Die Auflösung
Vor über drei Monaten hab ich schonmal von meinen “Insiderkenntnissen” geblogt. Es hat länger gedauert, als ich erwartet hätte. Aber jetzt ist alles klar und kann an die Öffentlichkeit!
Bis Ende 2004 habe ich ja in Hövelhof gearbeitet. Damals gab es dort zwei Taxi-Unternehmen. Wir sind als kleiner Aussenseiter gestartet (eine Handvoll Stammkunden konnten wir vom Vorgängerunternehmen rüberretten) und konnten innerhalb weniger Monate die Nachtschicht dominieren. Wir hatten es auch leicht. Der “Platzhirsch” hat sein Quasi-Monopol einfach zu dreist ausgenutzt. Die Kunden waren überglücklich, endlich eine Alternative zu haben.
Wir hatten in besten Zeiten so unglaublich treue Kunden, daß ich es selbst kaum glauben würde. Ich könnte ohne überlegen zwanzig Namen von Leuten aufzählen, die lieber zwei Stunden auf uns im strömenden Regen warten würden als bei den anderen einzusteigen. Auch die überwältigenden Reaktionen nach dem hier beschriebenen, extrem tragischen Unfall waren der Wahnsinn. Mir kommen jetzt noch Tränen der Rührung, wenn ich nur daran denke.
Während unserer ganzen Zeit gab es mehrere Rufmordaktionen, die eindeutig aus den Reihen der Konkurrenz kamen. Trauriger Höhepunkt war wohl der Fahrer von dort, der meinem Chef mal auf die Motorhaube pisste…
Kurz nach meinem Weggang ist meine damalige Firma dann leider auch den Bach runtergegangen… Über die Gründe kann man lang spekulieren. Sicher ist: Es ist ein hartes Geschäft geworden, daß man eigentlich nur noch anfangen sollte, wenn man viel selbst fährt. Zumindest auffem Dorf. Und nicht jeder kann durch ein gutgehendes Bestattungsunternehmen querfinanzieren (wie unsere Konkurrenz).
Aber zum Kern:
Es gibt seit heute wieder ein gutes Taxiunternehmen in Hövelhof!
Savas Horoz, einer meiner damaligen Lieblingskollegen, startet mit zwei Wagen. Ein Passat-Taxi und ein VW-Bulli als Mietwagen. Und das auch noch passend zum größten Volksfest in Hövelhof, dem “Hövelmarkt”. Ein sehr feiner Termin. Da werden hunderte von Visitenkarten unters Hövelvolk gebracht!
Besonders freue ich mich, daß ich wieder dabei sein werde. Als “Drittjob” werde ich gelegentlich eine Wochenendschicht für Savas fahren. Und ich freue mich schon unglaublich darauf, wieder unsere alten Kunden kutschieren zu dürfen. Und natürlich besonders über jeden Euro, den die Konkurrenz nicht mehr bekommt… Harhar!
Und für alle Hövelhofer jetzt die neue Nummer fürs Handy:
05257/977677
Bitte einspeichern. Jetzt. Unter T wie Taxi (wer brauch schon noch ne andere Nummer?)!
29. September 2006 um 10:42 Bernie(Quote)
Ein böses Monopol-Taxi-Unternehmen, ein wackerer Konkurrent und schmutzige Tricks? Das erinnert mich an…
http://www.answers.com/topic/the-a-team-the-t...
…das A-Team!
29. September 2006 um 10:54 cg(Quote)
Genial finde ich die Verbindung von Taxi- und Bestattungsunternehmen:
“Ob Lebend oder tot – wir bringen Sie sicher ans Ziel.
P. Müller – Bestattungen und Taxi”
29. September 2006 um 11:03 Torsten Bentrup(Quote)
Bernie: Ich will aber nicht B.A. sein, menno! Aber so ungefähr lief das ab, nur ohne Feuerwaffen.
@cg: Die Kombination war zumindest hier so weit verbreitet, daß man dafür eigens den Begriff “Kalt- und Warmtransporte” geprägt hat. Das Taxiunternehmen war häufig der “Abschreibungbringer”, um die Gewinne bei den Bestattungen gegenzurechnen…
29. September 2006 um 11:45 bernd(Quote)
http://www.youtube.com/watch?v=ggR8p3nDyzE
stoiber auf youtube.com und das was einen flughafen ausmacht.
zur diskussion von gestern.
gruss
29. September 2006 um 11:47 bernd(Quote)
http://www.youtube.com/watch?v=ch58NsscaFk...=
und der sogar ohne musik – stoibi ganz allein
gruss
29. September 2006 um 12:01 Ibot(Quote)
Bei uns gibt es eine ähnliche Konstellation (Taxi-und Bestattungsunternehmen). Deren Werbeslogan lautet: “Wir befördern Sie bis zum Schluss!”.
29. September 2006 um 12:55 Roman(Quote)
bei mir ist die nummer “8294″ unter Taxi eingespeichert – die Taxivermittlung von O²
29. September 2006 um 22:42 opatios(Quote)
Taxi- und Bestattungsunternehmen… das sind die Fahrer, denen man während der Fahrt besser nicht vom Rücksitz aus auf die Schulter tippt.
1. Oktober 2006 um
[...] Das war sie also, die “erste” Schicht in Hövelhof (ich schrub schon davon). [...]
4. März 2007 um 12:17 Andre Heinrichs(Quote)
Was ist das denn für ein Troll hier?
4. März 2007 um 19:44 Torsten Bentrup(Quote)
Auf den ersten Kommentar hätte ich sogar noch geantwortet. Im zweiten hat er sich schon ganz gut selbst entlarvt. Aber wenn er meint, er müsse jetzt auch noch seine homophoben Beleidigungen hier präsentieren, greift dann doch das Hausrecht. Ich hab den Dreck mal entsorgt.
4. März 2007 um 21:27 Ok,Ok habs übertrieben,Sorry(Quote)
Sorry, wollte nich so ausfallend werden.Mich regt es nur auf wenn sich Leute immer noch den Mund fusselig reden wegen sachen die überhaupt nicht Stimmen. Hövelhof is nun mal ein kleines Dorf, hier wird viel erzählt. Und sich viel dazu gereimt.Und ich glaube kaum das du mich entlarvt hast.
4. März 2007 um 21:39 Andre Heinrichs(Quote)
Herr Nymus hat sich ganz offensichtlich nur via Google hierher verirrt. Wäre das mein Blog, würde Herr Nymus einfach mal direkt gelöscht.
5. März 2007 um 09:17 Torsten Bentrup(Quote)
Och, ich finds gut, daß er sich entschuldigt.
Dann sag ich auch noch kurz was zu den gelöschten Beiträgen.
1. Ich habe nie geschrieben, daß die Piss-Story sich mit dem Chef der Mitbewerber-Zentrale ereignet hat. Es war einer seiner Fahrer (der meinen damaligen Boss schon länger “nicht mochte”).
2. Der Spruch “Wir befördern Sie bis zum Schluss!” kam in den Kommentaren und hat erkennbar nichts mit Hövelhof zu tun.
3. Kein Taxiunternehmen kann ein halbes Jahr “schwarz” betrieben werden. Egal, wie man “schwarz” interpretiert. Weder Finanzamt noch Straßenverkehrsamt nimmt sich soviel Zeit, um einen solchen Laden zu schließen.
4. Im Beitrag sind keine Gerüchte enthalten. Selbst erlebt oder aus vertrauenswürdiger erster Hand erfahren.
5. März 2007 um 12:06 Wenn dann aber die volle Warheit(Quote)
Fackt ist das dein Ex-Chef Herr T. ein halbes Jahr (wenn nich sogar länger) schwarz gefahren ist.Und ich interpretiere es so das er das Finanzamt beschissen hat.Um seinen Arsch zu retten.Mal davon abgesehen gibt es in diesem Gewerbe keine Konkurrenz, sonder nur Mitbewerber.Ausserdem ist dieser ganze Beitrag doch nur Propaganda für Savas.Ist auf jedenfall armseelig so über andere zu reden.
5. März 2007 um 20:01 Torsten Bentrup(Quote)
Wolltest Du nicht freundlich bleiben?
Finanzamt beschissen? Würde ich nichtmal bestreiten, weil ich es schlicht nicht beurteilen kann. Schon möglich.
Mitbewerber? Konkurrenz? Ich find das PC-Gelaber albern.
Propaganda für Savas? Natürlich! Und wenn Ihr Eure Website mal mit Inhalten füllen würdet, wäre nicht ich auf Platz 1 bei Google sondern ihr. Mit der Domain noch hinter zwei Branchenverzeichnissen zu landen ist schon eine “Kunst”.
Armseelig? Armseelig sind Mitarbeiter, die durch Kneipen rennen und behaupten, der Mitbewerber wäre pleite. Und das war schon im ersten von rund 7 Jahren. Wenn Du weiter bohrst, bin ich gerne bereit noch weiter aus dem Nähkästchen zu plaudern… Ob der Herr S. (den ich übrigens bei persönlichen Begegnungen ziemlich sympathisch fand) das so lustig findet?
Bevor Du jetzt was schreibst: Denk bitte vorher nach, ob Du Deinem Lieblingsunternehmen damit wirklich einen Dienst erweist. Bis jetzt hast Du nur Sympathiepunkte verloren.
Ach: Und bleib freundlich und sachlich.
5. März 2007 um 21:04 Andre Heinrichs(Quote)
Oh, ist mal wieder Trollfütterungszeit?
10. September 2008 um 17:23 hannes10001(Quote)
Menno, war grad so spannend :/