Say Cheeeeeese!
Die Nacht der Cheeseburger… Wo wir doch grad so schön bei Fast-Food sind.
Eine meiner ersten Fahrten letzte Nacht war gleich eine Heimfahrt:
“Nach $Nachbardorf, aber bitte über McDonalds.”
“Kein Problem. Der Fairness halber: Es könnte teuer werden. Um diese Uhrzeit ist der Autoschalter (hehe) meist ziemlich überlastet. Der Fahrpreis könnte durchaus 5-x Euro teurer als gewohnt sein.”
“Ich hab Hunger, ist mir egal!”
Tja, genauso war es dann auch. Wir standen irgendwo als fünfter in der Schlange, die Taxiuhr ratterte so vor sich hin.
“Und, weißt Du schon was Du willst?”
“15 Cheeseburger!”
“Hossa, Großfamilie zuhause?”
“Nö. Ich sag doch, daß ich Hunger habe!”
“Okay…”
“Eigentlich reichen mir auch 14, einen kriegst Du.”
Bestellt, bezahlt, dann kam die Ansage:
“Dauert ein bischen, fahren Sie doch kurz um die Ecke, wir bringen die Burger dann.”
Während der weiteren (teuren) Wartzeit kam dann die Reue.
“Oh Mann, wie bescheuert bin ich eigentlich… 15 Cheeseburger, das schaff ich doch nie. Und das Taxi kostet bestimmt auch noch 20 Euro. Willst Du mir nicht drei oder vier Burger abkaufen?”
Nö, wollte ich nicht. Den Rest der Fahrt hat er dann noch drüber philosophiert, wie er jetzt die Dinger los wird. Nett fand ich ja die Idee, diese am folgenden Tag bei einer Geburtstagsparty den Gästen anzubieten.
Leichte Übelkeit kam dann auf, als er mir seinen finalen Plan unterbreitete:
“Ich werd mich gleich nackt vor den Fernseher legen und die Burger um mich rum verteilen…”
Warum Übelkeit? Ich wurde spontan an einen Anrufer bei Domian (den 1Live-Nacht-Talker) erinnert, der gerne mal mit nem guten Zentner Hackfleisch “beischlief”. Glaubt Ihr nicht? Hört selbst bei youtube. Ich denke mal, Ihr könnt meine schmutzigen Gedanken dann nachvollziehen…
Zum Glück wurde Stunden später diese “negative Programmierung” wieder überschrieben.
“Nach $AnderesNachbardorf, aber vorher zu McD.”
Während wir auf die Bestellung warteten, kam von hinten die Frage: “Möchtest Du auch was? Ich lad Dich ein.” Während ich noch überlegt, kam auch schon die Tüte. Egal, weiter gehts.
Meine äußerst attraktive Beifahrerin nahm die Tüte, verteilt die ersten Burger. Dann wickelte sie einen Cheeseburger halb aus, hielt ihn mir vors Gesicht und meinte:
“Komm, beiß ab. Du kannst doch nicht einfach zugucken, wie wir mampfen…”
Ich konnte mich nicht wehren. Genaugenommen wollte ich das auch gar nicht. Hey, ich werde dafür bezahlt, daß eine wunderhübsche Frau neben mir sitzt und mich füttert. Das kann man kaum noch toppen!
Kaum…
13. Mai 2007 um 11:22 bernd(Quote)
schlank wirst du so nicht – und gesund ist es auch nicht.
13. Mai 2007 um 11:22 Me, myself and I(Quote)
Zum Thema (halb-)nakt mit Burgern am Boden: http://www.youtube.com/watch?v=BPYDOam_qec
13. Mai 2007 um 12:09 AlexW(Quote)
Glückspilz
ich hab nicht mal nen Job, und du hast gleich son schwein in deinem Job hehe
13. Mai 2007 um 12:45 Matthias(Quote)
Siehst du, es kann doch nicht immer komisch als Taxifahrer sein – manchmal ist es auch richtig toll…
13. Mai 2007 um 19:47 Mao-B(Quote)
hehehe, coole kiste
so hätt ichs auch mal gerne
ich fahr dooferweise nur kein taxi
13. Mai 2007 um 19:48 ritman(Quote)
wenn man das so liest..denkt man eben daran, das jeder job auch seine schönen seiten hat..
danke für diesen blog.
13. Mai 2007 um
[...] Und zu guter letzt: Wieso lohnt es sich ein Taxifahrer zu sein? Ganz einfach: deswegen. [...]
13. Mai 2007 um 23:09 jonas(Quote)
jez hab ich hunger
14. Mai 2007 um 17:02 L.S.(Quote)
Zu dem Thema a la “Domian” gibt es auch einen netten Song:
http://www.youtube.com/watch?v=mfjdXvHvCFk
So, und wenn jetzt noch einer Hunger hat, dann kann es nur ein Brite sein….
15. Mai 2007 um 17:06 Tom Koblenz(Quote)
Toll!
Bei uns kommen die Burger und die Pizza in den Kofferraum.
Erstens sind wir kein Imbiß und zweitens stinkt das “Essen” so.
Drittens, Gurken und Zwiebelreste auf den Sitzen sind ganz toll, das Papier unter den Sitzen natürlich auch.
16. Mai 2007 um 02:48 Friesenjung(Quote)
Toppen könnte das wohl höchstens noch ein Frühstück im Bett…