.
    Es war an ein Freitagabend, die Fahrgäste hatten aber nur Dollar dabei.

    Was macht mein Cheffe : Kassiert 3500 Dollar vorkasse ist damit zur Grenze gefahren und hat dieses in entsprechenden Währung gewechselt. War noch vor der Euroeinführung.
    Anschließend zurück zum Fahrer und dieser ist dann mit genug Geld in verschiedenen Währung losgefahren.
    War nach 3 Tagen wieder da.

  75. Alex sagt:

    Unterkunft? Verpflegung? Bezahlt das der Fahrgast oder wie? Oder verhandelt man einfach einen festen Preis?

  76. Taxi Ingo sagt:

    War alles mit einkalkuliert worden. Cheffe hat an der Fahrt gut verdient ,trotz Wochenende, wo das Auto fehlte. Hatten ja noch 9 andere :-D

  77. taxi-blog.de » Blog Archive » Dummschwätzer, unbelehrbare sagt:

    [...] fürchte, ich muß demnächst die Taxi-FAQ ausgedruckt mitschleppen und meine Urheberschaft verleugnen. Sonst glaubt mir wieder [...]

  78. goretronic » Blog Archiv » Taxi-FAQ sagt:

    [...] man so oft Taxen mit laufendem Motor am Taxi-Stand stehen?”, der sollte umbedingt mal im taxi-blog [...]

  79. Jimmy sagt:

    Ist ein Discobesitzer dazu verpflichtet seinen Gästen ein Taxi zu rufen, wenn er feierabend macht?

  80. Torsten Bentrup sagt:

    @Jimmy: Mit welcher Rechtsgrundlage? Ich sehe da keine Pflicht. Aber aus eigenem Interesse sollte er dafür sorgen, daß die ehemaligen Gäste nicht mehr lange vor seiner Disco rumlärmen.

  81. Teufli sagt:

    Und hier kommt meine Frage ;)

    Ich wohne in Hamburg und gestern saß ich schön grillend auf meinem Balkon. Auf der Straße davor fuhr ein Taxi vorbei und was mich wunderte: Das Taxi-Schild oben auf dem Dach blinkte – ungefähr im selben Takt wie auch der Blinker. Deshalb nun die frage, weil ich das zum ersten mal gesehen habe, ist das neu? Darf das Taxi das oder ist das Taxi kaputt? Oder war das ein Sondereinsatz? :)

  82. TaxiIngo sagt:

    # Teufli sagt:
    13. April 2008 um 15:34

    Und hier kommt meine Frage ;)

    Ich wohne in Hamburg und gestern saß ich schön grillend auf meinem Balkon. Auf der Straße davor fuhr ein Taxi vorbei und was mich wunderte: Das Taxi-Schild oben auf dem Dach blinkte – ungefähr im selben Takt wie auch der Blinker. Deshalb nun die frage, weil ich das zum ersten mal gesehen habe, ist das neu? Darf das Taxi das oder ist das Taxi kaputt? Oder war das ein Sondereinsatz? :)

    Das war der stille Alarm, weist die Kollegen normalerweise darauf hin das man Probleme mit den Fahrgast hat, muss aber nicht unbedingt sein .

    Wahrscheinlich unbeabsichtigt ausgelöst

  83. Teufli sagt:

    Ah, danke, das ging ja fix :)

  84. Aumann sagt:

    Hallo!

    Man braucht ja meines Wissens für jede Gemeinde in der man fahren will eine eigene Lizenz. Muß man dann auch in jeder Gemeinde ein Gewerbe anmelden? Und hat man dann 2 getrennte Gewerbebetriebe?

  85. Tobias sagt:

    @Aumann

    das wird man nicht so pauschal beantworten können. Da liegt viel im Ermessensspielraum der Gemeinde. Da Taxi Lizenen ja nicht in unbeschränkter Anzahl herausgegeben werden, wird eine Gemeinde eher die Betriebe bevorzugen, die auch ihren Firmensitz oder wenigstens eine Niederlassung in dieser Gemeinde haben – geht schließlich auch um die Gewerbesteuer für die Gemeinde. Es müssten auf jeden Fall nicht 2 getrennte Gewerbebetriebe sein – eine Zweigniederlassung in der gewünschten 2. Gemeinde sollte reichen (damit steuerlich weiterhin eine Bilanz)

  86. SmR sagt:

    Wenn man ein Taxi bestellt (nach jwd.), bezahlt man dann eigentlich auch die Anfahrt schon (voll) mit?
    Also wenn man z.B. in einem Kaff ist und mit dem Taxi zum ca. 20km weit entfernten Ort mit Bahnhof fahren will.

  87. Torsten Bentrup sagt:

    “Alle mir bekannten Tarifmodelle machen keinen Unterschied im Fahrpreis, wenn entweder der Startpunkt oder der Zielpunkt der Fahrt im Pflichtfahrbereich liegt. Wenn Du allerdings von $Kaff20kmEntfernt zum $Kaff24kmEntfernt willst, wird ein Zuschlag fällig. Bei einer Abholung ausserhalb des Pflichtgebietes ist es sehr von Vorteil, wenn das Taxiunternehmen den Kunden bereits kennt. Viele Unternehmen lehnen ansonsten solche Fahrten ab. Das Risiko, keinen Fahrgast mehr vorzufinden, ist einfach zu groß.”

    (Antwort aum SmRs Frage, ich habs in die FAQ eingefügt)

  88. ridcully sagt:

    Ich hätte noch eine Frage: Wie schaut es mit Kindesitzen aus? Für Kinder zwisch 1-4 Jahren?

  89. Torsten Bentrup sagt:

    wg. Kindersitze: Mercedes-E-Klassen werden seit Jahren (für Taxiunternehmen sogar kostenlos) regelmäßig mit 2 ausklappbaren Sitzerhöhungen ausgestattet. Ich kenne kein Taxi dieser Modelle, welches das nicht hat. Andere Modelle haben üblicherweise 1-2 entsprechende Sitzerhöhungen im Kofferraum liegen.

    Für ein einjähriges Kind wird das aber sicher nicht die richtige Sicherung sein, den gesetzlichen Anforderungen hat der Unternehmer damit aber erfüllt.

    Wenn keine passende Schutzvorrichtung verfügbar ist, darf eine Taxifahrt nicht angetreten werden. Taxifahrer, die ohne altersgerechte Sicherung fahren, riskieren damit heftige Strafen mit Flensburger Punkten.

    Deswegen der dringende Rat an alle Eltern: Am besten den passenden Kindersitz mitbringen, dann gibt es überhaupt keine Probleme. Wenn das nicht möglich ist, telefonisch das Taxi bestellen und dabei die Wünsche anmelden.

    Die allermeisten Zentralen haben einzelne Fahrzeuge mit “unüblicheren” Rückhaltesystemen ausgestattet oder haben entsprechendes in der Zentrale liegen. Man muß es bloß wissen, dann klappt das auch.

  90. Nanni sagt:

    Ich bin seit 10 Jahren Taxifahrerin und arbeite 7 Nächte a. 12 Stunden füreinen Stundenlohn 3,23 Euro!!! Wie ergeht es euch anderen???

  91. Mexxwell sagt:

    @Nanni:
    7 Nächte a 12 Std? Jede Woche ???
    Wenn das zutrifft, was ich jetzt vermute, dann ist das nur zulässig, wenn Du selbstständig bist und es dein eigenes Taxi ist. Ansonsten begeben Du und dein Chef sich auf sehr dünnes Eis, da dies schlicht weg illegal ist.

  92. Torsten Bentrup sagt:

    Davon abgesehen ist ein Stundenlohn von EUR 3,23 in irgendeinem Beruf schlicht Abzockerei, egal ob Brutto oder Netto. Ich würde es schon als sittenwidrig bezeichnen, könnte aber von der Region abhängen (zumindest krieg ich immer eine Krise, wenn ich Tabellen mit Stundenlöhnen im Osten der BRD sehe).

    Gibt es keine Mitbewerber, die wenigstens ein auskömmliches Einkommen zahlen?

  93. Pharmama sagt:

    Reichlich spät noch eine Frage (ich glaube sie ist noch nicht beantwortet worden, ich habe aber oben sehr schnell quergelesen):
    Was ist, wenn der Taxichauffeur mit einem Kunden die genannte Adresse nicht findet?

    Ich hatte das in den letzten Ferien, als wir wieder zum Hotel zurückwollten. Wir sind erst früher am Tag angekommen und im Jetlag habe ich mir ausser der Adresse nicht so gemerkt, wo das Hotel liegt. Der Taxichauffeur hat einen Blick auf die Karte geworfen und ist dann in das richtige Quartier gefahren, wo er anfing zu suchen … und zu suchen. Nach 10 Minuten habe ich ihm gesagt, er kann uns aussteigen lassen – wir finden es wohl zu Fuss besser. Ausserdem war ich etwas ärgerlich, weil er den Zähler nicht abgestellt hat.
    Das Hotel war dann auch praktisch um die Ecke. Trotzdem: wie ist das so: Sollte er da nicht irgendwann den Meter abstellen? Es ist ja nicht mein Fehler (oder der der Umwelt) wenn er die Adresse nicht findet.

  94. Gröner sagt:

    Zu den laufenden Motoren:
    Abgesehen davon, dass es sich bei den fortgesetzten Verstößen der Umweltferkel (Taxifahrer) um Ordnungswidrigkeiten handelt haben viele Taxen Motor-Restwärmeanlagen, die die Beheizung des Innenraums in den Wartepausen sicherstellt. In der E-Klasse eines Stuttgarter Auterherstellers, der die meisten Taxen bundesweit liefert, gehört diese Anlage inzwischen zur Serienausstattung, in anderen Fahrzeugen zur Sonderausrüstung.
    Unverständlich ist auch, warum Taxibetreiber kaum von der Möglichkeit Gebrauch machen, eine zusätzliche dieselelektrische Standheizung einzubauen. Die Kosten dürften dabei keine Rolle spielen, denn der Mehrverbrauch durch das Laufenlassen der Motoren macht bereits innerhalb eines Jahres die Einbaukosten wett. Diese Art von Zusatzheizungen wärmen den Fahrgastraum auf, ohne daß der Motor eingeschaltet ist – und das wesentlich leiser. Außerdem werden weniger Schadstoffe frei und die Umwelt damit weniger belastet.

  95. Donalbain sagt:

    @Gröner:

    Ach ja, Taxifahrer pauschal als Umweltferkel zu titulieren – die Welt ist doch so einfach, aber egal.

    Das mit der Restwärmetaste ist in der E-Klasse ist prinzipiell eine tolle Sache, dürfte auch den meisten Kollegen bekannt sein, und wird – so weit ich das beurteilen kann – an kalten Tagen auch ganz gerne benutzt, wobei die Betonung auf „kalt“ liegt. An den wenigen Tagen, wo es draußen entsprechende Minusgrade hat, liefert so eine Restwärmeanlage leider nach wenigen Minuten nur noch ein laues Lüftchen.
    Wenn man dann länger steht, wirft man dann schon mal ganz gerne kurz den Motor an, damit einem der elektrische Zuheizer eine wenig einheizt…und auch, da kein Fahrgast in ein eisiges Taxi steigen will. Den Motor dagegen ständig im Leerlauf laufen zu lassen, tut nicht wirklich Not.

    Standheizungen findet man vermutlich deswegen relativ selten in Taxen, weil die Kosten eben doch eine Rolle spielen. Die Fahrzeughersteller lassen sich das nämlich meistens richtig teuer bezahlen, obwohl mit dem Zuheizer ein wichtiges Element oft bereits serienmäßig verbaut ist.
    Aber von der Werkstatt für ein bisschen was in die Kaffeekasse freischalten lassen, wie es früher beispielsweise für einige BMW- oder Volvo-Modelle ging, ist nicht mehr – bzw. nur noch im Ausland.
    Lässt man dann eine Standheizung nachrüsten bzw. bestellt eine ab Werk, kostet der ganze Spaß dann doch einige hundert Euro, die man wohl kaum wieder rausholt, denn man müsste den Motor schon verdammt lange im Stand laufen lassen um durch den Mehrverbrauch gegenüber einer Standheizung (wenn es den überhaupt gibt, denn eine Standheizung verbraucht doch wohl auch Diesel und nudelt vor allem im Kurzstreckenbetrieb die Batterie leer…nicht umsonst sagt man doch, man sollte mindest so lange fahren, wie die Standheizung geheizt hat) Geld zu verbrennen. Und so häufig steht ein Taxi von auch nicht mit laufendem Motor in der Gegend herum, schließlich basiert das gesamte Geschäftsmodell ja darauf, dass es fährt, Leute befördert und damit Geld einnimmt.

    Ich persönlich sehe allerdings durchaus Nutzen in einer Standheizung, dann aber in einer, die auch das Kühlwasser eines PKWs erwärmt. Nämlich für den Privatmann, der sein Auto permanent bei frostigen Temperaturen draußen parken muss, und der täglich nach dem Start eine längere Strecke fahren muss: kein Kratzen, weniger Verschleiß im Motor, weniger schädliche Abgase, da Motor und Kat eher auf Betriebstemperatur sind usw. [bei einem Taxi im Zweischichtbetrieb spielt das alles keine wirkliche Rolle, da braucht niemand morgens kratzen und richtig kalt wird der Motor meist auch nicht]

    Das dürften aber die wenigsten sein…und vielleicht hat sich deshalb die Standheizung bis heute noch nicht als Quasi-Standard bei der Fahrzeugausstattung durchgesetzt, die Klimaanlage aber weitestgehend schon.

  96. Franz sagt:

    Na ja, ich denke mal, dass sich in den letzten Jahren die Lage nicht gerade verbessert hat. Bezinpreise etc. Ich selber fahre seit einigen Jahren Taxi und bin immer wieder erstaunt, wie einige Menschen so über die Runden kommen. Im Internet wir mit ständig erzählt, dass man ganz gut verdient, aber das is wohl nicht mehr wahr. http://gehalt.was-verdient-ein.de sagt, dass man so zwischen 18.000-42.000 Euro verdient. Die 18.000 hate ich für realistisch

  97. Torsten Bentrup sagt:

    @Franz: Ich halte für angestellte Taxifahrer auch einen Bereich von 12.000-20.000 Euro jährlich Netto (incl. Trinkgelder) für realistisch. Die 42.000 stammt wohl aus DM-Zeiten oder von jemand, der seinen Chef regelmäßig bescheißt…

  98. TorstenW sagt:

    Hallo Torsten,

    braucht ihr noch Taxifahrer? Hier bei uns werden festangestellte Fahrer mit 10000 € brutto im Jahr bei 180 Stunden im Monat abgefertigt!
    Für 12 – 20k netto komm ich gerne nach PB ^^

    LG Torsten

  99. TorstenW sagt:

    Übrigens noch ein Hinweis zur Pilotfahrt:

    Ich würde keinen Fahrgast in seinem eigenen Fahrzeug nach Hause (oder wohin auch immer) fahren! Die Versicherung des Unternehmers springt dann nämlich im Falle eines Unfalls nicht ein bzw. macht den Fahrer regresspflichtig. Der Kunde wird im Taxi befördert, der zweite Fahrer fährt das Kundenfahrzeug und wird im Anschluß daran wieder vom Taxi zu seinem Taxi gebracht. Daraus ergeben sich ergo drei Fahrten, daher also dreifacher Taxameter-Preis für den Kunden.
    Bei uns führen immer weniger Unternehmen diese Fahrten aus, allein weil die Versicherungen dafür immens teuer (laut Unternehmer-Angaben) und damit die Pilot-Fahrten unrentabel geworden sind!
    Eventuell sieht das in PB ja anders aus ;)

  100. Torsten Bentrup sagt:

    Hmm, nee. Bei unserer Firma ist die Warteliste der “Wechsler” schon recht lang. Allerdings ist hier auch noch das Modell 10h+2h-Pause pro Schicht fast durchgängig im Einsatz, mit 180 Stunden im Monat sieht die Jahresbilanz auch etwas schlechter aus. Allerdings sind 10kEuro schon sehr mager…

    Zur Zwei-Fahrer-Fahrt (Pilotfahrt kenn ich nur als anderen Begriff für Lotsenfahrt, also Taxi voran, weil der Kunde den Weg nicht selbst findet). Dreifacher Fahrpreis ist heftig, es ändert sich am Aufwand ja nichts, weil der Fahrgast im Taxi mitfährt und nicht im eigenen Wagen.

    Davon abgesehen ist das Angebot auch hier eher seltener und oft nur noch bei treuen Stammkunden gültig aus den von Dir genannten Haftungsgründen. Mehr aus Kundenservice als aus Verdienstgründen.

  101. Pfälzer sagt:

    Darf die Anfahrt doppelt abgerechnet werden? Wir wollten mit sieben Personen fahren, der Fahrer konnte nur vier mitnehmen, so daß eine zweite Fahrt erforderlich war. Leider hat unser Spezi, der das Taxi bestellt hat, nicht gesagt, daß wir mehr sind, sonst hätten die gleich einen Bus (8 Personen) geschickt. Jetzt fuhr das Taxi einige Kilometer Anfahrt über unseren Zielort zum Abholort. Dort schaltete der Fahrer die Uhr aus, kassierte was angezeigt wurde (rund 20 Euro) und fuhr dann die erste Gruppe ohne Uhr heim. Dann kam er zurück, um die andere Gruppe zu holen. Von dieser (ich war dabei) hat er nun den gleichen Fahrpreis nochmals kassiert und ist dann ebenfalls wieder ohne Uhr gefahren. Ist das zulässig? Er hatte die lange Anfahrt ja nur einmal.

    Weg-Skizze: Betriebssitz Zielort Abholort

    Ach ja: Zielort und Abholort befinden sich beide im Pflichtfahrbereich, sind aber andere Gemeinden (das ist eine ländliche Gegend).

  102. Torsten Bentrup sagt:

    @Pfälzer: Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dürfte eigentlich keine gesonderte Anfahrt kassiert werden (Betriebssitz und Abhol-/Zielort sind im selben Taxibezirk). Da sollte es also rechtlich nur den normalen Fahrpreis von A nach Z kosten und den dann halt für 2 Fahrten (da kein Bulli bestellt wurde, ist das auch nicht das Problem des Unternehmens).

  103. ich sagt:

    Hallo,
    ich habe noch eine Frage. Oben steht, dass man Taxen nicht an Taxifahrer vermieten kann. Warum kann man das nicht?

  104. Martin sagt:

    Hallo Franz, laut http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Taxifa... verdient ein Taxifahrer durchschnittlich 1300,- eur bei 40 Wochenstunden

    lg Martin

  105. Nine sagt:

    Hallo, ich habe da auch mal eine Frage…
    Wenn ihr z.B. eine Patientenfahrt zur Chemo habt, bekommt ihr da den Anfahrtsweg bis zum Fahrgast und die Wartezeit während der Behandlung mit bezahlt oder ist das keine Arbeitszeit?
    Oder bekommt ihr die hälfte vom üblichen Stundenlohn?

    LG

  106. MsTaxi sagt:

    @ nine

    Bei uns wird kein Anfahrtsweg nacj km-Anzahl, sondern nur eine Pauschale von 1,50€ für die Anfahrt bezahlt … und Wartezeitentgelt ist nicht, weder pauschal noch nach Tarif :-( … die Wartezeit ist aber meistens eh nicht so wirklich lange beim heutigen Organisationsgrad von Kliniken.

  107. Carl Jørgen Paulsen sagt:

    Hallo.
    Fahre z.Z taxi im Oslo Norwegen, hat mein Taxischein im 1973 erworben, machte eine Pause von 1996 und startete neu vor 4 monaten.

    Wie ist es für ein Ausländer nach HH umzuziehen und Taxifahrer werden?

    Habe alle Norwegishe Genehminungen, und kenne mich ganz gut aus im HH, habe im Altona gewoht.

    Dann die grosse Frage: kann man als Taxifahrer im HH von Taxifahren leben?

    Kann ich ein altes 124 kaufen und eigenes “Taxiunternehmen” starten”?

    Im Oslo mache ich im wochenende freitag-samstag 3000 NOK, etwa 400 Euro netto, altso nach Steuer.
    Am wochentagen ca. 1000 NOK, EUR 130.-

    Was werde ich im HH verdienen?

    Spreche Deutsch, Schwedisch, Dänisch,Farnsösisch und Englisch.

    Carl J. Paulsen
    Svoldergate 4
    Oslo Norwegen

  108. dasmaikel sagt:

    Hi,
    hab da mal eine Frage. Ich bin Taxifahrer im wunderschönen Leipzig. Leider bin ich Sonnabend Nacht von einem Betrunkenen angegriffen worden, meine Brille ging dabei zu Bruch und ich frage mich über welche Versicherung sowas läuft. Bin Angestellt. Für Infos wäre ich echt dankbar. Gute Fahrt

  109. TaxiIngo sagt:

    Wenn du die Adresse von den Mann hast , Rechnung an denen .

    Anzeige wegen Sachbeschädigung stellen.

  110. dasmaikel sagt:

    Der Mann flüchtete, habe natürlich eine Strafanzeige gestellt. Hoffe das man über den Fahrauftrag ( handynummer) was rausbekommt. Die Polizei macht mir nicht viel Hoffnung, zumal hier in le, selbst wenn wir die Adressen haben und anzeige erstatten, wird viel wegen geringfügigkeit eingestellt. Selbst wenn die Polizei es schafft ihn zu ermitteln muß das nichts heißen, ohne Moos nix los. Wenn er harzt wirds eng, außerdem dauert es ewig. Meine frage war eigendlich ob das die Versicherung meines Arbeitgebers tragen muß, hab mal gehört das sowas wie ein Arbeitsunfall zu behandeln ist, und damit wäre alles abgesichert.

  111. Smokie01 sagt:

    Moin, gibt es einen Tariflohn für Taxifahrer ( Mindeslohn-Debatte )
    und sind Taxifahrer einer Gewerkschaft angeschlossen.?

  112. Andrea sagt:

    Interessanter Überblick. Besten Dank.

  113. paul sagt:

    hallo!
    hab ne frage:
    wieviele Kunden hat ein Taxifahrer pro Schicht (Durchschnitt zB in Berlin)?

  114. Torsten Bentrup sagt:

    @Smokie01: München (Land) ist meines Wissens die einzige Gegend Deutschlandweit, in dem es einen Tariflohn gibt. Wenn es einen gesetzlichen Mindestlohn für unsere Branche geben wird, wird das sehr hart für viele Firmen. Theoretisch wäre unsere Gewerkschaft “Verdi”. Aber der Organisierungsgrad ist minimal. Letztendlich handel gute Fahrer ihre Konditionen aus oder akzeptieren die Konditionen der Chefetage. Und wer unzufrieden ist, sucht sich einen besseren Arbeitgeber. Der Wechsel ist schnell und einfach, da sortieren sich irgendwann die üblen Chefs selbst aus, bzw. müssen immer wieder Neulinge einstellen.

    @paul: Im Schnitt würde ich für mich in der Nachtschicht auf zwei Personen pro Fahrt tippen. Und die Anzahl der Fahrten schwankt im Nomalfall zwischen 10 und 40. Üblich sind so 15 Fahrten an Wochentagen, 30 an Freitagen und Samstagen.

    Aber das ist natürlich extrem individuell und abhängig von Firma, Fahrer, Region und durchschnittlicher Fahrtlänge. Ein Flughafenfahrer in München dürfte mit 3-5 Fahrten pro Schicht schon sehr zufrieden sein. Bei mir wären damit nichtmal die Fixkosten annähernd gedeckt.

  115. Petra M. sagt:

    Hallo Torsten!

    Wie ist die Rechtslage?

    Eine nächtliche Taxifahrt endet folgendermaßen: Fahrgast öffnet die vordere Tür um auszusteigen und touchiert mit der Tür den danebenstehenden Wagen. Der Taxifahrer hatte viel zu dicht neben den parkenden Autos gehalten. Dafür gab es keinen Grund. Gegen Mitternacht gibt es in dieser Nebenstraße fast keinen Verkehr und es war ausreichend Platz vorhanden. Der Taxifahrer springt raus, registriert trotz Dunkelheit, einen Kratzer am anderen Wagen und verlangt die Personalien und Versicherungsunterlagen des Fahrgastes. Der Fahrgast will aber nur noch nach Hause und geht, obwohl oder weil der Taxifahrer die Polizei rufen will. In der Aufregung hat der Fahrgast vergessen sich seine 12 € Wechselgeld wiedergeben zu lassen.
    Wer hat Schuld? Muss der Taxifahrer mit der Unbeholfenheit (z. B. Nachtblindheit) seiner Fahrgäste rechnen?

  116. Torsten Bentrup sagt:

    Da kann ich auch nur sehr laienjuristisch antworten. Verursacher des Schadens ist der Fahrgast und als solcher hat er seine Personalien anzugeben. Einfach flüchten ist auf jeden Fall falsch und könnte zu ernsten Konsequenzen führen. Ob und wenn ja, welchen Schadenanteil der Fahrer tragen müsste dürfte sehr individuell ausfallen. Das hängt dann wohl auch vom Alkoholisierungsgrad des Fahrgastes ab und wie die Verkehrssituation dort aussah.

    Am besten vermeidet man sowas als Fahrer durch einen entsprechenden Haltepunkt und als Fahrgast, indem man die gleiche Vorsicht walten lässt wie mit den eigenen Sachen. Wenn das Maleur schon passiert ist: Was spricht gegen die Einschaltung der hoffentlich vorhandenen Privathaftpflicht?

    Liest vielleicht jemand mit, der mehr Ahnung von der juristischen Seite hat?

  117. Petra M. sagt:

    Schönen Dank für die schnelle Antwort.

  118. MsTaxi sagt:

    Bin zwar auch Laie, aber ich seh da Schwierigkeiten für den Fahrgast am Horizont. Sofern der nicht in hoffnungslosem Übermaß alkoholisiert war (wogegen imho doch einiges spricht), wäre er verpflichtet gewesen, Personalien etc. zugänglich zu machen. So blieb dem Taxifaher nix anderes übrig, als die Polizei zu verständigen (ist ja nicht anzunehmen, dass gerade um Mitternacht der Geschädigte um die Ecke biegt). Ich würde mir jedenfalls keine Anzeige wegen Unfallflucht ans Bein binden wegen so ner Sache.

    Da der Fahrgast weg ist, bleibt ne Anzeige wegen Sachbeschädigung nicht aus, der Taxler ist Zeuge dafür. Die 12,–€ sind dabei vollkommen unerheblich.

    Der Taxifahrer ist übrigens trotz entsprechender Erlaubnis nicht verpflichtet, in 2. Reihe zu halten – auch wenn das hier klüger gewesen wäre.

    Ziemlich billige Tour von dem Fahrgast, find ich schon schofel.

  119. Gina M. sagt:

    Wieviele Fahrten ? Das ist nicht unbedingt die richtige Frage.
    Jeder will nur wissen was SO ein Taxifahrer verdient, der da den ganzen Tag oder die Nacht spazieren fährt.
    Ist auch egal was ich mit einem Chef aushandel.
    Gibt er mir weniger, so mache ich mehr PLATT. Am Anfang gleich viele KM fahren, damit ich später diese auch rechtfertigen kann. Ansonsten geht weniger anmelden immer. Niemand kommt so auf einen tatsächlichen Mind.Stundenlohn und für den Rest geht es ab zur ARGE.
    ERGO: Jeder beschei$$t in diesem Gewerbe irgend jemanden und die Fahrer sind nach 30-40 J. die, die durch diesen Job am meisten beschi$$en wurden und noch bis zum 80sten Lebensjahr auf € 400,00 weiterfahren dürfen oder schwarz etwas mehr.

  120. Gina M. sagt:

    Also ich find ja noch toll irgendwas zum Thema “Lohn bei Taxifahrern”. Keine Lohnabrechnung als PDF, aber vielleicht ein paar Zahlen als Anhaltspunkt, alles was du bisher in deiner Karriere mitbekommen hast, obs Mindestlöhne gibt, stunden- oder umsatzäbhängige Löhne, jahreszeitbedingte Unterschiede usw.

    Die Wahrheit über den Verdienst ? Na klar.

    Jeder will nur wissen was SO ein Taxifahrer verdient, der da den ganzen Tag oder die Nacht spazieren fährt.
    Ist auch egal was ich mit einem Chef aushandel.
    Gibt er mir weniger, so mache ich mehr PLATT. Am Anfang gleich viele KM fahren, damit ich später diese auch rechtfertigen kann. Ansonsten geht weniger anmelden immer. Niemand kommt so auf einen tatsächlichen Mind.Stundenlohn und für den Rest geht es ab zur ARGE.
    ERGO: Jeder beschei$$t in diesem Gewerbe irgend jemanden und die Fahrer sind nach 30-40 J. die, die durch diesen Job am meisten beschi$$en wurden und noch bis zum 80sten Lebensjahr auf € 400,00 weiterfahren dürfen oder schwarz etwas mehr.

    Bei den Stundenlöhnern sieht es auch mal so aus, Feiertage werden nur an denjenigen bezahlt der auch arbeitet. Lohnfortzahlungen nur für die vertraglich geregelten Stunden (meist 48 Woche), also 8 Std/Tag auch wenn man immer mehr arbeitet als 8 Stunden p/Tag und Urlaub, ja das ist so eine Sache, 24 Tage pro Jahr, werden gerne als 6 Tage p/W. gezählt (auch wenn man nur 2 Samstage/Mon. arbeiten muss) und für einen Feiertag muss man einen Tag Urlaub nehmen.

    Also lieber möchtegern Taxifahrernachwuchs, auf zum Strassenverkehrsamt und P-Schein beantragen. ES LOHNT SICH IMMER.

  121. Gina M. sagt:

    Ach ich vergass.
    Der Mindeststundenlohn liegt bei € 7,50 (Boahhhaha) gültig für die Berufsgenossenschaft. Also bei längerer Krankheit ist jeder gut abgesichert.
    Nach 6 Wochen gibt es dann 75 % von der Krankenkasse.
    Beispiel:
    Taxifahrer A. bekommt 1200 € brutto, hier gilt sowieso schon PLUS der Argezuschlag, je nachdem welche Steuerklasse man hat gibt es mehr oder weniger, (ohne Trinkgeld natürlich) und bei einem 1/4 weniger von der Kasse, geht der natürlich rauf.

  122. karin sagt:

    hallo ! ich wollte mal fragen wie das mit einem rollartor ist muß ich beim anruf bei der taxizentrale angeben das ich einen rollator dabei habe ?

  123. TaxiIngo sagt:

    @Karin

    Normalerweise lassen sich Rollatoren doch zusammenklapen und dann sollte er in fast jeden Kofferraum gehen. Mann kann natürlich auch sofort beim Bestellen der Taxe dieses mit angeben. Dann sollte es auch keine schwierigkeiten geben.

  124. Julius sagt:

    Hallo! Wollte mal fragen, ob ich ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich nur für eine kurze Fahrt für 10€ in ein Taxi einsteige. Bis jetzt habe ich das nämlich immer, denn der Fahrer hat vielleicht lange in der Schlange warten müssen, bis er ganz vorne war und dann nur eine 10€-Fahrt… :(

  125. Torsten Bentrup sagt:

    Nee, definitiv nicht. Du kannst ja nicht umziehen, nur damit der Taxifahrer mehr Umsatz macht… ;) Ein Profi am Steuer wird auch bei kurzen Fahrten keine Anzeichen von Unmut zeigen.

  126. TaxiIngo sagt:

    Andere Alternative ist es vorher zu fragen ob er sich eventuell ein anderes Taxi nehmen soll.

  127. Ernst-Ludwig sagt:

    Ich frage mal ganz unverbindlich und rein Interesse halber ;)
    Würde ein Taxifahrer eine offensichtlich Schwangere ablehnen, die dringend ins Krankenhaus möchte? Also wegen der Gefahr, dass sie evtl. unterwegs ihr Fruchtwasser verliert?

  128. Michael Probst sagt:

    ich sehe hier keine Frage oder Antwort im Zusammenhang mit dem Fahren ohne Uhr im Pflichtfahrgebiet ! Was passiert nach einem Unfall mit Verletzten, wie wird das versicherungstechnisch abgewickelt, greift da überhaupt eine Versicherung?! Würde mich interessieren .

  129. MsTaxi sagt:

    @Michael Probst

    Für den verletzten Fahrgast ergeben sich aus der Tatsache, dass hier eine gesetzeswidrige Festpreisvereinbarung getroffen wurde (davon gehe ich jetzt einfach mal aus, oder weshalb ist die Uhr aus im Pflichtfahrgebiet?) keine Nachteile. Die Zahlungen werden ganz normal von der Versicherung des Verursachers des Unfalles abgewickelt.

  130. m.schmitt sagt:

    Hallo,
    mir ist am Wochenende folgendes passiert : Ich kam vom Feiern nach Hause und kam an einer Bushaltestelle vorbei an der 2 Mädels standen und mich fragten,ob ich für sie nicht ein Taxi bestellen kann.
    Sie könnten nicht selbst anrufen weil sie kein Guthaben auf ihr Prepaidhandy hatten.Ich sagte kein Problem,man hilft ja gerne.Allerdings wollten sie mit einem Taxiunternehmen aus dem Nachbarort fahren.
    Also bestellte ich von dem Unternehmen,dessen Nummer mir die beiden gaben.
    Ich beschrieb die Haltestelle wo die beiden versprachen zu warten.
    Ich bin dann nach Hause zum schlafen.Morgens werde ich wach und hatte ne böse Sms auf meinem Handy.
    Scheinbar haben die Mädels nicht gewartet.Bin ich nun dafür haftbar?Das Taxiunternehmen hat ja meine Nummer.
    Ist ja für beide blöd,fürs Unternehmen weil keine Fahrt und für mich der nur helfen wollte.

  131. other sagt:

    Hallo, mal ne frage zum Einsteigen.
    Wo muss man in nem Taxi sitzen?
    In anderen Ländern ist es ja nicht üblich sich nach vorne zu setzen, wie sollte man sich, wenn man freundlich sein will, am besten verhalten?
    Beifahrersitz oder Rückbacnk

  132. Blub sagt:

    Solang du dich nicht gerade auf den Sitz hinter dem Fahrersitz platzierst ist dies wohl völlig wurscht.
    Dem Taxifahrer wird es nur spanisch vorkommen wenn du dich genau hinter ihn setzt wenn alle anderen Plätze noch frei sind ^^

  133. reinhard pareik sagt:

    Hallo, ich hätte eine Frage und hoffe hier auf Hilfe: Eine gute Bekannte war mit dem Taxi unterwegs zum Bahnhof (Fernreise). Das Taxi mit Ihr an Bord hatte einen Unfall.
    Zug weg. Gibt es hier eine Haftung seitens des Taxifahrers oder des Taxiunteenehmens (etwa Ersatzbeförderung, in diesem Fall nach Venedig. Oder anderes? Freue mich über jede sachdienliche Information. DANKE.

  134. Torsten Bentrup sagt:

    reinhard, da wird Dir sicher niemand eine wirklich hilfreiche Antwort geben können. Allein schon, weil eine wichtige Angabe fehlt: Wer war schuld am Unfall? Fahrlässig? Grob Fahrlässig? Und selbst wenn das feststehen würde, könnten da vor drei Gerichten vier verschiedene Urteile gefällt werden… Diese Problemstellung ist so unglaublich exotisch, ich könnte mir das nur als Frage im Jura-Examen vorstellen. In der realen Welt plant man genug Zeit ein, um in einem solchen Fall auch noch ein anderes Taxi zum Bahnhof zu bekommen…

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