Revenge is sweet
So, jetzt ist es also soweit. Über ein Jahr habe ich peinlich genau darauf geachtet, daß sich keiner meiner Fahrgäste wiedererkennt. Was ich heute Nacht erlebt habe, lässt mich zum ersten Mal diesen selbstgewählten “Ehrencodex” vergessen…
Eine Warnung für Zartbesaitete: Es geht um Körperflüssigkeiten und Wixer, es werden Namen genannt und Bilder gezeigt. Wer das nicht verträgt, möge bitte nicht auf “weiterlesen” klicken.
Es begann wie so oft am “Karaoke-Dienstag” vor dem “Auld Triangle”. Vier britische Soldaten steigen ein und wollen nach Sennelager. Wir sind noch nicht aus der Zufahrt zum Pub raus, als mein Beifahrer beginnt, sich auszuziehen. Hose runter und Hand ans Gemächt. Ich hab ja nichts gegen Onanie an und für sich. Aber das Taxi ist definitiv der falsche Ort. Und das nicht nur aus hygienischer Sicht.
Also kurzer Stop und ein Gespräch “unter Männern”. Die Hose kommt wieder dahin, wo sie hingehört, die Fortpflanzungsorgane werden auch wieder ordentlich verpackt.
Am Ziel, dem Club Flair in Sennelager, angekommen wird auch brav bezahlt. Während ich drehe, fällt mein Blick auch gewohnheitsmäßig Richtung Rückbank. Schon der erste Blick reicht, um die Kamera rauszuholen und die Fahrgäste noch mal in der Tür stehend abzulichten.
Der Grund für meine “Fotodokumentation”:
Der komplette Raum hinter dem Fahrersitz ist vollgespuckt. Nicht gekotzt, sondern absichtlich vollgerotzt!
Meine Wasserflasche, die zwischen den Vordersitzen lag, befand sich jetzt auch dort. Den größten Teil des Inhalts hatten die Arschlöcher ebenfalls auf der Fußmatte verschüttet. Aber natürlich hat das nicht gereicht… Den Inhalt hatte man pfiffigerweise auch mit Spucke “verdünnt”. Ja, die in der Flasche schwimmenden Bröckchen waren eindeutig…
Okay, als Nachtschichtfahrer in Paderborn mit seinen fünf britischen Kasernen ist man einiges gewohnt. Nicht umsonst weigern sich fast alle Fahrer, Briten mit Döner, Pizza oder ähnlichem zu befördern. Der Anteil der Soldaten, die ohne Verschmutzung des Taxis essen können ist leider verschwindend gering. Aber das absichtlich auf so ekelhafte Art und Weise ein Wagen versaut wird ist schon eine heftige Sache.
Ich habe in den letzten Jahren schon einiges erlebt, das ist in der Hinsicht absolut die Krönung.
Als ich im Anschluß an diese Fahrt Feierabend gemacht habe, waren noch locker 100 Fahrgäste im Savoy. Normalerweise lasse ich Geld nicht einfach so “auf der Straße” liegen. Aber für heute war meine Schmerzgrenze erreicht. Den nächsten englisch sprechenden Fahrgast mit Ziel Sennelager hätte ich wahrscheinlich hochkant aus dem Auto geschmissen…
Also auch eine Premiere. Ich habe wohl noch nie Feierabend gemacht, obwohl noch Fahrgäste rumliefen (es sei denn, die Tagschicht wartet aufs Auto).
Ach ja, fast vergessen. Es gibt ja noch eine Pointe. Schließlich hab ich oben erwähnt, daß in diesem Beitrag Diskretion keine Rolle spielt.
Tja, was soll ich sagen. Einer der Deppen hat tatsächlich seine Kreditkarte liegen gelassen.
Ganz schön blöd, lieber Mr. Matthew R. Flude. Nach dem Foto ist mir allerdings ein kleines Mißgeschick passiert. Da hab ich wohl, noch ganz erregt über den verschandelten Innenraum, die Karte auf dem Autodach liegen gelassen. Sehr ärgerlich… Zum Glück nur für Mr. Flude, nicht für mich!
And now a little summary for google.co.uk: Mr. Matthew R. Flude likes to visit prostitutes and to pay for sex.
So, jetzt gehts mir besser. Therapie-Blogging funktioniert! Und ab jetzt gilt auch wieder die Regel: Peinliche Dinge werden anonymisiert.



12. Juli 2006 um 07:31
… oder Mr. Matthew R. Flude läßt sich die Kreditkarte von betrunkenen Kameraden stehlen.
Na ja, eher unwahrscheinlich. Schon erstaunlich, wie niedrig man sich die Hemmschwelle trinken kann. Das alte Mütze/Glatze-Spiel. Auf dem Beifahrersitz im Taxi! Und wer zum Teufel macht soe etwas, wenn er gerade auf dem Weg in den Puff ist? Aufwärmen? Gehts da nach Schnelligkeit? Tze…
12. Juli 2006 um 07:35
(Nachtrag) Klugscheisser sind doof, aber Fehler in der Überschrift sind doofer: Rev-e-nge.
12. Juli 2006 um 08:06
Oh ja, Fehler sind ganz doof und ich freue mich definitiv über jede Korrektur. Nix Klugscheißer, stattdessen ein herzliches Dankeschön!
Die Kreditkarte ist eindeutig dieser Gruppe zuzuordnen. Beim Einsteigen dieser Jungs habe ich eine ebenfalls vergessene Baseball-Cap gefunden und dabei wäre sie mir definitv aufgefallen. Geklaut könnte sie sein, aber die Wahrscheinlichkeit ist eher eine Unwahrscheinlichkeit.
Ich könnte auch noch stundenlang über die britischen Soldaten schreiben. Es gibt wirklich (fast) nur zwei Gruppen. Die höheren Ränge, mind. Offiziersanwärter, sind ausgesprochen angenehme Fahrgäste. Höflich, korrekt, sympathisch. Und dann die einfachen Soldaten. Frustrierte Teens, bestenfalls auch Anfang 20. Unhöflich, unverschämt, komplett ohne jede sichtbare Erziehung. Zynisch gesagt: Kanonenfutter…
Schau Dir “Acid House” oder “Trainspotting” an und Du weißt, was ich meine. BTW: Beides Filme, die man gesehen haben sollte!
Das “fast” im letzten Absatz bedeutet übrigens, daß es eine verschwindend kleine Gruppe von Leuten gibt, die zwar noch jung und von eher “niedrigem Dienstgrad” sind, aber doch sowas wie eine Erziehung genossen haben. Keine Ahnung, wie die in die Armee gekommen sind. Die üblichen Gründe, also Perspektivlosigkeit in jeder Form, möchte ich mal ausschließen.
Für mich persönlich ist diese Erfahrung ziemlich ätzend. Ich bin in den 80ern durch ein sehr liberales, linkes Umfeld geprägt worden. Ausländerfeindlichkeit oder auch nur Vorurteile jeder Art sind mir zutiefst zuwider. Ein Scheißgefühl, wenn man dann immer wieder die gleichen Erfahrungen mit immer der gleichen Gruppe macht… Ich werde trotzdem weiterhin jeden Menschen als Individuum betrachten und ihn nicht aufgrund irgendwelcher Zuordnungen vorbeurteilen. Hoffentlich erhalte ich mir diese Einstellung mein Leben lang.
12. Juli 2006 um 08:29
Bist du wenigstens wieder zur Kaserne gedüst und hast reinigen lassen? Die Wache war doch beim letzten Mal auch ganz verständlich?
Oder schadet dass dann noch mehr als es nutzt?
12. Juli 2006 um 08:29
Hi Thorsten. Dazu faellt mir echt nix mehr ein. Ich find keine Worte mehr… Ich bin ja grobes Fehlverhalten von Teilmengen dieser Leute gewoehnt, aber das schlaegt dem Fass den Boden aus… Sind deine Fahrgaeste fuer sowas nicht haftbar? Hmm… wahrscheinlich gibts da nix zu holen…
12. Juli 2006 um 08:34
Was für Wichser (im wahrsten Sinne des Wortes). Vielleicht solltest du für solche Fälle irgendwas zum werfen im Handschuhfach haben.. zB. mit Nutella gefülllte Brotpapier-Tütchen… wenn man die abbekommt war’s das wohl mit’m Puff
BTW, das wichsen vorher war mit Sicherheit um den ersten Druck loszuwerden… das Geld für’n Puff muss sich ja lohnen. Spacken, einfach nur Spacken :/
12. Juli 2006 um 08:46
Vielleicht doch ein Argument für ne kleine Kamera im Rückspiegel?
Ich wär mit Kreditkarte und vollgerotzter Rückbank zur nächsten Kaserne gedüst, hätt mir den Wachhabenden oder den Chef vom Dienst herzitieren lassen und hätt ihm mal gesteckt wie gut erzogen seine Untergebenen sind. Und die richtige Kaserne findet sich dank dem Namen auf der Kreditkarte wohl auch ziemlich schnell.
12. Juli 2006 um 08:48
@Adrian: Die “Kooperation” war damals ja nur in der Form, daß ich die benutzten Papiertücher dort vor der Tür entsorgen durfte. Die Reinigung ist eigentlich immer meine Sache… Und auch wenn die Vermutung “Normandy” nahe liegt (auch geografisch) bin ich mir nicht sicher, ob die dort wirklich untergebracht sind.
Im Moment sind scheinbar keine “Stammbesetzungen” in den Kasernen, sondern nur Soldaten auf “Training”. Die sind also nach ein paar Tagen bis Wochen wieder weg. Es lohnt tatsächlich nicht den Zeitaufwand da irgendwie die Welle zu machen.
@Sebastian: Tja, haftbar… Es stehen im Zweifelsfall vier Aussagen gegen eine. Viel Zeit, viel Stress. Und was kann man für eine halbe Stunde Reinigungsarbeit und Ekelgefühl schon verlangen?
Deshalb liebe ich mein Blog (also, nicht körperlich). Selbst die fiesesten Nächte bringen wenigstens ein paar gute Zeilen ein.
@Dominik: Ich kenne mich. Vor etwa 10 Jahren habe ich jegliche “Bewaffnung” aus dem Taxi verbannt, nachdem ich eine Dose Tränengas über einen extrem dämlichen und unverschämten Zechpreller entleert habe. Direkt danach kam die Reue und die Scham…
Und die Nutella-Beutel-Idee scheitert an der (zum Glück) Seltenheit solcher Erlebnisse. Bis ich den wirklich benutzen könnte, wäre der Beutel wohl steinhart und damit gefährlich…
12. Juli 2006 um 08:53
@Ghettomaster: Hmm, auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Mal sehen, ob ich heute in die Richtung komme. Ich denke, ein 50er als Wiedergutmachung dürfte angemessen sein.
Ich berichte dann über den Erfolg!
12. Juli 2006 um 08:58
Ok, das Erlebte steht weit über dem, was ich jungen Menschen, bin ja selber einer, zugetraut hätte!
Ich weiß nicht, ob ich danach so ruhig geblieben wäre, wie Du es anscheinend warst!
Ich hätte wahrscheinlich wirklich den Chef vom ganzen geholt und ihn ordentlich zu Sau gemacht und wenn es nur geholfen hätte, mich abzureagieren. Solch ein Verhalten ist echt widerlich und passiert Dir hoffentlich nicht noch einmal!
Heute Nacht wird es hoffentlich ruhiger und sauberer werden
12. Juli 2006 um 09:04
PS: Schau dir diesen Beitrag mal im *duck* IE an…
12. Juli 2006 um 09:17
@Manchmal wundere ich mich über mich selbst… In dem Fall war es auch der Selbsterhaltungstrieb, auch als Feigheit bekannt. Wer legt sich schon gerne mit vier Leuten an, deren Beruf nicht unwesentlich im “unschädlich machen” von Gegnern besteht.
Aber, wie in der Antwort auf Ghettomaster geschrieben: Es ist noch nicht vorbei.
@Dominik: Das ist ja echt mal ein Ding. Ausgerechnet der IE macht das, was man ihm sagt und die beiden anderen “Windows-Größen” Opera und Firefox korrigieren selbständig… Es war natürlich mein Fehler. Das letzte Bild hab ich nicht in der runtergerechneten Auflösung hochgeladen.
Eigentlich hätten alle Browser das Design zerschießen sollen. Weiß jemand, warum das nicht passiert ist? Ich hab keine HTML-Größenangaben eingegeben, warum also haben die beiden das Bild nicht im Voll-Format mit 1600 Pixeln Breite angezeigt?
12. Juli 2006 um 09:23
Taxi
Dass Taxifahrer eine Menge erleben, kann man ja schn im Taxi-Blog mitlesen. Mitunter sind dort recht kurzweilige Geschichten niedergeschrieben.
Aber wenn man so was noch vor dem Frhstck lesen…
12. Juli 2006 um 09:36
Ich hätte an deiner Stelle die Kreditkarte einfach mit 100EUR Reinigungskosten belastet
12. Juli 2006 um 10:01
Jetzt geht’s dir hoffentlich besser.
Auch eine schöne Racheaktion, an die ich beim Lesen deines Berichts denken mußte, ist hier nachzulesen: http://amirtofangsazan.blogspot.com/
12. Juli 2006 um 10:08
@Björn: Jo, daran hab ich auch gedacht, wollt gerade die URL raussuchen. Herrliche Geschichte.
@Torsten: Im Stylesheet steht für die Images die Angabe “max-width: 100%;”. Damit werden sie maximal so breit, wie der drumrumliegende Container … vorausgesetzt, der Browser kennt diese CSS Angabe, der IE tuts nich.
Bis dann
-Nit-
12. Juli 2006 um 10:12
“Das ist ja echt mal ein Ding. Ausgerechnet der IE macht das, was man ihm sagt und die beiden anderen “Windows-Größen” Opera und Firefox korrigieren selbständig…
[...]
… warum also haben die beiden das Bild nicht im Voll-Format mit 1600 Pixeln Breite angezeigt?”
Weil der Internet Explorer zumindest in Version 6 eben selten das macht, was man ihm sagt. In deinem Fall hat der Schöpfer deines WordPress-Themes mit diesem Eintrag im Stylesheet vorgesorgt:
[code]p img {
padding: 0;
max-width: 100%;
}[/code]
Standardkonforme Browser halten sich natürlich an diese Angabe, der IE6 versteht CSS jedoch immer noch etwa so gut, wie ich Spanisch. Mit dem IE7 wird es zumindest ein bißchen besser in der Hinsicht, dessen Engine hinkt jetzt nur noch gut zwei Jahre hinterher und nicht mehr ein halbes Jahrzehnt.
12. Juli 2006 um 10:23
@Ben: Das nette Detail daran: Ich kann das wirklich. Ich hab noch den Akzeptanzvertrag für Master- und Visacard in der Schublade, wenn mal wieder jemand aus dem Nicht-EU-Ausland seine Fisherman’s bei mir bestellen möchte. Aber da ich zu den wenigen ungekündigten “Kleingewerbetreibenden” mit guten Konditionen gehöre, werde ich das Risiko mal nicht eingehen.
@Björn: Sehr geile Geschichte! Und so lehrreich. Ich werde jedenfalls niemals eine Festplatte (egal, was drumherum montiert ist) verkaufen. Einmal mit der Bohrmaschine durch und dann mit dem Hammer so oft draufhauen, bis die Einzelteile nicht mehr nach Festplatte aussehen: der einzige Weg!
@Nit & Christoph: Cool, CSS ist ja nicht wirklich mein Steckenpferd. Aber damit ist mein Weltbild wieder gradegerückt!
Um es im Jeopardy-Style zu sagen:
Dinge die saugen für 100! Was ist ein Browser aus Redmond?
12. Juli 2006 um 10:25
Du könntest, in Analogie zur der Einreiseprozedur nach Amerika, auch einfach jeden Fahrgast fragen, ob er vorhat, dein Taxi zu verunstalten. Das hilft bestimmt potentielle Täter zu erkennen.
12. Juli 2006 um 10:40
Um den Jeopardy-Style zu verfeinern:
Dinge die saugen für 200! Was ist ein Produkt aus Redmond?
12. Juli 2006 um 11:21
Uärgs – Bei der Story kommt einem ja der Tee wieder hoch. Ist wirklich erschreckend, wie tief manche Menschen sinken können. Was ein Armutszeugnis. Ich wünsche Dir, dass Du mit der Rücksprache bei der Kaserne — nicht nur moralischen — Erfolg haben wirst.
12. Juli 2006 um 11:31
Obwohl ich deinen Ärger verstehen kann würde ich nicht die Kreditkarte samt Namen (oder auch nur den Namen) veröffentlichen und erst recht nicht das du sie verloren hast (was ich die natürlich glaube
. Wenn jemand diese benutzt um zu bezahlen und irgendjemand über Umwege auf dieses Blog kommt (ist schon seltsameres passiert) kann das ne Menge Ärger geben. An deiner Stelle hätte ich mich an eine der Kasernen gewandt.
12. Juli 2006 um 11:41
Tja, da zeigt sich mal wieder: Manieren sind Glückssache.
Aber es ist schon erschreckend, wie oft man diesen Spruch heute anwenden und dabei auch noch erkennen muss, dass er dem Ausmaß an ekelhaftem Benehmen nicht im Geringsten gerecht wird.
12. Juli 2006 um 11:55
hallo,
das Konto befindet sich bei der Lloyds Bank, Worccester, England
Lloyds/TSB
The Cross
Worcester
WR1 3PY
Account No: 0151539
Sort Code: 30-99-90
Mit der Creditcard waere er im freudenhaus eh nicht weitgekommen….
12. Juli 2006 um 12:10
Es wäre ZU geil, wenn du die Kreditkarte in der Kaserne abgeben würdest und gleichzeitig möglichst vielen Leuten/Vorgesetzten steckst, unter welchen Umständen er sie verloren hat und was die Herren mit deinem Taxi gemacht haben.
12. Juli 2006 um 12:13
[...] Read more about guys masturbating and demolishing a taxi! [...]
12. Juli 2006 um 12:52
[...] Die ganze Geschichte ber Mr. Matthew R. Flude und das Benehmen im Taxi… [...]
12. Juli 2006 um 14:31
Hi,
aus meiner eigenen Taxizeit vor 20 Jahren in Nürnberg kenne ich das nur zu gut, hier waren es aber amerikanische GIs, nicht Briten. Einmal hab ich 3 weisse GIs gefahren (viel schlimmer als die Farbigen) und die 2 hinten haben sich prima amüsiert. Nachdem sie ausgestiegen waren, wusste ich auch warum, einer hat mir auf den Rücksitz gewixt. Lecker! Dumm nur, daß der andere seinen Müll aus den Hosentaschen im Auto verstreut hat und darunter eine Quittung aus der PX mit vollem Namen war.
Ich hab mich daraufhin am folgenden Tag beschwert, ein höherrangiger Typ kam raus, verschwand und kam nach 10 Minuten mit den 3 Idioten wieder. Resultat: Die 3 haben mein Auto _vor_ der Kaserneneinfahrt gereinigt – innen und aussen, in aller Öffentlichkeit, jeder der in die Kaserne fuhr hat das mitbekommen und der vorbeifahrende Berufsverkehr ebenfalls (Frankenstraße Nürnberg, da ist immer was los). Ihr Vorgesetzter hat sich debei permanent angebrüllt und beledigt (unterste Schublade), eine richtige Strafaktion. Nach 30 Minuten hatte ich ein Auto, sauberer geht es nicht , die 3 machen sowas NIE wieder.
Solche Aktionen waren damals wohl üblich, ich hab immer wieder mal beobachtet, wie GIs unter Aufsicht den Bürgersteig vor der Kaserne (lang und breit) mit einem Handbesen auf den Knien gereinigt haben.
Klaus
12. Juli 2006 um 16:15
Och, ich hätte den nächsten onlinesexshop besucht und mit der kreditkarte eine gummipuppe und anderen nette spielzeuge gekauft. den namen hast Du auch und wenn Du irgendeine kaserne in PB angibst kann das ja nicht so falsch sein
)
grüße aus AT
Andy
12. Juli 2006 um 19:47
Man sollte noch erwähnen, daß das Deutschlandbild der Schichten, aus denen viele Manschaftsdienstgrade rekrutiert werden ,wesentlich durch britische Boulevardblätter ala The Sun geprägt ist. Natürlich alles verkleistert als Humor. Auch andere Medien, sogar die BBC, können es sich manchmal nicht verkneifen. Die BBC lies mal J. Clarkson bei der Besprechung des Mini von BMW ein paar Nazi-Grüße machen – alles “good clean fun”.
Das so geprägte Idioten sich von einem “Nazi-Kraut” nichts sagen lassen wollen ergibt sich fast zwangsweise.
12. Juli 2006 um 22:09
Zur optimalen Googlefreundlichkeit würde ich noch irgendwo vorname und nachname direkt hintereinander erwähnen. Danach suchen vermutlich mehr als noch nach einem mittelinitial, wenn sie die person kennen.
12. Juli 2006 um 22:20
“Und die Nutella-Beutel-Idee scheitert an der (zum Glück) Seltenheit solcher Erlebnisse. Bis ich den wirklich benutzen könnte, wäre der Beutel wohl steinhart und damit gefährlich…
”
Eben dass macht die Aktion doch sinnvoll
12. Juli 2006 um 22:49
mann mann ich dachte wir hier in hamburg haben die assi fahrgäste…..
ohne worte
13. Juli 2006 um 00:32
Also die Taxifahrer bei uns in der Gegend haben oft recht gute Kontakte zu den Damen solcher Etablissements – haettest Du da nicht was deixeln koennen?
14. Juli 2006 um 19:03
@Balu: Was hätte er denn da deiCHseln
sollen?
Bitte stell dich beim Sex so dämlich an, dass du ihm seine Männlichkeit beschädigst? (weiter möchte ich meinen Sadismus nicht ausbreiten)
@ Torsten: Vielleicht solltest du mal eine Extra-Rubrik: “Most wanted” /”Person not welcome” einrichten und dort diverse Photos veröffentlichen… Aber wahrscheinlich scheitert das mal wieder am Datenschutz…
15. Juli 2006 um 09:38
Meiner Meinung nach dürften ruhig mehr Projekte am Datenschutz scheitern. Eine bessere Auszeichnung gibt es eigentlich nicht. B-)
18. Juli 2006 um 21:36
[...] Aber lieber nicht im Taxi. Könnte sein, daß nachher alles im Internet steht. [...]