Wenn Hemingway das erlebt hätte…

Obwohl, wahrscheinlich sind es eh nur meine schmutzigen Gedanken:

Cock-Tails

Andererseits war der Innenraumgestalter doch ein wenig ungeschickt in seiner Worttrennung. Auf jeden Fall ist es wohl gut, daß unsere britischen Soldaten eher weniger ins “Hemingways” gehen.

Davon abgesehen sollen die Cocktails dort aber ziemlich gut sein.

Übrigens: Sagt mir doch bitte Bescheid, wenn Ihr irgendwann in ein paar Jahren mal einen Briten mit Vornamen “Torsten” trefft. Dann hätte meine Kundin letzte Nacht nämlich nicht gelogen. Sie hat mir versprochen, ihren Erstgeborenen nach mir zu benennen.

Zum einen, weil sie den Namen noch nie gehört hat und ihn toll, ausgefallen und exotisch fand. Und auch, weil ich immer noch nett war, als ihre Freundin sich die Seele aus dem Leib gekotzt hat. Im Taxi! Wir waren aber auch alle froh, daß der mitgebrachte Plastikbeutel dicht hielt. :D

19 Antworten zu “Wenn Hemingway das erlebt hätte…”

  1. Andi sagt:

    da bist du wohl einfach zu versaut… schließlich ist ein cock in erster linie immer noch ein hahn… und solange man im englischsprachigen raum das wort goldbroiler nich ausgefallen, exotisch und supi findet, wird sich das auch nicht so schnell ändern ;)

  2. Torsten Bentrup sagt:

    Du darfst nicht vergessen, daß meine Englisch-Kenntnisse maßgeblich vom Umgang mit jungen, britischen Soldaten beeinflusst sind. Und von denen hat sicher noch nie jemand an Hähne gedacht, wenn er Cock gesagt hat. Ganz sicher! :D

  3. dokmok sagt:

    Die Worttrennung ist super… Wird aber noch übertroffen von der Erzählung eines dichten Plastikbeutels im Zusammenhang mit einem erstgeborenen :)

  4. Torsten Bentrup sagt:

    @dokmok: Und ich hab noch überlegt, ob ich die beiden Anekdoten wirklich in einen Eintrag packen soll. ;)

  5. Martin sagt:

    English for Runaway: Englisch für fortgschrittene.

    Heute: aphrodisierende Drinks in einer Bar bestellen.

    I would like to have a Coktail, please.

    Ich hätte gerne einen Schwanzschwanz, bitte.

  6. Volker Schepker sagt:

    Torsten:
    Von denen hat nie jemand an “chicks” gedacht? Ganz sicher? :D

  7. Kein To sagt:

    Man, man, die Essexgirls von heute können auch nichts mehr ab.

  8. Dennis sagt:

    Ähnliches Wortspiel, aber absichtlich, was nen Kollege von mir manchmal sagt: “Kannst du mir einen blasen …” -pause- ” … und Nierentee kochen?” :-D

  9. Brian Griffin sagt:

    @Torsten: Du hast dich um den Erstgeborenen gekümmert, während sich die Freundin die Seele aus dem Leib gekotzt hat? Respekt, das könnte ich nicht. Nicht einmal mit Fahne und für’s Vaterland.

  10. Torsten Bentrup sagt:

    @Volker Schpker: Hmm, wahrscheinlich haben sogar fast alle schon an die Kombination von Chicks und Cocks gedacht.

    @Brian Griffin: Nur zur Klarstellung: Sie war beim Einsteigen wahrscheinlich genauso schwanger wie beim aussteigen. Also vermutlich in beiden Fällen nicht, aber genau weiß ich das auch nicht. Es ist aber davon auszugehen, daß erst in frühestens 6-7 Monaten mit einem kleinen “Torsten” zu rechnen ist.

  11. BRV-Christian sagt:

    Ähm, wenn sie “vermutlich nicht schwanger” war, wie soll dann in 6-7 Monaten mit nem kleinen Torsten zu rechnen sein?
    Entweder war sie also doch schwanger oder es wird ein recht schnelles Kind.
    Theoretisch geht sowas ja auch nach dem aussteigen…

    *duck und weg*

  12. TorstenW sagt:

    Hallo Torsten!

    Nette Kombination, doch…
    Na ich hoffe jedenfalls, daß Du dann nicht die Alimente fürs Erstgeborene zahlen mußt…

    *duck und wech*

  13. Torsten sagt:

    Irgendwie ™ ist bei meinem Namensvetter mehr los als bei mir&hier…

    Ne Fahrerflucht mit Panzer (siehe http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2008/0...), der ja der Garant für eine unauffällig schnelle Flucht ist, gabs in Köln meines Wissens noch nicht.

  14. sc0rpi0 sagt:

    Persönlicher Brüller-Moment: Vor der Cocktailbar das auf die Happy-Hour hinweisende Schild “Cocktales”. Seit dem will ich gar nicht wissen, was da in der Küche so getrieben wird ;)

  15. Shantyman sagt:

    Oh, der Innenausstatter könnte mein Onkel gewesen sein, der hat so einige Kneipen auf dem Kamp geschreinert…

  16. Tom (Purzelpfund.de) sagt:

    Na so ein Cocktail hat seinen Namen numal vom Hahnenschwanz… – auch wenn damit eher das GEfieder gemeint ist *gg*

  17. Double-T sagt:

    Nich schlecht dieses Wortspiel aber ich finde immernoch diesen “Gefühlsumschwung” in diesem Topic so genial. Vom Cock zum Kotzen und dann zu Kindernamen xD

    PS: Hab aber auch noch nie einen Engländer mit Namen Torsten gesehen oder kennengelernt^^

  18. soleille sagt:

    den Trennungskünsten hab ich auch was Schönes und sogar Jugendfreies gesehen :O) – an eine Hausecke in Leipzig gesprüht: Big Brot
    …her is watching you! :O)

    Leider habe ich immer noch kein Foto davon, obwohl ich fast täglich daran vorbeikomme, allerdings leider in der Straßenbahn

  19. soleille sagt:

    Zu den Trennungskünsten hab ich auch was Schönes und sogar Jugendfreies gesehen :O) – an eine Hausecke in Leipzig gesprüht: Big Brot
    …her is watching you! :O)

    Leider habe ich immer noch kein Foto davon, obwohl ich fast täglich daran vorbeikomme, allerdings leider in der Straßenbahn

Kommentar schreiben