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	<title>taxi-blog.de &#187; Briten</title>
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	<description>Night on Earth, every night...</description>
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		<title>Für unsere britischen Feinschmecker!</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 07:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[(Direktdurchfall) Hab ich schon vom Briten erzählt, der seinen Döner (mit viel Majo obendrauf) aus meinem Fußraum gegessen hat? Falls nein: Ihr wollt es nicht wissen! Wirklich nicht! Es gibt einen Grund, warum wir Taxifahrer die Fußmatten im Taxi (die mit Recht einen hohen Rand haben) &#8220;Kotzwannen&#8221; nennen. Man will nichts essen, was da drin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="450" height="335" src="http://www.youtube.com/embed/2iFLxx9VsLc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>(<a href="http://youtu.be/2iFLxx9VsLc">Direktdurchfall</a>)</p>
<p>Hab ich schon vom Briten erzählt, der seinen Döner (mit viel Majo obendrauf) aus meinem Fußraum gegessen hat?</p>
<p>Falls nein: Ihr wollt es nicht wissen! Wirklich nicht! Es gibt einen Grund, warum wir Taxifahrer die Fußmatten im Taxi (die mit Recht einen hohen Rand haben) &#8220;Kotzwannen&#8221; nennen. Man will nichts essen, was da drin lag. Wirklich nicht. Auch wenn die natürlich regelmäßig gereinigt werden (nach &#8220;Bedarf&#8221; auch ausserhalb fester Intervalle). </p>
<p>Echt! Vertraut mir!</p>
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		<title>Fleischeslust</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Langsam wird es mit unseren Briten wieder interessanter. Ein großer Schwung der Soldaten ist grade wieder aus dem Afghanistan-Einsatz zurück und hat nach sechs Monaten im Kriegseinsatz ein paar Bedürfnisse zu stillen… Wie die vier Jungs letzte Nacht. Sie als Betrunken zu bezeichnen wäre eine leichte Untertreibung. Knallvoll, sehr überreizt, laut und nervig. Mit anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam wird es mit unseren Briten wieder interessanter. Ein großer Schwung der Soldaten ist grade wieder aus dem Afghanistan-Einsatz zurück und hat nach sechs Monaten im Kriegseinsatz ein paar Bedürfnisse zu stillen…</p>
<p>Wie die vier Jungs letzte Nacht. Sie als Betrunken zu bezeichnen wäre eine leichte Untertreibung. Knallvoll, sehr überreizt, laut und nervig. </p>
<p>Mit anderen Worten: Die Unterhaltung, besser Anbrüllung, während der Fahrt in den &#8220;Sauna- und Wellnessclub&#8221; Harem strapazierte meine Nerven enorm. </p>
<p>Jetzt muß man sich eine typische Briten-Fahrt in ein Bordell so vorstellen: Es wird sich angeregt ausgetauscht, welche Damen beim letzten Besuch welche Dinge gemacht oder gelassen haben. Es wird ausdiskutiert, welche Tätigkeiten mit den Damen in den nächsten Stunden vollzogen werden sollen. Und das natürlich mit allen Details und Einzelheiten. Meist inklusive Fremdschämen des unbeteiligten Taxifahrers…</p>
<p>Ich war etwas überrascht, als ich auf dieser Fahrt die ersten gebrüllten Wörter entschlüsseln konnte. Nix da!</p>
<p>Die haben echt darum gestritten, welche Speisen sie dort als erstes zu verzehren gedenken. Wenn ich alles richtig verstanden habe, haben Steaks ganz knapp vor Mozarella-Sticks gewonnen! </p>
<p>Manchmal sind sie ja auch richtig niedlich, unsere Briten!</p>
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		<title>Britische Philosophen</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4162/britische-philosophen/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 18:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal sind es die einfachen Erkenntnisse, die einfach mal jemand aussprechen muß! So wie es meine vier britischen Soldaten eben getan haben, während Adele im Radio lief: &#8220;Wundervolle Stimme! Und ich bin mir sicher, die kann wundervoll blasen!&#8221; &#8220;Die besten Blowjobs gibt&#8217;s eh von fetten Frauen. Weil die immer Hunger haben!&#8221; Die ganz unflätigen Worte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sind es die einfachen Erkenntnisse, die einfach mal jemand aussprechen muß!</p>
<p>So wie es meine vier britischen Soldaten eben getan haben, während Adele im Radio lief:</p>
<p><strong>&#8220;Wundervolle Stimme! Und ich bin mir sicher, die kann wundervoll blasen!&#8221;</strong></p>
<p><strong><em>&#8220;Die besten Blowjobs gibt&#8217;s eh von fetten Frauen. Weil die immer Hunger haben!&#8221;</em></strong></p>
<p>Die ganz unflätigen Worte hab ich ein wenig entschärft und den Dialog aus Rücksicht auf die nicht ganz so englischkundigen Leser übersetzt&#8230;</p>
<p>Ob die vier Jungs richtig liegen weiß ich leider nicht, würde es aber gerne rausfinden. Falls also die eine oder andere Leserin&#8230; Ach, Blödsinn! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Flabbergasted!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4082/flabbergasted/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 06:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Briten sind seit ein paar Tagen völlig anders. Das ist auch eigentlich kein Wunder, passiert immer mal wieder. Paderborn ist für viele eine Durchgangsstation. Da wird noch ein wenig trainiert, bis die armen Teufel in den Krieg geschickt werden… Ein paar sind über Jahre in Paderborn, aber die meisten eben nur ein paar Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Briten sind seit ein paar Tagen völlig anders. Das ist auch eigentlich kein Wunder, passiert immer mal wieder. Paderborn ist für viele eine Durchgangsstation. Da wird noch ein wenig trainiert, bis die armen Teufel in den Krieg geschickt werden… Ein paar sind über Jahre in Paderborn, aber die meisten eben nur ein paar Wochen oder Monate. Und vor kurzem muß ein größerer Wechsel stattgefunden haben.</p>
<p>Sehr auffällig ist, daß momentan fast jeder Brite vor&#8217;m Einsteigen wissen will, wie teuer die Fahrt wird. Tja, aus sicherer Quelle weiß ich, daß inzwischen auch höchste Kreise der Briten wissen, daß ein bestimmtes Taxiunternehmen ganz merkwürdige Abzockaktionen perfektioniert hat. </p>
<p>Offensichtlich wird also inzwischen auch der Umgang mit Taxifahrern geschult, bevor man die Soldaten vor die Tür der Kasernen lässt. Gut so! Und traurig, daß es soweit gekommen ist!</p>
<p>So begann die Fahrt dann auch.</p>
<p><strong>&#8220;Wieviel kostet es zur Normandy-Kaserne?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Rund 15 Euro!&#8221;</em></p>
<p>Eine absolute Standardstrecke. Je nach Ampelschaltungen kann man es vom Westerntor trotz Nachttarif auch für knapp über 14 Euro schaffen. Wenn es richtig blöd läuft, sind es auch 15,50 Euro.</p>
<p>Wie so oft zu sehr später Morgenstunde dauerte es keinen Kilometer und beide Fahrgäste schlummern friedlich schnarchend vor sich hin. Bis kurz vor Neuhaus, wir hatten grade die B1 unterquert. Beide sind plötzlich hellwach, aber definitiv nicht ganz bei Verstand.</p>
<p>Die nächsten Minuten musste ich mir einiges anhören. Mir wurde unterstellt, daß ich sie zur falschen Kaserne bringen würde, sie wähnten sich auf der Strecke zur Barker-Kaserne. Dann wurde mir vorgeworfen, ich würde absichtliche Umwege fahren. Und Weltreisen. Das ganze, durchaus auch sehr aggressiv vorgetragene Sortiment. Ich wäre ein übler Abzocker. Und wie ich denn überhaupt noch ruhig schlafen könne.</p>
<p>Nun, ich hab beruhigend auf sie eingeredet. Mehrfach erwähnt, daß sie doch wissen würden, daß die Fahrt nicht mehr als 15 Euro kosten wird und sie sich doch einfach beruhigen sollen. Sie würden schon sehen, daß wir wirklich auf dem richtigen Weg sind und sie wirklich keine Abzocke befürchten müssten.</p>
<p>Nutzlos. Die Aggressivität war spürbar. Auch meine Ansage markanter Punkte auf der Strecke brachte keine Beruhigung. Dementsprechend war ich dann auch einigermaßen nervös, als wir am Kasernentor ankamen. Trotz der durchaus günstigen 14,50 Euro auf dem Taxameter.</p>
<p>Ich nannte den Preis und der Wortführer öffnete die Tür mit den Worten:</p>
<p><strong>&#8220;Ich komm rum!&#8221;</strong></p>
<p>Lief ums Auto und kam zur Fahrertür. Ich öffnete das Fenster und war durchaus in Erwartung weiterer Beschimpfungen. Vielleicht auch dem Versuch körperlicher Gewalt…</p>
<p><strong>&#8220;Wieviel?&#8221;</strong></p>
<p>Auch da immer noch ein Tonfall, den ich als aggressiv bezeichnen würde…</p>
<p><em>&#8220;14,50.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Ist 20 okay?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Äh, sicher… 14,50 reichen auch.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Sorry! Wir lagen falsch. 20 Euro ist absolut fair dafür! Sorry!&#8221;</strong></p>
<p>Drückte mir die Scheine in die Hand und beide verschwanden…</p>
<p>Und ich saß da und war flabbergasted. Was auf Deutsch nichts anderes bedeutet als Bauklötze staunend. Auch wenn ich während der Fahrt nicht wirklich glücklich war: Ich mag die &#8220;neuen&#8221; Briten. Die können gerne noch eine Weile bleiben!</p>
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		</item>
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		<title>Dialogisches</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/4070/dialogisches/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 05:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Brite war offensichtlich sehr zufrieden mit mir als Fahrer (Dialog mal eingedeutsch): &#8220;Mit welchem Unternehmen fahren wir denn?&#8221; &#8220;Taxi Czernoch, die einfachste Nummer Paderborns: fünf mal Drei!&#8221; Nach ein paar Sekunden kam dann von hinten: &#8220;Also Fünfzehn?&#8221; Prinzipiell eine mathematisch korrekte Schlußfolgerung. Zu seiner Entschuldigung: Er war nicht ganz nüchtern. Und er hat es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Brite war offensichtlich sehr zufrieden mit mir als Fahrer (Dialog mal eingedeutsch):</p>
<p><strong>&#8220;Mit welchem Unternehmen fahren wir denn?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Taxi Czernoch, die einfachste Nummer Paderborns: fünf mal Drei!&#8221;</em></p>
<p>Nach ein paar Sekunden kam dann von hinten:</p>
<p><strong>&#8220;Also Fünfzehn?&#8221;</strong></p>
<p>Prinzipiell eine mathematisch korrekte Schlußfolgerung. </p>
<p> <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zu seiner Entschuldigung: Er war nicht ganz nüchtern. Und er hat es offensichtlich nicht ernst gemeint. Ich fand es köstlich!</p>
<p>Und da war da noch die Gruppe äusserst sympathischer Studenten und -innen. Während der Fahrt wurde über die Qualitäten der Discotheken diskutiert und einer der Fahrgäste konnte sich nicht so recht an den Namen einer wohl ziemlich guten Lokalität erinnern…</p>
<p><strong>&#8220;Verdammt! Wie hieß denn nochmal der Electro-Laden in Köln?&#8221;</strong></p>
<p>Ich hab dann mal ganz unbedarft geraten:</p>
<p><em>&#8220;Media-Markt?&#8221;</em></p>
<p>Gerüchteweise (hüstel) wird dieser Dialog inzwischen in studentischen Kreisen sehr gerne weitererzählt!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leck mich doch!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3995/leck-mich-doch/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 05:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer dann, wenn man nach über 17 Jahren in der Taxinachtschicht denkt, man hätte schon alles erlebt und alles gesehen… Dann, ja dann passiert es. Die Fahrgäste steigen aus und ich bleibe mit verstörtem Gesichtsausdruck zurück und kann nicht fassen, was grade passiert ist. So wie grade vor ein paar Stunden. Pendelverkehr von einer Britendisco [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer dann, wenn man nach über 17 Jahren in der Taxinachtschicht denkt, man hätte schon alles erlebt und alles gesehen… Dann, ja dann passiert es. Die Fahrgäste steigen aus und ich bleibe mit verstörtem Gesichtsausdruck zurück und kann nicht fassen, was grade passiert ist.</p>
<p>So wie grade vor ein paar Stunden.</p>
<p>Pendelverkehr von einer Britendisco zur nächsten, den Platz neben mir entert eine junge, überaus attraktive Britin und fängt sofort an auf mich einzureden.</p>
<p>Die obligatorischen Fragen nach &#8220;busy?&#8221; und dem Feierabendzeitpunkt sind schnell abgehakt. Als nächstes wollte sie dann meinen Namen wissen. Wie zu erwarten war, Torsten ist für einen durchschnittlichen Briten einfach unaussprechbar. Auch nicht, wenn ich den Namen zwanzigmal wiederhole.</p>
<p>Dann die Frage:</p>
<p><strong>&#8220;Can I lick your glasses?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;What did you say?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Excuse me, I&#8217;d like to lick your glasses…&#8221;</strong></p>
<p>Hmm, irgendwie hab ich das mit dem Lecken anders in Erinnerung. Keine schlechte Erinnerung… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Aber eben anders. Umgekehrt. Und ohne Brille.</p>
<p><em>&#8220;What do you want?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Lick your glasses! Come on!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Let me think about i… NO!&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Oh, Truston. Pleeeease! Please, let me lick your glasses!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Äh, no!&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Believe me, I&#8217;ve never done that to a man. But I really want to lick your glasses. Pleeeeeease!&#8221;</strong></p>
<p>Inzwischen sind wir am Ziel angekommen, sie lehnt sich über die Mittelkonsole, nimmt meine Kopf in ihre Hände, streckt die Zunge aus und ehe ich mich wehren kann, leckt sie einmal über jedes Brillenglas…</p>
<p>Okay, die Gläser hätten eh mal wieder geputzt werden müssen. Und sechzig Cent Trinkgeld hat sie auch gegeben.</p>
<p>Aber trotzdem: Ich fühle mich so benutzt! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sehr angenehm!</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 05:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sind alle immer so am stöhnen, wie unhöflich doch die Menschen, speziell die Jugend, heutzutage sind… Und dann kommt so ein Wochenende! Okay, ein paar nervige, laute Briten hat man natürlich am &#8220;Millionaires Weekend&#8221; immer mit dabei, es war wieder Zahltag. Aber eben auch drei Fahrten mit Soldaten, die mir partout nicht glauben wollten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da sind alle immer so am stöhnen, wie unhöflich doch die Menschen, speziell die Jugend, heutzutage sind…</p>
<p>Und dann kommt so ein Wochenende! Okay, ein paar nervige, laute Briten hat man natürlich am &#8220;Millionaires Weekend&#8221; immer mit dabei, es war wieder Zahltag. Aber eben auch drei Fahrten mit Soldaten, die mir partout nicht glauben wollten, daß ich kein englischer Muttersprachler bin. Einem mußte ich erst auf Deutsch vollschwallen (ich hoffe, er hat kein Wort verstanden!), bis er es mir abnahm. Wenn ich überlege, daß ich vor ein paar Jahrzehnten vom Gymnasium geflogen bin, weil der Englischlehrer der Meinung war, ich würde niemalsnienicht irgendwelche Sprachen lernen. Da taten die aufrichtigen Komplimente schon ganz schön gut!</p>
<p>Auffälliger aber war, daß an beiden Tagen nicht ein Fahrgast wirklich negativ auffiel. Keiner!</p>
<p>Am putzigsten dabei fand ich einen jungen Mann, der den letzten Bus bis $KurzHinterKreisgrenze verpasst hatte. Alkoholbedingt ging es ihm nicht mehr wirklich gut und die finanziellen Mittel waren scharf limitiert. </p>
<p>Er nannte mir also sein Budget und fragte sehr freundlich, ob er damit wohl nach Hause gefahren werden könne. Nun, gute Fahrt und es fehlten voraussichtlich nur ein paar Cent. Machen wir!</p>
<p>Jetzt gilt bei Festpreisfahrten eine goldene Regel: Keine ungeplanten Extras. Der Fahrer bestimmt den Weg, der Kunde hat den Anspruch darauf, von A nach B zu kommen aber ansonsten gibt es keine Umwege oder Zwischenstops. Ich hab zwar nicht extra darauf hingewiesen, aber wahrscheinlich hat er davon schon einmal gehört.</p>
<p>Auf halber Strecke meinte er jedenfalls:</p>
<p><strong>&#8220;Entschuldigung. Ich hab da mal eine Frage… Wenn ich mich jetzt übergeben muß, könnten wir dann vielleicht kurz anhalten?&#8221;</strong></p>
<p>Ähem. Mal kurz nachd&#8230; JA! Auf jeden Fall!</p>
<p><strong>&#8220;Dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt. Vielen Dank!&#8221;</strong></p>
<p>Herrlich! Und das sage ich nicht oft, wenn jemand kotzen muß! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Incredible!</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 07:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[So, zum langsamen wiedereingrooven in die Welt der Taxigeschichten sollte es endlich mal wieder was schön positives sein. Und dann sind es ausgerechnet Briten. Junge Soldaten! Das begann schon vor Fahrtantritt. Die &#8220;Spanische Bar&#8221; am Rathausplatz ist in unserer Firma &#8220;berüchtigt&#8221;. Wir bekommen zwar sehr viele Anrufe von dort. Aber nur die Hälfte davon führt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, zum langsamen wiedereingrooven in die Welt der Taxigeschichten sollte es endlich mal wieder was schön positives sein. </p>
<p>Und dann sind es ausgerechnet Briten. Junge Soldaten!</p>
<p>Das begann schon vor Fahrtantritt. Die &#8220;Spanische Bar&#8221; am Rathausplatz ist in unserer Firma &#8220;berüchtigt&#8221;. Wir bekommen zwar sehr viele Anrufe von dort. Aber nur die Hälfte davon führt dann auch zu Fahrten. Einfach weil an den großen Fensterfronten ständig &#8220;geiernde&#8221; Taxen der Mitbewerber vorbeiflanieren und speziell unsere britischen Fahrgäste einfach das nächstbeste Taxi stürmen. Den Hinweis darauf, daß wir uns immer drinnen melden ignorieren die Allermeisten leider.</p>
<p>Diese Fahrgäste nicht. So konnte ich mich brav beim Bedienungspersonal melden, wurde zum Tisch geführt und lernte diese wunderbaren Menschen kennen.</p>
<p>Sie waren sofort abfahrtbereit, hatten alle Getränke schon ausgetrunken und besetzten (ohne Vornesitzerstreit! Frontman pays wurde also nicht gespielt!) die in ausreichender Menge vorhandenen Sitzgelegenheiten im Taxi. Kein Versuch, ob man nicht doch zu fünft oder sechst in die Limousine passt. Nichtmal mitgebrachte Getränke oder Speisen waren ein Thema, kein einziges Glas wurde in der Bar geklaut!</p>
<p>Okay, dann kam der einzige Minipatzer… Zur Kaserne in Sennelager sollte es gehen. Nun, davon gibt es drei und nach kurzer Rückfrage war klar, welche gemeint war. Sie haben meine Frage sofort verstanden und sinnvoll beantwortet!</p>
<p>Am Ende der Fahrt standen 18 Euro auf der Uhr und mein Beifahrer hat den Betrag in Windeseile durch die Anzahl der Fahrgäste geteilt:</p>
<p><strong>&#8220;Fourfifty each, let&#8217;s say five!&#8221;</strong></p>
<p>Und jeder schob mir in Sekundenschnelle seinen Schein zu!</p>
<p>Das alles klingt für jeden Taxifahrer in Paderborn wie ein wunderschöner Traum. In der Gesamtheit ungelogen ungefähr so unwahrscheinlich wie ein Fünfer im Lotto. Mit Zusatzzahl.</p>
<p>Aber es gab noch einen Teil, den ich bisher nicht erwähnt habe… Die Fahrt an sich!</p>
<p>Ich habe nicht ein einziges Mal die ach so vertrauten Worte fuck oder shit gehört. Nicht ein einziger vulgärer Ausdruck. Keine Schilderung der letzten Geschlechtsverkehrserlebnisse. Keine Planungen des nächsten Besäufnisses oder Puffbesuchs. Nichts! Gar nichts.</p>
<p>Und wisst Ihr, was stattdessen besprochen wurde?</p>
<p>Kochtipps! Fucking hell, I swear! Ich weiß jetzt, daß ich bei meiner nächsten weinhaltigen Soße einfach mal Sherry stattdessen verwenden sollte. Und welche exotischen Früchte mit welchen Gerichten ideal korrespondieren. Und ich könnte schwören, daß nicht einer von denen schwul war. Also zumindest nicht mehr als einer oder zwei davon… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nein, einfach nur junge, gebildete und kultivierte Briten. Ich hab immer gehofft, daß es diese gibt. Aber die Hoffnung wurde in den letzten Jahren immer kleiner…</p>
<p>Im zweiten von der Gruppe bestellten Wagen war übrigens alles genauso schön. Nur das sich die Gespräche um Unterhaltungselektronik drehten.</p>
<p>Und wenn ich es noch schaffe, gibt es gleich noch die Geschichte vom kotzenden Pferd, das ich gesehen habe. Sonst halt morgen! Und erinnert mich dran, daß ich noch die Geschichte vom haarlosen Haarener erzählen muß…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frühlingsgefühle!</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 04:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Zumindest erkennt man an unseren Fahrgästen, daß offensichtlich der Winter vorbei ist. Okay, nur an den britischen Fahrgästen. Oder, um noch genauer zu sein: an den weiblichen, britischen Fahrgästen. Die männlichen Soldaten sind auch bei Minus 10 Grad noch im T-Shirt ihres Lieblingsvereins unterwegs. Jacken sind unbekannt. Okay, nicht unbekannt. Aber wie mir vor einiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest erkennt man an unseren Fahrgästen, daß offensichtlich der Winter vorbei ist. Okay, nur an den britischen Fahrgästen. Oder, um noch genauer zu sein: an den weiblichen, britischen Fahrgästen. Die männlichen Soldaten sind auch bei Minus 10 Grad noch im T-Shirt ihres Lieblingsvereins unterwegs. Jacken sind unbekannt. Okay, nicht unbekannt. Aber wie mir vor einiger Zeit jemand anvertraute:</p>
<p><strong>&#8220;Wenn es Stress gibt, will man nicht noch seine Jacke an der Garderobe abholen. Und ausserdem sind die Personenbeschreibungen weniger gefährlich, wenn alle Soldaten auch zivil gleich aussehen!&#8221;</strong></p>
<p>Pragmatisch, aber bei den durchaus vorkommenden Massenschlägereien auch eine durchaus clevere Einstellung.</p>
<p>Aber diesmal waren es weibliche Soldaten. Und da erkennt man den britischen Frühlingsanfang daran, daß wieder Gürtel getragen werden. Anstatt Hosen oder Röcken… Und nicht etwa zusätzlich.</p>
<p>Zwei dieser Exemplare saßen also auf meiner Rücksitzbank und wollten zurück zur Kaserne. Angetrunken und hungrige, also &#8220;Macci Deee!&#8221;. Der McDrive sollte es sein. </p>
<p>Wir stehen an der Gegensprechanlage, deren akustische Qualitäten an die 60er Jahre erinnert und ich drehe mich um, um die Wünsche der Damen zu erfragen. Es ist einfach deutlich stressfreier und es geht wesentlich schneller, wenn ich übersetze. Das &#8220;Deutsch&#8221; der Briten, die denken, unsere Sprache zumindest für McDonalds-Bestellungen zu beherrschen ist meist eher, nunja, nicht so… Umgekehrt ist auch das &#8220;Englisch&#8221; vieler Mitarbeiter des Fast-Food-Konzerns etwas eingeschränkt.</p>
<p>Nun, ich drehe mich also um und die Dame in der Mitte hat es sich bequem gemacht. So richtig bequem. So mit Schuhe aus und Füße hoch. Die waren gemütlich auf der Mittelkonsole des Daimlers abgelegt. Oder, um noch deutlicher zu werden: Ich hätte in dem Moment problemlos eine gynökologische Untersuchung durchführen können…</p>
<p>Sie erzählt mir also, was sie gerne hätte und endet mit der (hier übersetzten) Aussage:</p>
<p><strong>&#8220;Du bist so ein netter Fahrer! Du kannst haben, was Du möchtest!&#8221;</strong></p>
<p>Ich hab kurz überlegt. Aber der Gedanke an die Anzeige wegen Sexueller Belästigung gegen einen Fahrer meines Lieblings-Hass-Unternehmens (Sinngemäßes Zitat des betreffenden Fahrers: &#8220;Das war &#8216;ne betrunkene Britin! Da darf ich doch mal anfassen!&#8221;) hat dann doch dazu geführt, daß ich meinem Grundsatz treu geblieben bin: Derartige Angebote führen bei mir allerhöchstens (wenn die Lady mir gefällt) zum Austausch der Telefonnummern. Dienst ist Dienst, da gibt es keine Kompromisse.</p>
<p>Ich hab dann einen McRösti genommen. War auch lecker!</p>
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		<title>Die Nacht der Fleischeslust</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 08:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, nicht das was Ihr jetzt denkt, Perverslinge. Es ging um Nahrung (kind of) von der Restaurantkette deren Logo laut Stephen King &#8220;die größten Titten Amerikas&#8221; darstellen. Die hervorragenden Argumente der hungrigen Studentin kamen größenmäßig nicht ganz dran. Dafür gab es ein unmoralisches Angebot. &#8220;Wenn Du mich umsonst zu McDonalds fährst, kriegst Du nen Zungenkuß!&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, nicht das was Ihr jetzt denkt, Perverslinge. Es ging um Nahrung (kind of) von der Restaurantkette deren Logo laut Stephen King &#8220;die größten Titten Amerikas&#8221; darstellen. </p>
<p>Die hervorragenden Argumente der hungrigen Studentin kamen größenmäßig nicht ganz dran. Dafür gab es ein unmoralisches Angebot. </p>
<p><strong>&#8220;Wenn Du mich umsonst zu McDonalds fährst, kriegst Du nen Zungenkuß!&#8221;</strong></p>
<p>Pft, ich bin zwar käuflich. Aber nicht so billig. Und ein blöder Kuss gegen locker 10-15 Euro Fahrpreisnachlaß? Neee…</p>
<p><strong>&#8220;…oder nen Blowjob?&#8221;</strong></p>
<p>Oh, ähem. Jetzt wurde es interessanter. Da muß man sorgfältig abwägen: Wie sieht es da mit der Steuerpflicht aus? Geldwerter Vorteil? Was ist überhaupt der gängige Kurs für eine solche Dienstleistung in Paderborn? Und welche witzige Bemerkung ist zur Überspielung der grade vorherrschenden peinlichen Stille am besten geeignet? Ist die Erwähnung von &#8220;Big Mac&#8221; zu eindeutig oder nicht eindeutig genug? Oder einfach nur dumme Angeberei?</p>
<p>Sie riß mich dann aus den Gedanken mit einem schnöden:</p>
<p><strong>&#8220;War nur Spaß, fahr mich nach Hause!&#8221;</strong></p>
<p>Okay, auch gut. </p>
<p>Der Big Mac spielte dann allerdings später doch noch eine tragende Rolle. Ich bin ja ein echter Schmalspurkunde bei &#8220;Mäcces&#8221;. Der McRib ist lecker, aber beim Fahren nicht essbar. Zumindest nicht, wenn man nicht den ganzen Innenraum anschließend feucht durchwischen will. Die anderen &#8220;großen&#8221; Burger hab ich entweder nie probiert weil ich die Produktbilder oder die Preisschilder abschreckend fand oder als &#8220;überschätzt&#8221; einsortiert. Der eine oder andere Aktionsburger war allerdings ganz okay.</p>
<p>Einen Big Mac habe ich tatsächlich noch nie im Leben gegessen. </p>
<p>Und dann stieg zu später Stunde dieser überaus nette aber auch überaus angetrunkene ältere Brite ins Taxi und wollte unbedingt eben diesen Burger haben. Das ist übrigens einerseits typisch, viele Fahrten zu den Kasernen führen durch die DriveThru-Schleuse, und andererseits untypisch: er wollte nur diesen einen Burger. Der Durchschnittsbrite geht kaum unter zwei Menues und 2-3 Cheeseburgern pro Person nach Hause.</p>
<p>Nun, er wollte nur einen einzigen Burger. Aber da hatte er die Rechnung ohne den freundlichen McMitarbeiter gemacht. Er drückte mir zwei von der Sorte in die Hand und verwies auf eine Gutscheinaktion. Okay, kein Thema. Ich hatte Hunger und für umsonst nehm ich den gerne mal in meine Obhut.</p>
<p>Schade nur, daß ich an Burger eine gewisse grundsätzliche Anforderung stelle: Salat oder gar Tomaten haben nichts darauf zu suchen. Jalapeño oder Zwiebeln dafür sehr gerne. Deswegen bin ich ja auch eher der King-Typ.</p>
<p>Blöd, der Big Mac ist irgendwie ein Doppelcheeseburger mit reichlich Salat. Gut, kann man ja abkratzen. Aber so mit laufendem Taxameter ist auch fies, es sah also alles nach einer kalten Mahlzeit aus.</p>
<p>Aber mein Fahrgast war lieb zu mir. Keine drei Minuten später &#8220;bat&#8221; er mich dringend, anzuhalten.</p>
<p>Und so kam es dann, daß in den frühen Morgenstunden an der Talle ein warnblinkendes Taxi stand. An der geöffneten Fahrertür entsorgte der Fahrer das überflüssige Grünzeug. An der Beifahrertür entsorgte ein Brite die gesammelten Alkoholvorräte einer mittleren Stadtteilkneipe.</p>
<p>Muß lustig ausgesehen haben… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ach ja. Der Big Mac bekommt von mir das Gesamturteil: Geht so. Für fünfzig Cent mehr krieg ich bei der Konkurrenz den geliebten X-Tra Long Chili Cheese. Und die Schlangen am Autoschalter sind meist deutlich kürzer!</p>
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		<title>Abzug der Briten</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/paderborn/3536/abzug-der-briten-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 01:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich dachte ich ja, meine Meinung zum geplanten Abzug der britischen Truppen aus Paderborn wäre jedem klar… Aber wenn jetzt ständig und auf allen Kanälen die Frage danach gestellt wird, kann ich direkt mit einem Wort antworten: Scheiße! Okay, ich kann auch etwas weiter abschweifen. Offiziell ist die Rede von 2015-2020 als Abzugstermin. Inoffiziell haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich dachte ich ja, meine Meinung zum geplanten Abzug der britischen Truppen aus Paderborn wäre jedem klar… Aber wenn jetzt ständig und auf allen Kanälen die Frage danach gestellt wird, kann ich direkt mit einem Wort antworten:</p>
<p>Scheiße!</p>
<p>Okay, ich kann auch etwas weiter abschweifen. Offiziell ist die Rede von 2015-2020 als Abzugstermin. Inoffiziell haben wohl schon die ersten zivilen Angestellten ihre Kündigung für 2013 bekommen. Schon dann dürfen wir also mit deutlich weniger Soldaten und deren Familien rechnen.</p>
<p>Und das ist dann wirklich schon bedrohlich nahe. Vor ein paar Wochen hätte ich noch gesagt, daß nach den Investitionen in den Truppenübungsplatz in Sennelager sicher noch 20-30 Jahre verbleiben. Wird wohl nichts.</p>
<p>Für die Taxiunternehmen und -fahrer in Paderborn fällt damit zwar eine &#8220;Stressquelle&#8221; weg, aber eben auch eine ziemlich beträchtliche Zielgruppe. Wenn unsere Briten feiern, fahren sie viel Taxi. Und das im Gegensatz zu vielen anderen auch schon am frühen Abend. Den Wegfall kann man dann auch nicht mehr in den typischen Stressstunden kompensieren.</p>
<p>Zusätzlich stehen eben auch etliche Arbeitsplätze nicht nur im Taxigewerbe sondern auch in vielen anderen Branchen auf dem Spiel: Hotels und Gastronomie, viel Geld haben die Briten auch im Autohandel oder den Elektronikmärkten gelassen. Und natürlich werden auch die normalen Supermärkte darunter leiden, nicht alle kaufen in der NAAFI ein. </p>
<p>Und all die Arbeitnehmer, deren Job auch dort wieder wackeliger wird, haben zukünftig auch nicht mehr die Kaufkraft wie heute noch.</p>
<p>Und ratet, wo dann zuerst gespart wird: Richtig, Kneipe und Taxi.</p>
<p>Ein Teufelskreis. Und leider sind unsere Lokalpolitiker meiner Einschätzung nach nicht in der Lage, irgendeine ernsthafte Herausforderung zu meistern. Von dort ist also auch keine Hilfe zu erwarten. </p>
<p>Tja, bleibt also Fatalismus. Irgendwie wird es schon weitergehen. Eine gewisse Anzahl Taxifahrer werden sicher weiter gebraucht und wahrscheinlich werde ich nicht zu denen gehören, die arbeitslos werden. Hoffentlich.</p>
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		<title>Willkommen in der Stadt der Bekloppten&#8230;</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3491/willkommen-in-der-stadt-der-bekloppten/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 04:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[…und sie waren alle bei mir im Taxi. Relativ harmlos waren diesmal die Briten. Manche von denen sogar ausgesprochen höflich und nett, das ist man eigentlich nicht gewohnt. War wohl wieder Besetzungswechsel in den Kasernen. Einzig auffällig einer von ihnen, der auf der 15-minütigen Fahrt 48-mal danach verlangte, daß ich doch bitte &#8220;snell-snell!&#8221; fahre. An [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…und sie waren alle bei mir im Taxi.</p>
<p>Relativ harmlos waren diesmal die Briten. Manche von denen sogar ausgesprochen höflich und nett, das ist man eigentlich nicht gewohnt. War wohl wieder Besetzungswechsel in den Kasernen.</p>
<p>Einzig auffällig einer von ihnen, der auf der 15-minütigen Fahrt 48-mal danach verlangte, daß ich doch bitte <strong>&#8220;snell-snell!&#8221;</strong> fahre. An roten Ampeln hat er dann umgeschwenkt auf <strong>&#8220;go-go!&#8221;</strong>. Ach ja, und natürlich kam nach jeder 3-4 Aufforderung der genannten Art die Frage nach Festpreis. Ich hätte auf sein schlechtes Deutsch eingehen und die &#8220;Funfzig&#8221; akzeptieren sollen. Gemeint waren natürlich Fünfzehn, hätte sogar fast gereicht.</p>
<p>Eine andere Tour mit Briten endete dann mit der Frage, warum die Rückfahrt denn deutlich teurer als die Hinfahrt wäre. Erstens Nachttarif (macht rund einen Euro bei der Strecke) und die restlichen neun Euro haben die Zwischenstops an Bank und Dönerbude gefressen. Machste nix, guckste nur. Hat er dann aber sofort verstanden, ist auch nicht selbstverständlich.</p>
<p>Dann war da der sehr angetrunkene mittelalte Typ, der mich die ganze Fahrt über als Betrüger bezeichnete und mir massivem Stress mit irgendeinem $HäufigerVorname ankündigte. Jedesmal bekam er von mir die Aufforderung, sowas doch bitte zu unterlassen und jedesmal entschuldigte er sich wortreich, wäre ja nicht so gemeint.</p>
<p>Und das auf einer absolut alternativlosen Strecke aus einem der Vororte in die Innenstadt, man kann dort schlicht keine Umwege fahren, die nicht sofort auffallen und massive Umwege wären. Dazu die ständige Nachfrage, ob ich denn überhaupt seinen 500-Euro-Schein wechseln könne. Kann ich nicht und jedesmal versprach er wortreich, daß er dann schon irgendwie anders zahlen würde. Und das es eine Unverschämtheit wäre, schon in der Kneipe konnte man den nicht wechseln: <strong>&#8220;Armes Deutschland!&#8221;</strong></p>
<p>Ich nenne es ja Berufskrankheit, aber vielleicht bin ich auch der einzige Taxifahrer, der das so macht. Jedenfalls schaue ich bei &#8220;zweifelhaften&#8221; Fahrgästen gradezu zwanghaft in die Geldbörse, wenn es ans bezahlen geht. Wie oft konnte ich da bei Betrunkenen schon Hilfestellung geben, nachdem das dritte Mal verzweifelt jedes Fach durchblättert wurde und der fehlende Schein sich einfach versteckt. Ich seh den sofort, aber ich bin ja auch nüchtern. </p>
<p>Besagter Herr hatte zumindest keinen sichtbaren 500er dabei. Dafür aber ausreichend Bargeld, um auch die nächsten Getränke und Taxifahrten problemlos passend zahlen zu können… Muß man nicht verstehen.</p>
<p>Der nächste Fahrgast kam direkt nach Fahrtbeginn auf die Politik zu sprechen. Schönes Thema, kann ich mich momentan auch stundelang drüber aufregen. Ob Hartz4-&#8221;Erhöhung&#8221;, Atom-Ausstieg-Ausstieg oder Stuttgart 21… Ich zitiere da gerne den Spruch eines Rechtsanwaltes, der mir gegenüber neulich äusserte: </p>
<p><strong>&#8220;Es müssten einfach mal die ersten Politiker an Straßenbäumen aufgeknüpft werden. Dann nehmen die uns auch wieder ernst und hören auf, uns nur noch zu verarschen!&#8221;</strong>. </p>
<p>Ich persönlich mag ja lieber die momentan in Stuttgart genutzte gewaltfreie Variante, aber sein Vorschlag gefällt mir von Tag zu Tag besser…</p>
<p>Aber hier geht es ja um letzte Nacht. Und der besagte Fahrgast hat da soviel Blödsinn durcheinandergequatscht, es war kaum auszuhalten. Da regt er sich über (und ich zitiere hier nur sinngemäß, der genaue Wortlaut wäre zu krass) Politiker auf, die erst Kinder vergewaltigen und dann Soldaten nach Afghanistan schickt. Und das die Regierung ja nichts gegen die Kinderschänder tut, da muß erst RTL2 kommen und die verhaften.</p>
<p>Oder von den Briten, die er alle abgrundtief hasst, seitdem einer seine Freundin, hüstel, verführt hat. Sind ja sowieso alles Schweine, er hat ja als Handwerker schon die Wohnungen von innen gesehen und da kleben überall menschliche Darmausscheidungen an den Decken.</p>
<p>Echt krasse Meinungs-Mischung aus Bild, Nachmittags-TV und Verallgemeinerungen nach Einzelerfahrungen. </p>
<p>Der Rest war dann fast schon wieder Alltagsfälle. Notorische Gurtverweigerer (<strong>&#8220;Wie? Auch hinten? Du spinnst wohl?&#8221;</strong>), Feilschereien (<strong>&#8220;Komm! Der Sprit kostet doch höchstens &#8216;nen Euro für die zehn Kilometer, da kannste doch für&#8217;n Fünfer fahren!&#8221;</strong>) und ein paar orientierungslose Erstsemester (<strong>&#8220;Wie, schon da? Verdammt, ich bin auf dem Hinweg eine Stunde lang gelaufen!&#8221;</strong>).</p>
<p>Eine ganz normale Nacht in Paderborn also! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lost again</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/3370/lost-again/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/3370/lost-again/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 04:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Taxiblog intern]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten Wochen waren durchaus von der Überschrift geprägt. Der Kollege zum Beispiel, der einen vollen Arbeitstag und eine nette dreistellige Summe gebraucht hat, um seine verlorene Geldbörse mit Ausweisen, Führerscheinen und Bankkarten sperren und neu erstellen zu lassen. Mit ihm begann die Dreierserie (wieder mal). Direkt am nächsten Tag steigt eine britische Soldatin bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Wochen waren durchaus von der Überschrift geprägt. </p>
<p>Der Kollege zum Beispiel, der einen vollen Arbeitstag und eine nette dreistellige Summe gebraucht hat, um seine verlorene Geldbörse mit Ausweisen, Führerscheinen und Bankkarten sperren und neu erstellen zu lassen. Mit ihm begann die Dreierserie (wieder mal).</p>
<p>Direkt am nächsten Tag steigt eine britische Soldatin bei mir ein und möchte nach Sennelager. Auf halber Strecke stellt sie mit Erschrecken fest: Portemonnaie weg!</p>
<p>Da sie kurz zuvor noch am Kiosk eingekauft hat, konnte sie nur alles auf der Bank an den Bushaltestellen liegen gelassen haben. Die Chancen waren damit bei Null, um die Uhrzeit sind dort in der Zwischenzeit sicher hundert Passanten vorbeigekommen. Und ein prall gefüllter Geldbeutel bleibt da nicht lange liegen.</p>
<p>Blieb er tatsächlich nicht. Als meine Fahrgästin dort nachschaute, war nichts mehr zu sehen. Bis sie dann von einem jungen Mann angesprochen wurde, ob sie denn wohl was vermissen würde. Die &#8220;sichergestellte&#8221; Habe ging wieder vollständig zurück an die Besitzerin, der angebotene 50-Euro-Schein als Finderlohn wurde vehement abgelehnt und meine vor Glück weinende Fahrgästin konnte den Rest der Reise absolvieren.</p>
<p>Letzte Nacht hat es mich dann erwischt. </p>
<p>Ein typischer Arbeitsbeginn sieht bei mir so aus. Autoschlüssel entgegennehmen, Tasche auf den Beifahrersitz schmeißen und falls ich nicht schon den ersten Auftrag mit auf den Weg bekommen habe, fahre ich zum Bahnhof. </p>
<p>Bei uns wechseln in fast allen Unternehmen um 18 Uhr die Tag- und Nachtschicht, es ist also eher wenig Andrang an den Taxiständen. Und wenn man dort als dritter oder vierter in der Reihe steht, sind die Chancen nicht schlecht, schnell eine Fahrt zu bekommen. Ausserdem gibt es am Schenke-Kiosk guten und günstigen Kaffee für uns Fahrer.</p>
<p>Vor allem aber ist das von unserer Zentrale der nächstgelegene Taxistand, dort kann man dann in Ruhe das Auto &#8220;einräumen&#8221;, also den Inhalt der Arbeitstasche dorthin verstauen, wo er im Dienst hingehört.</p>
<p>Diesmal ging alles recht zügig. Während ich noch räume werden die Taxen vor mir besetzt und auch meine Kunden strebt aufs mich zu.</p>
<p>Also alles husch-husch in Ordnung gebracht, hauptsache das Auto sieht vernünftig aus. </p>
<p>Wenig später dann die einzige echt unangenehme Fahrt des Abends. Äusserst aggressiver, provozierender, betrunkener Soldat mit seinem Kumpel und dessen Freundin. Grade unterhalten sich die drei noch friedlich, plötzlich rastet mein Beifahrer aus. Beschimpft die Lady und an der nächsten Ampel reißt er die Tür auf, springt auf die Straße (wird dabei fast noch von einem vorbeifahrendem Kollegen überfahren) und hämmert die Beifahrertür mit voller Wucht ins Schloß. </p>
<p>Gut, nichts bei gedacht. Das Paar entschuldigt sich für den Deppen und wir fahren zum Ziel.</p>
<p>Stunden später will ich mal kurz nach Hause, stehe vor meiner Tür und finde den Schlüsselbund nicht. Ich hab wirklich alles im Auto durchsucht, bin unter die Sitze gekrochen, hab die Fußmatten angehoben. Nichts, keine Spur.</p>
<p>So langsam setzte sich ein Bild zusammen. Man muß es einfach so sagen: Unsere Soldaten klauen gerne. Gar nicht so sehr, weil sie irgendwas haben wollen oder weil es wertvoll ist. Es scheint der Nervenkitzel zu sein. Kopfstützen, Verbandkästen, Fußmatten, Getränke, … You name it!</p>
<p>Was, wenn der Schlüssel die ganze Zeit auf dem Beifahrersitz lag und er der erste war, der ihn bemerkte. Wäre doch ein guter Trick. Radau machen und weg mit der Beute. </p>
<p>Genauso muß es gelaufen sein.</p>
<p>Die nächste Stunde war dann mal so richtig scheiße. Ich plane ja sowas dann direkt: Mitbewohnerschlüssel erbetteln, Zeitrahmen finden, in dem er ihn nicht braucht, nachmachen lassen. Dann die Frage, ob der Dieb nicht vielleicht sogar weiß, wo ich wohne. Müssen die Schlösser gewechselt werden? </p>
<p>Riesenscheiße alles. </p>
<p>Naja, könnte schlimmer sein. Trotzdem Mist!</p>
<p>Dann kam die nächste Fahrt. Dauerte sogar ziemlich lange, ein bißchen über die umliegenden Dörfer. Nette Unterhaltung und so. Da konnte ich das Kopfkino dann ein wenig entlasten.</p>
<p>Nach der Bezahlung hab ich dann (wie schon 3-4mal in der letzen Stunde in die Ablage der Fahrertür gegriffen und Mercedes verflucht!</p>
<p>Beim neuen Modell, dem W 212, geht die Tasche nach hinten deutlich weiter als es die Öffnung oben vermuten lässt. DEUTLICH!</p>
<p>Ratet mal, was in diese tote Lücke gerutscht war… Die ganze Panik umsonst!</p>
<p>Aber ich seh es natürlich positiv! Hey, die ganze Panik umsonst! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>British Festival</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/paderborn/3314/british-festival/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/paderborn/3314/british-festival/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 07:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Verdammt. Letzte Nacht hab ich leider verpasst, eines der Werbeplakate für das heute stattfindende &#8220;British Festival&#8221; in Paderborn abzufotografieren. Falls jemand ein Foto davon hat, verlinkt es doch bitte in den Kommentaren. Was ich dazu nur sagen möchte… Beworben wird die &#8220;britische Kultur und Küche&#8221;. Muahahahahahahaha! Hammergag! Ich hab übrigens frei und werde wohl kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verdammt. Letzte Nacht hab ich leider verpasst, eines der Werbeplakate für das heute stattfindende &#8220;British Festival&#8221; in Paderborn abzufotografieren. Falls jemand ein Foto davon hat, verlinkt es doch bitte in den Kommentaren.</p>
<p>Was ich dazu nur sagen möchte… Beworben wird die &#8220;britische Kultur und Küche&#8221;.</p>
<p>Muahahahahahahaha! </p>
<p>Hammergag!</p>
<p>Ich hab übrigens frei und werde wohl kaum das &#8220;Festival&#8221; besuchen. </p>
<p>Aus Gründen!</p>
<p>(Jaja, abseits vom Paderborner Mikrokosmos bestehend aus jungen, männlichen Soldaten gibt es das bestimmt. Aber jeder Paderborner wird bestätigen können: &#8220;unserer&#8221; Briten haben sowas von überhaupt nichts zu tun mit &#8220;Kultur&#8221; und &#8220;Küche&#8221;!)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Do as I want, don&#8217;t do as I say!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3295/do-as-i-want-dont-do-as-i-say/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3295/do-as-i-want-dont-do-as-i-say/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 04:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Naja, eigentlich geht der Elternspruch in den USA eher so: &#8220;Do as I say, don’t do as I do&#8221;. So hat es mir das wunderbare Blog &#8220;USA Erklärt&#8221; vor ein paar Monaten mal, nunja, erklärt halt. Aber im Taxibereich stimmte die letzten beiden Schichten eher meine Version. Dienstag stieg eine Gruppe Fahrgäste in meinen Wagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, eigentlich geht der Elternspruch in den USA eher so: &#8220;Do as I say, don’t do as I do&#8221;. So hat es mir das <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2010/01/27/der-elternspruch-vom-tun-und-sagen/">wunderbare Blog &#8220;USA Erklärt&#8221;</a> vor ein paar Monaten mal, nunja, erklärt halt.</p>
<p>Aber im Taxibereich stimmte die letzten beiden Schichten eher meine Version. Dienstag stieg eine Gruppe Fahrgäste in meinen Wagen und nannte als Fahrtziel ein vernuscheltes &#8220;Heiersstraße, Imbiss&#8221;. Zumindest hab ich es so verstanden, hab aber noch zweimal nachgefragt um sicher zu gehen. </p>
<p>Protest kam dann zum Glück recht zügig. Mein Beifahrer bestand darauf, &#8220;Haller Straße&#8221; gesagt zu haben. Okay, klingt ähnlich. Aber dort gibt es blöderweise keinen Imbiss. Und mit zwei Frauen dabei fährt man ja auch üblicherweise nicht in den dortigen Puff.</p>
<p>Gemeint hat er übrigens &#8220;Halberstädter Straße&#8221;. Bis ich die Leutchen dort absetzen konnte, durfte ich mir noch allerhand über meine angeblich nicht vorhandene Ortskunde, meinen Versuch, sie abzuzocken und die Unfähigkeit meines Navis anhören. Naja, ich bin bei sowas dickfellig und dem Navi war es egal. Das war schließlich noch nichtmal eingeschaltet…</p>
<p>Letzte Nacht begann meine Schicht gleich mit so einer Tour. Angesagt war eindeutig &#8220;Rathenaustraße&#8221; im Riemekeviertel. Kurz davor wurde sie leicht panisch und meinte was von &#8220;Stadtheide&#8221;, ganz andere Gegend. Nur gibt es die Straße dort leider nicht.</p>
<p>Nach kurzer Diskussion einigten wir uns drauf, daß sie mir den Weg zeigen wolle. Auf meinen Vorschlag &#8220;Dr.-Röhrig-Damm&#8221; reagierte sie immerhin leicht positiv. Die &#8220;Abkürzung&#8221; über die B1 konnte ich ihr dann noch ausreden und so haben wir uns von hinten der Stadtheide angenähert. </p>
<p>Letztendlich war es dann der &#8220;Rotheweg&#8221;. Bezahlt wurde unter üblem Gezeter und wüstesten Verwünschungen. </p>
<p>Jetzt fehlt eigentlich nur noch der dritte ähnlich gelagerte Fall. Die alte Dreier-Regel halt, typischerweise ist danach erstmal eine Weile Ruhe.</p>
<p>Moooment! Da war doch letztens… Richtig! <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3256/sprach-und-sonstige-probleme/">Der Brite, den ich vor die Tür gesetzt habe.</a></p>
<p>Dem Himmel sei Dank, es ist ausgestanden. Ab jetzt werden die Fahrgäste hoffentlich wieder sagen, wo sie hinwollen und ich werde sie weiterhin auf kürzestem Weg dorthin bringen. Puh!</p>
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		<title>Die Entstehung der Arten</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3287/die-entstehung-der-arten/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 05:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den meisten Menschen lag Darwin wohl nicht ganz verkehrt mit seiner Vermutung über gemeinsame Vorfahren. Die drei Briten vorhin jedoch waren eindeutig Nachfahren der &#8220;Sus scrofa&#8221;, auch als Wildschein bekannt. Als sie einstiegen, hab ich leider nicht direkt gemerkt, was die beiden hinter mir noch an Nahrungsmitteln mitbrachten. Mein Beifahrer hatte nur noch einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den meisten Menschen lag Darwin wohl nicht ganz verkehrt mit seiner Vermutung über gemeinsame Vorfahren. Die drei Briten vorhin jedoch waren eindeutig Nachfahren der &#8220;Sus scrofa&#8221;, auch als Wildschein bekannt.</p>
<p>Als sie einstiegen, hab ich leider nicht direkt gemerkt, was die beiden hinter mir noch an Nahrungsmitteln mitbrachten. Mein Beifahrer hatte nur noch einen Rest in der Hand und schlang ihn noch vorm losfahren hinunter.</p>
<p>Kurz vor der Kaserne fuhr dann das Fenster hinten links runter, der hinter mir sitzende Typ steckt seinen Kopf raus und &#8220;lässt laufen&#8221;. Im Spiegel sehe ich nur noch eine weiße Masse, ich würde auf Pommes/Majo tippen…</p>
<p>Wenig später… Die drei sind grad ausgestiegen, hatten aber noch nicht bezahlt. Zuerst will ich mir die Rücksitze und die eventuellen Verschmutzungen aussen ansehen. Nun, die Kotzerei war problemlos vonstatten gegangen. Nicht ein Spritzer am Lack.</p>
<p>Dafür hatte die Drecksau die Gummifußmatte als Teller benutzt. Pommes mit Majonaise, weiträumig verteilt und offensichtlich direkt daraus weitergegessen. Die Fingerspuren in der Mayonaise waren sehr eindeutig…</p>
<p>Diese Gummimatten werden branchenintern auch gerne als &#8220;Kotzmatten&#8221; bezeichnet. Genau dafür sind sie da, dort können literweise Körperflüssigkeiten aufgefangen werden und können dann mit Hochdruckreiniger wieder in vernünftigen Zustand zurückversetzt werden. </p>
<p>Der Haken: wenn keine stinkenden Flüssigkeiten nach dieser Reinigung schreien, werden die auch tage- oder wochenlang nur ausgeschüttelt. Der nächste Fahrgast tritt die Matte ja doch nur wieder mit Füßen!</p>
<p>Wenn man sich jetzt aber einfach mal vor Augen führt, wo die Schuhe der Fahrgäste vorher waren… Davon zu essen ist ungefähr so, wie seine Pommes vom Bürgersteig abzukratzen und sie sich dann ins Maul stopfen. Widerlich!</p>
<p>Nun ging es um die Reinigungskosten. Wollten sie natürlich nicht übernehmen, schließlich war es ja keine Kotze! In deren Hirnen war dieses Argument wahrscheinlich sogar logisch. Keine Kotze = keine Verschmutzung. Wahrscheinlich sollte ich mich noch drüber freuen, kostenloses Frühstück für den Fahrer!</p>
<p>Die herbeigerufenen Guards haben dann zumindest eines bewirkt. Der &#8220;Täter&#8221; riß sich sein Shirt vom Leib, nahm die Matte und brachte sie mit seinem &#8220;Putzlappen&#8221; tatsächlich wieder in einen brauchbaren Zustand. </p>
<p>Und als ich mich dann mit der Zahlung des Fahrpreises zufrieden gab, entdeckte dann einer der Jungs sogar verschollen geglaubte Reste seiner Erziehung wieder. Er entschuldigte sich für seine Kumpel und drückte mir noch einen Zehner in die Hand. Versöhnliches Ende also. </p>
<p>Trotzdem. Beim schreiben dieses Eintrags mußte ich einige Male den Würgreflex unterdrücken beim Gedanken an die &#8220;Mahlzeit&#8221; von der Kotzmatte. Unglaublich…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sprach- und sonstige Probleme</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3256/sprach-und-sonstige-probleme/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 01:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Paderborn ist ja jetzt nicht so die Touri-Metropole. Die meisten Nicht-Paderborner in der Stadt kommen naturgemäß aus anderen Teilen Deutschlands oder Großbritanien. Ein paar Holländer fallen gelegentlich auf, was die hier machen kann ich allerdings auch nicht sagen. Obwohl, wir haben ein paar Campingplätze und die Gegend ist nicht schlecht für Fahrradfahrer! Englisch kann ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paderborn ist ja jetzt nicht so die Touri-Metropole. Die meisten Nicht-Paderborner in der Stadt kommen naturgemäß aus anderen Teilen Deutschlands oder Großbritanien. Ein paar Holländer fallen gelegentlich auf, was die hier machen kann ich allerdings auch nicht sagen. Obwohl, wir haben ein paar Campingplätze und die Gegend ist nicht schlecht für Fahrradfahrer!</p>
<p>Englisch kann ich ganz gut, Deutsch versteh ich sogar bei übergroßer Trunkenheit. Also kommen Verständigungsprobleme extrem selten vor.</p>
<p>Und dann gibt es Nächte wie diese, die alte Dreierregel mußte ja mal wieder zuschlagen.</p>
<p>Zuerst steigt mir am Bahnhof ein Pole ins Taxi, der gerne Richtung Sauerland wollte. Die SMS mit der Adresse half schon sehr gut weiter, die Frage nach einem Festpreis konnte ich dann schriftlich beantworten. Zahlen auf Papier sind ja doch recht international.</p>
<p>Während der Fahrt hörte ich dann ziemlich oft das eine deutsche Wort, daß er perfekt beherrschte: </p>
<p><strong>&#8220;Katastrophe!&#8221;</strong></p>
<p>Immer begleitet von seinem Zeigefinger in Richtung Taxameter. Dabei war der Fahrpreis absolut fair. Zumindest für ihn, ich wusste leider bei der Vereinbarung nicht, daß die B480 hinter Wünnenberg wegen einer Baustelle gesperrt war. Die Umleitung verlängerte die Fahrt doch erheblich.</p>
<p>Stunden später steigt ein Mensch in meinen Wagen, der ebenfalls keiner Sprache mächtig war, die ich verstehen konnte. Italiener, zudem ohne Kenntnis der Zieladresse. Aber er wusste, wo er hin wollte und konnte mich dann mit Gesten leiten.</p>
<p>Zu guter Letzt (naja, gut war es überhaupt nicht) dann ein Brite mit sehr üblem Slang. Eher kein regionaler Dialekt, er schien mir schon Engländer zu sein und Schottisch oder gar Walisisch erkenne ich normalerweise. Einfach Straßenslang, sein ganzes Verhalten war ebenfalls danach.</p>
<p>Er stieg also ein und nannte als Fahrziel die Allanbrooke-Kaserne. Ich hab noch extra zweimal nachgefragt, weil er so unverständlich gesprochen hat und er hat es mehrfach bestätigt. Fünfhundert Meter vorm Ziel wollte er dann unbedingt noch zum &#8220;Goldenem M&#8221;. Ich wende also und will in die entsprechende Richtung und er flippt das erste Mal aus. Ob ich mich denn nicht auskennen würde und warum ich nicht gradeaus weiterfahren würde. Nun, vermutlich wäre in Rheda-Wiedenbrück der nächste Mc, wenn man die Neuhäuser Straße weiter gradeaus fährt…</p>
<p>Wenig später fiel ihm dann ein, daß er doch gar nicht zur Kaserne wollte. Ein britisches Wohngebiet war jetzt das neue Ziel. Also, für mich war es neu, er hat sich aufgeregt und lautstark behauptet, daß er genau diese Adresse von Anfang an genannt hätte. </p>
<p>Wenig später wurde mir dann die Sache zu heikel, jetzt wollte ich erst einmal Geld sehen, vorher geht es keinen Meter weiter. Er wühlte sich erfolglos durch alle Taschen und hatte einen neuen Grund, sich in ohrenbetäubender Lautstärke aufzuregen. Schließlich hätte er ja Geld gehabt, als er aus der Disco kam. Bleibt ja nur die Möglichkeit, daß ihn der Taxifahrer ganz offensichtlich unbemerkt ausgeraubt hat.</p>
<p>Meine heftig vorgetragene Bitte, jetzt mal schleunigst auszusteigen kam er dann glücklicherweise nach. Okay, nicht sofort. Aber als er erkannte, daß ich per Funk &#8220;Verstärkung&#8221; alarmierte, ging es plötzlich.</p>
<p>Das sind sie dann, die Nächte in denen ich mich einfach nur noch freue, wenn der Feierabend gekommen ist…</p>
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		</item>
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		<title>Mathe for runaways</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3247/mathe-for-runaways/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/3247/mathe-for-runaways/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 21:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Das macht dann 8 Euro 80, bitte!&#8221; Er gab mir einen Zwanziger, kramte noch in den Hosentaschen und hielt mir noch ein 20-Cent-Stück hin. &#8220;Dann kannst Du mir 11 Euro zurückgeben.&#8221; Britischer Soldat. Mir war klar, daß es ihm nicht darum ging, Trinkgeld zu geben. Ausserdem hatte ich Zeit, also hab ich versucht, ein bißchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Das macht dann 8 Euro 80, bitte!&#8221;</em></p>
<p>Er gab mir einen Zwanziger, kramte noch in den Hosentaschen und hielt mir noch ein 20-Cent-Stück hin.</p>
<p><strong>&#8220;Dann kannst Du mir 11 Euro zurückgeben.&#8221;</strong></p>
<p>Britischer Soldat. Mir war klar, daß es ihm nicht darum ging, Trinkgeld zu geben. Ausserdem hatte ich Zeit, also hab ich versucht, ein bißchen Mathenachhilfe zu geben.</p>
<p><em>&#8220;Dann hättest Du aber 9,20 bezahlt und nicht 8,80.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Nee, da fehlen noch 20 Cent bis 9 Euro und dann passt das genau mit den 11 Euro Wechselgeld.&#8221;</strong></p>
<p>Dreimal hab ich es ihm erklärt und vorgerechnet. Dann haben wir uns darauf geeinigt, daß ich die 40 Cent einfach als Trinkgeld annehme und wir nicht mehr drüber sprechen.</p>
<p>Und irgendwo in Paderborn läuft jetzt ein Brite rum, der der festen Überzeugung ist, Paderborns Taxifahrer können nicht rechnen…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Innerer Reichsparteidings</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/2994/innerer-reichsparteidings/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 05:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Tag&#8221; darf man ja nicht mehr sagen, oder? Auf jeden Fall möchte ich aussagen, daß mir die letzte Nacht sehr viel Spaß bereitet hat! Nun, Paderborn ist zur Zeit einfach tot. Unsere Briten haben ja nach den &#8220;Ausschreitungen&#8221; immer noch eingeschränktes Ausgehrecht. Die Strafe wurde bis nächste Woche verlängert. Der Grund dafür ist absurd: Weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Tag&#8221; darf man ja nicht mehr sagen, oder? <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Auf jeden Fall möchte ich aussagen, daß mir die letzte Nacht sehr viel Spaß bereitet hat!</p>
<p>Nun, Paderborn ist zur Zeit einfach tot. Unsere Briten haben ja nach den <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/2943/ich-habs-gewusst/">&#8220;Ausschreitungen&#8221;</a> immer noch eingeschränktes Ausgehrecht. Die Strafe wurde bis nächste Woche verlängert. Der Grund dafür ist absurd: Weil Deutschland gegen Argentinien gewonnen hat. Ohne scheiß, das war tatsächlich die Begründung… </p>
<p>Sippenhaft ist doof, die Begründung ist auch doof. Und sicherlich finden die Soldaten das auch und haben uns seitdem wohl ein bißchen weniger lieb. Blöd im Sinne der Völkerverständigung. Aber es ist halt wie es ist.</p>
<p>Wo war ich? Ach ja, tote Hose im Taxi-Geschäft. Glücklicherweise kann man sich momentan dann zumindest Samstags, Sonntags und Montags mit Schützenfesten behelfen. Dieses Wochenende gab es gleich vier davon im Umkreis.</p>
<p>Ich hab mir gegen Mitternacht das am weitesten von der Kernstadt entfernte ausgesucht. Kleines Dorf, kleines Fest und die Hoffnung, daß ich mir dort den Kuchen mit zwei-drei Kollegen teile, während alle anderen das große Schützenfest in Elsen belagern.</p>
<p>Zu erwarten waren zwar hauptsächlich Fahrten im Fußwegbereich unter fünf Euro, aber wenn es genug davon gibt ist das auch okay. Dann vielleicht mit Glück die vier oder fünf Auswärtigen fahren und der Abend ist gerettet.</p>
<p>Und was soll ich Euch sagen: Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!</p>
<p>Auf halber Strecke kam schon der erste Auftrag über die Zentrale:</p>
<p><strong>&#8220;An der Halle wartet $FrauDings!&#8221;</strong></p>
<p>Prima. Dort angekommen sprintet ein uniformierter Schütze ans Auto und steigt ein.</p>
<p><em>&#8220;Hallo. Hatten Sie das Taxi bestellt?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Sicher hab ich bestellt! Fahr los! Ich muß zur $Dorfstraße.&#8221;</strong></p>
<p>Ich kenn doch meine Pappenheimer! Das ist doch nie und nimmer $FrauDings und ausserdem würde die Fahrt doch sicher nach Paderborn zurückgehen! Wie so oft bei bestellten Taxen an Veranstaltungsorten: Der will das Taxi &#8220;klauen&#8221;! Aber nicht mit mir!</p>
<p><em>&#8220;Soso. Auf welchen Namen denn?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;$Dings!&#8221;</strong></p>
<p>Ooops, daneben gelegen. Naja, kann ja mal passieren. Wir sind dann losgefahren und für die Kurzfahrt gab&#8217;s dann gleich mal 150% Trinkgeld: </p>
<p><strong>&#8220;Mach zehn!&#8221;</strong></p>
<p>Prima, hier bleib ich! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die nächsten Fahrten, gleiche Länge, kamen dann tatsächlich im 5-Minutentakt (also: fünf Minuten warten, nicht zwölf Fahrten pro Stunde!). Und weit und breit kein Kollege in Sicht. Sehr gut.</p>
<p>Bei der dritten oder vierten Standzeit werde ich gefragt:</p>
<p><strong>&#8220;Bist Du von $Taxiunternehmen?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Nein, von Czernoch.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Blöd, dann müssen wir wohl noch warten. Wir hatten schon vor einer halben Stunde bestellt.&#8221;</strong></p>
<p>Die nächsten Fahrgäste steigen ein. Dreißig Minuten später stehe ich wieder mal dort und kriege mit, wie die wartende Dame wieder mit $Taxiunternehmen telefoniert und das Telefon an ihren Mann weitergibt.</p>
<p><strong>&#8220;Der Taxifahrer. Der ist jetzt in $NachbarortUmDieEcke und will wissen, wie er hierhin kommt.&#8221;</strong></p>
<p>Oh, wie peinlich. Keine kleine Firma und eigentlich sollte einer der Kollegen die Schützenhallen im Umkreis kennen. Oder doch wenigstens den Weg bis in das angesagte Dorf, da kann man sich ja notfalls noch durchfragen. </p>
<p>Sagen wir es mal so. Diesem Unternehmen gönne ich die Blamage. Sehr geil!</p>
<p>Es verging wieder eine halbe Stunde, ich fahr so ein bißchen im Dorf rum und komme wieder zur Halle, das Pärchen steht tatsächlich immer noch dort. Nach ein paar Minuten kommen sie zu mir und steigen ein.</p>
<p><strong>&#8220;Das ist mir jetzt auch zu doof. Bringen Sie uns bitte nach Hause!&#8221;</strong></p>
<p>Vermutlich haben wir da grade ein paar neue Stammkunden bekommen. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Rund 20 Minuten später kam mir dann auch das erste Mal dort ein Wagen des Mitbewerbers unter die Augen. Immerhin besetzt. Das wäre auch zu blöd gewesen, wenn nach fast zwei Stunden Sucharbeit nicht wenigstens noch vier Euro Umsatz dabei rausspringen…</p>
<p>Und dann, kurz vor Feierabend starte ich noch einen letzten Versuch an der Schützenhalle. Die Musik ist zwar schon lange aus, aber vielleicht gibt es ja doch noch jemand, der dringend meine Hilfe braucht.</p>
<p>Draußen stand keiner. Also schau ich in die Halle und die ersten Worte, die mir entgegenschweben sind, gesprochen vom letzten verfügbaren Fahrgast dort:</p>
<p><strong>&#8220;So, jetzt brauch ich ein Taxi!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Sie hatten gerufen? Hier!&#8221;</em></p>
<p>Und das war dann auch die erste lange Fahrt, die sogar von der Richtung prima passte.</p>
<p>Ich wünsche Euch auch einen solch angenehmen Arbeitstag! Ich mach jetzt erstmal Wochenende, am Donnerstag um 18 Uhr gehts dann weiter mit der Arbeit. Ich mag meine Arbeitszeiten, da kann man sogar Fußballfrei bekommen! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<item>
		<title>Zum Haareausraufen</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/paderborn/2983/zum-haareausraufen/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 19:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Grad noch wiedergefunden. Das Foto entstand auf meinem Heimweg nachdem England verloren hatte… Haarige Sache, so eine WM! Aber zumindest von stimmigen Farbzusammenstellungen haben die Engländer Ahnung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grad noch wiedergefunden. Das Foto entstand auf meinem Heimweg nachdem England verloren hatte…</p>
<p>Haarige Sache, so eine WM! Aber zumindest von stimmigen Farbzusammenstellungen haben die Engländer Ahnung! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/englandsgoinghomewithouthairs.jpg" alt="Haar-Haar!" /></p></blockquote>
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		<title>Nachtreten</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/2969/nachtreten/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 04:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstwas]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist ja eigentlich gar nicht so meine Sache. Aber nachdem am Sonntag ganz klar die bessere Nationalmannschaft beim Fußball und seiner WM gewonnen hat, hat mich das schon gefreut. Und besonders toll war es dann, als ich grade in Sennelager das folgende Stückchen im Radio hörte. Scheiben runter, Lautstärke rauf! Danke 1Live, danke Tony Mono, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist ja eigentlich gar nicht so meine Sache. Aber nachdem am Sonntag ganz klar die bessere Nationalmannschaft beim Fußball und seiner WM gewonnen hat, hat mich das schon gefreut.</p>
<p>Und besonders toll war es dann, als ich grade in Sennelager das folgende Stückchen im Radio hörte. Scheiben runter, Lautstärke rauf!</p>
<p>Danke <a href="http://www.einslive.de/">1Live</a>, danke <a href="http://www.einslive.de/comedy/tony_ferienspecial/">Tony Mono</a>, leider Flash!</p>
<p><a href="http://www.wdr.de/themen/global/flashplayer/wsPlayer.swf?cfgFile=http://www.einslive.de/codebase/player/skin/skin.cfg&#038;audioSrc=http://www.einslive.de%2Fcomedy%2Ftony_ferienspecial%2Fmp3%2Ftr_wm2010_englands_going_home_280610.mp3">England&#8217;s going home!</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich bin Taxifahrer. Kein Zauberer!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/2950/ich-bin-taxifahrer-kein-zauberer/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/2950/ich-bin-taxifahrer-kein-zauberer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 03:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2950</guid>
		<description><![CDATA[Ein Einsteiger am Westerntor, frühe Morgenstunde. &#8220;Ich will ins $Laufhaus. Haben die wohl noch auf?&#8221; &#8220;Keine Ahnung, die schließen in letzter Zeit recht unregelmäßig. Können wir nur versuchen, ist ja zum Glück nicht so weit.&#8221; &#8220;Ruf doch mal an!&#8221; &#8220;Wenn die dort ein offizielles Telefon haben, hab ich leider die Nummer nicht. Und die Handynummern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Einsteiger am Westerntor, frühe Morgenstunde.</p>
<p><strong>&#8220;Ich will ins $Laufhaus. Haben die wohl noch auf?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Keine Ahnung, die schließen in letzter Zeit recht unregelmäßig. Können wir nur versuchen, ist ja zum Glück nicht so weit.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Ruf doch mal an!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Wenn die dort ein offizielles Telefon haben, hab ich leider die Nummer nicht. Und die Handynummern der Mädels hab ich leider auch nicht eingesammelt.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Dann frag doch mal die Zentrale!&#8221;</strong></p>
<p>Hab ich dann gemacht. Und welch Zufall, einer der Kollegen war dreißig Minuten vorher noch dort und zumindest zu dem Zeitpunkt war noch geöffnet.</p>
<p><em>&#8220;Zu 90% ist noch offen, vor einer halben Stunde war es noch so.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Ja, aber ich will nicht umsonst dort hinfahren und dann ist geschlossen.&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Und nun? Deine Entscheidung? Versuchen oder nach Hause fahren?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Aber wenn schon zu ist…&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Dann hast Du im schlimmsten Fall ein paar Euro zuviel gezahlt. Mußt Du jetzt wissen, ob es Dir das wert ist.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Kannst Du nicht mal nachfragen?&#8221;</strong></p>
<p>Fünf Minuten waren inzwischen vergangen. Hinter mir wurde das erste Taxi besetzt und ich steh immer noch doof rum. Irgendwann reicht&#8217;s…</p>
<p><em>&#8220;Hör mal. Ich bin kein Magier. Und ich werde auch kaum einen Kollegen dazu bringen können, dort umsonst hinzufahren um jetzt nochmal nachzugucken. Nachgefragt hab ich schon, die Antwort kennst Du. Und eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. Also? Was ist jetzt?&#8221;</em></p>
<p>Und plötzlich ging es! Es war übrigens noch offen. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich hab&#8217;s gewusst!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/2943/ich-habs-gewusst/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 03:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[War auch irgendwie klar, daß es nach dem WM-Spiel Deutschland-England noch Stress gab. Einer von mehreren Gründen, warum ich meine Schicht dankend an einen Kollegen abgegeben habe, der gerne fahren wollte… Es gab also Flaschenwerfer, Feuerwerkskörper, Provokationen und Gewalttätigkeiten durch beide Fangruppen. Was für Deppen! Und ich möchte mir nicht vorstellen, was los gewesen wäre, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>War auch irgendwie klar, daß es nach dem WM-Spiel Deutschland-England noch Stress gab. Einer von mehreren Gründen, warum ich meine Schicht dankend an einen Kollegen abgegeben habe, der gerne fahren wollte…</p>
<p>Es gab also Flaschenwerfer, Feuerwerkskörper, Provokationen und Gewalttätigkeiten durch beide Fangruppen. Was für Deppen! Und ich möchte mir nicht vorstellen, was los gewesen wäre, wenn nicht noch zwei Tore nach der Schiedsrichter-Schande, dem eigentlichem 2:2, gefallen wären. So reicht es wenigstens nicht ganz zum &#8220;gestohlenen Sieg&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/55625/1638196/polizei_paderborn">Polizeipresse</a></p>
<p><a href="http://www.nw-news.de/lokale_news/paderborn/paderborn/3624704_Das_war_knapp.html">nw-news.de</a></p>
<p>Und ich werd gleich erst einmal meinen Chef fragen, ob ich die nächsten beiden Nächte gebraucht werde. Unsere Briten haben erstmal pauschal eine Woche Ausgangssperre und ohne die wird die Nacht extrem lang und -weilig. Wenn&#8217;s nicht sein muß, klink ich mich da lieber kurz aus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schlimmes Schicksal</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/2889/schlimmes-schicksal/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 18:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Fahrgäste haben es schon sehr, sehr schwer. So wie der Brite Engländer vorhin. Der konnte gestern leider nicht das unglücklich ausgegangen Spiel der Engländer seiner Nationalmanschaft sehen. Hat ihn sehr traurig gemacht… Ist aber auch gemein: Warum bekommt seine Frau auch ausgerechnet zu so einem Termin das erste Kind! Rücksichtslos!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Fahrgäste haben es schon sehr, sehr schwer. So wie der <strike>Brite</strike> Engländer vorhin. Der konnte gestern leider nicht das unglücklich ausgegangen Spiel <strike>der Engländer</strike> seiner Nationalmanschaft sehen. Hat ihn sehr traurig gemacht…</p>
<p>Ist aber auch gemein: Warum bekommt seine Frau auch ausgerechnet zu so einem Termin das erste Kind! Rücksichtslos! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fünf</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/2800/funf/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 03:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen im Zahlenblog. Heute ist das Thema: Fünf Es geht um meine Schicht am 15ten (drei mal fünf) 5ten (einmal fünf) 2010 (entweder vier mal fünf und zwei mal fünf oder aber vierhundertzwei mal fünf). In dieser Nacht fuhr ich ein Fahrzeug mit dem Kennzeichen PB- CZ (ratet mal!!!) Richtig, es war PB-CZ 555! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich willkommen im Zahlenblog. </p>
<p>Heute ist das Thema: Fünf</p>
<p>Es geht um meine Schicht am 15ten (drei mal fünf) 5ten (einmal fünf) 2010 (entweder vier mal fünf und zwei mal fünf oder aber vierhundertzwei mal fünf). In dieser Nacht fuhr ich ein Fahrzeug mit dem Kennzeichen PB- CZ (ratet mal!!!)</p>
<p>Richtig, es war PB-CZ 555!</p>
<p>Nun, ich kann nichts dafür. Sowas fällt mir einfach auf… Genauso wie ich auffallend oft um Pi-Uhr oder 50 Minuten später um &#8220;Time not found&#8221; auf die Digitaluhr schaue. Auch um fünf nach zehn ist ein typischer Zeitpunkt für mich. Isso. Kann man nichts machen.</p>
<p>Und wäre ich jetzt abergläubisch, würde ich zukünftig die Fünf meiden! Bin ich nicht, soll ja Unglück bringen.</p>
<p>Aber diese Schicht war wirklich der absolute Horror. Gebt mir drei solcher Schichten im Monat und ich such mir sofort einen seriösen Job!</p>
<p>-sturzbetrunkener Teenager, der keine zehn Sekunden seine Gedanken beisammen hatte und nicht zahlen konnte</p>
<p>-blutüberströmter Brite &#8220;don&#8217;t want to talk about it&#8221;</p>
<p>-übelste Drohungen eines Fahrers der Konkurrenz</p>
<p>Zum Briten gibt es nicht viel zu erzählen. Okay, um von mir mitgenommen zu werden schmiß er mir gleich einen vernünftigen Schein für die kurze Fahrt ins Auto. Er war noch soweit bei Verstand, daß er wusste, daß er ohne &#8220;Bestechung&#8221; keine Beförderung in dem Zustand bekommen würde. Blöderweise war er am Ende der Fahrt auch so dreist, das Wechselgeld einzufordern.</p>
<p>Nun, ich bin lernfähig, nächstes Mal ruf ich solchen Fahrgästen einfach nen Krankenwagen und die Polizei. </p>
<p>Die anderen beiden Geschichten reiche ich in den nächsten Tagen nach.</p>
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		<title>Kotzbrocken</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/2749/kotzbrocken/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 04:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war wohl mal wieder an der Zeit… Nun ist es ja so, daß ich durchaus ein gewisses Mitleid mit Kotzern habe. Wenn sie es schaffen, vorher aus dem Taxi rauszukommen, sogar noch mehr. Aber ich kann es auf den Tod nicht leiden, wenn man mir die Karre vollkotzt und dann nichtmal dazu stehen will. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war wohl mal wieder an der Zeit…</p>
<p>Nun ist es ja so, daß ich durchaus ein gewisses Mitleid mit Kotzern habe. Wenn sie es schaffen, vorher aus dem Taxi rauszukommen, sogar noch mehr.</p>
<p>Aber ich kann es auf den Tod nicht leiden, wenn man mir die Karre vollkotzt und dann nichtmal dazu stehen will. Hier ein Gesprächsprotokoll der Fahrt mit den beiden Briten und ihren &#8220;Freundinnen&#8221;.</p>
<p>Das eine Mädel ruft von hinten:</p>
<p><strong>&#8220;Mach mal das Fenster runter!&#8221;</strong></p>
<p>Mach ich, kein Problem:</p>
<p><em>&#8220;Ist Dir schlecht?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Nein. Sowas passiert mir nie im Auto.&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich sags nur vorher. Anhalten ist immer billiger als die Reinigungskosten zu bezahlen. Ab 50 Euro aufwärts!&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Keine Angst, da passiert nichts. Da müßte die Welt zusammenbrechen, bevor ich Dir ins Taxi kotze!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Sag mal, Du hast doch schon gekotzt! Ich rich das doch!&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Nein, wirklich nicht!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Und was wischt Du da mit dem Taschentuch an der Tür rum?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Ist nass geworden, regnet rein!&#8221;</strong></p>
<p>Am Ziel angekommen springen die Mädels aus dem Auto und zügig zum Disco-Eingang.</p>
<p>Ich zieh den Beifahrersitz nach vorne und beschaue mir die Bescherung. War klar…</p>
<p><em>&#8220;Halt, kommt mal kurz zurück!&#8221;</em></p>
<p>Keine Reaktion. Doch, eine: sie wurden schneller ohne sich umzusehen. Und die beiden <strike>Stecher</strike> Begleiter wollten verständlicherweise auch nicht für die Reinigungskosten aufkommen. </p>
<p>In der Disco hab ich mir die Mädels geschnappt und wieder wurde alles abgestritten. Irgendwann wurde mir die Diskussion zu blöd, nach der dritten Ansage hab ich dann einfach mal Polizeihilfe angefordert. Die kamen dann auch (hoffentlich aus lauter Langeweile) mit zwei Streifenwagen um die Ecke.</p>
<p>Und plötzlich war alles ganz anders. Geld hatten die Mädels natürlich nicht (dieser Frauentyp hängt sich ja nicht ohne Grund an die spendablen Briten ran), aber die Personalienfeststellung ging dann sehr reibungslos. Auch von &#8220;Ich hab nichts gemacht&#8221; war plötzlich nicht mehr die Rede.</p>
<p>Als alles erledigt war, bekam ich dann dafür noch ein &#8220;fucking Taxi!&#8221; auf den Weg. Süß, die Kleine!</p>
<p>Nun, dann bin ich mal gespannt, ob die kommende Rechnung bezahlt wird. Ich werd Cheffe jedenfalls bitten, schön alles aufzulisten… Reinigungskosten und Verdienstausfall, da wird sicher einiges zusammen kommen.</p>
<p>Und ich habe nichtmal ansatzweise ein schlechtes Gewissen. Das hat sie sich sowas von verdient!</p>
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		<title>Fahrisäer</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/2653/fahrisaer/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 21:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach über fünf Stunden im Dienst mit grade mal drei Fahrten auf der Uhr und über einer Stunde auf der Poleposition an der Kaserne habe ich es getan&#8230; Ich habe die Frage mit &#8220;Yes!&#8221; beantwortet. Die Frage: &#8220;Nimmst Du auch fünf Leute mit?&#8221; Und jetzt schlagt mich (und wenn es auch nur für das Wortspiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach über fünf Stunden im Dienst mit grade mal drei Fahrten auf der Uhr und über einer Stunde auf der Poleposition an der Kaserne habe ich es getan&#8230; Ich habe die Frage mit &#8220;Yes!&#8221; beantwortet.</p>
<p>Die Frage: <strong>&#8220;Nimmst Du auch fünf Leute mit?&#8221;</strong></p>
<p>Und jetzt schlagt mich (und wenn es auch nur für das Wortspiel in der Überschrift ist)!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurioses Trinkgeld 1</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/2559/kurioses-trinkgeld-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 05:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Gründen wir doch einfach mal eine neue Tradition: Kuriose Trinkgelder! Das hier gab es heute Nacht von ein paar Briten obendrauf: Keine Ahnung, warum die Jungs um kurz nach 22 Uhr diesen hübschen Champions-League-Button nicht mehr haben wollten… By the way, ich sollte vor Schichtbeginn einfach mal ins Fernsehprogramm schauen. Dann hätte ich mir die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gründen wir doch einfach mal eine neue Tradition: Kuriose Trinkgelder!</p>
<p>Das hier gab es heute Nacht von ein paar Briten obendrauf:</p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/keineahnungwarumdiebritenploetzlichkeininteressemehrhatten.jpg" alt="Trinkgeld" /></p></blockquote>
<p>Keine Ahnung, warum die Jungs um kurz nach 22 Uhr diesen hübschen Champions-League-Button nicht mehr haben wollten… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>By the way, ich sollte vor Schichtbeginn einfach mal ins Fernsehprogramm schauen. Dann hätte ich mir die Rumsteherei an der britischen Kaserne sparen können. Nach eineinhalb Stunden gab&#8217;s dann immerhin eine Sieben-Euro-Fahrt.</p>
<p>Glücklicherweise haben die Studenten im <a href="http://www.cube-pb.de/">Cube</a> und <a href="http://www.markandu-bar.de/">Markandu</a> dann die Nacht aber noch gerettet. Mit Schmackes sogar!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Omid Djalili, the Mini Cab Musical</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/1631/omid-djalili-the-mini-cab-musical/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/1631/omid-djalili-the-mini-cab-musical/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 16:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstwas]]></category>

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		<description><![CDATA[Und noch ein Beitrag aus der Mottenkiste, diesmal nicht ganz so alt! Omid Djalili, iranischer-britischer Comedian mit eigener Show auf BBC (und wenn meine grad durchgeführte Recherche richtig ist ganz aktuell heute Nacht auf 3sat von 00:55 &#8211; 01:25, weitere 11 Folgen an den nächsten Dienstagen gegen kurz vor 1.00 Uhr nachts (sorry, man kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch ein Beitrag aus der Mottenkiste, diesmal nicht ganz so alt!</p>
<p>Omid Djalili, iranischer-britischer Comedian mit eigener Show auf BBC (und wenn meine grad durchgeführte Recherche richtig ist ganz aktuell <strike>heute Nacht auf 3sat von 00:55 &#8211; 01:25, weitere</strike> 11 Folgen an den nächsten Dienstagen gegen kurz vor 1.00 Uhr nachts <em>(sorry, man kommt hier mit den Wochentagen durcheinander, habs grad korrigiert, TB)</em>) hat aus unserem Berufsstand ein kleines Musical gemacht. Okay, es geht eher um die Mini Cars, die Funkmietwagen. Also eher die direkte Konkurrenz in der Individualpersonenbeförderung zum Taxi. Aber wie singt er so schön:</p>
<blockquote><p>At the end of the day we&#8217;re all drivers together, there is enough work for all!</p></blockquote>
<p>(Videos lohnen sich leider nur, wenn man einigermaßen Englisch versteht. Sorry!)</p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GtjU5sNIZA0&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/GtjU5sNIZA0&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=GtjU5sNIZA0">Direktlink</a>)</p>
<p>Am besten, grade aus Paderborner Sicht mit fünf britischen Kasernen, finde ich die letzten Sekunden:</p>
<blockquote><p>Drink and rain, they`re cabbys friend. Drink and rain, may they never end. We drive them home for money and they let us talk bollocks.</p>
<p>God bless the british for being lazy alkoholics!</p></blockquote>
<p><em>(Vielen Dank für die Korrekturen in den Kommentaren!)</em></p>
<p>Wer Omid und seine Musicals mag, sollte dringend seine Erklärung zur Finanzkrise anschauen und sich anschließend durch Youtubes Empfehlungen klicken, es lohnt sich:</p>
<p>Youtube: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2_XDv9jP3oY">Credit Crunsh</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>All-In-One-Soldat</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/2118/all-in-one-soldat/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 03:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=2118</guid>
		<description><![CDATA[Keine Ahnung, was mit unseren Briten zur Zeit los ist. Zumindest die &#8220;Insassen&#8221; der Barker machen den Eindruck, als wenn es Probleme beim Ritalin-Nachschub gäbe. Oder irgendeine andere Drogenproblematik, zu viel oder zu wenig&#8230; Letzte Nacht war es besonders heftig. Schlägereien rund um die &#8220;Sammelplätze&#8221; aka Britendiscos. Mindestens ein Kollege wurde tätlich angegriffen, der entsprechende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Ahnung, was mit unseren Briten zur Zeit los ist. Zumindest die &#8220;Insassen&#8221; der Barker machen den Eindruck, als wenn es Probleme beim Ritalin-Nachschub gäbe. Oder irgendeine andere Drogenproblematik, zu viel oder zu wenig&#8230;</p>
<p>Letzte Nacht war es besonders heftig. Schlägereien rund um die &#8220;Sammelplätze&#8221; aka Britendiscos. Mindestens ein Kollege wurde tätlich angegriffen, der entsprechende Soldat wurde dann direkt der Polizei übergeben.</p>
<p>Ich hatte zum Glück nur die üblichen Kindsköpfe und einen (siehe Überschrift), der fast alle Klischees erfüllte.</p>
<p>Seine Fahrt gehört zu den absoluten Standardstrecken, kostet immer um die Achtfuffzig.</p>
<p>Stufe eins, die Verarschungstour:</p>
<p>Kurz nach Fahrtbeginn drückte er mir sein &#8220;Restgeld&#8221; in die Hand und meinte: </p>
<p><strong>&#8220;Sind neun Euro, das reicht!&#8221;</strong></p>
<p>Wie ärgerlich, ich bin bei sowas ja gerne ein bißchen mißtrauisch und zähle nach. Es waren genau sieben Euro, kein Cent mehr. Und außerdem bin ich auch noch extrem nachtragend, wenn man mich verarschen will…</p>
<p><em>&#8220;Okay, sind sieben Euro. Findest Du noch die restlichen einsfuffzig oder möchtest Du bei sieben Euro aussteigen?&#8221;</em></p>
<p>Fand er doof. Folgerichtig kam dann auch</p>
<p>Stufe zwei,  Dooftour:</p>
<p><strong>&#8220;Da kommt doch nicht mehr als sieben Euro raus, das passt auf jeden Fall!&#8221;</strong></p>
<p>Nö, tut es nicht. Hab ich ihm auch klar zu verstehen gegeben.</p>
<p>Stufe drei, die Mitleidstour:.</p>
<p><strong>&#8220;Aber es ist kalt und ich bin allein. Du kannst mich doch nicht einfach laufen lassen!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Hey, Du hast Dein Geld versoffen. Und Du bist Soldat, ein paar hundert Meter bei plus sieben Grad sollten für Dich machbar sein!&#8221;</em></p>
<p>Nö, nicht nach dem Start. Nichtmal zehn Meter! Hätte er Anfangs nicht gelogen, hätte ich wohl noch ein paar Meter an den Ampeln rausschinden können. Aber: Nö!</p>
<p>Stufe vier, die Beleidigungen:</p>
<p>Bei knapp über sechs Euro hat er dann langsam eingesehen, daß er so nicht weiterkommt. Und folgerichtig begann er dann mit den Beleidigungen.</p>
<p><strong>&#8220;Hartherziges Arschloch! Weißt Du, warum wir Engländer Euch Deutsche nicht leiden können? Du bist der Grund!&#8221;</strong></p>
<p>Ah, ja. Und ich hätte doch tatsächlich auf so Gründe wie Zweiter Weltkrieg oder Mallorca getippt. Wie dumm von mir. </p>
<p>Stufe fünf, die Drohung:</p>
<p><strong>&#8220;Ich hab mir Dein Gesicht gemerkt! Nächstes Mal fahr ich nicht mit Dir!&#8221;</strong></p>
<p>Sprachs und schlug endlich die Tür zu. Und wenn ich mir sein Gesicht hätte merken können, würde ich ihn auch bei nächster Gelegenheit an seine Worte erinnern. Die hat er bis dahin wohl leider auch vergessen…</p>
<p>PS: Weils die letzte Zeit zum beherrschendem Thema hier wird der kleine Hinweis: Wenn ich sage, daß es momentan auffällig schlimm ist, dann bedeutet das, daß der Deppenanteil von 1-2 Prozent grad gefühlt auf 10% angestiegen ist. Die 90-99% netten oder zumindest normalen Fahrgäste unter den britischen Soldaten sind &#8220;leider&#8221; unspektakulär, es wäre schlicht zu langweilig von ihnen zu berichten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stupid Idiots</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/2112/stupid-idiots/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/2112/stupid-idiots/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 06:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal muß man bei unseren Briten einfach &#8220;ein Exempel statuieren&#8221;. Wenn man ihnen nicht ab und zu zeigt, daß man sich nicht alles gefallen lässt, wird es sonst irgendwann unerträglich. So war es vor einigen Monaten, als innerhalb kürzester Zeit eine ganze Anzahl Soldaten meinten, sie könnten einfach ohne zu bezahlen weglaufen. Nachdem die ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal muß man bei unseren Briten einfach &#8220;ein Exempel statuieren&#8221;. Wenn man ihnen nicht ab und zu zeigt, daß man sich nicht alles gefallen lässt, wird es sonst irgendwann unerträglich.</p>
<p>So war es vor einigen Monaten, als innerhalb kürzester Zeit eine ganze Anzahl Soldaten meinten, sie könnten einfach ohne zu bezahlen weglaufen. Nachdem die ersten erwischt und trotz kleiner Schadenssumme angezeigt wurden, hörte der Spuk fast schlagartig auf. Sowas spricht sich sehr schnell in den Kasernen rum.</p>
<p>Letzte Nacht war ich dann mal dran. Und es hat im Endeffekt sogar Spaß gemacht! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich steh so alleine an der Barker-Kaserne, eine Gruppe Soldaten stürmt auf meine Taxi-Limousine zu. Vier der Jungs steigen ein und nenne ihr Fahrziel. Als ich grade losfahren will, höre ich den Kofferraumdeckel zuschlagen.</p>
<p>Als ich den Kofferraum öffne, liegt da tasächlich einer drin und grinst mich breit an. Nun, mit wohlgesetzten Worten bat ich ihn, doch mal schleunigst auszusteigen.</p>
<p>Dann flogen seine feixenden Freund aus dem Taxi, ich schnauzte sie an, sie sollen gefälligst ihre geschlechtsverkehrten Hinterteile aus meinem geschlechtsverkehrendem Taxi entfernen. Und zwar geschlechtsverkehrt sofort! Die schüchterne Fragen des Beifahrers &#8220;Why?&#8221; hab ich dann mit &#8220;Zu blöd zum Taxifahren!&#8221; beantwortet.</p>
<p>Anschließend Zentralverriegelung reingehauen und mir die Szene angeschaut. Die vier waren sehr traurig über die unerwartete Trinkpause und haben ihrem kofferraumreisendem Kameraden mit ähnlich fein gewählten Worten klargemacht, was sie von seiner Aktion halten.</p>
<p>Ein paar Minuten später, es war immer noch kein anderes Taxi vor Ort, klopfte dann einer nett an die Fahrertür und bat darum, doch wenigstens zu dritt befördert zu werden. Das wären dann auch die &#8220;Good Guys&#8221;. Die Fahrt verlief dann auch wie erwartet völlig unspektakulär…</p>
<p>Solche Aktionen gehören übrigens zu den klassischen Ablehnungsgründen: Gefährdung der Betriebssicherheit.</p>
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		<title>Dumme bei Vollmond</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/2079/dumme-bei-vollmond/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 04:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Habt Ihr heute auch gemerkt, daß Vollmond war? Bei uns waren unglaublich viele Idioten!&#8221; So die Frage der Discomitarbeiterin&#8230; Keine Ahnung, ob es wirklich am Vollmond lag. Vielleicht lag es auch einfach daran, daß die Uni-Nikolausparty mit vielen Weihnachtsfeiern der britischen Soldaten zusammenfiel. Beide Personengruppen haben unter Alkoholeinfluß einen unübersehbar überhöhten Deppenanteil. Die vielen kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Habt Ihr heute auch gemerkt, daß Vollmond war? Bei uns waren unglaublich viele Idioten!&#8221;</strong></p>
<p>So die Frage der Discomitarbeiterin&#8230;</p>
<p>Keine Ahnung, ob es wirklich am Vollmond lag. Vielleicht lag es auch einfach daran, daß die Uni-Nikolausparty mit vielen Weihnachtsfeiern der britischen Soldaten zusammenfiel. Beide Personengruppen haben unter Alkoholeinfluß einen unübersehbar überhöhten Deppenanteil.</p>
<p>Die vielen kleinen Dumpfbackenaktionen erspar ich Euch.</p>
<p>Aber eine Sache habe ich mir ganz fest ins Hirn graviert. Lieber fahre ich zukünftig fette Umwege als nochmal mit vier besoffenen Briten an der Uniampel vorbeizukommen. </p>
<p>Rote Ampel, rundum jede Menge auf Taxen wartende Studenten. Die Briten pöbeln dämlich durchs offene Fenster, die Studenten sind doof genug, um darauf einzugehen.</p>
<p>Ein Wort gibt das andere und ein paar Sekunden später sind alle Türen aufgerissen und man prügelt sich in und ums Taxi. Ätzend.</p>
<p>Ein Kollege hat mir eben von ähnlichen Erlebnissen berichtet. Da gab es gleich zwei Prügeleien im Taxi, einmal eine Gruppe Studenten und einmal eine Gruppe Briten. </p>
<p>Den Rest der Schicht bin ich dann freundlich winkend um alle offensichtlich besoffenen Briten und Studenten rumgefahren. Ein paar Meter weiter stand garantiert der nächste, deutlich angenehmere Fahrgast.</p>
<p>Ein Luxus, den man sich letzte Nacht prima leisten konnte. Der Umsatz lag, quasi als Entschuldigung des Schicksals, deutlich über meinen letzten Wochenendschichten und somit für einen Donnerstag in schwindelerregenden Regionen. Immerhin.</p>
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		<title>Du Penis!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/2032/du-penis/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 08:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[So hat mich der betrunkene und sehr zahlungsunwillige Brite letzte Nacht genannt… Also, auf Englisch natürlich: &#8220;You dick!&#8221;. Hätte ich lieber von einer Frau gehört. Menno! PS: Das ist übrigens der Beweis, daß ich das Blog nicht wegen der zugegeben sehr lustigen Twitterei vernachlässige. Hätte auch locker in die 140 Zeichen gepasst. Aber länger ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So hat mich der betrunkene und sehr zahlungsunwillige Brite letzte Nacht genannt… Also, auf Englisch natürlich: </p>
<p><strong>&#8220;You dick!&#8221;.</strong></p>
<p>Hätte ich lieber von einer Frau gehört. Menno!</p>
<p>PS: Das ist übrigens der Beweis, daß ich das Blog nicht wegen der zugegeben sehr lustigen Twitterei vernachlässige. Hätte auch locker in die 140 Zeichen gepasst. Aber länger ist schon schöner! Zumindest, wenn man eine ordentliche Tastatur hat. Aber das hat jetzt nur noch eingeschränkt etwas mit der Überschrift zu tun. Apropos: <a href="http://twitter.com/taxiblog">Follow me!</a></p>
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		<title>Abzug der Briten?</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/paderborn/2017/abzug-der-briten/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 05:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachrichten klingen alarmierend: welt.de berichtet am umfassendsten, via Google gibt es auch noch jede Menge andere Quellen. Unsere Lokalzeitungen sind zumindest online noch ohne Meinung, auf nw-news.de (Neue Westfälische) gibt es immerhin einen Satz dazu in einem Artikel über die hohe Beliebtheit unserer heimischen Kasernen bei den Briten: &#8220;Unterdessen wird in Großbritannien ein Abzug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachrichten klingen alarmierend: <a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article5297428/Britische-Konservative-wollen-die-Armee-aus-Deutschland-abziehen.html">welt.de</a> berichtet am umfassendsten, via <a href="http://news.google.de/news/search?aq=f&#038;pz=1&#038;cf=all&#038;ned=de&#038;hl=de&#038;q=army+britische">Google gibt es auch noch jede Menge andere Quellen</a>.</p>
<p>Unsere Lokalzeitungen sind zumindest online noch ohne Meinung, auf <a href="http://www.nw-news.de/lokale_news/paderborn/paderborn/3253160_Paderborn_gilt_als_populaerste_Garnison.html">nw-news.de</a> (Neue Westfälische) gibt es immerhin einen Satz dazu in einem Artikel über die hohe Beliebtheit unserer heimischen Kasernen bei den Briten: &#8220;Unterdessen wird in Großbritannien ein Abzug der Rheinarmee erwogen.&#8221;. Ah, ja. Danke.</p>
<p>Sollten also die konservativen Tories im Mai die Wahl gewinnen (was momentan auch wahrscheinlich ist), will der vermutlich kommende britische Verteidigungsminister Dr. Liam Fox die britischen Truppen aus Deutschland abziehen. Nicht etwa vorrangig zurück auf die Insel. Die Soldaten sollen lieber direkt und ohne Umweg in den Krieg nach Afghanistan geschickt werden.</p>
<p>Nun, die meisten Soldaten, die wir hier so im Taxi haben, sind sowieso nur auf der &#8220;Durchreise&#8221;. In Paderborn-Sennelager ist eine der modernsten (vor einiger Zeit noch für Millionen auf den neuesten Stand gebracht) Simulationsanlagen zum Training der Kampfeinsätze. </p>
<p>Mit anderen Worten: Die Jungs schaukeln hier nicht nur die Genitalien, sondern verbessern schlicht auch Ihre Überlebenschancen im Kriegseinsatz. Und ein gutes Training dürfte auch dabei helfen, die Opfer auf der &#8220;Gegenseite&#8221; niedrig zu halten. Dumpfes Geballer kann man natürlich auch ohne vernünftige Schulung…</p>
<p>Ich halte diese Meldungen für reines Wahlkampfgepolter. Es ergibt einfach wenig Sinn, einerseits einen Krieg und eine Wahl gewinnen zu wollen und andererseits die Wähler und ihre Kinder als Kanonenfutter zu verheizen. </p>
<p>Es wird sicher noch viel Wasser die Themse (oder auch die Pader, da natürlich etwas weniger) runterlaufen, bis der hiesige Standort tatsächlich aufgegeben wird. Solange Großbritanien noch Krieg führt, mache ich mir keine gesteigerten Sorgen.</p>
<p>Würde es allerdings so kommen, wäre dafür nur ein Wort sinnvoll:</p>
<p>Katastrophe!</p>
<p>Die britische Army ist einer der größten Arbeitgeber der Region, gerüchteweise der drittgrößte. Und indirekt sind noch viel mehr Arbeitsplätze in Gefahr. Natürlich an erster Stelle (wir sind hier ja im Taxi-Blog!) die Taxifahrer. Vermutlich wären ohne Briten in Paderborn die Hälfte der Kollegen akut bedroht. </p>
<p>Aber auch Hotels, Gaststätten, Supermärkte, Döner- und Burgerläden, Bowlingbahnen, Glasereien … würden einen Großteil ihrer Kundschaft verlieren. Ganze Wohngebiete wären entvölkert.</p>
<p>In vielen anderen Städten würde man versuchen, die Auswirkungen zumindest abzumildern. Aber Paderborns Politik-Laiendarsteller der CDU-Seilschaften sind schon bei einfachen Bauprojekten überfordert. Freibad, Eisbahn, Stadion, Müllverbrennungsanlage, diverse Brückensanierungen, Bahnhofstraße, $WeitereBeispiele. </p>
<p>Kurz, die können nichts und selbst das nur bruchstückhaft. Wenn die Briten als Wirtschaftsfaktor wegfallen, wird es sehr, sehr dunkel hier…</p>
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		<title>Humor international</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/paderborn/1975/humor-international/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 05:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wenn ich in Paderborn &#8220;international&#8221; sage, meine ich damit natürlich hauptsächlich britisch und deutsch. Oder anders gesagt: Jetzt gibt es endlich mal wieder eine richtig nette Geschichte mit Briten in der Hauptrolle. Und weil es so typisch ist: es waren wieder ältere Herrschaften (also so wie ich). Einer saß neben mir (VR wie vorne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wenn ich in Paderborn &#8220;international&#8221; sage, meine ich damit natürlich hauptsächlich britisch und deutsch. Oder anders gesagt: Jetzt gibt es endlich mal wieder eine richtig nette Geschichte mit Briten in der Hauptrolle. </p>
<p>Und weil es so typisch ist: es waren wieder ältere Herrschaften (also so wie ich).</p>
<p>Einer saß neben mir (VR wie vorne rechts), die anderen beiden (HR und HL) teilten sich die Rückbank. Offensichtlich gehörte HL erst kurz zu dieser Gruppe.</p>
<p>Den ersten Kilometer hörten wir nur VR zu. Er schwärmte in den höchsten Tönen von der jahrzehntealten und immerwährenden Freundschaft zu HR. Die beiden sind ganz dicke Kumpels, sind zusammen schon durch alle Widrigkeiten des Lebens gegangen und eigentlich ist es schon eine platonische Liebe.</p>
<p>HR hörte aufmerksam zu, suchte die Lücke und meinte dann trocken zum Sitznachbar HL:</p>
<p><strong>&#8220;Eigentlich ist der Typ da vorne gar kein Freund von mir.&#8221;</strong></p>
<p>-Kunstpause-</p>
<p><strong>&#8220;Wir sind eher sowas wie Familie, er ist für mich wie ein Bruder!&#8221;</strong></p>
<p>Auftritt HL, genauso trocken:</p>
<p><em><strong>&#8220;Ach? Du kennst den Taxifahrer?&#8221;</strong></em></p>
<p>Herrlich!</p>
<p>Komischerweise kamen wir kurz danach aufs Thema Humor zu sprechen. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>&#8220;Britischer Humor ist absolut anders als deutscher Humor. Ich war 15 Jahre mit einer Deutschen verheiratet, ich muß das wissen.&#8221;</strong></p>
<p>Meinen Einwand, daß es wohl einen größeren Unterschied zwischen weiblichem und männlichem Humor gibt, hat er vehement bestritten.</p>
<p>In der Zielstraße angekommen nannte er mir den Haltepunkt:</p>
<p><strong>&#8220;Beim schwarzen, wunderschönen Auto dort vorn, da wohne ich.&#8221;</strong></p>
<p>Es gab nur ein schwarzes Auto in der Straße. Aber es war ein SUV. Und Waldrandautos sind nunmal per Definition alles andere als wunderschön. </p>
<p>Folgerichtig fahre ich ungebremst daran vorbei, vielleicht lauert ja hinter der nächsten Ecke ein wunderschönes, schwarzes Auto.</p>
<p><strong>&#8220;Haaaalt. Okay, hast recht. Britischer und deutscher Humor unterscheiden sich doch nicht sonderlich. Ich habs begriffen.&#8221;</strong></p>
<p>Es blieb mir nur noch, mich für das äußerst großzügige Trinkgeld zu bedanken und ihm und seiner zukünftigen Ex-Verlobten alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Die drei kamen nämlich vom Junggesellenabschied, heute wird geheiratet!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Back again!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/1929/back-again/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 03:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für ein genialer Start zurück ins Arbeitsleben. Nicht. In den letzten 10 Stunden habe ich nicht eine einzige Zentralfahrt gemacht. Nicht eine Einzige! Und ich kann nicht einmal den Zentralisten dafür verprügeln, es kam schlicht kaum was übers Telefon. Und wenn was über Funk kam, war ich grade nach langer Wartezeit auf einem der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein genialer Start zurück ins Arbeitsleben. Nicht.</p>
<p>In den letzten 10 Stunden habe ich nicht eine einzige Zentralfahrt gemacht. Nicht eine Einzige! Und ich kann nicht einmal den Zentralisten dafür verprügeln, es kam schlicht kaum was übers Telefon. Und wenn was über Funk kam, war ich grade nach langer Wartezeit auf einem der vorderen Plätze am Taxistand oder in der falschen Richtung.</p>
<p>Zum Glück ging wenigstens am Bahnhof ein bißchen was und zu späterer Stunde konnte ich sogar ein paar Briten orten und teilweise sogar befördern.</p>
<p>Einer davon war sogar blogwürdig… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Recht betrunken, das Ziel war eine Kaserne in Paderborn. Er hat dann die ganze Zeit vor sich hingelabert und dabei immer wieder etwas erzählt, was ihn wohl sehr beeindruckt hat:</p>
<p>Einer seiner Kumpels hat ein Pornovideo von sich selbst auf irgendein Amateurpornoportal gestellt. </p>
<p>Beeindruckend, was? <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Seine &#8220;neue Freundin&#8221; saß daneben und konnte offensichtlich kein Englisch. Ja, ich habe sie über sein Lieblingsthema aufgeklärt. Hat sie aber nicht abgehalten. </p>
<p>Allerdings ist zumindest heute die Gefahr sehr gering. In dem Zustand konnte er garantiert keine Kamera mehr bedienen. Genaugenommen dürfte außer schlafen nicht mal ansatzweise irgendwas mehr für ihn möglich sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Achtung Kontrolle!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1913/achtung-kontrolle/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1913/achtung-kontrolle/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 23:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Soll mir keiner vorwerfen, daß ich nicht gelegentlich auch mal die durchaus vorhandenen positiven Seiten unserer Briten in Paderborn ins rechte Licht setze. Im folgenden Video z.B. sorgen sie als Zeugen dafür, daß ein paar jugendliche Schwerkriminelle durch den unermüdlichen Einsatz unserer Paderborner Polizei zur Strecke gebracht werden. Da ich leider vermute, daß Kabel1 nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soll mir keiner vorwerfen, daß ich nicht gelegentlich auch mal die durchaus vorhandenen positiven Seiten unserer Briten in Paderborn ins rechte Licht setze. Im folgenden Video z.B. sorgen sie als Zeugen dafür, daß ein paar jugendliche Schwerkriminelle durch den unermüdlichen Einsatz unserer Paderborner Polizei zur Strecke gebracht werden.</p>
<p>Da ich leider vermute, daß Kabel1 nicht ganz so cool wie manch andere Content-<strike>Verbrecher</strike>Hersteller sind, gibts nur den Link zu youtube.com.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=IFspFWXfQyU">Achtung Kontrolle! Kriminelle Jugendliche werden in Paderborn erlegt!</a></p>
<p>Alle unglaublich spannenden Clips aus der schönen Paderstadt kann man mit diesem Link finden:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/results?search_query=achtung+kontrolle+paderborn&#038;search_type=&#038;aq=f">Suche nach &#8220;Achtung Kontrolle Paderborn&#8221; bei youtube.com</a></p>
<p>Auf die Sendungen hat mich ein Freund aufmerksam gemacht. Und wenn Ihr jetzt denkt, daß das Polizistenleben in Paderborn fürchterlich langweilig sein muß, kann ich Euch nur ein Zitat von ihm entgegenhalten:</p>
<p><strong>&#8220;Es gibt nur ein paar Ausschnitte. Wahrscheinlich hat das Filmteam dann schnell rausgefunden, wie langweilig es hier ist…&#8221;</strong></p>
<p>Da ist schon ein bißchen was dran… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Domian-Mitschnitt auf nachtlager.de online</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/1883/domian-mitschnitt-auf-nachtlager-de-online/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/1883/domian-mitschnitt-auf-nachtlager-de-online/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 12:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstwas]]></category>
		<category><![CDATA[Taxiblog intern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=1883</guid>
		<description><![CDATA[Alle Mitschnitte der Domian-Sendungen gibt es auf www.nachtlager.de, inzwischen ist auch die Themensendung &#8220;Taxi&#8221; von letzter Nacht online. Es gibt auch einen direkten Link auf die High-Quality-Version als MP3 (auch OGG-Dateien sind verfügbar, jeweils in High- und Low-Quality) MP3 HQ-Datei downloaden, 26,4 MB Ab Minute 55 war ich dran.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Mitschnitte der Domian-Sendungen gibt es auf <a href="http://www.nachtlager.de/go/de/archiv/index">www.nachtlager.de</a>, inzwischen ist auch die Themensendung &#8220;Taxi&#8221; von letzter Nacht online.</p>
<p>Es gibt auch einen direkten Link auf die High-Quality-Version als MP3 (auch OGG-Dateien sind verfügbar, jeweils in High- und Low-Quality)</p>
<p><a href="http://domianarchiv.de/Domian_2009-10-29.hq.mp3">MP3 HQ-Datei downloaden, 26,4 MB</a></p>
<p>Ab Minute 55 war ich dran. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Und alle so:</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/1767/und-alle-so/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/1767/und-alle-so/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 07:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=1767</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Vooooollmooooooond!&#8221; (Muß man nicht verstehen. Echt nicht. Ist so ein komisches Internetdings. Wer trotzdem neugierig ist, guckt bei Spreeblick) Auf jeden Fall glaube ich langsam wirklich an diese &#8220;Bei-Vollmond-drehen-alle-durch&#8221;-Sache. Zum Glück waren die meisten Bekloppten keine Fahrgäste, sondern eher Fußgänger oder Autofahrer. Eine Mischform davon hat mich dann auch wirklich geärgert. Ein Golf II mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Vooooollmooooooond!&#8221;</strong></p>
<p><em>(Muß man nicht verstehen. Echt nicht. Ist so ein komisches Internetdings. Wer trotzdem neugierig ist, guckt bei <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/18/und-alle-so-yeaahh-flashmob-in-hamburg/">Spreeblick</a>)</em></p>
<p>Auf jeden Fall glaube ich langsam wirklich an diese &#8220;Bei-Vollmond-drehen-alle-durch&#8221;-Sache. Zum Glück waren die meisten Bekloppten keine Fahrgäste, sondern eher Fußgänger oder Autofahrer.</p>
<p>Eine Mischform davon hat mich dann auch wirklich geärgert. Ein Golf II mit LIP-Kennzeichen. Mittig auf einer kleinen Nebenstraße, die Türen geöffnet und die Insassen daneben.</p>
<p>Nachdem man mich und meinen Wunsch, dort vorbeizukommen bemerkt hat, drückten sie sich ans Fahrzeugblech. Ich schleiche langsam und vorsichtig dran vorbei, schließlich hatte ich das bis vor zwei Tagen noch neueste unserer Taxen. Da will man ja keine Schramme reinfahren.</p>
<p>Und während ich so vorbeifahre, höre ich einen der Lipper:</p>
<p><strong>&#8220;Mensch, fahr doch! Du Bauer!&#8221;</strong></p>
<p>Von einem Lipper. Entschuldigung. <strong>VON EINEM LIPPER!</strong></p>
<p>Das hat mich wirklich ein bißchen irritiert. Und auch ein Stück weit getroffen. Menno, ich hab doch auch Gefühle! </p>
<p>Und morgen erzähle ich Euch von der letzten Fahrt diese Nacht, ich hatte den Prototypen des absolut perfekten Fahrgastes an Bord. Der hat wirklich alles richtig gemacht und mir damit die Nacht gerettet!</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>23</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Britischer Humor</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/1660/britischer-humor/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 01:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Und um auch mal wieder dem Blog-Titel ein wenig näher zu kommen ein Erlebnis aus der Woche zwischen Urlaub und Krankenhaus! Fünf Uhr morgens, der Soldat stolpert ins Taxi und auf meine Frage nach dem Fahrziel entwickelt sich dieser Dialog: &#8220;Back to midnight please!&#8221; &#8220;Oh, I&#8217;m sorry. My timemaschine is broken…&#8221; &#8220;Damn, when will it [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und um auch mal wieder dem Blog-Titel ein wenig näher zu kommen ein Erlebnis aus der Woche zwischen Urlaub und Krankenhaus!</p>
<p>Fünf Uhr morgens, der Soldat stolpert ins Taxi und auf meine Frage nach dem Fahrziel entwickelt sich dieser Dialog:</p>
<p><strong>&#8220;Back to midnight please!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Oh, I&#8217;m sorry. My timemaschine is broken…&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Damn, when will it be fixed?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Hmm, I hope: yesterday.&#8221;</em></p>
<p>Er hat ein paar Sekunden gebraucht, um seinen Lachanfall zu verarbeiten. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach der echten Nennung des Fahrziels erzählte er mir dann, daß er knapp drei Stunden später aus einem Flugzeug springen sollte. Naja, Panzer fahren wäre schlimmer. Zumindest für die anderen. Und beim Fallschirmsprung ist schließlich nur der letzte Meter kritisch, die ersten paar Tausend sind völlig harmlos, da passiert nix.</p>
<p>Das Trinkgeld war dann (für Soldaten in dem Alter völlig untypisch) keineswegs lachhaft. Die exakt 15 Euro auf dem Taxameter hat er bezahlt, kramte dann in seinen Taschen nach Kleingeld, sah sich die drei Münzen sehr genau an, rechnete zusammen und drückte mir dann 4,50 Euro zusätzlich in die Hand. </p>
<p>Solche Fahrgäste hätte ich gerne häufiger. Und netterweise sind die in den letzten Wochen in Paderborn eintrudelnden &#8220;Neubriten&#8221; und Urlaubsheimkehrer bis jetzt fast ausschließlich äusserst nett (auch diejenigen ohne große Trinkgelder!).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schweine-Gruppe</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/fahrgaste/1632/schweine-gruppe/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 05:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Und dann gibt es so Nächte, an denen man sich mitten in der stressigsten Zeit abmeldet: &#8220;Ich bin mal ein paar Minuten zuhause…&#8221; Einfach nur, um den Kater mal in den Arm zu nehmen und wieder daran zu glauben, daß es auf dieser Erde doch noch gut erzogenes, intelligentes Leben gibt. So ein Tier hilft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann gibt es so Nächte, an denen man sich mitten in der stressigsten Zeit abmeldet:</p>
<p><em>&#8220;Ich bin mal ein paar Minuten zuhause…&#8221;</em></p>
<p>Einfach nur, um den Kater mal in den Arm zu nehmen und wieder daran zu glauben, daß es auf dieser Erde doch noch gut erzogenes, intelligentes Leben gibt. So ein Tier hilft unglaublich, wenn man eigentlich eher den Impuls hat, den Taxischein rituell vor einer der Kasernen zu verbrennen. Gerne mit ein paar Dynamitstangen als Brandbeschleuniger.</p>
<p>Die letzten beiden Schichten waren solche Nächte… Natürlich sind es nur wenige Prozent der Soldaten ohne Erziehung, Anstand, Benehmen, … Halt alles die Dinge, die man bei Menschen eigentlich voraussetzen können sollte. Eigentlich. Aber müßen diese Vollspacken denn immer so geballt auftreten? Einfach ein bißchen auf die Monate verteilen, das wärs doch!</p>
<p>Man kann ja über den Schützenverein sagen, was man will. Aber ich hatte an allen Tagen nicht einen Schützen im Wagen, der so neben der Spur lief wie die Briten in den letzten Tagen.</p>
<p>Ein paar Beispiele in Stichworten gefällig?</p>
<p>Einem Kollegen wurde unauffällig und ohne Vorwarnung ins Auto gekotzt, den Schaden wollte der Verursacher nicht bezahlen. Als die Militärpolizei eintraf, schwor seine Freundin &#8220;auf Gott!!!&#8221;, daß der rüpelhafte Taxifahrer trotz mehrfacher und eindeutiger Aufforderung nicht angehalten habe. Mögen beide in der Hölle schmoren für diese 50-Euro-Lüge.</p>
<p>Bei mir gab es eine Mayonnaise-Schlacht auf der Rückbank. Ein Soldat drückte dem anderen sein Pommeschälchen ohne Grund und Vorwarnung ins Gesicht, beide fingen an sich zu prügeln und das Auto zuzusauen. Als ich anhielt, rannten alle ohne zu bezahlen weg.</p>
<p>Ein Soldat schnorrte von mir Taschentücher und rotzte sie voll. Erst nachdem er ausgestiegen ist fand ich die vollgesifften Tücher im Fußraum. Besonders nett: er ist in der Kaserne stationiert, in der ein Großteil der bisher <a href="http://www.kreis-paderborn.org/kreis_paderborn/presse/2009/entries/Ein_weiterer_Fall_der_Neuen_Grippe_ein_britischer_Soldat_erkrankt.php">15 Fälle von Schweinegrippe in Paderborn</a> aufgetreten sind…</p>
<p>Ein Kindersitz hat die letzte Schicht nicht überlebt, die dämlichen Sodaten fanden es wohl witzig, ihn zu zerfetzen… Waren auch die gleichen, die meinen Dienstkugelschreiber geklaut haben.</p>
<p>Neben unzähligen Beleidigungen und nervtötendem Nichtbenehmen waren das sicherlich die heftigsten Fälle. </p>
<p>Und jetzt hab ich heute frei und hoffe, daß sich die Lage bis Sonntag beruhigt hat. Bitte! Das darf echt kein Dauerzustand bleiben…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ärgerliche Lektionen</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/1619/argerliche-lektionen/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 05:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser &#8220;Neuer&#8221; mußte heute Nacht seine erste echt fiese Lektion lernen… Britische Soldaten klauen! Nicht alle und die meisten nicht zur Bereicherung, es macht ihnen einfach Spaß. Manchmal findet man seine Sachen dann im Straßengraben wieder… Es gibt unzählige Erfahrungsberichte von geklauten Kopfstützen, Verbandkästen, Fußmatten oder persönlichem Fahrereigentum. Bei ihm war es die im Kombiheck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser &#8220;Neuer&#8221; mußte heute Nacht seine erste echt fiese Lektion lernen… </p>
<p>Britische Soldaten klauen!</p>
<p>Nicht alle und die meisten nicht zur Bereicherung, es macht ihnen einfach Spaß. Manchmal findet man seine Sachen dann im Straßengraben wieder… Es gibt unzählige Erfahrungsberichte von geklauten Kopfstützen, Verbandkästen, Fußmatten oder persönlichem Fahrereigentum. </p>
<p>Bei ihm war es die im Kombiheck platzierte Tasche mit Kleinkram und Schlüsselbund. Sehr ärgerlich, wichtige oder teure Sachen sollten entweder versteckt oder außer Reichweite der Kunden liegen. Ich hab ihm ja die Tage ein paar Sachen erklären können, aber diese wichtige Information habe ich leider vergessen.</p>
<p>Bei mir war es übrigens diese Nacht der letzte Rest aus meiner Wasserflasche. Gemerkt hab ich den &#8220;Mundraub&#8221; erst, als die Jungs die leere Pfandflasche durchs Fenster &#8220;entsorgten&#8221;. Drecksäcke!</p>
<p>Eine positive Seite hat die Klauerei allerdings. Ich kann endlich die folgende Geschichte zum Besten geben! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein sehr erfahrener (alt darf ich ihn nicht nennen, sonst bekomme ich keine Fahrten mehr) Kollege kam an der Tankstelle vorgefahren, allerdings nicht mit seinem üblichen Dienstwagen.</p>
<p><em>&#8220;Was ist denn los, heute nicht mit dem $Wagennummer unterwegs?&#8221;</em></p>
<p>Seine Antwort, in etwas weinerlichem Ton vorgetragen:</p>
<p><strong>&#8220;Hmm, ich hab die letzte Zeit nur noch Pech. Erst klauen die mir meinen Rucksack, dann meinen Autoschlüssel und ich verliere das Zentralenhandy. Und dann bricht $Kollegin am Wochenende auch noch in meinem Auto den Blinkerhebel ab… </p>
<p>[mittellange Kunstpause] </p>
<p>Aber die hat den Hebel wenigstens noch!&#8221;</strong></p>
<p>Der Rucksack wurde übrigens Opfer britischer Fahrgäste, der Daimlerschlüssel kam vom Tankstellentresen weg und das Telefon hatte er auf dem Autodach vergessen, nachdem er jede Menge Gepäck des Kunden verladen hat. </p>
<p>Ja, er hatte die letzten Wochen wirklich sehr viel Pech, der Arme!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Mensch, geht doch!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1613/mensch-geht-doch/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 07:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Na, das ging ja schneller als erwartet, das Harem hat begriffen. Seit letzter Nacht gelten neue Regeln für Taxifahrer, die Verarschung und die Entscheidung &#8220;Lügen oder leer ausgehen&#8221; sind damit hoffentlich vorbei. Ich zitiere mal ein bißchen aus der &#8220;Hausmitteilung&#8221;: Info an alle befreundeten Taxiunternehmen! Nach langem &#8220;Hin und Her&#8221; haben wir und zu Folgendem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, das ging ja schneller als erwartet, das Harem hat begriffen. </p>
<p>Seit letzter Nacht gelten neue Regeln für Taxifahrer, die <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1600/closed-society-service-blog-fur-die-kollegen/">Verarschung und die Entscheidung &#8220;Lügen oder leer ausgehen&#8221;</a> sind damit hoffentlich vorbei. </p>
<p>Ich zitiere mal ein bißchen aus der &#8220;Hausmitteilung&#8221;:<br />
<em><br />
<blockquote>Info an alle befreundeten Taxiunternehmen!</p>
<p>Nach langem &#8220;Hin und Her&#8221; haben wir und zu Folgendem entschlossen:</p>
<p>Wir zahlen […] für jeden Gast […]</p>
<p>Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.</p></blockquote>
<p></em></p>
<p>Wichtig ist tatsächlich das &#8220;jeden&#8221;. Keine Bedingungen mehr, die niemand kontrollieren kann (und die bei den nichtschmierenden Fahrern fast grundsätzlich als &#8220;nicht gegeben&#8221; angenommen wurden). </p>
<p>Die Halbierung des Betrags ist mir herzlich egal, ich konnte auch prima ohne die Trinkgelder leben. Aber die Tatsache, daß ausgerechnet die netten und ehrlichen Fahrer ständig verarscht wurden, ging mir heftig gegen den Strich!</p>
<p>Offensichtlich haben die vielen Beschwerden und &#8220;Guerilla-Aktionen&#8221; der Kollegen doch etwas bewirken können… Auf was für komische Ideen die Leute aber auch manchmal kommen! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Oder ein Kaninchen!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/kollegen/1603/oder-ein-kaninchen/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 05:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab ja in jedem der drei großen Taxiunternehmen vor Ort eine absolute Nachtschicht-Lieblingskollegin, mit der ich auch privat öfter was unternehme. Sehr praktisch bei gemeinsamen Aktivitäten, würden alle bei uns fahren wäre das kaum ohne Verrenkungen in der Personalplanung möglich. Eine davon ist natürlich schon bei uns. Und die ist so ungefähr der liebste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab ja in jedem der drei großen Taxiunternehmen vor Ort eine absolute Nachtschicht-Lieblingskollegin, mit der ich auch privat öfter was unternehme. Sehr praktisch bei gemeinsamen Aktivitäten, würden alle bei uns fahren wäre das kaum ohne Verrenkungen in der Personalplanung möglich.</p>
<p>Eine davon ist natürlich schon bei uns. Und die ist so ungefähr der liebste Mensch der Welt. Einfach durch und durch gut, jede Art von Lüge, Betrug oder so bereitet ihr schon fast körperliches Unbehagen. </p>
<p>Als Teenager wurde sie mal von der Mutter <em>(geändert, TB)</em> nach ihren Weihnachtswünschen gefragt, ihre Antwort war: </p>
<p><strong>&#8220;Den Weltfrieden… Oder ein Kaninchen!&#8221;</strong></p>
<p>Und eben diese Kollegin fuhr letzte Nacht auch. Eine Tour vom &#8220;Ox&#8221; ins Ükern-Viertel, die Kneipe &#8220;Monokel&#8221; sollte das Ziel des Briten sein.</p>
<p>Ich hörte sie am Funk:</p>
<p><strong>&#8220;Mist, jetzt ist er mir abgehauen, ich fahr mal ein bißchen durchs Ükern und schau, ob ich ihn noch irgendwo sehe!&#8221;</strong></p>
<p>Ich war nur ein paar hundert Meter entfernt:</p>
<p><em>&#8220;Mach keine Dummheiten! Ich bin sofort da, dann schauen wir gemeinsam!&#8221;</em></p>
<p>Sie gibt mir die Fluchtrichtung durch und eine kurze Beschreibung.</p>
<p><strong>&#8220;Der müsste Dir entgegenkommen.&#8221;</strong></p>
<p>Tat er nicht, aber in einer Seitengasse konnte ich ihn gehen sehen, leider entgegen der Einbahnstraße. Glücklicherweise aber schnurstracks zu meiner neuen Lieblingsdisco &#8220;Mango&#8221;. Als er dort grade verschwinden will komme ich mit quitschenden Reifen dort an. Während ich rausspringe, rufe ich schon den Türstehern zu:</p>
<p><em>&#8220;Festhalten, der Typ ist ohne zu bezahlen geflüchtet!&#8221;</em></p>
<p>Tja, die Jungs waren auf Zack und haben ihn aufgehalten. 10 Sekunden später war die Militärpolizei da, wenig später auch die deutschen Kollegen.</p>
<p>Da wird vermutlich nicht viel bei rumkommen aber es ist einfach auch wichtig, den Idioten zu zeigen, daß sie nicht immer mit sowas durchkommen. Es spricht sich hoffentlich auch in den Kasernen schnell rum!</p>
<p>Die Stunden vergingen, es war eher ruhig. So wie immer, wenn Feiertage dafür sorgen, daß die Partyleute sich auf mehrer Tage verteilen.</p>
<p>Draußen begann es langsam hell zu werden, ich bringe ein paar Soldaten zur Barker-Kaserne, kassiere, trage die Fahrt auf meinem Fahrtenzettel ein und will langsam wieder losrollen. Da kommt ein Brite mit Rucksack auf mich zu:</p>
<p><strong>&#8220;Can you bring me to the airport? The airport in Dortmund?&#8221;</strong></p>
<p>Hmm, kurz nachdenken. Eine 100-km-Tour, fast ausschließlich freie Autobahn. Zu einem Festpreis, der nichtmal 10 Prozent unterm Tarif liegt. Mit nem netten Fahrgast, der auch gerne laute Musik hört. Und ich bin auch noch genau passend zum Feierabend zurück!</p>
<p>Besser gehts nicht. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und da schließt sich dann auch wieder der Bogen zur Kollegin. Einer ihrer Lieblingslebensweisheiten ist nämlich:</p>
<p><strong>&#8220;Wenn man Gutes tut, bekommt man das irgendwann doppelt und dreifach zurück!&#8221;</strong></p>
<p>Ich ergänze das gerne noch mit <em>&#8220;…und sei es auch nur, weil man damit die Welt ein klitzekleines bißchen besser macht!&#8221;</em> Ja, manchmal bin ich ein ekelhafter Idealist. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das das Schicksal sich aber so direkt für meine &#8220;heldenhafte&#8221; Hilfe bedankt, ist dann doch eher ungewöhnlich. Könnte ich mich aber dran gewöhnen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Closed Society&#8221; (Service-Blog für die Kollegen)</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1600/closed-society-service-blog-fur-die-kollegen/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1600/closed-society-service-blog-fur-die-kollegen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 03:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=1600</guid>
		<description><![CDATA[Die kleine Gruppe britischer Soldaten wollte ins Harem und fragte nach Nennung des Fahrziels: &#8220;Or is it closed society again?&#8221; Konnte ich verneinen, zumindest war mir nichts von &#8220;geschlossener Gesellschaft&#8221; bekannt. Und weil mir in drei Jahren Harem nur einmal aufgefallen ist, daß man wirklich keine &#8220;Spontanbesucher&#8221; reingelassen hat, hab ich mal nachgebohrt. Die Jungs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die kleine Gruppe britischer Soldaten wollte ins Harem und fragte nach Nennung des Fahrziels:</p>
<p><strong>&#8220;Or is it closed society again?&#8221;</strong></p>
<p>Konnte ich verneinen, zumindest war mir nichts von &#8220;geschlossener Gesellschaft&#8221; bekannt. Und weil mir in drei Jahren Harem nur einmal aufgefallen ist, daß man wirklich keine &#8220;Spontanbesucher&#8221; reingelassen hat, hab ich mal nachgebohrt.</p>
<p>Die Jungs haben bei den letzten drei Versuchen vom Taxifahrer genau diese Worte gehört:</p>
<p><strong>&#8220;Sorry, closed society!&#8221;</strong>. </p>
<p>Natürlich hatten die Kollegen gleich eine Alternative parat: Haus 45 in Kohlstädt.</p>
<p>Ich kann es verstehen. Seit einigen Wochen sind die &#8220;Konditionen&#8221; für das Harem massiv verschlechtert worden und viel schlimmer: Man wird dort als Taxifahrer verarscht und belogen. Mir selbst ist das letztes Wochende das x-te Mal passiert und ich hab daraus auch meine Konsequenzen gezogen. </p>
<p>Nicht ganz so plump, aber auch ich erzähle inzwischen gerne vom 99-Euro-Flatrate-Puff kurz hinter Salzkotten. Kostet 10 Euro mehr fürs Taxi, dafür ist Essen, Trinken und (hüstel) Geschlechtsverkehr so oft Mann kann für die 99 Euro inklusive. Die Hauptklientel des Harems sind die Briten und die freuen sich mächtig, daß es da eine Billigalternative gibt.</p>
<p>Für die Kollegen, die sich auch die alten Konditionen vom Harem zurückwünschen noch ein paar Eckdaten zum &#8220;Partytreff Geseke&#8221;, auch bekannt unter dem Namen &#8220;Blaue Lagune&#8221;:</p>
<p>Salzkottener Straße 71<br />
Telefon 02942/985339 </p>
<p>(dort sind leider nicht soviele Mädels wie im Harem, vorher anrufen und nach Mann-Frau-Verhältnis fragen ist für nette Fahrer selbstverständlich)</p>
<p>Geöffnet ist immer bis mindestens 1 Uhr, an Freitagen und Samstagen bis 4 Uhr, wenn noch genug Kunden da sind auch bis 6 Uhr oder später. Und die Rückfahrt sollte auch klapppen!</p>
<p>Und liebe Harem-Verantwortliche: Sagt nicht, ich hätte Euch nicht genug Chancen gegeben. Ich hab mit Euch geredet, als Ihr die lukrativen Rückfahrten nur noch an die &#8220;Lieblingsfahrer&#8221; (die entweder geschmiert oder als Kunden bei Euch genug Geld ausgegeben haben) verteilt habt. Und ich hab Euch gesagt, daß die neuen Regeln völlig für die Tonne sind und nur noch die Lügner und Betrüger unter den Taxifahrern begünstigen. </p>
<p>Geerntet hab ich für meine gutgemeinten Hinweise nur blöde Sprüche und weitere Lügen. Dann versucht ruhig mal, gegen die Taxifahrer zu arbeiten. Blöde Idee für eine Puff! </p>
<p>Wir sind nicht ganz so doof, wie Ihr denkt!</p>
]]></content:encoded>
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