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	<title>taxi-blog.de &#187; Fahrgäste</title>
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	<description>Night on Earth, every night...</description>
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		<title>Warum Taxen wichtig sind…</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 23:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht bin ich zu sensibel. Vielleicht lese ich auch Kritik manchmal aus Äußerungen heraus, in denen eigentlich keine Kritik steckt. Aber manchmal kommt sie eben auch direkt (gerne nachts um vier Uhr von sturzbetrunkenen Studenten): Wir sind zu teuer! Und sowieso: Man könnte doch einfach die Busse die ganze Nacht fahren lassen, dann wären wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht bin ich zu sensibel. Vielleicht lese ich auch Kritik manchmal aus Äußerungen heraus, in denen eigentlich keine Kritik steckt. Aber manchmal kommt sie eben auch direkt (gerne nachts um vier Uhr von sturzbetrunkenen Studenten): </p>
<p>Wir sind zu teuer! Und sowieso: Man könnte doch einfach die Busse die ganze Nacht fahren lassen, dann wären wir völlig überflüssig.</p>
<p>Und dann kommt so eine Fahrt und ich weiß wieder, daß wir wichtig sind. Und keine Abzocker (okay, als Insider, der die Umsätze und ansatzweise auch die Kosten kennt, war mir das eh klar).</p>
<p><strong>&#8220;Torsten, fahr mal zum §Supermarkt!&#8221;</strong></p>
<p>Zwei Minuten später:</p>
<p><em>&#8220;Ich steh vorm Eingang. Irgendwelche näheren Infos?&#8221;</em></p>
<p>Ja, die Vorsicht ist sinnvoll. Wenn die Zentrale zu schnell zu viel sagt, ist die Fahrt gerne mal von kriminellen Funklauschern abgegriffen. Nicht nur, daß man dann eine unbezahlte Fehlanfahrt hat, damit könnten wir leben. Aber wenn der &#8220;Kollege&#8221; auch noch einen schlechten Eindruck macht, fällt auch das noch auf uns zurück.</p>
<p><strong>&#8220;Eine ältere Dame mit Rollator, steht im Eingangsbereich.&#8221;</strong></p>
<p>Ich steige aus und sehe auch schon eine hektisch winkende Hand. Rollator passt auch. Und ein halbes Dutzend Einkaufstüten drumherum verteilt. Ich öffne schonmal die Klappe meines Daimler-Kombis und gehe rein.</p>
<p><strong>&#8220;Könnten Sie bitte&#8230;&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Klar!&#8221;</em></p>
<p>Dreimal mußte ich gehen, die Taschen sind prallgefüllt und schwer. Hauptsächlich wohl Gläser und Konserven.</p>
<p>Das Fahrtziel ist um die Ecke, am Ende stehen keine vier Euro auf der Uhr.</p>
<p>Unterwegs erklärt die Dame:</p>
<p><strong>&#8220;Wissen Sie, ich wollte ja zu Fuß nach Hause. Aber mir gehts grad nicht so gut. Und ich bin schon über 80. Könnten Sie mir die Sachen vielleicht noch in den zweiten Stock tragen?&#8221;</strong></p>
<p>Kein Thema. Wirklich nicht. Klar: keine vier Euro für 20 Minuten Arbeitszeit, Treppen rauf und runter mit schweren Taschen. Das ist nicht die Traumtour. Aber sowas kommt alle paar Wochen mal vor und ein Taxifahrer, der da &#8220;Nein&#8221; sagen würde ist in meinen Augen ein Arschloch. Man muß es nicht toll finden, aber verdammt nochmal: Die Dame hat wohl niemand anderen! Zwanzig Minuten Chance, sein Karma-Konto aufzufüllen!</p>
<p>Natürlich ist ihre Wohnung auch noch (Hey, Herausforderung!) ziemlich übel mit dem Auto zu erreichen. Enge Gasse, zugeparkte Einfahrt. Aber auch das meistere ich mit der Unterstützung des Daimlers. Ich bin immer wieder überrascht, wie wendig so ein Schlachtschiff dank Heckantrieb doch ist.</p>
<p>Es geht ans bezahlen, ich nenne den Fahrpreis.</p>
<p><strong>&#8220;Das passt so!&#8221;</strong></p>
<p>Sagt sie und reicht mir einen Fünfer. </p>
<p>Ich bin jetzt mal ehrlich und direkt. Das waren über 20 Prozent Trinkgeld. In Euro umgesetzt aber eben nichtmal ein Kaffee an der Tanke. Mehr als okay für eine &#8220;normale&#8221; Fahrt. Und ich hab mich natürlich bedankt dafür und den Eindruck erweckt, daß ich das völlig angemessen finde. Wäre ich an ihrer Stelle gewesen in 40 Jahren, hätte ich sicher noch 2-3 Euro draufgelegt. Aber ich kenne ihre finanziellen Möglichkeiten nicht und weiß auch nicht, wie sie in der Hinsicht &#8220;sozialisiert&#8221; wurde. Vielleicht war das für sie schon ein überaus großzügiges Dankeschön für die über die normale Taxidienstleistung hinausgehende Leistung. Kriegsgeneration.</p>
<p>Ich schleppe die Einkäufe hoch und als alles sicher in der Wohnung ist, begegnen wir uns im Erdgeschoss wieder.</p>
<p><em>&#8220;Soll ich Ihnen den Rollator noch nach oben bringen?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Nein, den lass ich hier im Flur stehen. Und das hier ist für sie! Vielen Dank für Ihre Hilfe!&#8221;</strong></p>
<p>…und drückt mir noch einen Fünfer in die Hand.</p>
<p>Das sind sie, die Momente. Scheiß auf die Kohle. Okay, mein Stundenlohn hat sich damit mal eben verdoppelt. Tolle Sache! Aber viel wichtiger ist die Anerkennung, dieses Gefühl, daß meine Arbeit geschätzt wird. Kann man schlecht erklären, aber in dem Moment hat mich das einfach glücklich gemacht. </p>
<p>Ich wusste natürlich selbst, daß ich da jemandem für einen eigentlich lächerlichen Rechnungsbetrag eine deutlich wertvollere Leistung erbracht habe (klingt voll doof, ich sag ja, daß es schlecht zu erklären ist). Aber zu merken, daß der &#8220;Dienstleistungsempfänger&#8221; das auch so empfindet und dankbar ist: </p>
<p>Unbezahlbar! Einfach nur schön!</p>
<p>Ein wortreiches Dankeschön hätte bei mir einen ähnlichen Effekt gehabt. Aber so ist es sogar noch ein klein wenig schöner… Schließlich mach ich den Beruf nicht nur wegen der tollen Geschichten. Sondern verdiene meine Lebensunterhalt und die für mich einfach unglaublich wichtigen Reisen damit. </p>
<p>Vielen Dank!</p>
<p>PS: Und zur Überschrift, überlegt Euch einfach mal, was Ihr in ein paar Jahrzehnten macht. Wenn Ihr nicht mehr gut laufen könnt, kein Auto habt, ein paar hundert Meter oder gar Kilometer von einer Bushaltestelle entfernt wohnt. Wie geil ist es, wenn da ein Taxi ankommt und für einen einstelligen Eurobetrag dafür sorgt, daß der Kühlschrank wieder voll ist?</p>
<p>Und selbst wenn bis dahin alles übers Internet bestellbar ist und frei Haus geliefert wird: Ein paar hundert Meter können eine unüberwindbare Hürde zu Kultur, Freunden, whatever sein. Ja, Taxen sind wichtig. Weil man eben manchmal nichtmal mehr von Haustür zu Haustür kommen kann ohne Hilfe.</p>
<p>Und ja, liebe Studenten (hier gerne auch andere Sparfüchse und Preismeckerer einsetzen): Würde ich Dich nicht für 7 Euro nach Hause bringen für lächerliche zweikommairgendwas Kilometer hätten wir einfach nicht die Möglichkeit, auch mal solche Fahrten zu machen. Mischkalkulation. Zum Wohle fast aller. Auch für Dich irgendwann.</p>
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		<title>Für unsere britischen Feinschmecker!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4657/fur-unsere-britischen-feinschmecker/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4657/fur-unsere-britischen-feinschmecker/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 07:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[(Direktdurchfall) Hab ich schon vom Briten erzählt, der seinen Döner (mit viel Majo obendrauf) aus meinem Fußraum gegessen hat? Falls nein: Ihr wollt es nicht wissen! Wirklich nicht! Es gibt einen Grund, warum wir Taxifahrer die Fußmatten im Taxi (die mit Recht einen hohen Rand haben) &#8220;Kotzwannen&#8221; nennen. Man will nichts essen, was da drin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="450" height="335" src="http://www.youtube.com/embed/2iFLxx9VsLc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>(<a href="http://youtu.be/2iFLxx9VsLc">Direktdurchfall</a>)</p>
<p>Hab ich schon vom Briten erzählt, der seinen Döner (mit viel Majo obendrauf) aus meinem Fußraum gegessen hat?</p>
<p>Falls nein: Ihr wollt es nicht wissen! Wirklich nicht! Es gibt einen Grund, warum wir Taxifahrer die Fußmatten im Taxi (die mit Recht einen hohen Rand haben) &#8220;Kotzwannen&#8221; nennen. Man will nichts essen, was da drin lag. Wirklich nicht. Auch wenn die natürlich regelmäßig gereinigt werden (nach &#8220;Bedarf&#8221; auch ausserhalb fester Intervalle). </p>
<p>Echt! Vertraut mir!</p>
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		<title>Demaskiert!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4619/demaskiert/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 21:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[andere Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange hat es gedauert, bis sich der Maskierte zu erkennen gegeben hat. Als viel- und gerngesehener Kommentator war ich dann ja doch reichlich neugierig, wer sich so hinter der Maske versteckt. Andeutungsweise hab ich ihn ja schon häufiger kutschiert. Und sein Versprechen in den Kommentaren hat er am Freitag tatsächlich wahrgemacht. Um besonders viel Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange hat es gedauert, bis sich der Maskierte zu erkennen gegeben hat. Als viel- und gerngesehener Kommentator war ich dann ja doch reichlich neugierig, wer sich so hinter der Maske versteckt. Andeutungsweise hab ich ihn ja schon häufiger kutschiert. </p>
<p>Und sein <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4611/fleischeslust/#comment-303363">Versprechen in den Kommentaren</a> hat er am Freitag tatsächlich wahrgemacht. Um besonders viel Zeit im Taxi verbringen zu können, hat er extra als erster die Firmenfeier im Nachbarort verlassen und hat frierend am Straßenrand auf mich gewartet! Sehr brav!</p>
<p>Okay, ich war enttäuscht. Er war überhaupt nicht maskiert! Dabei wäre das durchaus mit vorhandenen Mittel möglich gewesen. Er hätte einfach seine Mütze, Typ &#8220;Aggressiver Hafenarbeiter&#8221;, tief ins Gesicht ziehen müssen. Pft, keine Kreativität, diese IT-ler!</p>
<p>Mit nur geringen Umwegen (die meisten davon hat er selbst so gewollt! Schließlich musste der Weg auch an seiner beruflichen Wirkungsstätte vorbeiführen und die Post wollte auch noch eingesammelt werden) kam er dann auch glücklich und zufrieden nach Hause.</p>
<p>Und dort hatte er dann nichts besseres zu tun, als seine <a href="http://dermaskierte.wordpress.com/2012/01/20/wie-angedroht/">Erlebnisse des Abends zu verbloggen</a>!</p>
<p>Nur zur Klarstellung: Ich würde niemanden, erst recht niemanden mit Kettenrauchervergangenheit auch nur ansatzweise zum Konsum einer Zigarette verleiten. Da hat ihm wohl der eine oder ander Long Island Iced Tea denn Sinn vernebelt! Im Gegenteil: Er hat drum gebettelt!</p>
<p>Was ich übrigens eigentlich mit diesem Eintrag sagen will:</p>
<p>Lest <a href="http://dermaskierte.wordpress.com/">dermaskierte.wordpress.com</a>, es lohnt sich! Und als Fahrgast würde ich ihn auch uneingeschränkt weiterempfehlen. Tu ich aber nicht, ich will ihn selbst behalten! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Kreativbeleidigung!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4615/kreativbeleidigung/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 05:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise komme ich ja mit betrunkenen Fahrgästen bestens zurecht. Wenn es mal zu hoch hergeht, reagieren die meisten dann doch noch einigermaßen vernünftig, wenn man ein paar ernste Worte findet. Okay, ganz selten kommt es dann doch zur offenen Konfrontation. Besonders gerne, wenn die ganze Gruppe auf einem Level ist. So wie letzte Nacht… Vorausgegangen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise komme ich ja mit betrunkenen Fahrgästen bestens zurecht. Wenn es mal zu hoch hergeht, reagieren die meisten dann doch noch einigermaßen vernünftig, wenn man ein paar ernste Worte findet.</p>
<p>Okay, ganz selten kommt es dann doch zur offenen Konfrontation. Besonders gerne, wenn die ganze Gruppe auf einem Level ist. So wie letzte Nacht…</p>
<p>Vorausgegangen waren ein paar klare Worte. Es ging um das unverschämte Verhalten der Jungs, ein paar blöde Sprüche. Der normale Wahnsinn mit zweikommairgendwas Promille im Blut.</p>
<p>Dann kam von hinten die Frage:</p>
<p><strong>&#8220;Eyyy! Taxidriver! Wie lange machst Du den Job eigentlich schon!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Mir wird grad klar… Zu lange. Eindeutig!&#8221;</em></p>
<p>Ja, er hat den Sarkasmus verstanden.</p>
<p>Und er hat es mir dann nach dem Aussteigen so richtig gezeigt. Aber so richtig!</p>
<p>Da stand er dann neben der Fahrertür und brüllte:</p>
<p><strong>&#8220;Du! Du… Du Vierauge, Du!&#8221;</strong></p>
<p>Yeah, kreativste Beleidigung seit mindestens meiner Grundschulzeit! Ach nee, Grundschulzeit war das letzte Mal, daß ich exakt dieses Wort gehört habe.</p>
<p>Die Fahrt ging übrigens zur Uniparty. Aber ich bezweifle doch mal ganz stark, daß die Jungs wirklich studieren…</p>
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		<title>Fleischeslust</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4611/fleischeslust/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Langsam wird es mit unseren Briten wieder interessanter. Ein großer Schwung der Soldaten ist grade wieder aus dem Afghanistan-Einsatz zurück und hat nach sechs Monaten im Kriegseinsatz ein paar Bedürfnisse zu stillen… Wie die vier Jungs letzte Nacht. Sie als Betrunken zu bezeichnen wäre eine leichte Untertreibung. Knallvoll, sehr überreizt, laut und nervig. Mit anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam wird es mit unseren Briten wieder interessanter. Ein großer Schwung der Soldaten ist grade wieder aus dem Afghanistan-Einsatz zurück und hat nach sechs Monaten im Kriegseinsatz ein paar Bedürfnisse zu stillen…</p>
<p>Wie die vier Jungs letzte Nacht. Sie als Betrunken zu bezeichnen wäre eine leichte Untertreibung. Knallvoll, sehr überreizt, laut und nervig. </p>
<p>Mit anderen Worten: Die Unterhaltung, besser Anbrüllung, während der Fahrt in den &#8220;Sauna- und Wellnessclub&#8221; Harem strapazierte meine Nerven enorm. </p>
<p>Jetzt muß man sich eine typische Briten-Fahrt in ein Bordell so vorstellen: Es wird sich angeregt ausgetauscht, welche Damen beim letzten Besuch welche Dinge gemacht oder gelassen haben. Es wird ausdiskutiert, welche Tätigkeiten mit den Damen in den nächsten Stunden vollzogen werden sollen. Und das natürlich mit allen Details und Einzelheiten. Meist inklusive Fremdschämen des unbeteiligten Taxifahrers…</p>
<p>Ich war etwas überrascht, als ich auf dieser Fahrt die ersten gebrüllten Wörter entschlüsseln konnte. Nix da!</p>
<p>Die haben echt darum gestritten, welche Speisen sie dort als erstes zu verzehren gedenken. Wenn ich alles richtig verstanden habe, haben Steaks ganz knapp vor Mozarella-Sticks gewonnen! </p>
<p>Manchmal sind sie ja auch richtig niedlich, unsere Briten!</p>
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		<title>Andersrum</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4608/andersrum/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 05:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der rund zwei Kilometer langen Fahrt fragte er mich nach schwulen Kneipen. Ich konnte ihm jetzt zwar nur Auskunft zu &#8220;Susis Unverschämt&#8221; geben, soweit mir bekannt ist auch die einzige entsprechende Kneipe in Paderborn mit überwiegend schwul-lesbisch-bisexuell-transsexuell interessiertem und interessantem Publikum. Seine mehrfach in unterschiedlicher Form geäußerte Frage: &#8220;Bist Du schwul?&#8221; musste ich dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der rund zwei Kilometer langen Fahrt fragte er mich nach schwulen Kneipen. Ich konnte ihm jetzt zwar nur Auskunft zu &#8220;Susis Unverschämt&#8221; geben, soweit mir bekannt ist auch die einzige entsprechende Kneipe in Paderborn mit überwiegend schwul-lesbisch-bisexuell-transsexuell interessiertem und interessantem Publikum. </p>
<p>Seine mehrfach in unterschiedlicher Form geäußerte Frage:</p>
<p><strong>&#8220;Bist Du schwul?&#8221;</strong></p>
<p>musste ich dann leider verneinen. Mehrfach.</p>
<p>Am Ende der Fahrt meint er dann:</p>
<p><strong>&#8220;Machma Sechs!&#8221;</strong></p>
<p>Ich hab echt nen Moment gebraucht, bis ich merkte, daß er damit den Fahrpreis (den er verblüffenderweise eigenständig abgelesen hatte) plus Trinkgeld meinte…</p>
<p>Ich und meine schmutzigen Gedanken aber auch immer… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Idee</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4561/die-idee/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 20:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Technisches]]></category>

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		<description><![CDATA[gefällt mir! Mein Fahrgast, nicht mehr ganz nüchtern, starrte fasziniert auf mein Spiegeltaxameter und meinte nach ein paar Sekunden: &#8220;Kann das Ding auch Facebook?&#8221; &#8220;Äh, lass mich kurz nachde… nein! Wieso sollte es?&#8221; &#8220;Na, dann könnte ich zu Beginn der Fahrt gleich &#8220;gefällt mir&#8221; anklicken!&#8221; &#8220;Okay, da würde ich mich natürlich drüber freuen. Aber so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>gefällt mir!</strong></p>
<p>Mein Fahrgast, nicht mehr ganz nüchtern, starrte fasziniert auf mein Spiegeltaxameter und meinte nach ein paar Sekunden:</p>
<p><strong>&#8220;Kann das Ding auch Facebook?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Äh, lass mich kurz nachde… nein! Wieso sollte es?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Na, dann könnte ich zu Beginn der Fahrt gleich &#8220;gefällt mir&#8221; anklicken!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Okay, da würde ich mich natürlich drüber freuen. Aber so richtig sinnvoll ist das jetzt nicht, oder?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Dooohoch! Weil, wenn Du dann am Ende der Fahrt Geld haben möchtest… Dann klick ich einfach auf &#8220;gefällt mir nicht mehr&#8221;.&#8221;</strong></p>
<p>Geile Idee! Jetzt muß nur noch ein Hersteller mutig sein. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kameras in Taxen?</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/4508/kameras-in-taxen/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 02:58:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[andere Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Und bevor ich jetzt das gleiche, was Sash zum Thema zu sagen hat, nochmal tippe: gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/2011/12/14/kameras-in-taxen/ Vollinhaltlich meine Meinung! Ja, ich würde mich geringfügig sicherer fühlen. Aber die negativen Begleiterscheinungen würden mich jeden Tag beeinflussen. Einen Überfall hatte ich noch nie. Und irgendeinen Vorfall, bei dem eine Kamera zumindest eine Chance bedeutet hätte, einen zweistelligen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und bevor ich jetzt das gleiche, was Sash zum Thema zu sagen hat, nochmal tippe:</p>
<p><a href="http://gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/2011/12/14/kameras-in-taxen/">gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/2011/12/14/kameras-in-taxen/</a></p>
<p>Vollinhaltlich meine Meinung!</p>
<p>Ja, ich würde mich geringfügig sicherer fühlen. Aber die negativen Begleiterscheinungen würden mich jeden Tag beeinflussen. Einen Überfall hatte ich noch nie. Und irgendeinen Vorfall, bei dem eine Kamera zumindest eine Chance bedeutet hätte, einen zweistelligen Betrag von &#8220;Zechprellern&#8221; einfordern zu können (wenn man die Bilder veröffentlichen würde und den Täter damit ermittelt hätte) alle paar Monate rechtfertigen in meinen Augen keine Totalüberwachung.</p>
<p>Was ich allerdings gerne hätte:</p>
<p>Aufkleber mit der Aufschrift &#8220;Achtung, Kameraüberwacht!&#8221; auf jedem Fenster jeder Taxe! Abschreckung ohne Überwachung!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Informationunderflow</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/4490/informationunderflow/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 05:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der richtigen Dosierung von Informationen ist es ja so eine Sache. Beispielsweise gibt es Abholadressen, die der Zentralist nur sehr verklausuliert rausrückt, damit nicht die am Funk mitlauschende Konkurrenz den Fahrgast einlädt. Sinnvoll, sehr sogar. Aber grundsätzlich ist es schon schwer, das richtige Maß zu finden. Hängt ja auch sehr davon ab, wieviel &#8220;Vorwissen&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der richtigen Dosierung von Informationen ist es ja so eine Sache. Beispielsweise gibt es Abholadressen, die der Zentralist nur sehr verklausuliert rausrückt, damit nicht die am Funk mitlauschende Konkurrenz den Fahrgast einlädt. Sinnvoll, sehr sogar.</p>
<p>Aber grundsätzlich ist es schon schwer, das richtige Maß zu finden. Hängt ja auch sehr davon ab, wieviel &#8220;Vorwissen&#8221; der Empfänger hat.</p>
<p>Zuviel Information ist zum Beispiel, wenn ein wohlmeinender Kollege den komplizierten Anfahrtsweg zu einer Adresse lang und breit am Funk erklärt. Lieb gemeint. Aber eher überflüssig, wenn die gleiche Information innerhalb der letzten Stunde schon zweimal am Funk erklärt wurde. Und ich selbst schon dort war an dem Abend…</p>
<p>Und man funkt leider nur in eine Richtung. Es ist also nicht möglich, den Kollegen zu unterbrechen. Wer sendet, kann nichts hören.</p>
<p>Dann gibt es aber auch das Gegenteil. Und ich zitiere da mal meinen Zentralisten, der mir vor wenigen Stunden das hier als Auftrag zugeschoben hat:</p>
<p><strong>&#8220;Torsten, holst Du den Fahrgast mal ab? Da, wo Du ihn hingebracht hast?!&#8221;</strong></p>
<p>Lustigerweise konnte ich meine Rückfrage konkretisieren, das war immerhin der einzige Fahrgast, der schon angekündigt hat, daß er später nochmal ein Taxi braucht.</p>
<p><em>&#8220;$Nachbardorf?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Jau!&#8221;</strong></p>
<p>Da hätte also tatsächlich die komplette Nichtinformation gereicht. </p>
<p>Spooky! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sichtweisen</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4485/sichtweisen/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 07:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten unterscheiden sich diese so wie hier. Beide Fahrten fanden im Abstand von weniger als einer Stunde statt. Eine sehr nette junge Dame, das Gespräch war durchaus sehr angenehm. Bis die Frage auf meinen Beruf kam. &#8220;Wie? Sie fahren nur Taxi? Nichts anderes? Was sagt denn Ihre Mutter dazu?&#8221; Nun, als sie noch lebte, kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten unterscheiden sich diese so wie hier. Beide Fahrten fanden im Abstand von weniger als einer Stunde statt.</p>
<p>Eine sehr nette junge Dame, das Gespräch war durchaus sehr angenehm. Bis die Frage auf meinen Beruf kam.</p>
<p><strong>&#8220;Wie? Sie fahren nur Taxi? Nichts anderes? Was sagt denn Ihre Mutter dazu?&#8221;</strong></p>
<p>Nun, als sie noch lebte, kam sie ganz gut damit klar. Wie gesagt, von dieser Passage abgesehen war es ein sehr angenehmes Gespräch. Aber sie konnte halt absolut nicht verstehen, wie man mit dem Beruf zufrieden sein kann. Ihre Mutter war übrigens sehr unerfreut, als sie ihre Studienzeit ein wenig überzogen hat.</p>
<p>Kurz danach dann zwei junge Südländer. Sie waren begeistert. Alda! Mercedes! Fahren! Wie geil ist das denn?</p>
<p><strong>&#8220;Das ist doch eigentlich keine Arbeit, sondern nur Spaß! Ey, Du darfst Mercedes fahren! Einfach nur rumfahren, das kann man doch nicht arbeiten nennen!&#8221;</strong></p>
<p>Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Okay, mit deutlicher Tendenz zur zweiten Meinung! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Paid Content</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4460/paid-content/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 06:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Taxiblog intern]]></category>

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		<description><![CDATA[Also, nicht wirklich. Aber fast und so ähnlich. Ich hab nämlich vorhin das erste Mal ein Real-Life-Flattr erlebt. Ein Paderborner Blog-Leser (und eindeutig Fanboy… Ich glaube, er ist jetzt auch ein wenig verliebt in mich!) der mir am Ende der Fahrt mal eben den doppelten Fahrpreis mit den Worten überreichte: &#8220;Der Rest ist mein Flattr!&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also, nicht wirklich. Aber fast und so ähnlich. </p>
<p>Ich hab nämlich vorhin das erste Mal ein Real-Life-Flattr erlebt. Ein Paderborner Blog-Leser (und eindeutig Fanboy… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich glaube, er ist jetzt auch ein wenig verliebt in mich!) der mir am Ende der Fahrt mal eben den doppelten Fahrpreis mit den Worten überreichte:</p>
<p><strong>&#8220;Der Rest ist mein Flattr!&#8221;</strong></p>
<p>Fand ich herrlich!</p>
<p>Und warum &#8220;Paid Content&#8221;? Weil ich mir gedacht habe, daß er dafür was verdient hat. Nämlich eine ausführliche Antwort auf seine Frage, die er mir unterwegs gestellt hat. Eine vernünftige Beantwortung haben da nämlich seine Kumpels durch ständiges dazwischenquaken verhindert! </p>
<p>Also:</p>
<p><strong>&#8220;Warum schreibst Du eigentlich kein Buch?&#8221;</strong></p>
<p>Einfache Antwort: Weil das jeder macht. Inzwischen gibt es soviele Bücher von Bloggern. Selbst <a href="http://www.taxiblogger.de/">ein Taxiblogger hat schon eins veröffentlicht</a> und <a href="http://gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/">ein anderer schreibt grad mehr oder weniger fleißig am Erstling</a>.</p>
<p>Braucht die Welt noch ein Taxiblogger-Buch? Nö. Wieso auch?</p>
<p>Seine Antwort darauf war knapp: </p>
<p><strong>&#8220;Ruhm, Ehre, Geld!&#8221;</strong></p>
<p>Naja, Ruhm und Ehre bedeuten mir recht wenig. Und Geld? Naja, wieviel Geld mag wohl ein unbekannter Autor pro verkauftem Buch bekommen? Und wieviel Bücher sind wohl an den Mann zu bringen, wenn der Verlag (und davon darf man ausgehen) keine teure Werbekampagne startet?</p>
<p>Sehr optimistisch könnte ich ein paar wenige Tausend Euro verdienen. Realistisch eher ein paar Hundert. Der Stundenlohn dürfte also deutlich niedriger liegen als beim Taxifahren.</p>
<p>Taxifahren macht mir Spaß. Und weil Zeit der größte Luxus in meinem Leben ist (weil immer zu knapp) werde ich mich also nicht mit einem Buch abquälen.</p>
<p>Zumindest jetzt noch nicht. Sollte ich (besser nicht!) eines Tages mal nicht mehr in der Lage sein, meinen Beruf auszuüben, denke ich da nochmal drüber nach.</p>
<p>Die zweite Überlegung wäre dann noch, was ich da schreiben würde. Ich mag die Blogform auch deswegen, weil man einfach mal den kleinen Schwachsinn posten kann: Lustige Bilder, Videos, die kleine Anmerkung zu irgendwas. In Buchform sollten es dann schon die seltenen, großen Geschichten sein.</p>
<p>Oder man schreibt einen Roman fern jeder Realität. Das wäre für mich die wahrscheinlichste Variante sein. Alles andere ist im Blog viel besser augehoben.</p>
<p>So. Ich hoffe die Frage ist damit ausführlich beantwortet. </p>
<p>Bleibt mir noch ein herzlicher Gruß in die &#8220;Heide&#8221;! </p>
<p>Bis zum nächsten Mal!</p>
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		<title>Heinz und die kotzenden Pferde</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4427/heinz-und-die-kotzenden-pferde/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 01:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein knappes Dreivierteljahr ist es her, als ich über Heinz schrub. Das Pferd im Titel war eigentlich ein Hund, gekotzt hat er trotzdem. Was ihr bisher nicht wusstet: Heinz war auch nicht Heinz. Sondern eine ältere Dame, grob geschätzt Ende der Fünfziger. Damals war es mir wichtig (wie eigentlich in allen Einträgen, die für irgendjemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3883/kotzende-pferde/">Ein knappes Dreivierteljahr ist es her, als ich über Heinz schrub</a>. Das Pferd im Titel war eigentlich ein Hund, gekotzt hat er trotzdem. Was ihr bisher nicht wusstet: Heinz war auch nicht Heinz. Sondern eine ältere Dame, grob geschätzt Ende der Fünfziger. </p>
<p>Damals war es mir wichtig (wie eigentlich in allen Einträgen, die für irgendjemand peinlich sein könnten), daß keine Rückschlüsse auf die handelnden Personen möglich sein sollen. </p>
<p>Inzwischen ist es leider egal…</p>
<p>&#8220;Heinz&#8221; starb vor einigen Wochen. Eine mehr oder weniger natürliche Todesursache, sicherlich beschleunigt durch den Alkohol.</p>
<p>In den Monaten zwischen dem &#8220;Hunde-Vorfall&#8221; und ihrem Tod habe ich sie noch einige Male gefahren. Sie hat oft nach mir gefragt, wenn sie ein Taxi brauchte. Und jedesmal hat sie mich dran erinnert, daß sie ja noch die Reinigungskosten bezahlen will. Aber leider grade heute nicht. Es gab immer einen Grund, warum das Geld grad nur für die aktuelle Fahrt und ein gutes Trinkgeld reichte. Durchaus gute Gründe. Ich habe es immer ohne zu murren akzeptiert.</p>
<p>Und ich bin darüber einfach nur froh. Niemand konnte wissen, daß sie nur noch so kurz zu leben hatte. Aber es ist einfach nur gut, daß ich nicht auch noch für Stress in ihren letzten Wochen gesorgt habe.</p>
<p>Möge sie es jetzt besser haben als in ihren letzten Jahren.</p>
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		<title>Orientierung? So mittel.</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4409/orientierung-so-mittel/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 06:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal hat man einfach nur Pech. So wie mein Fahrgast. Okay, in dem Moment, als ich in sein &#8220;Leben&#8221; trat (bzw. fuhr) hatte er eigentlich schon ziemlich Glück. Beim Anruf konnte er nämlich nur sehr vage Angaben über seinen Aufenthaltsort machen. Eine Bushaltestelle mit Namen &#8220;$GanzLangeStraße&#8221; sollte es sein. Nun haben Bushaltestellen interessanterweise eigentlich immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal hat man einfach nur Pech. So wie mein Fahrgast.</p>
<p>Okay, in dem Moment, als ich in sein &#8220;Leben&#8221; trat (bzw. fuhr) hatte er eigentlich schon ziemlich Glück. Beim Anruf konnte er nämlich nur sehr vage Angaben über seinen Aufenthaltsort machen. Eine Bushaltestelle mit Namen &#8220;$GanzLangeStraße&#8221; sollte es sein.</p>
<p>Nun haben Bushaltestellen interessanterweise eigentlich immer Straßennamen, die nicht mit der Straße übereinstimmen, in der sie liegen. Ist bei näherer Betrachtung auch logisch. Der Bus fährt die lange Straße entlang und weil jede Haltestelle einen eindeutigen Namen braucht, nimmt man halt gerne die nächstgelegene Querstraße. Blöd nur, wenn Taxifahrer nicht die Namen der Bushaltestellen (wohl aber die Straßennamen) im Kopf haben… In diesem Fall kamen mindestens drei Linien in Betracht, die diese Straße kreuzten. </p>
<p>Ich bin also die ganz, ganz lange Straße im Vorort entlanggefahren und hab gehofft, daß irgendwo irgendjemand sich bemerkbar macht. Und schon bei der zweiten Vorbeifahrt hat er mich dann auch gesehen. Nunja, die Haltestelle ist auch ein paar Meter in der Seitenstraße versteckt.</p>
<p>Nun saß er erstmal im Warmen. Und erzählte mir die Geschichte, wie er mitten in der Nacht in diese Gegend gekommen ist.</p>
<p>Wie ich schon sagte, manchmal hat man einfach Pech. Sein Pech begann, als er bei der Spätschicht ein wenig länger arbeiten musste. Der letzte Bus nach Hause war damit für ihn nicht mehr erreichbar und er entschied sich frohgemut: &#8220;Ach, geh ich doch einfach mal zu Fuß!&#8221;. Schon tapfer, die Strecke ist auf dem kürzestem Weg runde 15 Kilometer weit…</p>
<p>Und so lief er dann vor sich hin und irgendwann, inzwischen waren geschlagene fünf Stunden vergangen, kam ihm die Gegend bekannt vor. Zu bekannt. Bekannt im Sinne von: &#8220;Verdammt, hier war ich vor drei Stunden auch schonmal!&#8221;</p>
<p>Immerhin hat er sich erst in der richtigen Richtung verlaufen. Genaugenommen hatte er in den fünf Stunden ziemlich genau die Hälfte der Strecke geschafft. Aber hey, es hätte schlimmer kommen können. Wäre er direkt und &#8220;zielstrebig&#8221; in die falsche Richtung gelaufen, hätte er es wohl geschafft, sich runde 40 Kilometer von zuhause wegzubewegen. Immer positiv denken! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber wie hat es der Philosoph Andy Brehme einst gesagt: &#8220;Hast Du Scheiße am Fuß, hast Du Scheiße am Fuß!&#8221;</p>
<p>Gleich beim Einsteigen beichtete er, daß sein Bargeld wohl nicht reichen würde und ein Halt am Geldautomaten nötig ist. Versucht hat er es. Leider erfolglos an zwei Automaten.</p>
<p>Und jetzt ist die spannende Frage: Braucht er seinen Führerschein? Wird er ihn sich gegen Zahlung der noch offenen 12 Euro abholen? Oder hat er das Pech an mich und meinen Chef weitergegeben?</p>
<p>Ach, eigentlich mache ich mir keine Sorgen. Man kennt nach fast 18 Jahren typische Verhaltensmuster von Zechprellern, davon war überhaupt nichts zu sehen. Und er hat immer mit offenen Karten gespielt, von sich aus das Pfand angeboten. Eine 99%-Chance, daß alles gut ausgeht.</p>
<p>Zusatzfrage, über die ich anschließend mit einem Kollegen diskutiert habe: Durfte ich den Führerschein in Gewahrsam nehmen? Er hat ihn mir angeboten, ich habe ihn nicht gefordert. Beim Personalausweis ist das eine hakelige Sache. Erübrigt sich aber auch, weil die schlicht zu selten wieder abgeholt werden. Aber Führerschein dürfte nach meinem Rechtsempfinden problemlos sein. Hat jemand vertrauenswürdige Quellen für oder gegen die &#8220;Pfandfähigkeit&#8221;?</p>
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		<title>Verschwörung!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4380/verschworung/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4380/verschworung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 21:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Als hätten alle bisherigen Fahrgäste meinen letzten Eintrag gelesen und wollten es mir mal richtig zeigen… Die bisherige Trinkgeldbilanz: 2 x 0 Cent, 3 x 10 Cent und einmal ein voller Euro. Das macht zusammen etwa zwei Prozent vom Umsatz. Eigentlich weniger, der Euro kam von einer jungen Dame und wurde beim Taxameterendstand von 19 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als hätten alle bisherigen Fahrgäste meinen letzten Eintrag gelesen und wollten es mir mal richtig zeigen… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die bisherige Trinkgeldbilanz: 2 x 0 Cent, 3 x 10 Cent und einmal ein voller Euro. Das macht zusammen etwa zwei Prozent vom Umsatz. Eigentlich weniger, der Euro kam von einer jungen Dame und wurde beim Taxameterendstand von 19 Euro überreicht mit den Worten:</p>
<p><strong>&#8220;Mach 20. Aber wenn die Fahrt nächstes Mal 20 Euro kostet, zahl ich dann nur 19.&#8221;</strong></p>
<p>War also nur ein zinsloser Kredit. Zum Glück hab ich noch nie erlebt, daß solche Ankündigungen dann auch wirklich durchgesetzt wurden.</p>
<p>Als Ausgleich waren dafür alle Fahrgäste überaus nett und gesprächig. Und das ist definitiv besser als umgekehrt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Trinkgeld</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/2164/trinkgeld-3/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/2164/trinkgeld-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 04:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal würde ich einfach mal gerne nachfragen. Oder kleine Fragebögen verteilen. Aus reiner Neugierde, ganz sicher nicht um nachträglich noch eine Entscheidungsänderung zu erreichen. Aber ich würde oft gerne wissen, wie meine Kunden ihre Trinkgeldentscheidungen fällen. Ich habe es ja schon so oft geschrieben: Trinkgeld ist eine freiwillige Sache, niemand ist da zu irgendwas gezwungen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal würde ich einfach mal gerne nachfragen. Oder kleine Fragebögen verteilen. Aus reiner Neugierde, ganz sicher nicht um nachträglich noch eine Entscheidungsänderung zu erreichen. Aber ich würde oft gerne wissen, wie meine Kunden ihre Trinkgeldentscheidungen fällen.</p>
<p>Ich habe es ja schon so oft geschrieben: Trinkgeld ist eine freiwillige Sache, niemand ist da zu irgendwas gezwungen. Und im Schnitt bin ich absolut zufrieden, meist läuft es dann auf rund einen Euro pro Fahrt heraus, 10-30 Euro pro Schicht steuerfrei und geschenkt. Das ist wirklich prima.</p>
<p>Es gibt ja auch viele Gründe für &#8220;atypisches Trinkgeldgebeverhalten&#8221;. Manche Leute geben grundsätzlich nichts (sie haben ja schon genug für die Dienstleistung bezahlt), andere müssen einfach mit jedem Cent rechnen. Völlig verständlich. Dann gibt natürlich auch die Leute, die einfach nicht dran denken, wenn jemand normalerweise nicht mit Trinkgeldberufen zu tun hat ist das auch völlig verständlich. Im Supermarkt runde ich ja auch nicht auf.</p>
<p>Aber es gibt halt auch die Faktoren, die an mir als Dienstleister hängen. War ich irgendwo unfreundlich, unpassend, habe ich Fehler gemacht?</p>
<p>Und genau diese Frage stelle ich mir jedesmal, wenn es wieder passiert. Man hatte eine sehr angenehme Fahrt bei der alles stimmte. Der Kunde musste nicht warten, ich war sofort zur Stelle und habe seine Koffer ordentlich im Kofferraum verstaut. Das Fahrtziel wurde auf kürzestem Weg angefahren. Wir hatten ein angeregtes Gespräch, von ihm initiiert und auch größtenteils geführt, ich hab ihn also auch nicht &#8220;totgequatscht&#8221;.</p>
<p>Und dann stehen 9,80 Euro auf dem Zähler und er lässt sich die 20 Cent auf seinen Zehner rausgeben.</p>
<p>In solchen Situationen würde ich es wirklich gerne wissen. Aber der Anstand verbietet es mir eindeutig, da mal nachzuhaken… Dabei bin ich wirklich nur neugierig!</p>
<p>Aber eigentlich ist es eh egal. Der Erkenntnisgewinn würde sich ja nur auf die zurückliegende Fahrt beziehen, Rückschlüsse auf die Zukunft wären kaum möglich. Dazu sind die Kunden viel zu unterschiedlich.</p>
<p>Selbst bei ansonsten in der Hinsicht sehr einfach einzuschätzenden Kundengruppen. Eine davon ist &#8220;ältere Briten&#8221;. Da kann man sich eigentlich drauf verlassen, daß im schlechtesten Fall auf den nächsten Euro, typischerweise eher auf den nächsten 5er-Schritt aufgerundet wird. Die legen oft auch Wert auf die inoffizielle &#8220;+10%-Regel&#8221;.</p>
<p>Und dann hat man vier ältere Herren britischer Herkunft im Auto, unterhält sich auf bestem Humorlevel miteinander und bringt jeden bis zu seiner Haustür. Und die ersten drei reichen meinem Beifahrer jeweils einen 5-Euro-Schein nach vorne.</p>
<p>Am Ende stehen 15,10 Euro auf der Uhr und er kramt in seinen Taschen und drückt mir 15,20 Euro in die Hand. Stimmt so! Ich hab nicht gefragt, aber wahrscheinlich war er Schotte (Schwabe war er jedenfalls sicher nicht, falscher Dialekt… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dialogisches IV</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4234/dialogisches-iv/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4234/dialogisches-iv/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 07:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=4234</guid>
		<description><![CDATA[Die mittelschwer angetrunkene Fahrgästin &#8220;störte&#8221; irgendwann das angeregte Gespräch zwischen ihrem Freund und mir: &#8220;Du, Taxifahrer! Hast Du eine Zigarette für mich?&#8221; Plumpe Bettelei ist ja nicht so mein Ding, ich will wenigstens eine gute Begründung. &#8220;Wieso? Im Taxi darfst Du leider eh nicht rauchen.&#8221; &#8220;Weil ich Titten habe und Du nicht!&#8221; Am Ende der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die mittelschwer angetrunkene Fahrgästin &#8220;störte&#8221; irgendwann das angeregte Gespräch zwischen ihrem Freund und mir:</p>
<p><strong>&#8220;Du, Taxifahrer! Hast Du eine Zigarette für mich?&#8221;</strong></p>
<p>Plumpe Bettelei ist ja nicht so mein Ding, ich will wenigstens eine gute Begründung.</p>
<p><em>&#8220;Wieso? Im Taxi darfst Du leider eh nicht rauchen.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Weil ich Titten habe und Du nicht!&#8221;</strong></p>
<p>Am Ende der Fahrt hat sie dann von mir die Zigarette bekommen und ich hatte dann auch Gelegenheit, sie mir mal genauer anzusehen.</p>
<p>Ich denke, sie hatte Unrecht. Meine sind mindestens genau so groß! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geplante Preiserhöhung (Don&#8217;t panic! In Berlin!)</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/4276/geplante-preiserhohung-dont-panic-in-berlin/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/4276/geplante-preiserhohung-dont-panic-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 04:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[andere Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=4276</guid>
		<description><![CDATA[Sash hat ein Problem. Ein Problem mit der Innung des Berliner Taxigewerbes. Die fordern nämlich eine Tariferhöhung und das findet er ziemlich doof. Darf er natürlich. Seinen ganzen Blogeintrag gibt es hier: http://gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/2011/11/02/offener-brief/ Aber ich kann mich seiner Argumentation nicht anschließen und will das auch nicht… Ein Punkt ist völlig richtig: Eine klare Tarifstruktur ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gestern-nacht-im-taxi.de/">Sash</a> hat ein Problem. Ein Problem mit der Innung des Berliner Taxigewerbes. Die fordern nämlich eine Tariferhöhung und das findet er ziemlich doof. Darf er natürlich. </p>
<p>Seinen ganzen Blogeintrag gibt es hier: </p>
<p><a href="http://gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/2011/11/02/offener-brief/">http://gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/2011/11/02/offener-brief/</a></p>
<p>Aber ich kann mich seiner Argumentation nicht anschließen und will das auch nicht… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein Punkt ist völlig richtig: Eine klare Tarifstruktur ist sinnvoll und richtig. Hier in Paderborn haben wir genau zwei Tarife: ab 22 Uhr bis 6 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zahlt man 10 Cent mehr pro Kilometer (1,60€ statt 1,50€) und 20 Cent mehr an Grundgebühr (2,70€ statt 2,50€).</p>
<p>Aber das lädt eben nicht zu Betrügereien ein, lieber Sash. Die Umschaltung erledigt das Taxameter automatisch.</p>
<p>Problematisch finde ich dagegen die Berliner Zuschläge, die wohl manuell eingegeben werden. Gepäckstücke oder mehr als vier Fahrgäste, sowas ist bei uns alles im Preis mit drin. Zuschläge kennen wir gar nicht. Und das ist auch gut so. Komischerweise investieren die Taxiunternehmen hier trotzdem gerne in Großraumtaxen. Wir haben rund 40% Bullis und Kombis mit dritter Bank. Eben auch deswegen, weil die Kunden die Möglichkeiten kennen. Da wird sich keine Gruppe auf zwei Taxen aufteilen sondern, wenn man es nicht anbieten will, zur Konkurrenz wechseln.</p>
<p>Noch problematischer ist das Gewurschtel am Flughafen Berlin-Schönefeld. Dort stehen abwechselnd Berliner und Dahme-Spreewälder Taxen am Stand mit unterschiedlichen Tarifen. Das man dort eine Vereinheitlichung anstrebt ist gut und richtig. Und längst überfällig.</p>
<p>Preiserhöhungen sind natürlich immer ein Problem. Weil sich die Boulevardpresse gerne als Anwalt der Kunden profiliert. Würde nur einer mal ernsthaft recherchieren und mal die Kostenstruktur aufschlüsseln. Die Kosten, die anfallen, um ein doch nicht ganz unkomplexes Gewerbe zu betreiben. Es ist unglaublich, wie viele Menschen (gerne dann, wenn an der Ampel 10 Cent Wartezeit berechnet werden) denken, mit den Spritkosten wäre das meiste abgegolten.</p>
<p>Aber es gab auch in der Vergangenheit schon Preiserhöhungen. Und jedesmal gab es den kurzen Sturm im Wasserglas. Jedesmal hat man geduldig jedem Kunden erklärt, warum es nötig ist und in welchem Maße die Kosten uns davonlaufen.</p>
<p>Und dann war alles wieder (einigermaßen) gut und die Kunden haben unsere Dienstleistung trotzdem wieder in Anspruch genommen. </p>
<p>Der Grund dafür ist ganz einfach: Niemand nimmt sich ein Taxi, weil es so billig ist. Würden wir die Preise soweit senken, daß es gefühlt eine billige Variante ist, wären in zwei Wochen alle Taxen abgemeldet. Und der Hauptgrund sind wir, die Fahrer, unsere Lohnkosten. </p>
<p>Und wenn wir unsere Preise mit denen des öffentlichen Massenverkehrs vergleichen stehen wir gar nicht so schlecht da. Auf vielen Strecken fahren wir billiger als Bus und Bahn. Zugegeben: Nur dann, wenn man sich den Fahrpreis mit seinen Mitfahrern teilen kann. Aber im Bus macht man ja auch nichts anderes. Rechnet es ruhig mal nach. Taxipreis durch vier Personen ist wirklich oft günstiger als der Bus. Und man hat noch den Haustür-Service und die flexible Zeitgestaltung rund um die Uhr. Wir kennen keine Haltestellen und keine Uhrzeiten, zu denen wir nicht fahren!</p>
<p>Die Gründe für die Entscheidung für ein Taxi sind ganz anders: Bequemlichkeit und in allererster Linie das fehlen von Alternativen.</p>
<p>Wer trinken will und seinen Führerschein gerne behalten möchte, fährt Taxi. Wer kein Auto zur Verfügung hat und irgendwo hin möchte, wo kein Bus fährt, nimmt ein Taxi. Und zu manchen Uhrzeiten gibt es schlicht keine Alternative. Grade wir Nachtfahrer profitieren davon. Diese Kunden werden kaum wegen ein paar Cent zuhause bleiben, wenn sie doch eigentlich lieber in die Disco gehen würden.</p>
<p>Und wir sollten auch bei Erhöhungen im Centbereich pro Kilometer die Kirche im Dorf lassen. Die allermeisten Fahrten sind im Bereich unter 20 Euro, davon wieder die allermeisten eher im Bereich 10 Euro. Tut es wirklich weh, wenn die Fahrt dann einen Euro teurer wird?</p>
<p>Umgekehrt wird es für die Unternehmen schon sehr interessant. Wenn ein Taxi im Monat (bei 24 Stunden und 7 Tagen die Woche) im Monat 500 bis 700 Fahrten macht, ist der eine Euro pro Fahrt schon eine gute Möglichkeit, auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Dienstleistung anzubieten. Es sind wirklich schon genug Taxiunternehmen gestorben, weil es sich einfach nicht mehr gelohnt hat. Pleite gegangen nennt man das auch. Und vor der Pleite erleben die Fahrgäste heruntergekommene, unsichere Fahrzeuge und Fahrer, die bei minimalem Verdienst Stunden kloppen müssen ohne Ende. </p>
<p>Das kann keine Lösung sein. Dann doch lieber alle paar Jahre eine maßvolle Erhöhung der Tarife. </p>
<p>PS: Ich sehe da noch ein paar weitere &#8220;Battles&#8221; auf uns zukommen. Es gibt da noch einige Dinge, in denen wir nicht übereinstimmen und ich finde, daß das mal ausdiskutiert werden muß. Ein weiterer Grund ist natürlich auch, daß er mir inzwischen die &#8220;Krone&#8221; des besten und meistgelesenen Taxibloggers streitig macht. Das geht ja mal gar nicht! Kampflos gebe ich die nicht her! </p>
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		<title>Gruselig III</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4258/gruselig-iii/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 00:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
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		<description><![CDATA[Aber nicht alles in der Halloween-Nacht war positiv. Sehr nervig waren die auffällig vielen Anfahrten. Trotz des hohen Andrangs hatten wir ziemlich gute Reaktionzeiten. Und trotzdem gab es eine ganze Handvoll Kunden, die schon nach fünf Minuten nicht mehr aufzufinden waren. Besonders dreist und arschig war die Gruppe in der Schulbrede, die gleich mehrere Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber nicht alles in der Halloween-Nacht war positiv. </p>
<p>Sehr nervig waren die auffällig vielen Anfahrten. Trotz des hohen Andrangs hatten wir ziemlich gute Reaktionzeiten. Und trotzdem gab es eine ganze Handvoll Kunden, die schon nach fünf Minuten nicht mehr aufzufinden waren.</p>
<p>Besonders dreist und arschig war die Gruppe in der Schulbrede, die gleich mehrere Unternehmen angerufen hat. Ich sah dann den Kollegen noch wegfahren. Asoziales Dreckspack.</p>
<p>Aber wenig später kam dann der Oberhammer. Kurz zur Erinnerung: Es war Stress pur. Überall warteten die Menschen auf ihr Taxi.</p>
<p>Telefonische Bestellung, ich klingel bei der angegebenen Adresse. Und nochmal. Und ein drittes Mal. Der Türöffner summt und ich höre von oben:</p>
<p><strong>&#8220;Moment, wir kommen!&#8221;</strong></p>
<p>Fünf Minuten später hab ich nochmal geklingelt.</p>
<p><strong>&#8220;Jaaaaha!&#8221;</strong></p>
<p>Nach drei Minuten kommen die ersten beiden Fahrgäste.</p>
<p><strong>&#8220;Wir müssen noch kurz auf die anderen warten.&#8221;</strong></p>
<p>Fünf Minuten später hab ich dann das Taxameter gestartet. Schon eine Viertelstunde verplempert. Ja, ich bin manchmal zu gutmütig…</p>
<p>Es vergehen tatsächlich nochmal 15 Minuten bis eine Gruppe Spätpubertierer zum Taxi schlendert.</p>
<p><strong><em>&#8220;Ey, der hat schon 7,90 Euro auf der Uhr!&#8221;</em></strong></p>
<p>Da waren übrigens die 2,70 Euro Grundgebühr schon mit drin.</p>
<p><strong>&#8220;Das zahlen wir nicht! Was soll der Scheiß, willst Du uns abzocken. Verpiss Dich, es gibt hier 20 Taxiunternehmen, die sind in 2 Sekunden da!&#8221;</strong></p>
<p>Ich hab versucht, ihm mal kurz zu erklären, daß ich kaum eine halbe Stunde für Nix blöd rumstehe. Aber obwohl ich es ganz langsam und ohne schwierige Worte tat, hat er nichts begriffen. Nun, es war die Nacht der lebenden Toten. Bei ihm hat der Sterbeprozess wohl bisher nur das Hirn erreicht.</p>
<p>Dann hab ich seinen Rat befolgt und hab mich verpisst. Und gehofft, daß alle anderen Unternehmen grad den Hörer danebenliegen haben…</p>
<p>Theoretisch hätte ich natürlich ein Recht auf meine 7,90 Euro gehabt. Aber das hätte noch mehr Zeit gekostet und den Verlust noch vergrößert. Ausserdem hab ich nicht wirklich Lust, mich mit ein paar intelligenzbenachteiligten Problemjugendlichen anzulegen. Dafür hat es die Adresse jetzt auf die &#8220;schwarze Liste&#8221; geschafft. Sollten sie es wagen, nochmal ein Taxi bei uns zu bestellen, werden sie sich wundern…</p>
<p>Tja, jetzt kann ich leider nicht mehr sagen, daß ich mit Fahrgästen aus dem bekannten Problembezirk Kaukenberg noch nie ernsthafte Probleme hatte. Schade…</p>
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		<title>Gruselig II</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/4251/gruselig-ii/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 07:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstwas]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor Feierabend hab ich dann nochmal die Paderhalle angesteuert. Die wahrscheinlich größte Halloween-Party in der Stadt. Die Fahrgäste warteten im Dutzenpack. Und der Horror für Taxifahrer: Sie streiten auch noch darum, wer jetzt das nächste Taxi bekommt… In meinem Fall waren es zwei Dreiergruppen. Glücklicherweise war es schnell geklärt und die Sieger schmissen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Feierabend hab ich dann nochmal die Paderhalle angesteuert. Die wahrscheinlich größte Halloween-Party in der Stadt.</p>
<p>Die Fahrgäste warteten im Dutzenpack. Und der Horror für Taxifahrer: Sie streiten auch noch darum, wer jetzt das nächste Taxi bekommt…</p>
<p>In meinem Fall waren es zwei Dreiergruppen. Glücklicherweise war es schnell geklärt und die Sieger schmissen sich ins Taxi. Der Beifahrer mit brennender Zigarette.</p>
<p>Nach drei Jahren generellem Rauchverbot in allen deutschen Taxen und in Zeiten des Rauchverbots an so ziemlich allen Ecken und Enden ist sowas zumindest ein sehr unhöflicher Start.</p>
<p>Ich weise ihn darauf hin und prompt trifft der schlimmste Fall ein. Während er die Kippe aus der Tür hält, fällt selbige zu und haut ihm das Ding aus der Hand.</p>
<p>Geilomat! Da liegt eine brennende Zigarette unter dem Beifahrersitz und ist im Begriff, unser neustes Auto abzufackeln. Ich springe fluchend vom Fahrersitz und renne rum, um zu retten, was zu retten ist.</p>
<p>Jetzt könnte man vielleicht erwarten, daß es den Fahrgästen peinlich ist, sie sich vielleicht entschuldigen. </p>
<p>Nichts da. Die Türen öffnen sich und ich höre mit halbem Ohr (meine Aufmerksamkeit war verständlicherweise auf etwas anderes fokussiert), wie sie überlegen, aufs nächste Taxi zu warten. Ich war ihnen wohl zu unentspannt.</p>
<p>Angesichts des Taximangels siegte dann die Vernunft und man schloß die Türen wieder. Die Zigarette war auch ohne Schaden anzurichten aus dem Auto.</p>
<p>Die nächsten Minuten waren dann Schadensbegrenzung. Sauschlechter Start für eine 15-km-Tour, ich wollte dann doch vermeiden, daß die ganze Fahrt über miese Stimmung herrscht.</p>
<p>Der rauchende Fahrgast konnte mir dann glaubhaft versichern, daß der Unfall nur durch die bei der Taxienterung unterlegenen Menschen verursacht wurde. Die Tür hatte er wohl nicht selbst zugeschlagen, sondern das war eine dämliche &#8220;Racheaktion&#8221;. Klingt plausibel, erlebe ich leider ständig. Manche Menschen sind halt schlechte Verlierer.</p>
<p>Die Lage entspannte sich schnell, es begann ein sehr netter Smalltalk.</p>
<p><strong>&#8220;Wie heißt Du eigentlich. Ich bin Lorenzo! Lorenzo von Matterhorn.&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Oh, Barney! Ich hab Dich gar nicht erkannt. Schicker Anzug.&#8221; </em></p>
<p><strong>&#8220;Oh, Mist. Du weißt also Bescheid. Dann werd ich Dich wohl auch mit dem &#8220;Sporttaucher&#8221; nicht beeindrucken können, was?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Nö, mich kriegst Du definitiv nicht rum… Hast Du denn wenigsten Erfolge gehabt heute?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Naja, nee.&#8221;</strong></p>
<p>Schade eigentlich. Irgendwie hätte ich es dem Mistkerl gegönnt! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und wer jetzt nicht mindestens grinsen mußte, kann ja mal ein paar Links anklicken:</p>
<p>Lorenzos Website:</p>
<p><a href="http://www.lorenzovonmatterhorn.com/">http://www.lorenzovonmatterhorn.com/</a></p>
<p>Sein Facebook-Profil:</p>
<p><a href="http://de-de.facebook.com/pages/Lorenzo-von-Matterhorn/174726602797">http://de-de.facebook.com/pages/Lorenzo-von-Matterhorn/174726602797</a></p>
<p>Und die Hintergründe:</p>
<p><a href="http://de.how-i-met-your-mother.wikia.com/wiki/Der_Sporttaucher">http://de.how-i-met-your-mother.wikia.com/wiki/Der_Sporttaucher</a></p>
<p>Und wer immer noch nicht dahintergestiegen ist:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/How_I_Met_Your_Mother">http://de.wikipedia.org/wiki/How_I_Met_Your_Mother</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gruselig I</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4241/gruselig-i/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 05:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für eine Nacht. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die letzten Jahre deutlich weniger los war. Aber dieses Jahr war alles brechend voll, die Fahrgäste stapelten sich an allen Ecken. Völlig gleichauf mit Silvester oder Sommerlibori. Die römische 1 oben deutet schon darauf hin: Es wird noch 2-3 weitere Berichte geben. Jetzt bin ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für eine Nacht. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die letzten Jahre deutlich weniger los war. Aber dieses Jahr war alles brechend voll, die Fahrgäste stapelten sich an allen Ecken. Völlig gleichauf mit Silvester oder Sommerlibori.</p>
<p>Die römische 1 oben deutet schon darauf hin: Es wird noch 2-3 weitere Berichte geben. </p>
<p>Jetzt bin ich aber so platt, daß ich nur die schaurig-schönste Sache kurz berichten will.</p>
<p>Abholung im Nachbarort am frühen Abend, die Fahrgäste kommen auch zügig ins Taxi und es ging schon gruselig los:</p>
<p><strong>&#8220;Komm, wir machen nen Deal! Zwanzig Euro zum $SchottischerPub. Kannst die Uhr auch auslassen!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Das klingt ja verlockend. Aber erstens fahr ich nicht ohne Uhr und zweitens dürfte auch nach Tarif ein nettes Trinkgeld in Deinem Vorschlag enthalten sein. Würde mich wundern, wenn da mehr als 17-18 Euro rauskommen.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Meinetwegen.&#8221;</strong></p>
<p>Die Fahrt verlief dann ausgesprochen perfekt. Super Gespräche, ausnahmslos jeder im Wagen für sich total nett. Zusammen eine perfekte Truppe.</p>
<p>Am Ende der Fahrt, es hat übrigens keine 18 Euro gekostet, hat sich noch jeder einzelne von mir mit einem Dankeschön für die nette Fahrt verabschiedet. Der Beifahrer bezahlt und drückt mir 25 Euro in die Hand.</p>
<p><strong>&#8220;Stimmt so! Sag mal, kann ich Dich nicht direkt erreichen. Mit Dir würde ich gerne öfter fahren.&#8221;</strong></p>
<p>Das war wohl das erste Mal seit etlichen Monaten, daß ich nicht meinen Standardspruch auf diese Frage gebracht habe:</p>
<p><em>&#8220;Fünfmal die Drei und dann frag nach Torsten.&#8221;</em></p>
<p>Er hat meine Nummer bekommen. Und das nicht nur wegen des grandiosen Trinkgeldes. Ich hab auch ein bisschen Angst, daß er mal beim Falschen einsteigt und versaut wird… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Laufe der Nacht hatte ich dann noch mehrere Fahrten in das Dörfchen. Auch noch eine von dort. Und ausnahmslos alle Fahrten waren überdurchschnittlich. Tolle Gespräche, anständige Trinkgelder, alle gut drauf.</p>
<p>Mir läuft es jetzt beim Gedanken daran noch eiskalt den Rücken runter. </p>
<p>Es war echt gruselig.</p>
<p>Warum? Das verbindende Element aller Fahrgäste war: Borchen!</p>
<p>(Wer nicht weiß, warum das so spooky war, kann ja mal die Suchfunktion oben rechts benutzen!)</p>
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		<title>Dialogisches II</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4190/dialogisches-ii/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 01:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Fahrgäste sich ein Taxi teilen… &#8220;Also, ich muß zur $AStraße, das kostet immer vier Euro. Meine Freundin muß zur $BStraße, das kostet immer sechs Euro. Wenn wir jetzt beide zusammen fahren, zahlen wir einfach zusammen fünf Euro und das passt, $BStraße liegt ja fast auf dem Weg!&#8221; Sie war wirklich überzeugt von ihrer Logik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Fahrgäste sich ein Taxi teilen…</p>
<p><strong>&#8220;Also, ich muß zur $AStraße, das kostet immer vier Euro. Meine Freundin muß zur $BStraße, das kostet immer sechs Euro. Wenn wir jetzt beide zusammen fahren, zahlen wir einfach zusammen fünf Euro und das passt, $BStraße liegt ja fast auf dem Weg!&#8221;</strong></p>
<p>Sie war wirklich überzeugt von ihrer Logik und hat das auch vehement verteidigt.</p>
<p>Glücklicherweise war die Freundin zur $BStraße ein wenig besser beieinander, hat sich auf dem allein zurückgelegtem Stück des Weges für die Freundin entschuldigt und den Fahrpreis (der komischerweise doch oberhalb des längsten Einzelfahrpreises landete) sehr angenehm aufgerundet.</p>
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		<title>Kotzen vs. Zug verpassen</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4188/kotzen-vs-zug-verpassen/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 04:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Dinge, da ist jede Entscheidung falsch. Wenn ein Zug ausfällt werden wir gerne angerufen und dürfen dann den Schienenersatzverkehr erledigen. Sehr schöne Ausgangslage eigentlich. Es gibt wenig entspannenderes als Fahrgäste, die nicht selbst für die Fahrt zahlen müssen. Blöd nur, wenn die Strecke vom Zug sehr zügig befahrbar ist, die Straßenvariante dafür über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, da ist jede Entscheidung falsch.</p>
<p>Wenn ein Zug ausfällt werden wir gerne angerufen und dürfen dann den Schienenersatzverkehr erledigen. Sehr schöne Ausgangslage eigentlich. Es gibt wenig entspannenderes als Fahrgäste, die nicht selbst für die Fahrt zahlen müssen.</p>
<p>Blöd nur, wenn die Strecke vom Zug sehr zügig befahrbar ist, die Straßenvariante dafür über die berühmten Dörfer geht, die Umsteigezeit extrem knapp bemessen war und zu schlechter letzt die mitfahrenden Kinder bei Autofahrten zu Übelkeit neigen&#8230;.</p>
<p>Nun: Zug erwischt, Urlaub der Fahrgäste gerettet. Um die beiden Jungs tat&#8217;s mir ein wenig leid. Gemeinsam haben sie die Plastiktüte gut gefüllt.</p>
<p>Und für einen Nachtschichttaxifahrer mal eine interessante Abwechslung. Normalerweise fährt man dann rechts ran und lässt den Magen entleeren. Meine ersten Tütenkotzer! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So, jetzt steh ich hier in der Pampas, auch bekannt als Warburg, und warte eine Viertelstunde auf die Passagiere nach Paderborn. Der Zug in Gegenrichtung fällt nämlich auch aus! Mobiles bloggen FTW! </p>
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		<title>Studenten!!!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4180/uni-paderborn/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 06:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich vorhin kurz vor 2 Uhr den Funkauftrag bekam, mal eben eine Fahrt nach Hamm zu machen war das schon sehr stimmungsaufhellend. Nicht nur, weil das mal zügig erledigte 145€ auf der Uhr sind. Sondern auch, weil bereits beim Hinreiseverkehr zur AStA-&#8221;Schnüffelparty&#8221; die Fahrgäste an meinen Nerven gezehrt haben. Natürlich sind die allermeisten Studenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vorhin kurz vor 2 Uhr den Funkauftrag bekam, mal eben eine Fahrt nach Hamm zu machen war das schon sehr stimmungsaufhellend. Nicht nur, weil das mal zügig erledigte 145€ auf der Uhr sind. Sondern auch, weil bereits beim Hinreiseverkehr zur AStA-&#8221;Schnüffelparty&#8221; die Fahrgäste an meinen Nerven gezehrt haben.</p>
<p>Natürlich sind die allermeisten Studenten ganz wunderbare Mitglieder der Gesellschaft. In den letzten Wochen gab es nicht ein einziges Mal Grund zur Beanstandung bei &#8220;meinen&#8221; Studenten.</p>
<p>Dafür war es letzte Nacht dann die Regel, die vernünftigen Studenten waren die Ausnahme.</p>
<p>Bei den Hintouren war es eigentlich nur der normale Blödsinn. Es ging meist um Fahrpreise. Von der freundlichen Frage nach Studentenrabatten bis zur unverschämten Ansage:</p>
<p><strong>&#8220;Du fährst voll die Umwege, das hätte man auch für zwei Euro machen können!&#8221;</strong></p>
<p>Angesichts der schnurgraden Strecke Bullshit. Unsere Taxameter fangen nebenbei immer mit 2,50€ oder 2,70€ an, die Grundgebühr.</p>
<p>Nach der Hammerfahrt (Hihi, Wortspiel, vastehste?) bekam ich dann doch noch eine knappe Stunde Studenten mit.</p>
<p>Am übelsten war wohl die Bande Nazis. Gut, ich hab auch schon hitlergrüssende Studenten auf dem Unigelände erlebt. Aber die saßen wenigstens nicht bei mir im Taxi.</p>
<p>Details erspare ich Euch, die Fahrt war zum Glück auch sehr kurz. Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Dumme Menschen mit Hochschul&#8221;reife&#8221;.</p>
<p>Unglaubliche dreimal in dieser kurzen Zeitspanne ist es mir dann passiert, daß ich kurz vor der Uni abgewunken wurde und die potenziellen Fahrgäste erstmal durch die offene Beifahrertür in Preisverhandlungen eintreten wollten. Mit so abstrusen Vorstellungen von 30-40% Rabatt.</p>
<p>Wohlbemerkt: Es war eine der drei größten Unipartys. Zu dem Zeitpunkt haben hunderte von Kunden verzweifelt wenige Meter entfernt auf Taxen gewartet. Und statt sich über das Glück zu freuen wird erstmal rumdiskutiert.</p>
<p>Und dann waren die auch noch stinkig, als ich einfach weitergefahren bin. Merkwürdig! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das beste aller Argumente kam natürlich auch diese Nacht wieder vor:</p>
<p><strong>&#8220;Ist doch soviel zu tun, da kannst Du doch mal Sonderpreis machen!&#8221;</strong></p>
<p>Lernt man im Abitur nicht, wie das so ist mit Angebot und Nachfrage?</p>
<p>Immerhin: keiner hat gekotzt. Könnte man auch als Sieg des Geizes über den Körper interpretieren&#8230;</p>
<p>Bleibt nur noch eine krasse Dummheit und die hat wohl <strike>die AStA</strike> der Verein Fachschaft Elektrotechnik Universität Paderborn (korrigiert nach Hinweis von exstudent in den Kommentaren, sorry für die schlampige Recherche) als Veranstalter zu verantworten. Unser &#8220;Taxistand&#8221; unterhalb des Audimax ist eigentlich perfekt. Mit Wendeschleife und alle wartenden Taxis können fein in einer Reihe stehen.</p>
<p>Diesmal war er unbenutzbar. Da offensichtlich auch im Audimax gefeiert wurde, standen ständig Rudel betrunkener und völlig ignoranter Studenten auf der Straße und ließen sich auch nicht durch freundliches Hupen oder Ansprache dazu bewegen, mal einen Schritt zur Seite zu tun.</p>
<p>Das Ergebnis der Arbeitsbehinderung: Chaos pur!</p>
<p>Unsere Bildungselite hat sich also letzte Nacht von ihrer feinsten Seite gezeigt. Und ich bin einfach froh, daß ich jetzt Feierabend habe und eine solche Ansammlung dummer Menschen auch nur alle paar Monate stattfindet. Zum Glück!</p>
<p>PS: Die letzten Wochen hatte ich übrigens fast nur Erstis im Taxi. Und die scheinen tatsächlich noch unversaut zu sein. Was macht die Uni mit denen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Britische Philosophen</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4162/britische-philosophen/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4162/britische-philosophen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 18:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal sind es die einfachen Erkenntnisse, die einfach mal jemand aussprechen muß! So wie es meine vier britischen Soldaten eben getan haben, während Adele im Radio lief: &#8220;Wundervolle Stimme! Und ich bin mir sicher, die kann wundervoll blasen!&#8221; &#8220;Die besten Blowjobs gibt&#8217;s eh von fetten Frauen. Weil die immer Hunger haben!&#8221; Die ganz unflätigen Worte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sind es die einfachen Erkenntnisse, die einfach mal jemand aussprechen muß!</p>
<p>So wie es meine vier britischen Soldaten eben getan haben, während Adele im Radio lief:</p>
<p><strong>&#8220;Wundervolle Stimme! Und ich bin mir sicher, die kann wundervoll blasen!&#8221;</strong></p>
<p><strong><em>&#8220;Die besten Blowjobs gibt&#8217;s eh von fetten Frauen. Weil die immer Hunger haben!&#8221;</em></strong></p>
<p>Die ganz unflätigen Worte hab ich ein wenig entschärft und den Dialog aus Rücksicht auf die nicht ganz so englischkundigen Leser übersetzt&#8230;</p>
<p>Ob die vier Jungs richtig liegen weiß ich leider nicht, würde es aber gerne rausfinden. Falls also die eine oder andere Leserin&#8230; Ach, Blödsinn! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kunden, die mir Angst machen… Teil 2</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4140/kunden-die-mir-angst-machen%e2%80%a6-teil-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 02:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Der junge Mann auf der Rücksitzbank, der die ganze Fahrt über die körperlichen Vorzüge seiner Freundin auf dem Beifahrersitz anpries. Und dabei zwischendurch immer wieder bedrohlich ausstieß: &#8220;Nicht angucken, sonst bist Du tot!&#8221; Am Ende der Fahrt wollte sie dann bezahlen. Er drückt mir seinen Zeigefinger ins Genick und meint: &#8220;Nicht nötig. Her mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der junge Mann auf der Rücksitzbank, der die ganze Fahrt über die körperlichen Vorzüge seiner Freundin auf dem Beifahrersitz anpries. Und dabei zwischendurch immer wieder bedrohlich ausstieß: </p>
<p><strong>&#8220;Nicht angucken, sonst bist Du tot!&#8221;</strong></p>
<p>Am Ende der Fahrt wollte sie dann bezahlen. Er drückt mir seinen Zeigefinger ins Genick und meint:</p>
<p><strong>&#8220;Nicht nötig. Her mit der Kohle!&#8221;</strong></p>
<p>War nur Spaß. Aber nicht lustig. Und in seiner Erinnerung bin ich wohl der unentspannte Taxifahrer, der seinen Humor nicht begriffen hat…</p>
<p>Fortsetzung folgt sicherlich…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kunden, die mir Angst machen… Teil 1</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4136/kunden-die-mir-angst-machen%e2%80%a6-teil-1/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 06:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die junge Dame, die mich während der ganzen Fahrt vom Beifahrersitz aus anstarrte. Nur unterbrochen von hysterischem Gelächter alle paar Sekunden. Fortsetzung folgt…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die junge Dame, die mich während der ganzen Fahrt vom Beifahrersitz aus anstarrte. Nur unterbrochen von hysterischem Gelächter alle paar Sekunden.</p>
<p>Fortsetzung folgt…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Verhandlungsungeschick</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4108/verhandlungsungeschick/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 06:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal, wenn auch sehr selten, lasse ich ja beim Fahrpreis mit mir reden. Entweder, weil die Fahrt so weit ist, daß ich da problemlos und legal ein paar Prozent nachlassen darf. Innerhalb des Kreises ist das ja illegal, wir sind da preisgebunden. Und manchmal lasse ich mich auch dazu hinreißen, in Notlagen auch mal ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal, wenn auch sehr selten, lasse ich ja beim Fahrpreis mit mir reden. Entweder, weil die Fahrt so weit ist, daß ich da problemlos und legal ein paar Prozent nachlassen darf. Innerhalb des Kreises ist das ja illegal, wir sind da preisgebunden. </p>
<p>Und manchmal lasse ich mich auch dazu hinreißen, in Notlagen auch mal ein paar Euro meines Trinkgeldes in die Kasse zu schmeißen. Kann mir ja niemand verbieten, am Ende der Fahrt dem Fahrgast aus meinem Privatvermögen ein kleines Geschenk zu machen…</p>
<p>Aber dafür wäre eben auch ein hinreichend guter Grund sehr motivationsfördernd. </p>
<p>Gar nichts geht dann, wenn man mich verarschen will…</p>
<p><strong>&#8220;Ich muß nach Hövelhof und hab nur noch 20 Euro!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Blöd, das werden 25 Euro bis ganz am Anfang sein. Geht leider nicht.&#8221;</em></p>
<p>Klare Strategie, erstmal lehne ich so ein Ansinnen ab und höre mir an, was der potenzielle Fahrgast zu sagen hat. Allerdings sind mehr als 20% Rabattforderung auch schon ziemlich &#8220;selbstbewusst&#8221;.</p>
<p><strong>&#8220;Gut, fahr los. 25 hab ich auch noch…&#8221;</strong></p>
<p>Und verloren! Der erste Satz war eine dreiste Lüge, damit sinkt meine Verhandlungsbereitschaft auf Null. Und das sogar bei strömendem Regen. Muss er halt die letzten Meter zu Fuß zurücklegen. </p>
<p>Aber seine Begründung war gut! </p>
<p><strong>&#8220;Der Abend war schon so teuer und eigentlich wollte noch ein Kollege mitfahren. Und mein Computer ist auch kaputt!&#8221;</strong></p>
<p>Achso… Na dann. Nicht! Pft!</p>
<p>Bei knapp über 20 Euro auf der Uhr hab ich dann mal vorsichtig nachgefühlt.</p>
<p><em>&#8220;Wo genau mußt Du denn hin? Die 25 Euro reichen wohl wirklich nur bis zum Ortseingang.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Mitte. $Straße.&#8221;</strong></p>
<p>Blöd, daß ich mich in der Gegend auskenne…</p>
<p><strong>&#8220;Naja, Mitte ist aber sehr optimistisch eingeordnet. Dann rechne mal lieber mit 28 Euro. Hast Du die noch oder willst Du bei 25 aussteigen?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Jaja, hab ich auch noch.&#8221;</em></p>
<p>Am Ende hat er dann brav bezahlt.</p>
<p><strong>&#8220;Trinkgeld kriegst Du aber jetzt nicht. Hast mich ja doch ganz schön ausgeräubert!&#8221;</strong></p>
<p>Genau! Die bekannten &#8220;Taxiräuber&#8221; sind wieder unterwegs! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Flabbergasted!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4082/flabbergasted/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4082/flabbergasted/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 06:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Briten sind seit ein paar Tagen völlig anders. Das ist auch eigentlich kein Wunder, passiert immer mal wieder. Paderborn ist für viele eine Durchgangsstation. Da wird noch ein wenig trainiert, bis die armen Teufel in den Krieg geschickt werden… Ein paar sind über Jahre in Paderborn, aber die meisten eben nur ein paar Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Briten sind seit ein paar Tagen völlig anders. Das ist auch eigentlich kein Wunder, passiert immer mal wieder. Paderborn ist für viele eine Durchgangsstation. Da wird noch ein wenig trainiert, bis die armen Teufel in den Krieg geschickt werden… Ein paar sind über Jahre in Paderborn, aber die meisten eben nur ein paar Wochen oder Monate. Und vor kurzem muß ein größerer Wechsel stattgefunden haben.</p>
<p>Sehr auffällig ist, daß momentan fast jeder Brite vor&#8217;m Einsteigen wissen will, wie teuer die Fahrt wird. Tja, aus sicherer Quelle weiß ich, daß inzwischen auch höchste Kreise der Briten wissen, daß ein bestimmtes Taxiunternehmen ganz merkwürdige Abzockaktionen perfektioniert hat. </p>
<p>Offensichtlich wird also inzwischen auch der Umgang mit Taxifahrern geschult, bevor man die Soldaten vor die Tür der Kasernen lässt. Gut so! Und traurig, daß es soweit gekommen ist!</p>
<p>So begann die Fahrt dann auch.</p>
<p><strong>&#8220;Wieviel kostet es zur Normandy-Kaserne?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Rund 15 Euro!&#8221;</em></p>
<p>Eine absolute Standardstrecke. Je nach Ampelschaltungen kann man es vom Westerntor trotz Nachttarif auch für knapp über 14 Euro schaffen. Wenn es richtig blöd läuft, sind es auch 15,50 Euro.</p>
<p>Wie so oft zu sehr später Morgenstunde dauerte es keinen Kilometer und beide Fahrgäste schlummern friedlich schnarchend vor sich hin. Bis kurz vor Neuhaus, wir hatten grade die B1 unterquert. Beide sind plötzlich hellwach, aber definitiv nicht ganz bei Verstand.</p>
<p>Die nächsten Minuten musste ich mir einiges anhören. Mir wurde unterstellt, daß ich sie zur falschen Kaserne bringen würde, sie wähnten sich auf der Strecke zur Barker-Kaserne. Dann wurde mir vorgeworfen, ich würde absichtliche Umwege fahren. Und Weltreisen. Das ganze, durchaus auch sehr aggressiv vorgetragene Sortiment. Ich wäre ein übler Abzocker. Und wie ich denn überhaupt noch ruhig schlafen könne.</p>
<p>Nun, ich hab beruhigend auf sie eingeredet. Mehrfach erwähnt, daß sie doch wissen würden, daß die Fahrt nicht mehr als 15 Euro kosten wird und sie sich doch einfach beruhigen sollen. Sie würden schon sehen, daß wir wirklich auf dem richtigen Weg sind und sie wirklich keine Abzocke befürchten müssten.</p>
<p>Nutzlos. Die Aggressivität war spürbar. Auch meine Ansage markanter Punkte auf der Strecke brachte keine Beruhigung. Dementsprechend war ich dann auch einigermaßen nervös, als wir am Kasernentor ankamen. Trotz der durchaus günstigen 14,50 Euro auf dem Taxameter.</p>
<p>Ich nannte den Preis und der Wortführer öffnete die Tür mit den Worten:</p>
<p><strong>&#8220;Ich komm rum!&#8221;</strong></p>
<p>Lief ums Auto und kam zur Fahrertür. Ich öffnete das Fenster und war durchaus in Erwartung weiterer Beschimpfungen. Vielleicht auch dem Versuch körperlicher Gewalt…</p>
<p><strong>&#8220;Wieviel?&#8221;</strong></p>
<p>Auch da immer noch ein Tonfall, den ich als aggressiv bezeichnen würde…</p>
<p><em>&#8220;14,50.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Ist 20 okay?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Äh, sicher… 14,50 reichen auch.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Sorry! Wir lagen falsch. 20 Euro ist absolut fair dafür! Sorry!&#8221;</strong></p>
<p>Drückte mir die Scheine in die Hand und beide verschwanden…</p>
<p>Und ich saß da und war flabbergasted. Was auf Deutsch nichts anderes bedeutet als Bauklötze staunend. Auch wenn ich während der Fahrt nicht wirklich glücklich war: Ich mag die &#8220;neuen&#8221; Briten. Die können gerne noch eine Weile bleiben!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dialogisches</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4070/dialogisches/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4070/dialogisches/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 05:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Brite war offensichtlich sehr zufrieden mit mir als Fahrer (Dialog mal eingedeutsch): &#8220;Mit welchem Unternehmen fahren wir denn?&#8221; &#8220;Taxi Czernoch, die einfachste Nummer Paderborns: fünf mal Drei!&#8221; Nach ein paar Sekunden kam dann von hinten: &#8220;Also Fünfzehn?&#8221; Prinzipiell eine mathematisch korrekte Schlußfolgerung. Zu seiner Entschuldigung: Er war nicht ganz nüchtern. Und er hat es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Brite war offensichtlich sehr zufrieden mit mir als Fahrer (Dialog mal eingedeutsch):</p>
<p><strong>&#8220;Mit welchem Unternehmen fahren wir denn?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Taxi Czernoch, die einfachste Nummer Paderborns: fünf mal Drei!&#8221;</em></p>
<p>Nach ein paar Sekunden kam dann von hinten:</p>
<p><strong>&#8220;Also Fünfzehn?&#8221;</strong></p>
<p>Prinzipiell eine mathematisch korrekte Schlußfolgerung. </p>
<p> <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zu seiner Entschuldigung: Er war nicht ganz nüchtern. Und er hat es offensichtlich nicht ernst gemeint. Ich fand es köstlich!</p>
<p>Und da war da noch die Gruppe äusserst sympathischer Studenten und -innen. Während der Fahrt wurde über die Qualitäten der Discotheken diskutiert und einer der Fahrgäste konnte sich nicht so recht an den Namen einer wohl ziemlich guten Lokalität erinnern…</p>
<p><strong>&#8220;Verdammt! Wie hieß denn nochmal der Electro-Laden in Köln?&#8221;</strong></p>
<p>Ich hab dann mal ganz unbedarft geraten:</p>
<p><em>&#8220;Media-Markt?&#8221;</em></p>
<p>Gerüchteweise (hüstel) wird dieser Dialog inzwischen in studentischen Kreisen sehr gerne weitererzählt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deckel!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/4062/deckel/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/4062/deckel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 07:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstwas]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Fahrten beginnen mit Bauchschmerzen. Und enden auch so. Der Ruf über Funk lautete: &#8220;Wer ist Richtung Lippspringe frei? Detmolder Straße?&#8221; Totenstille am Funk. Nach ein paar Sekunden hab ich mich dann gemeldet, ich war da in der Südstadt. Runde drei Kilometer von der Detmolder, der Ausfallstraße nach Bad Lippspringe. &#8220;Ja, scheint keiner näher zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Fahrten beginnen mit Bauchschmerzen. Und enden auch so.</p>
<p>Der Ruf über Funk lautete:</p>
<p><strong>&#8220;Wer ist Richtung Lippspringe frei? Detmolder Straße?&#8221;</strong></p>
<p>Totenstille am Funk. Nach ein paar Sekunden hab ich mich dann gemeldet, ich war da in der Südstadt. Runde drei Kilometer von der Detmolder, der Ausfallstraße nach Bad Lippspringe.</p>
<p><strong>&#8220;Ja, scheint keiner näher zu sein. Dann fahr mal nach Lippspringe, kurz vor der Shell-Tankstelle stehen die Fahrgäste an der Straße.&#8221;</strong></p>
<p>Na super! Ich hab noch den halben äußeren Ring und dann komm ich auf halber Strecke an dem Unternehmen vorbei, daß hier schon häufiger Thema war und unseren Funk netterweise mithört und die Fahrten auf der Straße dann gerne auch mal abgreift. Die Chancen, daß ich nach 10 Kilometern Anfahrt ohne Fahrgast da stehe sind also knapp unter 100%.</p>
<p>Aber was soll&#8217;s. In erster Linie werde ich für Anwesenheit bezahlt (hab aber schon das dringende Bedürfnis, daß am Ende des Monats genug in der Kasse ist, daß mein Gehalt überwiesen werden kann!). Und eine unserer Kernkompetenzen ist schon, daß wir unsere Kunden dort abholen, wo sie grade stehen…</p>
<p>Zu meiner freudigen Überraschung: Die beiden standen tatsächlich dort, wo sie sein sollten, stiegen ein und mein Beifahrer musste gleich mal die Fronten klären. Kennt Ihr diese Typen, die immer eine Provokation auf den Lippen haben um abzuklären, wer grad das Alphatierchen ist?</p>
<p><strong>&#8220;Moin. Fahr uns mal zu McDonalds, wir haben Hunger! Ach, und: Ich hab kein Geld. Kann ich nen Deckel bei Dir machen?&#8221;</strong></p>
<p>Nö, kann man nicht. Und schonmal gar nicht, wenn ich die Fahrgäste nicht schon sehr, sehr lange kenne.</p>
<p><strong>&#8220;Okay, dann zahl ich halt bar!&#8221;</strong></p>
<p>Jupp, so ist&#8217;s recht!</p>
<p><strong>&#8220;Du hast übrigens Glück. Bis eben waren wir noch zu dritt. Und derjenige, der jetzt nicht mehr dabei ist, hat den letzten Taxifahrer so genervt, daß der uns einfach hier auf der Strecke rausgeschmissen hat!&#8221;</strong></p>
<p>Auweia, zwei Alphatierchen in einem Taxi. Ich kann den Kollegen verstehen. Die Maximalstrafe sind zwei von denen und eine Frau, die sich noch nicht für einen davon entschieden hat. Erfahrungsgemäß wird dann am Taxifahrer demonstriert, daß man doch der Paarungspartner sein soll. Klingt nur halb so ätzend wie es dann sein kann. Ich kann zum Glück ganz gut solche Sprüche kontern. Und auch wenn es mir leid tut, es gab schon solche Fahrten, bei denen am Schluß keiner der Aspiranten gut aussah. Menno! Die haben angefangen! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun, die Fahrt zu Burgerbrater war nicht die Schlechteste. Unsere Unterhaltung war so grad eben noch lustig, er hat offensichtlich gemerkt, daß ich kein Opfer bin und respektierte das.</p>
<p>Jetzt ist es grade bei Fahrgästen, die auch eine gewisse Stressgefahr beeinhalten ziemlich wichtig, der Zentrale das Fahrziel anzugeben. Und Fahrgäste, die damit nicht rausrücken machen sich blöderweise verdächtig. Er war einer von diesen Kandidaten.</p>
<p><strong>&#8220;Fahr mal durch den Drive.&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Okay, gerne. Und wo müßt Ihr dann hin?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Sage ich Dir dann schon.&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Ähem, ich würde das schon gerne jetzt wissen. Wo werde ich frei? Die Zentrale muß auch ein wenig wissen, wie sie planen kann. Bis jetzt denkt der Zentralist, daß ich hier frei werde.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Ah, ja. Zurück nach Lippspringe.&#8221;</strong></p>
<p>Deal! Okay, ich muß dann wieder leer zurückfahren. Aber hey, es ist eine 30-Euro-Fahrt!</p>
<p>Am Durchfahrschalter lief er dann wieder zu Höchstform auf:</p>
<p><strong>&#8220;Ein BigMac-Menue. Aber ich hab kein Geld! Kann ich hier nen Deckel machen?&#8221;</strong></p>
<p>Nein, konnte er nicht.</p>
<p>Aber einen Wunsch konnte man ihm erfüllen. Er wollte gerne ein Bier zu Menue haben.</p>
<p>Und nachdem wir alle herzlich gelacht haben (was mir dann die eingangs erwähnten Bauchschmerzen zum Ende der Fahrt verpasst haben), wollte er unbedingt sein Bier in die Kamera halten:</p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/kannerdeckelkannersogarmitbierdrunter.jpg" alt="Mit Deckel! Geht doch!" /></p></blockquote>
<p>Im dritten Versuch und ohne diesmal damit gerechnet zu haben…</p>
<p>Endlich!</p>
<p>Er hatte seinen &#8220;Deckel&#8221;!</p>
<p>Auch wenn wir beide dieses Zubehör bei Bier doch eher lächerlich fanden… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS: Heute versuche ich übrigens Fahrgäste mit Fahrtziel &#8220;McDonalds&#8221; davon zu überzeugen, doch mal der Konkurrenz eine Chance zu geben. Burger King schmeckt nicht nur besser sondern die Wartezeit im Drive-Thru ist auch deutlich geringer.</p>
<p>Okay. Der eigentliche Grund ist, daß das oft erwähnte und nie genannte &#8220;Taxiunternehmen&#8221; neuerdings dort zwei Werbetafeln hängen hat. Wer so dämlich ist, daß er seine Seele für ein paar Goldstücke an den Teufel verkauft… Der muß dann eben damit rechnen, daß die Fahrer der achtzehn seriösen Taxiunternehmen vor Ort das nicht sooo supertoll finden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gurter Spruch</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4027/gurter-spruch/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4027/gurter-spruch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 18:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=4027</guid>
		<description><![CDATA[Manchmal geht&#8217;s hier tatsächlich schneller wieder weiter als manch Kommentator befürchtet! Ich brauche nur Inspirationen! Die Anschnallquote im Taxi ist unverändert erbärmlich. Vorne geht&#8217;s, da nervt ja auch der Piepston. Aber hinten ist es höchstens einer von zehn Fahrgästen, der sich ohne Aufforderung den Gurt anlegt. Die meisten reagieren dann immerhin sofort auf meinen Hinweis. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal geht&#8217;s hier tatsächlich schneller wieder weiter als manch Kommentator befürchtet! Ich brauche nur Inspirationen! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Anschnallquote im Taxi ist unverändert erbärmlich. Vorne geht&#8217;s, da nervt ja auch der Piepston. Aber hinten ist es höchstens einer von zehn Fahrgästen, der sich ohne Aufforderung den Gurt anlegt. </p>
<p>Die meisten reagieren dann immerhin sofort auf meinen Hinweis. Aber verblüffend viele wollen dann erstmal diskutieren, reagieren teilweise sogar aggressiv. Sowas hätten sie ja noch nie erlebt, ob ich denn so ein schlechter Fahrer wäre, hinten würden sie sich aus Prinzip nicht anschnallen oder der britische Klassiker: </p>
<p><strong>&#8220;Gurte töten mehr Menschen als das sie Leben retten!&#8221;</strong></p>
<p>Ja klar!</p>
<p>Meine Standardantworten sind dann:</p>
<p><em>&#8220;Sei doch froh, daß ich mir Sorgen um Deine Gesundheit mache!&#8221;</p>
<p>&#8220;Die E-Klasse bremst so gut, Du brichst Dir schon das Nasenbein, wenn ich eine Vollbremsung machen muß!&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich kann fahren. Aber bei manch anderem Verkehrsteilnehmer bin ich mir nicht so sicher!&#8221;</em></p>
<p>Besonders hartnäckige Gurtverweigerer sind komischerweise die Damen aus dem horizontalem Gewerbe. Dabei sollten die doch am besten wissen, wie wichtig ein &#8220;Schutz&#8221; ist, auch wenn das Risiko nur minimal ist…</p>
<p>Und genau für die Ladys hab ich jetzt einen neuen Standardspruch:</p>
<p><em>&#8220;Ohne kostet 50 Euro extra!&#8221;</em></p>
<p>Wenn das nicht überzeugt, weiß ich auch nicht mehr weiter… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Eine Zwickmühle gekegelt!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 03:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder kennt doch diese Kleinanzeigen im Lokalblatt! &#8220;Am xten April hat unsere Kegelschwester Gunhild eine Acht im Vorderrad gekegelt!&#8221; Oder so ähnlich halt! Im Taxigewerbe gibt es sowas ja leider nicht. Aber ich möchte es nicht unerwähnt lassen, daß ausgerechnet dem unbeliebtestem Unternehmen Paderborns (bekannt aus der Presse!) am Samstag ein ganz seltener Wurf gelungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kennt doch diese Kleinanzeigen im Lokalblatt!</p>
<p><strong>&#8220;Am xten April hat unsere Kegelschwester Gunhild eine Acht im Vorderrad gekegelt!&#8221;</strong></p>
<p>Oder so ähnlich halt!</p>
<p>Im Taxigewerbe gibt es sowas ja leider nicht. </p>
<p>Aber ich möchte es nicht unerwähnt lassen, daß ausgerechnet dem unbeliebtestem Unternehmen Paderborns (bekannt aus der Presse!) am Samstag ein ganz seltener Wurf gelungen ist:</p>
<p>Zwei Taxen des Unternehmens, die sich in offensichtlich feindlicher Absicht auf der Bahnhofstraße &#8220;begegnet&#8221; sind. Glücklicherweise nur Blechschaden. </p>
<p>Es sollte mir ja schon genug Freude bereiten, daß dafür keine Versicherung einspringt. Und bei den &#8220;Kollegen&#8221; fände ich es ja auch völlig in Ordnung, wenn der Chef den Schaden vom Lohn abziehen würde. Wir reden hier von Fahrern, die auch gerne mal um mein Taxi rumspringen und laut gröhlend beratschlagen, wie sie mich denn jetzt am sinnvollsten um die Ecke bringen und in welchem Straßengraben sie meine Leichenteile entsorgen könnten.</p>
<p>Aber den Extrakick haben mir die Spacken dann damit gegeben, daß alle Restfahrer des Unternehmens die Bahnhofsbewachung aufgegeben haben und dringend zur Unfallstelle fahren mussten. </p>
<p>So kam ich dann dort vorbei und konnte in aller Ruhe am leeren Taxistand (die 18 seriösen Unternehmen hatten ja gut zu tun und keine Zeit, sich dort anzustellen) eine feine Fahrt nach Geseke (mit knapp 35 Euro durchaus auch an einem Samstag ganz lukrativ) einsammeln. Die Zentralfahrt, zu der ich eigentlich unterwegs war, konnte zum Glück ein Kollege übernehmen.</p>
<p>Danke Jungs! Habt Ihr fein hinbekommen! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Streifenweise Wahnsinn</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4006/streifenweise-wahnsinn/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 01:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist unglaublich! Nein, nicht die Tatsache, daß ich nach 19 Tagen mal wieder einen Eintrag schreibe. Das liegt an den eher langweiligen Schichten und der Tatsache, daß ich momentan auch eher lustlos bis gefrustet in Sachen Taxi bin. Einer der Gründe ist, daß unsere Stadt in Zusammenarbeit mit der lokalen Polizei seit ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist unglaublich! Nein, nicht die Tatsache, daß ich nach 19 Tagen mal wieder einen Eintrag schreibe. Das liegt an den eher langweiligen Schichten und der Tatsache, daß ich momentan auch eher lustlos bis gefrustet in Sachen Taxi bin. </p>
<p>Einer der Gründe ist, daß unsere Stadt in Zusammenarbeit mit der lokalen Polizei seit ein paar Wochen eine &#8220;Nulltoleranz&#8221;-Linie in Sachen &#8220;illegale Bereitstellung von Taxen&#8221; fährt. </p>
<p>Für die neueren Leser: Taxen sollen nicht überall rumstehen und ihre Dienste anbieten, dafür sind eigentlich die Taxistände vorgesehen. </p>
<p>Das ist ein schöner Gedanke. Es gibt zumindest hier in Paderborn eine Reihe Probleme bei der Umsetzung:</p>
<p>Es gibt schlicht zuwenig Taxistände. Grob überschlagen könnten höchsten 1/3 aller Fahrzeuge ordnungsgemäß auf Fahrgäste warten.</p>
<p>Die Taxistände sind an den falschen Stellen und fehlen dafür an den Orten, wo sie wirklich gebraucht werden. Und wenn sie am richtigen Platz sind, sind sie zu klein.</p>
<p>Beispiele gefällig? Am Rathausplatz ist ausreichend Fläche und durch das &#8220;Celona&#8221; und jeder Menge anderer Lokale auch ausreichend Bedarf. Taxistand? Nö. Stattdessen rollen jetzt im Minutentakt Taxen erlaubterweise (dank Zusatzschild) durch die Fußgängerzone. Wer es wagt, irgendwo stehen zu bleiben und den Motor auszumachen riskiert eine teure Anzeige.</p>
<p>Am Residenz, einer großen Disco gibt es zwei Stellplätze. Bedarf ist am Wochenende in den frühen Morgenstunden auch für fünf bis zehn Taxen.</p>
<p>Gar keine Stellplätze gibt es am &#8220;Cube&#8221;, &#8220;Sappho&#8221;, &#8220;Mango&#8221;, &#8220;Savoys&#8221;, &#8220;Black&#038;White&#8221; oder &#8220;Capitol&#8221;. Das sind allesamt Discotheken mit teilweise mehreren hundert Besuchern. In einigen Fällen sind überhaupt keine Taxistände im weiten Umkreis zu finden. Und in allen Fällen kommt kein Fahrgast zu irgendeinem Taxistand, weil dort grundsätzlich entweder Taxen kreisen und auf Winker hoffen. Oder weil einfach Taxen ohne irgendjemand zu stören dort stehen. </p>
<p>Illegal? Ja. Sinnvoll? Auf jeden Fall. </p>
<p>Würde unsere Stadtverwaltung sich auch nur ansatzweise mit der Problematik beschäftigen, würden sie das auch begreifen und ändern. Schade, passiert leider nicht.</p>
<p>Stattdessen wird die Polizei scharfgemacht. Es wird zwar bislang überwiegend &#8220;weggeschickt&#8221; und gedroht, aber es steht immer die Drohung mit einer teuren Anzeige im Raum, vermutlich wurden auch schon die ersten Anzeigen geschrieben. Ich bekomme ja nicht alles mit.</p>
<p>Genug Vorgeplänkel. Vor einigen Stunden hatte ich dann das Vergnügen, einen Dialog zu führen, der die ganze Absurdität der Situation wunderbar verdeutlicht.</p>
<p>Eine Gaststätte im Ükern-Viertel bestellte bei uns zwei Taxen. Der Kollege und ich kommen zeitgleich an, stellen uns an den Straßenrand und sagen Bescheid. Die Fahrgäste brauchen noch ein paar Minuten. Austrinken, bezahlen, Pipi machen. Das übliche also.</p>
<p>Der Kollege war als erster dran und beugte sich sofort seinem Schicksal, startete den Wagen und dreht um, um dann auf dem Taxistand gegenüber zu parken.</p>
<p>Dann kamen die Beamten zu mir.</p>
<p><strong>&#8220;Guten Tag. Fahren Sie bitte auch auf den Taxistand.&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Tag, ich bin genau wie der Kollege auch hier am $Gaststätte bestellt.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Stellen Sie sich bitte auf den Taxistand!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Das geht leider nicht, weil ich nicht frei bin. Ich bin bestellt!</em>&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;Wieso?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Weil mich dann jeder potenzielle Fahrgast anzeigen kann, wenn ich gegen die Beförderungspflicht verstoße und ihn nicht mitnehme. Auf Taxiständen darf ich nur stehen, wenn ich frei bin. Ansonsten könnten Sie mir ausserdem noch einen Strafzettel wegen Falschparkens verpassen.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Sie fahren jetzt sofort auf den Taxistand, sonst bezahlen Sie direkt!&#8221;</strong></p>
<p>Ich habe mich dann gefügt und mit verriegelten Türen die 90 Sekunden auf dem Taxistand ausgeharrt, auf dem ich absolut nichts zu suchen hatte. Auf polizeiliche Anweisung.</p>
<p>Und sollte mir so eine blödsinnige Aktion noch einmal unterkommen, werde ich auch daran denken, die Handykamera einzuschalten. Dann dürft Ihr mit teilhaben am ganz alltäglichen Wahnsinn…</p>
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		<title>Leck mich doch!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3995/leck-mich-doch/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 05:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer dann, wenn man nach über 17 Jahren in der Taxinachtschicht denkt, man hätte schon alles erlebt und alles gesehen… Dann, ja dann passiert es. Die Fahrgäste steigen aus und ich bleibe mit verstörtem Gesichtsausdruck zurück und kann nicht fassen, was grade passiert ist. So wie grade vor ein paar Stunden. Pendelverkehr von einer Britendisco [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer dann, wenn man nach über 17 Jahren in der Taxinachtschicht denkt, man hätte schon alles erlebt und alles gesehen… Dann, ja dann passiert es. Die Fahrgäste steigen aus und ich bleibe mit verstörtem Gesichtsausdruck zurück und kann nicht fassen, was grade passiert ist.</p>
<p>So wie grade vor ein paar Stunden.</p>
<p>Pendelverkehr von einer Britendisco zur nächsten, den Platz neben mir entert eine junge, überaus attraktive Britin und fängt sofort an auf mich einzureden.</p>
<p>Die obligatorischen Fragen nach &#8220;busy?&#8221; und dem Feierabendzeitpunkt sind schnell abgehakt. Als nächstes wollte sie dann meinen Namen wissen. Wie zu erwarten war, Torsten ist für einen durchschnittlichen Briten einfach unaussprechbar. Auch nicht, wenn ich den Namen zwanzigmal wiederhole.</p>
<p>Dann die Frage:</p>
<p><strong>&#8220;Can I lick your glasses?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;What did you say?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Excuse me, I&#8217;d like to lick your glasses…&#8221;</strong></p>
<p>Hmm, irgendwie hab ich das mit dem Lecken anders in Erinnerung. Keine schlechte Erinnerung… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Aber eben anders. Umgekehrt. Und ohne Brille.</p>
<p><em>&#8220;What do you want?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Lick your glasses! Come on!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Let me think about i… NO!&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Oh, Truston. Pleeeease! Please, let me lick your glasses!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Äh, no!&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Believe me, I&#8217;ve never done that to a man. But I really want to lick your glasses. Pleeeeeease!&#8221;</strong></p>
<p>Inzwischen sind wir am Ziel angekommen, sie lehnt sich über die Mittelkonsole, nimmt meine Kopf in ihre Hände, streckt die Zunge aus und ehe ich mich wehren kann, leckt sie einmal über jedes Brillenglas…</p>
<p>Okay, die Gläser hätten eh mal wieder geputzt werden müssen. Und sechzig Cent Trinkgeld hat sie auch gegeben.</p>
<p>Aber trotzdem: Ich fühle mich so benutzt! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<item>
		<title>Vertan, macht aber nichts</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3978/vertan-macht-aber-nichts/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 01:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muß ja nicht alles wissen. Aber man sollte dann zumindest versuchen, die Erklärungen von wissenden Menschen anhören und verstehen. Klappt oft nicht. Ich wundere mich oft nur noch kopfschüttelnd, wenn mir jemand seine Meinung zu Festpreisen, Sitzkontakten oder angemessenen Dienstleistungen erklären will. Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen. Und eine davon durfte ich erleben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muß ja nicht alles wissen. Aber man sollte dann zumindest versuchen, die Erklärungen von wissenden Menschen anhören und verstehen. Klappt oft nicht. Ich wundere mich oft nur noch kopfschüttelnd, wenn mir jemand seine Meinung zu Festpreisen, Sitzkontakten oder angemessenen Dienstleistungen erklären will.</p>
<p>Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen. Und eine davon durfte ich erleben.</p>
<p>Ich sollte meinen Fahrgast etwa 13 Kilometer ausserhalb Paderborns abholen, die Fahrt sollte nach Paderborn zurückgehen. Als ich dort ankomme, steht der junge Mann schon am Straßenrand.</p>
<p><strong>&#8220;Ja, also. Das ist so. Mein Kumpel will jetzt doch nicht mehr mit. Wir brauchen das Taxi also nicht mehr. Tut mir leid!&#8221;</strong></p>
<p>Määäh! Eine halbe Stunde unnützes Rumgegurke in der heftigsten Wochenendstoßzeit. Geht gar nicht. Oder zumindest nicht ohne Schadenersatz. Schließlich ist die Taxibestellung ein verbindlicher Vertrag.</p>
<p><em>&#8220;Ja, blöd. Da Du nicht abbestellt hast, muß ich leider 15 Euro für die Fehlanfahrt berechnen!&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Wie jetzt? Ich fahre doch gar nicht mit!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Eben, das ist ja das Problem. Und den Verdienstausfall von 30 Minuten und die 25 unnütz verfahrenen Kilometer muß leider jemand bezahlen. Heute bist Du das.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Oh, stimmt natürlich. Das ist ja blöd. Ich hab aber nur noch 5 Euro.&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Ja, blöd ist gar kein Ausdruck. Wie kommen wir an den Rest? Geldautomat?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Müssen wir wohl. Och nee, dann wird das ja noch teurer…&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Shit happens, kann man nichts machen.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Was würde es denn bis $NachHause kosten?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;So um die 22 Euro.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Dann wäre das ja eigentlich schlauer, was?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Ja, definitiv.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Dann fahre ich mit, da kommen wir auch am Geldautomaten vorbei! Und ich kann im eigenen Bett schlafen, ist ja auch viel schöner!</strong>&#8221;</p>
<p>So kam es dann auch. Ich war besetzt zurück in die Heimat. Durch den Automatenstop wurden es dann sogar 26 Euro. Er drückte mir drei Zehner in die Hand:</p>
<p><strong>&#8220;Stimmt so! Vielen Dank!&#8221;</strong></p>
<p>Wie ich schon im letzten Eintrag schrub: Das Wochenende der angenehmen Fahrgäste!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sehr angenehm!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3970/sehr-angenehm/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 05:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sind alle immer so am stöhnen, wie unhöflich doch die Menschen, speziell die Jugend, heutzutage sind… Und dann kommt so ein Wochenende! Okay, ein paar nervige, laute Briten hat man natürlich am &#8220;Millionaires Weekend&#8221; immer mit dabei, es war wieder Zahltag. Aber eben auch drei Fahrten mit Soldaten, die mir partout nicht glauben wollten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da sind alle immer so am stöhnen, wie unhöflich doch die Menschen, speziell die Jugend, heutzutage sind…</p>
<p>Und dann kommt so ein Wochenende! Okay, ein paar nervige, laute Briten hat man natürlich am &#8220;Millionaires Weekend&#8221; immer mit dabei, es war wieder Zahltag. Aber eben auch drei Fahrten mit Soldaten, die mir partout nicht glauben wollten, daß ich kein englischer Muttersprachler bin. Einem mußte ich erst auf Deutsch vollschwallen (ich hoffe, er hat kein Wort verstanden!), bis er es mir abnahm. Wenn ich überlege, daß ich vor ein paar Jahrzehnten vom Gymnasium geflogen bin, weil der Englischlehrer der Meinung war, ich würde niemalsnienicht irgendwelche Sprachen lernen. Da taten die aufrichtigen Komplimente schon ganz schön gut!</p>
<p>Auffälliger aber war, daß an beiden Tagen nicht ein Fahrgast wirklich negativ auffiel. Keiner!</p>
<p>Am putzigsten dabei fand ich einen jungen Mann, der den letzten Bus bis $KurzHinterKreisgrenze verpasst hatte. Alkoholbedingt ging es ihm nicht mehr wirklich gut und die finanziellen Mittel waren scharf limitiert. </p>
<p>Er nannte mir also sein Budget und fragte sehr freundlich, ob er damit wohl nach Hause gefahren werden könne. Nun, gute Fahrt und es fehlten voraussichtlich nur ein paar Cent. Machen wir!</p>
<p>Jetzt gilt bei Festpreisfahrten eine goldene Regel: Keine ungeplanten Extras. Der Fahrer bestimmt den Weg, der Kunde hat den Anspruch darauf, von A nach B zu kommen aber ansonsten gibt es keine Umwege oder Zwischenstops. Ich hab zwar nicht extra darauf hingewiesen, aber wahrscheinlich hat er davon schon einmal gehört.</p>
<p>Auf halber Strecke meinte er jedenfalls:</p>
<p><strong>&#8220;Entschuldigung. Ich hab da mal eine Frage… Wenn ich mich jetzt übergeben muß, könnten wir dann vielleicht kurz anhalten?&#8221;</strong></p>
<p>Ähem. Mal kurz nachd&#8230; JA! Auf jeden Fall!</p>
<p><strong>&#8220;Dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt. Vielen Dank!&#8221;</strong></p>
<p>Herrlich! Und das sage ich nicht oft, wenn jemand kotzen muß! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Großzügig, äußerst!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3960/groszugig-auserst/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 04:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon so oft erwähnt, Trinkgeld ist immer gerne gesehen. Aber es ist eben kein echter Lohnbestandteil. Zu bezahlen ist der Fahrpreis auf dem Taxameter und alles darüber hinaus ist ein nettes Dankeschön für gute Leistung des Fahrers. Es gibt häufig (die Briten ziehen den Schnitt mächtig nach unten) genau gar nichts. Und das ist auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon so oft erwähnt, Trinkgeld ist immer gerne gesehen. Aber es ist eben kein echter Lohnbestandteil. Zu bezahlen ist der Fahrpreis auf dem Taxameter und alles darüber hinaus ist ein nettes Dankeschön für gute Leistung des Fahrers. Es gibt häufig (die Briten ziehen den Schnitt mächtig nach unten) genau gar nichts. Und das ist auch nicht schlimm. Dafür reißen dann andere Fahrgäste den Schnitt wieder nach oben.</p>
<p>Aber manchmal gibt es Situationen, in denen mich übertriebener Geiz einfach aufregt. Und mit &#8220;manchmal&#8221; meine ich so ungefähr einmal im Jahr. </p>
<p>Jetzt war es wieder soweit. </p>
<p>Das Taxi war in ein Nobelrestaurant bestellt und die zu fahrende Gruppe saß noch gemütlich mit ein paar Gläsern Wein am Tisch.</p>
<p><strong>&#8220;Willst Du einen Kaffee trinken, wir brauchen noch ein paar Minuten!&#8221;</strong></p>
<p>Ach, so mitten in der Woche kann man schonmal zehn Minuten warten. Und der Espresso war wirklich gut. Die Zigarette war auch ganz okay. Und auf die Toilette musste ich sowieso. Warum also nicht.</p>
<p>Es wurde fast eine halbe Stunde. In dieser Zeit bekam ich regelmäßig und mehrfach die folgenden Sätze zu hören:</p>
<p><strong>&#8220;Wir kommen gleich, nur noch austrinken.&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Wenn $VornameMeinesCheffes meckert: sag ihm, er soll sich bei mir beschweren!&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Soll auch nicht Dein Schaden sein!&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Da ist ein ordentliches Trinkgeld fällig!&#8221;</strong></p>
<p>Nun, die Fahrt hat 7,10 Euro gekostet.</p>
<p>&#8220;Aufgeunrundet&#8221; hat man es dann auf 7,70 Euro…</p>
<p>Eigentlich fällt mir dazu nur noch &#8220;erbärmlich&#8221; ein. Andererseits kann man es auch verstehen, die Restaurantrechnung lag bei über 200 Euro. Da bleibt natürlich für das Taxi nur noch Kleingeld übrig.</p>
<p>Trotzdem werde ich genau diese Kunden beim nächsten Mal nach maximal 30 Sekunden kalt lächelnd sitzen lassen.</p>
<p>In der gleichen Schicht hatte ich übrigens (hey, ich will ja ausgewogen berichten!) das komplette Gegenteil. Die Fahrgäste standen schon an der Straße, als ich angerollt kam, Arbeitskleidung an, Fahrtziel ein Supermarkt. Unterwegs nette Gespräche und am Ende der Fahrt standen 10,20 Euro auf der Uhr. Zu erwarten wäre da eigentlich eine freundliche Nachfrage, ob denn nicht auch 10,&#8211; glatt okay wären. Und ich hätte bei so netten Fahrgästen wahrscheinlich sogar gönnerhaft abgewunken und die 20 Cent selbst dazugelegt.</p>
<p>Er reicht mir einen Zwanziger:</p>
<p><strong>&#8220;Gib mir bitte fünf wieder.&#8221;</strong></p>
<p>Ooookay, das ist mehr als großzügig. </p>
<p>Und dann noch ein Nachsatz:</p>
<p><strong>&#8220;Oh, Mist. Jetzt hab ich gar keinen Euro mehr für den Einkaufswagen…&#8221;</strong></p>
<p>Ich öffne meine Börse, suche ihm den Euro raus. Hey, 3,80 sind auch noch überaus großzügig. </p>
<p>Und was sagt er?</p>
<p><strong>&#8220;Kannst Du den Fünfer wohl noch kleinmachen?&#8221;</strong></p>
<p>Nett. Sehr, sehr nett! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>23</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Post vom Staatsanwalt</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/3899/post-vom-staatsanwalt/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/3899/post-vom-staatsanwalt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 08:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Und es ging verblüffend schnell, grade mal gute zwei Monate sind vergangen zwischen meiner Strafanzeige und dem Schreiben. Ihr erinnert Euch sicher, kurz nach Weihnachten war es: Blaulicht und Zwielicht. Die Geschichte mit den beiden jungen Männern, die beweisbar nur die Taxifahrt nicht bezahlt haben, wo mir aber nach der ganzen Polizeiaktion auffiel, daß eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und es ging verblüffend schnell, grade mal gute zwei Monate sind vergangen zwischen meiner Strafanzeige und dem Schreiben.</p>
<p>Ihr erinnert Euch sicher, kurz nach Weihnachten war es: <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/3713/blaulicht-und-zwielicht/">Blaulicht und Zwielicht</a>. Die Geschichte mit den beiden jungen Männern, die beweisbar nur die Taxifahrt nicht bezahlt haben, wo mir aber nach der ganzen Polizeiaktion auffiel, daß eigentlich ganz viele Indizien für einen geplanten Raubüberfall vorlagen.</p>
<p>Nun, geplante oder gedachte Verbrechen sind nicht illegal. Und zum Glück haben sie den vermutlichen Plan dann ja auch rechtzeitig abgebrochen. </p>
<p>Blieb also &#8220;Betrug u.a.&#8221;, wie sich die Staatsanwaltschaft Paderborn ausdrückt. Und das Ermittlungsverfahren wurde vorläufig eingestellt, von der Erhebung der öffentlichen Klage wurde vorläufig abgesehen. </p>
<p>Das vorläufig erklärt sich dadurch, daß die Einstellung nur dann passieren wird, wenn der Beschuldigte 250 Euro an die Staatskasse zahlt. </p>
<p>Diese Entscheidung wurde mir gegenüber sogar begründet:</p>
<p>Der entstandene Schaden ist relativ gering und der Beschuldigte war nicht unerheblich alkoholisiert.</p>
<p>Nun, ich freue mich über diese Entscheidung. Beweisbar war ja lediglich die falsche Anschuldigung (&#8220;Der Taxifahrer hat mich angefahren!&#8221;) und der Schaden durch Betrug in Höhe von grade mal 5 Euro. Und da ich von der Anschuldigung nie wieder etwas gehört habe und es auch nicht im Brief auftauchte, hat er wohl doch eingesehen, daß sowas eine ganz schlechte Idee ist und die falsche Behauptung zurückgenommen.</p>
<p>Eigentlich bin ich davon ausgegangen, daß die Anzeige einfach so und ohne Auflagen eingestellt wird. 250 Euro ist da schon eine echte Ansage, ein spürbarer Warnschuß. Er wird sich sicher demnächst stark überlegen, ob er so eine Aktion nochmal abzieht. Es ist einfach schön, daß es Konsequenzen nach sich gezogen hat!</p>
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		<title>Die Sache mit dem Geld</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/3896/die-sache-mit-dem-geld/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 03:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstwas]]></category>
		<category><![CDATA[Taxiblog intern]]></category>

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		<description><![CDATA[Paul meinte in den Kommentaren zum letzten Beitrag: &#8220;Das sieht man mal wieder, dass der Sozialhilfesatz zu hoch ist, wenn dadurch die Sauferei und Taxifahrten bezahlt werden können. Ich hätte dem Typ bis zum letzten Krümmel putzen lassen und wenn er dazu nicht in der Lage, dann halt am nächsten Tag&#8230;&#8221; Pauls Kommentar finde ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paul meinte in den Kommentaren zum letzten Beitrag:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das sieht man mal wieder, dass der Sozialhilfesatz zu hoch ist, wenn dadurch die Sauferei und Taxifahrten bezahlt werden können.</p>
<p>Ich hätte dem Typ bis zum letzten Krümmel putzen lassen und wenn er dazu nicht in der Lage, dann halt am nächsten Tag&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Pauls Kommentar finde ich ziemlich anmaßend, schon fast unverschämt. Es steht meiner Meinung nach niemandem zu, anderen Leuten die Verwendung ihrer Finanzen vorzuschreiben. Völlig egal ob Hartz4, Sozialhilfe, Geringverdiener (wie bei vielen Taxifahrern der Fall) oder meinetwegen auch Superreiche.</p>
<p>Mir ist es schlicht egal. Und ich weiß, daß die meisten Menschen keine unlimitierten Gelder zur Verfügung haben. Wenn sich jemand also an der einen Stelle einschränkt, um sich dafür lieber etwas anderes zu leisten: Was soll&#8217;s?</p>
<p>Ohne Scheiß: Wenn jemand mit 1.000 Euro im Monat 30 Jahre lang jeden Cent spart, um sich seinen Traumporsche zu kaufen, soll er doch. Finde ich nicht schlau, würde ich nicht machen, aber es ist sein gutes Recht.</p>
<p>Und wenn ein Hartz4-ler sich Alkohol, Zigaretten und Lottoscheine kauft, dafür aber kein Geld für Bildung, Kultur oder gesundes Essen hat, ist das genauso unklug, aber schlicht sein gutes Recht. Und es ist einfach vermessen, da Kritik zu üben.</p>
<p>Meiner Meinung nach muß das Geld reichen, um (wenn der Empfänger das so möchte) die Grundbedürfnisse zu befriedigen. Es muß also reichen, um Essen, Trinken und Wohnung zu bezahlen und am sozialen Leben teilzunehmen.</p>
<p>Für viele von uns bedeutet das soziale Leben sicherlich etwas anderes, als sich an irgendeiner Bushaltestelle mit Billigalkohol zu betäuben. Aber ich weiß bei eigentlich jedem Alkoholiker viel zu wenig über seine Vorgeschichte und seine Probleme, als das ich ihm die Betäubung übelnehmen könnte. Ich kann Hilfe anbieten, aber die wird eben auch erst dann angenommen, wenn der Betreffende auch begreift, daß da ein Problem besteht. Und das ist bei Alkoholkranken oft nicht der Fall, noch nicht.</p>
<p>Alexander äusserte sich vorher schon ähnlich:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich find’s erstaunlich, wie es sich ein Hartz IV Empfänger leisten kann, das Taxi und nicht etwa die eigenen Beine oder den ÖPNV als regelmäßiges Verkehrsmittel zu wählen.</p>
<p>Ich könnte mir das nicht leisten&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch hierzu die Anmerkung: Menschen geben ihr Geld unterschiedlich aus. Der eine legt Wert auf gesunde, abwechslungsreiche Ernährung. Da reicht es neben Hartz4 vielleicht nicht mehr für gelegentliche Taxifahrten oder Alkoholkonsum. Andere essen jeden zweiten Tag Nudeln mit Ketchup und &#8220;gönnen&#8221; sich vom gespartem Geld eben solchen Luxus. </p>
<p>Ich bin sicher kein Maßstab, dazu sind meine Lebensumstände zu speziell. Aber vielleicht grade deshalb ein Paradebeispiel für eine ungewöhnliche &#8220;Geldverwendungsstrategie&#8221;. Ich könnte problemlos ohne große Einschränkungen vom Hartz4-Satz leben. Statt Kneipe und Disco müßte ich höchstens meinen gelegentlichen Alkoholkonsum auf &#8220;zuhause&#8221; umstellen.</p>
<p>Wie das geht? Durch meine Magen-OP komme ich mit sehr wenig Essen aus. Und ich koche gerne in großen Mengen und friere ein. Mein &#8220;Luxus&#8221; sind die beiden Frühstücksbrötchen während der Schicht, die ich allerdings auch selbst belege. Es würde mich allerdings auch nicht sonderlich einschränken, wenn ich daraus Butterbrote machen würde, da könnte ich noch ein paar Euro sparen.</p>
<p>Ein eigenes Auto habe ich bewusst nicht. Weil es hier mitten in der City auch prima ohne geht. Falls ich doch mal selbst fahren will, habe ich zwei Freunde in unmittelbarer Nähe, deren Autos ich mir problemlos ausleihen kann. Und ein freundliches Taxiunternehmen hab ich notfalls auch noch an der Hand… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ein einziges Mal mußte ich in zwei Jahren auf einen Leihwagen ausweichen. </p>
<p>Ein riesiger Kostenfaktor, den ich mir nicht ans Bein binde. Autos sind schweineteuer.</p>
<p>Für Miete und Nebenkosten gebe ich rund 350 Euro im Monat aus, da ist Heizung, Strom und Internet schon mit drin. Auch da hab ich bewusst auf Luxus verzichtet. Weil es sich einfach nicht lohnt, viel Geld auszugeben, wenn ich eh nur zum schlafen und bloggen zuhause bin.</p>
<p>All das passt wunderbar in meine derzeitige Lebenssituation und gibt mir unglaubliche Freiheiten. Ich könnte jederzeit von meiner 5-Tage-Woche auf 2-3 Tage umsteigen, wenn ich das für richtig halten würde. Oder umgekehrt: Weil ich so viel mehr Geld verdiene als ich ausgebe, kann ich mir das leisten, was mir im Moment am wichtigsten ist: Urlaub. Spontan mal eine Woche Teneriffa, im Spätsommer mit Freunden für drei Wochen in die USA und dazwischen noch eine kleine Tauchreise sind finanzierbar.</p>
<p>Und das sind die Dinge, die mich glücklicher machen als eine (zu) große Wohnung oder ein schickes Auto.</p>
<p>Dieser Lebensentwurf wird für manche von Euch verrückt klingen. Urlaub, sowas Flüchtiges! Zwei Tonnen Stahl und Plastik auf vier Rädern, das ist doch was Reelles, da sieht man doch was man hat. Und es ist nicht nach ein paar Tagen vorbei.</p>
<p>So hab ich auch einmal gedacht. Ich hatte Autos jeder Klasse bis hin zum Citroen V6 3.0 und ich habe auch deswegen nie viel Geld für andere Dinge gehabt. Ich hätte damals auch nie ein Konzert besucht, weil ich zum gleichen Preis 3-5 CDs des Künstlers hätte bekommen können. Und die kann ich beliebig oft abspielen, ein Konzert ist nach zwei Stunden schon vorbei.</p>
<p>Für mich ist das heute unvorstellbar. Erlebnisse sind für mich das ganz große Ding. Die Erinnerungen kann mir niemand mehr nehmen, die werden mich auch in 50 Jahren noch lächeln lassen, wenn alles andere längst auf dem Schrott liegt.</p>
<p>Aber ich verurteile deswegen niemals Menschen, die sich anders entscheiden. Jeder muß mit seinen Möglichkeiten versuchen, den für sich passenden Weg zu finden. </p>
<p>Und der ist so individuell wie wir Menschen es nunmal sind.</p>
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		<title>Kotzende Pferde</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3883/kotzende-pferde/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 06:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Ihr auch einen Klugscheißer im Bekanntenkreis habt, wisst Ihr natürlich: Das gibt es nicht. Pferde können nicht kotzen, rein anatomisch (in meinem Freundeskreis bin ich übrigens der Klugscheißer… ). Auch nicht vor Apotheken! Geht einfach nicht. Und bevor jemand neidisch ist, das ist eher tragisch. Manchmal müssen die schlechten Sachen nämlich auch raus aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Ihr auch einen Klugscheißer im Bekanntenkreis habt, wisst Ihr natürlich: Das gibt es nicht. <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/zoologie-fabelhafte-viecher-1.593056">Pferde können nicht kotzen, rein anatomisch</a> (in meinem Freundeskreis bin ich übrigens der Klugscheißer… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). Auch nicht vor Apotheken! Geht einfach nicht. Und bevor jemand neidisch ist, das ist eher tragisch. Manchmal müssen die schlechten Sachen nämlich auch raus aus dem Magen und da kann es ziemlich übel sein, wenn das einfach nicht geht.</p>
<p>Aber ums kotzen geht es trotzdem. Und tragisch ist die Geschichte auch…</p>
<p>Unser Unternehmen gibt es seit 62 Jahren. Und es war für alle drei bisherigen Chefs, dem Firmengründer, seinem Sohn und dem Enkel immer wichtig, daß Geschäft auch menschlich zu betreiben. In all den Jahren gab es etliche langjährige Fahrgäste, die auch mal &#8220;anschreiben&#8221; konnten, die wir auch dann noch gefahren haben, wenn sie mal eine beschissene Lebensphase durchmachten. Das ist durchaus auch einer der Gründe, warum ich diese Firma so mag.</p>
<p>Dadurch sammeln sich auch einige &#8220;Altlasten&#8221; an. Manche Menschen bekommen leider nicht mehr die Kurve, driften nach Schicksalsschlägen auch schonmal unrettbar ab.</p>
<p>Mein Fahrgast war so ein Fall. Seit mehreren Jahrzehnten Stammkunde, seit etlichen Jahren recht regelmäßig zum Monatsende hin nicht mehr flüssig. Zumindest in finanzieller Hinsicht. Alkohol wurde irgendwann zum bestimmenden Element in seinem Leben. Betäubung. Dazu viele falsche Freunde, unglaubliche Enttäuschungen in quasi jeder Hinsicht. Man könnte es zusammenfassen mit: Verkorkst in jeder Hinsicht, keine Besserung in Sicht.</p>
<p>Wenn dann zum Monatsanfang das Geld vom &#8220;Amt&#8221; kam, wurde auch lange Zeit direkt der &#8220;Taxi-Deckel&#8221; bezahlt und damit war für uns alles in Ordnung. </p>
<p>Vor einigen Monaten kam es dann zum Vertrauensbruch. Der Fahrgast, ich nenne ihn mal &#8220;Heinz&#8221; (was natürlich nicht sein Name ist), behauptete, daß er bei einem unserer Fahrer bezahlt hätte. Dieser Fahrer wusste nur leider nichts davon. Der Fahrer hat sich vorher nie etwas zuschulden kommen lassen, dürfte also als vertrauenswürdig einzuschätzen sein. Es stand also Aussage gegen Aussage und die Wahrscheinlichkeit spricht sehr dafür, daß ein alkoholkranker Fahrgast eher lügt als besagter Taxifahrer. Oder vielleicht sogar von seiner Aussage überzeugt ist, obwohl sie nicht wahr ist.</p>
<p>Den offenstehenden Betrag haben wir abgeschrieben. Aber seitdem ist auf jeden Fall die Vertrauensbasis zerstört und es gilt: Kein Deckel mehr! Wir fahren Heinz natürlich immer noch, aber sollen halt vor Fahrtantritt sicherstellen, daß die Fahrt auch bezahlt werden kann.</p>
<p>Ich sollte also Heinz abholen und nach Hause bringen. Nun kenne ich Heinz seit vielen Jahren und zumindest bei mir war es immer so, daß er problemlos bezahlt hat. In all den Jahren hat er vielleicht ein Dutzendmal kein Geld mehr gehabt aber ich hab die Rechnung immer auf eigene Kappe genommen und ihm eingeschärft: Das Geld gibst Du nur mir beim nächsten Mal! Und es hat immer geklappt. Meist sogar mit gutem Trinkgeld. Und zudem waren es immer sehr angenehme Fahrten. Heinz hat zwar ein massives Alkoholproblem, aber ist trotzdem ein netter und sympathischer Mensch.</p>
<p>Und deshalb riskiere ich einfach bei so langen Bekanntschaften entgegen der Anweisung meines Cheffes die Fahrt. Mensch, wir reden hier von einem einstelligen Eurobetrag für die einfache Fahrt nach Hause. Sollte ich da wirklich mal drauf sitzenbleiben… Drauf geschissen! Dann ist das halt meine gute Tat für den Tag!</p>
<p>Aber manchmal läuft einfach alles schief. Manchmal erweist sich Nettigkeit als Bumerang und fliegt einem ins Genick, wenn man es am wenigsten erwartet…</p>
<p>Nun, ich komme an, Heinz steigt ein und weil er ja unsere neuen Regelungen kennt ist dann auch der erste Satz:</p>
<p><strong>&#8220;Hi Torsten, ich muß nach Hause! Und ich zahl bar…&#8221;</strong></p>
<p>Kein Thema! Und auch der Hund ist für mich kein Problem. Auf den passt Heinz grad auf, eigentlich gehört er seinem Nachbarn. Aber Heinz ist eben auch ein sehr netter, manchmal viel zu netter Typ. </p>
<p>Eigentlich ist der Nachbar, wie er mir erzählt, ein ziemlich blödes Arschloch. Und wenn er keinen Bock auf sein Tier hat, lädt er den Kläffer bei Heinz ab… Dann kümmert sich Heinz auch um das Futter. Glaubt nicht, daß der Nachbar sich dafür in irgendeiner Weise erkenntlich zeigt. Egoist trifft auf Anti-Egoist. Einer nutzt aus, einer lässt sich ausnutzen. </p>
<p>Bei ihm zuhause angekommen greift er dahin, wo er seine Geldbörse vermutete. Und griff ins Leere. Es folgte eine panische Suche danach im Taxi. Wir haben wirklich jeden möglichen Winkel inspiziert, die Börse war nicht zu finden.</p>
<p><strong>&#8220;Verdammte Scheiße, ich hatte die doch noch an der Telefonzelle. Die kann doch nicht weg sein! Da ist doch alles drin. Auch $WichtigeMedizinischeDinge! Und die ganze Kohle für den Monat!&#8221;</strong></p>
<p>Panik trifft es ziemlich genau. Das Portemonnaie war weg und für einen Menschen am Rande des Existenzminimums ist das sicher eine echte Katastrophe, was für Menschen wie uns (die sich Internet und ganz viele andere Dinge ganz selbstverständlich leisten können) zwar nervig, ärgerlich und auch koststpielig ist aber eben keine existenzbedrohende Geschichte.</p>
<p>Ich konnte ihn dann ein wenig beruhigen und davon überzeugen, noch nicht zu resignieren. Erstmal mit Vollgas zurück zum Ausgangspunkt, vielleicht haben wir ja Glück!</p>
<p>Nein, manche Leute haben einfach kein Glück. Das Leben kann ein Arschloch sein. Die Börse war nicht auffindbar. Und die Taxifahrt, die inzwischen (ich hab ihn natürlich noch nach Hause gebracht) fast mit dem dreifachem normalen Wert auf der Uhr stand war schlicht nicht bezahlbar.</p>
<p>Ich habe keine Ahnung, ob ich die knapp 20 Euro jemals sehe. Und ich bin in der glücklichen Lage (ich erwähnte es schonmal: geringe Kosten, vernünftiges Gehalt, klasse Trinkgelder = beneidenswert hohes &#8220;verfügbares Einkommen&#8221;) daß ich wegen so einer Summe keinerlei Einschränkungen in Kauf nehmen muß. Also immer noch: Drauf geschissen! Leg ich aus eigener Tasche in die Abrechnung und es fühlt sich gut für mich an.</p>
<p>Und dann geht das Licht im Taxi an, er will aussteigen und ich sehe die Bescherung…</p>
<p>Dieser Hund. Ich verzichte nur auf ausfällige Wortwahl, weil ein Hund wirklich nichts dafür kann. Dieser Hund hat während der Rückfahrt gekotzt. Lautlos. Mit einer unglaublich widerlichen Zielführung genau zwischen Sitz und Mittelkonsole. Und zwar viel. Richtig viel.</p>
<p>Es war Heinz extrem unangenehm. Und er hat eine halbe Stunde im betrunkenen Zustand versucht, das Taxi wieder verkehrstauglich zu machen. Ich hab währenddessen versucht, meine Wut durch einen Spaziergang abzureagieren…</p>
<p>Als ich wieder zurückkam meinte er:</p>
<p><strong>&#8220;So, jetzt ist alles wieder sauber. Und riecht nach Spülmittel, richtig gut!&#8221;</strong></p>
<p>Nein, war es nicht. Die Sitzschienen waren noch verkrustet, überall hingen noch Reste von der Hundekotze. Immerhin hat Heinz es geschafft, manche Stellen an andere Stellen zu verschieben.</p>
<p>Meinen Hinweis darauf wusste er nur zu erwiedern mit:</p>
<p><strong>&#8220;Ach Mensch, was soll ich denn machen? Setz es auf die Rechnung!&#8221;</strong></p>
<p>Ach Mensch! Was soll das bringen? Da ist ein eigentlich netter Kerl. Und ein kotzender Hund, der ihm nicht gehört. Und ein &#8220;Einkommen&#8221;, daß grade mal das Existenzminimum bedeutet. Ja, billiger Alkohol wird auch davon gekauft. Aber mir ist doch auch klar, daß das nur geht, wenn man an anderen Stellen spart. Wenn man sich nur noch von billiger Scheiße ernährt. Hartz4 lässt definitiv nichts anderes zu.</p>
<p>Setz es auf die Rechnung? Ein paar hundert Euro für eine Profireinigung? Die wahrscheinlich nie bezahlt werden? Nie bezahlt werden kann, weil es einfach für jemand wie Heinz nicht machbar ist…</p>
<p>Ich hab den Ärger runtergeschluckt. Was soll man denn in so einem Fall sonst machen? Es gibt eigentlich keinen Schuldigen und am allerwenigsten ist es die Schuld von Heinz. Auch wenn er vielleicht juristisch verantwortlich wäre. Das ist doch wertlos auf verschiedenen Ebenen.</p>
<p>Es war sicher kein Vergnügen. Ich hab geflucht. Aber ich hab die nächste Stunde dann eben mit einer Grundreinigung des Taxis verbracht.</p>
<p>Manchmal ist das Leben ein Arschloch. Und manchmal trifft es auch mich. Drauf geschissen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Incredible!</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 07:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[So, zum langsamen wiedereingrooven in die Welt der Taxigeschichten sollte es endlich mal wieder was schön positives sein. Und dann sind es ausgerechnet Briten. Junge Soldaten! Das begann schon vor Fahrtantritt. Die &#8220;Spanische Bar&#8221; am Rathausplatz ist in unserer Firma &#8220;berüchtigt&#8221;. Wir bekommen zwar sehr viele Anrufe von dort. Aber nur die Hälfte davon führt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, zum langsamen wiedereingrooven in die Welt der Taxigeschichten sollte es endlich mal wieder was schön positives sein. </p>
<p>Und dann sind es ausgerechnet Briten. Junge Soldaten!</p>
<p>Das begann schon vor Fahrtantritt. Die &#8220;Spanische Bar&#8221; am Rathausplatz ist in unserer Firma &#8220;berüchtigt&#8221;. Wir bekommen zwar sehr viele Anrufe von dort. Aber nur die Hälfte davon führt dann auch zu Fahrten. Einfach weil an den großen Fensterfronten ständig &#8220;geiernde&#8221; Taxen der Mitbewerber vorbeiflanieren und speziell unsere britischen Fahrgäste einfach das nächstbeste Taxi stürmen. Den Hinweis darauf, daß wir uns immer drinnen melden ignorieren die Allermeisten leider.</p>
<p>Diese Fahrgäste nicht. So konnte ich mich brav beim Bedienungspersonal melden, wurde zum Tisch geführt und lernte diese wunderbaren Menschen kennen.</p>
<p>Sie waren sofort abfahrtbereit, hatten alle Getränke schon ausgetrunken und besetzten (ohne Vornesitzerstreit! Frontman pays wurde also nicht gespielt!) die in ausreichender Menge vorhandenen Sitzgelegenheiten im Taxi. Kein Versuch, ob man nicht doch zu fünft oder sechst in die Limousine passt. Nichtmal mitgebrachte Getränke oder Speisen waren ein Thema, kein einziges Glas wurde in der Bar geklaut!</p>
<p>Okay, dann kam der einzige Minipatzer… Zur Kaserne in Sennelager sollte es gehen. Nun, davon gibt es drei und nach kurzer Rückfrage war klar, welche gemeint war. Sie haben meine Frage sofort verstanden und sinnvoll beantwortet!</p>
<p>Am Ende der Fahrt standen 18 Euro auf der Uhr und mein Beifahrer hat den Betrag in Windeseile durch die Anzahl der Fahrgäste geteilt:</p>
<p><strong>&#8220;Fourfifty each, let&#8217;s say five!&#8221;</strong></p>
<p>Und jeder schob mir in Sekundenschnelle seinen Schein zu!</p>
<p>Das alles klingt für jeden Taxifahrer in Paderborn wie ein wunderschöner Traum. In der Gesamtheit ungelogen ungefähr so unwahrscheinlich wie ein Fünfer im Lotto. Mit Zusatzzahl.</p>
<p>Aber es gab noch einen Teil, den ich bisher nicht erwähnt habe… Die Fahrt an sich!</p>
<p>Ich habe nicht ein einziges Mal die ach so vertrauten Worte fuck oder shit gehört. Nicht ein einziger vulgärer Ausdruck. Keine Schilderung der letzten Geschlechtsverkehrserlebnisse. Keine Planungen des nächsten Besäufnisses oder Puffbesuchs. Nichts! Gar nichts.</p>
<p>Und wisst Ihr, was stattdessen besprochen wurde?</p>
<p>Kochtipps! Fucking hell, I swear! Ich weiß jetzt, daß ich bei meiner nächsten weinhaltigen Soße einfach mal Sherry stattdessen verwenden sollte. Und welche exotischen Früchte mit welchen Gerichten ideal korrespondieren. Und ich könnte schwören, daß nicht einer von denen schwul war. Also zumindest nicht mehr als einer oder zwei davon… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nein, einfach nur junge, gebildete und kultivierte Briten. Ich hab immer gehofft, daß es diese gibt. Aber die Hoffnung wurde in den letzten Jahren immer kleiner…</p>
<p>Im zweiten von der Gruppe bestellten Wagen war übrigens alles genauso schön. Nur das sich die Gespräche um Unterhaltungselektronik drehten.</p>
<p>Und wenn ich es noch schaffe, gibt es gleich noch die Geschichte vom kotzenden Pferd, das ich gesehen habe. Sonst halt morgen! Und erinnert mich dran, daß ich noch die Geschichte vom haarlosen Haarener erzählen muß…</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Quicky (naja, das war jetzt ironisch gemeint)</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3799/quicky-naja-das-war-jetzt-ironisch-gemeint/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 06:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Nacht im Taxi: &#8220;Fahr mal zur $StraßeNummerName!&#8221; So mein Zentralist. Okay, war nicht um die Ecke, hat also etwa 7 Minuten gedauert bis ich da war, einen Parkplatz gefunden habe und zum übergroßem Klingelschild kam, den Namen fand und den entsprechenden Knopf drückte. Und nach einer Minute nochmal drückte. Hey, manche Klingeln sind zickig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Nacht im Taxi:</p>
<p><em><strong>&#8220;Fahr mal zur $StraßeNummerName!&#8221;</strong></em></p>
<p>So mein Zentralist. Okay, war nicht um die Ecke, hat also etwa 7 Minuten gedauert bis ich da war, einen Parkplatz gefunden habe und zum übergroßem Klingelschild kam, den Namen fand und den entsprechenden Knopf drückte. Und nach einer Minute nochmal drückte. Hey, manche Klingeln sind zickig, beim zweiten Versuch achte ich dann auch darauf, ob es irgendwelches Feedback gibt.</p>
<p>Dreißig Sekunden später über die Sprechanlage:</p>
<p><strong>&#8220;Ja, wer ist da?&#8221;</strong></p>
<p>Hmmm, wer mag da wohl sein. Vor gut 10 Minuten  ein Taxi bestellt, es ist mitten in der Nacht. Halloooo?</p>
<p><em>&#8220;Guten Morgen! Ihr Taxi ist da!&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Ja, ich komme!&#8221;</strong></p>
<p>Gut, sitze ich wieder im Taxi. Warte. Und warte. Und warte weiter. </p>
<p>Nach knapp 10 Minuten kommen zwei Personen, steigen ein und sagen:</p>
<p><strong>&#8220;Wir müssen aber noch kurz warten. Einer kommt noch.&#8221;</strong></p>
<p>Und warte. Und warte. Fünf Minuten vergehen…</p>
<p><strong>&#8220;Verdammt, ich hol ihn mal!&#8221;</strong></p>
<p>Und verschwindet. Und ich warte. Und warte.</p>
<p>Hmm, &#8220;Warten&#8221; wäre auch ein schöner Titel für den Eintrag gewesen…</p>
<p>Nach 5 Minuten sagt der letzte verbliebene Fahrgast:</p>
<p><strong>&#8220;Das ist doch scheiße! Ich hol die anderen mal!&#8221;</strong></p>
<p>Und ich warte…</p>
<p>Da kommen sie alle zusammen angedackelt! Kaum eine knappe halbe Stunde nach der Bestellung des Taxis sind tatsächlich alle &#8220;Beförderungsfälle&#8221; vollzählig angetreten und zur Abfahrt bereit.</p>
<p>Und wie unser Cheffe bei sowas gerne sagt:</p>
<p><em><strong>&#8220;Du hast zwar lange gewartet, aber dafür gehts wenigstens nicht weit!&#8221;</strong></em></p>
<p>Liebe Humorunterbegabten: Das war Ironie!</p>
<p>Am Ziel dann:</p>
<p><strong>&#8220;Mach 6 Euro!&#8221;</strong></p>
<p>Das war wieder Ironie! Auf der Uhr standen 5,90 Euro.…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frühlingsgefühle!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/3795/fruhlingsgefuhle/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/3795/fruhlingsgefuhle/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 04:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=3795</guid>
		<description><![CDATA[Zumindest erkennt man an unseren Fahrgästen, daß offensichtlich der Winter vorbei ist. Okay, nur an den britischen Fahrgästen. Oder, um noch genauer zu sein: an den weiblichen, britischen Fahrgästen. Die männlichen Soldaten sind auch bei Minus 10 Grad noch im T-Shirt ihres Lieblingsvereins unterwegs. Jacken sind unbekannt. Okay, nicht unbekannt. Aber wie mir vor einiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest erkennt man an unseren Fahrgästen, daß offensichtlich der Winter vorbei ist. Okay, nur an den britischen Fahrgästen. Oder, um noch genauer zu sein: an den weiblichen, britischen Fahrgästen. Die männlichen Soldaten sind auch bei Minus 10 Grad noch im T-Shirt ihres Lieblingsvereins unterwegs. Jacken sind unbekannt. Okay, nicht unbekannt. Aber wie mir vor einiger Zeit jemand anvertraute:</p>
<p><strong>&#8220;Wenn es Stress gibt, will man nicht noch seine Jacke an der Garderobe abholen. Und ausserdem sind die Personenbeschreibungen weniger gefährlich, wenn alle Soldaten auch zivil gleich aussehen!&#8221;</strong></p>
<p>Pragmatisch, aber bei den durchaus vorkommenden Massenschlägereien auch eine durchaus clevere Einstellung.</p>
<p>Aber diesmal waren es weibliche Soldaten. Und da erkennt man den britischen Frühlingsanfang daran, daß wieder Gürtel getragen werden. Anstatt Hosen oder Röcken… Und nicht etwa zusätzlich.</p>
<p>Zwei dieser Exemplare saßen also auf meiner Rücksitzbank und wollten zurück zur Kaserne. Angetrunken und hungrige, also &#8220;Macci Deee!&#8221;. Der McDrive sollte es sein. </p>
<p>Wir stehen an der Gegensprechanlage, deren akustische Qualitäten an die 60er Jahre erinnert und ich drehe mich um, um die Wünsche der Damen zu erfragen. Es ist einfach deutlich stressfreier und es geht wesentlich schneller, wenn ich übersetze. Das &#8220;Deutsch&#8221; der Briten, die denken, unsere Sprache zumindest für McDonalds-Bestellungen zu beherrschen ist meist eher, nunja, nicht so… Umgekehrt ist auch das &#8220;Englisch&#8221; vieler Mitarbeiter des Fast-Food-Konzerns etwas eingeschränkt.</p>
<p>Nun, ich drehe mich also um und die Dame in der Mitte hat es sich bequem gemacht. So richtig bequem. So mit Schuhe aus und Füße hoch. Die waren gemütlich auf der Mittelkonsole des Daimlers abgelegt. Oder, um noch deutlicher zu werden: Ich hätte in dem Moment problemlos eine gynökologische Untersuchung durchführen können…</p>
<p>Sie erzählt mir also, was sie gerne hätte und endet mit der (hier übersetzten) Aussage:</p>
<p><strong>&#8220;Du bist so ein netter Fahrer! Du kannst haben, was Du möchtest!&#8221;</strong></p>
<p>Ich hab kurz überlegt. Aber der Gedanke an die Anzeige wegen Sexueller Belästigung gegen einen Fahrer meines Lieblings-Hass-Unternehmens (Sinngemäßes Zitat des betreffenden Fahrers: &#8220;Das war &#8216;ne betrunkene Britin! Da darf ich doch mal anfassen!&#8221;) hat dann doch dazu geführt, daß ich meinem Grundsatz treu geblieben bin: Derartige Angebote führen bei mir allerhöchstens (wenn die Lady mir gefällt) zum Austausch der Telefonnummern. Dienst ist Dienst, da gibt es keine Kompromisse.</p>
<p>Ich hab dann einen McRösti genommen. War auch lecker!</p>
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		<title>Als hätte ich es mir ausgedacht…</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 09:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Hab ich aber nicht, diese Geschichte ist tatsächlich vor wenigen Stunden passiert. Und es gibt kaum ein besseres Beispiel für den krassen Gegensatz zwischen unverschämtem und vorbildlichem Benehmen. Zur Vorgeschichte: In Paderborn findet zur Zeit die Bundes-Delegiertentagung der Schausteller statt. Und wie das halt so bei Tagungen oder Kongressen ist, nach dem offiziellen Teilen beginnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hab ich aber nicht, diese Geschichte ist tatsächlich vor wenigen Stunden passiert. Und es gibt kaum ein besseres Beispiel für den krassen Gegensatz zwischen unverschämtem und vorbildlichem Benehmen. </p>
<p>Zur Vorgeschichte: In Paderborn findet zur Zeit die <a href="http://www.nw-news.de/lokale_news/paderborn/paderborn/3668241_Paderborn_wird_Mekka_der_Schausteller.html">Bundes-Delegiertentagung der Schausteller</a> statt.</p>
<p>Und wie das halt so bei Tagungen oder Kongressen ist, nach dem offiziellen Teilen beginnt der Spaß. In den frühen Morgenstunden rief eine Cocktailbar bei uns an und bestellte ein Taxi.</p>
<p>Ich melde mich an der Theke, man deutet auf meine Fahrgäste und ich sage meinen Spruch auf:</p>
<p><em>&#8220;Guten Morgen, das Taxi ist da!&#8221;</em></p>
<p>Keine Reaktion. Kein &#8220;Prima, wir kommen gleich!&#8221; oder so. Einfach nur nichts.</p>
<p>Nach ein paar Minuten gehe ich wieder zum Funk zurück mit dem Vorsatz, mich auf die nächste Fahrt in der Ecke zu melden. Und falls keine kommt, bin ich nach 10 Minuten weg. Es kam keine Fahrt, aber nach rund neun Minuten werden die Türen aufgerissen.</p>
<p>Die erste Dame steigt gleich mal kommentarlos mit einer brennenden Zigarette ein… Kein &#8220;Hallo!&#8221;, kein &#8220;Darf ich hier rauchen?&#8221;. Völlig selbstverständlich.</p>
<p>Meine mehrfache Bitte, die Kippe schleunigst zu entsorgen wird dann konsequenterweise mit &#8220;Jaja!&#8221; beantwortet. Und weitergeraucht. </p>
<p>Inzwischen quetschten sich noch vier weitere Personen mit in&#8217;s Taxi. Wieder ohne jeden Kommentar, als wäre es völlig selbstverständlich, daß man im Taxi aufeinander und nicht nebeneinander sitzt…</p>
<p>Spätestens jetzt war mir klar: Diese Fahrgäste können mir gestohlen bleiben. Es wurde ein wenig hin- und herdiskutiert, ein Hotel zwei Orte weiter als Fahrziel genannt, ein großzügiges Trinkgeld in Aussicht gestellt.</p>
<p>Aber manchmal bin ich eben stur. Unmögliches Verhalten und ewige Diskussionen wenn ich schon klare Ansagen gemacht habe kann ich auf den Tod nicht leiden.</p>
<p>Irgendwann gingen dann die Türen wieder auf, alle stiegen aus und haben sich dann auch unisono für die Variante 2 in der Kategorie &#8220;Dem zeigen wir es nochmal&#8221; entschieden. Variante 1 ist das schwungvolle zupfeffern der Türen. Variante 2 ist das Gegenteil. Einfach alle Türen aufstehen lassen und sich verpissen.</p>
<p>Ich lauf also einmal ums Auto, schließe die Türen und fahre los, einmal wenden und einfach nur weg von diesem Pack.</p>
<p>Weit sollte ich allerdings nicht kommen. Fünf Meter weiter standen ein paar Herren, die auch grad aus der Bar kamen und winkten mir zu. </p>
<p>Durch die geöffnete Scheibe wurde ich dann ganz freundlich gefragt:</p>
<p><strong>&#8220;Wenn die nicht mitfahren wollen, könnten Sie uns dann wohl ins Hotel bringen?&#8221;</strong></p>
<p>Klar, war die Warterei wenigstens nicht ganz umsonst.</p>
<p>Auf dem Weg zum Hotel kam dann raus, daß es allesamt Schausteller sind. Meinen Fahrgästen war das Verhalten der &#8220;Kollegen&#8221; ausgesprochen peinlich, etliche Male mußte ich bestätigen, daß mir bewusst ist, daß nicht alle Schausteller so sind. Meine Libori-Erfahrungen mit dieser Gruppe sind eh sehr positiv geprägt, konnte ich also wirklich nur bekräftigen.</p>
<p>Wie sich im Gespräch rausstellte, war meine Entscheidung auch eine sehr gute. Der &#8220;Rädelsführer&#8221; der Stressmacher hat schon in der Bar Terror gemacht, weil er seinen sehr moderaten Deckel nicht bezahlen wollte. Die Wahrscheinlichkeit, daß ich ohne Stress am Ende der Fahrt mein Geld bekommen hätte, vielleicht sogar das versprochene Trinkgeld, wäre wohl bei ungefähr Null gewesen.</p>
<p>Stattdessen hatte ich jetzt drei ausgesprochen nette Menschen im Auto, die jetzt auch noch der Hunger plagte. Meine Döner-Empfehlung wurde dankbar angenommen und aus der kurzen Rutsche ins Hotel wurde eine kleine Rundfahrt.</p>
<p><strong>&#8220;Könntest Du auf uns warten? Lass die Uhr bloß laufen! Hier ist schonmal ein Zwanziger als Anzahlung! Was möchtest Du denn essen?&#8221;</strong></p>
<p>Alles superstressfrei, extrem liebenswürdig. Als wir dann dreißig Minuten später am Hotel waren, fragte man noch nach meiner Visitenkarte und verabschiedete sich mit großzügigem Trinkgeld.</p>
<p>Die Jungs werde ich wohl die nächsten beiden Tage noch häufiger im Taxi haben. Und ich freue mich drauf.</p>
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		<title>Ganz schön hohe Wellen!</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 07:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[andere Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider nicht auf Teneriffa… Okay, da vielleicht auch. Aber ich meine jetzt mal die Kommentare im letzten Beitrag! Die Wellen schlugen sogar so hoch, daß auch meine beiden Lieblingstaxiblogger Mia und Sash gleich mal aktuelle Beispiele von &#8220;Gratis-Kultur&#8221; verbloggt haben. Eigentlich so gar nicht deren Stil, beide kenne ich persönlich und beide sind Musterbeispiele für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider nicht auf Teneriffa… Okay, da vielleicht auch. Aber ich meine jetzt mal die Kommentare im <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3769/gratis-kultur/">letzten Beitrag</a>!</p>
<p>Die Wellen schlugen sogar so hoch, daß auch meine beiden Lieblingstaxiblogger <a href="http://taxistuttgart.wordpress.com/2011/01/15/dein-freund-und-helfer/">Mia</a> und <a href="http://gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/2011/01/16/flexibler/">Sash</a> gleich mal aktuelle Beispiele von &#8220;Gratis-Kultur&#8221; verbloggt haben. Eigentlich so gar nicht deren Stil, beide kenne ich persönlich und beide sind Musterbeispiele für gute Fahrer: Immer bereit, ein wenig mehr für die Kunden zu geben als 95% der Kollegen und deutlich mehr, als man für die Bezahlung eigentlich erwarten darf, wenn man als Kunde mal ernsthaft drüber nachdenkt.</p>
<p>Eigentlich ist der &#8220;Deal&#8221; klar und sollte für jeden verständlich sein. Ein Taxi fährt auf möglichst kurzem Weg von A nach B, der Kunde bestimmt, welche Adressen hinter den beiden Buchstaben stehen und am Ende wird der Betrag bezahlt, der auf dem Taxameter steht. Trinkgeld ist optional. Ist der Fahrer doof, macht Selbstverständlichkeiten wie Koffer verladen nur mürrisch oder gar nicht, ist null Euro völlig okay. Wenn man es sich leisten kann und der Fahrer hat eine vernünftige bis sehr gute Leistung hingelegt, darf es auch mal ein-zwei Euro extra sein. Wie gesagt, optional. </p>
<p>Wenn der Fahrer allerdings noch unübliche Dienstleistungen wie die Erledigung des Einkaufs, das Tragen der schweren Koffer in den dritten Stock oder elend langes Warten darauf, daß der Kunde endlich ins Taxi steigt (Himmel, es kann doch nicht so schwer sein, ein Taxi erst dann zu bestellen, wenn man wirklich fahren will!), sollte es selbstverständlich sein, daß man dafür auch bezahlen muß. Entweder durch die aufgelaufene Wartezeit am Taxameter oder eben durch ein großzügiges Trinkgeld.</p>
<p>Das funktioniert verblüffend oft sehr gut, ich kann mich definitiv nicht über die Trinkgelder beklagen. Aber eigentlich ist es schon ziemlich fies, daß ich das nur sagen kann, weil manche Kunden einfach unglaublich großzügig sind und damit den Schnitt wieder in Ordnung bringen, der von den paar Geizkragen versaut wird.</p>
<p>Ja, es gibt jede Menge Menschen, die das begriffen haben. Aber eigentlich sind die überhaupt nicht interessant genug für ein Blog, das eben auch gut lesbar und unterhaltsam sein soll. Das schwere Los der vernünftigen Mensche: Sie kommen einfach nicht ins Blog!</p>
<p>Heute nicht!</p>
<p>Wenigstens zwei Positivbeispiele will ich kurz erzählen.</p>
<p>Letzen Sonntag war das vorläufige Ende der Jahresendralley erreicht. Sonntags ist Bahntag, da kommen Studenten, Briten und natürlich auch die &#8220;langweiligen&#8221; Paderborner Ureinwohner von Reisen und Wochenendheimfahrten zurück. Der einzige Tag, an dem es sich auch lohnt, als Dritter bis Fünfundreißigster dort zu stehen.</p>
<p>Aber es war halt nach acht Wochen der erste Tag, an dem nichts, aber auch gar nichts lief. Nach zwei langen Stunden stand ich auf der Pole Position, eine junge Dame mit Gepäck kam zu mir. Ich verlade das Gepäck und höre das Fahrziel: $ErsteNebenstraßeFürVierDreißig.</p>
<p>Okay, ich bin Profi. Kein glücklicher Profi in dem Moment. Aber Profi. Sie kann weder was dafür, daß ich schon lange warte noch wird sie in Betracht ziehen, in den Nachbarort umzuziehen, um uns Taxifahrer glücklich zu machen. Sie will (verständlich mit dem Gepäck) nicht laufen, ich bin derjenige, der sie gegen Bezahlung fährt. Mein Job, meine Kundin. Passt.</p>
<p><em>&#8220;Gerne!&#8221;</em></p>
<p>Zwei Minuten später am Ende der Fahrt nenne ich den Fahrpreis und höre:</p>
<p><strong>&#8220;Sie würden mir nicht vielleicht für fünf Euro Trinkgeld extra den Koffer nach oben tragen?&#8221;</strong></p>
<p>Ich hab mich gefragt, warum man eine solche Frage nicht positiv formulieren kann, aber trotzdem freudig zugesagt. Halloooo? Rund ein Stundenlohn als Trinkgeld für 2-3 Treppen? Sicherlich! Auf nette Nachfrage hätte ich das auch umsonst gemacht und mich hinterher über die Geizigkeit des Fahrgastes geärgert. Dienstleister halt. Immer gerne. Aber es tut einfach gut, wenn Menschen merken und umsetzen, daß so etwas eben nicht selbstverständlich ist.</p>
<p>Das zweite Positivbeispiel war dann ein Brite. Angetrunken, neu in der Stadt, orientierungslos zu Fuß unterwegs in Sennelager und winkend am Straßenrand.</p>
<p>Er steigt ein und nennt sein Fahrziel. Okay, mir war klar: Eine der fünf Kasernen wird es sein. Aber welche? Blöderweise hat jede Kaserne diverse Bezeichnungen. Mit Barker, Allanbrooke, Dempsey, Athlone, Normandy kann jeder Fahrer was anfangen. Wenn der Kunde aber nur seine Regimentsnummer kennt, wird es schwierig. Nach einigen Nachfragen war klar: Er lief in die falsche Richtung! Hätte er sich umgedreht, wäre er nach ein paar hundert Metern zuhause gewesen. </p>
<p>Am Ziel nach wenigen Sekunden hält er mir zwei Scheine hin, einen Fünfer und einen Zehner. Ich nehme mir den Fünfer und will das Wechselgeld rauszählen.</p>
<p><strong>&#8220;No, man! Take this! You rescued me!&#8221;</strong></p>
<p>Und drückt mir den Zehner noch in die Hand, steigt aus und verschwindet hinterm Kasernentor…</p>
<p>Ich hab ihn gerettet (huh, das hab ich tatsächlich vor ein paar Tagen schonmal gehört. Und es fühlt sich gut an!). <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Da ist ein zweistelliges Trinkgeld doch auch angemessen, oder?</p>
<p>Hmm, eigentlich wollte ich heute ausführlich Stellung nehmen zu den Vorwürfen, die in den Kommentaren zum &#8220;Studi-Bashing&#8221; (hüstel!) aufgekommen sind. Nun, verschoben auf morgen. Jetzt ist es Zeit für&#8217;s Bett!</p>
<p>Kurz vorweg: Wer denkt, daß die Aussage &#8220;Unter Studenten gibt es auffallend viele Deppen&#8221; bedeutet, daß die Aussage &#8220;Alle Studenten sind Deppen&#8221; gemeint ist, liegt ziemlich doof daneben. Und wird von mir dann ganz vorurteilsbehaftet in erstere Kategorie einsortiert. Aber auch diese Menschen haben die Chance, da wieder rauszukommen! Tschakka!</p>
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