Taxi-Mythen 10-11
Eben auf Pro7 in der Wissenschaftssendungssimulation “Galileo” gelaufen:
Die 9 Taxi-Mythen
(Texte nachlesbar unter prosieben.de/wissen/galileo/themen/artikel/54364/, hoffentlich ist das ein dauerhafter Link).
Ich hätte da noch zwei Ergänzungen Korrekturen:
Taxi-Mythos 10:“[…] und bei uns haben alle die genormte Farbe mit der Nummer 1015 – Elfenbein […]“
Nee, Blödsinn. Inzwischen ist es in Deutschland regional unterschiedlich.
Ein Blick in die Wikipedia hätte gereicht:
“In einigen Bundesländern wurde die Taxifarbe jedoch freigegeben (durch Allgemeinverfügung der Regierungspräsidenten bzw. durch Erteilung von Ausnahmegenehmigungen). Seither können die Taxi-Unternehmer die Farbe in vielen Regierungsbezirken frei wählen. So sieht man in vielen Städten auch silberne und schwarze oder gar mehrfarbige Taxis. Eine Bundeseinheitliche Regelung durch eine Änderung der BOKraft ist noch nicht erfolgt.”
Taxi-Mythos 11: “Übrigens – wer sich im Taxi übergibt, muss 80 Euro Reinigungskosten zahlen und noch 25 Euro pro Stunde Verdienstausfall!”
Wer sich darauf verlässt, könnte je nach Verschmutzungsgrad eine positive oder negative Überraschung erleben. Ein gezielter Schwall in die Lüftung wird schnell 4-stellige Kosten nach sich ziehen, ein paar Spritzer auf der Gummifußmatte sollten deutlich billiger als 80 Euro sein.
Jeder Fall ist individuell, für “Standard-Kotzereien” mögen aber einzelne Taxiunternehmen durchaus auch feste Tarife festgelegt haben. Auf jeden Fall gilt: Ein entstandener Schaden muß vom Verursacher bezahlt werden.
16. Juli 2008 um 20:21 T0mm1(Quote)
Das München wirklich so teuer ist und für alles extra verlangt, hätte ich nicht gedacht.
Aber dafür haben wir ja sowas das nennt sich U-Bahn
16. Juli 2008 um 20:41 -.ZacK.-(Quote)
Andersfarbige Taxen sah ich auch schon – zB am Studienplatz meiner werten Schwester in Osnabrück.
16. Juli 2008 um 20:58 Torsten Bentrup(Quote)
Im Saarland, in Niedersachsen und in Baden-Württemberg werden abweichende Taxifarben wohl problemlos genehmigt. Pro7 sitzt in Unterföhring und Bayern gehört nicht zu den liberalisierten Ländern, daher wohl dieser Irrtum der Redaktion.
(Selbstedit (weil ichs kann!
) Schleswig-Holstein gehört auch zu den Hellelfenbeinverächtern)
16. Juli 2008 um 20:58 Stefan(Quote)
Nun, Galileo wird in München produziert und für viele dort lebende hört an der bayrischen Grenze die Welt auf. Entsprechend sind die Galileo-Berichte in letzter Zeit gehalten.
16. Juli 2008 um 21:03 Torsten Bentrup(Quote)
Das größere Problem dieser Sendung ist die ständige Wiederholung und das aufdringliche Product-Placement.
Einen von vielen Fällen hat Stefan Niggemeier mal dokumentiert: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/dauerwer...
16. Juli 2008 um 21:26 ToWi(Quote)
Da bleibe ich doch lieber bei der Sendung mit der Maus!
@Torsten
!ERINNERUNG!
oder so…
16. Juli 2008 um 21:31 Torsten Bentrup(Quote)
Angekommen.
Aber ich hab tatsächlich seitdem noch nicht wieder im Taxi gesessen. Nächster, sicherer Termin ist Montag. Mehr dazu schreibe ich noch die nächsten Stunden (naja, wohl eher morgen…).
16. Juli 2008 um 21:53 jo(Quote)
“25 Euro pro Stunde Verdienstausfall!” – Haben Taxis eigentlich eine Standheizung?
Ich mein’ … das wäre ja im Falle des Falles ja billiger als ein Stundenhotel. Eine entspreche Vorlieben für besondere Locations sollte natürlich vorhanden sein ,)
16. Juli 2008 um 21:58 sarc(Quote)
Ach, du hast die tolle Sendung also auch gesehen? Dann kann ich mir die Mail ja sparen…
Btw, die “10 größten Haushaltskatastrophen” waren noch viel toller. Kratzer aus CDs probieren, ok, funktioniert. Aber der Satz “ganz wichtig, immer von innen nach außen polieren, damit man die Daten nicht verschiebt”… Da lag ich aufm Boden.
16. Juli 2008 um 22:00 Torsten Bentrup(Quote)
@jo: Taxi-Mythos 12: Sex im Taxi ist verboten.
Nein, es gibt durchaus Fälle, in denen der Taxifahrer bei vertrauenswürdigen Fahrgästen einen ausgedehnten Spaziergang bei laufender Uhr gemacht hat. Natürlich mit laufendem Taxameter.
Als Fahrer sollte man allerdings sehr vorsichtig sein, falls von potenziellen Sexualpartnern entsprechende Angebote zum “mitmachen” kommen. Es gab schon einige Fälle, bei denen hinterher der Vorwurf Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung im Raum stand.
16. Juli 2008 um 22:02 Torsten Bentrup(Quote)
@sarc: Da war ich grad in der Küche und hab fast das Geschirr zerschmissen. Datenverschiebung, sehr geile Erklärung!
16. Juli 2008 um 22:22 horstbert(Quote)
Galileo ist so unfassbar scheiße. Ich gucke mir die Grütze zwar an, aber ich fasse es nicht, wie dämlich diese Sendung ist.
16. Juli 2008 um 22:26 Torsten Bentrup(Quote)
@horstbert: Meine Entschuldigung ist die altertümliche Rundfunkausstattung. Mein Sat-Receiver kann nicht umschalten und der Videorekorder hat nur wenige Programmierplätze. Deshalb läuft er meist von den Simpsons bis zum Ende der Kassette durch. Der Großteil der Aufnahme wird dann im Schnelldurchlauf gesichtet.
Was ist Deine Entschuldigung?
16. Juli 2008 um 22:28 Informantin ;)(Quote)
Schön, dass du das gesehen hast!
Als ich das gesehen hatte, hab ich mir direkt gedacht, dass du da noch was zu zu sagen hast
16. Juli 2008 um 22:40 Moonwish(Quote)
Galileo…
Früher haben sie erklärt wie ein Kühlschrank funktioniert.
heute erklären sie, wie man einen kauft, setzen ein leicht bekleidetes Mädel rein und sagen welcher kälter ist.
16. Juli 2008 um 22:45 Torsten Bentrup(Quote)
…und machen daraus die Reihe “7 Bikinis in der Kälte, welcher Nippel kommt am besten zur Geltung”.
16. Juli 2008 um 22:46 Flo(Quote)
Der Beitrag mit den Datenverschiebungen auf CDs war echt der absolute Wahnsinn! “Von innen nach außen putzen, sonst kommt es zu Datenverschiebungen.” – Was sitzen da für Lullis in der Redaktion?!
16. Juli 2008 um 23:12 jo(Quote)
Flo: Gelangweilte Studenten/Praktikanten, die wenigstens etwas Spaß haben wollen? Was glaubst du, wie Planetopia entsteht? ,)
16. Juli 2008 um 23:50 Torsten(Quote)
Moonwish: Und dazu eine Serie über das aufregende Leben der Kühlschrankingenieure und -verkäufer.
16. Juli 2008 um 23:58 jo(Quote)
“KC Stuttgart – Die Kühlschrank-Cops”: Bei Verstößen gegen das Lebensmittelrecht verstehen Claudia S. und Mareike K. vom Ordnungsamt Stuttgart Nord keinen Spaß!
17. Juli 2008 um 08:08 trillian(Quote)
Wenn man eine CD reinigt, sollte man das wirklich radial von innen nach außen machen (oder von außen nach innen), weil Kratzer in der Richtung vom Laser als nicht so gravierend erachtet werden, wie tangentiale Kratzer. Ich denke, dass die da was verwuchselt haben.
17. Juli 2008 um 09:10 sarc(Quote)
@trillian: Es macht sicher Sinn, die Richtung zu bevorzugen, auch wenn in deiner Erklärung auch irgendwas durcheinandergewürfelt scheint (oder ich bin noch nicht wach…). Aber Datenverschiebung war halt einfach nur der Brüller…
Und zum Thema Planetopia… Ich mochte die Sendung. Zumindest, als Peter Huth noch regelmäßig auftrat. Ich hab selten nen so inkompetenten Fachmann gesehen. Mein persönliches Highlight war sein Scanner, mit dem er “das Internet” auf verwundbare Rechner abgesucht hat. Damit das eindrucksvoller aussieht, zeigt man natürlich groß an, welchen Rechner man grad untersucht. Und wie das im Internet so ist, gibts dann IPs zu sehen. Solche wie 294.178.652.921 *brüll*
17. Juli 2008 um 09:18 SunFire(Quote)
Hey, dem Peter Huth könnte ich noch alle IP-Adressen der Welt geben. Sind gepackt auch nur 4GB
Die funktionieren auch garantiert!!!!!!
17. Juli 2008 um 12:20 Taximan224(Quote)
Immer mit Uhr fahren ist auch Quatsch. Fahrten ausserhalb des Pflichtfahrtgebietes sind frei verhandelbar.
Uhr wird angemacht wenn das Ziel genannt wird?
Bei uns kann die Uhr angemacht werden, wenn der Besteller Kenntnis von der Ankunft der Taxe hat. Wird grad bei Kneipen gern gemacht…
Sex im Taxi? Kommt auf die Fahrgäste an
17. Juli 2008 um 13:26 Hazamel(Quote)
Galileo ist seit 2 Tatsachen sowas von raus:
1. Sie erklären wie Stahlplatten mit Hilfe eines Vakuums in Form gesprengt werden:
“Vakuum ist wenn kein Sauerstoff mehr vorhanden ist”
Ich seh schon ein, dass Stickstoff mit 78% ein vernachlässigbarer Faktor ist wnen es um Luft geht….
2. Galileo Mystery über das Moorleichen-”Mädchen” von Windeby. Erstens war das Monate vorher in allen Medien und zweitens hätte auch hier ein Blick in Wikipedia gereicht.
17. Juli 2008 um 15:56 Carsten(Quote)
Moin!
Passt nicht ganz zum Thema, aber ich hätte mal ne Frage aus aktuellem Anlass:
Was mache ich, wenn ich mich mal überwinde, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren und auf dem Rückweg fängt es an aus Kübeln zu schütten. Gibts Taxis, die Fahrräder transportieren können? Wenn ja: Wie finde ich die?
Und ist es zumutbar völlig durchnässt in ein Taxi zu steigen?
17. Juli 2008 um 16:50 Taximan224(Quote)
@ Carsten
Bei Anruf der Zentrale angeben das ein Fahrrad mitgenommen werden muss, die schicken dann ein passendes Auto.
Bei völlig durchnässter Kleidung kommts auch auf den Fahrer an.
17. Juli 2008 um 22:15 mm(Quote)
@Moonwish: german-bash.org ist toll
hab mich bei dem artikel auch sofort daran erinnert..
(muss grad nachdenken, ob ich zu viel im netz bin^^)
18. Juli 2008 um 01:53 heels(Quote)
Bei uns gibt es die Taxen in den unterschiedlichsten Farben. Für den Kunden mitunter anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, so bestehen dennoch einige Vorteile für den Unternehmer.
19. Juli 2008 um 12:18 Nicolas(Quote)
Der Taxibeitrag scheint ja auch ne Wiederholung zu sein, in Berlin kostet die Kurzstrecke bereits seit geraumer Zeit 3,50 Euro…
29. Juli 2008 um 22:38 Ulli F. aus L.(Quote)
Was ist denn nun richtig?
7. Frage: Müssen Taxifahrer Haustiere befördern?
Nein, sie müssen nicht. …
Focus 30/2008 schrub:
“Hunde duerfen ins Taxi.
Das ist so. Weigert sich ein Taxichaffeur, einen Fahrgast samt Vierbeiner mitzunehmen, droht ihm ein Bussgeld.(OLG Hamm, Az. 3 Ss OWi 61/92)”
30. Juli 2008 um 07:16 Torsten Bentrup(Quote)
@Ulli F. aus L.: Darüber habe ich mir tatsächlich noch nie Gedanken gemacht. Ich finde es selbstverständlich, daß ein Tier im Fußraum mitfahren darf, Ausnahmen sind aggressive Tiere oder schmutzige Tiere.
Allerdings wird man kaum einen Fahrer mit Angst vor Hunden zu deren Beförderung zwingen können. Und da es bei allen Urteilen auf den konkreten Einzelfall ankommt, würde ich die Focus’sche Verallgemeinerung mal für Blödsinn halten.
PS: Danke für das “schrub”!
31. Juli 2008 um 23:31 lr(Quote)
Kommt doch sicherlich auch aufs Haustier an. Mit nem Bernhardiner im Fussraum wirds eng und ne Königspython würde ich auch nicht in meinem Taxi mitnehmen.
1. August 2008 um 07:48 Torsten Bentrup(Quote)
Ich hatte schon einen zum Schutzhund ausgebildeten Rottweiler ohne Maulkorb. Und Herrchen wollte nicht mitfahren, weil sonst sein Bier verschalt…
Es war kein gutes Gefühl, aber wirklich Angst hab ich nicht gehabt. Und Schlangen sind eh niedlich, ohne Gift sowieso. Würgen tun im Taxi oder daneben so viele, das schockt mich nicht mehr.
PS: Hätte der Rottweiler auch nur das leiseste Anzeichen von Aggressivität gezeigt, wäre es mit der Ruhe wohl vorbei gewesen…
5. September 2008 um 01:29 TaxiIngo(Quote)
PS: Hätte der Rottweiler auch nur das leiseste Anzeichen von Aggressivität gezeigt, wäre es mit der Ruhe wohl vorbei gewesen…
Hätte der Hund gebissen ,würde Ich zurückbeissen
2. Februar 2010 um 22:48 exhibitionistin(Quote)
hallo, hab eure kommentare gelesen, und frage mich, ob sex imtaxi tatsächlich so wenig thema ist…
3. Februar 2010 um 17:14 Torsten Bentrup(Quote)
Ist es. Kommt leider viel zu selten vor…
3. Februar 2010 um 23:02 exhibitionistin(Quote)
würde ja bei einer fahrt gern mal ein bischen das blüschen öffnen und das röckchen hochziehen, aber wer weiß, was der fahrer dazu sagen würde..
4. Februar 2010 um 17:25 Torsten Bentrup(Quote)
Hmm, ich sag mal: “Tschakka!”.
Bei mir würdest Du zumindest keine negativen Reaktionen ernten. Höchstens einen leicht verwirrten Blick…