Top 3 meiner Lieblingskotzerinnen
Okay, eigentlich sind mir die Nichtkotzerinnen und -kotzer ja am allerallerliebsten. Aber statistisch gesehen etwa einmal im Jahr erwischt es mich, bzw. einen Fahrgast (und dann später mich…).
Und trotzdem kann man mir in solchen Situationen eine Freude machen. Rechtzeitig Bescheid sagen und dann den Straßenrand anbrüllen wäre schon eine gute Idee. Aber auch das klappt manchmal nicht mehr.
Und so komme ich endlich zu den drei Kotzerinnen, die mir trotz Kotzerei im Innenraum sehr viel Spaß bereitet haben.
Platz 3:
Ganz frisch und Anlaß für diesen Beitrag: Als ich das Würgegeräusch höre, ist es schon zu spät. Dazu noch eine kurvige Landstraße im Wald. Bis ich eine passende Stelle gefunden habe, um anzuhalten, war es eigentlich schon zu spät. Eine Minute Würgegeräusche, mindestens. Aber tatsächlich waren nur ein paar Spritzer auf der Fußmatte. Als sie ausstieg, sah ichs dann: Der (Kunst-)Pelzmantel war offensichtlich immer im Weg und hatte sich als sehr saugfähig herausgestellt. Danke!
Platz 2:
Sie saß neben mir, als es hochkam. Und sie war a) geistesgegenwärtig und b) praktisch veranlagt. Als Kotztüte öffnete sie ihre Riesenhandtasche. Ich denke nicht, daß irgendwas darin noch verwendbar war, aber bei der Menge wäre die Taxireinigung sicher teurer als ein paar Schminkutensilien gewesen.
Platz 1:
Eine Britin im Sommer. Eigentlich war das Shirt schon ausreichend gefüllt… Aber als sie sich den Alk nochmal durch den Kopf gehen lassen “wollte”, wurde ihr sichtlich wärmer ums Herz. Sie hat einfach den Kragen nach vorne gezogen und… Den Rest überlasse ich Eurer Phantasie!
PS: In der Taxi-FAQ gibts auch ein paar Hinweise, mit welchen Kosten man beim Verschmutzen eines Taxis zu rechnen hat.
13. Dezember 2007 um 09:38 Constantin(Quote)
Hmmmm, lecker…
13. Dezember 2007 um 09:58 Siggi(Quote)
Gerade in den FAQ gelesen, daß evtl die Lüftung ersetzt werden muß. Das dürfte ja sonst im Sommer auch interessant werden, bzw. im Winter, wenn die Heizung läuft…
13. Dezember 2007 um 10:25 Ly(Quote)
mir gefällt platz 2 am besten
13. Dezember 2007 um 10:43 Dynamodeo(Quote)
Meine liebste Kotzgeschichte:
. Damals wurde er noch gefahren! Tempo 180 auf der Autobahn. Das vorher angeregte Gespräch verstummte plötzlich. Meine Frage “Alles ok?” wurde mit einem “Geht so” beantwortet. 5 Sekunden (!) später kam es dann. Frischer Rasthauskaffee gleichmässig verteilt auf der Fussmatte. Vollbremsung (naja, fast) auf dem Standstreifen, ich die Nase aus dem Fenster gehalten, mein Mitfahrer aus der geöffneten Beifahrertür gebeugt. Ein hübsches Bild…
Ich habe mal vor einigen Jahren einen hier nicht näher zu benennenden heutigen Paderborner Taxifahrer durch die Republik kutschiert
Seid dem ist “Geht so” für mich immer eine Warnung für eine unmittelbare Gefahr. (Findest Du, Bush ist doof? …Geht so!)
13. Dezember 2007 um 10:51 Torsten Bentrup(Quote)
PETZE! Und ausserdem sind die Rückschlüsse auf Deinen damaligen Fahrstil sehr entlarvend! Menno.
Übrigens wars mehr so die Türinnenverkleidung, oder?
13. Dezember 2007 um 11:30 Ben(Quote)
bäääh… wenigstens geh ich jetzt schnell wieder an die arbeit und höre auf blogs zu lesen. thx
13. Dezember 2007 um 12:29 refu(Quote)
Tja. Da steht man also auf, macht Kaffee, setzt sich an den Rechner und schaut, bevor mal loslegt noch mal fix durch die Blogs.
Eines dieser Dinge erwies sich als Fehler.
13. Dezember 2007 um 14:56 Taximan224(Quote)
Meine schönste Kotzgeschichte: Pärchen anfang 20 kommen sehr gut gekleidet (Anzug & Abnedkleid) von einer Party. Beide steigen hinten ein, man hat sich ja lieb. Er in die Mitte, Sie aussen rechts. Sie zu mir: Bitte vorsichtig Ihm gehts nicht so gut. Ich: Soll er sich vorsichthalber an die Tür setzen, ans Fenster. Er: geht schon. Nach ca. 5 Kurven (alle sachte genommen) passiert es schon. Er kotzt über Sie rüber an die Tür. Fazit: Abendkleid nur noch als Puutzlumpen zu gebrauchen, etwas an der Tür und auf dem Sitz, Anzug sauber. Die von mir genannte Reinigungsgebühr plus Fahrpreis wurde anstandslos bezahlt. Freundin mehr als Sauer, Er halt leer. Ich zur Tanke 10 min. später war alles weg.
Ob sie heute noch zusammen sind bezweifle ich mal.
13. Dezember 2007 um 15:59 campino(Quote)
Der Trick von Platz 1 wird auch angewendet, wenn Besoffene im Krankenwagen anfangen zu kotzen. Ist billiger als das Ding komplett zu reinigen.
13. Dezember 2007 um 17:15 Tom(Quote)
@ Campino: Und auch im Jet ist das so Üblich – lieber in die Fliegerkombi als den Millionen teuren Flieger auseinanderbauen und die Bröcklein zwischen den Instrumenten rauspulen.
13. Dezember 2007 um 17:26 torschtl(Quote)
campino das ist eine total falsche unterstellung. bei uns im rettungsdienst kotzt sich kein patient selber an, wenn es sich vermeiden lässt.
13. Dezember 2007 um 18:53 Eumel(Quote)
torschtl:
Das wurde uns sogar so im Sanitäter-Lehrgang beigebracht.
Meine liebste Kotzgeschichte: Meine Frau hatte mir Blumenkohl gebraten. Nur daß ich Blumenkohl absolut nicht mag.
Bekommen hats dann der Hund.
Kurze Zeit später waren wir unterwegs, Hund auf der Rückbank. Auf einmal roch es so merkwürdig nach Blumenkohl…
Aber sauber ins seitliche Ablagefach der Tür hat er den Blumenkohl platziert, daß muß man ihm lassen… kein Stück auf Boden oder Sitz…
14. Dezember 2007 um 01:19 nightcab(Quote)
*hehe* – Nr. 2 kenne ich auch aus eigener Erfahrung – auf der Autobahn, schoen mit Warnblinker rueber auf den freien Platz an der Einfahrt von der Raststaette zur Autobahn…
Keine 30 sec. spaeter war ich mit Blaulicht abgesichert (die standen wohl grad auf der Raststaette
) – “alles ok?” – “bei mir ja (*nach-hinten-grinsend*)” – “viel Spass noch!” – “(murmelnd) Ars%§&(er!”
Aber bezahlen habe ich dann doch *ihn* lassen
n/c
14. Dezember 2007 um 05:36 Chris(Quote)
Na, George Washington University, die mit 50K p.a. die teuerste Universität der Vereinigten Staaten, hat jetzt eine “pay-as-you-puke policy” erlassen. Wer aus nicht-krankheitsbedingten Gründen einen der Shuttle-Busse vollkotzt, die die Studenten zwischen den verschiedenen Standorten hin- und hertransportieren, muß jetzt $200-300 Strafe bezahlen. S.a. http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/...
14. Dezember 2007 um 16:40 torschtl(Quote)
@ Eumel: Dann kann man nur froh sein, wenn man von eurem Haufen nicht gerettet wird.
14. Dezember 2007 um 18:01 Joaquin(Quote)
Frauen scheinen i.d.R. nicht sehr viel Übung darin zu haben und wissen einfach nicht, wann sie mal “Stop” sagen sollen um ihre Verdauensgüter wieder rückwärtig zu entsorgen.
14. Dezember 2007 um 19:01 Eumel(Quote)
@torschtl:
Och, unsere Ausbilder hatten noch andere lustige Ideen… zB. wenn man jemand nicht in die stabile Seitenlage bringen kann (zB. wegen Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung) und keinen Tubus dabei hat – McGyver! Sicherheitsnadel an Zunge und Wange hält die Zunge vom Atemweg fern – der bewußtlose Patient merkts ja nicht.
Da ich im Technik-Zug war, durfte ich das Erlernte jedoch nie ausprobieren
Das war übrigens im ASB….
Gruß,
Eumel
14. Dezember 2007 um 22:23 Tshalina(Quote)
Auf einer Weihnachtsfeier in meinem Ausbildungsbetrieb gab es einen Außendienstmitarbeiter. Eigentlich mochte ich ihn sehr gern und er war gute 5 oder 6 Jahre älter als ich. Der Typ hat sich auf einer Weihnachtsfeier so die Kante gegeben, dass er beim Bestellen seines letzten Bieres der Wirtin auf den Tresen gereihert hat. Die war mehr als bedient und er bekam vom Chef am darauffolgenden Montag ans Herz gelegt sich bei der Dame zu entschuldigen. Der Außendienstler kaufte eine Flasche Rotwein und einen Blumenstrauß. Die nächste Weihnachtsfeier fand woanders statt, wie man sich denken kann.
15. Dezember 2007 um 17:24 torschtl(Quote)
Eumel: Wenn der patient kotzt dann ist die Wirbelsäulenverletzung in diesem Moment sowas von scheißegal.. lieber kein Gefühl mehr in den Beinen als erstickt, oder was sagst du? Oberste Priorität hat die Sicherung der Atemwege und der Vitalfunktionen. Alles Andere steht im Hintergrund.
Wenn es wirklich nicht anders geht, dann hört sich deine Methode zwar brutal an, aber besser als in die Hose geschissen ist sie auf jeden Fall. Wobei man die Atemwege schon alleine durch das Anheben des Kinns (bzw. das “nach-vorne-ziehen” praktisch vom Kopf weg) freihalten kann…
15. Dezember 2007 um 23:31 Fredi(Quote)
Hmm… Wie wärs mit 1-2 Kotztüten immer griffbereit neben dem Sitz oder sonstwo? Wär das nicht toller und billiger als Putzen?
16. Dezember 2007 um 12:54 BobbyboB(Quote)
Geil, die Nummer 1… Sich einfach mal in den Ausschnitt kotzen, ROFL!
20. Dezember 2007 um 22:37 Moritz(Quote)
Nur einmal im Jahr? – Hätte da mehr erwartet… Oder arbeitest du zuwenig?
20. Dezember 2007 um 22:53 Torsten Bentrup(Quote)
@Moritz: Nö, momentan leider definitiv nicht. Aber man kann ja aktiv was gegen Kotzer machen: anständig fahren, Fahrgast im Auge behalten und im Zweifel schnell rechts ran. Neben dem Taxi wird natürlich deutlich häufiger gekotzt, quasi nach jeder zweiten Studentenparty…
6. August 2010 um 22:21 Peter(Quote)
Da ich durch die Verlinkung in regelmäßigen Abständen hier lande, muß ich mal einen Gruß hierlassen und einen kleinen zum Besten geben:
Kommt ein Fahrgast an das Taxi, macht die Türe auf und sagt:
“Hasssse noch Platzz für n Kasten Bier unne Pizzaaa?”
Taxifahrer:
“Klar doch” …
Gast:
“wuuuu~aaaaaaä~hhhh”
*duckundwech*