Jööööööööörg!

oder wie war nochmal der Name, den man beim kotzen immer brüllt?

Ist ja schon länger her, die letzte Kotzgeschichte. Aber zur “Schnüffelfete” an der Uni war es letzte Nacht schon fast vorhersehbar. Die Neupaderborner, denen man das am ehesten zutrauen würde, waren allerdings auffallend angenehm im Wagen.

Und dann rief Daniel an, er fährt an meinen freien Wochenendschichten mein Taxi und studiert nebenbei noch so ein bisschen… :D

Zusammen mit seinem Kumpel Jörg stieg er dann an der Uni ein.

Die ersten Meter liefen auch ganz gut. Stutzig wurde ich dann, als Jörg hinten das Fenster runterkurbelte?

“Alles okay bei Dir?”

“Sischa, alles bestens. Ich brauch nur ‘n bisschen frische Luft!”

In der Riemekestraße kam dann der verzweifelte Schrei:

“Halt an, schnell!”

Klar, möglichst sanft und schnell. Mit angeschalteter Warnblinkanlage halte ich am Straßenrand, er kriegt grade noch die Tür auf und hängt überm Rinnstein.

Und zwar direkt vor Paderborns Hauptpolizeiwache!

Wie immer in solchen Fällen hole ich ein paar Papiertücher aus dem Kofferraum und reiche sie dem Fahrgast.

In dem Moment sprintet auch schon der erste Polizeibeamte Richtung Taxi:

“Alles in Ordnung?”

“Danke, alles bestens!”

Einen Strafzettel wegen Verschutzung öffentlichen Grundes oder so gabs übrigens nicht…

Aber schon gut, daß die Jungs und Mädels in Uniform so auf Zack sind. Beruhigend.

Hinweis: Lieber Jörg. Beschwerden richte bitte an Daniel! Der hat darauf bestanden, daß ich die Geschichte verblogge und Deinen Namen nicht ändere. Immerhin hab ich die Geschichte mit dem SEK-Einsatz nicht erwähnt! ;)

22 Antworten zu “Jööööööööörg!”

  1. DayLight sagt:

    Jetzt macht er uns aber neugierig .D

  2. bine sagt:

    Bei uns heißt der Kerl Ulf!

  3. chilibean sagt:

    Na immerhin hat er schnell genug reagiert und das ganze draußen entladen… :-)

  4. Jörg sagt:

    Nicht so laut!
    Mann sind das Kooopfschmeeerzen
    Hat mal jemand Kaffe, Aspirin und ne Kippe?

  5. Björn Harste sagt:

    *lol* :)

  6. Nik sagt:

    Wer den Schaden hat… spottet jeder Beschreibung :-)

  7. jörg sagt:

    Jörg ist auch das Geräusch dass es macht, wenn man auf einen Frosch tritt. Ausserdem ein im englischen Sprachraum unangenehmer Name, da ihn jeder wie “Jerk” ausspricht, was soviel wie Trottel bedeutet.

  8. Fiona sagt:

    Bei uns heißt das och ulf :)
    Un joa da hast echt Glück gehabt, mehr als ich damals.
    Mein Ex-Schwiegervater hat des nämlich nit geschafft und das stank ewig im Auto sach ich dir.

  9. Razool sagt:

    SEK?!?! wer? wie? wo? was?

    bloggen!!!!

    BLOGGEN!!!!!

    :D

  10. Balu sagt:

    Ein Taxi-Passagier tippt dem Fahrer auf die Schulter, um etwas zu fragen. Der Fahrer schreit laut auf, verliert die Kontrolle über den Wagen, verfehlt knapp einen entgegenkommenden Bus, schießt über den Gehsteig und kommt wenige Zentimeter vor einem Schaufenster zum Stehen. Für ein paar Sekun-den ist alles ruhig, dann schreit der Taxifahrer laut los: „Machen Sie das nie wieder! Sie haben mich ja zu Tode erschreckt!“ Der Fahrgast ist ganz baff und entschuldigt sich voll Erstaunen: „Ich konnte ja nicht wissen, dass Sie sich wegen eines Schultertippens dermaßen erschrecken.“

    „Ist ja auch mein Fehler“, meint der Fahrer etwas ruhiger. „Heute ist mein erster Tag als Taxifahrer. Die letzten 25 Jahre bin ich einen Leichenwagen gefahren.“

  11. NJack sagt:

    Bei uns heißt das “Papsten”. Und zwar schon vor “Wir sind Papst”. Warum? Keine Ahnung… Die haben eben alle ne Matschbirne von der Sauferei ;)

  12. Clausthaler sagt:

    Papst=Kotzbecken
    Frag mal bei einer Studentenverbindung deiner Wahl nach, die haben eigentlich alle einen Papst im Haus ;) .

  13. Newty sagt:

    War das nicht der Pabst, mit B? Ach ne, kann man halten, wie ein Dachdecker :D
    http://de.wikipedia.org/wiki/Speibecken#Gastr...

  14. Daniel sagt:

    Hierzulande ist das weniger verwirrend einfach nur der Keramikgott der dann notfalls angebetet wird ;)
    Oder man ruft halt nach Jörg…

  15. Don Pepone sagt:

    So ein wenig Würfelhusten ist doch nix besonderes, es hat halt seinen ganz eigenen Charme, wenn man den erlebten Abend noch einmal Revue passieren lässt und einem dabei die Ereignisse noch einmal ‘durch den Kopf gehen’ ;-) , aber das mit dem SEK, also Herr Bentrup, wie können sie ihre treuen Leser so auf die Folter spannen, das verstösst doch gegen… – aber lassen wir das. Ich erwarte gespannt den Bericht

  16. Banger sagt:

    Das erinnert mich irgendwie daran, wie wir einst nach einer langen Nacht in der Disco (ich arbeitete damals aus DJ) am Drive-In-Schalter einer bekannten Burgerkette standen. Auf die Nachfrage der Angestellten, ob wir unsere Burger mit ein paar Extras verzieren wollten, antwortete mein Beifahrer phonetisch erstaunlich korrekt mit einem “Baaaaaaaaacon” zur anderen Fahrzeugseite hinaus.

  17. dokmok sagt:

    Torsten, was hast Du noch so im Kofferaum…. Für ‘verunglückte Kurts’ hatten wir immer Katzenstreu im Laden früher… Macht die Sache mit dem wieder beseitigen wesentlich einfacher! Allerdings weiß ich die Wirkung von katzenstreu im KFZ-inneren nicht einzuschätzen!

    Was ist dran an der SEK Geschichte?

  18. Mart sagt:

    @ Daniel

    erzähl uns doch mal die Geschicte mit dem SEK, wenn Thorsten sie schon nicht erzählen will.

  19. Torsten Bentrup sagt:

    Boah, was seid Ihr alle neugierig!

    Die SEK-Geschichte ist ein Insider. Da Jörg wohl inzwischen den wohlverdienten Schock überwunden hat, hier ist die Auflösung:

    Als wir Jörg zuhause abgeliefert hatten, haben Daniel und ich noch ein bischen geflachst auf dem letzten Stück. Und Daniel fand die Idee, die ganze Geschichte noch ein wenig zu “dramatisieren” sehr verlockend.

    Daraus entstand dann eine Phantasiegeschichte, in der auch einige Übertreibungen Platz fanden. So wurde aus dem einzelnen Polizeibeamten der “SEK-Einsatz”, von dem ich berichten sollte.

    Aber beim Niederschreiben kamen mir doch moralische Bedenken, so daß nur die kleine Andeutung im Beitrag blieb, um Daniel eine Dramatsierungsvorlage zu liefern, nachdem Jörg seine Geschichte hier gelesen hat.

  20. gb sagt:

    “Oeeeelde” geht auch (ok, kleiner Insider us der ‘Nachbarschaft’…

    Schoen aber auch, wenn man (wie ich einmal)auf derAubahn der nichtmehrganzsojungen Frau die weitere Erleichterung ihres Mageninhaltes in ihre Handtasche ersparen wollte und mit Warnblinker in der Daemmerung auf einem auslaufenden Seitenstreifen einer Autobahnauffahrt stand (Taxi) – keine 2 Min. spaeter war die Szene vorschriftsgemaess mit Blaulicht verziert- aeh, abgesichert… “Nee, Jungs, alles ok, danke der Nachfrage” ;)

    Bezahlen lassen habe ich dann doch lieber ihren Begleiter, der die ungefaehr gleiche Alkmenge doch besser vertragen hatte – und der sein Geld nixht aus ihrer Handtasche holen wollte, so wie sie…

  21. Christoph sagt:

    Ich dachte immer, dass das der Brunftschrei der Elche war … übrigens nur durch die Verstärkung einer Kloschüssel in hellhöriger Mietskaserne zur Vollendung zu bringen … auf der Straße bring das nüscht ;)

  22. Panama Jack sagt:

    In die Handtasche, sehr schön … :-)

    Jetzt weiß ich wenigstens, warum die Mädels immer so’n Ding mitschleppen.

    Trotzdem stell ich es mir … sagen wir mal unappetitlich vor, wenn man den Haustürschlüssel da rausfischen muß, nachdem Kurt, Jörg, Ulf und ihre Freunde zu Besuch waren *schauder*

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