Tagschicht-Nachtschicht
Michael Th. wollte mich neulich in den Kommentaren zum Umstieg auf die Tagschicht bewegen…
No way! Niemals, nie nicht!
Zugegeben, es gibt auch Vorteile der Tagschicht. Das Gefahrenpotenzial durch die Kunden ist deutlich geringer: weniger Kotzer, kaum Betrunkene, kaum Überfälle.
Und man sollte auch nicht verdrängen, daß man als Tagschichtler deutlich einfacher seine sozialen Kontakte pflegen kann. Kinos und Kneipen sind halt selten morgens um 6 Uhr, also nach meinem Feierabend, geöffnet.
Dazu arbeitet die meisten Menschen in der Nachtschicht natürlich auch gegen den eigenen Biorhythmus.
Und meist macht die Tagschicht sogar noch die höheren Umsätze.
Alles gute Argumente, jeder Arzt würde das gerne bestätigen.
Aber ich würde wahnsinnig werden!
Das beginnt schon mit der Verkehrssituation. Natürlich ärgere ich mich jede Schicht über die dämlichen Ampelschaltungen in Paderborn Ampelborn. Aber ich stehe höchstens eine Rotlichtphase davor. Die Tagschichtler dürfen da auch mal 2-3 Rotphasen abwarten, um sich ein paar Meter vorzukämpfen. Fünfzig Meter freie Fahrt zwischen zwei Staus!
Dann die Fahrgäste. Natürlich hab ich oft genug betrunkene Idioten im Auto (naja, es sind vielleicht 5% der Gesamtkundenzahl). Das nervt, keine Frage. Sowas kennt man in der Tagschicht quasi nicht, chronische Alkoholiker mal ausgenommen.
Aber selbst mit denen komme ich besser emotional klar als mit den typischen Zielgruppen in der Tagschicht.
Da sind zum einen die Schulkinder. Harmlos sind da noch diejenigen, die einfach so abseits der Busrouten leben, daß der Taxitransfer für das Schulamt einfach die billigere Alternative darstellt.
Nervig wird es dann bei den “verhaltensauffälligen” Kindern, die kein Busfahrer mehr mitnehmen will. Ich hab mal drei Wochen die Tagschicht ausprobiert und bei diesen Kindern eine Menge lernen können. Die meisten Beleidigungen und Schimpfworte kannte ich vorher nicht…
Die nächste Zielgruppe sind dann die chronisch- und schwerstkranken Menschen. Die sind in der Regel nicht kompliziert oder nerven gar (okay, manche sind zu völlig zu Recht sehr übel drauf, aber das ist hier nicht das Thema).
Da spielt mir dann aber meine Psyche fiese Streiche. Ich kann in solchen Fällen einfach nicht kaltschnäuzig nur den “Beförderungsfall” sehen. In meiner kurzen Tagschicht-Testphase hatten wir einen Teenager, der mehrmals die Woche in eine Uniklinik im Ruhrgebiet gefahren wurde. Krebs der übelsten Sorte.
Damals war nichtmal ansatzweise klar, ob er eine realistische Überlebenschance hat. Sowas geht mir selbst nach Feierabend noch durch den Kopf, da kann ich einfach nicht abschalten und vergessen.
Und dann hat man direkt im Anschluß an solche Fahrten die Omis und Opis. Neunzig Jahre alt und auf dem Weg zum Arzt, weil der Knöchel verstaucht ist. Könnt Ihr Euch vorstellen, eine Oma, die deswegen schon den Tränen nahe ist (das Leben ist ja auch so gemein zu ihr) noch professionell zu betreuen und zu trösten, wenn man vorher Menschen mit echt üblen Krankheiten gefahren hat? Ich nicht…
Es gibt natürlich auch noch ein paar Geschäftskunden, sehr durchwachsene Klientel. Von extrem nett bis maximal arrogant ist da alles drin. Touristen werden in vielen Städten sicher auch noch zur Tagschichtklientel gehören. Aber wer macht schon in Paderborn Urlaub?
Und die Tagschicht artet gelegentlich auch in “Linienverkehr” aus. Jeden Tag die gleichen Schultouren, regelmäßig die gleichen Dialysen-, Chemo- und Bestrahlungsfahrten. Selbst bei den Geschäftskunden ist irgendwann klar, wann die typischen Fahrten zum Bahnhof, Flughafen oder zu den Hotels stattfinden. In der Nachtschicht gibt es zwar auch Regelmäßigkeiten, bestimmte Taxistände funktionieren an bestimmten Tagen und sind zu den restlichen Zeiten “tot”. Oder es sind bekannte Großveranstaltungen. Aber der Überraschungsfaktor ist doch deutlich höher!
Nachts ist der Job auch durch die Kundenstruktur deutlich lockerer. Während tagsüber fast nur Leute fahren, die zu einem Ziel müssen (Schule, Arzt, Klinik), fallen nachts die Menschen ins Taxi, die irgendwohin wollen!
Ob Kneipe, Konzert, Bordell oder später auch einfach nur nach Hause. Das Fahrtziel verspricht in der Regel ein positives Erlebnis für den Kunden und entsprechend ist die Stimmung dann auch.
Nette Gespräche, blogbare Erlebnisse und natürlich auch die großzügigeren Trinkgelder. Tagsüber wird auch viel auf Rechnung für Firmen und Krankenkassen gefahren, da gibt es in der Regel eben null.
Für mich persönlich kommt noch hinzu, daß ich mit den typischen Nachtmenschen bestens zurechtkomme, ich gehöre ja selbst dazu.
Es müßte also etwas wirklich einschneidendes, wichtiges in meinem Leben passieren, bevor ich mein geliebtes Nachtschichtfahrerleben aufgeben würde.
Und da fällt mir eigentlich nur die “Gründung” einer eigenen Familie ein. Mit Frau und Kind(ern) könnte die Nachtschicht wirklich zur Belastungsprobe werden. Aber solange bleibt alles wie es ist.
Garantiert!
25. September 2009 um 01:48 Seismo(Quote)
Also deine Argumente würde ich sofort unterschreiben. Geht mir genauso dass ich nicht in die Tagschicht wechseln möchte. Bei uns gibts zwar so Schülerfahrten nicht, aber die anderen können auf Dauer auch ziemlich nervig sein. Da hab ich noch lieber die Besoffenen in der Nacht. Mit denen kann ich eigentlich ganz gut umgehen. Es gibt nur selten Probleme, und wenn dann muss man sich einfach durchsetzen können.
25. September 2009 um 03:47 Torsten Bentrup(Quote)
Ich hätte auch den Eintrag deutlich kürzer machen können und nur den Satz schreiben können, den ich bei solchen Fragen von Fahrgästen als erstes sage:
“Tag- und Nachtschicht sind bei uns im Prinzip schon unterschiedliche Berufe!”
Ich kenne in PB exakt einen Fahrer, der wechselt. Der fährt Anfang der Woche 2-3 Tagschicht und ab Donnerstag noch zwei Nachtschichten. Ansonsten wechseln die Fahrer nicht, sondern haben sich für das für sie bessere Model entschieden.
25. September 2009 um 04:13 Tiger(Quote)
Nicht entschieden oder müssen das erstmalsoo fahren weil andere leute im betrieb einfach zu Dumm sind Tagschicht oder Nachtscicht aushilfsweise fahren zu können und der Umsatz in der Tagschciht is höher da Krankenfahrten öfters weiter weg gehen
25. September 2009 um 04:21 Torsten Bentrup(Quote)
Gutes Argument. Natürlich gibt es auch noch den Fall, daß im Betrieb nur noch bestimmte Schichten frei sind, man also nur rein kommt, wenn man die freien Schichten übernehmen kann und will.
Das ist bei uns zur Zeit auch so. Wer bei uns anfangen will, kann zur Zeit nur die sehr ungeliebten Wochenend-Tagschichten fahren. Für 400-Euro-Kräfte allerdings kein ganz schlechter Deal, die Umsätze sind wohl ganz okay, weil wir da einfach zuwenig Wagen auf die Straße bekommen.
Im Gegensatz dazu ist unser Cheffe ganz zufrieden, wenn jemand am Wochenende nachts frei haben möchte. Da stehen immer genug Aushilfen auf der Warteliste, die sich auf die gute Schicht freuen.
25. September 2009 um 06:05 TorstenW(Quote)
Kann ich voll und ganz unterschreiben!!! Niemals-nicht in die Tagschicht!!!
25. September 2009 um 07:19 Drakoon(Quote)
Also es geht (mit Einschränkungen) auch mit Familie
Ich stimme deinem ganzen Artikel genau zu! Genau meine Intension zur Nachtschicht.
Allerdings fahre ich (s.o.) nur unter der Woche von So.-Do. und habe deswegen nur sehr wenige der “extrem Betrunkenen” und der “Ich fahre nur alle Jahre einmal Taxi da hat der Fahrer mir die Füße zu küssen” Kunden.
Das kostet zwar nochmals etwas Umsatz, aber noch habe ich deutliche Taxifahrermuskeln um die Leibesmitte und auch die Familie hungert nicht.
25. September 2009 um 07:34 Torsten Bentrup(Quote)
Wenn es denn mit der individuellen Familie klappt, wäre es natürlich der Jackpot. Würde es problematisch, würde zumindest ich meine Prioritäten ein wenig umsortieren…
Ich bin übrigens auch Fan der So-Do-Woche. Natürlich hat man nach Wochenendschichten mehr Geld in der Tasche, aber solange ich auch so gut über die Runden komme, verzichte ich gerne auf den Stress und die Hektik, aus gutem Willen und meinem Chef zuliebe mach ich deshalb meist nur eine von zwei WE-Schicht.
Speziell in Paderborn, hier hat fast jedes Taxi-Unternehmen auch Mietwagen am Wochenende auf der Straße. Und die werden logischerweise vorrangig mit Zentralfahrten versorgt. Deshalb ist bis zur Hektik kurz vor Mitternacht für die Taxen stundenlanges Warten angesagt, wenn die Taxistände noch nicht laufen.
25. September 2009 um 09:49 Christian(Quote)
Zudem kommt bei uns hinzu, das die Nachtschicht die Zeit komplett bezahlt bekommt, die Tagschicht aber nur die Zeit, die sie wirklich fährt.
Die Nachtschicht sind bei mir also immer zwischen 6 und 10 Stunden (Ich fang erst um 22 Uhr an und je nachdem wieviel los ist und wann die Discotheken dicht machen, ist schonmal um 4 Feierabend)
Als Tagschichtler hat man dann 12 Stunden Bereitschaft, in denen man nichts wirklich sinnvolles machen kann, und wenn man pech hat, fährt man nur eine Stunde. Dann gibts auch nur Geld für eine Stunde.
“Tagschicht” mach ich eigentlich nur Pfingsten und Vatertag, aber das ist auch keine normale Tagschicht, sondern eher ne Nachtschicht bei natürlicher Beleuchtung
25. September 2009 um 11:27 Patrick(Quote)
Never ever Tagesschicht….
)) Allgemein empfinde ich die Kunden in der Nachtschicht als entspannter und gut gelaunt, und bei den anderen die zu gut gelaunt sind helfen klare, direkte Worte meist wunder.. und im “Notfall” dürfen wir die Türen auch von aussen öffnen und den “ungebetenen” Gast bitten den restlichen Weg auf andere Art fortzusetzen ;o))
Ich ( der mittlerweile auch an ü30-Partys darf ) fahre aushilfsweise bei einem kleinen Unternehmen.. meist Freitag- und Samstag Nacht und wenn es für mich ganz dumm kommt auch mal am Samstag die Tagesschicht, aber die Tagesschicht nur mit wiederwillen !! Es sind auch bei uns auf dem Land zwei völlig verschiedene “Welten”. Der Satz “die Leute müssen tagsüber zum Termin und Abends möchten sie zum…” , beschreibt es wunderbar. Abends gibt man sich Mühe dass alles funktioniert und wenn man mal 10min. zu späht kommt, naja die meisten sitzen eh schon seit Stunden in der Bar da komt es auf 10min. mehr oder weniger nicht so drauf an. Tagsüber müssen die Leute auf den Zug oder zu nem Termin, da ist es kaum möglich mal ne Fahrt ein wenig zu schieben und verspähtetes Erscheinen kann verherende Auswirkungen haben, Strassenbahnen hinterher zu jagen, meine natürlich hinterher zufahren kann echt Nerven und Geld kosten. Ausserdem geniesse ich und sicher auch die meisten “Stamm”-Fahrgäste dass es Abends meist nur zwei Fahrziele gibt, ins Stammlokal und wieder nach Hause. Was die Sache für alle einiges einfacher macht. Bei mir genügt mittlerweile vom (etwas) angetrunkenem Stammgast ein “ich will nur noch nach Hause” und er kann schon mal einige Minuten Schlaff geniessen bis er sicher zu Hause abgeliefert wird. Nein wir haben nicht die Anruferkennung des Handys mit dem Navigationsgerät gekoppelt, so was nennt man glaube ich Routine. Lustig wird es immer erst wenn ein Stammgast ne neue Wohnung hat und mir das erst mitteilt wenn wir beireits auf dem Weg zu der ehemaligen Wohnung sind
@ Torsten
Vielen Dank für die Mühe die du dir mit diesem Blog machst…
oft lese ich die Geschichten aus deinem Arbeitsalltag und kann nur schmunzeln dabei.. manches hab ich selber schon meisd sehr ähnlich erlebt und bei manchem frag ich mich wann es wohl so weit sein wird.. dein Blog ist für mich wie ein Arbeits-Tagebuch, das ich aber nicht selber schreiben muss, würde es auch kaum so interessant schreiben können !!!
25. September 2009 um 12:06 TroTaxi(Quote)
Nachdem ich bisher nur stiller Leser war, muss ich doch auch mal etwas dazu sagen.
Ich habe auch Jahrelang nur die Spät- bzw Nachtschicht gefahren.
Das heisst: Von Mo bis Do von 14 bis 0 Uhr, Fr von 14 Uhr solange in der Nacht wie zu tun war und Sa von 16 Uhr bis open end.
Jetzt habe ich Wochenweise wechselnd Tag- bzw Spätschicht, und komme damit Wunderbar zurecht. Bei der Tagschicht ist Freitag beim Feierabend Wochenende angesagt und ich muss erst am Mo wieder um 14 Uhr anfangen.
Und es war mein eigener Wunsch, auf Tagschicht zu wechseln. Und man bekommt auch schon mal von den Dauerfahrgästen (viele Krankenfahrten) ein schönes Trinkgeld!
25. September 2009 um 13:56 Sash(Quote)
Unterschreib!
Ich würde auch nicht gerne wechseln. Nachtschicht ist für mich definitiv die bessere Wahl, und zumindest hier in Berlin soll sie sich durchschnittlich auch mehr lohnen. Was für den Einzelfall natürlich nichts aussagt.
Die Gründe sind bei mir ähnlich: Der Verkehr steht weit oben, aber mein Bedarf an “Schaffen wir in 10 Minuten die 20 km zum Flughafen”-Touren ist mit den zweien, die ich pro Monat habe, gut gedeckt. Lieber die Leute heimfahren, in die Clubs oder zu Freunden…
Zumal ich als Zugezogener mit nun bald einem Jahr im Taxi bald alle relevanten Tagschicht-Objekte kaum noch kenne. Wo war jetzt nochmal das Ministerium für Stadtentwicklung?
Hier in Berlin ist die Sache natürlich nochmal ganz anders, und das lässt sich sicher nicht eins zu eins übertragen – aber ich fühl mich wohler auf der Straße, sobald die Sonne untergeht.
Aber letztlich hängt auch hier viel vom Betrieb ab. Ich zwischen 19 und 7 Uhr arbeiten, wann und wie ich will. Das kriege ich locker mit meiner Freundin unter einen Hut. Im Zweifelsfall gehe ich eben mal später aus dem Haus oder komme früher zurück. Oder mache frei… Wenn ich jetzt eine vom Chef verordnete 11-Std.-Schicht hätte – was es ja auch gibt – dann sähe das sicher anders aus.
Hier in Berlin zwingt einen eben nur der eigene Geldbeutel, nicht irgensowas für mich unglaubliches wie ein Unterangebot an Taxen auf die Straße. Und abgesehen davon, dass das im Alltag weniger Umsatz bedeutet: Ich finde das angenehm, keine Verpflichtung irgendjemandem gegenüber zu haben. Das macht den Job für mich zu dem, was er ist: Mit das beste, was mir je passiert ist!
Ich verstehe es sehr gut, wenn das für andere nichts ist – aber ich möchte die Nachtschicht nicht mehr missen. So sehr es einen manchmal auch nervt, weil man im Sommer schlechter schläft, weil die Nachbarn einem direkt in die schönsten Träume bohren oder man sich für die Wahl überlegen muss, ob man das morgens vor dem Ins-Bett-Gehen macht, oder dafür ein paar Minuten früher aufsteht.
Aber dafür – und das kann ich nicht hoch genug bewerten – habe ich keinen einzigen Tag seit einem Dreivierteljahr gehabt, an dem mich mein Wecker morgens geweckt hat, und ich mir gedacht habe: “Mist, muss zur Arbeit…”
Stattdessen ein gemütliches mittägliches bis abendliches Aufstehen und mal der Gedanke: “So, jetzt sollteste aber mal…” Das ist ein enormer Unterschied!
25. September 2009 um 14:04 Thomas(Quote)
Insbesondere das Verkehrsargument ist in Paderborn nicht zu verachten. Autofahren macht hier einfach keinen Spaß. Ständig steht man, die Verkehrsführung ist oft sehr merkwürdig und für eine Stadt dieser geringen Größe staut es sich auch einfach zu viel.
25. September 2009 um 14:52 F_A(Quote)
Es wimmelt in Paderborn von Touristen. Mir als Fußgänger begegnen die ständig. Vielleicht fährt davon niemand Taxi. Die Sehenswürdigkeiten innerhalb Paderborns liegen ja alle wenige Gehminuten voneinander entfernt (so wie eigentlich alles in Paderborn).
25. September 2009 um 22:43 MrBrook(Quote)
Pro Tagschicht: Wenn du Tagschicht fährst hast du Abends Zeit, die Frau kennen zu lernen, mit der du eine Familie gründen kannst, damit du anschließend die Tagschicht übernimmst, die du ja eigentlich dann schon hast, weil du ja die Frau kennen lernen musstest, die das möglich macht
25. September 2009 um 22:54 Tiger(Quote)
Also rumstehen kann man in der tagschicht nicht sagen hier in Paderborn gibt es zwei unternehmen die ständig nicht stehen und dementsprechend is viel zu tun und die Tagschicht in der woche besser zu verdienen is am Umsatz als in der woche nachtschicht.
was ich im moment mache durch schultouren und krankenfahrten und dann kann man so was ich im moment mache nachtschicht am samtag noch fahren bringt nochmal einen obulus
26. September 2009 um 01:19 Paramantus(Quote)
Die Argumente kann ich absolut nachvollziehen. Das Ganze spiegelt sich nämlich auch beim Busfahren wider. Ich bin lieber nachts in einem Bus voller betrunkener Partygäste als tagsüber wenn Kinder von der Schule kommen oder Rentner “spazieren fahren” und über alles meckern und klagen was sie zu Gesicht bekommen. Ähnlich ist es bei mir auf der Arbeit, auch wenn die Klientel ein wneig anders aussieht..
Aber nachts habe ich lieber abgefahrene Kunden als mich tagsüber zu Tode zu langweilen…
26. September 2009 um 04:37 Daniel Weigelt(Quote)
Ach wenn ich könnte, ich würde auch nur Nachtschicht arbeiten. Am Tag kann ich dann wunderbar schlafen.
Jetzt habe ich Tagschicht. Und bin fast die ganze Nacht wach. Was in der folgenden 12-Stunden-Schicht einfach nur beschissen hoch drei ist.
27. September 2009 um 01:33 Flo(Quote)
Es gibt keine “Verhaltensauffälligen” Kinder mehr. Diese werden im Zuge der ‘political correctness’ jetzt als “verhaltensoriginell” bezeichnet.
27. September 2009 um 06:25 Torsten Bentrup(Quote)
@F_A: Die meisten Touris in Paderborn sprechen englisch und besuchen ihre Angehörigen in der Army. Aber Du hast schon recht, ein paar gibt es schon.
@MrBrook: Die netten Single-Frauen müssen ja nachts auch mal mit dem Taxi nach hause fahren! Es gibt verbürgte Fälle von Nachtschichtfahrern, die auf diese Weise die Frau fürs Leben gefunden haben!
28. September 2009 um
Ein MTV Gruß an die Nachtschicht…
……
30. September 2009 um 00:47 Sigrun(Quote)
Ach,wenn ich das so lese,möchte ich sofort wieder fahren. Ich bin 10 Jahre Nachts in Rheda – Wiedenbrück gefahren ,nur nun kann ich es nicht mehr aus gesundheitlichen Gründen.
Ich habe die Nachtschicht geliebt,einmal wegen der Leute,der Arbeitszeiten und das auf den Straßen nicht die ganzen ,hmm,wie sag ich das nett?Sonntagsfahrer? Gelegenheitsfahrer? Man,ich könnte die Krätze kriegen tagsüber,auch jetzt noch als Privatfahrer.
Es war mein Lieblingsjob.
Ich wünsche Euch nette Kunden.Paßt auf Euch auf