Taxiraub Paradox

Hmm, normalerweise schlagen die Hinweise auf interessante Taxi-Fundstücke immer zeitgleich beim Frankfurter Taxiblogger und mir auf. Und üblicherweise ist es dann schon bei Frank online, wenn ich mich endlich dazu entschließe, was zu schreiben.

Diesmal offensichtlich nicht. Und da gleich zwei Tippgeber geschrieben haben (Danke an Flo und Jan) und die Geschichte zum Glück gut ausgegangen ist, hier die beiden (fast gleichlautenden) Artikel:

www.shortnews.de

www.wdr.de

Noch kürzer: Ein Taxifahrer wird geschlagen und ausgeraubt, rennt hinter dem flüchtenden Täter her und entreisst ihm seine Börse. Also, nicht nur die des Fahrers, sondern gleich auch die des Täters.

Anschließend geht die Verfolgung umgekehrt. Der Taxler springt in seinen Wagen, verschließt die Türen und ruft die Polizei. Als die ankommt, findet sie einen Räuber vor, der verzweifelt versucht, seine Brieftasche wiederzubekommen.

Wie gesagt, diesmal ist es mehr als gut gegangen. Aber normalerweise verfolgt man keine gewalttätigen Räuber auf eigene Faust.

Die Wahrscheinlichkeit, daß dieser dann brav seine Beute rausgibt ist recht klein. Viel häufiger wird er sich mit allen Mittel wehren. Für ein paar Euro Wechselgeld riskiert man nicht sein Leben.

Punkt.

PS: Momentan häufen sich die Linktipps. Kommt alles noch die nächsten Tage!

4 Antworten zu “Taxiraub Paradox”

  1. Ben sagt:

    D.h. ich hab als Taxiräuber eigentlich nix zu befürchten?

  2. Torsten Bentrup sagt:

    Nein, das heißt, das es Aufgabe der Polizei ist, Dich als Taxiräuber zur Strecke zu bringen. Helden sterben früh.

  3. Smou sagt:

    PS: ist ein räuber nicht immer gewalttätig? sieht eher wie n dieb aus…

  4. Torsten Bentrup sagt:

    “Geschlagen” würde ich schon durchaus als “gewalttätig” bezeichnen, oder? :)

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