Abzug der Briten

Eigentlich dachte ich ja, meine Meinung zum geplanten Abzug der britischen Truppen aus Paderborn wäre jedem klar… Aber wenn jetzt ständig und auf allen Kanälen die Frage danach gestellt wird, kann ich direkt mit einem Wort antworten:

Scheiße!

Okay, ich kann auch etwas weiter abschweifen. Offiziell ist die Rede von 2015-2020 als Abzugstermin. Inoffiziell haben wohl schon die ersten zivilen Angestellten ihre Kündigung für 2013 bekommen. Schon dann dürfen wir also mit deutlich weniger Soldaten und deren Familien rechnen.

Und das ist dann wirklich schon bedrohlich nahe. Vor ein paar Wochen hätte ich noch gesagt, daß nach den Investitionen in den Truppenübungsplatz in Sennelager sicher noch 20-30 Jahre verbleiben. Wird wohl nichts.

Für die Taxiunternehmen und -fahrer in Paderborn fällt damit zwar eine “Stressquelle” weg, aber eben auch eine ziemlich beträchtliche Zielgruppe. Wenn unsere Briten feiern, fahren sie viel Taxi. Und das im Gegensatz zu vielen anderen auch schon am frühen Abend. Den Wegfall kann man dann auch nicht mehr in den typischen Stressstunden kompensieren.

Zusätzlich stehen eben auch etliche Arbeitsplätze nicht nur im Taxigewerbe sondern auch in vielen anderen Branchen auf dem Spiel: Hotels und Gastronomie, viel Geld haben die Briten auch im Autohandel oder den Elektronikmärkten gelassen. Und natürlich werden auch die normalen Supermärkte darunter leiden, nicht alle kaufen in der NAAFI ein.

Und all die Arbeitnehmer, deren Job auch dort wieder wackeliger wird, haben zukünftig auch nicht mehr die Kaufkraft wie heute noch.

Und ratet, wo dann zuerst gespart wird: Richtig, Kneipe und Taxi.

Ein Teufelskreis. Und leider sind unsere Lokalpolitiker meiner Einschätzung nach nicht in der Lage, irgendeine ernsthafte Herausforderung zu meistern. Von dort ist also auch keine Hilfe zu erwarten.

Tja, bleibt also Fatalismus. Irgendwie wird es schon weitergehen. Eine gewisse Anzahl Taxifahrer werden sicher weiter gebraucht und wahrscheinlich werde ich nicht zu denen gehören, die arbeitslos werden. Hoffentlich.

38 Antworten zu “Abzug der Briten”

  1. Hallo Taxi Freund sagt:

    Ach und wenn du arbeitslos wirst dann auch nicht schlimm!!!!!!!!!!!
    Dann kommst du zu Hallo Taxi Xxxxx die einzige Firma die wird weiterbestehen !!!!!!!!!!!!!!!
    Oder wirst du Stamm Fahrer von Pascha Sauna oder Hotel Xxxx :-) :-) :-)

    Wier werden sehen ob das veroerffentlichrt wird :-)

  2. Torsten Bentrup sagt:

    Soviel Langeweile, Herr “Kollege”? Bitte kein Spam.

  3. Ohrenstöpsel sollen helfen! sagt:

    Jaja,so ist das mit den Manisch-Depressiven: Grössenwahn (kann auch kleine Asiaten treffen) kommt vor dem Fall.

    Wenn die Kuh geschlachtet ist, kann man sie nicht mehr melken.
    Aber wie sollte man das ausgerechnet einem Inder erklären?

    Thorsten, wie definiert der Duden eigentlich Kollege?

  4. Torsten Bentrup sagt:

    @Ohrenstöpsel: Ich finde, daß in diesem Fall weder Herkunft noch Krankheitsbild eine Rolle spielen. Eigentlich hab ich zum “Kollegen” auch schon mehr als genug gesagt. Das Problem wird sich hoffentlich schnell erledigen, der “Kollege” wird den Abzug der Briten sicher nicht in der jetzigen Position erleben.

    Das “Kollege” resultiert übrigens aus seinen Mails, in denen er mich immer so tituliert. Nein, mit der dudenschen Bedeutung hat das sicher nichts zu tun.

  5. M. Peters sagt:

    In deiner Aufzählung hast du die Puffs vergessen.

    “Und leider sind unsere Lokalpolitiker meiner Einschätzung nach nicht in der Lage, irgendeine ernsthafte Herausforderung zu meistern. Von dort ist also auch keine Hilfe zu erwarten.”

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, dass jemand die weitere Besatzung seines Landes fordert ;)

  6. Norbert sagt:

    Ach Torsten, ich glaube zuerst wird es die Aushilfsfahrer erwischen;)
    Und da du solcher ja nicht bist, kannst du glaub ich erstmal beruhigt bleiben.

    Für mich wäre das schon schlimmer, weil ich Teile meines Studiums damit finanziere, aber das wird schon werden:)

    @M.Peters: Viele sehen die Briten nicht mehr als Besatzer an, sondern als “Freunde” (ja solche gibt es eben auch”, als Nachbarn oder eben als potentielle Kaufkraft. Und man darf eines nicht vergessen: Wenn es noch so viele Briten gibt, die negativ auffallen, es gibt etliche die positiv auffalen oder sich eben ganz normal benehmen (ist zumindest mein Eindruck)

    @Torsten: Danke für den Kommentar zum Taxi-Freund, ich hab Samstag erst erlebt mit welcher Sichtweise die durch die Stadt brausen:D

  7. Sonst stiller Leser sagt:

    Lieber Torsten,

    ich lese schon sehr lange deinen Blog, nur still.

    Da sich in letzter Zeit aber so viele Trolle hier bewegen, möchte ich mal was loswerden.

    Trolle sterben von alleine. Durch Ignoranz.
    Es ist dein Blog. Einfach löschen, was nicht passt und fertig.
    Keine Antwort, keine Reaktion.

    Jede Antwort, jede Rechtfertigung ist nur ein Grund für die weiter zu machen.

    Ich meine, über den Beitrag des “Hallo Taxi Freund” musste ich sehr lachen, weil er jedes Klischee erfüllt.

    Aber der Ohrenstöpsel Beitrag gehört einfach nur kommentarlos gelöscht.
    Es gibt leider immer wieder Menschen, die meinen irgendwo aufschlagen zu müssen, um nur zu meckern. Sie Lesen deinen Blog voller Hass und Neid und suchen nach gründen ihren Unmut hier ausdrücken zu müssen.

    Dann macht auch das Bloggen keinen Spaß mehr!
    Man schreibt immer mit so einem unbewussten Gefühl. Ob das, was man jetzt wieder schreibt, nicht irgendwem passt. Wartet auf die mecker Kommentare.

    Das nervt.

    Ich habe es irgendwann aufgegeben mich mit solch unbelehrbaren Mitmenschen rum zuschlagen.
    Ich habe Ihre Beiträge kurzerhand gelöscht oder gar nicht erst veröffentlicht.

    Es geht nicht um andere Meinungen oder kleinere Kritiken.
    Um vieles bin ich in meinem Blog auch dankbar. Um andere Ansichten, die mich hier und da auch mal umdenken lassen.

    Wenn aber einer dauerhaft was an mir zu Kritisieren hat, dann muss er nicht hier herkommen.

    Dein Blog ist deine Wohnung, in der du deine Geschichten erzählst.
    In der du das Hausrecht hast. Und wenn immer einer zu Besuch kommt, der nur vorhat zu meckern, der gehört einfach auf die Straße gesetzt.

    So lange bist er merkt, dass er mit seinem Verhalten nicht gewünscht ist.
    Glaube mir, auch ein Troll merkt so was irgendwann und geht wen anderes nerven.

  8. Torsten Bentrup sagt:

    @M.Peters: Stimmt, das eine noch wirklich gut besuchte Bordell hab ich vergessen. Aber seitdem die wieder komplett auf Taxifahrer-Verarsche (naja, als Quasi-Monopolist können sie es sich ja auch leisten) umgestiegen sind, wäre es in meinen Augen (ja, ich bin da parteiisch) nicht schade drum.

    Und als Besatzer nehme ich die Briten in Paderborn ganz sicher nicht wahr. Da sind ein paar Arschlöcher unter den Soldaten. Und deutlich mehr von denen sind einfach “annoying”, also nervig, ärgerlich, belästigend. Ein paar sind auch gefährlich. Erklärbar durch den Umstand, daß es sich bei den meisten Soldaten eben um Teenager handelt, die außer der Army überhaupt keine Zukunftsaussichten hätten und erst in der Army überhaupt erste Erziehungsversuche erleben…

    Und natürlich gilt wie bei jeder Form der Verallgemeinerung: Bullshit! Natürlich gibt es auch jede Menge total netter Briten in Paderborn.

    Besatzer ist definitiv das falsche Wort. Höchstens einer von Hundert hat auch nur ansatzweise die Attitüde sich als ein solcher aufzuspielen. Die allermeisten freuen sich einfach, hier zu sein (ich weiß nicht mehr, wie oft ich schon gehört habe, um wieviel besser Paderborn als $StadtInGB ist).

    @Norbert: Bitte schreib mir doch mal privat, was da bei “Taxi-Freund” wieder los war.

    @Sonst stiller Leser: Soweit bin ich noch nicht. Und an der Mailadresse sehe ich, daß es sich um einen geschätzten Kollegen handelt, der die momentan unerträglichen Zustände durch die Machenschaften des ersten Kommentators sehr genau kennt. Ich hab meine Meinung dazu geäussert und damit ist es für mich erledigt. Ja, über das Ziel hinausgeschossen. Aber ich weiß zumindest, daß es wirklich nur der Frust über die Verbrechen der letzten Monate und die Unfähigkeit der Justiz, dem Treiben ein Ende zu bereiten.

    Inzwischen ist man zur Sachbeschädigung übergegangen (Reifen zerstechen bei der Konkurrenz) und kauft Zeugen, um sich irgendwie der juristischen Konsequenzen der eigenen Taten zu entledigen. Das wird nicht ewig funktionieren, aber es verzögert einfach das Ende, das alle “guten” Taxifahrer sich wünschen. Und da baut sich Frust auf.

    Aber eines ist klar: Wenn der Troll (erster Kommentar) noch häufiger auftritt, wird er gnadenlos gekickt.

  9. Flo sagt:

    Ich bin ja leidenschaftlicher Leser deines Blogs und zuschauer der Lokalzeit OWL. In der haben sie natürlich auch ausführlichst über den Abzug der Briten berichtet und ebenfalls dargestellt das die Paderborner Briten gar nicht abziehen wollen.

    Dagegen spricht zum einen die Integration in die Gesellschaft (was die Army natürlich reichlich wenig interessiert) aber im wesentlichen das die Senne das größte Übungsgelände der Briten in Europa ist und gerade erst modernisiert wurde.

    Ich glaube da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen und bin mal gespannt was da noch kommen wird. Mein Baugefühl sagt mir, dass Paderborn der letzte “besetze” Ort der Briten in Deutschland bleiben wird und das sich daran in den nächsten 10-20 Jahren auch nichts ändert. Vielleicht wird der Stützpunkt etwas umstrukturiert, aber ich glaube er wird (vorerst) bleiben.

  10. Torsten Bentrup sagt:

    Ich drücke die Daumen. Für uns, die Region und auch für die Briten, die sich hier größtenteils wirklich wohl fühlen. Die gerüchteweise Kündigungen der Zivilmitarbeiter lässt mich aber Schlimmes befürchten. Wir können uns nur überraschen lassen.

    Letztendlich werden wir sicherlich noch lange Zeit als Übungsgelände für alle Nato-Truppen fungieren. Schaun wir mal.

  11. Thomas sagt:

    Ach, mach Dir mal keine Sorgen. Die Stadt Paderborn wird schon eine Möglichkeit finden, den Einwohnerverlust wieder zu kompensieren. Immerhin geht es hier auch um Zuschüsse von Bund und Land, die man nur ab einer bestimmten Größe bekommt.
    Die Stadt Nienburg a. d. W. zum Beispiel, hat die frei werdenden Wohnflächen nach dem Abzug der Engländer an Deutsch-Russen, Kurden und Sinti und Roma vergeben. Seitdem scheint es da sehr munter herzugehen ;)

  12. Moritz sagt:

    Eben. Wie Thomas schon sagt, die Flächen werden ja auch nachgenutzt durch Neubürger. Es wird also natürlich ein großer Einbruch da sein, zu einem gewissen Teil kommt aber eben auch Ersatz (zugegeben: das Taxigewerbe wird davon wohl am wenigsten profitieren).

    Siehe Osnabrück: Da sind die letzten Briten letztes Jahr abgezogen, seitdem werden die Kasernen in Wohnhäuser und Gewerbe umgewandelt, und das erfolgreicher als erwartet.
    In Lotte (Vorort 10 km vor Osnabrück, in NRW) wahr einmal eine “NATO-Siedlung” in der Hunderte Briten (Familien der Soldaten) wohnten. Nach deren Abzug hatte man große Angst, diese Wohnblöcke würden zu einem sozialen Brennpunkt und jahrelang leer stehen. (Übrigens waren die auch erst wenige Jahre vor dem Auszug der Briten komplett saniert worden).
    Nach grade mal einem Jahr ist aber fast alle Wohnfläche dort vermietet, die Kindergartengruppenzahl im Ort musste verdoppelt werden, die Schule muss u.a. deshalb anbauen. Inzwischen wohnen Hunderte neuer Bürger dort (bei nicht mal 5000 Einwohnern). Diese aber sind im Gegensatz zu den Briten mit ihren eigenen Geschäften und Einrichtungen vorteilhaft für den Ort. Zugegeben: Es sind oftmals Deutschrussen etc., aber eben sehr viele junge Familien, die ein Ort ja braucht.

    Sowas ist also auch eine große Chance für einen Ort. Natürlich aber sind die Voraussetzungen in Paderborn und Taxifahrern hilft das alles am wenigsten.

  13. Thomas' sagt:

    Krass, ein Namensvetter, der genau das gleiche geschrieben hat, was ich wollte :o

    Ich sehe das auch problematisch. In Soest wurden die Grundstücke der Briten nach deren Abzug zu massenweise billigen Immobilien, die dann im Ghetto “Englische Siedlung” geendet ist. Das ist kein schönes Eck. Am besten wäre es das Gebiet nach dem Abzug einzuebnen und ein Industriegebiet oder einen Park/Sportstätte dahin zu bauen. Alles besser als ein Ghetto…

  14. Nicolai Hähnle sagt:

    An dieser Stelle wäre es angebracht, einen Schritt zurück zu machen und nachzudenken. Denn während unsere Regierung selbstgefälligt den “Wachstum XL” herbeifeiert treten weltweit Sparpakete in Kraft. Auch in Großbritannien – ein Schelm, wer da eine Verbindung zu den Soldaten in Paderborn sieht. Hier sieht man dann schön am lebenden Beispiel, wie diese von fast allen Seiten gelobte Sparpolitik das Potential in sich birgt, alle schöne Wachstumshoffnungen zunichte zu machen.

    @Torsten: Ich weiß nicht, ob du schon mal von Modern Monetary Theory gehört hast, aber das könnte für dich interessant sein. Eine gute Einführung bietet das Buch “7 Deadly Innocent Frauds” von Warren Mosler: http://moslerforsenate.com/wp-content/uploads...
    und dann das “billy blog”: http://bilbo.economicoutlook.net/blog/
    Ich habe mein Verständnis der Thematik auch mal auf Deutsch niedergeschrieben, der Link zu einem meiner Texte zum Thema sollte sich hinter meinem Namen verbergen.

  15. Marco sagt:

    Andererseits muß man die Briten verstehen: Was SOLLEN sie überhaupt noch hier?

  16. xy sagt:

    Zur Not wirst du einfach Busfahrer, die fehlen im Moment meiner Meinung nach stark…

  17. Thomas sagt:

    @Thomas: *hach* Nicht nur Brüder im Namen, auch Brüder im Geiste ;) :)

    @Moritz: Naja, Osnabrück/Lotte scheint ja ein positives Beispiel für die Nachnutzung zu sein. Schön, wenn es überall so wäre. Nienburg hingegen schein unter den Nachmietern, die sich regelmäßig regelrecht bekriegen durchaus zu leiden :S

  18. Norbert sagt:

    @Marco: Naja, die Senne ist glaub ich der größte Trainingsparcour (schreibt man das so?), den die Briten noch haben. Und hier trainieren sie ganz stark für den Einsatz in Afghanistan etc.

  19. Exil-Paderborner sagt:

    Krass, dass wir denen wirklich noch ne Träne nachweinen…

    Alle zurück auf die Insel oder von mir aus nach Afghanistan/Afrika, Hauptsache weg, endlich :-)

    Und Taxifahrer werden schon überleben – Wer will sich heute noch ein eigenes Auto leisten, ich jedenfalls nicht.

  20. Ohrenstöpsel sollen helfen! sagt:

    Erde tu dich auf und verschluck mich!
    Momentan ist es an unseren Taxiständen nicht mehr erträglich.
    Ständig hört man Gewaltandrohungen und manche werden sogar in die Tat umgesetzt.
    Ich bevorzuge momentan noch den diplomatischen Weg und entziehe mich, indem ich die Türen verschliesse und verschwinde.
    Aber ist das die Lösung des Problems?
    Durch den Abzug der Briten entfällt eine große Einnahmequelle und die Nachricht darüber, dass das schon sehr bald stattfinden wird, lässt die Situation nicht rosiger werden.
    Im Gegensatz zum Handel oder zur Gastronomie treffen bei den Taxlern die konkurrierenden Firmen täglich aufeinander.
    Da muss ich mir die Frage stellen:
    Wie lange will ich mir das noch angucken?
    Welcher Job könnte noch Spass machen? Wo werden Fahrer gebraucht?
    Ich vermute, dass sich die damalige Situation nicht wieder herstellen lässt.

  21. Joachim sagt:

    @Norbert

    Die Senne ist ein Truppenübungsplatz. Wenn die Britten diesen aufgeben, könnte ich mir gut vorstellen, dass die BW dort was macht und dafür einige andere kleine Truppenübungsplätze schließt. Ebenso was die Kasernen der Briten angeht. Ich denke da gibt es einige BW Standorte die in einem deutlich schlechterem Zustand sind und sich dort evt. konsolidieren lassen.

  22. Tiffy sagt:

    NAAFI, ist das ein Supermarkt für original britisches Futter? Und hast Du schon einmal einen von innen gesehen?

  23. Tiger sagt:

    Sobald die Briten hier mehr und mehr weg sind wird das ein oder andere Unternehmen sehr Wahrscheinlich schließen müssen vielleicht das ein oder andere sogar noch eher ….

    Bis dahin lieben Gruß noch Tiger

  24. Bernd sagt:

    Bei euch gibt es beim Abzug der Besatzungsmacht Probleme, daß sie z.B. nichts mehr kaufen, bei uns dagegen bestand das Problem, daß sie dann nichts mehr verkaufen! Wo soll ich mir heute nur für wenig Geld eine Kalaschnikow samt Munition kaufen oder einen 20l-Kanister Sprit gegen eine Flasche Fusel eintauschen?

  25. Mariha sagt:

    Tja, jetzt kann man ja eigentlich froh sein, dass der “Freund” sich hier echauffiert hat, so weiß man wenigstens ganz genau wo man nicht anrufen sollte, hehe. Zitat Internetseite: ” Seit Jeher werden Personen aller Altersklassen und Nationalitäten sicher und schnell zu Ihrem Zielort geführt.” hat mir am besten gefallen. Ihr fahrt wahrscheinlich keine Migranten, Rentner sind ebenfalls ausgeschlossen, und langsam seid ihr auch noch, wie könnt ihr da noch überleben, *untermtischliegvorlachen*.

    Übrigens wird “seit jeher” klein geschrieben

  26. Mariha sagt:

    @Freund: Bitte, feil noch etwas an deiner Rechtschreibung.

  27. Mariha sagt:

    @Freund: Bitte, feil noch etwas an deiner Rechtschreibung.

    Und an der Grammatik. Dankeschön!

  28. Hallo Taxi Freund sagt:

    (Jetzt bin ich mir grad nicht mehr sicher, ob sich da nicht jemand einen schlechten Scherz erlaubt. Ich sagte ja bereits, daß so ziemlich jeder seriöse Taxifahrer aus sehr vielen Gründen einen ziemlichen Haß auf dieses Unternehmen hat. Deshalb bitte einfach ignorieren, ich lass es trotzdem drin bis sich besagter Geschäftsführer bei mir meldet und bestätigt, daß mein Verdacht wahr ist. TB).

    Was fuer komische Leute doch sind hier :-) :-) :-) !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich bin selbst Auslaender und Migrant und ganze Firma ist mit Auslaender und Migrant als Arbeiter und warum soll ich nicht fahren???? Seit Jeher wenn Firma besteht wir fahren Allees und Jeden ueberhall wohin will!!!!!! :-) :-) :-)

    Mariha du hast auch neue Name Joppe :-) :-) !!!!!! Vermutlich ist nur neidisch weil Hallo Taxi Xxxxx hat neue Auto und gute Cheff :-) :-) :-) !!!!

    Einfach anrufen und ausprobieren!

  29. Panic sagt:

    hat was von slapstick :(

  30. Andi sagt:

    Haben wir in Bremerhaven mit den Amis schon hinter uns. Und da war es auch so, dass die Stadt merklich in ein riesen Loch gefallen ist, welches die Amis kulturell und vor allem aber wirtschaftlich hinterlassen haben. In der Zeit danach hat sich die Anzahl der Taxen hier meines Wissens nach und nach halbiert. Und Kneipen etc. hatten natürlich auch ihre Umsatzeinbrüche.
    Hat denn auch lange gedauert, bis sich die Stadt davon wieder ein bisschen erholt hat, nachdem man dann auf neue Konzepte (Tourismus) setzte.

  31. Torsten Bentrup sagt:

    @Tiffy: Auch. http://www.naafi.co.uk/ ist der offizielle Supermarkt der britischen Army, wir haben zwei davon in PB und Sennelager. Besonders der zollfreie Einkauf von Zigaretten und Alkohol ist dort interessant, ich war allerdings noch nie in einem drin.

    @Mariha: Das “seit Jeher” ist wirklich eine wunderschöne Formulierung. Vor allem wenn man bedenkt, daß bis Anfang des Jahres hinter dem Namen wirklich ein gutes, seriöse Unternehmen stand. Erst seit der Übernahme beschäftigen sich so ziemlich alle Behörden damit und versuchen, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Der frühere Besitzer hat seitdem sicher schlaflose Nächte und verflucht den Tag, an dem er sein Unternehmen verkauft hat.

    @Panic: Deswegen mein Kommentar. Der Geschäftsführer ist zwar (auch per Mail) extrem merkwürdig. Aber ich kann grad nicht glauben, daß er sich hier so zum Affen macht. Wir werden sehen, ob es da noch Reaktionen gibt.

    @Andi: Genau das macht mir Sorge. Wir sind zwar mit Industrie und damit Geschäftskunden ganz gut versorgt, aber die Nachtschicht wird sehr leiden. Tourismus in Paderborn? Das war bisher fast ausschließlich bestehend aus den Familien der Briten. Und ich sehe keine Möglichkeit, das ernsthaft zu ändern. Ich mag PB, aber als touristisches Ziel würde ich diese Gegend nun wirklich nicht sehen.

  32. elwood sagt:

    Zum Thema Briten: Ist wirklich schade und es wird einiges verloren gehen. Welche Probleme es geben kann, kann man am Beispiel Büren – Nato Kaserne sehen.
    Zum Thema anderes Taxi-Unternehmen: Wenn ein Mitbewerber Lust hat, das Impressum der Freunde ist unvollständig und wartet auf eine Abmahnung.

  33. MsTaxi sagt:

    Wir hatten den Einbruch, der PB bevorsteht, bei uns in der Region Anfang der 90er Jahre. Binnen ca. 5 jahren wurden im Umkreis von ca. 40km sage und schreibe 5 (!) US-Kasernen geschlossen, in denen in hohen Zeiten bis zu 100.00 (!) GI’s untergebracht waren. Viele FEhler wurden gemacht, was die freiwerdenden Flächen und Wohnungen angingen, naja :-( .

    Bei Gastronomie kann man sagen, setzte ein massiver Schrumpfungsprozess ein. Das Taxi-Gewerbe hat überlebt, aber auch nur, weil man zu den hohen Zeiten keine Anträge auf Erhöhung der Anzahl der Lizenzen gemacht hat, daher haben wir hier derzeit den Schnitt 1 Taxi je 1.000 einwohner, das rechnet sich wirtschaftlich gerade noch so, wenn man alle möglichen Zusatzangebote (Kurier, Krankenfahrt) dazu nimmt. Wen es wirklich hart gebeutelt hat mit dem Abzug waren die Leihwagenunternehmer (ich will jetzt hier nicht die allte Diskussion ums Für und Wider von “Mini-Cars” lostreten), aber Fakt bleibt Fakt: Von den Billig-Konkurrenten gingen 3 Unternehmen pleite.

    LG aus dem Urlaub, hab halt nur grad mal reingeschaut in den Blog

  34. Ly sagt:

    Koblenz als ehemals größte Garnisonsstadt Europas verlor viele Soldaten und wirtschaftliche Kraft nach dem Ende des kalten Krieges, aber die Stadt hat es ganz gut geschafft sich als wirtschaftliches Oberzentrum besser zu positionieren. Die Kaserne der Pioniere wurde zur neuen grösseren Uni ausgebaut, andere Kasernen haben heute VHS und Musikschule, Sanierten Wohnraum sowie Neubauten, auch Einfamilienhäuser auf dem Gelände, eine Kaserne wurde von Industrie zur Erweiterung gekauft.

    Insgesamt sind die Befürchtungen unter die 100.000 Einwohner zu rutschen nicht eingetreten, statt sehr vieler Soldaten besonders Sonntags beim ankommen HBF fahren mehr Studenten am WE nachts.

    Die Altstadt mit den Kneipen ist insgesamt aufgewertet worden was viele von außerhalb zieht, Kulturleben hat zugenommen, bringt auch Kunden.

    Allerdings haben wir auch Tourismus, auch da wurde gut ausgebaut, und das geht weiter.

    Ich drück euch alle Daumen dass eure Stadtoberen kreativ und mit Innovationskraft für euch Paderborner vorgehen

  35. andi160 sagt:

    @freund.. einfach anrufen und ausprobieren???… Ahhh hab meiner Tochter (17), nebst Freundinnen, bei androhung schwerster Strafen (facebook entzug wirkt wunder :D ) verboten genau DIES zu tun, egal bei was für Wetter, Uhrzeit, Ort oder sogar Kontinent.

    “fahren Allees und Jeden ueberhall wohin will!”.. du meinst bestimmt BEAMEN.. hehe..

  36. Tom sagt:

    Na nu wartet mal ab – bis vor 2015 ist in GB wieder Wahl ;-) Mal sehen, wie sich Mr. Cameron hält.

  37. Petra Osterhofen sagt:

    Gute Reaktion auf die Grammatik und Rechtschreibung ;-) Und was soll’s, seid dich froh, dass die Briten abziehen.

  38. Casino sagt:

    schade um die fish and chips

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