Der ADAC-Taxi-”Test”

Der ADAC hats hergerichtet, die Medien haben sich draufgestürzt:

Spiegel Online: “Jeder fünfte Taxifahrer mangelhaft”

“Süddeutsche.de: Jede fünfte Fahrt fällt durch”

Tagesschau.de: “Taxifahrer besser als ihr Ruf”

Die einzig wirklich treffende Überschrift hat der ADAC selbst verwendet, aber das war den Journalisten wohl nicht griffig genug:

ADAC.de: “Auf den Fahrer kommt es an”

Wenn man die Langversion beim ADAC direkt liest, findet man viele Fallbeispiele von netten und unnetten, kompetenten und doofen Fahrern. Nicht mehr, nicht weniger. Das Ergebnis aus 200 Test-Fahrten in 10 verschiedenen Großstädten, die ein Qualitätsurteil und ein “Ranking” ergeben sollen. Und um ein wenig statistische Unabhängigkeit vorzutäuschen, hat man noch fein gleichberechtigt die Fahrten auf Tag- und Nachtschicht und Fahrgäste beiderlei Geschlechts aufgeteilt.

Allein in diesen Städten sind mehr als 10.000 Taxen im Einsatz, pessimistisch geschätzt dürften 200.000 Fahrten dort täglich durchgeführt werden.

Diese minimalistische Stichprobe hat also ergeben, daß es gute und schlechte Fahrer gibt. Einige halten sich sogar nicht an die Vorschriften. Ui!

In irgendeiner Weise aussagekräftig oder gar statistisch belastbar ist das Ganze nicht.

Aber auch die Kritikpunkte selbst sind kritikwürdig. Ich versuchs mal…

Die Sündenhitliste, kurz abgehandelt:

1. Fahrausweis nicht vorhanden/schlecht sichtbar

Sowas gibt es bisher in sehr wenigen Städten und zumindest die Variante mit eingetragenem Fahrernamen ist in meinen Augen auch schlicht schädlich. Ich bin gerne identifizierbar über Ordnungsnummer, KFZ-Kennzeichen oder auch einen Lichtbildausweis mit Fahrernummer. Aber ich möchte nicht, daß irgendein aggressiv-zugedröhntes Arschloch meinen Namen lesen kann. Ich kann also durchaus nachvollziehen, daß manch ein Fahrer trotz Pflicht in seiner Stadt den Ausweis nicht aushängt, es gibt genug sinnvollere Möglichkeiten.

2. Tarifübersicht nicht vorhanden/schlecht sichtbar

Dito, auch das haben wir z.B. in Paderborn nicht. Das fände ich allerdings sowohl im Innenraum als auch an der Beifahrertür sehr sinnvoll.

3. Kreditkarte nicht akzeptiert

Was soll der Scheiß? Der ADAC wünscht sich doch tatsächlich eine Kreditkartenakzeptanzpflicht. In Deutschland gibt es an jeder zweiten Straßenecke Geldautomaten. Warum soll sich ein Taxiunternehmer die Gebühren für diese unübliche Zahlungsart ans Bein binden?

Es gibt genau einen sinnvollen Grund, im Taxi Kartenzahlung zu akzeptieren: Es ist ein Wettbewerbsvorteil, wenn die Kundenstruktur danach ausgerichtet ist. Am Flughafen kann das durchaus der Fall sein, hier in Paderborn werde ich höchstens einmal im Jahr nach dieser Zahlungsmethode gefragt.

4. Tempoüberschreitungen

und

5. Verkehrsverstöße (z.B. Überfahren einer roten Ampel)

Darüber brauchen wir uns nicht unterhalten. Sowas geht natürlich nicht, da bin ich mir mit dem ADAC und der Polizei einig.

Vermisst wurde auch oftmals ein Hinweis auf die Gurtpflicht für Fahrgäste. Erschreckenderweise ist die “Nichtanleger-Quote” da tatsächlich extrem hoch. Und das auch nach dem Hinweis des Taxifahrer. Gern gehörte Ausreden der Fahrgäste: “Ist doch nur um die Ecke, Du kannst doch fahren, wir haben doch Airbags!”.

Mal davon abgesehen darf man nüchternen, erwachsenen Menschen durchaus auch soviel Entscheidungsfähigkeit zutrauen, die Gurtpflicht gilt ja nicht erst seit gestern. Wer unbedingt sein Leben und seinen Geldbeutel schädigen will und nicht grad hinter mir sitzt, soll er halt. Ich streite mich jedenfalls nicht deswegen mit Fahrgästen rum.

Auch die unterschiedlichen Taxitarife wurden kritisiert und eine Angleichung gefordert. Nun, der Taxitarif sollte sich im Idealfall an den örtlichen Arbeitsbedingungen orientieren. So wird ein Taxiunternehmen auf dem Land eine deutlich höhere Zahl unbezahlter Leerkilometer zu verkraften haben als eine Großstadtzentrale. Genau deshalb gibt es die recht komplizierte Preisfestlegung von Seiten des Kreises.

Finde ich deutlich transparenter als in fast allen anderen Branchen, bevor Taxiunternehmer neue Preise genehmigt bekommen, müssen die die Notwendigkeit dazu sehr gut begründen.

Warum sich die Taxiunternehmen in manchen Kreisen allerdings per Aufschlag jeden Handgriff bezahlen lassen, verstehe ich auch nicht so recht. Koffer einladen mach ich gerne gratis.

Bei allen Kritikpunkten, in einer Sache sind der ADAC und ich uns einig. Es gibt schwarze Schafe. Es wäre toll, wenn alle Fahrer freundlich, kompetent und hilfsbereit wären. Dafür braucht man aber kein Städte-Ranking aus Stichproben sondern gute Fahrer. Und diese Problematik ist leider deutlich vielschichtiger…

Eine Seite vom ADAC-Test ist übrigens sehr verlinkungswürdig:

“Gesetzgebung: Rechte und Pflichten eindeutig geregelt”. Alles richtig und verständlich erklärt, eine schöne Taxi-FAQ.

(Herzlichen Dank für die vielen Mails und Kommentarhinweise auf diesen Test!)

59 Antworten zu “Der ADAC-Taxi-”Test””

  1. Kein To sagt:

    > 3. Kreditkarte nicht akzeptiert
    >
    > Was soll der Scheiß?

    Weil ich das als Kunde will.

  2. Mario sagt:

    @Kein To: Dann musst Du Dir nen anderen Vertragspartner suchen… Ich kann das verstehen…

  3. Torsten Bentrup sagt:

    @Kein To: Je nach Fahrtstrecke zahlt der Unternehmer noch was drauf, wenn Du die Karte nutzen willst. Und solange Du die ganz große Ausnahme bist, bekommst Du gerne einen kostenlosen Stop am Bankautomaten, damit sollten eigentlich beide Seiten leben können.

    Oder Du befolgst Marios Rat. In PB gibt es etwa 5 von 15 Unternehmen, die entsprechende Aufkleber auf den Wagen haben. Ob es wirklich klappt hängt dann wieder sehr vom Glück ab. Ein großes Unternehmen erwartet von seinen angestellten Fahrern den Kauf des entsprechenden “Durchdrückgeräts” oder die Haftungsübernahme, wenn von Hand die Daten falsch abgeschrieben werden. Dort würde ich auch eine Standardausrede parat haben, dann sind halt grad die Belege ausgegangen.

    Kreditkarten sind sinnvoll, wenn Verkäufer und Käufer räumlich getrennt sind. Ansonsten ist Bargeld universell und sinnvoll.

  4. Jan sagt:

    Aprospos Überfahren einer roten Ampel: Das kommt in Paderborn auch mit ziemlicher Regelmäßigkeit vor. Nämlich an der Fußgängerampel vor dem Bahnhof. Gibts eigentlich Taxifahrer, die dort bei Rot halten, wenn kein Fußgänger unterwegs ist?

  5. Anke W. sagt:

    Kreditkarte im Taxi ist in meinen Augen absoluter Schwachsinn. Ich weiß meistens grob im Voraus ob und wie weit ich Taxi fahre und habe den Betrag dann zumindest in etwa dabei oder bitte eben, bei einem Automaten zu halten. Niemand verlangt, das auf den Cent passend dabei zu haben.
    Habe ich eine längere Fahrt, weiß ich das auch vorher, je nach Länge ist ja eh Vorkasse angesagt, oder?

    Kartenzahlungen sind praktisch für den Anwender, aber eigentlich eine Unsitte, weil man viel zu schnell den Überblick über sein Konto verliert.

  6. mc sagt:

    “Erschreckenderweise ist die “Nichtanleger-Quote” da tatsächlich extrem hoch. Und das auch nach dem Hinweis des Taxifahrer. Gern gehörte Ausreden der Fahrgäste: “Ist doch nur um die Ecke, Du kannst doch fahren, wir haben doch Airbags!”.´´

    roffel. Die Logik muss mir mal einer erklären.

    Ungebremst (Gurtstraffer) auf eine Explosion (Airbag) treffen ist jedenfalls nicht der Inhalt meiner feuchten Traeume…. ;-)

    Eventuell kann dir der lokale Sanitaetsdienst (bevorzugt wenn sie ausbilden) mit Bildern aus solchen Situationen helfen…

  7. Torsten Bentrup sagt:

    @Jan: Der Eintrag dazu ist in Arbeit, übers Wochenende wird er sicher fertig und wird Deine Fragen beantworten! :D

  8. Michael sagt:

    Kreditkarten kosten ca 3 % Gebühren, dafür hat der Taxifahrer weniger Geld an Bord, der Kunde fährt spontan eben doch weiter als geplant, zum Beispiel direkt zum Flughafen statt zum Bahnhof, er wird durch diese bequeme Zahlungsweise dazu verführt.
    Dann gibt es noch die Industrie, deren Mitarbeiter eine Firmenkreditkarte haben. Ich finde es gut.

    Ich finde, da ist die Abrechnung einer Krankenfahrt per DTA viel schlimmer und arbeitsaufwändiger. Das kostet richtig Zeit und damit Geld.

  9. Torsten Bentrup sagt:

    @Michael: Du kannst mir einen Anbieter nennen, bei dem die Gesamtkosten bei z.B. 30 Buchungen im Monat über einen Gesamtbetrag von 300 Euro mit 9 Euro abgegolten sind? Also auch so authorisiert, daß bei gestohlenen und gefälschten Karten trotzdem die Zahlung sicher ist?

    Es gibt natürlich Unternehmen mit mehr CC-Kunden, die wären blöde, wenn sie Karten nicht akzeptieren. Aber eine Verpflichtung zu fordern, ein nichtgesetzliches Zahlungsmittel mit hohen Nebenkosten und Risiken anzubieten, ist albern.

    Zumal ja Kreditkarteninhaber auch an jedem Automaten allgemein akzeptierte Zahlungsmittel bekommen.

  10. ich sagt:

    Volle Zustimmung an Kein To. Ich als Kunde finde es bequem und praktisch mit Kreditkarte. Überall im Ausland kein Problem, nur hier.

    Und Anke: Nein, ich verliere nicht schneller den Überblick. Wenn das bei Dir der Fall sein sollte, ist CC nicht das Richtige für Dich, aber das ist dann Dein Problem :)

  11. Michael sagt:

    @Torsten
    OK, der ADAC hat nur größere Städte getestet, auf dem Land ist wohl die Kreditkartenakzeptanz nicht so wichtig.
    In Mannheim akzeptieren wir Kreditkarten mit einem einfachen Kartenleser, der online prüft, ob die Karte gut ist und die Daten an ein Rechenzentrum schickt. Es gibt einen Kassenstreifen ähnlich wie im Supermarkt. Die Zentrale ist Vertragspartner und hat entsprechend günstige Konditionen und zahlt an die angeschlossenen Taxen mit 3% Bearbeitungsgebühr monatlich aus.
    Zur online-Prüfung wird die ohnehin vorhandene Technik des Fahrtenvermittlungsprogramms sozusagen als Abfallprodunkt verwendet, kostet also nichts extra.
    Ist ein guter Service zu akzeptablen Preisen
    Ist eine winwinwin Situation
    Kunde zufrieden
    Kreditkartengesellschaft zufrieden, weil sie keine Arbeit hat und falsche Karten zurückgewiesen werden
    Taxifahrer zufrieden, mehr Umsatz bei weniger Arbeit und Kosten

  12. effex sagt:

    Moin, ich verstehe jeden, der Kreditkarten nicht akzeptiert. Ich kaufe dort dann nicht ein, bzw. fahre nicht mit diesem Taxi…ganz einfach. Wenn ich zB. nach München fliege und dann dort in die Stadt muss, kostet mich das Taxi 20 Euro hier zum Flieger, in München ca. 60 Euro. Dazu kommt der Rückweg. Das schleppe ich doch nicht in bar mit.

    Aber lasst mir doch meine Einstellung zu diesem Zahlungsmittel. Ich verschulde mich damit nicht, behalte den Überblick und geniesse es, in den USA in jedem Restaurant und selbst in Drogerien etc. damit zu bezahlen.

    Grüsse,
    effex.

  13. Mocca sagt:

    Schwarze Schafe gibt es überall. Das Testergebnis ist jetzt nicht soo verblüffend.

  14. Andi aus HH sagt:

    Wozu Kreditkarte? EC reicht doch völlig aus! ;)

    Ich als Hamburger bin da vielleicht verwöhnt in (fast) jedem Taxi mit EC zahlen zu können, ist ja auch super praktisch. Ich mein, in welchem Laden kann man nicht mit EC zahlen? Mir fiele keiner ein… Ist alles eine Erziehungssache, wenn der Kunde die Wahl hat, gewöhnt er sich dran^^

  15. effex sagt:

    Die Kreditkarte gewährt mir Kredit, das ist ein Vorteil. Oftmals sind Taxikosten Aufwendungen, die ein Arbeitgeber später erstattet, sofern die Fahrt beruflich bedingt war. Daher ist es für mich günstiger, den Zeitraum zwischen Belastung meines Kontos und der Rückerstattung zu verkürzen.

    Ja, der Leidtragende ist hierbei der Dienstleister, aber er soll ja auch nicht dazu gezwungen werden ;)

    Gruss,
    effex.

  16. Taximan224 sagt:

    Ich sach nur:

    GENAU…

    Und weil irgend ein Hirn will, das er mit Karte zahlen kann, fahr ich ihn gern zum Bankautomaten…

    Dem gibts nix hinzuzufügen…

  17. Konstantin sagt:

    Klingt so, als wärst Du über den Artikel des ADAC ziemlich angepisst. Nur ich muss Dir aus alter Erfahrung sagen (Ich fahre 5-6x die Woche abends gegen 23:00 – 4:30 Uhr aus dem Büro nach Hause Taxi.), die Stichprobe hat recht. Ein Großteil der Fahrer sind nett und zuvorkommend, aber etwa 25% sind riesigengroße A…, und man fühlt sich bei eben jenen als Bittsteller vor dem Herrn! Und das sich 90% der Taxifahrer weigern, Kreditkarte zu nehmen ist eine bodenlose Unverschämtheit. Aber ich gehe gerne nachts nochmal Geld holen, weil Herr Taxifahrer keine Karte akzeptiert. Kein Problem. Ist ja so billig, die Taxifahrt, da kann man das schon mal machen!

    Noch was zum Preissystem: Wieso kein fairer Wettbewerb mit eigener Preisfindung? Die Luftfahrtindustrie hat auch viele Auflagen zu befolgen, dennoch finden Sie wettbewerbsorientierte Preise, die an einem Markt entstanden sind. Ihr Taxifahrer habt doch nur Angst, dass irgendwann Märkte liberal werden.

  18. Kein To sagt:

    Ne, ne, ich möchte nicht ausländischer Tourist oder Geschäftsreisender in Deutschland sein. Es verlangt schon hellseherische Kräfte vorauszusehen, dass man in deutschen Taxis bei Kartenzahlung den Taxifahrer, über dessen Englisch wir mal das Mäntelchen des Schweigens decken, zuerst vom Anfahren eines Automaten überzeugen muss. Dann noch zu einem Automaten, der irgendwelche Maestro-Karten will, am besten noch Nachts, in einer dunklen Ecke und mit einem Automaten, dessen Englischkenntnisse noch schlechter sind als die des Taxifahrers, um dann peinlich berührt zu merken, dass man die in zehn Jahren nie gebrauchte PIN der Kreditkarte natürlich längst vergessen hat.

    Und diese Scheiße wird einem als Service verkauft? Geh mir weg.

  19. Taximan224 sagt:

    Gerne nochmal für die, die es nicht verstehen…
    Der Fahrer kann gar nichts machen, wenn das Unternehmen keine Lesegeräte für Karten hat. Hier in Wuppertal gibt es welche mit Lesegerät, die nehmen auch Karten und welche OHNE, die nehmen halt keine. Wenn der Fahrgast es nicht für nötig hält selbst darauf zu achten wo er einsteigt oder vorher fragt, dann noch Terz macht, platzt mir regelmässig der Kragen…
    Ich bin nicht dafür zuständig was der Fahrgast versteht, sondern nur für das was ich sage…

  20. fireolaig sagt:

    Von meinem derzeitigen Aufenthaltsort, Helsinki, aus mutet mir diese Diskussion fast ein wenig befremdlich an. Natürlich will ich niemanden zwingen, Kreditkarten zu akzeptieren, aber mir scheint es so als sei Deutschland eines der wenigen Länder in dem man noch so viel mit Bargeld zu tun hat. Hier in Finnland zahlt so gut wie jeder alles – auch 2,50€ im Supermarkt – mit seiner Visakarte. Hier wird man als Barzahler fast schon komisch angeguckt und ich warte auf den ersten Laden, der mal kein Wechselgeld geben kann. Ähnlich ist das in Schweden auch, egal ob es der Coffe-to-go oder die Heimkinoanlage ist.
    Allerdings muss man auch dazu sagen, dass es hier absolut unüblich ist im Taxi oder beispielsweise in Cafés oder Restaurants Trinkgeld zu geben, Service ist überall bereits inklusive.
    Ich kann mir also vorstellen, dass es gerade für ausländische Geschäftsleute bzw. Touristen teilweise etwas irritierend sein kann, wenn sie am Ende einer Fahrt feststellen, dass sie in einem Taxi ohne Möglichkeit zur Kartenzahlung gelandet sind, nicht weil sie sich nicht vorher am Taxi informiert haben, sondern weil es für sie einfach selbstverständlich ist und sie gar nicht auf die Idee kamen nach dem Kreditkartenzeichen zu gucken.
    Sind die Gebühren, die für die Kreditkartennutzung für Unternehmen anfallen von Land zu Land so unterschiedlich?

  21. tobsen sagt:

    seltsam, ich habe einen zeitungsbericht gelesen (der von den selben ergebnissen berichtet hat) in dem stand, dass die deutschen taxen besser als erwartet seien.
    abgesehen von den 20 mangelhaften prozent sei der großteil absolut zufriedenstellend.

    schon lustig wie unterschiedlich man die selben ergebnisse auslegen kann :D

  22. daniel sagt:

    zu den nichtanschnallern sag ich nur mal das die mal mit 130 auf wen drauffahren sollen. habs hinter mir – is total scheisse, aber der gurt hat mich vermutlich vor schäden bewahrt. zumindest nur der airbag hätte nicht viel gebracht, soagr meine brille ist heile geblieben oO

  23. j0nas sagt:

    tja so is das mit den taxifahrern ^^
    aber mal ehrlich torsten welche statistik ist schon aussage kräftig und gibt die realität wieder ?
    und zum thema kreditkarte, ich besitze keine :D
    immerhin ne EC karte aber lass mich trotzdem immer zur bank fahren hol schnell geld und bezahl.
    Für ausländer is es wirklich scheisse da es in andern ländern normal ist.
    Ich will mich auch nicht mit nem wütenden indischen taxifahrer in norwegen auf indisch-norwegisch streiten weil ich nich versteh warum er meine internationale CC nich annehmen will. Ich kann mir gut vorstellen wie einge taxifahrer hier reagieren würden… kein wort englisch sprechen aber den hobby-scherrif raushängen lassen.
    Macht bestimmt lust auf die nächste reise.

  24. Fincut sagt:

    EC-Zahlung finde ich wichtig. Noch wichtiger finde ich aber, einen deutschen Fahrer zu haben. Gerade junge Südländer rasen oft wie die Irren und machen einen zugekoksten Eindruck auf mich.

  25. Ingo sagt:

    Ich fänd es auch gut mit Kreditkarte zahlen zu können. Ohne wenn und aber..

  26. Donalbain sagt:

    Hmmh, irgendwie geht es hier in allen Kommentaren nur darum, ob es in allen Taxen die Möglichkeit geben sollte mit Kreditkarten zu bezahlen oder nicht. Solange dies das größte Problem der (potentiellen) Kunden ist, geht es der Branche ja noch gut. Ich hätte eher erwartet, dass sich in den Kommentaren diejenigen zu Wort melden würden, die sich über unfreundliche oder Verkehrsreglen mißachtende Fahrer, ungepflegte oder verbrauchte Wagen, lange Wartezeiten, verschlampte Vorbestellungen oder Umwege, also echte Probleme, beschweren.

    Zu der ganzen Kreditkartengeschichte dann auch nur soviel: Wer sich den Test mal im Detail anschaut, der erfährt, dass nur gut die Hälfte der Fahrer die Bezahlung mit Kreditkarten ablehnten. Wer also unbedingt meint, er müsse mit Plastikgeld bezahlen, sollte selbst in kleineren Städten bei freier Auswahl der Taxe am Stand doch wohl einen Kollege finden, der Kreditkarten akzeptiert. Entweder an den Symbolen auf den Seitenscheiben orientieren – wie man es auch bei jedem normalen Laden macht – und/oder einfach mal den Fahrer fragen – kost ja nichts. Gleiches gilt für die Bestellung über Telefon, einfach anmerken, dass man mit Karte zahlen möchte. Entweder kriegt man dann zu hören, dass dies leider nicht möglich sei (, was man dann auch akzeptieren sollte, immerhin kann man sein Glück ja noch bei einem anderen Unternehmen versuchen,) oder aber der Zentralist wird einen Wagen mit Lesegerät oder Belegen schicken.
    Natürlich sollte man die Akzeptanz von Karten vor Beginn der Fahrt klären und nicht wie im tollen ADAC-Test während der Fahrt. Aber was kann man von Testern erwarten, die sich so blöd stellen, dass sie noch nicht einmal ohne ausdrücklichen Hinweis durch den Fahrer oder durch ein Hinweisschild den Sicherheitsgurt anlegen?

    Sehr schön im Test ist übrigens auch die Kritik, dass manchmal, insbesondere nachts, kein Taxi an manchen Taxiständen zu finden sei, man in der Zentrale anrufen und teilweise lange Wartezeiten in Kauf nehmen müsse. Zuerst dachte ich ja noch, das sei ein Scherz, aber nein, der ADAC meint das wohl tatsächlich ernst. Tja, wo könnten die Taxen wohl sein, wenn sie nicht am Stand stehen? Sind die dann möglicherweise besetzt und fahren Leute durch die Gegend? Und wenn dem so ist, also viel Betrieb ist, muss man dann vielleicht mit längeren Wartezeiten rechnen?

  27. Konstantin sagt:

    “Gerne nochmal für die, die es nicht verstehen…
    Der Fahrer kann gar nichts machen, wenn das Unternehmen keine Lesegeräte für Karten hat. Hier in Wuppertal gibt es welche mit Lesegerät, die nehmen auch Karten und welche OHNE, die nehmen halt keine. Wenn der Fahrgast es nicht für nötig hält selbst darauf zu achten wo er einsteigt oder vorher fragt, dann noch Terz macht, platzt mir regelmässig der Kragen…
    Ich bin nicht dafür zuständig was der Fahrgast versteht, sondern nur für das was ich sage…”

    Du bist Taxifahrer, richtig?
    Herzlich Willkommen in der Service-Wüste Deutschland.
    Herzlich Glückwunsch zur “Mir doch egal, ob der Fahrgast mich versteht, auch wenn er aus Japan kommt”-Scheißegal Haltung.

    Du bist Deutschland.

  28. Banger sagt:

    @mc: ist es nicht sogar so, dass ein Airbag gar nicht erst auslöst, wenn der Gurt nicht angelegt ist? Mag sein, dass es auch noch Sitzkontakte gibt…

    @Fincut: Um Himmels Willen, wo fährst Du Taxi? Hier in Düsseldorf habe ich eigentlich die angenehmsten Fahrten mit “Südländern” gehabt. Im Gegenteil; “meinen” letzten deutschen Fahrer musste ich die ganze Fahrt anschreien, ihn drauf hinweisen, dass er sein Warnblinklicht immer noch anhatte etc., etc. – erst kurz vor Ende der Fahrt konnte ich das andauernde Fiepen im Auto damit in Zusammenhang bringen, dass er sein Hörgerät nicht richtig drin hatte.

    Da der überwiegende Anteil meiner Taxifahrten über die gleiche Strecke führt – vom Büro nach Hause – habe ich gute Vergleichsmöglichkeiten. Die Anzahl der schwarzen Schafe beträgt entweder 0% oder 100%. ;-)

  29. jo sagt:

    Zumal ja Kreditkarteninhaber auch an jedem Automaten allgemein akzeptierte Zahlungsmittel bekommen.

    Womit der schwarze Gebühren-Peter beim Kunden wäre. Ich bin wirklich ungerne Arschloch, aber gut, wenn’s so sein soll, landen die paar Euro halt bei einer Bank und nicht als Trinkgeld beim Fahrer.

  30. Taximan224 sagt:

    @ Konstantin
    Du bist Taxifahrer, richtig?
    Herzlich Willkommen in der Service-Wüste Deutschland.
    Herzlich Glückwunsch zur “Mir doch egal, ob der Fahrgast mich versteht, auch wenn er aus Japan kommt”-Scheißegal Haltung.

    Du bist Deutschland.

    Genau das bin ich. Ich sprech sogar Englisch.

    Und mir ist es nicht egal.

    Wenn DU aber nicht kapierst, das DER FAHRER da gar nix für kann, dann tuts mir leid.

    Jeder Fahre kann nur den materiellen Service anbieten, den die Firma vorgibt, mehr nicht.

    Über den Rest, brauchen wir hier nicht Diskutieren. Da ist jeder selber für verantwortlich. Meine Kunden fühlen sich wohl bei mir und das ist mir wichtig.

    Ich bin DEUTSCHLAND ohne Sevicewüste…

  31. Holger sagt:

    Komisch das noch niemand gefordert hat, dass man in Taxis einen Geldautomaten mitführen muss.

    Für mich hat Donalbain das geschrieben, was mir in dem “Test” des ADAC’s auch missfallen hat. Besonders das mit der Verfügbarkeit. Jeder Besteller glaubt das er der Einzige ist der ein Taxi braucht und dieses am besten – vor allem Nachts – noch vor dem Anruf parat zu stehen hat (oft mein Gefühl). Und ja Taxis sind vermeintliche Trutzburgen, in (fast) jedem privaten PKW schnallt man sich ohne Aufforderung freiwillig an. Da wirkt der Punkt auf der Checkliste der “Tester” einfach nur plump. Über rote Ampeln etc. brauch man nicht diskutieren.

  32. Taximan224 sagt:

    Diese Nichtanschnallerei rührt eher dher, das viele wissen, das wir Fahrer uns im besetzten Zustand NICHT anschnallen BRAUCHEN.

    Für viele lässt das den Schluss zu, sie müssten es auch nicht tun.

    Ist mir persönlich auch egal, da ein Aufkleber auf das Anschnallen hinweist.

    Bei Kindern kenn ich aber nix. die MÜSSEN sich anschnallen und da achte ich drauf. Wenn da was passiert, bin iICH als Fahrzeugführer in der Verantwortung. Genauso ist das mit den Kibdersitzen. Viele Eltern meine “ich halte fest”
    Das möchte ich sehen wenn ich nen Unfall baue wie DIE festhalten…
    Aber da klär ich mal kurz auf, und dann is gut. Und wenn das mit dem anschnallen nicht geht ( wegen der grösse also zu klein ) dann verweigere ich die Fahrt. Allerdings giebt es immer einige andere Bekloppte die dann immer noch fahren…

  33. Torsten Bentrup sagt:

    @Schwarze Schafe unter den Kollegen: Grade, wenn man ständig in der gleichen Stadt als Fahrgast unterwegs ist, sollte man sich die guten Fahrer merken und versuchen, die Privatnummer (oder eine Möglichkeit, den Fahrer direkt anzufordern) zu bekommen. Damit unterstützt man die weißen Schafe und sorgt für weniger Erfolg bei den Schwarzen. So wird auch irgendwann der netteste Chef die (Zitat) “riesengroßen A…” vor die Tür setzen. Und schon ist man bei 100% angenehmen Taxifahrten.

    @Konstantin: Zum Tarifsystem und der Wichtigkeit, die Fahrpreise nicht vom Markt bestimmen zu lassen, kann ich gerne noch einen Artikel schreiben. Der Vergleich mit den Fluggesellschaften hinkt jedenfalls mehr als Wolfgang Schäuble.

    @Kreditkartenakzeptanzforderer: Eigentlich ist ja alles gesagt. Ich möchte nur noch mal klarstellen, daß ich nichts gegen eine Akzeptanz habe, eine Verpflichtung dazu ist aber Schwachsinn. Wer keine Karten annimmt, wäre es allerdings schon wichtig, keine entsprechenden Aufkleber am Taxi zu haben. Das ist wirklich übel (und auch aus eigener Beobachtung nicht grade selten).

    Einen Punkt bzgl. Kreditkarten haben wir übrigens noch nicht angesprochen: Datenschutz.

    Bargeld hinterlässt keine Spuren. Spätestens seit dem Fehlschlag gegen die Kinderpornographie (wers nicht mehr weiß, kann ja mal im Lawblog nach “Himmel” suchen oder http://www.lawblog.de/index.php?s=himmel anklicken) ist doch klar: Im Zweifel greift man auch problemlos bei CC-Firmen Daten ab. Mir fallen eine Menge Gründe ein, warum die Polizei mal eben alle Kreditkartenkunden von Taxiunternehmen durchleuchten könnte. Vielleicht wurde ein Taxi gesehen, daß von einem Tatort fortfuhr. Auch wenn die Chance fast Null ist, daß ein Täter auch noch bargeldlos bezahlt, eine geringe Chance reicht (siehe “Himmel”, nahezu alle Verfahren wurden eingestellt, tausende vernichtete Existenzen).

    @Verfügbarkeit der Taxen: Stimmt, das hab ich ja völlig vergessen. Unglaublich, eigentlich die Unterstellung, daß wir uns immer zum Schlafen auf irgendeinen Parkplatz legen, wenn wir gebraucht werden…

    @jo: Da Trinkgelder eine freiwillige Leistung sind, hab ich damit nicht das geringste Problem. Auch, wenn es den Falschen trifft.

  34. Andi sagt:

    Und noch was zu den geforderten Einheitstarifen. Ist einfach nicht durchführbar, dass in ganz Deutschland die Preise für die Fahrtstrecke vereinheitlicht werden. Liegt daran, dass man in strukturschwachen Regionen mit wenig Verdienst nicht die gleichen Preise verlangen kann, wie in gutbezahlten Regionen, wo der Durchschnittsmichel mehr auf dem Gehaltsscheck hat. Dann würden in den strukturschwachen Regionen nämlich sehr viel weniger Fahrgäste ein Taxi ordern, weil sie es sich einfach nicht mehr leisten können. Das ist dann halt so ähnlich, wie z.B. bei den Mieten. Die liegen in München deutlich höher, als in Bremerhaven.
    Da regelt der Markt eben die Preise.
    Was ich gelten lasse, ist der Kritikpunkt, dass die Extraleistungen von Stadt zu Stadt anders sind. Koffer, Hund etc. Da könnte man ruhig eine Vereinheitlichung einführen, damit der Kunde zumindest da im Voraus Bescheid weißt.

    Zu der allgemeinen (Nicht-)Kreditkartenakzeptanz in Deutschland. Es ist ja schön, wenn in anderen Ländern überall damit bezahlt werden kann. Sogar beim Bäcker von mir aus. In Deutschland hat sie sich aber eben nicht so durchgesetzt, wie anderswo. Und da mag man mich jetzt als Servicewüste Deutschland betiteln. Aber ich mache es im allgemeinen so, dass ich mich bei längeren Reisen ans andere Ende Deutschlands und erst recht ins Ausland über die dortigen Gepflogenheiten informiere und mich dann sogar auch nach ihnen orientiere. So kann man sich dann auf das ein oder andere einstellen. Mach ich persönlich schon deshalb, weil ich das als “Service” an das gastgebende Land empfinde. Oder eben Respekt an den dortigen Sitten. Ich verlange da jedenfalls nicht, dass man sich dort auf mich einstellt, sondern stelle mich selbst auf deren Standards ein.

  35. Konstantin sagt:

    @Torsten: Über Wolfgang Schäuble kann man nun denken was man will, aber sich über querschnittsgelähmte Menschen auf diese Art und Weise lustig zu machen, finde ich daneben. Tut mir leid. Desweiteren würde ich mich natürlich freuen, wenn Du einen Artikel dazu schreibst, ich glaube aber kaum, dass Du genügend stichhaltige und nicht von einer Lobby kommende Argumente gegen einen “freien Markt” finden wirst.

    @Taximan224: Natürlich, Du kannst nichts dafür, Du bist ja nur in der Firma angestellt… Junge, Junge, wenn ich so ignorant wäre wie Du, wäre ich schon lange rausgeflogen. Aber Deine Äußerungen passen zum Bild des “Deutschen Taxifahrers”. Keine weiteren Kommentare nötig.

  36. BRV-Christian sagt:

    Du verlangst also von Taximan224, das er sich auf eigene Kosten ein Kartenlesegerät anschafft, CC akzeptiert, die Gebühren übernimmt und im Falle, das es Probleme gibt, sei es eine gestohlen Karte oder sonst was, auch noch das Risiko trägt?
    Super Idee, wenn ich so ignorant wäre wie Du, dann wäre ich wohl schon lange Kanzler… (jaja, der kleine Seitenhieb auf die Politik sei mir gestattet)

    Zum Thema Trinkgeld und CC eine Frage an die CC-Nutzer: Wenn ihr in Bereichen, wo Trinkgeld üblich ist und vom Personal “eingeplant” wird mit eurem Plastik bezahlt, gebt ihr dann noch ein paar Münzen extra? Wird kaum einer machen, und bei den Taxen die ich kenne, die Karten akzeptieren, ist das Taxameter direkt mit dem Kartenleser verbunden, so das der Fahrer nichtmal die Möglichkeit hat, da noch was draufzusetzen bzw. das dann direkt an den Chef gehen würde.

  37. Reisender sagt:

    @Donalbain:
    “Natürlich sollte man die Akzeptanz von Karten vor Beginn der Fahrt klären und nicht wie im tollen ADAC-Test während der Fahrt. Aber was kann man von Testern erwarten, die sich so blöd stellen, dass sie noch nicht einmal ohne ausdrücklichen Hinweis durch den Fahrer oder durch ein Hinweisschild den Sicherheitsgurt anlegen?”

    Es ist wieder schön zu sehen, dass kein sachlicher Kommentar möglich ist, ohne beleidigende, persönliche Seitenhiebe zu verteilen, aber was soll´s, spricht für sich..
    Wer sich mal die Mühe macht, den Artikel genau zu lesen, erkennt, dass es ein Test-Kriterium war herauszufinden, in wie vielen zufällig gewählten Taxen diese Zahlung möglich ist, nicht mehr und nicht weniger..dafür war es ja wohl ausreichend während der Fahrt zu fragen.
    Genau so war es wohl ein Kriterium festzustellen, in wie vielen Taxen man ENTWEDER durch den Fahrer ODER durch einen Aufkleber aufgefordert wurde sich anzuschnallen. Gab es keinen Aufkleber wurde auf eine Aufforderung gewartet, um dies zu prüfen. Gab es einen, war alles in Ordnung. Was hat das mit Blödheit der Tester zu tun??
    Das war die Aufgabe in diesem Fall..sollte doch nachvollziehbar sein..?

    Grundsätzlich bin ich ebenfalls überrascht, dass die KK-Geschichte den mesiten Zündstoff bietet. Ich denke ebenfalls nicht, dass es eine Verpflichtung geben sollte, die Akzeptanz sollte jedoch erhöht werden. Gerade in Städten wird viel Geld mit Geschäftsreisenden verdient, darauf sollte man als DIENSTLEISTER eingestellt sein. Ich fahre sehr viel Taxi meist vom Flughafen in die Städte und nehme nicht jedesmal 150 EUR Bargeld fürs Taxi mit für vier Fahrten (am Ausgangspunkt muss ich ja auch wieder fahren). Geschäftliche Ausgaben werden über Firmen-Kreditkarten abgerechnet, das MUSS über diese KK laufen, ansonsten ist eine riesige private Belastung bzw. ein Aufwand bis das Geld wieder zurückgezahlt ist. So etwas ist Service, für viele immer noch ein Fremdwort. Es ist keine Hilfe, zum Bankautomaten gefahren zu werden, da mit der Firmen-KK kein Geld abgehoben werden kann. Wenn ich mein eigenes Konto belaste, ist mir damit in diesem Fall nicht geholfen.

  38. Taximan224 sagt:

    @ Konstantin

    Danke, hab dich auch lieb…

  39. Konstantin sagt:

    @BRV-Christian: Nein, das habe ich auch mit keinem Ton gesagt. Aber man kann mit einem etwaigen Chef einmal darüber sprechen – ist das zuviel verlangt? Taximan224 schließt die ganze Sache allerdings von vornherein komplett aus.

    @Taximan224: Du bestätigst schon wieder das von mir erwartete geistige Niveau Deinerseits. Danke dafür :-)

  40. HerrBert sagt:

    Besonders gut gefällt mir dieser Teil:

    4. Tempoüberschreitungen

    und ………….

    So zu sagen ohne Worte. *grins*

    Und hat schon einmal jemand über einen Qualitätstest für Kunden nachgedacht.
    Stinken,
    kein Geld,
    total besoffen, usw. ………..

  41. Donalbain sagt:

    @Reisender: Kann nicht so ganz nachvollziehen, wo du in meinem Kommentar “beleidigende, persönliche Seitenhiebe” herausgelesen haben willst, zumal du dich vorher nicht dazu geäußerst hast. Oder möchtest du die Ehre der Tester verteidigen?
    Falls du dich an der Formulierung “blöd” stören solltest, gut, klingt im ersten Moment etwas hart, aber ich meine doch, dass man bei erwachsenen Menschen voraussetzen sollte, dass sie sich bewusst sind, dass die Teilnahme am Straßenverkehr eine potentiell gefährliche Angelegenheit ist. Wer sich da nicht eigenständig, soll heißen ohne zusätzliche Aufforderung, anschnallen möchte und damit nicht nur sich selbst (das wäre mir noch relativ egal), sondern auch die Mitfahrer gefährdet, der ist vielleicht nicht “blöd”, zumindest aber dumm und ignorant.
    Dass es die Aufgabe der Tester war, herauszufinden, ob und in vielen Fällen es einen Hinweis auf die Anschnallpflicht gab, ist mir klar, finde es als Testkriterium nur etwas zweifelhaft. Sinnvoller wäre es sicher gewesen, zu schauen, ob die Gurte in einwandfreiem Zustand waren und ob passende Kindersitze mitgeführt wurden bzw. generell den Zustand und die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs zu prüfen. Denn ein Hinweis auf die Anschnallpflicht zu bekommen ist zwar schön und gut, hilft mir aber auch nicht wirklich, wenn ich in eine total ausgeluschte Schüssel mit defekten Traggelenken, kaputten Stoßdämpfern und bis aufs letzte herunter gefahrenen Bremsen eingestiegen bin, die dann am besten im Winter noch mit völlig abgefahrenen Sommerreifen bewegt wird.

    Und mein Hinweis, die Akzeptanz von Kartenzahlung vor Antritt der Fahrt zu zahlen, war auch keine direkte Kritik am ADAC-Test, sondern nur ein Tipp, der allen Beteiligten eine Menge Ärger ersparen kann. Denn auch wenn viele hier aus Beqeumlichkeit und praktischen Erwägungen die generelle Akzeptanz von Kreditkarten fordern bzw. jetzt schon vorraussetzen, ist es doch Fakt, dass es diese eben (noch?) nicht gibt. Wer da also ohne nachzufragen einsteigt und einfach davon ausgeht, dass schon alles klappen wird, wenn er dem überraschten Fahrer am Ende der Fahrt seine Kreditkarte vorlegt, dann aber überrascht ist, dass dieser die nicht akzeptiert, kein Bargeld dabei hat und dann auch noch “Terror” macht (ich glaube, Taximan224 schrieb auch schon was dazu), der macht es sich doch auch selbst unnötig schwer.
    Denn – da wir eh schon bei hinkenden Vergleichen sind – das ganze ist ungefähr so, als würde ich mich in den USA in ein Taxi setzten und am Ende der Fahrt dann völlig überrascht und beleidigt sein, dass der Fahrer merkwürdigerweise tschechische Kronen nicht als Zahlungsmittel akzeptiert!

  42. Dasch sagt:

    Die bargeldlose Zahlung im Taxi scheint ja ein echtes Reizthema zu sein. Ich persönlich halte nichts von einer generellen Pflicht CC-Karten zu akzeptieren. Das muss der Markt alleine Regeln und bei genügend Nachfrage gibt sich das sicher von alleine.

    Ich persönlich bestelle mittlerweile überall mein Taxi telefonisch, auch wenn der Posten randvoll gefüllt ist. In Hamburg muss man darum betteln mit Karte (EC oder CC) zahlen zu dürfen. Das finde ich nicht in Ordnung. Wer es nicht möchte soll halt die Aufkleber entfernen oder noch besser einen Aufkleber mit durchgestrichenen Kartensymbolen anbringen. Dann wissen alle Bescheid.

    Für mich ist es völlig unverständlich warum ich buntes Papier aus einem Automaten holen soll welches dann der Fahrer mit sich rumschleppt um es später wieder in einen Automaten zu stecken. Kartenzahlung ist einfach bequem in relativ sicher wenn man einige Regeln beachtet. Mit einem schrottigen Lesegerät und einem (wie in Hamburg bei Taxi 66 66 66) per Bluetooth angebunden Drucker ist das allerdings sehr wackelig. Da haben die Fahrer zu Recht Angst dass es nicht funktioniert.

    Die Schulung der Fahrer ist auch wichtig. Viele wissen einfach nicht wie das Gerät funktioniert, was die Fehlermeldungen bedeuten und wie sie bei Problemen reagieren sollen. Ich habe den Eindruck das die Fahrer von den Zentralen da nicht genug Unterstützung bekommen. “Lesefehler” bedeutet nicht das der Kunde bankrott ist und bei einer manuellen Eingabe der Daten verzichtet man nicht auf die Zahlungsgarantie. Im Offline-Betrieb kann man sich eine Genehmigung auch telefonisch holen, diese enthält ebenfalls eine Zahlungsgarantie.
    Bis jetzt wusste auch erst ein Fahrer das der Chip auf der EC-Karte bei geringen Beträgen in den meisten Fällen auch Offline-Zahlungen erlaubt welche eine Verbindung zum Rechenzentrum unnötig machen. Die meisten ziehen auch bei vorhandenem Chip immer durch den Magnetkartenleser. Gibt es da denn keine Einweisungen?

  43. Ich sagt:

    Denk daran, dass der ADAC Verlinkungen ohne vorherige schriftliche Bestätigung in seinem Impressum untersagt. Es gibt Internetseiten die reagieren da sehr ängstlich drauf (z.B. das Verkehrsportal).

  44. queru sagt:

    sagt mal mädels, wie wäre es, wenn ihr in den kommentaren sachlich und beim thema bleibt, anstatt euch hier die köpfe einzuschlagen? das führt doch eh zu nichts…

  45. Taximan224 sagt:

    @ Konstantin

    Richtich, bei dir fällt einem auch nix mehr ein… Und alles andere wäre Beleidigung, das spar ich mir…

    Komm hau noch einen raus, amüsiert bestimmt auch die anderen.

  46. Michael Maier sagt:

    1. zum Thema Kreditkartenakzeptanz: Wie hier schon erwähnt stellt es lediglich eine/n Serviceleistung/Wettbewerbsvorteil da und auch nur, wo Kreditkarten häufig gewünscht sind, nämlich bei Auslands- oder Firmenkunden (Corporate Cards). Solange die Mehrwertsteuer, die Gerätemiete und die Transaktionskosten direkt in den Fahrpreis mit einfliessen (die anderen Kosten für Fahrzeug, Halteplatz und Lebenshaltung bleiben hier mal unberücksichtigt!) kann die Bereitstellung der Kartenakzeptanz nicht vorgeschrieben werden.
    2. zum Thema “Taxi-Qualität”: Es gibt so viele Kosten, die der Endverbraucher nicht direkt merkt, in der Taxe ist das leider anders; dort wird sofort gemeckert, wenn der Kilometer (nach 2 Jahren!) 0,10€ mehr kostet, dabei müsste der Kilometer eigentlich um die 2,-€ kosten, um nicht nur wirtschaftlich zu fahren (Gewinn, Rücklagenbildung, Lebenshaltungskosten etc.), im Gegensatz zum defizitären öffentlichen Personennahverkehr, dem wir ja angeblich angehören, wird das Taxengewerbe mit Auflagen zugekleistert, aber nicht staatlich subventioniert. Die einzige Möglichkeit zu sparen ist dann halt das übliche Getrickse mit den Fahrzeugen und der Rechnungslegung und das Fahrpersonal so günstig wie möglich “einzukaufen”, was sich dann natürlich in der Qualität niederschlägt.
    Der Trend weg von der Taxe und hin zum Mietwagen mit weit weniger Auflagen und Überprüfungen ist hier wohl eindeutig!
    Warum gerade deshalb noch immer ein und der selbe Tarif auf üble Karren mit 600.000 gefahrenen Kilometern und ungepflegt wirkenden Fahrern, die ihren halben Hausrat im Kofferraum mitführen und neue Fahrzeuge mit gut ausgebildeten und womöglich mehrsprachigen Fahrern angewendet wird, ist mir ein Rätsel.
    3. zum Thema “Verständigungsschwierigkeiten” (ADAC-Test Mangelpunkt):
    Da ist das Problem, daß in der Ortskundeprüfung zu viel Wert auf den schriftlichen und zu wenig Wert auf den mündlichen Teil gelegt wird; es gibt so viele migrante Fahrer, welche die Fragen der Ortskundeprüfung einfach stumpf auswendig lernen und später nicht wissen, in welchem Stadtteil sie sind und ohne Navi aufgeschmissen sind. Ich kenne Fahrer, die nicht wirklich Deutsch schreiben können, aber die Ortskundeprüfung bestanden haben…

  47. Daniel sagt:

    Das mit den Kreditkarten scheint ja echt so eine Sache zu sein…
    Zwei Punkte fallen mir auf:

    1.) Das Bargeldhandling kostet auch Geld. Sicher keine 3%, aber doch spürbar. Insbesondere bei Kleingeld sind manche Banken auch so drauf, daß ihre Firmenkunden das nicht kostenlos einzahlen können…
    2.) Ich bin ziemlich viel geschäftlich unterwegs. Bargeld schleppe ich so gut es geht nicht mir rum, erst recht nicht in Städten, die ich nicht wirklich gut kenne. Meine Reisen führen mich dabei eher selten in Metropolen, meistens geht’s aufs Platte land. Daher achte ich darauf, bei der Bestellung eines Taxis darauf zu achten, daß Karten akzeptiert werden. Wenn dann trotz entsprechender Bestellung und Aufklebern auf dem Auto der Fahrer sich weigert, gängige Karten anzunehmen, ist der Tag meistens gelaufen.
    3.) EC-Karte – ganz tolle Kiste. Während die meisten deutschen EC-Karten sich international an Maestro-Terminals einsetzen lassen, ist der umgekehrte Weg (ausländische Maestro-Karte) in Deutschland selbst an Tankstellen nicht einsetzbar. Freut mich immer ganz besonders. Auf Dienstreisen hilft mir die EC-Karte ungefähr soviel wie Bargeld: Die Reisekosten werden monatlich abgerechnet, und die nicht gerade geringen Kosten darf man vorfinanzieren. Die Arbeitgeber, bei denen ich bislang war, haben die Vorschußkarte mit Kreditkarten beantwortet.
    4.) Geldautomaten sind an jeder Ecke – naja, nicht wirklich jeder. Je nachdem, wo der Fahrgast herkommt, übersteigen die Gebühren für die Abhebung ganz locker den Fahrtpreis. Mit Kreditkarte sind das auch gerne mal 5€ GG zzgl. 3,5%. Ich habe da mit ner Österreichischen Maestro-Karte Glück, denn in D bekomme ich an jeder Bank gebührenfrei Geld. Aber sobald es z.B. zu den Briten geht, blecht man sich dumm und dämlich, egal, ob mit Maestro oder Kreditkarte.

    Bei Taxis habe ich mich daran gewöhnt. Weniger witzig fand ich ein Hotel, das die Kreditkarte zwar gerne für die Zahlungsgarantie angenommen hat (vorgelegt beim Check-In), aber bei der Abreise auf Bargeld bestanden hat. Das waren knapp 1000€, die Diskussion war sehr unergiebig und dank Tagesabhebungslimits (400€) auch so nicht zu machen. Die strikte Weigerung, Bar zu zahlen, hat erst funktioniert, als ich die halbe Lobby zusammengebrüllt habe – sowas ist normalerweise definitiv NICHT meine Art. Es handelte sich dabei übrigens nicht um irgendein Hinterhofhotel, sondern um ein größeres Haus in einer Deutschen Großstadt…

  48. Ly sagt:

    Bei uns gibt es Kreditkartenakzeptanz. Ist nur doof, wenn die fahrt 4,30 Euro macht, die Gebühr dafür aber weit mehr als 3% ist. Ok. Wird trotzdem gemacht. Wird ja angeboten.

    aber noGo ist EC. Wird von uns auch nicht akzeptiert. Ist technisch auch nicht vorgesehen bei uns. Wenn mich, insbesondere nachts, noch ein Kunde deshalb anmacht kann er zufuß gehen. ich kann nix dafür. Dennoch: EC ( bzw Maestro) ist sehr unsicher. Wie sagte der Tage ein leitender Bankmensch zu mir ( der mit CC zahlte): lasst da bloss die finger von, die Zahlung läßt sich noch tagelang stornieren.
    Mag sich vieleicht komisch anhören, aber es ist die ähnliche Überlegung, die wohl so mancher hat, der am Ende der Fahrt sagt: häh, hab kein Geld, haste Pech, und was willste nu machen, wegen 9,- Euro die Grünen rufen?
    Dies sind vornehmlich Dinge die das Nachtgeschäft betreffen, und wer jetzt verärgert aufschreit kann sich bei denen bedanken, die als KUNDEN die schwarzen Schaafe sind. Es gibt tausend Gründe zu stornieren: Karte geklaut.. Taxi ist Umweg gefahren.. was weiß ich.. viel zu einfach. Wer zettelt wegen 9 oder 20 Euro einen Rechtsstreit an. Sorry. Aber bei uns lacht auch Kleingeld.

    CC vor allem im Taggeschäft mit Geschäftskunden sollte immer drin sein. Hat aber nicht jedes Unternehmen, wie Taximan224 schon sagt. Die Ausstattung der Fahrzeuge kostet Geld. Eine vollautomatische Auftragsvermittlung nebst kostengünstiger CC Abrechnung, wie die Mannheimer das haben, bei der die CC-Kartenprüfung nebenher abfällt, kostet erst recht Geld.
    Übrigens ist das vorabchecken der Kreditkarte immer so eine Sache. Mir ist da schon mal ein Kunde ausgestiegen, weil er beleidigt war als ich die Karte vorab auf Gültigkeit prüfte.

    ( hierbei ein Tipp an die Kollegen: ist die Karte ungültig, Kreditunternehmen zb visa anrufen und karte gegebenenfalls einziehen. Ich habe dafür mal vom Kreditinstitut eine nette Zahlung erhalten, dafür konnte ich prima zu zweit essen gehen )

    Die Kunden sehen immer nur wieviel Geld auf die Uhr läuft. Aber soo rosig gehts den Taxen in D nicht. Die Kalkulation läuft knüppelhart, die Betriebskosten sind immens.
    Jetzt komm nicht einer und meine. wegen CC-Zahlung würden wir mehr Kunden fischen.. Das ist schlicht unsinn, und die Kunden die CC zahlen wollen, finden immer eine Taxe.

    Zu ausländischen Fahrgästen insbesondere Touristen, von denen wir so einige haben kann ich nur sagen, es gab in den 20 Jahren in denen ich mit Taxi verbandelt bin noch nie Grund zu Kummer und Ärger. Die Gäste stellen sich sehr schnell auf die hiesigen Gepflogenheiten ein, und ich wage zu behaupten, es ist für sie weniger Thema als für manchen Kommentatoren hier.

    Mich hat der Bericht des ADAC in mancher Hinsichrt auch geärgert.
    Vorab: bei mir wird ebenso wie bei Taximan224 oder Thorsten Service und Freundlichkeit großgeschrieben.

    Aber, zum Beispiel, maulfaule Fahrer. Erstens ist nie der eine Tag wie der andere, vieleicht ist er morgen der beste Unterhalter der Welt, zweitens: sind wir für die geringen löhne auch die Unterhalter? Ich blubbere meistens ganz gut mit den Leuten, aber es ist mist, was VERLANGT wird. Wenn einer nach 10 oder 20 Jahren die Nase voll hat, oder einer auch einfach nur mal einen schlechten Tag hat, um nicht gut genug psychologe, kummerkasten, spassmacher, DJ, Kotztütenhinhalter, intellektueller Allrounder, zweite Bundesliga-Auskunftei oder sonstwas auch immer zu sein, du meine Güte. Hey, mal ehrlich Leute, auch was das Taggeschäft angeht: Immer wieder gerne, aber nach 10 oder 30 oder mehr Jahren Lebensgeschichten Krankengeschichten Liebeskummer usw usw usw kann man manch einer nicht mehr, oder, vor allem, nicht immer.
    Und nicht icht jeder kann immer spontan loslegen.
    Und das ist also Kriterium der Tester. Aha.

    Grundsätzlich gehts darum adäquat von A nach B gefahren zu werden. Punkt.
    Jetzt ist damit nicht gemeint, es soll nu keiner mehr erhählen, wäre ja auch langweilig. Aber als Test-Kriterium: Shit.

    Das betrifft auch die Sache zu fremdenführerrisschen Auskünften. Ich machs, wie sehr viele der Kollegen allerorten, gerne. Aber eine Stadtrundfahrt ist eine andere Sache, die man extra buchen kann, die einen bestimmten Preis hat, und man kann nicht von jedem Kollegen verlangen das er dies und das weiß an Stadtgeschichte grad mal so im vorbeifahren, besonders wenn er hier nicht aufgewachsen ist. Weiß er was und erzählt er was, ok, gut unterhalten. Und wenn nicht? Hallo? Kunde zahlt Fahrt von A nach B.. sonst eigentlich nix.
    Ehrlich gesagt, was hab ich schon erzählt. es macht mir Spass, die Leute zu interessieren.. aber wenn ich dann 0,10 Euro Tipp bekomme, bin ich enttäuscht. Ichs mach nicht für das Geld. Manchmal ist eine echte Begegung schon schön. Aber 10 cent ist.. als seis nix wert gewesen. Leute, wir lebem vom Tipp !!

    Anschnallen. Bei Kindern, immer. Bei erwachsenen: kaum noch. Erwachsene Menschen sollten wissen, das sie sich anschnallen müssen. Ich bin die Antworten leid wenn ich drauf hinweise.

    Freier Wettbewerb bei der Preisgestaltung:

    Katastrophal. Das versuchen immer wieder Funkmietwagen, die nicht durch städtische Verordnung preisgebunden sind. Nicht alle, unsere seit 30 Jahren ansässigen kosten fast genauso viel wie wir. Aber die neueren. oder die die überleben wollen. Man fragt sich, wie sie noch wirtschaftlich fahren.. zb für nen Strecke die bei uns 30 kostet 20 nehmen. Wunderts dann, wenn man irgendwann hört, der Inhaber sitzt? Mehr sag ich nicht.
    Oder aber ihr als Kunden nehmt in Kauf in alten ausgelatschten verdellten Autos zu sitzen, und freut euch, das das Fahrer, es ist ja so billig die Fahrt, mit 3,60 Euro die Stunde abgespeist wird. ( so sehr viel mehr ist es auch jetzt nicht, aber doch etwas mehr)

    ADAC-Test Taxistand nachts nicht besetzt. Lt. dem Frankfurter Taxiblogger, der jetzt Berliner Taxi-Blogger ist, handelte es sich in FM/Main um 1:45 ( oder so ) nachts um den Taxistand an einer Oper. Um die Uhrzeit kein Publikumsverkehr. Klar das sich da Taxen bereitstellen müssen, für den einen Laufkunden in 5 Stunden und die eine Funk-Fahrt alle 2 Stunden während anderswo was läuft. Könnt ja sein das ein Tester kommt.

    Ansonsten

    @ Taximan224: die die hier mosern gegen dich und auch noch persönlich beleidigend werden weil sie deine Meinung nicht hinnehmen können sollen mal ein Jahr unseren Job machen mit allen an-Pöbeleien und Gemecker das man hinnehmen muss obwohl man tendenziell sehr kunden und dienstleistungs-orientiert ist.. in abhängiger Beschäftigung im Gewerbe..

    dann kann man vieleicht mal weiterreden.

    lg
    Ly

  49. Ly sagt:

    @ Kollegen:

    man, ich weiß es gibt schwarze Schaafe unter den Fahrern. Ohne Frage.

    Aber ich bin im Mom echt urlaubsreif. Ich hab als Frau einiges weniger Pöbeleien als die Männer nachts, ich liebe den Job, sonst würd ich ihn ums verrecken nicht machen, aber dieses rumgehacke hier und so das geht mir auf den Kecks. Ständig was zu meckern.

    Dabei schlafen so einige Fahrgäste bei der heimfahrt nachts ein, oder fühlen sich auch ansonsten sehr sicher. Wir haben recht geringe Unfallquoten und tun zumeist unsere bestes.

    Aber so ein Test und so ein palaver in den Medien und überhaupt.
    Wir reißen uns den Arsch auf, laden den Leuten die koffer ein, die Koffer aus, bringen sie unentgeldlich vor die Haustüre, wie auch immer, aber kaum kommt so ein negativ bewerterter Test, wird draufgekloppt.

    Echt, zwei Wochen Südsee, und es geht mir besser ;)

  50. Michael Maier sagt:

    Also, nochmal zu den Kosten:
    Für mein Gerät (elektronisch) zahle ich 33,-€ im Monat + 3,75% vom Umsatz + ca. 0,08€ pro Transaktion.
    Zum Thema EC-Karte: Dumm, wers nicht macht, wird schneller gebucht als Kreditkarte und kommt, kann ich mir vorstellen, besonders im Stadtverkehr gut an – mal ehrlich, wer von uns hat ständig Knete in der Tasche? Schont ja auch das Wechselgeld…
    Ansonsten habe ich noch eine herrliche Grafik bei der Region Hannover gefunden zum Thema Preise und Subvention der ÖPVN; demnach wurden die ÖPVN (Öffentliche Nahverkehrsmittel, denen wir ja angeblich angehören) in 2007 zu 45% subventioniert – heisst für Hannover (regulärer Kilometerpreis 1,40€), daß der Kilometerpreis eigentlich 2,55€ betragen müsste – dann könnte man vielleicht auch davon leben…

  51. Ly sagt:

    grmpf: nochmal zum Thema Maulfaul und schwarze Schaafe und überhaupt:

    Es ist nicht mehr wie in den 70er, 80ern und Anfang der 90er. Zu diesen Zeiten, in den 80ern kratzte ich irgendwo an der Tür und hatte nen Job, egal wo, entschieden sich noch viele für die Arbeit des Taxifahreres weil sie es gerne machten, weil es überspitzt gesagt wie berufung war. Einige sind dabei, die im Studium fuhren, es abschlossen und trotzdem “hängenblieben”.
    Der Job kann echt Freude machen.

    Aber heute? Mach den P-Schein und du hast Arbeit. Nicht gut bezahlt, aber du arbeitest.
    Das was da im Test moniert wird, du meine Güte.

    Entsprechende Sanktionierungen finden statt. (Geändert auf Wunsch der Kommentatorin, TB)

    Von den heutigen Studenten will den Job keiner mehr machen. ‘Verkehr ohne Ende, die betrunkenen Nachts heute anders drauf als früher, agressiver, und, hand aufs Herz, liebe Studenten, ihr wollt doch so einen job heute nicht mehr machen..
    Was bleibt übrig an Arbeitskräften: die die hängenblieben, die die keine alternativen haben, die die Famillien ernähren müssen und nicht von Ämtern abhängig sein wollen, Taxifahren ist noch die bessere Alternative als über Zeitarbeit für Billig Akkord zu kloppen sofern man das überhaupt bekommt, usw usw usw. Hey, du fährst gerne und gut Auto, kannst den P-Schein grad noch finanzieren?

    Lege trotz guter sonstiger Kenntnisse einen Lebenslauf vor, in dem steht, du bist 10 Jahre Taxi gefahren.

    Noch Fragen?

    sorry. Ich muss in Urlaub.

  52. Ly sagt:

    @ Michael Maier aus Hannnover:

    ich werde das mit der EC-Karte nochmal überdenken. Ich mein so grundsätzlich. Es bei uns so, dass es nicht vorgesehen im System.
    Hast du denn da soweit Erfahrungen dass du sagen kannst: Bendenken wegen Mißbrauch sind Unfug? ( Dabei geht es ja vornehmlich um Nachts, klar das ich mir da argumentativ erstmal selbst die nächste bin ;-) )

    Deine Rechnung zur Subvententionierung des ÖPNV:

    andersrum denken meine ich: nehm vom Kunden meinetwegen 1,50 den KM, aber allein schon die Entlastung beim Sprit für den ÖPNV ergibt die Anzahlung für das langersehnte Eigenheim dann nach ner Weile, wenigstens DAS sollte sein, wenn man ein solches unternehmerisches Risiko innerhalb stark reglementierender Verordnungen auf sich nimmt. Verlangt wird viel..

    Gute Nacht

  53. Dasch sagt:

    @Ly:

    EC-Karten gibt es nicht mehr.

    Was wir heute von der Bank bekommen und als “EC-Karte” bezeichnen ist eine Karte mit einer Vielzahl von Funktionen

    Die Verfahren

    - Chip online
    - Chip offline
    - Geldkarte
    - Magnet online

    sind sicher und haben eine 100%ige Zahlungsgarantie.

    Unsicher sind verfahren welche auf dem Magnetstreifen basieren und keine PIN-Eingabe erfordern. Dabei wird lediglich eine Quittung unterschrieben welche mit Daten aus der Karte generiert wurde. Die Karte vereinfacht das, ist dafür aber nicht erforderlich.

    Theoretisch kann ein Unternehmen einfach einen Betrag X von deinem Konto abbuchen. Karte oder Unterschrift sind nicht nötig. Erst bei einem Wiederspruch wird der Zettel mit der Unterschrift wichtig. Die Karte spielt dabei keine Rolle.

    Ein solches Verfahren im Taxi einzusetzen wo man größtenteils unbekannte Kunden hat verbietet sich von selbst. Es machen trotzdem viele, weil es techisch einfach ist und fast nichts kostet. Bei meinem Konto ist es z.b. kostenlos. Eine Rückbuchung ist sehr lange möglich, bei entsprechender Begründung auch noch nach Monaten. Das muss auch so sein, da der Abbuchende sich ja sonst an Konten selbst bedienen könnte.

  54. taxi-blog.de » Blog Archive » Und nochmal Bahnhof sagt:

    [...] dann fragte Jan in den Kommentaren zum ADAC-Test noch sinngemäß, ob wir dort alle bei Rot fahren würden. Es gibt also offensichtlich [...]

  55. Kermit sagt:

    Am Hamburger Flughafen nehme ich grundsätzlich kein Taxi mehr vom Stand, sondern lasse mich abholen. Ein lokales Unternehmen schafft dort innerhalb von wenigen Minuten ein ordentliches Taxi heran.

    Meine Erfahrungen am Taxistand waren fast immer negativ. Am meisten haben mich stinkende Fahrer und verrauchte oder dreckige Autos gestört. Ich hatte auch schon mal ein Taxi fast ohne Benzin mit kaputter Seitenscheibe. Und einmal auf nur einer Fahrt 3 “beinahe”-Unfälle. Die Kollegen, die im Umkreis wohnen, berichten, dass sie grundsätzlich vom Fahrer angemault werden, weil dem die Strecke nicht weit genug ist.

    Wenn ich ein Taxi für einen Besucher aus dem Ausland bestelle, ist Kreditkarte ein muss. Ein Engländer hat kurz vor dem Abflug garantiert keine EUR60.- mehr dabei. In Nicht-Euro-Land bezahle ich auch meistens mit Karte.

    Geschwindigkeitsbegrenzungen sind mir eigentlich egal. Die meisten Fahrer fahren mit 80 sicherer als ich mit 50. Drum lasse ich auch Taxis in der Regel vor oder vorbei, wenn ich selbst mit dem Auto unterwegs bin.

    Unfreundliche Fahrer habe ich selbst noch nie erlebt, wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus (ich wohne aber auch weit weg vom Flughafen ;-) ).

  56. taxi-blog.de » Blog Archive » Taxigewerbe liberalisieren!? sagt:

    [...] Konstantin kommentierte neulich mein Angebot, mal über die Liberalisierung des doch recht reglementierten Taximarktes zu schreiben so: [...]

  57. Loco sagt:

    Warum eigentlich so ne Aufregung über die Kreditkarte? Hier nimmt die auch kein Taxifahrer, aber dafür kann ich mit Scheck bezahlen.

    Gruß aus Frankreich!

  58. Baltusrol sagt:

    In der heutigen (06.12.08) Online-Ausgabe der FAZ berichtet ein braver Journalist von zig Fahrten mit den gescholtenen Frankfurter Taxifahrern. Er war sehr zufrieden. Lesenswert.

  59. Donalbain sagt:

    Der Test des Jahrgangs 2009 ist da:

    http://www1.adac.de/Tests/Mobilitaet_und_Reis...

    Eigentlich dasselbe in grün, aber bestimmt auch wieder Diskussionsstoff für einige.

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