Besorgungsfahrten

“Fahr mal zur Tanke, hol ne Schachtel Kippen und den billigsten Sekt und bring ihn zu $StraßeNummerName!”

Kein Thema. Genau danach hab ich an der Tanke auch gefragt.

Der Kassierer meinte: “Der ist der billigste, schmeckt aber grausam… Wenn ich nicht wüsste, daß der nicht für Dich ist, hättest Du jetzt ein paar Punkte bei mir verloren…”

Komisch, bisher war ich der Meinung, ich hätte bei Aral noch nichtmal welche gesammelt! ;)

15 Antworten zu “Besorgungsfahrten”

  1. YellowLed sagt:

    Ich lach mich tot. Ich dachte, sowas (“hol mal den billigesten Sekt”) gäb’s nur hier auf’m platten Dorf … :-)

    Schon mal eine 40-km-Tour mit einem Schlüsselbund gefahren? Schon mal einen Schinken durch die Gegend kutschiert (“Ist ein Geburtstagsgeschenk.”)? Einen großen (offenen, aber mit Alufolie abgedeckten) Krug Bier aus $KNEIPE ins Krankenhaus (“$GAST hat heute Nachtdienst am Empfang. Der braucht was zu trinken.”)? ;-)

  2. Torsten Bentrup sagt:

    Ups, nein…nein und nein! Ich bin erschüttert, welche Offenbarungen mir noch nicht zuteil wurden. Mift.

  3. Joachim sagt:

    Dabei ist der Tosrten ja früher auch mal auf dem Dorf gefahren.

  4. Erik sagt:

    Computer! Programm beenden!

  5. Erik sagt:

    PS: Sekt ist immer grausam oder meine früheren Spender waren einfach nur immer zu geizig gewesen.

  6. Uwe Keim sagt:

    Dies ist ein Protesteintrag wider der Inflationären verwendung des Kommerz-Symbols “$” in Weblogeinträge.

    Ich fordere ersatzlose Streichung oder alternativ den Einsatz der deutschen Währung “€”.

  7. Torsten Bentrup sagt:

    @Erik: Richtig, Sekt ist immer grausam. Männer trinken sowas auch höchstens, wenn Frauen in der Nähe sind, denen man damit impornieren könnte.

    PS: Tippfehler erkannt, aber absichtlich nicht geändert. Ist einfach zu freudianisch!

    @Uwe: Abgelehnt. € ist mir zu sonderzeichenlich und gibt bestimmt Probleme. Weglassen ist irgendwie auch… doof.

  8. YellowLed sagt:

    Das mit dem Schlüsselbund war ja schon fast business-like: Die Geschäftsführerin einer Parfümerie in $GROSSE_STADT (ja, das war ein Protest-$ ;-) ) hatte freies Wochenende und ihre Mädels standen Samstags schlüssellos vorm verschlossenen Laden. Offenbar macht man als Geschäftsführerin einer Ketten-Parfümerie genug Mäuse, um “mal eben” bummelige 50 Euro für den Spaß auszugeben. Das Bier ist ja selbsterklärend und die Dame, die den Schinken verschickte, hat einen stadtbekannten Hau ;-)

  9. Uwe sagt:

    Sekt? Nur aus dem Bauchnabel einer schönen Frau.
    Und den billigsten schon gar nicht :( (Gibt es hier eigentlich einen Kotz-Smilie?)

  10. fritz sagt:

    Da passt Gott-sei-dank auch nur wenig Sekt rein ! N`gescheiter Whisky wär mir lieber !

  11. Sven sagt:

    Neulich in einer EMV Prüfung (zulassung einer Leuchte) ging die Neonrörhre im Prüfling kaputt.
    Die auftraggebenden Snobs haben ein Taxi zur Elektrogroßhandlung geschickt: “Hol mal 10 T5 Röhren”…

  12. lunula sagt:

    @18:
    “ging die Neonrörhre (sic!) im Prüfling kaputt”
    ohmeingott. ich hoffe mal, dass gegen den allgemeinen Sprachgebrauch “Prüfling” hier die Bezeichnung einer Maschine und nicht eines Menschen ist? *schauder*

  13. Torsten Bentrup sagt:

    @Sven: Ist doch nen klares Zeichen, daß die voll im Leben stehen. Wahrscheinlich wäre es viel teuer gewesen, wenn einer der hochbezahlten Ingenieure losgefahren wären… Von eventuellen Versicherungsproblemen möchte ich gar nicht anfangen.

    Nene, das ist schon eine verdammt gute Idee gewesen! Taxifahrer machen sowas gerne und verdienen damit sogar Teile ihres Lebensunterhaltes.

    @lunula: Das hoffe ich doch inständig!

  14. Sven sagt:

    Naja, der offizielle Begriff ist EUT (Equipment under Test)
    Und Prüfling war ein neues Vorschaltgerät…was noch nicht ganz fertig ist wie man merkte:-)

  15. taxiblog.de » Blog Archive » …es geht bergab! sagt:

    [...] Von diversen Besorgungsfahrten, bei denen ein Taxi zum Einkauf vorwiegend alkoholischer Getränke geschickt wird, habe ich ja schon berichtet… [...]

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