Anti-Statik-Schwänzchen

Und ich habe wirklich gedacht, diese Marotte wäre irgendwann ausgestorben. Oder wie es Ende der 80er mein Fahrlehrer ausgedrückt hat:

“Sowas funktioniert nur, wenn man sein Auto immer in Pfützen parkt.”

Anti-Statik-Schwänzchen

Hab ich ja ewig nicht mehr gesehen.

Hat sich denn immer noch nicht rumgesprochen, daß die Dinger nutzlos sind?

Nicht das Auto lädt sich auf, der Mensch ist das Problem.

21 Antworten zu “Anti-Statik-Schwänzchen”

  1. Georg S. sagt:

    Für was genau sollen die denn gut sein?

    Ich bin wohl zu jung, hab damit noch in keinster Weise Kontakt gehabt…

  2. Panic sagt:

    die sehen so modern aus, als kämen sie direkt vom TV-Shop

  3. Callinator sagt:

    Du steigst aus dem Auto aus und bekommst einen gewischt.. Sowas sollen solche teile wohl verhindern.. Kann aber nicht funktionieren, da man selbst aufgeladen ist, und nicht das Auto

  4. DayLight sagt:

    Rein physikalisch müsste man mdoch beim Aussteigen sich einfach an einem Metallteil festhalten, dann sollte es zu keiner größeren Entladung mehr kommen?

  5. Torky sagt:

    ^ korrekt.

  6. Fincut sagt:

    Natürlich bringen die Dinger etwas. Man muss beim aussteigen einfach nur eine Hand an der Karosserie lassen und schon zwackt es nicht mehr.

  7. Matthias sagt:

    Ah, die sind gegen das “eine gewischt bekommen”… als kleines Kind dachte ich immer, die wären eine Art (ebenso nutzloser) Extra-Blitzableiter. ;)

  8. spätburgunder sagt:

    @fincut, matthias: Nein, die Dinger bringen nix (insofern sind wie tatsächlich nutzlos). Hand an die Karosserie und schon kriegt man keine gewischt mehr. Und zwar mit oder ohne diese Deppenstreifen.

  9. Anke W. sagt:

    Die Dinger sehe ich noch recht häufig.

    Wenn ich beim Aussteigen an die Karosserie lange kriee ich, je nach Kleidung, erst recht einen gewischt. was mache ich falsch?

  10. Stefan sagt:

    Diese Bänder dienen meines Erachtens dazu, das statische Aufladen des Autos zu verhindern. Würde ein Funke auf die Zapfpistole überspringen, könnte das ein mehr oder weniger lustiges Feuerwerk geben. Bei der Formel 1 gibt es doch auch solche Bänder, nur dass diese am Halteplatz in der Box am Erdboden montiert sind und nach oben ragen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Ableitwiderstand der Reifen in manchen Fällen zu hoch ist, um das Fahrzeug sicher zu entladen und man dann eine zusätzliche Erdung benötigt.

  11. The Renitenz sagt:

    Das ist immer so bei urbanen Legenden: Sie sterben nie aus :-)

  12. PaB sagt:

    @Anke W.

    Tür öffnen – Hand auf z.B. den oberen (metallischen) Rahmen der Tür legen UND dort liegen lassen – dann aussteigen und ERST DANN, bei Bodenkontakt, die Tür loslassen.
    Zehntausendfach erprobt – funktioniert.

  13. Fiona sagt:

    Meist sind es doch eh die Sitzbezüge, die zwar toll ausschauen einen aber grauenvoll aufladen.
    Noch besser die Lammfellbezüge die sich dann als 100% Polyamid heraus stellen und unsereins wundert sich immer warum das haar heut wieder so füllig liegt.
    Jedenfalls kann ich sagen das dingens bringt nüx, kennt da nämlich auch so einen superschlauen der das besser wusste und wahrscheinlich heut immer noch welche gewischt bekommt ^^

  14. Eric sagt:

    Ich dachte immer die sind dafür da damit beim Blitzeinschlag die Reifen nicht platzen.

  15. jonas sagt:

    ich hab noch nie einen gewischt bekommen beim aussteigen.
    Was mach ich falsch ? ;)
    ich denk auch ma das sowas nur bei komischen sitz-bezügen passiert

  16. Thor sagt:

    @ Stefan
    Meines Wissens dienen die Teile bei der Formel 1 aber nicht dazu um das Fahrzeug zu erden, sondern um eine genaue Zeitmessung des Boxenstopps fürs Fernsehen zu erlauben, oder bin ich da falsch informiert?

    Es bilden sich auch im Tank nicht soviele Gase, das das Auto gleich explodieren würde bei einem kleinen Funken. Das ist auch so eine urbane Legende…

  17. Nachtfalke sagt:

    Jedes Jahr sterben ca. 12 Milliarden Menschen weltweit dadurch, dass sie eine gewischt kriegen während sie aus dem Auto aussteigen. Die Dunkelziffer ist sogar noch um einiges höher.

    Diese Deppenstreifen sind das einzige Hilfsmittel gegen tödliche statische Aufladung und Manta-Fahrer-Witze.

  18. Banger sagt:

    @Thor: nein, in der Formel 1 sind die Streifen wirklich dazu da, um einen Potenzialausgleich zwischen Fahrzeug und Tankrüssel zu schaffen. In dieser Hinsicht wirken sie ähnlich wie die Deppenstreifen. Letzgenanntere bringen aber in Sachen “beim Aussteigen einen gewischt kriegen” keinen Vorteil, da sie nur das Ladungspotenzial zwischen Fahrzeugkarosse und Erde ausgleichen, nicht aber zwischen Fahrzeug und Fahrer – der ist nämlich im Normalfall isoliert und lädt sich durch die Reibung an dem Sitzbezug (aus Kunststoff) statisch auf, was sich bei Berührung mit dem Fahrzeugmetall entlädt.

  19. Jagolina sagt:

    Irgendwo in einem stillen Kämmerlein trifft sich alljährlich der “Club der Autofahrerverarscher e.V.” und denkt sich wundervolle Geschichten aus, die innerhalb kürzester Zeit unter den besonders bescheuerten Dummbeuteln die Runde machen.

    Neben den hier genannten Antistatikstreifen ist wohl die Nummer mit der am Rückspiegel baumelnden CD, die verhindern soll, dass man geblitzt werden kann, der größte Erfolg dieser perfiden kleinen Gruppe.

    Respekt! Ich würde sehr gern Mitglied in diesem Club werden!

  20. GammaGandalf sagt:

    Ich bin auch der Meinung diese Dinger bringen absolut nichts
    Bin ja nun schon lange genug Schrauber und ich habe schon sehr oft mal eine gezogen bekommen und egal bei Fahrzeugen mit den Dingern oder Ohne
    Aber wers schick findet oder meint so was haben zu müssen der solles sich ruhig anbauen

  21. Thorsten sagt:

    Und ich habe immer gedacht, die wären gegen Übelkeit/Reisekrankheit.

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