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	<title>Kommentare zu: Co-Abhängigkeit</title>
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	<description>Night on Earth, every night...</description>
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		<title>Von: justinterest</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-190022</link>
		<dc:creator>justinterest</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 10:39:12 +0000</pubDate>
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		<description>Bin selbst auch nebenberuflich Taxifahrerin und im Hauptberuf - man glaubt es kaum - Psychologin. Aus Berufserfahrung beider Tätigkeiten mache ich keine Besorgungsfahrten in Sachen &quot;Alkohol an bekannte Adressen&quot;, und das mit gutem Grund. Wenn ein Alki keinen Stoff mehr bekommt, steigt der Leidensdruck und zwar evtl. soweit, dass der Gedanke an professionelle Hilfe näherkommt. Wenn jemand schon im Übermaß trinken muss und keine Hilfe will, sollte er meiner Meinung nach auch keine Hilfe ZUM Saufen kriegen. Muss die Person halt im Zweifel zur Tanke kriechen, damit sie ihr Elend mal merkt. Ich weiß, eine harte Einstellung, aber watt mutt, mutt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin selbst auch nebenberuflich Taxifahrerin und im Hauptberuf &#8211; man glaubt es kaum &#8211; Psychologin. Aus Berufserfahrung beider Tätigkeiten mache ich keine Besorgungsfahrten in Sachen &#8220;Alkohol an bekannte Adressen&#8221;, und das mit gutem Grund. Wenn ein Alki keinen Stoff mehr bekommt, steigt der Leidensdruck und zwar evtl. soweit, dass der Gedanke an professionelle Hilfe näherkommt. Wenn jemand schon im Übermaß trinken muss und keine Hilfe will, sollte er meiner Meinung nach auch keine Hilfe ZUM Saufen kriegen. Muss die Person halt im Zweifel zur Tanke kriechen, damit sie ihr Elend mal merkt. Ich weiß, eine harte Einstellung, aber watt mutt, mutt.</p>
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		<title>Von: alltagimrettung</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-189934</link>
		<dc:creator>alltagimrettung</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 07:39:46 +0000</pubDate>
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		<description>Jeder Mensch, der sein Handeln hinter fragt, wird einem bekannten C2´ler keinen Alk mehr bringen. Derjenige,, der nur seine Arbeit macht..wird auch das nächste Mal diese Fahrt machen. So ist leider das Leben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Mensch, der sein Handeln hinter fragt, wird einem bekannten C2´ler keinen Alk mehr bringen. Derjenige,, der nur seine Arbeit macht..wird auch das nächste Mal diese Fahrt machen. So ist leider das Leben&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Sephira</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-189917</link>
		<dc:creator>Sephira</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 02:17:23 +0000</pubDate>
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		<description>Alkoholismus ist unheilbar. Das einzige Mittel dagegen ist lebenslängliche Trockenheit.

Zunächst mal muss der Kranke selbst erkennen das er Alkoholiker ist und selbst den Wunsch haben das Problem zu bewältigen.
Erst dann kann eine stationäre Behandlung eine Erfolgschance haben.

Angehörige sollten erst mal selbst eine Suchtberatungsstelle aufsuchen und sich dort Beraten lassen, denn erst mal muss das Verständnis über die Sucht kommen, bevor Wirksame Mittel ergriffen werden können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alkoholismus ist unheilbar. Das einzige Mittel dagegen ist lebenslängliche Trockenheit.</p>
<p>Zunächst mal muss der Kranke selbst erkennen das er Alkoholiker ist und selbst den Wunsch haben das Problem zu bewältigen.<br />
Erst dann kann eine stationäre Behandlung eine Erfolgschance haben.</p>
<p>Angehörige sollten erst mal selbst eine Suchtberatungsstelle aufsuchen und sich dort Beraten lassen, denn erst mal muss das Verständnis über die Sucht kommen, bevor Wirksame Mittel ergriffen werden können.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: bernd</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-189339</link>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 19:22:57 +0000</pubDate>
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		<description>ich kann Zuth nur zustimmen. Wie bei jeder Krankheit muss man bei Alkoholismus die Krankheit heilen, nicht nur an den Symptomen rumdocktern. Der Konsum von Alkohol ist nur das Symptom, den verhindern zu wollen aendert nichts an der eigentlichen Krankheit. Man wird von einer Grippe auch nicht gesund indem man einfach keine Taschentuecher mehr benutzt.
Wie bei allen anderen Drogen muss man die Sucht bekaempfen bzw. loesen, der Konsum hoert dann automatisch auf.
Ein Allheilmittel, wie man das schafft, kenn ich natuerlich auch nicht, schoen waer&#039;s, aber das eigentliche Problem zu ignorieren und nur aussendrum ne Mauer zu bauen bringt niemandem was.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich kann Zuth nur zustimmen. Wie bei jeder Krankheit muss man bei Alkoholismus die Krankheit heilen, nicht nur an den Symptomen rumdocktern. Der Konsum von Alkohol ist nur das Symptom, den verhindern zu wollen aendert nichts an der eigentlichen Krankheit. Man wird von einer Grippe auch nicht gesund indem man einfach keine Taschentuecher mehr benutzt.<br />
Wie bei allen anderen Drogen muss man die Sucht bekaempfen bzw. loesen, der Konsum hoert dann automatisch auf.<br />
Ein Allheilmittel, wie man das schafft, kenn ich natuerlich auch nicht, schoen waer&#8217;s, aber das eigentliche Problem zu ignorieren und nur aussendrum ne Mauer zu bauen bringt niemandem was.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jo</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-189307</link>
		<dc:creator>jo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 18:10:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Zuth: Klar, noch weniger ist allerdings eine Lösung, die Dinge einfach laufen zu lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Zuth: Klar, noch weniger ist allerdings eine Lösung, die Dinge einfach laufen zu lassen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jo</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-189306</link>
		<dc:creator>jo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 18:08:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-189306</guid>
		<description>@Andreas: Wir sind gar nicht so weit voneinander entfernt. Natürlich ist einsperren keine Lösung. Und natürlich muss die Einsicht bei einem Alkoholkranken letztendlich von selber kommen. Das ist aber deutlich einfacher, bzw. überhaupt nur möglich, wenn sie nicht mehr so leicht an Stoff kommen (oder eben nach einem Kollaps an der Grenze zur Letalität). 

Sobald der Alkoholkranke seinen Stoff hat bzw. weiß, wie er ihn beschaffen kann, ist seine Welt in Ordnung und er blendet er seine Probleme aus. Einzig in der Zeit, wo er keinen hat, bzw. verzweifelt nach Beschaffungsmöglichkeit sucht, bleibt überhaupt die Chance zur Reflektion. Dass man als helfende Hand dabei zum Feindbild wird, muss man leider in Kauf nehmen. So hart das, gerade innerhalb einer Familie, auch ist.  

@Mapaed: &lt;blockquote&gt;Denn bei aller Verdrängung und auch im (milden) Suff – die Kenntnis über die Folgen fortgesetzten Alkoholismus dürfte bei so ziemlich allen vorhanden sein.&lt;/blockquote&gt;

Dass aus Kenntnis nicht unbedingt Erkenntnis werden muss, zeigen auch in diesem Land Millionen von Rauchern, Trinkern und fehlernährten Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas: Wir sind gar nicht so weit voneinander entfernt. Natürlich ist einsperren keine Lösung. Und natürlich muss die Einsicht bei einem Alkoholkranken letztendlich von selber kommen. Das ist aber deutlich einfacher, bzw. überhaupt nur möglich, wenn sie nicht mehr so leicht an Stoff kommen (oder eben nach einem Kollaps an der Grenze zur Letalität). </p>
<p>Sobald der Alkoholkranke seinen Stoff hat bzw. weiß, wie er ihn beschaffen kann, ist seine Welt in Ordnung und er blendet er seine Probleme aus. Einzig in der Zeit, wo er keinen hat, bzw. verzweifelt nach Beschaffungsmöglichkeit sucht, bleibt überhaupt die Chance zur Reflektion. Dass man als helfende Hand dabei zum Feindbild wird, muss man leider in Kauf nehmen. So hart das, gerade innerhalb einer Familie, auch ist.  </p>
<p>@Mapaed:<br />
<blockquote>Denn bei aller Verdrängung und auch im (milden) Suff – die Kenntnis über die Folgen fortgesetzten Alkoholismus dürfte bei so ziemlich allen vorhanden sein.</p></blockquote>
<p>Dass aus Kenntnis nicht unbedingt Erkenntnis werden muss, zeigen auch in diesem Land Millionen von Rauchern, Trinkern und fehlernährten Menschen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Zuth</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-189299</link>
		<dc:creator>Zuth</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 17:49:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-189299</guid>
		<description>Ich möchte mal zu Bedenken geben, daß man einen Alkoholkranken nicht einfach heilen kann, indem sämtliche möglichen Alkohollieferanten plötzlich gemeinsam ihre Lieferungen einstellen. Spätestens der Arzt wird dann - wenn der Kranke ein Delirium Tremens hat - ihn wieder intravenös mit Alkohol versorgen. http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkrankheit#Entzug</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte mal zu Bedenken geben, daß man einen Alkoholkranken nicht einfach heilen kann, indem sämtliche möglichen Alkohollieferanten plötzlich gemeinsam ihre Lieferungen einstellen. Spätestens der Arzt wird dann &#8211; wenn der Kranke ein Delirium Tremens hat &#8211; ihn wieder intravenös mit Alkohol versorgen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkrankheit#Entzug" rel="nofollow"></a><a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkrankheit#Entzug'>http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkrankheit...</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mapaed</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-189282</link>
		<dc:creator>Mapaed</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 16:45:56 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist halt die Frage wie man die gedanklichen Schutzwälle beim / bei der Kranken durchdringt. 
Denn die Folgen des Handelns werden ja vom Kranken meist verdrängt, ausgeblendet oder schlicht und ergreifend geleugnet. 
Zuzugeben dass man ein Problem hat bedeutet immer eine Veränderung des Selbstbildes. Und damit tun sich die meisten Leute ziemlich schwer. Deshalb ist die Methode &quot;Gespräch&quot; suchen ja auch immer so schwer - man kommt nur schwer durch die &quot;Schutzschilde&quot; durch. Gerade auch als Angehöriger.

Was mir gerade noch so einfällt - um die Schutzschilde und Abwehrmechanismen vielleicht doch ankratzen zu können:
Die Folgen der Krankheit drastisch und zugespitzt - aber indirekt und permanent aufzeigen. 
Vielleicht mit einer Sparbüchse &quot;für den Sarg&quot; oder einer Frage zum Ablauf der Beerdigung &quot;wäre Dir eine Erdbestattung oder eine Verbrennung lieber?&quot;. 
Beim aktuellen Verhalten ist das ja die mehr oder minder logische Konsequenz. 
Und wenn dann, nach Schaffung dieser Situation, nicht der Selbsterhaltungstrieb einsetzt - dann wird die Sparbüchse für den Sarg tatsächlich gebraucht. 
Zuerst ist das eine Provokation, eine die nicht GEGEN die Person gerichtet ist &quot;Du muss Dich ändern&quot;, sondern das Ganze vom Ende (im wahrsten Sinne des Wortes) her angeht. 
Denn der Protest gegen die Fragen &quot;Sparbüchse&quot; und &quot;Art der Bestattung&quot; würde ja zeigen dass da immer noch ein Lebenswille da ist. 
Denn bei aller Verdrängung und auch im (milden) Suff - die Kenntnis über die Folgen fortgesetzten Alkoholismus dürfte bei so ziemlich allen vorhanden sein. Selbst bei denen die sich sagen &quot;ne, das trifft auf mich nicht zu, ich hab das Problem nicht&quot;.
Ist zugegebener Weise fies - aber halt der Versuch eine Reaktion zu erzeugen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist halt die Frage wie man die gedanklichen Schutzwälle beim / bei der Kranken durchdringt.<br />
Denn die Folgen des Handelns werden ja vom Kranken meist verdrängt, ausgeblendet oder schlicht und ergreifend geleugnet.<br />
Zuzugeben dass man ein Problem hat bedeutet immer eine Veränderung des Selbstbildes. Und damit tun sich die meisten Leute ziemlich schwer. Deshalb ist die Methode &#8220;Gespräch&#8221; suchen ja auch immer so schwer &#8211; man kommt nur schwer durch die &#8220;Schutzschilde&#8221; durch. Gerade auch als Angehöriger.</p>
<p>Was mir gerade noch so einfällt &#8211; um die Schutzschilde und Abwehrmechanismen vielleicht doch ankratzen zu können:<br />
Die Folgen der Krankheit drastisch und zugespitzt &#8211; aber indirekt und permanent aufzeigen.<br />
Vielleicht mit einer Sparbüchse &#8220;für den Sarg&#8221; oder einer Frage zum Ablauf der Beerdigung &#8220;wäre Dir eine Erdbestattung oder eine Verbrennung lieber?&#8221;.<br />
Beim aktuellen Verhalten ist das ja die mehr oder minder logische Konsequenz.<br />
Und wenn dann, nach Schaffung dieser Situation, nicht der Selbsterhaltungstrieb einsetzt &#8211; dann wird die Sparbüchse für den Sarg tatsächlich gebraucht.<br />
Zuerst ist das eine Provokation, eine die nicht GEGEN die Person gerichtet ist &#8220;Du muss Dich ändern&#8221;, sondern das Ganze vom Ende (im wahrsten Sinne des Wortes) her angeht.<br />
Denn der Protest gegen die Fragen &#8220;Sparbüchse&#8221; und &#8220;Art der Bestattung&#8221; würde ja zeigen dass da immer noch ein Lebenswille da ist.<br />
Denn bei aller Verdrängung und auch im (milden) Suff &#8211; die Kenntnis über die Folgen fortgesetzten Alkoholismus dürfte bei so ziemlich allen vorhanden sein. Selbst bei denen die sich sagen &#8220;ne, das trifft auf mich nicht zu, ich hab das Problem nicht&#8221;.<br />
Ist zugegebener Weise fies &#8211; aber halt der Versuch eine Reaktion zu erzeugen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-189149</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 08:00:07 +0000</pubDate>
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		<description>@Mapaed: Das mit der Zwangseinweisung ist gegen den freien Willen und nicht so einfach möglich. Das kann höchstens ein Arzt/Notarzt bei Gefahr für Leib und Leben anordnen. Sobald sie dann ausgenüchtert ist, kann sie sich wieder entlassen. Alle (mir bekannten) Therapiestellen setzen eine Initiative des Suchtkranken voraus. Zumindest die Einsicht, krank zu sein und die Bitte um Hilfe ist die Grundvoraussetzung für jede Therapie. Die kann in klarem oder Umnebelten Zustand geäußert werden. Sobald die Meinung aber dann geändert wird, ist es wieder vorbei.

@jo: Dem stimme ich nicht zu. Alles was die Beschaffung erschwert, sorgt nur dafür, dass der Suchtkranke sich noch intensiver mit möglichen Beschaffungswegen auseinandersetzt. Zusätzlich wird das Feindbild aufgebaut/intensiviert, das er eh schon von denjenigen hat, die ihm eigentlich helfen wollen. Daher finde ich gerade dass &quot;einsperren&quot;, unter was dieses entmündigende Einschränken der Bewegungs- und Handlungsfreiheit fällt, falsch. Die Einsicht muss von innen heraus kommen. Bei Frauen haben m.E. Kinder die besten Aussichten, in Gesprächen eine Einsicht zu erreichen, da zu ihnen die Bindung am stärksten ist. Kommt natürlich auf das innerfamiliäre Verhältnis drauf an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mapaed: Das mit der Zwangseinweisung ist gegen den freien Willen und nicht so einfach möglich. Das kann höchstens ein Arzt/Notarzt bei Gefahr für Leib und Leben anordnen. Sobald sie dann ausgenüchtert ist, kann sie sich wieder entlassen. Alle (mir bekannten) Therapiestellen setzen eine Initiative des Suchtkranken voraus. Zumindest die Einsicht, krank zu sein und die Bitte um Hilfe ist die Grundvoraussetzung für jede Therapie. Die kann in klarem oder Umnebelten Zustand geäußert werden. Sobald die Meinung aber dann geändert wird, ist es wieder vorbei.</p>
<p>@jo: Dem stimme ich nicht zu. Alles was die Beschaffung erschwert, sorgt nur dafür, dass der Suchtkranke sich noch intensiver mit möglichen Beschaffungswegen auseinandersetzt. Zusätzlich wird das Feindbild aufgebaut/intensiviert, das er eh schon von denjenigen hat, die ihm eigentlich helfen wollen. Daher finde ich gerade dass &#8220;einsperren&#8221;, unter was dieses entmündigende Einschränken der Bewegungs- und Handlungsfreiheit fällt, falsch. Die Einsicht muss von innen heraus kommen. Bei Frauen haben m.E. Kinder die besten Aussichten, in Gesprächen eine Einsicht zu erreichen, da zu ihnen die Bindung am stärksten ist. Kommt natürlich auf das innerfamiliäre Verhältnis drauf an.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jo</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-189078</link>
		<dc:creator>jo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 02:41:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-189078</guid>
		<description>@Beate: Ich habe keine Ahnung, was du uns eigentlich sagen willst, aber: Es klingt ein wenig, wie der erbärmlichste Rechtfertigungsversuch, der in diesem Zusammenhang denkbar ist. 

Selbstverständlich ist der Frau damit geholfen, wenn das Taxi-Unternehmen nicht mehr &quot;liefert&quot;. Und das völlig unabhängig davon, ob es vielleicht, irgendwie oder ganz sicher weitere Methoden gibt, &quot;Stoff&quot; zu beschaffen. 
 
Alles, was die Beschaffung zu erschwert, hilft der Frau. Natürlich wird sie sich letztendlich eingestehen müssen, dass sie ein Problem hat, ja. Das wird leichter, desto schwieriger die Beschaffung/desto häufiger sie klar im Kopf ist. Alternative wäre ein totaler Zusammenbruch. Dummerweise sind die regelmäßig tödlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Beate: Ich habe keine Ahnung, was du uns eigentlich sagen willst, aber: Es klingt ein wenig, wie der erbärmlichste Rechtfertigungsversuch, der in diesem Zusammenhang denkbar ist. </p>
<p>Selbstverständlich ist der Frau damit geholfen, wenn das Taxi-Unternehmen nicht mehr &#8220;liefert&#8221;. Und das völlig unabhängig davon, ob es vielleicht, irgendwie oder ganz sicher weitere Methoden gibt, &#8220;Stoff&#8221; zu beschaffen. </p>
<p>Alles, was die Beschaffung zu erschwert, hilft der Frau. Natürlich wird sie sich letztendlich eingestehen müssen, dass sie ein Problem hat, ja. Das wird leichter, desto schwieriger die Beschaffung/desto häufiger sie klar im Kopf ist. Alternative wäre ein totaler Zusammenbruch. Dummerweise sind die regelmäßig tödlich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mapaed</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-189062</link>
		<dc:creator>Mapaed</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 01:19:30 +0000</pubDate>
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		<description>@turtle:
Mir ist definitiv bewusst dass eine Zwangseinweisung in eine Entzugsklinik als Methode nicht das Allheilmittel ist. 
Denn es ist möglich dass die Veränderung der Situation sowohl Anlass zu einer beginnenden Problemerkenntnis als auch zur Weiterführung des Suchtverhaltens in anderer Umgebung führen kann. 
Shit.

Aber:
Über welche Alternativen sprechen wir denn gerade?
&quot;Die Mutter&quot; bleibt in ihrem Suchtverhalten &quot;gefangen&quot; und säuft sich um ihre soziale Position, um ihre Gesundheit und letztlich zu tode. 

Oder es wird darum diskutiert welche &quot;Inverventionen&quot;, welche Maßnahmen erfolgreich sein können. 

Die in letzter Konsequenz die gute Dame vor sich und ihrer Sucht schützen sollen ... und hoffentlich können.

Solange sie selbst nicht irgendeinen Anlass hat ihr Verhalten mal mehr oder minder Selbstkritisch zu betrachten - wieso sollte sie daran etwas verändern? 

Es &quot;funktioniert&quot; doch für sie - sie kommt irgendwie über ihren Tag und hat auch den &quot;Kick&quot; über die diversen Cognacs. Sie hat ihre Ablenkung. Von welchen Problemen auch immer.

Und sie hat gleichzeitig noch das (diskutable) Erfolgserlebnis &quot;trotz dass auch/selbst mein Sohn versucht zu verhindern dass ich an meinen &quot;Stoff&quot; komme - wenn ich sonst nix schaffe - DAS schaffe ich noch&quot;. 

Sprich gerade im &quot;Kampf&quot; mit &quot;dem Sohn&quot; um den Alk (mit ihren Helfern/Komplizen, den Taxlern) hat &quot;die Mutter&quot; Erfolgserlebnisse. 
Erfolgserlebnisse die sie sonst nicht oder wohl nur selten hat. 

Das ist ne Fremddiagnose - aus der Aussenansicht - ohne die wirklichen Verhältnisse zu kennen. 

Aber zurück zu dem &quot;worst case szenario&quot; - &quot;die Mutter&quot; macht so weiter, besorgt sich weiter die diversen Alkoholika, egal über welche Wege ... 

Wird sie ihr Verhalten ändern?
Unwahrscheinlich. Es &quot;funktioniert&quot; ja und sie hat ab und an ein Erfolgserlebnis. Alkohol geliefert.

Hilft die Beschuldigung der Taxler als &quot;Komplizen&quot; und &quot;Dealer&quot;?
Nein. 
Ist die Verwendung des Begriffes &quot;Co-Abhängig&quot; wirklich hilfreich? 
Vielleicht. 
Wenn sie dazu führt jemand zu fragen der sich WIRKLICH mit dem Thema auskennt. 
&quot;Die Mutter&quot; hat Verhaltensmuster entwickelt aus denen sie nach meiner Wahrnehmung nach nicht mehr selbst herauskommt. 

Die &quot;Tagesklinik&quot; schafft es nicht an die gute Dame ranzukommen. Sonst gäbe es die Diskussion hier nicht. 

Der Rat &quot;Zwangseinweisung&quot; beruhte bereits auf meinem gerade geschilderten Gedankengang. 

To make it short:
&quot;Die Mutter&quot; wird von sich selbst aus von ihrer Selbstzerstörung nicht &quot;runterkommen&quot;. Die durch &quot;den Sohn&quot; in Anspruch genommene professionelle Hilfe hat bisher nicht funktioniert. 
Seine eigenen &quot;Lösungsversuche&quot; gehen am eigentlichen Problem vorbei - &quot;wenn &quot;Sie&quot; nicht will - irgendwer wird ihr immer helfen, irgendeinen &quot;Lieferdienst&quot; wird es immer geben ... 

Es ist eine sehr verfahrene Situation - und genau aus dieser (Aussen-) Wahrnehmung sollte die Lösung des Problems von jemand &quot;von aussen&quot; UND der sich damit wirklich auskennt in die Hand genommen werden. 

&quot;Der Sohn&quot; versucht zu helfen ... erreicht aber nur ein &quot;Ausweichverhalten&quot; - &quot;Sie&quot; besorgt sich den Alkohol halt auf anderen Wegen. 

Für mich die einzige Lösung:
Die Situation, das &quot;System&quot; aufbrechen. 
Ich möchte nicht wissen was bei den sicherlich häufig auftretenen Konflikten Mutter-Sohn so alles an &quot;Munition&quot; verwendet wird. Das wird mehr sein als jemals aus der Familie dringen sollte. 
Das dürfte schlimmer sein als Verdun in WK1.

Deswegen mein Rat:
&quot;Die Mutter&quot; zwangsweise aus ihrer &quot;Suchtspirale&quot; rausnehmen. 
Einweisen. Auch gegen ihren Willen.

@andy: Mit der &quot;Co-Abhängigkeit&quot; hast Du Deine Situation aus meiner Sicht passend beschrieben. 
Das ist ein Schritt zur &quot;Abstraktion&quot; - hin zu einer möglichen Lösung. 
Die letztendlich jeder von Euch nur selbst schaffen kann ...
Okay - Du bist da schon auf dem Weg Dich zu fragen &quot;wie kann ich helfen&quot; ... 

Deine Mutter stellt sich diese Frage nicht (zugespitzt).
Sie verweigert die (Selbst-)Erkenntnis &quot;ich hab da ein Problem&quot; ... 

Entscheide ob Du denkst &quot;Sie kommt daraus noch mal von selbst raus&quot; ...
Oder ob es &quot;jemanden&quot; braucht der da &quot;für sie&quot; entscheidet/handelt.

Sind meine Aussagen ungefähr so dass Du sagst &quot;wie der die Situation beschreibt - das stimmt im wesentlichen&quot; ...

Wenn das so ist - bitte weiterlesen:

An sich ist die Frage ja schon längst beantwortet ... 
Bisher bist Du derjenige &quot;jemand der versucht zu helfen&quot;.
Mit Erfolg?

Und die ehrliche Antwort?

Okay ... und wer könnte sie dann aus ihrer &quot;Todesspirale&quot; rausreissen? 
Welche Kompetenzen und Erfahrungen müsste jemand dazu haben?

Hast Du sie selbst? 

Oder wer könnte Dir da helfen? 
Dir wohlgemerkt. 
Als Co-Abhängiger ... 

Think about it ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@turtle:<br />
Mir ist definitiv bewusst dass eine Zwangseinweisung in eine Entzugsklinik als Methode nicht das Allheilmittel ist.<br />
Denn es ist möglich dass die Veränderung der Situation sowohl Anlass zu einer beginnenden Problemerkenntnis als auch zur Weiterführung des Suchtverhaltens in anderer Umgebung führen kann.<br />
Shit.</p>
<p>Aber:<br />
Über welche Alternativen sprechen wir denn gerade?<br />
&#8220;Die Mutter&#8221; bleibt in ihrem Suchtverhalten &#8220;gefangen&#8221; und säuft sich um ihre soziale Position, um ihre Gesundheit und letztlich zu tode. </p>
<p>Oder es wird darum diskutiert welche &#8220;Inverventionen&#8221;, welche Maßnahmen erfolgreich sein können. </p>
<p>Die in letzter Konsequenz die gute Dame vor sich und ihrer Sucht schützen sollen &#8230; und hoffentlich können.</p>
<p>Solange sie selbst nicht irgendeinen Anlass hat ihr Verhalten mal mehr oder minder Selbstkritisch zu betrachten &#8211; wieso sollte sie daran etwas verändern? </p>
<p>Es &#8220;funktioniert&#8221; doch für sie &#8211; sie kommt irgendwie über ihren Tag und hat auch den &#8220;Kick&#8221; über die diversen Cognacs. Sie hat ihre Ablenkung. Von welchen Problemen auch immer.</p>
<p>Und sie hat gleichzeitig noch das (diskutable) Erfolgserlebnis &#8220;trotz dass auch/selbst mein Sohn versucht zu verhindern dass ich an meinen &#8220;Stoff&#8221; komme &#8211; wenn ich sonst nix schaffe &#8211; DAS schaffe ich noch&#8221;. </p>
<p>Sprich gerade im &#8220;Kampf&#8221; mit &#8220;dem Sohn&#8221; um den Alk (mit ihren Helfern/Komplizen, den Taxlern) hat &#8220;die Mutter&#8221; Erfolgserlebnisse.<br />
Erfolgserlebnisse die sie sonst nicht oder wohl nur selten hat. </p>
<p>Das ist ne Fremddiagnose &#8211; aus der Aussenansicht &#8211; ohne die wirklichen Verhältnisse zu kennen. </p>
<p>Aber zurück zu dem &#8220;worst case szenario&#8221; &#8211; &#8220;die Mutter&#8221; macht so weiter, besorgt sich weiter die diversen Alkoholika, egal über welche Wege &#8230; </p>
<p>Wird sie ihr Verhalten ändern?<br />
Unwahrscheinlich. Es &#8220;funktioniert&#8221; ja und sie hat ab und an ein Erfolgserlebnis. Alkohol geliefert.</p>
<p>Hilft die Beschuldigung der Taxler als &#8220;Komplizen&#8221; und &#8220;Dealer&#8221;?<br />
Nein.<br />
Ist die Verwendung des Begriffes &#8220;Co-Abhängig&#8221; wirklich hilfreich?<br />
Vielleicht.<br />
Wenn sie dazu führt jemand zu fragen der sich WIRKLICH mit dem Thema auskennt.<br />
&#8220;Die Mutter&#8221; hat Verhaltensmuster entwickelt aus denen sie nach meiner Wahrnehmung nach nicht mehr selbst herauskommt. </p>
<p>Die &#8220;Tagesklinik&#8221; schafft es nicht an die gute Dame ranzukommen. Sonst gäbe es die Diskussion hier nicht. </p>
<p>Der Rat &#8220;Zwangseinweisung&#8221; beruhte bereits auf meinem gerade geschilderten Gedankengang. </p>
<p>To make it short:<br />
&#8220;Die Mutter&#8221; wird von sich selbst aus von ihrer Selbstzerstörung nicht &#8220;runterkommen&#8221;. Die durch &#8220;den Sohn&#8221; in Anspruch genommene professionelle Hilfe hat bisher nicht funktioniert.<br />
Seine eigenen &#8220;Lösungsversuche&#8221; gehen am eigentlichen Problem vorbei &#8211; &#8220;wenn &#8220;Sie&#8221; nicht will &#8211; irgendwer wird ihr immer helfen, irgendeinen &#8220;Lieferdienst&#8221; wird es immer geben &#8230; </p>
<p>Es ist eine sehr verfahrene Situation &#8211; und genau aus dieser (Aussen-) Wahrnehmung sollte die Lösung des Problems von jemand &#8220;von aussen&#8221; UND der sich damit wirklich auskennt in die Hand genommen werden. </p>
<p>&#8220;Der Sohn&#8221; versucht zu helfen &#8230; erreicht aber nur ein &#8220;Ausweichverhalten&#8221; &#8211; &#8220;Sie&#8221; besorgt sich den Alkohol halt auf anderen Wegen. </p>
<p>Für mich die einzige Lösung:<br />
Die Situation, das &#8220;System&#8221; aufbrechen.<br />
Ich möchte nicht wissen was bei den sicherlich häufig auftretenen Konflikten Mutter-Sohn so alles an &#8220;Munition&#8221; verwendet wird. Das wird mehr sein als jemals aus der Familie dringen sollte.<br />
Das dürfte schlimmer sein als Verdun in WK1.</p>
<p>Deswegen mein Rat:<br />
&#8220;Die Mutter&#8221; zwangsweise aus ihrer &#8220;Suchtspirale&#8221; rausnehmen.<br />
Einweisen. Auch gegen ihren Willen.</p>
<p>@andy: Mit der &#8220;Co-Abhängigkeit&#8221; hast Du Deine Situation aus meiner Sicht passend beschrieben.<br />
Das ist ein Schritt zur &#8220;Abstraktion&#8221; &#8211; hin zu einer möglichen Lösung.<br />
Die letztendlich jeder von Euch nur selbst schaffen kann &#8230;<br />
Okay &#8211; Du bist da schon auf dem Weg Dich zu fragen &#8220;wie kann ich helfen&#8221; &#8230; </p>
<p>Deine Mutter stellt sich diese Frage nicht (zugespitzt).<br />
Sie verweigert die (Selbst-)Erkenntnis &#8220;ich hab da ein Problem&#8221; &#8230; </p>
<p>Entscheide ob Du denkst &#8220;Sie kommt daraus noch mal von selbst raus&#8221; &#8230;<br />
Oder ob es &#8220;jemanden&#8221; braucht der da &#8220;für sie&#8221; entscheidet/handelt.</p>
<p>Sind meine Aussagen ungefähr so dass Du sagst &#8220;wie der die Situation beschreibt &#8211; das stimmt im wesentlichen&#8221; &#8230;</p>
<p>Wenn das so ist &#8211; bitte weiterlesen:</p>
<p>An sich ist die Frage ja schon längst beantwortet &#8230;<br />
Bisher bist Du derjenige &#8220;jemand der versucht zu helfen&#8221;.<br />
Mit Erfolg?</p>
<p>Und die ehrliche Antwort?</p>
<p>Okay &#8230; und wer könnte sie dann aus ihrer &#8220;Todesspirale&#8221; rausreissen?<br />
Welche Kompetenzen und Erfahrungen müsste jemand dazu haben?</p>
<p>Hast Du sie selbst? </p>
<p>Oder wer könnte Dir da helfen?<br />
Dir wohlgemerkt.<br />
Als Co-Abhängiger &#8230; </p>
<p>Think about it &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Beate</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-189016</link>
		<dc:creator>Beate</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 21:23:43 +0000</pubDate>
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		<description>wenn man jetzt mal davon aus geht, dass das nette taxi unternehmen und desen taxifahrer der mutter wirklich keinen alkohol mehr bringt, was ist dann. ist das problem dann gelöst? ist sie dann morgen trocken?
nein natürlich nicht, sie wird es sich auf einem anderen weg besorgen. wenn sie weiss das abend/nachts kein taxi mehr kommt, wird sie den akl schon mittags bunkern.
sucht ist sucht und da findet man immer einen weg sich das zu besorgen was man braucht.

ach was ich noch fragen wollte, gibt es noch andere familienmitglieder ausser einen sohn, die sich vielleicht auch kümmern könnten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wenn man jetzt mal davon aus geht, dass das nette taxi unternehmen und desen taxifahrer der mutter wirklich keinen alkohol mehr bringt, was ist dann. ist das problem dann gelöst? ist sie dann morgen trocken?<br />
nein natürlich nicht, sie wird es sich auf einem anderen weg besorgen. wenn sie weiss das abend/nachts kein taxi mehr kommt, wird sie den akl schon mittags bunkern.<br />
sucht ist sucht und da findet man immer einen weg sich das zu besorgen was man braucht.</p>
<p>ach was ich noch fragen wollte, gibt es noch andere familienmitglieder ausser einen sohn, die sich vielleicht auch kümmern könnten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Neue Westfälische - Blogspot</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188960</link>
		<dc:creator>Neue Westfälische - Blogspot</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 16:48:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-188960</guid>
		<description>[...] Der Paderborner Taxi-Blogger Torsten appelliert an die Moral seiner Kollegen. Manche &#8220;Besorgungsfahrten&#8221; sollten sie sich besser überlegen, insbesondere dann, wenn es sich um Suchtmittel wie Alkohol handelt und &#8220;Co-Abhängige&#8221; betroffen sein könnten: Link [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Der Paderborner Taxi-Blogger Torsten appelliert an die Moral seiner Kollegen. Manche &#8220;Besorgungsfahrten&#8221; sollten sie sich besser überlegen, insbesondere dann, wenn es sich um Suchtmittel wie Alkohol handelt und &#8220;Co-Abhängige&#8221; betroffen sein könnten: Link [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188938</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:27:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-188938</guid>
		<description>Also ich finde es überhaupt nicht richtig, dem Taxifahrer oder dem Unternehmen das anzulasten, dass sie ihren Job machen. Als nächstes ist es dann der Verkäufer in der Tanke um die Ecke, dann der Kiosk, dann der Supermarkt ... Klar verdienen die Geld mit dem Verkauf von Alkohol. Genauso wie mit Zigaretten und Süßigkeiten. Sollen die jetzt die Kunden wiegen, bevor sie ihnen Schoki verkaufen?

Solange der Dame ihre selbstständige Handlungsfähigkeit nicht aberkannt wurde, darf sie auch weiter einkaufen bei wem und wo sie will. Auch wenn sie sich damit selbst (und auch ihren Angehörigen) schadet.

Es hilft vor allem nichts, ihr den Zugang zu verwehren. Sie sucht sich dann halt einen anderen Weg, terrorisiert zB Nachbarn oder was sonst noch.

Grundvoraussetzung für eine Besserung ist die eigene Einsicht des Problems und die Eigeninitiative der Dame, sich bei einem Entzug und anschließender Therapie zu melden. Notarzt rufen oder einliefern reicht da nicht, sie selbst muss es erkennen. Und das vorzugsweise in einer wachen Phase (zB nach einer Ausnüchterung), im Beisein eines Fachmannes (Arzt/Psychologe) für Suchtangelegenheiten. Selbiger kann/sollte sich dann auch um die betroffenen Angehörigen kümmern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich finde es überhaupt nicht richtig, dem Taxifahrer oder dem Unternehmen das anzulasten, dass sie ihren Job machen. Als nächstes ist es dann der Verkäufer in der Tanke um die Ecke, dann der Kiosk, dann der Supermarkt &#8230; Klar verdienen die Geld mit dem Verkauf von Alkohol. Genauso wie mit Zigaretten und Süßigkeiten. Sollen die jetzt die Kunden wiegen, bevor sie ihnen Schoki verkaufen?</p>
<p>Solange der Dame ihre selbstständige Handlungsfähigkeit nicht aberkannt wurde, darf sie auch weiter einkaufen bei wem und wo sie will. Auch wenn sie sich damit selbst (und auch ihren Angehörigen) schadet.</p>
<p>Es hilft vor allem nichts, ihr den Zugang zu verwehren. Sie sucht sich dann halt einen anderen Weg, terrorisiert zB Nachbarn oder was sonst noch.</p>
<p>Grundvoraussetzung für eine Besserung ist die eigene Einsicht des Problems und die Eigeninitiative der Dame, sich bei einem Entzug und anschließender Therapie zu melden. Notarzt rufen oder einliefern reicht da nicht, sie selbst muss es erkennen. Und das vorzugsweise in einer wachen Phase (zB nach einer Ausnüchterung), im Beisein eines Fachmannes (Arzt/Psychologe) für Suchtangelegenheiten. Selbiger kann/sollte sich dann auch um die betroffenen Angehörigen kümmern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Budenzauberin</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188894</link>
		<dc:creator>Budenzauberin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 09:36:20 +0000</pubDate>
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		<description>@Andy: falls Du es noch nicht getan hast, rate ich Dir, möglichst bald eine Beratungsstelle für Suchtkranke aufzusuchen, da diese auch Co-Abhängigen helfen und unterstützen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andy: falls Du es noch nicht getan hast, rate ich Dir, möglichst bald eine Beratungsstelle für Suchtkranke aufzusuchen, da diese auch Co-Abhängigen helfen und unterstützen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tichondrius</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188890</link>
		<dc:creator>Tichondrius</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 09:20:48 +0000</pubDate>
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		<description>Anxy: Dann machen Gabeln dick.

In diesem Fall darf nichts mehr geliefert werden, das ist klar, aber nur davon wird die Situation bestimmt nicht besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anxy: Dann machen Gabeln dick.</p>
<p>In diesem Fall darf nichts mehr geliefert werden, das ist klar, aber nur davon wird die Situation bestimmt nicht besser.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Turtle</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188887</link>
		<dc:creator>Turtle</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:43:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-188887</guid>
		<description>@Maepad So einfach ist eben nicht immer. Selbst mit Zwangseinweisung wirst du keinen Alkoholiker auf Dauer von dem Stoff wegbringen, wenn keine Einsicht besteht. Psychische Probleme sind sicher bei der Entstehung von chronischem Alkoholmissbrauch beteiligt, aber irgendwann geht es nur noch um den Stoff (auch wenn ein Alkoholiker das anders sieht). 

Abgesehen davon ist die Alkohohlkrankheit eben auch eine Familienkrankheit. In Andys Fall hat imho das Taxiunternehmen durchaus Verantwortung, vor allem weil sie Bescheid wissen und schon zugesagt zu haben nix mehr zu liefern.

Wenn ein uebergewichtiges Kind vom Fleischer um die Ecke immer eine Scheibe Wurst bekommt, obwohl der Fleischer weiss, dass das Kind auf Diaet ist, wuerde ja auch keiner die Verantwortung des Fleischers in Frage stellen, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Maepad So einfach ist eben nicht immer. Selbst mit Zwangseinweisung wirst du keinen Alkoholiker auf Dauer von dem Stoff wegbringen, wenn keine Einsicht besteht. Psychische Probleme sind sicher bei der Entstehung von chronischem Alkoholmissbrauch beteiligt, aber irgendwann geht es nur noch um den Stoff (auch wenn ein Alkoholiker das anders sieht). </p>
<p>Abgesehen davon ist die Alkohohlkrankheit eben auch eine Familienkrankheit. In Andys Fall hat imho das Taxiunternehmen durchaus Verantwortung, vor allem weil sie Bescheid wissen und schon zugesagt zu haben nix mehr zu liefern.</p>
<p>Wenn ein uebergewichtiges Kind vom Fleischer um die Ecke immer eine Scheibe Wurst bekommt, obwohl der Fleischer weiss, dass das Kind auf Diaet ist, wuerde ja auch keiner die Verantwortung des Fleischers in Frage stellen, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anxy</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188885</link>
		<dc:creator>Anxy</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:30:26 +0000</pubDate>
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		<description>[quote]d.h. dann jeder Fließbandmitarbeiter in jeder Autofabrik ist an jedem Unfall mitschuldig? Jeder Messerhersteller für alles was mit den Messern passiert? Ich würde mir da ganz schnell eine andere Grenze für Mitschuld suchen.[/quote]

Das ist ja wohl ein erheblicher Unterschied! Waffen werden hergestellt, um Menschen zu verletzen und zu töten – Autos und viele Messer eben nicht! Für mich ist einer, der Waffen herstellt, ganz klar mitschuldig am Tod der damit Umgebrachten, ebenso wie einer, der mit dem Waffenhandel Geld verdient usw.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[quote]d.h. dann jeder Fließbandmitarbeiter in jeder Autofabrik ist an jedem Unfall mitschuldig? Jeder Messerhersteller für alles was mit den Messern passiert? Ich würde mir da ganz schnell eine andere Grenze für Mitschuld suchen.[/quote]</p>
<p>Das ist ja wohl ein erheblicher Unterschied! Waffen werden hergestellt, um Menschen zu verletzen und zu töten – Autos und viele Messer eben nicht! Für mich ist einer, der Waffen herstellt, ganz klar mitschuldig am Tod der damit Umgebrachten, ebenso wie einer, der mit dem Waffenhandel Geld verdient usw.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Taxi123</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188884</link>
		<dc:creator>Taxi123</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:10:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-188884</guid>
		<description>@asd,
d.h. dann jeder Fließbandmitarbeiter in jeder Autofabrik ist an jedem Unfall mitschuldig? Jeder Messerhersteller für alles was mit den Messern passiert? Ich würde mir da ganz schnell eine andere Grenze für Mitschuld suchen.

Ich liefere übrigens prinzipiell gar nichts, man bleibt zu schnell auf irgendeiner Bestellung sitzen. Wer was braucht wird von mir dorthin gefahren, wo er es kaufen kann und fertig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@asd,<br />
d.h. dann jeder Fließbandmitarbeiter in jeder Autofabrik ist an jedem Unfall mitschuldig? Jeder Messerhersteller für alles was mit den Messern passiert? Ich würde mir da ganz schnell eine andere Grenze für Mitschuld suchen.</p>
<p>Ich liefere übrigens prinzipiell gar nichts, man bleibt zu schnell auf irgendeiner Bestellung sitzen. Wer was braucht wird von mir dorthin gefahren, wo er es kaufen kann und fertig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: asd</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188864</link>
		<dc:creator>asd</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 02:22:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-188864</guid>
		<description>[quote]
wenn wer in einer waffenfabrik arbeitet ist er deswegen auch nicht schuld und kann zur verantwortunge gezogen werden, wenn mit der waffe, die er gebaut hat, jemand getötet wird!!!
[/quote]
Für mich ist er selbstverständlich moralisch dafür verantwortlich, wenn mit den von ihm gebauten Waffen jemand getötet wird.

Es zwingt ihn niemand dort zu arbeiten. Wenn er es moralisch mit sich vereinen kann, ist, meiner Meinung nach, dagegen nichts einzuwenden. Aber er bleibt trotzdem moralisch verantwortlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[quote]<br />
wenn wer in einer waffenfabrik arbeitet ist er deswegen auch nicht schuld und kann zur verantwortunge gezogen werden, wenn mit der waffe, die er gebaut hat, jemand getötet wird!!!<br />
[/quote]<br />
Für mich ist er selbstverständlich moralisch dafür verantwortlich, wenn mit den von ihm gebauten Waffen jemand getötet wird.</p>
<p>Es zwingt ihn niemand dort zu arbeiten. Wenn er es moralisch mit sich vereinen kann, ist, meiner Meinung nach, dagegen nichts einzuwenden. Aber er bleibt trotzdem moralisch verantwortlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mapaed</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188827</link>
		<dc:creator>Mapaed</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 22:34:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-188827</guid>
		<description>@Andy,
Deiner Mutter scheint es nicht klar zu sein dass sie ein echtes Alkoholproblem hat. 
Und die Tagesklinik scheint ihr dies auch nicht vermitteln/klar machen zu können. Hart gesagt - die Tagesklinik schafft ihren Job nicht. 

Alkoholismus ist praktisch immer ein Ausdruck von anderen psychischen Problemen - meist auch eine (mentale) Flucht vor irgendetwas. 
Solange Deine Mutter weiterhin mehr oder minder heimlich versucht und schafft auch gegen Deinen Willen sich Alkohol/Cognac zu besorgen wird sie es immer irgendwie schaffen. 

Mein Tip: Erkundige Dich welche Möglichkeiten es gibt Deine Mutter in eine Entzugsklinik auch zwangsweise einweisen zu lassen. Sie scheint nach Deiner Beschreibung schon so tief im Alkoholismus versunken zu sein dass sie nicht merkt dass sie sich Gesundheitlich und Sozial zerstört. 

Tu Ihr den Gefallen und lasse sie in eine Entzugsklinik einweisen. 
Alkohol gaukelt dem Abhängigen meist nur noch vor selbst entscheiden zu können. Die Abhängigkeit verhindert das aber in der letzten Konsequenz. 

Die &quot;Schuld&quot; auf die liefernden Taxifahrer zu schieben löst nicht das grundsätzliche Problem - das liegt im Bewusstsein und an den psychischen Problemen Deiner Mutter die sie durch den Alkohol verdrängen will, nicht bei den profitorientierten Taxifahrern. 

Das ist (unbewusste) Selbstzerstörung - und die zugrundeliegenden Probleme können nur in einer Entzugsklinik identifizierung und hoffentlich gelöst werden. Die Tagesklinik schafft es ja nicht.
Also muss eine Alternative her.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andy,<br />
Deiner Mutter scheint es nicht klar zu sein dass sie ein echtes Alkoholproblem hat.<br />
Und die Tagesklinik scheint ihr dies auch nicht vermitteln/klar machen zu können. Hart gesagt &#8211; die Tagesklinik schafft ihren Job nicht. </p>
<p>Alkoholismus ist praktisch immer ein Ausdruck von anderen psychischen Problemen &#8211; meist auch eine (mentale) Flucht vor irgendetwas.<br />
Solange Deine Mutter weiterhin mehr oder minder heimlich versucht und schafft auch gegen Deinen Willen sich Alkohol/Cognac zu besorgen wird sie es immer irgendwie schaffen. </p>
<p>Mein Tip: Erkundige Dich welche Möglichkeiten es gibt Deine Mutter in eine Entzugsklinik auch zwangsweise einweisen zu lassen. Sie scheint nach Deiner Beschreibung schon so tief im Alkoholismus versunken zu sein dass sie nicht merkt dass sie sich Gesundheitlich und Sozial zerstört. </p>
<p>Tu Ihr den Gefallen und lasse sie in eine Entzugsklinik einweisen.<br />
Alkohol gaukelt dem Abhängigen meist nur noch vor selbst entscheiden zu können. Die Abhängigkeit verhindert das aber in der letzten Konsequenz. </p>
<p>Die &#8220;Schuld&#8221; auf die liefernden Taxifahrer zu schieben löst nicht das grundsätzliche Problem &#8211; das liegt im Bewusstsein und an den psychischen Problemen Deiner Mutter die sie durch den Alkohol verdrängen will, nicht bei den profitorientierten Taxifahrern. </p>
<p>Das ist (unbewusste) Selbstzerstörung &#8211; und die zugrundeliegenden Probleme können nur in einer Entzugsklinik identifizierung und hoffentlich gelöst werden. Die Tagesklinik schafft es ja nicht.<br />
Also muss eine Alternative her.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andy</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188819</link>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 21:44:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-188819</guid>
		<description>@ Martin: Der Taxifahrer und das Unternehmen wissen das ... und sie hatten zugesagt nix mehr zu bringen und doch wirds fleissig weiter gemacht ... Ferner hilft die beste Tagesklinik nichts wenn sie dennoch im Saufen unterstützt wird ... Und wegen dem &quot;bösen bösen Taxilenker&quot;: Dieser ist mit meiner Mutter im selben Verein und die halbe Stadt spricht über ihr Alkoholproblem ... Du kannst mir nicht sagen er wüsste es nicht ... Und ja Menschen die so handeln halte ich für schlechte Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Martin: Der Taxifahrer und das Unternehmen wissen das &#8230; und sie hatten zugesagt nix mehr zu bringen und doch wirds fleissig weiter gemacht &#8230; Ferner hilft die beste Tagesklinik nichts wenn sie dennoch im Saufen unterstützt wird &#8230; Und wegen dem &#8220;bösen bösen Taxilenker&#8221;: Dieser ist mit meiner Mutter im selben Verein und die halbe Stadt spricht über ihr Alkoholproblem &#8230; Du kannst mir nicht sagen er wüsste es nicht &#8230; Und ja Menschen die so handeln halte ich für schlechte Menschen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188809</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 20:31:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-188809</guid>
		<description>die schuld auf andere schieben ist natürlich die leichteste sache!
böse,böse taxilenker!!!
wenn ich per funk einen auftrag bekomme, bei ner tankstelle etwas zu besorgen, weiss ich nicht, ob der alkohol für nen alkoholkranken menschen ist, oder ob evtl bei ner party nachschub benötigt wird!
ausser wenn es ständig die selbe adresse ist, kann mam die fahrt natürlich ablehnen, was das problem aber nicht beseitigt!

da gehört professionelle hilfe her für die mutter, wenn man als sohn schon nichts macht oder machen kann, ausser andere schuldige zu suchen u diese schlecht zu machen!!!

wenn wer in einer waffenfabrik arbeitet ist er deswegen auch nicht schuld und kann zur verantwortunge gezogen werden, wenn mit der waffe, die er gebaut hat, jemand getötet wird!!!

wir machen im taxi unseren job und fertig!
sonst dürfte ich ja auch niemanden zu einem lokal bringen, dass er dort sein bier trinken geht!

und wenn kein taxifahrer mehr alkoholisches vorbeibringt, kommt halt der nächste pizzadienst mit ner flasche vorbei....
alokoholkranke finden immer nen weg um an ihr suchtmittel zu kommen.
aber da gehört das problem direkt behandelt!!

alles gute für deine mutter und drück euch die daumen, dass ihr das problem schnell mal in den griff bekommt!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die schuld auf andere schieben ist natürlich die leichteste sache!<br />
böse,böse taxilenker!!!<br />
wenn ich per funk einen auftrag bekomme, bei ner tankstelle etwas zu besorgen, weiss ich nicht, ob der alkohol für nen alkoholkranken menschen ist, oder ob evtl bei ner party nachschub benötigt wird!<br />
ausser wenn es ständig die selbe adresse ist, kann mam die fahrt natürlich ablehnen, was das problem aber nicht beseitigt!</p>
<p>da gehört professionelle hilfe her für die mutter, wenn man als sohn schon nichts macht oder machen kann, ausser andere schuldige zu suchen u diese schlecht zu machen!!!</p>
<p>wenn wer in einer waffenfabrik arbeitet ist er deswegen auch nicht schuld und kann zur verantwortunge gezogen werden, wenn mit der waffe, die er gebaut hat, jemand getötet wird!!!</p>
<p>wir machen im taxi unseren job und fertig!<br />
sonst dürfte ich ja auch niemanden zu einem lokal bringen, dass er dort sein bier trinken geht!</p>
<p>und wenn kein taxifahrer mehr alkoholisches vorbeibringt, kommt halt der nächste pizzadienst mit ner flasche vorbei&#8230;.<br />
alokoholkranke finden immer nen weg um an ihr suchtmittel zu kommen.<br />
aber da gehört das problem direkt behandelt!!</p>
<p>alles gute für deine mutter und drück euch die daumen, dass ihr das problem schnell mal in den griff bekommt!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jemand</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2467/co-abhangigkeit/#comment-188784</link>
		<dc:creator>jemand</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:18:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2467#comment-188784</guid>
		<description>[quote]Für mich habe ich inzwischen das Fazit gezogen, daß ich mich nur in Extremfällen aktiv einmischen würde und dem Kunden Hilfe anbiete.[/quote]
Da hat sich ja der Aufenthalt in der Klinik schon gelohnt. Du sagtest ja, dass du einen gewissen Egoismus entwicklen willst. 

Ich bin zwar kein Taxifahrer, aber ich finde es schon schrecklich, wenn man eine Alkoholikerin bewusst mit &quot;Stoff&quot; versorgt. Da würde ich mich doch jeden Tag dreckig fühlen, weiß ich doch, dass ich die noch mehr mit rein reite. Aber was soll man als Taxifahrer machen, wenn man zum ersten Mal da hin kommt und nicht weiß, dass es sich um eine Alkoholikerin handelt? Soll man dann einfach wieder den Alk mitnehmen und ohne Bezahlung verschwinden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[quote]Für mich habe ich inzwischen das Fazit gezogen, daß ich mich nur in Extremfällen aktiv einmischen würde und dem Kunden Hilfe anbiete.[/quote]<br />
Da hat sich ja der Aufenthalt in der Klinik schon gelohnt. Du sagtest ja, dass du einen gewissen Egoismus entwicklen willst. </p>
<p>Ich bin zwar kein Taxifahrer, aber ich finde es schon schrecklich, wenn man eine Alkoholikerin bewusst mit &#8220;Stoff&#8221; versorgt. Da würde ich mich doch jeden Tag dreckig fühlen, weiß ich doch, dass ich die noch mehr mit rein reite. Aber was soll man als Taxifahrer machen, wenn man zum ersten Mal da hin kommt und nicht weiß, dass es sich um eine Alkoholikerin handelt? Soll man dann einfach wieder den Alk mitnehmen und ohne Bezahlung verschwinden?</p>
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