Bekannt aus Rundfunk (nicht Fernsehen)
“Hast Du mich eigentlich eben in den Nachrichten gehört?”
Das waren die ersten Worte des Fahrgastes nachdem er sein Fahrziel genannt hat.
In dem Moment schwirrte mir einiges im Kopf rum: entlaufener Serienmörder, Taxiräuber oder Schlimmeres!?
Aber ich fang lieber mal von vorne an. Und es wird ein bischen länger…
Zwanzig Minuten vorher. Ich war besetzt nach Borchen und sehe einen winkenden Menschen etwa in Höhe der Halberstätter Straße. Vermutlich ein Kunde des naheliegenden “Eros-Paradies” auf der Suche nach einem Taxi zurück in die Innenstadt.
Ich betätige kurz die Lichthupe und hoffe, er begreift, daß ich auf dem Rückweg nach ihm schaue.
Zehn Minuten später bin ich zurück und es ist keiner mehr dort. Vermutlich hat ein Kollege mehr Glück gehabt oder er ist einfach mal weitergelaufen. Vorsichtshalber mache ich noch eine Runde durch die umliegenden Straßen, fahre auch mal zum Puff-Parkplatz. Erfolglos.
Und jetzt stand ich vor einer schweren Entscheidung. Fahre ich zur Kaffee-Tankstelle nun den Frankfurter Weg runter und biege dann in die Bahnhofstraße oder nehme ich den Weg übers Westerntor.
Okay, ganz so schwer war die Entscheidung nicht. Am Westerntor würde ich vielleicht eine weitere Entscheidung treffen müssen. Wenn am dortigen Taxistand nur zwei oder drei Taxen stehen, müsste ich zwischen Kaffee und einer eventuell lukrativen Fahrt innerhalb der nächsten 2-3 Stunden abwägen.
Nicht mit mir, ausserdem steh ich eh grad so, daß ich nur noch in den Frankfurter abbiegen muß. Zum Westerntor müsste ich eine 180°-Wende hinlegen.
Kurz nach dem Einbiegen in die Bahnhofstraße fällt mir die dunkelgekleidete Person mit Mütze (Typ: “gefährlicher Hafenarbeiter”, Insider…) auf dem Bürgersteig auf, er geht blöderweise Richtung Innenstadt, kann mich also nicht herankommen sehen.
Ups, versehentlich die Hupe kurz gedrückt. Die löst aber beim 124er auch sowas von leicht aus (daran merkt man: die Geschichte ist aus demnächst naheliegenden Gründen mit massivem Zeitverzug veröffentlicht!).
Er dreht sich um, hebt den Arm und ich halte neben ihm.
“Hi, was für ein Glück. Ich muß nach $DreißigKilometerWeitWeg!”
Ja, was für ein Glück! Für mich, eine solche Fahrt hat mir die Nacht noch mehr als dringend gefehlt.
Und dann sprach der die oben genannten Worte und mir wurde deutlich mulmiger.
“Äh, nee, nichts von mitbekommen. Was war denn?”
“Mich hat eben ein LKW-Fahrer auf der A33 eingesammelt und der hat mir erzählt, daß ich schon im Verkehrsfunk war: Fußgänger auf der Autobahn!”
Puh, Adrenalin zurückfahren, den Griff um die Maglite lockern und Smalltalk beginnen.
“Hossa, wie kommt man denn auf die Idee, auf der Autobahn zu wandern?”
Und dann begann er zu erzählen und hörte eigentlich bis zum Ende der Fahrt nicht mehr auf. Es war eine lange Geschichte. Eine wohl nicht mehr ganz untypische Geschichte.
Als Berufsanfänger mit frischem LKW-Führerschein musste ein Job her. Er ist leider bei einem eher zwielichtigen Unternehmen gelandet. Als er seinen Monatslohn und die dafür zu leistenden Stunden erwähnte, kamen mir fast die Tränen. Und das als Taxifahrer, normalerweise passiert das nur, wenn ich von Kollegen aus anderen Städten oder von 1-2 Firmen in PB die Löhne erfahre…
Kurz, für die jederzeitige Bereitschaft und echten Arbeitszeiten von 12-18 Stunden an 6 Tagen pro Woche bekam er grade mal gute 1.000 Euro. Und selbst diese Lohnzahlungen immer nur mit wochenlanger Verspätung. Mit vier Nächten pro Woche (incl. einer Wochenendschicht) im Taxi hab ich (incl. Trinkgeld) das gleiche verdient.
Gut, er war Single und nicht sonderlich verwöhnt. Kann man mit hinkommen wenn die Arbeit wenigstens Spaß macht.
Aber genau das war in der kleinen Firma quasi unmöglich. Er erzählte von dem PKW, den ihm sein Chef verkauft hat. Völlig überteuert, aber in Raten vom Lohn abgezogen bezahlbar. Ohne PKW gibt es keine Möglichkeit, zur Arbeit zu kommen. Es gab also keine Alternative. Zumindest nicht, wenn die Schufa-Einträge aus der vorhergehenden Arbeitslosigkeit eine andere Kreditaufnahme verhindert.
Er hat sich also monatelang durchgebissen und die Schnauze gehalten. Erstmal arbeiten und Erfahrungen im Beruf sammeln. Weitersehen kann man später.
Und dann kam der Tag, an dem ich ihn aufsammelte.
Sein Chef hat ihn in den Wald geschickt. In den tiefsten Wald, kilometerweit entfernt von jeglicher Zivilisation. Sein LKW war ausgerüstet mit einer Holzverladeeinrichtung, er sollte dort ein paar Bäume aufladen.
Der Boden war matschig, der LKW nicht geländegängig. Er hat sich also dort in der Wildnis gnadenlos festgefahren.
Was macht ein kluger Fahrer, wenn er nicht mehr allein weiterkommt? Um Hilfe rufen. Das tat er dann auch, sein Handy fand verblüffenderweise sogar einen Sendemast zum einbuchen.
Und was macht der Chef? “Och nöö!”, sagte er. “Heute aber nicht mehr. Ich komm morgen im Laufe des Tages und zieh Dich raus!”. Naja, waren ja auch fast 100 Kilometer zwischen Firmensitz und Einsatzort.
Da stand er also, nicht zu essen, nichts zu trinken und nichtmal genug Tabak für den Rest der Nacht. Und er entschloß sich, seinen Job zu schmeißen. Irgendwann hat auch die größte Geduld ein Ende, ich hätte dem Unternehmer schon längst die Brocken vor die Füße geworfen.
Er lief also einfach los und kam tatsächlich irgendwo auf eine Straße. Per Anhalter und zu Fuß schaffte er es dann bis Paderborn und begab sich in meine Hände.
Und dann waren wir am Ziel und fuhren auf den Parkplatz, hier wollte er in sein Auto umsteigen und nach Hause fahren.
“Wo ist denn mein Auto? Wenn dieses Arschloch sich jetzt meinen Wagen gekrallt hat, werd ich zum Tier!”
Er hatte wirklich die Befürchtung, daß sein Chef sein halb bezahltes Auto verschleppt hat. Die letzten Telefonate zwischen beiden waren wohl nicht so richtig freundlich, es war also nicht ganz ausgeschlossen.
Aber dann fiel es ihm doch noch ein:
“Oh, shit. Mein Wagen steht zuhause… Ist gestern nicht angesprungen.”
“Okay, fahren wir dahin?”
“Jau, wir müssen zurück nach $ZehnKilometerRichtungPaderborn”
Nach der Hälfte der Strecke hab ich dann den Taxameter ausgemacht. Rechtlich kein Problem, wir waren längst im Nachbarkreis. Und er tat mir einfach nur leid.
Hoffentlich hat er wirklich den Absprung geschafft und fährt heute für einen seriösen Unternehmer. Ich würde wirklich gerne wissen, ob er es wirklich geschafft hat. Verdient hätte er es!
23. Februar 2009 um 04:19 ednong(Quote)
Gottes Willen. Aber man kann manchmal wirklich nicht glauben, für was für Hungerlöhne manche Menschen arbeiten. Arbeiten müssen. Und der Druck der Arbeitslosigkeit, die es nicht besser macht und der Druck der Arge oder des Arbeitsamtes (sorry, ich weiss, heisst irgendwie anders inzwischen) ist gross. Und das Arbeitsamt schafft keine neue Arbeit – sie verwaltet einfach nur die Arbeitslosen. Und manche Sachbearbeiter vergessen doch glatt, dass sie es mit Menschen zu tun haben.
Und ich kann die Leute verstehen, die dann alles tun, nur um diesen Druck nicht ausgesetzt zu sein. Besser wird es dadurch aber nicht.
Und wenn man dann noch sieht, wie die Grossen sich aus sämtlichen Misslagen herauswinden können und grosskotzig auf mal eben einen Jahresbonus als Banker verzichten ….
… dann denke ich immer, ich bin im falschen Film. Altwerden möchte ich hier nicht, wirklich nicht.
23. Februar 2009 um 05:09 Torsten Bentrup(Quote)
@ednong: Danke! Genau so einen Kommentar hab ich mir gewünscht.
Nehmen wir mal den Mikrokosmos “Taxifahrer”. Es gibt unzählige Kollegen, die mit unter 5 Euro Brutto pro Stunde nach Hause gehen. Paderborn ist da noch ziemlich human, die schlechtesten Löhne bei Taxiunternehmen liegen hier bei EUR 5,50, verschärft durch einen Kuriervertrag mit einem Blutlabor. Wenn die Kollegen Pech haben, fahren die die ganze Schicht ohne trinkgeldgebenden Fahrgast.
Kann es wirklich okay sein, wenn man für einen Vollzeitjob nur mit Müh und Not seine eigenen Kosten bezahlen kann? Vollzeit bei Taxifahrern heißt: 5 Schichten mit 10 Stunden Arbeitszeit plus 2 Stunden Pause. Zwölf Stunden also reserviert für den Arbeitgeber, 60 Stunden die Woche und um die 1.000 Euro Netto-Lohn?
Dann gibt es denn “Zwischenschritt” der Arbeitnehmer, die schon lange in Industriebetrieben arbeiten. Doppeltes Geld, 35-Stunden-Woche und diverse sonstige Vergünstigungen (gesponserte Kantine, Zusatzversicherungen, Betriebsrente).
Starke Gewerkschaften haben das in der Vergangenheit erkämpft. Auch wenn ich das nciht wirklich gerechtfertigt finde (der Abstand zum Arbeitnehmer im Handwerk ist einfach zu krass), gönne ich diesen Arbeitnehmern ihre Vorteile. Zumal grade die Industrieunternehmen momentan auch völlig problemlos Leute auf die Straße setzen.
Aber es gibt eben auch die unglaublich große Gruppe der Leute, die Tag für Tag gute Arbeit leisten und nicht nur schlecht bezahlt werden, sondern auch noch vom Arbeitgeber mies behandelt werden.
Ist für den Chef ja kein Problem, grade für die einfacheren Arbeiten (ohne lange Ausbildung) finden sich ja problemlos Leute, die endlich aus der Arbeitslosigkeit und der menschverachtenden Hartz-4-Praxis rauswollen.
Es ist einfach eine Schande, wie hier mit der Angst der Menschen vor dem Abstieg billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden.
Jedenfalls bin ich heilfroh, daß mein Job ziemlich sicher ist. Der Firma scheint es gut zu gehen, soziales Denken ist in der Chefetage vorhanden, der Lohn ist absolut fair.
Selbst wenn das ganze Gewerbe den Bach runtergeht, wir sind wohl die letzten der Branche hier, die davon betroffen sind. Unsere Kundenstruktur ist gesund und wir sind (bei aller Bescheidenheit) eines der besten Taxiunternehmen überhaupt (was auch daran liegt, daß viele Unternehmen und Fahrer einfach schlecht sind). Ich werde also wohl hoffentlich einen der letzten verbliebenen Arbeitsplätze in der Branche behalten dürfen. Wahrscheinlich nicht zu Unrecht.
Generell fehlen mir einfach nur die reichen Menschen, die ihren Reichtum nicht nur als Selbstbedienungsladen empfinden, sondern zumindest begreifeen können, daß es Menschen gibt, die mit 3-stelligen Summen im Monat auskommen müssen. Gerne auch mit Kind.
23. Februar 2009 um 06:41 Shiva(Quote)
Bei sowas fehlen mir immer wieder die Worte. Soziale Absicherung in Deutschland? Gibts meiner Meinung nach nicht wirklich…
Ich kenne genau zwei Leute, die arbeitslos sind und Hartz IV “beziehen”… und beide haben praktisch Dauerstress mit den Ämtern. Dann stellen die mal wieder grundlos ihre Zahlungen ein, was ihnen natürlich nicht gesagt wird, während sie weiter 1-Euro-Jobs machen -.-
Da ist es nur verständlich, wenn Leute nach jedem Strohhalm greifen, um eine feste Arbeit zu bekommen. Und einfach nur beschissen, dass es neben den Ämtern noch andere Leute gibt, die diese Menschen ausbeuten…
Wie gesagt, mir fehlen da einfach immer wieder die Worte. Ich kann nicht begreifen, was das denn für eine beschissene Gesellschaft ist, in der wir leben… die sich dann auch noch mit ach so toller sozialer Absicherung schmückt…
23. Februar 2009 um 09:37 Martin(Quote)
Moin Torsten,
das ganze liest sich, als wäre es schon länger her?
Also durch Blogs wurden schon einige Jobs vermittelt, vielleicht hättest Du Dir seine Nummer aufschreiben sollen? Ich bin sicher dass er ein Angebot bekommen hätte…
23. Februar 2009 um 09:54 Big2k(Quote)
Böse Maschinerie, der ich mehr oder weniger entkommen konnte.
Was ich mich beim lese des Beitrags gefragt habe ist folgendes.
“Nach der Hälfte der Strecke hab ich dann den Taxameter ausgemacht. Rechtlich kein Problem, wir waren längst im Nachbarkreis. Und er tat mir einfach nur leid.”
<.. Man darf aus eigener Entscheidung den Taxameter nicht ausmachen, weil man sonst Stress mit dem Gesetz bekommt oder wie darf ich das verstehen?
Natürlich ist die Situation “unschön”, wenn man als Taxifahrer die halbe Fahrt laufen lässt und den Rest nicht, weil man verursacht ja Kosten für sein Unternehmen und könnte die nicht gezählte halbe Fahrt ja eigeneverbuchen. Was hier nicht gemacht wird. Aber wie ist das mit dem Gesetz gemeint?
Kurze Erklärung wäre nett. Danke
Und ich finde es gut, dass das Taxameter nach der gefahrenen Strecke ausgemacht wurde. Wenigstens Du bist ein Mensch, der sein Geld mit Menschen verdient, dennoch nicht nur die € in den Augen sieht und auch Menschlichkeit seinem Kunden zeigt der schon genug Probleme zu haben scheint.
Wenn ich mal in PB bin einen FReund besuchen, dann fahre ich mit Deinem Taxi
23. Februar 2009 um 10:12 Newty(Quote)
Innerhalb des Pflichtfahrgebietes kostet jedes Taxi(nicht Mietwagen) das selbe, frag mich nun nicht, welche Stelle das nun – natürlich mit Anhörung der Unternehmen – entscheidet. Damit eben Billigheimer und Abzocker eh dasselbe nehmen müssen wie ehrliche Unternehmen, zumindest, wenn sie die selbe Strecke zur selben Uhrzeit fahren müssen.
Außerhalb des Pflichtfahrgebietes ist das nicht gültig, da darf das Unternehmen(in der Regel durch den Fahrer vertreten) eigene Preise machen.
23. Februar 2009 um 10:29 Tr.Geld(Quote)
Arme Sau, der Typ. Aber nicht alleine. Was in der Gastronomie abgeht, grenzt auch an Sklavenarbeit, insbesondere bei den großen Betrieben. Halt überall dort, wo man als Ungelernter eher leicht unterkommen kann. Das perverse ist, dass in der gehobenen Gastronomie sich richtig gut verdienenden von den richtig schlecht verdienenden für ein lächerliches Almosen bedienen lassen. Was viele von den werten Gästen nicht ahnen: Wenn 500 Leute einen tollen Abend haben wollen, müssen dafür 100 einen ganz beschissenen haben. Bei fairen Löhnen wären solche Events noch unglaublich viel teurer (profitabel schon gar nicht..) und würden gar nicht mehr stattfinden.
23. Februar 2009 um 12:22 Andre(Quote)
Bei meiner allerersten Arbeitsstelle war´s auch nicht besser.
Wer nicht vor Acht kam, nach 22 Uhr wieder ging und am Wochenende freiwillig arbeitete war ´ne faule Sau, Überstunden wurden natürlich nicht bezahlt (weil ohne Anzahl vertraglich vereinbart) obwohl die Arbeitszeiten protokolliert wurden und fast jeder anstelle der vereinbarten 38 mindestens 70 Wochenstunden auf dem Zähler hatte.
Der Ag hatte ganz bewusst nur junge Angestellte, die er nach Strich und Faden verarschen und ausnehmen konnte und wer sich wehren wollte, dem wurde einfach wegen erfundener Anschuldigungen gekündigt und die Papiere für das Arbeitsamt vorenthalten.
Das ist zwar schon 25 jahre her, hat aber auch heute noch überall Methode…
23. Februar 2009 um 12:28 Markus(Quote)
Danke Torsten.
Ich werde mir den Beitrag ausdrucken und meinen Kollegen in der Schule unter die Nase halten, wenn sie mal wieder jammern, wie schlecht es den Lehrern geht und wie gut man es doch in der freien Wirtschaft hat. *seufz*
> Generell fehlen mir einfach nur die reichen Menschen, die ihren Reichtum
> nicht nur als Selbstbedienungsladen empfinden, sondern zumindest
> begreifeen können, daß es Menschen gibt, die mit 3-stelligen Summen im
> Monat auskommen müssen. Gerne auch mit Kind.
Oder den Kollegen, die nicht nachvollziehen können, dass es Familien gibt, die nicht mal eben ihr Kind für 400 Euro auf eine Ski-Klassenfahrt schicken können. Was man da stellenweise von Lehrern hört ist einfach nur … zum Kotzen.
Markus
P.S.: Keine Panik, es gibt auch Lehrer, die nicht so überheblich sind.
23. Februar 2009 um 15:59 derber Herbert(Quote)
was verdienen Lehrer eigentlich so um Schnitt? gibt es da auch große Unterschiede? Ich kenn Lehrer, die fahren Mercedes, aber auch welche die fahren Straßenbahn.
23. Februar 2009 um 16:19 Tux2000(Quote)
Alleinerziehend mit Kind, und dann kommt die Schule auf die Idee, einen Taschenrechner für 200 € (zweihundert Euro) anzuschaffen: http://www.mattew.de/wordpress/2008/10/02/das... Alternative Rechner: Fehlanzeige. Und nein, das ist keine elitäre Privatschule, sondern eine stinknormale öffentliche Schule.
Soweit das Thema “mit dem Geld auskommen”.
Tux2000
23. Februar 2009 um 18:10 Markus(Quote)
@derber Herbert: genug.
Für Landesbeamte in NRW findet man das Gehalt in den Besoldungstabellen. Zum Beispiel hier: http://www.lbv.nrw.de/beztab/besoldung_010720...
Als Grundschul- und Sek1-Lehrer bekommst du A12, auf dem Gymnasium meines Wissens A13. Man sollte aber bei dem gehalt daran denken, dass sich Lehrer privat versichern müssen.
Außerdem gibt es angestellte Lehrer. Wie da die genauen Wert aussehen, weiß ich nicht. Man munkelt aber, dass ein angestellter Lehrer im Vergleich zum Verbeamteten ca. 600 – 1000 Euro weniger verdient.
Wie gesagt, wenn man das liest und mit dem Blogbeitrag vergleicht, ist das Gejammer einiger Kollegen geradezu lächerlich. *kopfschüttel*
Markus
23. Februar 2009 um
[...] Wreck this Journal in Minimi. Der “Taxi-Blog” unterhält mit einer Geschichte über Fußgänger auf der Autobahn. Das “Schlusslicht” der ARD setzt die “Sache mit dem Kuss” fort. Und [...]
23. Februar 2009 um 23:16 Susanne(Quote)
Die Geschichte von dem jungen Mann geht einem sehr nahe. Die Mini-Löhne die teilweise gezahlt werden, reichen nicht zum leben. Die Angst den Job verlieren zu können wird überall ausgenutzt. Ich finde es von dir super, dass du das Taxometer ausgestellt hast, du bist ein Mensch. Leider gibt es nicht viele die so handeln wie du.
24. Februar 2009 um 10:31 Flo(Quote)
Hört sich verdammt nach der Spedition Ullrich an.
24. Februar 2009 um 10:44 Webhosting(Quote)
Kaum zu glauben aber wahr: 5 Euro Brutto! und es gibt beamte oder vw mitarbeiter die streiken und streiken damit um von über 25 Euro brutto auf 30 brutto zu bekommen. traurig aber wahr.
24. Februar 2009 um 11:55 Sash(Quote)
Das ist schon wirklich eine derbe Geschichte. Tragisch vor allem, dass es eben ausgerechnet die schlechtbezahlten Jobs sind, bei denen die Arbeitgeber Druck ausüben. Ungelernte findet man ja an jeder Ecke, und irgendeiner macht den Job dann auch für 3,50 € die Stunde.
Mein kurzer Ausflug in die Zeitarbeit z.B. war auch eine absurde Geschichte, die glücklicherweise nach ein paar Tagen wieder vorbei war, aber da ging es ähnlich zu.
Ich fahre ja auch Taxi, und wenn ich mein Einkommen auf die Stunde umrechne, lande ich auch bei ca. 5,50 € brutto. Das ist für mich aber ok, weil zum einen noch Trinkgeld (im Schnitt 1 € die Stunde) dazukommt, wegen der Nachtarbeit viele steuerfreie Zuschläge einberechnet werden, ich nicht anspruchsvoll bin und zudem in einem geradezu vorbildlichen Umfeld arbeiten kann. Der Druck von der Arbeitgeberseite reicht gerade mal zu einem “Sieh zu, dass du dich irgendwann vorher meldest, wenn du freimachst…”
Aber würde ich mich für das gleiche Geld ständig schikanieren und hetzen lassen? Ich glaube nicht. Wenn Leute wie der oben genannte seinen Job schmeißen, dann finanziere ich deren Hartz4 gerne mit meinem Einkommen mit! Wirklich gerne!
Dass es Einkommensunterschiede gibt, damit kann ich gut leben. Ich brauch die Kohle eines Facharbeiters/Lehrers/etc. gar nicht. Aber ein Minimum an Vergütung muss schon sein. Besonders faszinierend fand ich übrigens die Tatsache, dass er ein Auto braucht, um zur Arbeit zu kommen. Geht’s noch? Vernünftige Chefs sollten sich mal überlegen, wie man mit 1000 € auch noch ein Auto finanzieren soll…
Ja, es ist wirklich zum Heulen! Aber irgendwo finden sich immer noch Leute, die jetzt sagen würden “Soll er doch froh sein, dass er ne Arbeit hat, ist ja unvernünftig, das auf’s Spiel zu setzen…” Das ist fast noch trauriger als diese Geschichte an sich.
Ich wünsch’ dem Kerl alles Gute!
24. Februar 2009 um 12:40 SteffenG(Quote)
@webhosting: Grundsätzlich streiken Beamte in ihrer Freizeit. Hier in Hessen dürfen Beamte auch 42 Stunden arbeiten. Es gibt kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld mehr.
Glaube mir, dem verbeamteten Sachbearbeiter geht es auch nicht so prall. Lediglich die Stelle ist einigermaßen sicher.
Ich kenne das Thema mit den Speditionen auch nur zu gut. Leider gibt es in dem Gewerbe zu viele unentdeckte schwarze Schafe. Ich kann mich noch an die Tricksereien mit dem Fahrtenschreiber erinnern. Das geht aber glücklicherweise nicht mehr so einfach….
Meiner Meinung nach ist das Einkommen, so lange es über den Monat reicht, nicht so entscheidend. Viel mehr zählt, dass der Spaß am Beruf nicht zu kurz kommt. Ich hatte als Aushilfe bei größeren Events in Kneipen auch immer meinen Spaß, obwohl es ein Knochenjob ist….
24. Februar 2009 um 19:21 Tobias(Quote)
Da kann ich nur zustimmen. Wenn der Job und das Umfeld stimmt, dann macht das Arbeiten einfach nur Spass. Egal, wie hoch der Lohn ist, Motivation und Inspiration kann man nicht erkaufen.
Leider vergessen einige Geschäftstätige dass heutzutage. Und wollen nur bessere Zahlen sehen, ohne zu verstehen, dass Menschen Individuen sind, nicht fremdsteuerbare Arbeiter-Ameisen. Doch glücklicherweise gibt es ebenso viele Unternehmer, welche wissen, was eine gute Arbeitskraft ausmacht. Sicherlich gibt es viel Druck in Deutschland, zuerst Erfahrung aufzubauen (Generation Praktikum, nicht wahr). Jedoch ist das in meinen Augen kein Grund, eben jene als günstige Arbeitskräfte einzusetzen.
Bleibt nur zu hoffen, dass er sich umschaut und in eine bessere Situation kommt.
24. Februar 2009 um 21:38 DokRok(Quote)
Assistenzarzt:
Mo-Fr 7.30 – 16.00h = 3.700 € BRUTTO Tariflohn
je nach Haus 5-7 Nachtdienste pro Monat
= 7.30 bis 9.00 Uhr des nächsten Tages,
bei vielen Häusern keine Minute Schlaf, 25h ackern im Stress wie ein Sklave – aber am nächsten Tag frei.
Der freie Tag wird vom Lohn abgezogen, für die Nacht bekommt man wochentags ca. 100€ BRUTTO , am Wochenende 150€,
5-7 mal im Monat Rufbereitschaftsdienst, an diesen Tagen muss man bis 8.00 morgens aufs Handy aufpassen, um in Notfällen dem Dienstarzt zur Hand gehen zu können, was jedes dritte Mal passiert, dann muss man um 3.oo Uhr operieren helfen oder um 4.30 Uhr einen Herzinfarkt zur Spezialklinik begleiten.
Kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld, kein Überstundengeld (abfeiern), 2% behält das Haus wegen angeblichem Engpass.
Steuern+Abzüge sind bei mir exakt 50%, somit bekomme ich 2.600€ überwiesen.
Ist vielleicht relativ viel, aber ich fühle mich auch total unterbezahlt. Ich könnte woanders vielleicht auf 3.100 Euro kommen, dafür müsste ich aber nochmal doppelt so viel ackern und hätte möglicherweise ganz beschissene Chefs, die bei jedem Fehler austicken.
Was mich am meissten nervt ist es, in der Nacht zwischen 23 Uhr und 7 Uhr morgens für jeden Scheiss dasein zu müssen und dafür nur 5€ pro Stunde in der Tasche landen. Bei Schlaganfall, Herzinfarkt oder schweren Brüchen gehts noch, man rettet Leben, aber es kommen auch Leute um 4.oo Uhr morgens mit Schnupfen oder seit 3 Wochen bestehenden Schmerzen im grossen Zeh. Jeden Samstag um 3.30h kommen völlig abgewreckelte, stinkende Alkoholiker mit 4.00% Promille und bedürfen einer Aufnahme auf die Intensiv, was mich 20 Minuten Handarbeit und 20 Minuten Schreibarbeit kostet. Jeden Tag/Nacht kommt auch zweimal die Polizei und will Blut von einem Drogen- oder Alkoholfahrer.
25. Februar 2009 um 01:00 jan(Quote)
bitte haeng deinen Job an den Nagel DokRok!
25. Februar 2009 um 03:37 Sash(Quote)
@jan:
Sowas ähnliches hab ich mir auch gedacht…
@DokRok:
Die angeführten Bedingungen sind wahrlich nicht schön! Was ich aber nicht so ganz verstanden habe: Würde dir das Ganze gefallen, wenn du mehr Geld dafür bekommen würdest?
Und als Anmerkung (glaub mir, das ist völlig ohne Neid!): Im Gegensatz zum in Torstens Beitrag genannten LKW-Fahrer kannst du mit dem Gehalt doch ganz gut die üblichen Bedürfnisse befriedigen, oder? Ich weiss, die Ansprüche steigen mit dem Auskommen – ich selbst könnte wahrscheinlich auch locker 10.000€ im Monat wegkriegen, wenn ich sie hätte.
Aber darum ging es in oben genanntem Beispiel (so sehe ich das zumindest) auch: Da reisst sich jemand den Arsch auf und kann nicht einmal vernünftig davon leben! Das immerhin bleibt dir erspart.
Nochmal ganz deutlich: Ich will dich nicht angreifen, und ich verstehe deine Probleme – ehrlich! Ich halte das auch für abartig, und ich würde mir ebenso wünschen, dass ein Arzt, der mich behandeln muss, nicht schon seit 20 Stunden auf den Beinen ist.
Genauso wünsche ich mir allerdings als Taxifahrer, dass ein LKW-Fahrer, der mir entgegenkommt, nicht schon seit 20 Stunden auf den Beinen ist, und sich womöglich denkt, dass ihm sein Leben, so wie es ist, auch egal sein kann.
Und ganz persönlich nachgeschoben: Warum machst du den Job noch?
(ist ernst gemeint! – mich interessieren solche Geschichten aus mir fremden Umfeldern extrem!)
25. Februar 2009 um 15:28 Andi(Quote)
@DoKRok
Sorry, aber das nenn ich dann auch Jammern auf hohem Niveau. Druck wird leider inzwischen immer mehr auf die Arbeitnehmer ausgeübt. Inkl. Überstunden (gerne auch mal unbezahlt), Leistungbereitschaft, unliebsamen Arbeiten usw.
Nur bekommen die Meisten dafür eben keine 2000 € und mehr, sondern leben gerade mal am Rand des hiesigen Existenzminimums. Durfte selber schon mal für 850 € netto ran und wurde da wie ein Stück Produktionsmittel behandelt.
Was mir aber eigentlich noch mehr hochgekommen ist. Deine stinkenden und abgewrackten Patienten haben auch eine Krankheit. Namens Alkoholismus. Und eine Begleiterscheinung dieser Krankheit ist eben, dass ab einem gewissen Konsum die täglichen Arbeiten inkl. Körperpflege einfach wegfallen, weil man mehr oder weniger nur noch dahinsiecht. Glaub mir, die wenigsten sind dabei stolz auf ihre Situation. Sie schämen sich eher für ihren Zustand. Als ich noch selbst aktiv dabei war, ging es mir ebenso wie den beschriebenen Leuten. Mag vielleicht nicht alles nachvollziehbar sein für Menschen, die das noch nicht durchgemacht haben. Aber das ist eben eine Krankheit, mit der man zumeist nur mit Selbstbetroffenen oder Leuten vom Fach sprechen kann, um dabei Verständnis zu bekommen.
Jedenfalls ist das kein hirnloses Asi-Pack, sondern Menschen mit einer Krankheit.
25. Februar 2009 um 21:25 Ly(Quote)
letzt zum zweiten mal den selben mann gefahren. um die 55, abgewrackt, stinkend, besoffen. ein alki.
ging wieder zur sparkasse, dann zur tanke, eine pulle wodka kaufen.
beim ersten mal schon fiel mir seine tiefe tiefe traurigkeit auf. da war nix mit abgrenzen meinerseits, der stinkende versoffene alki hat mich berührt und ich hab mich berühren lassen. der mann war derart traurig, das ich ihn nicht vergessen hatte nach der ersten fuhre. ein spruch von ihm war: das ist jetzt die letzte flasche, ich wache dann morgen nicht mehr auf. sagte er so und schwieg dann wieder. als spreche er zu sich selbst. seine bewegungen waren ausgesprochen langsam, seine sprache zwar klar aber sehr leise.
als er bezahlte musste ich husten. meint er: rauchst du? ich, ja. sagt er, du hörst auf zu rauchen, und ich höre auf zu saufen, ok?
bei der zweiten tour drei wochen später in tiefer nacht wieder diese traurigkeit. er hat sie aus allen poren geatmet. da meint er: willst du mal lachen? Ich, in erwartung von was weiß ich: jo? Da sagt er: ich bin Arzt.
Ich fands nicht lustig. Er kicherte. und er schämte sich sehr. ich sagte, dann weißt du ja was sache ist und was du tun kannst.
hintergrund, den ich raushörte aus dem wenigen was er sonst von sich gab: Rumäne, (keine ahnung ob er hier hätte arbeiten dürfen und was weiter passierte), allein, tochter weit weg. schlafen, saufen, schlafen saufen.
man könnte ja meinen, sorry, wenn einer so vor selbstmitleid zergeht.. scheiß drauf, da steckt der halt genau grad drin und kommt nicht raus. kein leben mehr, keine arbeit mehr, allein allein allein. dann trinkt er halt um nix mehr zu spüren, nur, er gehört halt zu denen die sich trotzdem noch spüren.. und es wissen. er weiß sehr genau was er macht und wie es um ihn aussieht. er will sich wohl zu tode saufen?
sozialer absturz und einsamkeit. kann jeden treffen.
auch durch plötzliche arbeitslosigkeit, und war es noch so rosig vorher und mit dem besten aussichten. einmal drin in der mühle von hartz4, das geht super schnell, fragt dich keiner mehr wer du warst und wo du hin willst. jedenfalls nicht lange. und dann gehst du auch als Ingenieur, Lehrer, Arzt oder eben auch Bauarbeiter für 4,50 die Stunde Müll sortieren.
Oder wie ein früher selbstständiger Handwerker den ich kenne bei einem nicht so tollen unternehmen für 800,- Euro netto 22 Schichten im Monat à 10 Stunden + 2 Stunden Pause Taxi fahren. ( bzw in dem fall funke ). Hol dir doch den Rest vom Amt..
jammern auf hohen niveau sollte man sich gut überlegen.
Besonders wenn man als gut ausgebildete Kraft eigentlich gute Aussichten hat, zb in die Selbstständigkeit zu gehen, sich in einer niedergelassenen großen Praxis anstellen zu lassen, in passendes Ausland abzuhauen, sich in der Klinik hochzuschaffen, und dergleichen mehr.
ja, es könnte wirklich etwas besser entlohnt werden in den kliniken, allein schon wegen der immensen verantwortung!
aber man sollte sich ,was das jammern angeht, dann auch gut überlegen, besonders in der Öffentlichkeit, wenn die ethische Einstellung dem Menschen gegenüber insbesondere in eidgebundenen Heilberufen die dem Menschen (!) dienen sollen ,bei allem verständlichen Arbeitsfrust und Überlastung in Klinikdiensten, zu leiden beginnt.
Oder aber, ein leidiges Thema: Warum werden Ärzte Ärzte. Ohne hier persönlich etwas unterstellen zu wollen: Mein früherer und leider relativ jung an einer beruflich bedingten Infektion verstorbener Hausarzt hat nicht nicht die Welt verdient. der hat vornehmlich die “Gülle” behandelt, die keiner haben wollte. Aids, Methadon, Arbeitsfaules gesocks und so Leute die für Billiglohn sich die Knochen kaputt geschafft haben. Aber Mensch war er. Über alle Maßen, und ich kenne keinen der ihn kannte der nicht voll Fan von ihm war. Nur die Kollegen, merkwürdig, die Patientenakten nach seinem Tod wollte keiner haben. Ein Jahr hat sein bester Freund gebraucht bis sich ein Arzt erbarmte.
Doch, lange Rede kurzer Sinn: so ist das eben überall ( lakonisch gemeint ). Der “Mensch” ist zum Wirtschaftsfaktor verkommen. So lange sich das nicht ändert, gibts auch solche Arbeitgeber wie den im Beitrag genannten Spediteur. Schlussendlich: her mit dem Bürgergeld..auf das man die Freiheit hat, solche Arbeitgeber einfach nicht mehr in Anspruch zu nehmen.
25. Februar 2009 um 22:20 Muuuh(Quote)
Schockierend und gleichzeitig witzig, aber in jedem Fall eine sehr gute Story!
27. Februar 2009 um 12:05 Unterdosis(Quote)
Eigentlich sollte der Arbeitsmarkt nach den Regeln aller Märkte funktionieren. Beispielsweise Angebot und Nachfrage. Speziell diese Regel ist auch gern gewollt, von Arbeitgeberseite.
Nicht so gewollt ist die Entscheidungsfreiheit der Anbieter (in diesem Fall Arbeitnehmer). Jeder Kaufmann darf entscheiden, wem er seine Waren und Dienstleistungen zugaenglich macht oder verweigert.
Diesen Luxus geniesst der Arbeitslose nicht. Er *muss* seine Ware “Arbeitskraft” verkaufen. Dadurch wird Lohndumping gefoerdert.
Das Diamantenkonsortium kontrolliert den Preis durch gezielte Verknappung; man stelle sich mal vor, die wuerde man zum Verkauf zwingen. Der Aufschrei wuerde um die ganze Welt gehen, die Diamantenpreise fallen.
Bei Arbeitskraft ist es fuer uns aber okay, man will ja keine Schmarotzer foerdern. Damit gefaehrdet man langfristiig aber seine eigene Stelle, wenn der Chef einen problemlos durch 2-3 Arbeitslose ersetzen koennte, die auch noch eine geringere Bezahlung akzeptieren muessen, um Sanktionen zu vermeiden.
Bei der Diskussion um Bankenverstaatlichung schreit man was von Kommunismus und Planwirtschaft; wird jedoch die persoenliche Arbeitskraft verstaatlicht ist es ploetzlich okay.