Drecksarschlochmistdämliche Wichser!

…was anderes fällt mir zu diesen unglaublichen Arschlöchern echt nicht mehr ein.

Die Situation: Große Party in der Westfalen-Therme in Bad Lippspringe. Ich werde dorthin geschickt, um eine Fahrt nach Paderborn zu übernehmen.

Tja, meine Fahrgäste sind zu sechst. Das passt mal nicht ins Auto. Nach ewigem Hin- und Her (während ein paar Meter weiter dutzende von Fahrgästen ein Taxi brauchen) kommt zum Glück (??) ein Kollege von der Konkurrenz um die Ecke, die Fahrgäste teilen sich auf beide Autos auf.

Damit begann dann die absolute Horrorfahrt. Die Fahrgäste sind vom Typ “Beruf: Papas Sohn”, extrem arrogant und komplett provokativ auf Krawall aus. Es vergehehen keine 10 Sekunden der 15km-Fahrt, ohne das ein dämlicher Spruch in meine Richtung abgefeuert wird. Allertiefstes Prollniveau, gerne mit Bezug auf mein Sexualleben oder mein Aussehen… Details lasse ich hier mal lieber weg. In einem mehr oder weniger lichten Moment meint einer: “Boah, ist das assig, sich so volltexten zu lassen!”. Nein, “assig” ist es, andere so zuzutexten!

Wie mir der Kollege nach der Fahrt bestätigte, ging bei ihm im Taxi exakt die gleich Show ab.

Deshalb hier der dringende Aufruf: Verbietet endlich Kokain!

Ach, is schon verboten? Mist!

P.S. Bei solchen Leuten hilft leider auch anhalten und rausschmeißen nichts. Hab ich schonmal probiert. Von alleine gehen solche Arschlöcher nicht, die Polizei braucht ewig und mit Pech versuchen sie, Dir noch irgendwas anzuhängen… Also am besten Schnauze halten und durch.

19 Antworten zu “Drecksarschlochmistdämliche Wichser!”

  1. buried.in.oblivion sagt:

    Für solche Fälle sollte man das Tragen einer großkalibrigen (evtl. glänzenden!) Waffe in Betracht ziehen. Ganz dezent am Gürtel, aber immer sichtbar. Dann noch einige nervöse Zuckungen (bei Bedarf auch gerne Richtung Gürtelholster) ausführen… Und schon ist Ruhe. :-D

    SCNR,

    b.

    (BTW: Das ist IRONISCH gemeint! Nur, falls es einer nicht merkt…)

  2. Torsten sagt:

    Hmm, als Pazifist könnte ich natürlich ne ungeladene Knarre mitnehmen. Aber selbst da komm ich mit dem Waffengesetzen in Konflikt (nein, ich möchte keinen der unterschiedlichsten Waffenscheine machen).

    Und: Ein funktionierender Ironiedetektor ist Grundvoraussetzung für das Mitlesen hier!

  3. Andre Heinrichs sagt:

    Waaas, hier wird auch noch ein Ironiedetektor vorrausgesetzt??ßßeszett Wer soll das denn bezahlen???ßeszett Das ist ja total unverschämt!1!einself

    Hinweis: Der obige Kommentar könnte Spuren von Ironie enthalten.

  4. Torsten sagt:

    Ich hab mir grad mal die Mühe gemacht, um eine günstige Einkaufsquelle für Ironiedetektoren zu finden… Dann hätte ich hier eine Sammelbestellung organisieren können.

    Aber weder http://www.ironiedetektor.de.vu/ noch http://www.ebay.de können momentan liefern. Mist.

  5. Volker sagt:

    Kurz nachgefragt:

    Gab´s wenigstens ein ordentliches Trinkgeld?
    Hast du den Jungs deine Visitenkarte gegeben?
    Benehmen sich Betrunkene besser?

  6. Torsten sagt:

    Kurz geantwortet: Nein, Nein, Ja

    Zum Ja eine kleine Erklärung: Betrunkene sind sich meist ihres Zustandes bewusst und entschuldigen sich deshalb gerne für ihr eventuelles Fehlverhalten…

    Kokser hingegegen halten sich für den Mittelpunkt der Welt und haben deshalb das “Recht”, jeden als “Untermenschen” zu behandeln. Aus diesem Verhalten resultiert ein gewisses Konfliktpotenzial…

  7. Legatus sagt:

    Waren sie angeschnallt? Falls nit, mittleres Pedal, einmal kräftig drauftreten, am besten mit roter Ampel in Sichtweite. Das ganze so lange wiederholen bis Ruhe ist. Gelernt und gesehen bei einem Kumpel der Taxi fährt und solche Leute ebenfalls nicht mag. Gelegentliches irres Kichern einstreuen verdoppelt die Wirkung.

  8. Chris sagt:

    Hast du ja wieder Glück gehabt… Manchmal ist es im Dienstleistungsgewerbe doch besser, einfach auf Durchzug zu schalten..

    Man kann dir nur wünschen, dass dir in Zukunft sowas erspart bleibt!

    Gruss,
    Chris

  9. Torsten sagt:

    @Legatus: Hmm, diese Variante hatte ich mir eigentlich für nen Überfall zurecht gelegt (ICH weiß auch blind, wo der Beifahrergurt zu öffnen ist!). Aber eigentlich ist das ne verdammt gute Strategie für solche “Schmerzpatienten”. Abgespeichert! Danke!

  10. Torsten sagt:

    @Chris: Definitiv… Ich hab es einmal erlebt, wie ich als einziges Taxi in Hövelhof durch solche menschenähnliche Typen rund zwei Stunden blockiert wurde, weil ich auf Konfrontationskurs gegangen bin. Seitdem ist oberstes Ziel: Raus mit den Arschlöchern. Egal wie. Diskussionen verlängern die Sache in der Regel nur unnötig.

  11. Uwe Keim sagt:

    Und ich Weichei habe noch nie nie nie geraucht oder Drogen probiert. Muß ich mal machen, wenn’s gut fürs Ego ist :-)

  12. Erik sagt:

    Kokain, auch Fickpuder genannt, gilt als die Gesellschaftsdroge Nr. 1. Sie
    suggeriert dem Konsumenten, ein extrem gutaussehender, hoechst eloquenter Nobelpreistraeger mit der sexuellen Anziehungskraft eines schwarzen Loches zu sein. Auf jemanden, der kein Kokain genommen hat, wirkt das eher wie ein exkommunizierter Trappistenmoench, der weisse Puderreste an den Nasenloechern hat und sich um Kopf und Kragen quasselt.

    Kokain steigert das Mitteilungsbeduerfnis, laehmt aber in gleichem Masse die Selbstkritik, was dazu fuehrt, dass man jeden chemischen Kurzschluss im Kleinhirn fuer bares Geld haelt und meint, dass er umghend einer breiteren Oeffentlichkeit vermittelt werden muss. Kokaingenuss ist die Hauptursache fuer Rap-Lyrik, Performances und die Gesamtwerke von Rainer Werner Fassbinder und Hermann Goering.
    [...]
    Wie man die Wirkung von Kokain simuliert:Vier Tuetchen Nescafe mit einer
    Tafel Schokakola aufkochen, auf Ex trinken.
    Aktivitaeten: Freeclimbing, Volksreden, Zehnkampf.

    Musik: Richard Wagner, “Walkuerenritt”.

    Quelle: Das kleine Arschloch

  13. Torsten sagt:

    @Uwe: Lass es lieber. Drogen machen Spaß, solange sie wirken. Aber wenn Du gelegentlich auch mal einen nicht-dichten Zustand erleben willst, wirst Du es in dieser Zeit bereuen. Allerdings hab ich nur Erfahrungen mit legalen und weichen Drogen. Vielleicht ist Heroin ja der absolute Oberknaller. Nein, war nur Spaß. Spritzen sind unpraktisch (wenn man nicht Diabetiker ist).

    @Der olle Moers hat wie immer recht. Danke für die Erinnerung! Das mit der Nescafé-Schoki-Mischung muß ich demnächst mal probieren…

  14. Uwe Keim sagt:

    “Freeclimbing”, Erik. Cool. Deswegen macht es mir so viel Spaß :-D

  15. dL sagt:

    Das waren definitiv “blond”-Leser.

  16. Der Tobi sagt:

    im prinzip bin ich auch für die anschnallgurt-ab-scharf-bremsen-methode, die ja auch schon erwähnt wurde. allerdings: was soll’s bringen? was einmal genetisch versaut ist, lässt sich durch rohe gewalt auch nicht wieder “zurechtprügeln”… ;-)

  17. Torsten sagt:

    @Tobi: …aber versuchen würde man es schon manchmal gerne, hehe.

  18. Der LeuMund : Kokain sagt:

    [...] Grad beim Taxi-Blog über die Definition von Kokain aus dem kleinen Arschloch gestolpert: Kokain, auch Fickpuder genannt, gilt als die Gesellschaftsdroge Nr. 1. Sie suggeriert dem Konsumenten, ein extrem gutaussehender, hoechst eloquenter Nobelpreistraeger mit der sexuellen Anziehungskraft eines schwarzen Loches zu sein. Auf jemanden, der kein Kokain genommen hat, wirkt das eher wie ein exkommunizierter Trappistenmoench, der weisse Puderreste an den Nasenloechern hat und sich um Kopf und Kragen quasselt. [...]

  19. Mithi sagt:

    “versehentlich” Diktiergerät mitlaufen lassen und ebenso “versehentlich” ins Internet leaken … 8)

    cya, Mithi

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