Noch mehr Zahlen

1 – Anzahl kaputter Glühlampen

211 – Baureihe des Mercedes-E-Klasse-Modells (W-xxx)

2 – Anzahl der Mitarbeiter, die sich am heißen Motor die Finger verbrannten

80 – Gradzahl der Motorteile in der Nähe der Glühlampe

16 – Beleidigungen schleuderten sich die beiden entgegen

5 – Anzahl Taxifahrer, die feixend drumrum standen

27 – So oft wurde dabei das Wort “Scheiße” verwendet

60 – Minuten brauchten die beiden Kollegen dafür

1 – Taxifahrer, der weiß, das die selbe Aktion an seinem Taxi wesentlich schneller und einfacher zu erledigen ist

30 – Sekunden dauert sowas bei meinem Taxi

124 – Baureihe meines Taxis

11 Antworten zu “Noch mehr Zahlen”

  1. Emma sagt:

    von mir auch noch eine bemerkenswerte zahl.

    789

    why is 9 afraid of 7?
    because 789

    alt aber wahr

  2. Kommentator sagt:

    Da gab es neulich irgendwo einen Artikel (ich glaube, in Autobild, aber ich hab’s nicht echt parat), dass die Autohersteller jetzt wieder verstärkt darauf achten (müssen), dass einfache Tätigkeiten wie Glühlampentausch vom Fahrzeughalter selber und möglichst unkompliziert (mit dem Bordwerkzeug z.B.) ausgeführt werden können.
    Gründe für diesen Sinneswandel:
    1. Image – wenn jeder eigentlich simple Glühlampentausch zu einem 135,- Euro teuren Werkstattbesuch führt, hat der Halter schnell die Nase voll;
    2. Rechtslage ändert sich – es drohen wohl Prozesse, evtl. sogar schon auf EU-Ebene, wegen der Benachteiligung der Autokunden (die sich ja gegen die Praxis nicht echt wehren können).
    Ich kenne auch noch die Autos aus den 70ern (/8er z.B., also W114/W115), wo ein Lampentausch nach dem Öffnen der Motorhaube mit den bloßen Händen ausgeführt werden konnte: Einfach ein paar Klemmen lösen, Glühlampe tauschen und alles wieder zusammensetzen – davon können sich die meisten Hersteller heute eine ganz dicke Scheibe abschneiden (inklusive des Herstellers eben des /8, der es dem Kunden heute eben nicht mehr so leicht macht).

  3. Mario sagt:

    Och, nicht wieder auf den guten W211 eindreschen.

    Beim W168 (Alte A-Klasse) ist es auch nicht viel besser. Man kommt nur durch den Radlauf ran.

    Ich hab das immer in der Werkstatt machen lassen, und dem Azubi, der die Drecksarbeit hat machen müssen ein wahrlich fürstliches Trinkgeld gegeben. Das hat sich bald rumgesprochen und seitdem werde ich dort ebenso fürstlich bedient ;-)

    .oO(Und wer fast ein halbes Kilo an Euros für ne Inspektion hinlegen muss, der kann auch mal 10% der Summe in die Kasse legen….)

  4. Shantyman sagt:

    Da lob ich mir die Passats. Da kann ich die Glühlampen mittlerweile auch im Schlaf auswechseln, da ich privat auch dieses Modell fahre. Durch die neue Linsentechnik sind die Leuchtmittel schnell zu warm und das ist nicht förderlich für deren Lebenserwartung.
    Habe schon von einigen gehört, dass sie nicht genug Platz für die Hände hatten. Da lob ich mir meine Gynäkologen-Hände mit Tasteninstruments-Schulung…

  5. Tobias sagt:

    DaimlerChrysler wollte wohl einfach ein bißchen seine Bilanzen aufbessern und wie ginge das leichter als einfach jegliches Selbstschrauben am Wagen zu unterbinden? Wo kämen wir denn dahin, wenn einfach jeder alles selbst machen würde. Ich bin sicher bei der nächsten E-Klasse werden die Scheinwerfer abgeschlossen und den Schlüssel dafür hat nur die Mercedeswerkstatt.

  6. Toffelwutzi sagt:

    Toffelwutzi

  7. Highwayman sagt:

    Ich hatte neulich das "Vergnügen", in den Motorraum eines VW Polo zu kucken. Ein Bekannter fährt den als Firmenwagen.
    Zum wechseln der Glühbirne muss je nach Scheinwerfer entweder der Luftfilter oder die Servopumpe ausgebaut werden……

    Wie gut, das ich neue Autos sowieso zum grossen Teil nicht mehr leiden mag :)

  8. Nik sagt:

    Du hast was vergessen:

    0 – Interesse, so eine Fehlkonstruktion selbst zu fahren.

  9. cs sagt:

    @tobias: das einzige problem in dieser theorie ist, dass die wenigstern reparaturbetriebe zum daimlerchrysler-konzern gehören (praktisch nur die niederlassungen)

    nette analogie: alte fahrzeuge / moderne fahrzeuge : open-source-software / proprietäre software

    bei microsoft word scheinen sich nur wenige leute darüber aufzuregen, warum sie fehler nicht selbst prüfen und reparieren können/dürfen. aber wenn man bei mercedes ohne geheimwissen und werkzeuge nicht mehr an der elektronik rumfimmeln kann, ist das ganz klar falsch (finde ich ja auch, aber ich benutze ja auch open-source-software)

  10. genevainformation sagt:

    Ach, die Glühlampen sind beim 124er austauschbar? Ist mir noch nie aufgefallen. Ich fahre seit fünf Jahren einen E260 und mußte glaube ich die Dinger noch nie wechseln.
    Beime 202er ist es auf jeden Fall ätzend, diesen Bügel runterzuschieben..

  11. Erik sagt:

    Ein OpenSource-OS für einen Mercedes wäre bestimmt toll. Verdammt, im Stau ist mein Motor ausgegangen. Für den Restart brauch’ ich einen neuen Kernel. Schnell per Handy runterladen… $ARGH wo ist meine Boot-CD?! FLUCH!

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