“Du hast doch Zeit, oder?”
fragte mein Chef zu Dienstbeginn und drückte mir den Schlüssel für den ältesten Wagen auf dem Hof in die Hand.
“Dann fahr mal grad zu $Veranstaltungstechnikspezialist und hol da was ab, dann kommst Du wieder hierhin.”
Alle Wagen mit Europa-Navi waren noch mit der Tagschicht unterwegs, die Pakete mussten aber schleunigst abgeholt werden. Sechs mittelgroße Pakete sind ja auch fix umgeladen. Und natürlich auch gesichert, zumindest im Rahmen der Möglichkeiten im Kombi.
Es sollte also nach Wien gehen, eine eilige Kurierfahrt. Laut Auftragsschein eine einfache Strecke von 880 Kilometern, voraussichtliche Ankunftszeit etwa um halb 4 Uhr morgens.
(Lang, drum klick!)
Auch wenn solche Fahrten natürlich nicht nach Taxitarif abgerechnet werden ist sowas eine echte Traumtour. Mit der E-Klasse auf die leere Autobahn, Tempomat rein, Radio aufdrehen und ab dafür. Endlich konnte ich auch mal testen, was meine Arbeitsgeräte wirklich können.
Nunja, ich war ein bischen enttäuscht. Bei Tempo 210 war schon Schluß. Zu allem Überfluß fing der Motor bei der Geschwindigkeit an zu “pumpen”. Kann man schwer erklären. Es war, als wenn man ständig gegen einen schlecht programmierten Begrenzer anfährt. Bei 210 ließ die Leistung ganz kurz nach und war dann sofort wieder da. Aber warum sollte das bei knapp über 4000 Umdrehungen passieren, der rote Bereich beginnt erst deutlich später. Das Winterreifen-Tempolimit im Bordcomputer war auch nicht gesetzt.
Egal, 210 km/h ist auch völlig ausreichend. Zu der Zeit lief noch Eins Live im Radio. Irgendwie wurde das Radio immer lauter, ich mag die Lautstärkeregelung am Lenkrad! Und irgendwann nicht mehr. Unfassbar! Das superduper Comand-System ist einfach zu leise! Wie soll man denn da richtig abrocken können, pah. Oder gibt es da einen Trick, so wie bei vielen “gedrosselten” MP3-Playern?
Lange hab ich mich nicht geärgert. Es gab ja schließlich auch noch die anderen Verkehrsteilnehmer, ich hab sie nach kurzer Zeit nur noch “Die Bekloppten” genannt.
Normalerweise fahre ich nur mal ein paar Kilometer A33, ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich da mal eine gefährliche oder dumme Aktion erlebt habe. Letzte Nacht sah ich den ganzen Wahnsinn, den ich sonst nur aus Kommentaren und Foren kenne. Es verging keine halbe Stunde, in der ich nicht für andere mitdenken mußte. Und es war Sonntag Nacht, kaum Verkehr und die ganzen 1.800 Kilometer nicht ein einziger Stau. Wie ist das dann erst, wenn die Bahnen mal gut gefüllt sind?
Mit den “Linke-Spur-Schleichern” trotz freier rechter Spur hatte ich irgendwann nur noch Mitleid. Wer so merkbefreit durchs Leben driftet, hat bestimmt auch noch mehr Probleme.
Ärgerlicher und deutlich gefährlicher waren da die Überholer. Man sollte doch meinen, daß man vor dem Ausscheren einen tiefen Blick in den Rückspiegel wirft, oder? Nö, einfach ohne zu blinken und ohne zu schauen rechts links rüber. Die anderen haben ja auch Bremsen.
Deutlich übertrieben hat es dann ein Van-Fahrer kurz nach Anbruch der Dunkelheit. Der hat nämlich damit gewartet, bis ich nur noch wenige Meter hinter ihm war. Ich mit 180, er hatte vielleicht die Hälfte drauf. Nun, ich weiß jetzt auch, daß der Bremsassistent, meine Reflexe und das ESP wunderbar funktionieren. Es war Milimeterarbeit.
In Erinnerung geblieben ist mir auch ein französischer Renault-Fahrer. An jeder Baustelle überholte er mich munter, damit ich die nächsten Kilometer auf freier Bahn hinter ihm hängen kann. Ein unglaublich sturer Linksfahrer.
Irgendwo in Deutschland musste ich nochmal teuer tanken, ich hab das Taxi mit 3/4-vollem Tank übernommen. Die McDonalds-Reklame erleichterte die Entscheidung, von denen hatte ich noch einen Kaffee-Gutschein!
Obwohl noch hunderte Kilometer von der Grenze entfernt, wurde ich direkt an der Zapfsäule aufgeklärt: Pflicht zur Mitführung von Warnwesten (für mich ja auch in Deutschland, gewerblich genutztes Fahrzeug) und natürlich die Autobahnmaut.
Shit, meine eigene Weste liegt im Privatwagen in der falschen Tasche. Und ich hab noch nie nachgeschaut, ob und wenn ja, wo die Westen in Czernoch-Taxen liegen. Jetzt weiß ichs, hinter der Seitenverkleidung im Kombi. Also brauchte ich nur die Vignette.
Trotz vieler Baustellen kam ich prima durch, wenig später war ich dann auch schon in Österreich.
Und da wurde das Radioprogramm einfach nur noch unterirdisch. Gefühlte 90 Prozent Schlager und “Volkstümliche Musik”. Und die wenigen Sender, die auch mal Pop oder Rock spielten, nervten mit ganz merkwürdigen Marotten. Manche spielen ein paar prägnante Takte, erzählen dann, was sie da grad gehört haben um dann das volle Lied zu spielen. Dreckselendige Zeitschinderei.
Aber immerhin weiß ich jetzt (7-mal!), daß Anastasia total erfolgreich ist und in zwei Monaten eine neue Single rausbringt, die der betreffende Sender (es waren mind. 2 verschiedene Sender) exklusiv schon spielen durfte.
Und ich will niemals mehr “das Beste der 60er, 70er, 80er, 90er und von Heute” hören (zwei Senderslogans zusammengesetzt). Nie mehr!
Wusstet Ihr eigentlich, daß es nur 10 verschiedene Lieder auf diesen Sendern zu hören gibt?
Mein Ärger wurde dann aber schnell durch ein paar Blitzlichter abgelöst. Ich bin in Österreich 98% mit Tempomat unter strikter Einhaltung der Geschwindigkeitbegrenzung gefahren. Nur hier hab ich nicht schnell genug von 130 auf 100 runtergebremst, so 115 bis 120 hatte ich noch drauf. Soll wohl (ich hatte deutlich mehr erwartet) zwischen 25 und 50 Euro kosten. Mistmistmist!
In Wien an der Zieladresse angekommen versuchte ich dann jemand zu erreichen. Blöd, keiner da. Zum Glück hatte ich eine Handynummer. Nach einiger Zeit meldete sich auch eine verschlafene Stimme.
“Oh, ja, ist richtig. Ich bin im Hotel 3 Kilometer entfernt.”
Nun, auch das war schnell gefunden. Abladen, Unterschrift einholen und mal ein bischen nachfragen.
Ja, die Sendung (ein paar LED-Lichtmodule mit Zubehör) war wirklich sehr eilig. Gebraucht wurden die Module für die Karaoke-Quiz-Show “Sing and Win!” des Privatsenders ATV, deren teuerste Eigenproduktion mit Reinhard Fendrich als Moderator. Und die Aufzeichnung sollte am Montag beginnen.
Die Rückfahrt verlief dann erstmal einigermaßen unspektakulär. Sehr ärgerlich, daß ich keine günstige Tankstelle finden konnte. Ich hätte wohl von der Haupt-Urlaubsroute abweichen müssen, aber das war es mir dann für die paar Euro auch nicht wert. War also nichts mit Tanktourismus.
Kurz vor Würzburg hat es mich dann erwischt. Der Motor reagierte nicht mehr aufs Gaspedal, ich rollte auf dem Standstreifen der A3 aus. Warnblinker, Warnweste an und Warndreieck aufgestellt.
Ich brauchte den ADAC. Aber wo genau bin ich? Ob der ADAC auch mit den Koordinaten aus dem Navi was anfangen kann? Keine Ahnung, aber am Horizont stand eine Notrufsäule.
Der “Gelbe Engel” kam dann auch nach einer halben Stunde. Selten einen solch unfreundlichen und unsympathischen Menschen erlebt.
Zuerst wollte er mein Mitgliedschaft nicht akzeptieren. Das wäre ja schließlich ein Firmenwagen und dann gilt das nicht. Hätte er das wirklich durchgezogen, wäre das ein Kündigungsgrund gewesen. Ich bin mit einer Autopanne liegengeblieben, da ist mir sowas von egal, wem das Auto gehört. Zumal ich mindestens schon ein halbes Dutzend mal mit einem Taxi Pannenhilfe in Anspruch genommen habe.
Nach langwieriger Datenaufnahme hat er sich dann doch herabgelassen, unter die Motorhaube zu schauen. Nach 2 Sekunden war die Diagnose klar:
“Motorschaden, da kann ich nichts machen. Ich rufe ihnen einen Abschlepper. Wo wollen Sie denn hingeschleppt werden. Um die Ecke ist eine Mercedes-Werkstatt, die machen aber hauptsächlich LKW. In Würzburg ist die nächste Niederlassung.”
“Dann lieber nach Würzburg.”
“Würd ich auch sagen. Ist halt nur ein bischen teuerer.”
Wie jetzt, ich soll fürs Abschleppen in die nächste Markenwerkstatt für meinen Fahrzeugtyp bezahlen. Hallo, gehts noch?
Seine Diagnose ging allerdings in Ordnung, leichtes Kreischen der Zylinder beim Startversuch und am Ölpeilstab vorbeigedrücktes Öl sind da deutliche Indizien.
Er verließ mich dann zügig und kaum 30 Minuten später war der Abschlepper da.
“Das ist doch kein Problem, natürlich fahre ich sie auf ADAC-Kosten nach Würzburg.”
Geht doch. Kurzer Umweg zum Fahrerwechsel und ich lernte den zweiten netten Abschleppfahrer kennen. Er war es dann auch, der mich über die bedeutenden Unterschiede zwischen Bayern und Franken aufklärte.
Ab hier wurde es dann angenehm, aber zeitraubend, runde 4 Stunden hab ich in Würzburg verbracht. Liegt auch daran, daß die Mercedes-Benz Niederlassung dort einfach nur perfekte Arbeit geleistet hat. Und das sage ich nicht nur, weil ich dort meinen gestörten Koffeein-Haushalt wieder korrigieren konnte.
Der erste freie Platz in der Werkstatthalle war meiner.
Man wollte erstmal eine Diagnose erstellen, damit nicht irgendwelche Ausschlüsse der Mobilitätsgarantie zum Tragen kommen. Der Blick in die Kolben per Storz-Endoskop brachte dann Gewissheit: Kolbenfresser, der Motor muß raus.
Als Ursache dafür vermutete man ein “Loch im Kolben”. Sowas kann passieren, wenn die Common-Rail-Injektoren, die für die Einspritzung mit bis zu 1600 Bar nicht hundertprozentig genau justiert sind. Dann explodiert der Diesel an einer falschen Stelle und irgendwann gibt halt das “falsch belastete” Material auf.
Hab ich schon erwähnt, wie alt das Taxi war? In 14 Tagen hätte er seinen zweiten Geburtstag gefeiert. Der Schaden geht also voll auf die Kappe von Daimler! Vermutlich wäre der Motor erst nach Ablauf der Garantie kaputt gegangen, wenn ich ihn nicht in dieser Nacht mal ein wenig gefordert hätte.
Kurz nach der Diagnose saß ich schon im Taxi eines sehr symphatischen Würzburger Kollegen und wurde kostenlos zu einer Mietwagenfirma chauffiert. Ein Leih-Taxi hatte man leider nicht, aber es wurde trotzdem eine E-Klasse mit identischer Ausstattung als Limousine. Und bis der Wagen am Wochenende wirklich fehlen würde, ist der Motor hoffentlich gewechselt.
Drei Stunden später war ich dann endlich wieder in Paderborn, drückte meinem Chef den Papierkram in die Hand und schrub meinen gestrigen Eintrag…
PS: Einige der gestrigen potenziellen Überschriften müsste ich weitläufiger erklären. Fragt einfach.





26. August 2008 um 07:30 Numanoid(Quote)
Das mit den Links- bzw. Mittelspurpennern und den plötzlich Herausziehenden kenne ich sehr gut. Wenn man regelmäßig auf der AB unterwegs ist, begegnen die einem leider sehr oft.
Aber solange die Strafe für Rechtsüberholen deutlich höher ist als die für das Mißachten des Rechtsfahrgebotes wird sich daran wohl leider nichts ändern.
26. August 2008 um 07:30 jo(Quote)
Muss man in Österreich doch auch nicht. Schließlich haben die Österreicher mit FM4 einen der besten Radiosender, den man sich als Autofahrer überhaupt wünschen kann: http://fm4.orf.at/print?what=frequenz
Oh, FM4 hat mehr als nur 10 Lieder: http://fm4.orf.at/trackservice
Hier zum Reinschnuppern: http://fm4.orf.at/static/stream/index.html
26. August 2008 um 07:53 humpaaa(Quote)
Ich muss mich Jo anschließen. FM4 ist definitiv einer der besten Sender, die so durch den weltlichen Äther rumschwirrt. Und gerade um das zum Teil erstklassige Radioprogramm beneide ich die Österreicher oftmals. In NRW sieht es ja eher überaus traurig aus. Außer WDR 5 ist ja nix hörbar. :-/
26. August 2008 um 08:05 Jo (der andere)(Quote)
Wahrscheinlich hast du deswegen auch den alten Daimler bekommen, damit da ENDLICH MAL kostenlos der Motor getauscht wird
26. August 2008 um 08:58 Shantyman(Quote)
Dann weiß ich ja, was mich in 2 Wochen bei meinem Umzug nach Graz erwartet… (oder hoffentlich nicht…)
26. August 2008 um 09:07 jemand(Quote)
Also wo ich mal in der Nacht von Duisburg nach Amsterdam mit dem Taxi kutschiert wurde, hat uns auch beinahe ein Holländer (mit Wohnwagen – Klischee bestätigt) getötet. Unser Taxifahrer fuhr mit ca. 160 auf der Autobahn (linke Spur), so 10 Meter schräg vor ihm ein Holländer mit Wohnwagen. Der setzt dann plötzlich den Blinker und fährt einfach rüber. *Geht’s noch?* Naja der Taxifahrer hat ‘ne Vollbremsung hingelegt und ich hab gehofft, dass keiner uns hinten rein knallt…
Und wie haben die Österreicher geguckt, als du mit einem deutschen Taxi aus Paderbron da durch die Gegend fährst?
26. August 2008 um 09:11 Raso(Quote)
Der ADAC kann mit den Daten vom Navi btw nix anfangen. Alles schon ausprobiert! Auch mit der Erklärung, dass man das ja einfach bei google earth eigeben könnte…
26. August 2008 um 09:22 Salid(Quote)
Oh mein Freund, wie sehr du mir aus der Seele sprichst. Als ich vor 7 Jahren in Gütersloh angefangen habe, da war die A33 noch unschuldig und die Heimfahrt nach Brilon jedesmal ein Genuss.
Mittlerweile sind da nur noch Deppen unterwegs und die Autobahn chronisch überlastet.
Und das mit den “mal eben schnell rausziehen” kann ich auch nur bestätigen. Jedesmal wenn ich für die Firma quer durch die Republik unterwegs bin, kann ich mir nur über soviel unverständnis aufregen. Da sind die, die Angst haben (warum fahren sie dann nur links?), die, die endlich mal mit einem Mietwagen einen auf dicke Hose machen wollen (wenn ihr keine Ahnung habt wie schnell die Straße zu schmal werden kann, warum fahrt ihr dann so schnell?) und etliche andere.
Letztes Erlebnis: 2 spurig, 2 LKWs, ich 200 Sachen drauf, der eine LKW will den anderen überholen. Ohne Blinker. 2 cm habe ich beim vorbeischießen PLatz gehabt. Und ich war schon fast links in der Leitplanke. Hätte ich nicht draufgetreten und Gas gegeben, dann wären es keine 2cm Platz gewesen sondern 5 cm zu wenig. Und der Wagen platt…
26. August 2008 um 09:23 Ly(Quote)
sehr schön geschrieben, wie du über die nächtliche Autobahn fährst, konnte das leise rauschen der Trasse förmlich hören wenn die Musik nicht so laut gewesen wäre
Eine feine Tour, schön
26. August 2008 um 09:29 Thorsten(Quote)
Na, es freut mich, dass Du in Würzburg auch auf freundliche Franken getroffen bist. Da gibt’s gar nicht so wenige von. Man merkt es nur manchmal nicht auf Anhieb
26. August 2008 um 09:40 Christian Weidel(Quote)
Mir sind vor allem die österreichischen Tunnel im Gedächtnis haften geblieben… Belüftung gleich null. Wenn die Temperatur draussen kühl ist, gibts nur eins (bei einem Auto ohne Klimaanlage): Tempo drosseln, alle Scheiben herunter lassen und hoffen, dass man sich noch auf der eigenen Spur befindet – bis dann irgendwann die angelaufenen Scheiben wieder die Sicht frei geben. Ist fast ein bisschen wie fahren nach Navi
26. August 2008 um 09:52 Steve(Quote)
Naja, bei so einem unfreundlichen Menschen würde ich dennoch dem ADAC mal eine kurze Nachricht schicken… kann ja schließlich nicht sein!
26. August 2008 um 09:58 ker0zene(Quote)
Schöne Tour, schöne Geschichte! Speziell in Franken kann man sich wie ein Ausserirdischer fühlen, wenn die es einen merken lassen wollen.
Nur so aus Interesse – Was wird denn ungefähr fällig für so eine Tour?
(… 1.800 KM in 21 Stunden … da sollten neben der Warnweste vielleicht noch ein paar Trombosestrümpfe liegen
)
26. August 2008 um 10:20 Dominik(Quote)
Hi,
Ja die Franken sind nicht immer leicht zu nehmen aber wenn mal erst mal warm miteinander geworden ist (bevorzugt bei einem kühlen Schoppen an einem warmen Sommertag) sind wir ein umgängliches Völkchen.
als stiller Leser aus Würzburg hat es mich sehr gefreut mal etwas von dir in unserer “Metropole” zu hören
Gruß
26. August 2008 um 10:20 Balu(Quote)
“Nö, einfach ohne zu blinken und ohne zu schauen rechts rüber.”
Warst Du in England?
26. August 2008 um 10:33 MacBeck(Quote)
wegen dem Radio: hab mal in Netz eine email gefunden die von einem SWR3 Redaktuer kam. Tenor: “Unsere Hoerer interessieren sich nicht fuer Musik – die wollen nur die Hits hoeren”
Und wenn das schon staatlich alimentierte Sender so machen, was sollen dann die privaten machen? Ist doch ueberall der gleiche Brei aus Gewinnspielen, Moderatoren die jedes Lied das in den naechsten 20min kommt vorher anspielen so a la “gleich hier auf dem supidupitollsender”
Wie hat mal jemand so schoen gesagt (weiss leider nicht mehr woher)
“Die heutige Musik der Radiosender passt auf einen 500MB iPod Shuffle, draufladen, anstoepseln und shuffle-modus, also Zufallswiedergabe einschalten. Fertig.”
Traurig aber leider wahr.
26. August 2008 um 10:37 Chapunka(Quote)
Was kostet denn so eine Kurierfahrt für den Auftraggeber?
26. August 2008 um 10:42 gewuerzwiesel(Quote)
Hättest ja ruhig mal Hallo sagen können, wenn du 1km an mir vorbeidüst
26. August 2008 um 11:24 Seismo(Quote)
Bei der Radarstrafe kannst du dich übrigens auf 29 Euro einstellen. Das ist in Österreich so ziemlich ein Standardsatz bei 10 bis 20 Km/h über der erlaubten Geschwindigkeit. Hab ich selbst schon x-mal bezahlt.
26. August 2008 um 12:25 T0mm1(Quote)
“drückte mir den Schlüssel für den ältesten Wagen auf dem Hof” .. da dachte ich jetzt an einen _alten_ Wagen … das der aber dann nichtmal 2 Jahre alt ist und schon Schrott ist hätte ich nicht gedacht..
26. August 2008 um 12:37 jemand(Quote)
Da steht den ältesten Wagen auf dem Hof…
Die älteren Fahrzeuge sind halt alle schon raus gewesen.
26. August 2008 um 13:22 BRV-Christian(Quote)
Ihr solltet auch mal richtig lesen!
Den ältesten Wagen hat er nur zum Abholen der Pakete genommen und ist dann auf den neuen Kombi umgestiegen.
Ansonsten: Schöne Tour, würd ich auch mal machen wollen
Die Tour nach Uhr gefahren sollte so um die 1320 Euro liegen, als Anhaltspunkt.
26. August 2008 um 13:48 2hochn(Quote)
Zu den Situationen noch zwei Sätze
1. Wenn du nicht wie ein bekloppter heizt bist du nicht so sehr in gefahr! (als würde zwischen 140-160 und 180-200 noch ein großer unterschied liegen
2. Wenn alle leute VOR dem spurwechsel blinken würden wäre es auch kein problem zu reagieren, aber da es sich scheinbar eingebürgert hat erst mit wechsel zu blinken (oder gar nicht) passieren diese plötzlichen situationen.
ich schätze mal das 90% zu diesen zu spät blinkenden personen hier gehören!
26. August 2008 um 13:53 Bernie(Quote)
War mir klar, dass ich nicht der erste bin, der auf FM4 hinweisen würde.
Zu empfangen schon ab Ulm!
26. August 2008 um 14:05 Matthias B.(Quote)
Also ich blinke immer rechtzeitig und wenn ich im Spiegel jemanden herandüsen sehe, nehm ich auch mal den Fuß vom Gas und warte, bis er vorbei ist. Ich WEISS, dass ich langsam bin mit meinem Ford Transit
26. August 2008 um 14:42 McDough(Quote)
Ist das mit dem “schrub meinen gestriegen Eintrag” Absicht? Oder ist das einfach nur unabsichtlich grauenhaftes Deutsch?
26. August 2008 um 15:44 Nightflow27(Quote)
@ McDough
Das mit dem “schrub” oder wie ich es aus Foren kenne “schrob” wird häufig verwendet – auch in Anerkennung der deutschen Rechtschreibung
Ist eine kleine liebevolle Spielerei mit unserer schönen Sprache
@ Torsten: klingt nach Abenteuer, was du da hinter dir hast!! Schön, dass du wieder gesund zuhause angekommen bist!!
Wie läuft das jetzt mit eurem Wagen im süddeutschen Raum? Fährst du nächste Woche wieder runter und tauschst die Wagen oder wie läuft das jetzt?
Lieben Gruß,
Night
26. August 2008 um 16:00 Axy(Quote)
Also dem was Humpaa über das Radio in NRW sagt, kann ich nicht zustimmen. Ich finde mit 1Live sind die NRWler echt verwöhnt… Bei den O-Ton Charts könnte ich mich immer kugeln^^ Und es werden auch noch ziemlich unbekannte Künstler vorgestellt, gute Sache.
Die zwei Senderslogans erinnern mich stark an den von Radio Ton (für Nord-, Ost- und Neckaralb-badenwürttemberg) “Der beste Mix aus 70ern, 80ern und dem Besten von heute” Die Musikrichtung ist auch nicht mein Ding, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich (nicht) streiten
26. August 2008 um 16:57 jemand(Quote)
Mir fällt grade ein.
Um wieviel hast du den ehemals Umsatzstärksten Fahrer dieses mal überholt?
26. August 2008 um 17:18 Klaus(Quote)
@Axy: Ich glaube, inzwischen haben alle Radiosender so einen Jingle, Claim, Slogan mit “Der beste Mix” und “Das Beste von [Jahrzehnte einsetzen] und von heute”. Bei uns in NDS/HB ist das kein Stück anders. Komisch, dass auch die Musik überall gleich klingt, wo doch jeder den besten Mix hat.
Oder … sollte das etwa bedeuten, dass bei jedem Sender tatsächlich die gleiche Musik gespielt wird?
26. August 2008 um 17:30 Manu(Quote)
Hi,
lese mittlerweile deinen Blog regelmäßig und musste mich nun auch mal verewigen. Da ich selbst ziemlich oft im Jahr 700km nach Wien fahre, kenne ich den ganzen Spaß ebenfalls. Deine ganzen Erlebnisse sind also wohl bekannt. Auch dem Poster hier, der bemängelt das die Leute den Blinker erst setzen wenn sie schon rüberziehen, kann ich nur zustimmen.
Netterweise bin ich ja nicht der erste, der dich auf Fm4 aufmerksam macht. Wohl wirklich einer der besten öffentlichen Radiosender, die es auf diesem Planeten gibt, sogar mit viel Geschichte
26. August 2008 um 17:33 DayLight(Quote)
@ Dominik:
Das ging mir grade auch so. Der Taxi-Blogger in Würzburg. Sensationell. Im selben Industriegebiet wie MB gibts meines Wissens nach die Leihwagen Anbieter Enterprise und Avis, neben letzterem hat mein Brötchengeber seinen Sitz.
Von der Stadt wirst ja net viel gesehn haben. Wohl leider nur das Müllheizkraftwerk auf der anderen Seite der Bundesstraße
Grüße nach Paderborn aus Würzburg!
26. August 2008 um 18:04 nachholer(Quote)
Die Bude, wo Du die Pakete abgeholt hast, ist übrigens recht nett und serviceorientiert. Ich hatte mit denen auch schon beruflich zutun.
26. August 2008 um 18:12 wuschig(Quote)
FM4 wurde schon genannt, aber wie wärs denn mit FM4, den hör’ ich bald öfter über Stream oder Satellit, als einen aus Deutschland.
26. August 2008 um 18:48 Walter(Quote)
Hehe, meine Ahnung im ersten Eintrag war gaaaarnicht soo verkehrt ! WIEN !!!
26. August 2008 um 18:52 Marko(Quote)
Ich hoffe die Unterschiede zwischen Franken und Bayern hat dir der nette Abschleppmann deutlichst erklärt
In diesem Sinne…
FREI STATT BAYERN!
Schöne Grüße aus Bamberg
26. August 2008 um
[...] Der Taxiblogger war in Würzburg. Ok, nicht ganz freiwillig, aber immerhin beruflich. Seine ganze Story hier. [...]
26. August 2008 um 19:13 chilibean(Quote)
Mir ist es mal passiert, als ich auf dem Weg von Augsburg zurück nach Paderborn mit etwa 160 auf der A7 in Höhe von Fulda auf der linken Spur in die Abenddämmerung fuhr. Plötzlich zog ein auf der rechten Spur fahrendes Gespann mit Wohnanhänger ohne zu blinken auf die linke Spur rüber um einem auf die Autobahn einfahrenden PKW Platz zu machen. Dank einer Vollbremsung gelang es mir ca 30 cm vor dem Heck des Wohnanhänger die Geschwindigkeit so weit zu reduzieren, daß ich diesem Vollidioten vor dem Herrn nicht ins Heck geknallt bin.
Mit zitternden Knochen bin ich dann direkt auf den nächsten Parkplatz und musste erstmal 30 Minuten Pause machen, um einigermaßen ruhig weiterfahren zu können. Und als wäre es eine böses Omen für mein heutiges Wissen, muss ich dazu sagen, das dieses Wohngespann ein Paderborner Kennzeichen hatte. O.o
26. August 2008 um 20:02 lyrie(Quote)
Pahhh einer meiner lieblingsblogger in meiner heimatstadt (wien) und ich weiß nichts davon
Zum thema radiosender kann ich nur sagen:
ich sitz jetzt seit 2 tagen wieder mit im (rettungs)wagen, war davor im urlaub
es gibt keinen song den ich nicht mindestens 20 mal gehört hab in den letzten 2 tagen …. und fm4 lässt mich mein fahrer nicht hören
morgen nehm ich mir mal meinen mini radiosender mit sonst zuck ich noch aus wenn ich da täglich fast 9 stunden im auto sitz………….
in wien gibts übrigens einen sender der zwar auch hin und wieder so nen leider-immer-wieder-hör schwachsinn spielt aber sonst auch sachen die man eigentlich noch nie gehört hat
billige tankstellen kannst du übrigens auf öamtc.at finden *werbungmach* sind zwar nicht alle, aber die billigsten sind drin mit adresse und allem
wieviel hast du denn bezahlt für den diesel? hab ihn heute für 1,299 pro liter gesehen
26. August 2008 um 20:37 Ulli F. aus L.(Quote)
Habe vor 4 Wochen auf der Fahrt nach Italien meinen Sprittank in Oesterreich aufgefuellt. 1,24/l. Allerdings gibt es dort wohl nur 10 Tankstellen, die Autogas anbieten. Das gibt es dann in Italien wieder beinahe so flaechendeckend, wie in DE – zu Preisen von 0,65-0,70, wenn nicht gerade Mittag, Samstag oder Sonntag ist
26. August 2008 um 20:41 Tiffy(Quote)
Sind lediglich 102 Wochen Motorlebensdauer Standard bei Mercedes-Benz? Das würde mich von einem Kauf abhalten.
26. August 2008 um 20:48 Jo(Quote)
Zum Thema Radio: Ich war gerade erst bei der “Nacht der offenen Tür” beim Berliner STAR FM, dem Rockradiosender der Stadt. Der eine Mitarbeiter dort meinte auch, dass die meisten anderen Sender ihre Quote dadurch holen, dass sie einfach Musik spielen, die keinem besonders gefällt, aber auch keinen besonders stört, quasi Fahrstuhlgedudel. Fand ich sehr treffend
26. August 2008 um 20:49 Jo(Quote)
@Tiffy Nur bei solchen Montagsautos
(zumal das wahrscheinlich eher nach Kilometern geht, wo der Wagen aber auch nicht sooo viel gehabt haben dürfte)
26. August 2008 um 21:23 Andre(Quote)
Na das ist doch mal eine super Tour.Und eine schöne Geschichte.Bin leider auch schon sehr oft mit der “B-Klasse” liegen geblieben.Leider will niemand dieses Auto fahren…also muß ich es tun.
26. August 2008 um 21:51 Nietnagel(Quote)
Sehr schöne Geschichte, dazu hab ich ein paar Fragen:
1. Darfst du das Taxi auch wieder abholen
?
2. Warum durftest du zurückfahren? Ganz im Ernst, mir ist in ähnlicher Situation gesagt worden, Hotel nehmen und morgen zurückkommen. 20 Stunden am Stück sind auch für einen erfahrenen Autofahrer kein Pappenstiel. Hoffentlich liest die BG hier nicht mit
3. Bezahlt Mercedes auch den Umsatzausfall für die Taxe, die ja nicht fahren kann?
Gruß
Nietnagel
26. August 2008 um 21:55 esme(Quote)
Ich bin sozusagen auf der Autobahn groß geworden, da mein Vater sehr viel mit dem Auto unterwegs ist. Die Autofahrer allgemein sind sehr viel todessehnsüchtiger geworden…
Das Schlimmste was ich in meinem (kurzen) Leben auf der Autobahn gesehen habe, war einer der wohl seine Ausfahrt verpasst hatte und meinte, er könne einfach so den Rückwärtsgang einlegen und zu seiner Ausfahrt zurückfahren.
Hat einwenig gedauert, bis wir geglaubt haben, was uns unsere Augen da zeigten. Zum Glück war zu dem Zeitpunkt nicht besonders viel los auf der Bahn und ich hoffe es gibt nicht mehr soviele Idioten. Aber seitdem weis ich genau, das ich meinen Führerschein nie machen möchte.
Ich wünsche allen Fahrern (beruflich oder auch nicht) gutes vorrauschauendes fahren und heiles ankommen.
27. August 2008 um 00:37 Tom (Purzelpfund.de)(Quote)
Die Qual mit den Radiosendern kenne ich auch – seitdem nur noch iPod im Auto. 30 Gigabyte Musik sorgen für Abwechslung.
27. August 2008 um 02:28 metal-heli(Quote)
Schön dass du mal in meinem Heimatland warst
Aber dein Radioproblem versteh ich echt nicht ^^
27. August 2008 um 06:54 queru(Quote)
———————————–
Hab ich schon erwähnt, wie alt das Taxi war? In 14 Tagen hätte er seinen zweiten Geburtstag gefeiert. Der Schaden geht also voll auf die Kappe von Daimler!
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mein chef weiß schon, warum unsere benz´e nur zwei jahre alter werden
aber nette story, erinnert mich irgendwie an meine 2000 km in 24 stunden – einmal bratislava und zurück für drei kartons mit eletronik-kleinscheiß für vw/skoda.
nur war meine geschichte damals um einiges ausführlicher geschrieben :p
27. August 2008 um 09:01 aga80(Quote)
Ja ja , zumindest teile deiner Fahrtstrecke kenne ich und ja wenn die bahn voll ist , sitzt in jedem 2 Wagen ein bekloppter.
Bin letztes Jahr mehrfach die Strecke Essen-München gefahren … .
Dein Problem mit den Radiosendern kann ich gut nachvollziehen, denn das Gedudel kann man irgendwann nicht mehr ertragen (incl 1Live) .
Für mich gibt es auf solchen Strecken jetzt meist ein Hörbuch oder , WDR5, DLF,BR5,MDR-Info , die Nachrichten, Talks und Reportagen sind angenehmer als Sender, die nur gefühlte 5 Lieder kennen.
Sonst kann man sich ja auch mal div Sendungen vom Chaosrtadio oder WDR5 als Potcast herunterladen , oder auf vorlese.net findet man auch viele interessante Themen.
27. August 2008 um 09:40 Torsten Bentrup(Quote)
Ich versuch die Antworten mal ein bischen zu strukturieren:
FM4: Der Name ist mir ein paarmal beim zappen aufgefallen. Aber wahrscheinlich hab ich immer die Werbung oder Nachrichten erwischt, zumindest erinnere ich mich nicht, daran hängen geblieben zu sein.
ADAC: Ich hab mir das Kennzeichen und die Uhrzeit gemerkt und werde die Tage mal ne Mail schreiben, auch um die Sache mit den Dienstwagen geklärt zu bekommen.
Fahrpreis: Kurierfahrten liegen so in der Region von 1 Euro pro Entfernungskilometer, sagt man. Genaues weiß ich nicht, aber Du kannst ja mal bei IC-Kurier anfragen (davon geht dann aber auch nicht alles an unsere Firma, die nehmen auch Provision).
Franken vs. Bayern: Aber ja doch! Ich weiß jetzt, daß es ein Skandal war, als ein fränkischer Olympiasieger mit Bayernflagge gefeiert hat!
Musik: Ich werd mir auch die Tage mal ein paar CDs zusammenstellen. Glücklicherweise haben alle 211er CD-Player, leider kann keiner mit MP3s umgehen.
Schrub: Eine liebenswerte Marotte von mir, ein Zitat aus einem “Die Ärzte”-Song. Ähnlich renitent bin ich bei “ne” und “nen”. Das ist so und bleibt so, da bin ich Westfale!
Wagen wiederbekommen: Das Autohaus schickt wohl einen Fahrer, der das Taxi zurückbringt und den Leihwagen wieder mitnimmt.
1Live: Tagsüber sicher sehr kommerzig (warum eigentlich als ÖRR), aber ab 20 Uhr (also meiner Haupthörzeit) sehr hochwertig. Unbekannte Künstler und Sektorbands werden vorgestellt, es gibt Moderatoren, die immer noch überraschen können (Klaus Fiehe). Ich mag den Sender.
Spritpreise in Ö: Ich hab für 1.399 Diesel getankt, war schon kurz vor Reserve und die Tankstelle lag leicht abseits der Autobahn. Ein paar dutzend Kilometer weiter stand dann eine Werbung für 1.319 am Autobahnrand…
Laufleistung 220CDI: Dieser hat 170.000 geschafft, wir haben auch einen Wagen mit 750.000 km, da wurde sicher nicht mehr als einmal der Motor getauscht. Manchmal hat man einfach Pech und die hohen Einspritzdrücke sorgen für eine gewaltige Belastung der Teile.
Lange Fahrtzeit gesetzlich: Unter Taxifahrern sagt man: Eine einmal in der Arbeitszeit begonnene Tour darf beendet werden. Hoffentlich stimmt das… Für selbstfahrende Unternehmer gibt es übrigens gar keine Einschränkungen bzgl. Lenkzeit. Wie die Lage bei Kurierfahrern ist, weiß ich nicht.
Selbstverständlich hätte ich sofort eine Schlafpause gemacht, wenn es die geringsten Anzeichen für Übermüdung gegeben hätte. Ich hab auf solche Weise schon einmal einen Unfall gehabt, ist rund 18 Jahre her. Seitdem bin ich da sehr vorsichtig. Solch eine lange Tour konnte ich auch nur problemlos machen, weil die Fahrt mit einer E-Klasse (mit Tempomat/Begrenzer, Automatik, Navi, Schnick-Schnack) sehr entspannend ist. Gegen die Langeweile hatte ich ja die gelegentlichen Schreckmomente. Häufige Kaffeepausen- und Kippenpausen (so alle 1,5 bis 2 Stunden) mit kurzem Beinevertreten sind auch wichtig. Fünf Stunden laute und betrunkene Fahrgäste sind deutlich erschöpfender.
Umsatzausfall: Nö, das übernimmt Mercedes leider nicht.
@Jo (der andere): Alte Schluffe zum zügigem Abholen der Pakete, die “fast neue” E-Klasse mit allem Schnick und Schnack für die Reise. Der Motor war definitiv noch nicht fällig, er hatte sein Leben noch vor sich!
@Shantyman: Job, Liebe oder de-Verdrossenheit?
@jemand: Wahrscheinlich haben mich keine 100 Leute gesehen, nach 1 Uhr waren die Straße völlig ausgestorben. Ich hab nichtmal ein österreichisches Taxi entdecken können.
@ker0zene: Tempomat regelt! Ich hab noch nie so entspannt eine längere Autofahrt erlebt.
@Balu: Danke, werd ich gleich mal berichtigen.
@Seismo: Danke, das ist ja durchaus noch erträglich, ich hatte eigentlich mit einer 3-stelligen Summe gerechnet.
@2hochn: Bei der Entfernung spielen ein paar km/h eben doch eine Rolle, die Strecke war ja komplett staufrei und zu weiten Teilen nicht geschwindigkeitsbegrenzt.
Im Normalfall liegt meine “Wohlfühlgeschwindigkeit” bei 150-160 km/h, mit Fahrgästen bei der kleinsten Gefährdung (schlechte Sicht, andere Verkehrsteilnehmer) deutlich langsamer, mehr als 130 fahre ich da nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch.
@jemand: Der hatte frei!
@nachholer: Und einer meiner Lieblingsfahrgäste aus Hövelhof-Riege und früherer Arbeitskollege (ich als RFT-Lehrling, er als E-Installateur) arbeitet auch dort! Fand ich auch sehr beeindruckend, daß da Sonntag abend bei denen noch einer da ist, wenn Not ist.
@esme: Schön waren auch die Scheinwerfer (Front-) des LKW, der verdächtig langsam auf der rechten Spur auf mich zukam. Hat ein bischen gedauert, bis ich gemerkt hab, daß da nur eine Fehlschaltung der Rückfahrscheinwerfer sein konnte.
27. August 2008 um 13:43 Maik(Quote)
Tja Torsten, jetzt verstehst Du mich
27. August 2008 um 14:23 Shantyman(Quote)
Mich treibt die Abenteuerlust. Innerhalb des Studiums sind 2 Freisemester vorgeschrieben und da wollte ich so weit weg wie möglich, aber noch deutscher Sprachraum. Und da bin ich bei Graz hängen geblieben…
27. August 2008 um 16:31 Michael(Quote)
Wirklich toller Bericht! Dein Blog macht mir momentan am meisten Spaß
27. August 2008 um 23:24 Constructa(Quote)
1600 km ist auch die Strecke Köln-Skye (Scotland) die ich schon mal fahre – das geht schon am Stück, manchmal schlaf ich eine Viertelstunde und dann gehts weiter. Aber nachts wär nix für mich, bin kein Nachtmensch..
@thorsten: war jahrelang Kurierfahrer und weite Touren mit “alleswatdiekarrehergibt” und/oder Bonn-Frankfurt/Flughafen (200km) in einer Stunde (Hubert unser Held !!!) waren die Geschichten, die wir uns erzählt haben…. – ich bin gerne schnell gefahren, Katzen haben ja auch neun Leben. Aber (siehe oben Scotland) ich geniesse das Tempolimit in Europa und ich hasse es wenn ich in Aachen über die Grenze komme – es wird dunkel und die Menschen rasen hirnlos los.. – Natürlich bin ich parteiisch mit 70 PS Saugdiesel, aber das Fahren in zB Belgien finde ich so entspannend – ohne Tempomat
28. August 2008 um 12:34 2hochn(Quote)
danke für die antwort, kommt auf manchen blogs ja nie vor das der schreiber sich noch mal durch die kommentare quält.
28. August 2008 um 19:16 Lauro(Quote)
Na ja, also ich bin auch nicht so begeistert von den österreichischen Sendern (ich hab CDs im Auto und im Firmenauto wird oft Ö1 gehört, da kann man meist was lernen), aber das Lob von FM4 verstehe ich nicht ganz. Das selbe wie Ö3, nur versucht man so Pseudoalternativ zu sein.
So nach dem Motto:
“Wir sind dagegen, aber wir wollen Pragmantisiert sein.”
29. August 2008 um
[...] im Taxi-Blog stolperte ich letztens über einen Kommentar von einem gewissen “gewuerzwiesel”. Gingerwolf, ist das eine [...]
30. August 2008 um 16:10 leocat(Quote)
und wieder ein Grund, keinen Mercedes zu kaufen. Mein Chef hat in seinen Vito in 2 Jahren bestimmt den Kaufpreis nochmal an Reparaturen gesteckt (okay, ein paar gingen auf Garantie, aber trotzdem: gaga! – u.a. Undichtes Dach -> Wasserschaden.)
Und ein paar Kollegen von der Druckerei ist ihr Vito in 3 Jahren an zig stellen durchgerostet (an den Türen, muss man sich mal vorstellen!) Neee, Mercedes kommt mir nicht ins Haus. In einer Familie fahren 6 Toyotas, mit keinem gibt’s derartige Probleme. Mein Fiesta war auch recht treu (wenn man vom ständig rostenden Auspuff und den Drecks-Schlössern absieht).
1. September 2008 um 07:59 Mexxwell(Quote)
@Torsten Bentrup: Jaha, es gibt einen Trick bei der Lautstärke der Navi-Ansage, aber den verrate ich Dir erst nächstes WE *fg* .
1. September 2008 um 09:27 Torsten Bentrup(Quote)
@Maik: Oh, ja. Ich würde wahnsinnig werden…
@2hochn: Manchmal spät, manchmal erst auf nachhaken hin (wenn ich irgendwo was vergesse, einfach sagen!), aber die Kommentare sind für mich definitiv zu wichtig, um mich daran nicht zu beteiligen.
@Mexxwell: Die Navi-Ansagen sind ja kein Problem, einfach die Lautstärke dann regeln, wenn grade eine Ansage kommt (notfalls halt einfach die “nochmal ansagen”-Taste drücken).
Die Maximallautstärke des Radios ist mir zu leise, da könnten bei einigen Songs noch 1-2 Dezibel mehr bei wegkommen…
1. September 2008 um 13:13 Davidoff(Quote)
@Torsten:
Lebensnahe Geschichte, gefällt
@Shantyman:
Was studierst Du denn? Bzw. ab wann bist Du dann in meiner Heimat”metropole”?
@Seismo:
Trn?
15. September 2008 um
[...] erinnert Euch vielleicht noch an meine Wienfahrt mit Motorschaden, da hat mich ein Vertragspartner des ADAC von der Autobahn zur Mercedes-Vertretung [...]