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	<title>taxi-blog.de &#187; Blaulicht</title>
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	<description>Night on Earth, every night...</description>
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		<title>Loveparade</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 06:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Einhundertsiebzig Kilometer lagen zwischen Paderborn und Duisburg. Dem Ort, an dem die Loveparade in einer Tragödie endete. Die vorläufigen Opferzahlen: 19 Menschen starben, 342 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Trotz der großen Entfernung überschattete das Unglück den Beginn der Libori-Woche. Nicht nur die nahezu stündlich dramatischer werdenden Nachrichten im Radio und die Gespräche mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einhundertsiebzig Kilometer lagen zwischen Paderborn und Duisburg. Dem Ort, an dem die Loveparade in einer Tragödie endete. Die vorläufigen Opferzahlen: 19 Menschen starben, 342 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.</p>
<p>Trotz der großen Entfernung überschattete das Unglück den Beginn der Libori-Woche. Nicht nur die nahezu stündlich dramatischer werdenden Nachrichten im Radio und die Gespräche mit den Fahrgästen darüber. </p>
<p>Am Liboriberg stehend wurden mir von drei atemlosen Personen das Taxi gestürmt.</p>
<p><strong>&#8220;Schnell, wir müssen zu unserem Auto in der Bahnhofstraße. Wir sind grad nachalarmiert worden und müssen schnell nach Duisburg!&#8221;</strong></p>
<p>Das DRK hatte selbst Einsatzkräfte aus Paderborn angefordert. Und das Stunden nach der Massenpanik…</p>
<p>Gegen Mitternacht, ich war wieder auf der Bahnhofstraße stadteinwärts unterwegs kam der Funkspruch des Zentralisten:</p>
<p><strong>&#8220;Schau doch mal am Bahnhof. Ich hatte da grade einen Anruf, bin aber nicht so recht schlau draus geworden. Der junge Mann schien ziemlich verwirrt zu sein.&#8221; </strong></p>
<p>Ich hab ihn schnell gefunden, verwirrt war er tatsächlich. Er kam grade von der Loveparade zurück, war noch nicht ganz wieder nüchtern und erzählte mir während der Fahrt, daß einer seiner Kumpels wohl unter den Todesopfern ist…</p>
<p>Mein Mitgefühl gilt allen Opfern, deren Familien und Freunden. </p>
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		<title>Ich hab&#8217;s gewusst!</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 03:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[War auch irgendwie klar, daß es nach dem WM-Spiel Deutschland-England noch Stress gab. Einer von mehreren Gründen, warum ich meine Schicht dankend an einen Kollegen abgegeben habe, der gerne fahren wollte… Es gab also Flaschenwerfer, Feuerwerkskörper, Provokationen und Gewalttätigkeiten durch beide Fangruppen. Was für Deppen! Und ich möchte mir nicht vorstellen, was los gewesen wäre, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>War auch irgendwie klar, daß es nach dem WM-Spiel Deutschland-England noch Stress gab. Einer von mehreren Gründen, warum ich meine Schicht dankend an einen Kollegen abgegeben habe, der gerne fahren wollte…</p>
<p>Es gab also Flaschenwerfer, Feuerwerkskörper, Provokationen und Gewalttätigkeiten durch beide Fangruppen. Was für Deppen! Und ich möchte mir nicht vorstellen, was los gewesen wäre, wenn nicht noch zwei Tore nach der Schiedsrichter-Schande, dem eigentlichem 2:2, gefallen wären. So reicht es wenigstens nicht ganz zum &#8220;gestohlenen Sieg&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/55625/1638196/polizei_paderborn">Polizeipresse</a></p>
<p><a href="http://www.nw-news.de/lokale_news/paderborn/paderborn/3624704_Das_war_knapp.html">nw-news.de</a></p>
<p>Und ich werd gleich erst einmal meinen Chef fragen, ob ich die nächsten beiden Nächte gebraucht werde. Unsere Briten haben erstmal pauschal eine Woche Ausgangssperre und ohne die wird die Nacht extrem lang und -weilig. Wenn&#8217;s nicht sein muß, klink ich mich da lieber kurz aus.</p>
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		<title>Fahren ohne Führerschein</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/2906/fahren-ohne-fuhrerschein/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 07:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit haben sie mich gestern Abend erwischt. Nee, anders. &#8220;Führerschein nicht mitgeführt&#8221; stand auf dem Strafzettel, der gleichzeitig Abbuchungsbeleg über zehn Euro war… Normalerweise würde ich mich über sowas ärgern und auf die Polizisten schimpfen. Ist doch auch lächerlich. Die fragen in Sekunden ab, ob ich den Lappen habe, kein Problem. Warum muß ich da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit haben sie mich gestern Abend erwischt. </p>
<p>Nee, anders. </p>
<p>&#8220;Führerschein nicht mitgeführt&#8221; stand auf dem Strafzettel, der gleichzeitig Abbuchungsbeleg über zehn Euro war…</p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/fahrenohnefuehrerscheinkostetnurzehneuro.jpg" alt="Führerschein" /></p></blockquote>
<p>Normalerweise würde ich mich über sowas ärgern und auf die Polizisten schimpfen. Ist doch auch lächerlich. Die fragen in Sekunden ab, ob ich den Lappen habe, kein Problem. Warum muß ich da unbedingt das Plastikkärtchen mitführen?</p>
<p>Aber ich ärger mich mal lieber nicht. Es hätte deutlich teurer kommen können…</p>
<p>Angefangen hat die Geschichte, als ich verträumt vom Tankstellengelände auf die Detmolder Straße fahre. Während ich so vor mich hinrollend nach dem Gurt greife, sehe ich auch schon den entgegenkommenden Streifenwagen…</p>
<p>Er wendet und verfolgt mich, ein paar Meter weiter dann das Signal zum Anhalten.</p>
<p>Es entspann sich sinngemäß folgender Dialog:</p>
<p><strong>&#8220;Guten Tag. Sie wissen, warum wir Sie angehalten haben?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich ahne es. Allerdings möchte ich dazusagen, daß ich mich immer anschnalle und grade vom Tankstellengelände kam. Das waren höchstens fünf Meter auf der Straße.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Sie sind doch immer noch nicht angeschnallt!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Menno! Ja gar nicht. Ich hab den Gurt grad gelöst um auszusteigen. Ich war wirklich die ganze Zeit angegurtet. Mach ich immer! Ehrlich! Ich bin sogar einer von den wenigen Taxifahrern, die massiv Wert drauf legen, daß sich alle Fahrgäste anschnallen! Sie haben den Falschen erwischt! Ausserdem piepst der Daimler unglaublich nervend, das hält man gar nicht aus!&#8221;</em></p>
<p>Und ich schwöre, das stimmt wirklich. Also der Sinn der Worte, mein Wortlaut war geringfügig anders. Ich war übrigens ganz kurz davor, mich als Taxiblogger zu outen und um eine kurze Suche nach &#8220;Gurt&#8221; im Blog zu bitten, um meine Worte zu untermauern.</p>
<p><strong>&#8220;Soso. Führerschein und Fahrzeugschein bitte!&#8221;</strong></p>
<p>Und während ich so meine Börse durchwühle kommt mir ein schrecklicher Verdacht:</p>
<p><em>&#8220;Wissen Sie, ich komm grad aus dem Urlaub. Und da hab ich alle Papiere, die ich nicht brauche vorher rausgenommen. Der Führerschein liegt blöderweise noch zuhause…&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Dann mache ich Ihnen einen Vorschlag. Ich biete Ihnen eine Verwarnung in Höhe von 10 Euro für den nicht mitgeführten Führerschein an. Den Rest will ich Ihnen mal glauben. Damit kommen Sie ganz gut weg.&#8221;</strong></p>
<p>Da hatte er recht. Und ich hab es dankend angenommen. Und mich gefreut, daß wir in Paderborn von zwei Ausnahmen abgesehen durchaus nette Polizisten haben.</p>
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		<title>Blaulichtfahrer</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 04:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach meinem gestrigen Erlebnis und unter erhöhtem Adrenalinspiegel hab ich mal wieder das Wort &#8220;Blaulichtfahrer&#8221; verwendet. Das Wort ist erstmal so neutral gemeint, wie es geschrieben steht. Also einfach eine Zusammenfassung aller Berufsgruppen, die ihr Leben riskieren, um im Zweifel meins oder Deins zu retten und dafür mit Blaulicht und Sirene Wegerechte einfordern müssen. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinem <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/2809/ihr-lernt-es-auch-nicht-mehr…/">gestrigen Erlebnis</a> und unter erhöhtem Adrenalinspiegel hab ich mal wieder das Wort &#8220;Blaulichtfahrer&#8221; verwendet. Das Wort ist erstmal so neutral gemeint, wie es geschrieben steht. Also einfach eine Zusammenfassung aller Berufsgruppen, die ihr Leben riskieren, um im Zweifel meins oder Deins zu retten und dafür mit Blaulicht und Sirene Wegerechte einfordern müssen.</p>
<p>Da dieses Wort aber im negativen Kontext steht, möchte ich mal die eigenen und erzählt bekommenen Erfahrungen der letzten Monate (seit Karfreitag 2009 achte ich naturgemäß mehr darauf und wir reden auch unter Kollegen über jede Beobachtung) berichten.</p>
<p>Feuerwehr und Rettungsdienste verhalten sich hier in Paderborn (soweit beobachtet) ausschließlich vorbildlich. Wie nach Lehrbuch. Sichere Einfahrt in Kreuzungsbereiche, verantwortungsbewusste Geschwindigkeitswahl. Einfach toll und ein Riesenlob wert! </p>
<p>Und soweit mir bekannt, ist es seitdem auch zu keinen ernsthaften Unfällen mehr gekommen. Im Gegenteil, vor einigen Monaten konnte ich live beobachten, wie ein Notarzteinsatzfahrzeug durch seine Vorsicht aktiv einen Unfall vermieden hat.</p>
<p>Ich stand an zweiter Stelle an der Ampelkreuzung Diebesweg/Detmolder und wollte rechts Richtung Innenstadt. An erster Stelle mit Fahrtrichtung gradeaus stand ein Privatfahrzeug. </p>
<p>Wer die Stelle kennt (<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=Detmolder+Stra%C3%9Fe,+Paderborn&#038;sll=51.726497,8.724003&#038;sspn=0.055929,0.130634&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Detmolder+Stra%C3%9Fe,+Paderborn,+Nordrhein-Westfalen&#038;ll=51.749511,8.776531&#038;spn=0.013975,0.032659&#038;t=h&#038;z=15">GoogleMapsLink</a>): Die Sicht nach rechts ist rund einen Kilometer weit völlig frei einsehbar. Nicht die geringste Sichtbehinderung.</p>
<p>Und von dort kam der Notarzt. Durchgängig mit Blaulicht und einige hundert Meter vor dem Kreuzungsbereich auch mit Martinshorn. Eigentlich war es schlicht unmöglich, ihn zu übersehen.</p>
<p>Unsere Ampel schaltete auf Grün als der Einsatzwagen noch etwa 50 Meter entfernt war. Und der Vollpenner im Privatwagen fährt in aller Seelenruhe los, Kollisionskurs.</p>
<p>Aber trotz der perfekten Sichtverhältnisse konnte der Fahrer des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Notarzteinsatzfahrzeug">NEF</a> problemlos runterbremsen, ausweichen und die Fahrt zum Einsatzort fortsetzen. An der Stelle hätte ich nicht einmal ein ersthaftes Argument bringen können, warum man dort nicht mit Vollgas (bei Blaulicht und Sirene) fahren sollte. Ausser natürlich, daß man immer mit der Bräsigkeit und Dummheit anderer Verkehrsteilnehmer rechnen muß. </p>
<p>Bei der Polizei ist das anders. Die fallen immer wieder mit grenzwertigen Fahrmanövern auf. Da wird ohne jede Signalisierung über rote Ampeln gefahren, entgegen Einbahnstraßen oder es wird völlig unvorhersehbar die Richtung oder Spur gewechselt. Es vergeht kaum eine Woche und definitiv kein Monat, in dem ich ein solches Verhalten nicht beobachte.</p>
<p>Dafür mag es im Einzelfall gute Gründe geben. Die Polizei ist ja nicht ausschließlich zu Unfällen unterwegs sondern kümmert sich auch um Verbrechen. Und während Unfallopfer selten flüchten, kommt das bei Kriminellen schon häufiger vor. Verfolgungsjagden oder Anfahrten an die Orte der Verbrechen sind natürlich am besten unauffällig und zügig zu erledigen.</p>
<p>Aber, und das ist ein großes ABER: Geschwindigkeit tötet. Wenn ich unauffällig, also ohne Sondersignale irgendwohin will, darf die Geschwindigkeit nicht so hoch sein, daß dabei Menschen (sowohl im Streifenwagen als auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern) ernsthaft zu schaden kommen können. Eine Einschätzung, die sowohl der Gesetzgeber als auch die meisten Richter bestätigen.</p>
<p>Und das vergessen offensichtlich immer wieder einzelne Polizisten.</p>
<p>Genau das Gleiche würde ich allerdings auch gerne ein paar meiner &#8220;Kollegen&#8221; mit den schwarz-gelben Dachleuchten sagen. Raserei, um ein paar Euro pro Schicht mehr zu machen ist noch um Längen dämlicher. Und jeder Taxifahrer mit Hirn weiß das und verhält sich danach. Ärgerlich, daß es auch noch die &#8220;anderen&#8221; gibt.</p>
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		<title>Ihr lernt es auch nicht mehr…</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 03:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hab ich ja erst am Samstag Geburtstag. Aber seit eben gehöre ich wohl zu den Menschen, die zweimal feiern dürfen. Weil ein wildgewordener Polizist versucht hat, mich umzubringen. Konkret hat er versucht, den katastrophalen Karfreitagunfall vom letzten Jahr mit mir nachzustellen. Sein und mein Glück: Ich verlasse mich nicht mehr auf grüne Ampeln… Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hab ich ja erst am Samstag Geburtstag. Aber seit eben gehöre ich wohl zu den Menschen, die zweimal feiern dürfen. Weil ein wildgewordener Polizist versucht hat, mich umzubringen. Konkret hat er versucht, den katastrophalen Karfreitagunfall vom letzten Jahr mit mir nachzustellen. </p>
<p>Sein und mein Glück: Ich verlasse mich nicht mehr auf grüne Ampeln… Und ich habe eine ziemlich gute Reaktionfähigkeit.</p>
<p>Passiert ist es hier, Kreuzung Königstraße und Marienstraße, das Foto zeigt meinen Blick auf den Kreuzungsbereich, ich wollte dort gegen 3.25 Uhr links in die Marienstraße einbiegen und hatte Grün. Der Streifenwagen kam mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit mit Blaulicht aber ohne Martinshorn von rechts und ist ohne jede Reaktion oder Geschwindigkeitsverringerung bei Rot über die Kreuzung geschossen.</p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/todesfallemarienstrassesichtfrei.jpg" alt="Marienstraße/Königstraße" /></p></blockquote>
<p>Wie man sieht: Man sieht nichts. Der Blick in beide Richtungen ist durch Betonbauten versperrt. Erst dann, wenn man mit der Schnauze schon auf der Querstraße steht, hat man freie Sicht.</p>
<p>Die Regeln sind absolut klar und dienen schließlich auch dem Schutz der Blaulichtfahrer. Sonderrechte sind nicht erzwingbar sondern werden von den anderen Verkehrsteilnehmern gewährt. Damit das geschieht, müssen diese aber mitbekommen, daß jemand mit Sonderrechten unterwegs sind. </p>
<p>Und: Um das Wegerecht zu bekommen (&#8220;Alle anderen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen.&#8221; Nachzulesen in der <a href="http://www.verkehrsportal.de/stvo/stvo_38.php">StVO §38</a>) müssen zwingend sowohl Blaulicht als auch Martinshorn eingeschaltet sein. Persönlich ist mir das scheißegal, ich mache auch gerne Platz, wenn nur mit Blaulicht gefahren wird. </p>
<p>Aber verdammt nochmal: Ich muß wenigstens die Chance bekommen, die Gefahr zu erkennen. Und das bedeutet: Egal mit welcher Signalisierung, man tastet sich in den Kreuzungsbereich. Zumindest vermindert man die Geschwindigkeit soweit, daß es im Falle eines Falles keine Toten gibt!</p>
<p>Mein Adrenalinpegel ist immer noch am Anschlag. Und ich möchte mir nicht ausmalen, was für eine Scheiße über mich erzählt worden wäre, wenn es zum Unfall gekommen wäre. </p>
<p>Ein derartiges Verhalten seitens der Polizei ist einfach unter aller Sau.</p>
<p>PS: Ich hab auch drüber nachgedacht, eine Anzeige aufnehmen zu lassen. Aber was soll es bringen, wird eh unter den Tisch gekehrt und ich darf zukünftig dreimal pro Woche meinen Verbandkasten vorzeigen… Jetzt ist es öffentlich und jeder Schikaneversuch wird genauso hier dokumentiert. Erscheint mir die sinnvollere Variante zu sein.</p>
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		<title>Und schon wieder Polizei!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/2647/und-schon-wieder-polizei/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 06:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Nacht hab ich gleich zweimal mit unserer Wache telefoniert. Das erste Mal war zum Glück relativ sinnlos. Die beiden Streithähne, die sich am Westerntor geprügelt haben, wurden schon getrennt, bevor ich erklären konnte, warum Polizeipräsenz jetzt ganz gut wäre. Besser so. In den frühen Morgenstunden wurde ich dann Zeuge, wie ein paar sturzbesoffene Vollhonks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Nacht hab ich gleich zweimal mit unserer Wache telefoniert.</p>
<p>Das erste Mal war zum Glück relativ sinnlos. Die beiden Streithähne, die sich am Westerntor geprügelt haben, wurden schon getrennt, bevor ich erklären konnte, warum Polizeipräsenz jetzt ganz gut wäre. Besser so.</p>
<p>In den frühen Morgenstunden wurde ich dann Zeuge, wie ein paar sturzbesoffene Vollhonks randalierend durch mein Wohnviertel streiften, eine Spur der Zerstörung hinter sich lassend. Flugs die Marschrichtung durchgegeben und schon an der nächsten Kreuzung sah ich den ersten Streifenwagen anrauschen. </p>
<p>Eine Stunde später klingelte mein Telefon.</p>
<p><em>&#8220;Mooorgen, Torsten hier!&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Äh, Polizei Paderborn. Ich wollte mich noch kurz bei Ihnen bedanken. Wir haben die Jungs auf frischer Tat erwischen können!&#8221;</strong></p>
<p>Nunja, vielleicht sollte ich mir mal einen neuen Spruch auf meiner Taxihandy-Nummer angewöhnen. Aber die Fahrgäste kennen mich halt nur mit Vornamen…</p>
<p>Auf jeden Fall fand ich den Anruf mal richtig nett. Das hebt doch gleich die Motivation, beim nächsten Mal wieder Bescheid zu sagen!</p>
<p>Hab ich doch letztens schon gesagt: Die allermeisten Beamten hier sind eben doch ganz prima!</p>
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		</item>
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		<title>Taxi stilllegen?</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/2620/taxi-stilllegen/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 05:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Technisches]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist schon komisch. In all den Jahren hab ich nie ernsthaft Stress mit der Polizei gehabt. Natürlich ärgere ich mich über kleinliche Strafzettel alle Jubeljahre mal. Aber es ist halt immer noch weit entfernt von den schikanösen Polizeiaktionen, von denen ich oft höre. Sowas passiert komischerweise immer den Leuten, die sowieso einen Scheiß auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist schon komisch. In all den Jahren hab ich nie ernsthaft Stress mit der Polizei gehabt. Natürlich ärgere ich mich über <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1558/das-fangt-ja-gut-an…/">kleinliche Strafzettel</a> alle Jubeljahre mal. Aber es ist halt immer noch weit entfernt von den schikanösen Polizeiaktionen, von denen ich oft höre. </p>
<p>Sowas passiert komischerweise immer den Leuten, die sowieso einen Scheiß auf die StVO geben, als Raser bekannt sind oder denen ich auch Ausfälligkeiten gegenüber Polizeibeamten sofort zutrauen würde. Nichts also, auf das ich viel geben würde.</p>
<p>Letzte Nacht war es dann soweit. Es hat einen Kollegen unserer Firma erwischt, der definitiv einer von der ganz ruhigen Sorte ist. Und er steht der Blaulichtfraktion (wenn auch andere Abteilung) sehr nahe, hat oft mit Polizeibeamten zusammengearbeitet. Kurz, niemand der sich ungerechtfertigt über die Polizei aufregt.</p>
<p>Soweit zum Fahrer, kommen wir zum Fahrzeug. Ein etwa ein Jahre altes Mercedes-Taxi. Und der Polizist, nennen wir ihn einfach mal &#8220;Feurio&#8221;, wollte genau dieses Fahrzeug stilllegen!</p>
<p>Jetzt sind auf deutschlands Straßen eine Menge Schrotthaufen auf Rädern unterwegs, gerne auch mit Taxischild. Einige davon sind sicher nicht mehr verkehrstauglich. Aber wir reden hier von einem fast neuen Daimler!</p>
<p>Ich fang mal vorne an: Der Kollege wurde angehalten und darauf hingewiesen, daß das rechte Abblendlicht defekt ist. Stattdessen hatte er die Nebelscheinwerfer an. Nicht die Nebelschlußleuchten, die blenden bekanntlich. Nein, die Scheinwerfer, die Mercedes auch als Abbiegelicht nutzt.</p>
<p>Nun hat mein Kollege blöderweise darauf hingewiesen (in freundlichem Ton), daß ihm kurz zuvor ein Streifenwagen mit genau dieser Kombination, defekte Glühlampe und Nebelscheinwerfer, entgegengekommen sei.</p>
<p>Herr &#8220;Feurio&#8221; wurde daraufhin fuchtig und meinte sinngemäß: </p>
<p><strong>&#8220;Wenn Sie meine Kollegen schlechtmachen wollen, gibts jetzt eine Anzeige. Und das Taxi ist stillgelegt!&#8221;</strong></p>
<p>Wegen einer kaputten Glühbirne und der im folgendem Foto sichtbaren, losen Plastikblende im Radkasten! Das war sein voller Ernst.</p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/dahatsicheineschraubegeloestundeinstueckplastiksitztleichtlabbrig.jpg" alt="Kunststoffblende, ab" /></p></blockquote>
<p>Der Kollege solle noch zur Zentrale fahren und der Wagen dürfe bis zur Vorführung der &#8220;Reparatur&#8221; nicht mehr bewegt werden.</p>
<p>Und um sicherzugehen, daß nicht doch noch &#8220;illegal&#8221; weitergefahren wird, gab es die Polizeieskorte gratis mit dazu. Bis kurz vor unserer Zentrale noch einmal die blauen Aufmerksamkeitsverstärker eingeschaltet wurden und die Leuchtschrift zum Anhalten aufforderte.</p>
<p>Offensichtlich gab es ein ernstes Gespräch zwischen beiden Polizisten unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Die Stilllegung wurde zurückgenommen und die Auflage erteilt, das Fahrzeug binnen einer Stunde mit neuer Birne auf der Wache vorzuführen.</p>
<p>Aber natürlich reichte das nicht. Den obligatorischen Zehner für die Nebelscheinwerfer musste der Kollege dann doch noch bezahlen.</p>
<p>Was kostet eigentlich so ein Polizeieinsatz, Fahrzeug mit Besatzung für eine knappe Stunde? Da zahlt man seine Steuern doch gleich nochmal so gerne.</p>
<p>Standardhinweis: Polizisten machen üblicherweise einen echt schweren Job. Die allerallermeisten von ihnen sind äußerst freundlich und halten sich an alle Richtlinien, incl. gesundem Menschenverstand. Dies war dann wohl die berühmte Ausnahme von der Regel.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Achtung Kontrolle!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1913/achtung-kontrolle/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1913/achtung-kontrolle/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 23:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Soll mir keiner vorwerfen, daß ich nicht gelegentlich auch mal die durchaus vorhandenen positiven Seiten unserer Briten in Paderborn ins rechte Licht setze. Im folgenden Video z.B. sorgen sie als Zeugen dafür, daß ein paar jugendliche Schwerkriminelle durch den unermüdlichen Einsatz unserer Paderborner Polizei zur Strecke gebracht werden. Da ich leider vermute, daß Kabel1 nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soll mir keiner vorwerfen, daß ich nicht gelegentlich auch mal die durchaus vorhandenen positiven Seiten unserer Briten in Paderborn ins rechte Licht setze. Im folgenden Video z.B. sorgen sie als Zeugen dafür, daß ein paar jugendliche Schwerkriminelle durch den unermüdlichen Einsatz unserer Paderborner Polizei zur Strecke gebracht werden.</p>
<p>Da ich leider vermute, daß Kabel1 nicht ganz so cool wie manch andere Content-<strike>Verbrecher</strike>Hersteller sind, gibts nur den Link zu youtube.com.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=IFspFWXfQyU">Achtung Kontrolle! Kriminelle Jugendliche werden in Paderborn erlegt!</a></p>
<p>Alle unglaublich spannenden Clips aus der schönen Paderstadt kann man mit diesem Link finden:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/results?search_query=achtung+kontrolle+paderborn&#038;search_type=&#038;aq=f">Suche nach &#8220;Achtung Kontrolle Paderborn&#8221; bei youtube.com</a></p>
<p>Auf die Sendungen hat mich ein Freund aufmerksam gemacht. Und wenn Ihr jetzt denkt, daß das Polizistenleben in Paderborn fürchterlich langweilig sein muß, kann ich Euch nur ein Zitat von ihm entgegenhalten:</p>
<p><strong>&#8220;Es gibt nur ein paar Ausschnitte. Wahrscheinlich hat das Filmteam dann schnell rausgefunden, wie langweilig es hier ist…&#8221;</strong></p>
<p>Da ist schon ein bißchen was dran… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zweiter und dritter Akt</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/1743/zweiter-und-dritter-akt/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 04:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstwas]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Unfall hatte gestern Abend zu Schichtbeginn noch ein komödiantisches Nachspiel. Morgens hab ich meinen Chef nicht mehr gesehen und nur telefonisch &#8220;gebeichtet&#8221;. Als ich dann um 18 Uhr an der Zentrale ankam, hatte er sich den &#8220;Schaden&#8221; am Taxi noch nicht einmal angesehen. Während ich so davon erzähle und die noch anwesesenden Tagschichtfahrer mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unfall hatte gestern Abend zu Schichtbeginn noch ein komödiantisches Nachspiel. Morgens hab ich meinen Chef nicht mehr gesehen und nur telefonisch &#8220;gebeichtet&#8221;. </p>
<p>Als ich dann um 18 Uhr an der Zentrale ankam, hatte er sich den &#8220;Schaden&#8221; am Taxi noch nicht einmal angesehen. Während ich so davon erzähle und die noch anwesesenden Tagschichtfahrer mir zuhören, kommt besagtes Taxi vor die Tür gerollt.</p>
<p>Wir Fahrer gehen raus zur Begutachtung, Cheffe hinterher und fragt ganz treudoof die Tagschichtkollegin:</p>
<p><strong>&#8220;Wie ist Dir denn das schon wieder passiert?&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Was denn?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Na, der Kotflügel vorne. Deine Kollegen habens sofort gesehen, als Du vorgefahren kamst!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Waaaas? Das war ich nicht! Das hätte ich doch gemerkt! Und ich würde Dir das doch sofort erzählen!&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Ach komm, wer solls denn sonst gewesen sein!&#8221;</strong></p>
<p>So ungefähr drei Minuten ging das Spiel, bis ich dann meine Schuld eingestand. </p>
<p>Etwa genausolange hat es dann gedauert, bis sie sich entschieden hatte: Wut oder Erleichterung. </p>
<p>Letzteres hat gesiegt, zum Glück! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein Lehrbuchbeispiel für die Verbreitung von Gerüchten hab ich gestern auch erleben dürfen. </p>
<p>Willkommen im dritten Akt!</p>
<p>Normalerweise habe ich meine feste Zeit für die erste Pause an besagter Tankstelle, gelegentlich richten sich nette Kollegen danach und fahren zur selben Zeit dorthin.</p>
<p>Gestern war es blöderweise die ersten Arbeitstunden total mieserabel. Keine fünf Euro Stundenumsatz, ein Fahrgast ohne Geld, eine Anfahrt im Vorort ohne das ein Kunde zu finden war… Pünktlich zur üblichen Pausenzeit begann es dann zu laufen, ich kam also erst eine Stunde später zum Kaffeetrinken.</p>
<p>Aber schon vorher würde ich per Telefon besorgt gefragt:</p>
<p><strong>&#8220;Hier sagen alle, Du traust Dich nicht mehr her seit dem Unfall!&#8221;</strong></p>
<p>Prust! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum?</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/1669/warum/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 04:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstwas]]></category>

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		<description><![CDATA[Darum! Genau darum stelle ich unter gar keinen Umständen mein Fahrrad vor meiner Haustür ab… Und diesmal kann man es kaum auf die &#8220;Briten&#8221; schieben, im Ükern waren letzte Nacht so gut wie ausschließlich &#8220;Studenten&#8221; unterwegs… Vollidioten! Die Polizei kümmert sich übrigens schon darum, ich hab eben mal dort angerufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darum! </p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/vandalismusvorderhaustuerekelhaft.jpg" alt="Vandale! Oh-ooooh! Vandaaale!" /></p></blockquote>
<p>Genau darum stelle ich unter gar keinen Umständen mein Fahrrad vor meiner Haustür ab… Und diesmal kann man es kaum auf die &#8220;Briten&#8221; schieben, im Ükern waren letzte Nacht so gut wie ausschließlich &#8220;Studenten&#8221; unterwegs… Vollidioten!</p>
<p>Die Polizei kümmert sich übrigens schon darum, ich hab eben mal dort angerufen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Silber-Blau-Schwäche?</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1625/silber-blau-schwache/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 06:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute nacht bin ich gleich zweimal den Gesetzeshütern in die Quere gekommen. Normalerweise passiert mir das ungefähr nie, aber heute war es wohl mal wieder fällig… Beim ersten Mal kam der Streifenwagen mit Blaulicht aber ohne Martinshorn die Detmolder Straße runter, ich wollte bei Grün aus der Nordstraße stadtauswärts die Detmolder hoch. Als ich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute nacht bin ich gleich zweimal den Gesetzeshütern in die Quere gekommen. Normalerweise passiert mir das ungefähr nie, aber heute war es wohl mal wieder fällig…</p>
<p>Beim ersten Mal kam der Streifenwagen mit Blaulicht aber ohne Martinshorn die Detmolder Straße runter, ich wollte bei Grün aus der Nordstraße stadtauswärts die Detmolder hoch. Als ich die Polizei gesehen habe, war ich schon halb in der Kreuzung und hätte beim Bremsen deren Spur verstellt, entschied mich also fürs Gas geben.</p>
<p>Der zweite Vorfall passierte auf der Dubelohstraße, ich stand hinter einem Kollegen an der ersten Ampel nach den Fischteichen und wollte nach Sennelager. Die Ampel wurde grün, der Kollege fuhr bei erster Gelegenheit rechts ran und erst als ich (mit dem Gedanken: &#8220;Der Arme, muß sein Fahrgast wohl grad kotzen&#8221;) zum Überholen ansetze, merke ich den Streifenwagen kurz hinter mir. Wieder mit Blaulicht aber ohne Sirene.</p>
<p>In beiden Fällen waren die Streifenwagenfahrer äusserst vorsichtig und bremsbereit, das soll also in keiner Weise eine Meckerei sein. Und die fehlenden akustischen Signale könnten durchaus einen guten Grund gehabt haben. So oft wie letzte Nacht die Polizei auf Alarmfahrt unterwegs war, das konnte nicht nur am Paderborner Schützenfest gelegen haben. Vielleicht war man auf der Fahrt zu Tatorten und wollte die Täter nicht warnen. </p>
<p>Viel mehr gibt mir speziell der zweite Fall zu denken. An der Detmolder sind die Sichtverhältnisse ziemlich schlecht, das Blaulicht war wirklich erst sehr spät zu erkennen. Aber mal davon ausgehend (irgendwie hat es der Kollege vor mir ja auch gemerkt), daß die an den Fischteichen schon mit Blaulicht angerauscht kamen, erschreckt mich meine spätes Erkennen wirklich. </p>
<p>Ich kann nichtmal mehr sagen, ob die schon die neuen &#8220;Blitzlichter&#8221; statt Rundumleuchten hatten, die &#8220;Blitzer&#8221; finde ich übrigens tatsächlich deutlich schlechter erkennbar. Das mag aber Gewohnheitssache sein.</p>
<p>Der einzige echte Grund könnte die angeregte Unterhaltung mit den Fahrgästen gewesen sein. In beiden Fällen waren wir die ganze Zeit nur am Plappern, sehr nette Leute jeweils.</p>
<p>Bin ich nicht mehr multitaskingfähig? Brauche ich ein Schild &#8220;Während der Fahrt nicht mit dem Fahrer sprechen!&#8221;? Hab ich momentan zuviel um die Ohren (nur Positives übrigens) und fehlt mir deshalb die nötige Aufmerksamkeit? Zufall?</p>
<p>Ich weiß es nicht. Aber ich werde die nächste Zeit mal sehr aufmerksam sein…</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Achtung! Achtung! Hier spricht die Polizei!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1620/achtung-achtung-hier-spricht-die-polizei/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 05:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[(Standarderklärung bei allen Polizeithemen: 98% der Polizeiaktionen, die ich hier in PB mitbekomme sind einwandfrei, die Beamten sind nett und hilfsbereit und drücken sogar gelegentlich ein Auge zu. Wir kommen also eigentlich bestens miteinander aus. Aber wenn dann doch mal eine Aktion zu blöde oder albern ist, wird es natürlich Thema hier im Blog. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Standarderklärung bei allen Polizeithemen: 98% der Polizeiaktionen, die ich hier in PB mitbekomme sind einwandfrei, die Beamten sind nett und hilfsbereit und drücken sogar gelegentlich ein Auge zu. Wir kommen also eigentlich bestens miteinander aus. Aber wenn dann doch mal eine Aktion zu blöde oder albern ist, wird es natürlich Thema hier im Blog. Es ist mal wieder soweit!)</p>
<blockquote><p>Auszug aus der StVO §12 Absatz 4:</p>
<p>&#8220;Taxen dürfen, wenn die Verkehrslage es zuläßt, neben anderen Fahrzeugen, die auf dem Seitenstreifen oder am rechten Fahrbahnrand halten oder parken, Fahrgäste ein- oder aussteigen lassen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sollten Polizisten eigentlich kennen. Aber blöderweise fährt momentan ein Streifenwagenteam durch die Gegend, das einen höllischen Spaß an der Megafon-Aussensprechanlage hat.</p>
<p>Ich fand es ja noch ziemlich lustig, als ich am Westerntor stand und die Jungs brüllten:</p>
<p><strong>&#8220;Hey, Rot gilt auch für Fußgänger. Ja, Sie meine ich. Sofort zurück auf den Gehweg!&#8221;</strong></p>
<p>Ein paar Stunden später, mitten in der Nacht in einer Gegend, in der viele Menschen wohnen (ich auch!). </p>
<p>Am Mango stehen winkende Fahrgäste, mein Stichwort. Ich halte also in zweiter Reihe neben den geparkten Autos, weit nach Mitternacht wird dabei an der Stelle auch niemand behindert.</p>
<p>Dann kam die Überlautsprecherdurchsage:</p>
<p><strong>&#8220;Könnte der Taxifahrer vielleicht mal woanders parken!?&#8221;</strong></p>
<p>Zumindest hab ich das so interpretiert, die E-Klasse schottet recht gut von Umgebungsgeräuschen ab  und die britischen Fahrgäste taten mit ihrer Lautstärke ihr Übriges.</p>
<p>Ich fahre also ein paar Meter weiter in eine Straßenausfahrt, öffne das Fenster und harre der Dinge. Der Streifenwagen hält neben mir und es entwickelt sich folgendes Gespräch:</p>
<p><strong>&#8220;Sie können ja wohl auch woanders halten!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Ähem, ich darf Fahrgäste in zweiter Reihe stehend aufnehmen. Wissen Sie doch bestimmt, oder?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Aber nicht, wenn die hinter ihrem Auto stehen und telefonieren!&#8221;</strong></p>
<p>Den Zusammenhang hab ich nicht verstanden. Die Lady stieg tatsächlich nach wenigen Sekunden ein, aber vorher hatte ich nicht wirklich Einfluß auf ihr Telefonierverhalten.</p>
<p><em>&#8220;Nehmen Sie es mir nicht übel, aber irgendwie müssen wir auch unsere Arbeit machen.&#8221;</em></p>
<p>Der Streifenwagen verschwand um die Ecke, ich folgte ihm. Nach 100 Metern durfte ich dann wieder anhalten. Die Polizisten hatten ein neues &#8220;Opfer&#8221; gefunden, einen tiefergelegten Dreier mit migrationshintergründigem Fahrer. Und so standen beide Wagen, Fahrertür an Fahrertür auf der Mühlenstraße und blockierten den kompletten Verkehr für 2-3 Minuten. Respekt!</p>
<p>Irgendwann ging es dann weiter. Und schon 50 Meter weiter der nächste Polizeieinsatz. Der Streifenwagen schoß quer über die Fahrbahn und versperrte einem Fahrrad die Weiterfahrt. Immerhin berechtigt, zwei Personen drauf ohne Beleuchtung auf dem Fußweg. </p>
<p>Einen Tag vorher hatte ich übrigens eine ähnliche Aktion in der Königsstraße, als ich dort an einer Eckkneipe Fahrgäste aufnehmen sollte. Dann stelle ich die Taxe seit Jahr und Tag ganz rechts in der Spielstraße ab und hatte nie Probleme damit, jeder kommt problemlos vorbei.</p>
<p>Diesmal steige ich aus und sehe erst dann die bösen Blicke aus dem hinter mir stehendem Streifenwagen. Meine Gestik &#8220;Muß da rein und jemand rausholen&#8221; wurde mit noch böserem Blick quittiert. </p>
<p>Da war ich leider nicht in Diskutierlaune, sondern eher subversiv unterwegs. Ich steige also wieder ein und fahre mit Polizeiwagen im Schlepptau die ganze, laaaange Königsstraße hoch. Immer fein mit 6 km/h, man will ja kein Knöllchen bekommen. Leider mußte ich dabei ständig auf der Bremse stehen, die Automatik-Benze würden sonst im Standgas locker über die 10 km/h erreichen! Und meine Bremslichter sind echt hell, hoffentlich haben die Polizisten sich da mal keinen Sonnenbrand geholt! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Keine Ahnung, warum die Beamten im Moment so komisch drauf sind. Ist vielleicht grad Ausbildungszeit und die neuen Kollegen sollen gleich einen harten Eindruck mitnehmen. Auf jeden Fall finde ich es extrem lächerlich und dämlich, auf diese Weise das gute Verhältnis der beiden Berufsgruppen zueinander zu torpedieren.</p>
<p>Dabei ist es doch so einfach: Seid hart zu den Arschlochkollegen, die ständig beim Rasen oder rücksichtsloser Fahrweise gesehen werden, zieht die ruhig mal ein paar Wochen aus dem Verkehr. Aber lasst die anständigen Taxler in Ruhe mit solch blöden Aktionen. Echt jetzt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gurte Argumentation</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1611/gurte-argumentation/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 03:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Taxiblog intern]]></category>
		<category><![CDATA[Technisches]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Diejenigen, die im letzten Beitrag schon meine Erwiderungen auf die Gurtverweigerungssprüche geraten haben, lagen fast ausnahmslos richtig. Alles schon so oder so ähnlich über meine Lippen gekommen. Eigentlich achte ich bei Fahrgästen schon seit ich mich erinnern kann auf die Anschnallerei, den ersten Eintrag zum Thema hier im Blog gabs dann auch schon im September [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diejenigen, die im letzten Beitrag schon meine Erwiderungen auf die Gurtverweigerungssprüche geraten haben, lagen fast ausnahmslos richtig. Alles schon so oder so ähnlich über meine Lippen gekommen.</p>
<p>Eigentlich achte ich bei Fahrgästen schon seit ich mich erinnern kann auf die Anschnallerei, den <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/780/gurte-fahrt/">ersten Eintrag zum Thema hier im Blog</a> gabs dann auch schon im September 2006. </p>
<p>Aber seit dem Unfall am Karfreitag bin ich da richtig penetrant geworden. Früher war es halt nur die einmalige Aufforderung, sehr betrunkenen Fahrgästen und erst recht Kinder natürlich ausgenommen. Da bin ich in der Pflicht, die können nicht wirklich sinnvoll für sich selbst entscheiden.</p>
<p>Inzwischen mach ich es mehrstufig. </p>
<p>Zuerst die einfache Aufforderung. Die allermeisten brauchen dann auch keine weitere Überzeugung. Viele haben es wirklich nur vergessen und reagieren oft schon, wenn ich den Gurt anlege oder entschuldigen sich höflich, weil ich sie erst auffordern musste.</p>
<p>Wenn es dann immer noch nicht &#8220;klick&#8221; macht, kommen die Argumente:</p>
<p>-Die Polizei ist heute viel unterwegs, das kostet Euch 30 Euro pro Person.</p>
<p>-Du verletzt oder tötest auch andere, wenn Du bei einer Vollbremsung oder einem Unfall durchs Auto fliegst.</p>
<p>-Denk bitte auch an mich. Wenn Du in meinem Auto stirbst, muß ich damit leben. Keine Ahnung, ob ich das könnte, ausprobieren will ich es auf jeden Fall nicht.</p>
<p>Die allerletzten Uneinsichtigen bekomme ich dann mit zwei Methoden, jeweils auf die Herkunft abgestimmt.</p>
<p>Den britischen Soldaten erzähle ich einfach, daß ich mal ausprobieren will, wie schnell man mit 170 PS innerorts werden kann, kleine Variationen (Rennen mit Kollegen, Wette, lukrative Fahrt wartet) sind möglich.</p>
<p>Die deutschen Fahrgäste krieg ich dann mit dem Spruch: &#8220;Aus Versicherungsgründen!&#8221;. Das funktioniert immer. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auf die Weise hab ich in den letzten Monaten nur zweimal keinen Erfolg gehabt. Kurze Strecke, Beförderungspflicht und ich bin absichtlich immer deutlich unter den Tempolimits geblieben. Wer nicht einsichtig ist, braucht halt länger für den Heimweg.</p>
<p>Zur Sinnhaftigkeit der Gurtpflicht hab ich übrigens vor ein paar Wochen ein &#8220;interessantes Experiment&#8221; (großklickbar) gemacht:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/crashtestrehbockleidernichtmehrunterunsweilendausservielleichtalsragout.jpg" rel="lightbox" title="Wildschaden der rehbockigen Art"><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/crashtestrehbockleidernichtmehrunterunsweilendausservielleichtalsragoutklein.jpg" width="400" height="300" alt="" /></a></p></blockquote>
<p>Ich war grade gemütlich auf der Detmolder Straße Richtung Bad Lippspringe unterwegs, der Abholtermin lag noch 15 Minuten in der Zukunft. Kurz vorm Diebesweg wird Tempo 70 angesagt. Während ich beschleunige, huscht von rechts ein Schatten durch den Scheinwerferkegel, ein Knall und die E-Klasse beginnt mit ihrer Arbeit.</p>
<p>Es war mächtig beeindruckend.</p>
<p>Bevor ich auch nur bewusst reagiert habe, war ich schon am vollbremsen. Der Bremsassistent hat mächtig in die Eisen gehauen, bereits als ich ruckartig vom Gas ging, hat der Wagen die Bremsbeläge <em>(doppelt geändert, sind natürlich keine Bremsbacken oder Quittungen, TB)</em> an die Scheiben gedrückt. Der Gurtstraffer hat mich mit richtig Kraft in den Sitz gedrückt. ESP hat für die Spurstabilität gesorgt und natürlich hatte ich dann beim Stillstand schon die Warnblinkanlage am blinken. Alles automatisch, alles perfekt. Die Airbags wurden sinnvollerweise nicht ausgelöst, der Schaden war trotzdem deutlich vierstellig.</p>
<p>Der Rehbock hat leider nur noch einmal kurz gezuckt und ist dann an der Unfallstelle verstorben. Wäre ich oder ein eventuelle Beifahrer nicht angeschnallt gewesen, allein die Wucht des Bremsassistenten hätte für schwere Verletzungen gereicht.</p>
<p>Wenige Tage später kam ein Fahrer der &#8220;Gelben&#8221; in eine ähnliche Situation, ich zitiere mal den <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/55625/1397921/polizei_paderborn?search=taxi">Polizeibericht</a>:</p>
<blockquote><p>Am Sonntag, den 03. Mai, gegen 05:15 Uhr, befuhr ein Taxi die Detmolder Straße von Marienloh in Richtung Paderborn. Kurz vor der Kreuzung Diebesweg/George-Marshall-Ring wechselte ein Reh über die Fahrbahn. Der 22 jährige Taxifahrer führte ein Ausweichmanöver durch und kam dabei ins Schleudern. Anschließend überschlug sich das Taxi mehrfach und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier prallte das Taxi gegen eine Straßenbaumaschine, die im dortigen Baustellenbereich des im Bau befindlichen Radweges abgestellt war. Der Fahrgast im Taxi, ein 27 jähriger Soldat der britischen Rheinarmee, wurde bei dem Unfall schwer verletzt in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. Er verbleib dort stationär. Der Taxifahrer blieb unverletzt. Am Taxi entstand Sachschaden von ca. 12.000, &#8211; €.</p></blockquote>
<p>Besagter Fahrer ist übrigens ein paar Tage vorher unangenehm aufgefallen. Ein Fahrer eines anderen Unternehmens verweigerte die Beförderung eines nicht sicherbaren Kindes, für das Alter war schlicht kein Kindersitz greifbar. </p>
<p>Den &#8220;Gelben&#8221; hat das nicht gestört: &#8220;Mir doch egal!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>38</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Danke Polizei!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1609/danke-polizei/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1609/danke-polizei/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 00:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich fast immer mindestens neutral unserer Polizei gegenüber eingestellt. Manchmal möchte ich die auch nicht wirklich sehen. Meist dann, wenn ich mitten in der Nacht ohne jede Gefährdung ausnahmsweise unter Beachtung sämtlicher möglichen Vorsichtsmaßnahmen eine Abkürzung über durchgezogene Linien nehme… Und dann gibt es die Momente, in denen ich unheimlich froh bin, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich fast immer mindestens neutral unserer Polizei gegenüber eingestellt. Manchmal möchte ich die auch nicht wirklich sehen. Meist dann, wenn ich mitten in der Nacht ohne jede Gefährdung ausnahmsweise unter Beachtung sämtlicher möglichen Vorsichtsmaßnahmen eine Abkürzung über durchgezogene Linien nehme… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und dann gibt es die Momente, in denen ich unheimlich froh bin, wenn ein Streifenwagen vorfährt. Eben war wieder so eine Situation. Vermutlich hätte ich das erste Mal in meinem Leben eine Körperverletzung begangen und dem alten Mann eine gescheuert.</p>
<p>Was war passiert? Während ich in der Marienstraße an der Zentralstation drehe, höre ich von weiter oben heftiges Reifenquitschen. Ich schaue Richtung Königsstraße und sehe, wie ein Golf die Kurve nicht kriegt und am Betonpfeiler vor C&#038;A scheitert. Ein heftiges Scheppern, der Innenraum voller junger Typen füllt sich mit den Airbag-Dämpfen.</p>
<p>Ich also hin, Warnblinkanlage an und die Unfallstelle mit dem Taxi gesichert. Meine Frage nach Verletzten wird verneint, ich rufe also die Polizei zur Unfallaufnahme und baue zusätzlich noch mein Warndreieck auf. </p>
<p>Während wir dort also alle auf die Polizei warten, schlurft dieser alte Sack auf mich zu und blafft mich in unmöglichem Tonfall an:</p>
<p><strong>&#8220;Gibts denn bei Czernoch nur noch Idioten? Schon wieder ein Unfall, habt Ihr denn nichts gelernt?!&#8221;</strong></p>
<p>Ich schwöre, wäre in dem Moment nicht der Streifenwagen vorgefahren, hätte sich dieses Arschloch die Beschaffenheit des Asphalts genauer ansehen können!</p>
<p>Der netten Polizistin, die meine Personalien aufgenommen hat, hab ich dann auch direkt davon erzählt. </p>
<p>Ihre Reaktion: </p>
<p><strong>&#8220;Unmöglich. Wie gehts denn inzwischen ihrem Kollegen?&#8221;</strong></p>
<p>Echte Anteilnahme, das versöhnt dann wieder ein bißchen mit der Welt. Siehe Überschrift!</p>
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		<title>Gutachten</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 03:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich mich hier auslassen über die peinlichen Bruchstückartikel in den gedruckten Ausgaben der Lokalzeitungen &#8220;Neue Westfälische&#8221; und &#8220;Westfälisches Volksblatt&#8221;. Aber zum Glück entstanden diese wohl nur unter massivem Zeitdruck, die Internetausgabe der NW hat mich dann doch wieder überzeugen können, daß Journalismus noch nicht völlig ausgestorben ist: http://www.nw-news.de/[…]Feuerwehr_und_Taxi_zu_schnell.html Meine Befürchtung wurde also zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich mich hier auslassen über die peinlichen Bruchstückartikel in den gedruckten Ausgaben der Lokalzeitungen &#8220;Neue Westfälische&#8221; und &#8220;Westfälisches Volksblatt&#8221;. Aber zum Glück entstanden diese wohl nur unter massivem Zeitdruck, die Internetausgabe der NW hat mich dann doch wieder überzeugen können, daß Journalismus noch nicht völlig ausgestorben ist:</p>
<p><a href="http://www.nw-news.de/lokale_news/paderborn/paderborn/2988327_Feuerwehr_und_Taxi_zu_schnell.html">http://www.nw-news.de/[…]Feuerwehr_und_Taxi_zu_schnell.html</a></p>
<p>Meine Befürchtung wurde also zum Glück nicht zur Gewissheit, das Gutachten scheint mir schlüssig und richtig zu sein. Ob bei Geschwindigkeitsangaben, die 10 bzw. 20 km/h Toleranz annehmen wirklich eine Aussage wie &#8220;Dunkelgelb&#8221; getroffen werden sollte, geschenkt.</p>
<p>Die Unfallbilder ließen durchaus schon den Schluß zu, daß das Taxi mit mehr als 50 km/h unterwegs gewesen sein musste. Das der Leiterwagen bei Rotlicht gefahren ist, war zumindest allen Menschen klar, die unseren Fahrer kennen und wurde auch durch sehr glaubwürdige Aussagen bestätigt. Damit ist juristisch die Hauptschuld klar, Teilschuld tragen natürlich beide. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 30-50 km/h ist kein Kavaliersdelikt, ich will da auch nichts schönreden.</p>
<p>Moralisch finde ich eine Bewertung deutlich schwieriger, ich kann mich einigermaßen gut in beide Fahrer hineinversetzen. </p>
<p>Der Fahrer des Feuerwehrwagens war im Einsatz, wollte Leben retten oder zumindest hohen Sachschaden verhindern. Adrenalin und der Willen, Gutes zu tun. Dabei halte ich es zumindest nicht für verwerflich, wenn man über das Ziel hinausschießt und ein Fehler zur Katastrophe führt. Kein Autofahrer kann sich davon freisprechen, der Fahrer des Leiterwagens befand sich noch dazu in einer absoluten Stress-Situation. </p>
<p>Ich tu mich einfach unheimlich schwer, angesichts einer solchen Tragödie von &#8220;Schuld&#8221; zu reden. Keiner der Fahrer hat sich, nichtmal in der letzten Sekunden vor dem Unfall, vorstellen können, was passieren sollte. Keiner von beiden wird wohl jemals wieder unbeschwert und glücklich leben können…</p>
<p>Natürlich habe ich die letzten Wochen auch mein persönliches Fahrverhalten genau beobachtet und versucht, mir vorzustellen, wieso ein ruhiger, verantwortungsbewusster und aussergewöhnlicher netter Taxifahrer genau an dieser Stelle mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.</p>
<p>Es gab in der Zeit dutzende Fälle, in denen ich ganz bewusst gegen den &#8220;Gasgeb-Impuls&#8221; vor Ampeln ankämpfen musste. Wenn man über Jahre fast ausschließlich durch eine kleine Stadt wie Paderborn fährt, kennt man irgendwann fast alle Ampelschaltungen. Man hat einfach im Gefühl, wenn die Ampel schon &#8220;zu lange&#8221; Grün zeigt. Die Versuchung, grade noch so bei Grün oder Gelb &#8220;durchzuhuschen&#8221;, ist immens, ich bin nicht stolz drauf. Tödliche Routine.</p>
<p>Und wenn aus der ganzen Tragödie wenigstens ein paar Leute ihre Lehren ziehen können, war es wenigstens nicht völlig sinnlos. Das Vertrauen in grüne Ampeln und das richtige Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer ist weg. Und das ist auch gut so! </p>
<p>Bisher hab ich so oft Glück gehabt, hab stellenweise geahnt, wenn jemand im Begriff war, einen Fehler zu machen. Und viel zu oft haben andere Fahrer da richtig reagiert, wo ich einen Fehler gemacht habe. </p>
<p>Hoffentlich ändert sich diese &#8220;Glückssträhne&#8221; nicht eines Tages…</p>
<p>Eines ist mir sehr wichtig: Bitte kommentiert zurückhaltend. Hier lesen sehr viele Menschen mit, die unmittelbar vom Unfall betroffen sind. </p>
<p>Denkt bitte an die Opfer und deren Gefühle. Vielen Dank!</p>
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		<title>καλές ειδήσεις</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 02:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Deutsch sollte das, wenn man dem Internet glauben darf, sowas wie &#8220;Gute Neuigkeiten&#8221; heißen… Unserem Fahrer geht es verhältnismäßig gut, er ist gestern aus dem künstlichen Koma erwacht, hat seine Schwester wohl erkannt. Diese Information kommt direkt von einem Familienangehörigen, darf also als gesichert angesehen werden. Gott sei Dank! Es wird also hoffentlich kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Deutsch sollte das, wenn man dem Internet glauben darf, sowas wie &#8220;Gute Neuigkeiten&#8221; heißen…</p>
<p>Unserem Fahrer geht es verhältnismäßig gut, er ist gestern aus dem künstlichen Koma erwacht, hat seine Schwester wohl erkannt. Diese Information kommt direkt von einem Familienangehörigen, darf also als gesichert angesehen werden. Gott sei Dank! Es wird also hoffentlich kein viertes Todesopfer des Unfalls geben.</p>
<p>Auch wenn diese Nachricht grade unter den Menschen, die unseren Fahrer kannten, für Erleichterung sorgt, möchte ich für alle Menschen, die Anteil am Unglück nehmen, nochmal ganz klar sagen: Der Fahrer des Taxis ist das absolute Gegenteil des typischen &#8220;Taxifahrer-Klischees&#8221;. Ich kenne wenige Menschen, die so warmherzig, freundlich, verantwortungsbewusst und vorsichtig im Verkehr sind, wie der Fahrer des verunglückten Taxis. </p>
<p>Alle Menschen, die ihn kennenlernen durften, die jemals mit ihm mitgefahren sind, kennen ihn so. Es ist für uns alle unvorstellbar, daß er in irgendeiner Weise bewusst irgendein Risiko für sich und seine Fahrgäste eingegangen haben könnte. Ich halte mich durchaus für einen guten, verantwortungsbewussten Fahrer, bin etliche Male von ihm gefahren worden und habe nie auch nur ansatzweise das Gefühl von Unsicherheit oder &#8220;Das hätte ich jetzt aber anders gemacht.&#8221; gehabt. Ein Taxifahrer, den sich jeder Fahrgast gerne anvertraut und der das Vertrauen niemals bewusst enttäuscht hätte.</p>
<p>Das ist ganz sicher keine Schuldzuweisung in Richtung des Fahrers des Leiterwagens der Feuerwehr, bitte nicht falsch verstehen. Aber es ist einfach unvorstellbar, daß ausgerechnet dieser Fahrer in solch eine Katastrophe verwickelt wurde. Den Fahrer des Feuerwehrwagens kenne ich leider nicht, vermutlich würde ich ansonsten eine ähnliche &#8220;Ehrerklärung&#8221; auch für ihn abgeben könne. Das Wort &#8220;Schuld&#8221; will mir bei dieser Tragödie einfach nicht über die Lippen kommen…</p>
<p>Bei aller Trauer und Mitgefühl für die Opfer und Hinterbliebenen: Wir sind einfach nur froh, daß (entgegen den hundertfach geäusserten Gerüchten) kein weiterer Mensch sein Leben so sinnlos lassen musste. </p>
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		<title>Kleine Gegendarstellungen</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1593/kleine-gegendarstellungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 05:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Lokalpresse hat dem Unfall heute jeweils größere Artikel gewidmet. Der Artikel in der &#8220;Neuen Westfälischen&#8221; unter dem Titel &#8220;Feuerwehr trägt Trauer&#8221; befasst sich hauptsächlich mit der von mir auch gestern schon kritisierten Vorverurteilungen und Gerüchten im &#8220;Internet&#8221;, einige von Euren Kommentaren werden auch zitiert. Vielen Dank für die Erwähnung und den sachlichen und ausgewogenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Lokalpresse hat dem Unfall heute jeweils größere Artikel gewidmet. Der Artikel in der <a href="http://nw-news.de/owl/2899219_Feuerwehr_traegt_Trauer.html">&#8220;Neuen Westfälischen&#8221; unter dem Titel &#8220;Feuerwehr trägt Trauer&#8221;</a> befasst sich hauptsächlich mit der von mir auch gestern schon kritisierten Vorverurteilungen und Gerüchten im &#8220;Internet&#8221;, einige von Euren Kommentaren werden auch zitiert. Vielen Dank für die Erwähnung und den sachlichen und ausgewogenen Ton!</p>
<p>Aber ich schrub ja &#8220;Gegendarstellungen&#8221;, also ein ganz kleines bisschen Klugscheißerei: Auf der &#8220;Seite welt.de&#8221; gibt es zumindest keine Blogs, die irgendwas mit der Berichterstattung zum Unfall zu tun hatte. Es ist schlicht ein kommentierbarer Artikel der Springer-Zeitung &#8220;Welt&#8221;. Dementsprechend sind diese Kommentare, über die viele bestürzt sind, auch keine &#8220;Blog-Einträge&#8221; sondern einfach Kommentare. Dafür ist das Taxi-Blog dann aber wirklich ein Blog und keine &#8220;Diskussionsplattform&#8221;, auch wenn sich die Kommentare manchmal in diese Richtung entwickeln. </p>
<p>Deutlich kritischer sehe ich den Artikel &#8220;Nachts sind Taxen flott unterwegs&#8221; (nicht online) im &#8220;Westfälischem Volksblatt&#8221;. </p>
<p>Der deutliche Hinweis auf die mieserable Anschnallquote in Taxen ist wichtig und richtig. Was hab ich mir schon den Mund fusselig geredet, um die Fahrgäste zum Selbstschutz zu &#8220;überreden&#8221;. Das kann man nicht oft genug wiederholen. </p>
<p>Die drei Fahrgäste auf der Rückbank des Taxis waren nicht angeschnallt… </p>
<p>Und wie doof ich die Ausnahme für uns Fahrer bei Besetztfahrten finde, hab ich auch schon oft genug hier erwähnt. </p>
<p>Die Tatsache, daß der Fahrgast selbst für die Einhaltung der Gurtpflicht verantwortlich ist (was ich spätestens ab 1.x Promille des Fahrgastes auch dezent anzweifeln würde) entbindet uns Fahrer aber auf keinem Fall aus der moralischen Verantwortung. Besteht bitte drauf!</p>
<p>Ein Griff ins Klo ist dann allerdings der Schluß des Artikels:</p>
<blockquote><p>&#8220;Als Fahrer sind wir mit 30 Prozent am Umsatz beteiligt, da fährst du natürlich, was du kannst&#8221; sagt einer […der Taxifahrer, Anm. TB].</p></blockquote>
<p>Ich weiß nicht, welcher Deppenkollege sich da wieder wichtig machen wollte. Ich kann Euch aber versichern, daß es in Paderborn heute keinen Fahrer gibt, der mit 30% oder gar mehr am Umsatz beteiligt ist. Wenn überhaupt noch Umsatzprovision gezahlt wird, liegt diese deutlich niedriger. Selbst dort dürfte der Unterschied zwischen &#8220;gesittet&#8221; und &#8220;gerast&#8221; im Schnitt pro Schicht unter 10 Euro liegen. Brutto. Wer aus Geldgier für so eine kleine Summe sein Leben und das Leben unbeteiligter aufs Spiel setzt, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen und er gehört dringend aus dem Verkehr gezogen.</p>
<p>Bisher ist übrigens immer noch nichts gesichert über den Unfallhergang bekannt, die Ermittlungen werden sich wohl noch ein paar Tage hinziehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welt-schlechtester Kommentar</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1591/welt-schlechtester-kommentar/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 02:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Der übelste Kommentar bei welt.de (11.04.2009, 18:43 Uhr, Gerhard) lässt mir einfach keine Ruhe. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt, dennoch eine kurze Anmerkung meinerseits: Schöner Einstieg. &#8220;Ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber&#8230;&#8221; fällt in die gleiche Kategorie. Keine Ahnung, aber erhöhtes Mitteilungsbedürfnis. Auch wenn es nur ekelhafte Lügen und Verleumdungen sind. Ich komme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der übelste Kommentar bei <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article3537162/Drei-Tote-bei-Unfall-mit-Feuerwehrauto.html?page=5#article_readcomments">welt.de (11.04.2009, 18:43 Uhr, Gerhard)</a> lässt mir einfach keine Ruhe.</p>
<blockquote><p><em>Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt, dennoch eine kurze Anmerkung meinerseits:</em></p></blockquote>
<p>Schöner Einstieg. &#8220;Ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber&#8230;&#8221; fällt in die gleiche Kategorie. Keine Ahnung, aber erhöhtes Mitteilungsbedürfnis. Auch wenn es nur ekelhafte Lügen und Verleumdungen sind.</p>
<p><em><br />
<blockquote>Ich komme aus PB, war am Unfallort anwesend und sehe (Berufsbedingt) Tag für Tag und Nacht für Nacht was sich die Paderborner Taxifahrer so &#8220;leisten&#8221;, zum Standardrepertoire gehören u.a.: Vorfahrtmissachtung, entgegen der Fahrtrichtung fahren, rechts überholen, rote Ampeln missachten, Geschwindigkeitsüberschreitungen usw.</p></blockquote>
<p></em></p>
<p>Natürlich gibt es auch unter Paderborner Taxifahrern Vollidioten. Ich würde den Anteil der Fahrer, die tatsächlich sowas regelmäßig machen auf 2% schätzen. Bei rund 300 Fahrern also 6. Drei davon könnte ich benennen und rate den Kunden regelmäßig, sich zumindest bei deren Chefs zu beschweren, wenn sie nicht sicher befördert wurden. Weil ich natürlich nicht jeden Aushilfsfahrer kenne, hab ich einfach mal die Dunkelziffer mit 100% angesetzt.</p>
<p>Diese Quote dürfte für jeden Beruf sensationell niedrig sein. Ich sehe den Hauptgrund in der Struktur unseres Gewerbes in Paderborn. Wir sind die vermutlich einzige Großstadt Deutschlands ohne eine Gemeinschaftszentrale (oder kennt noch jemand eine Stadt ohne freie Zentrale?). Deshalb gibt es in PB sehr viele angestellte Fahrer und kaum selbstfahrende Unternehmer, Verhältnis etwa 10 zu 1. In München beispielsweise gibt es 3474 Taxis und es gibt ca. 2020 Unternehmer (Quelle: <a href="http://dietaxipiloten.blogspot.com/2009/03/taxiunternehmer-teil-i.html">Die Taxipiloten</a>). </p>
<p>Wenn eine Taxizentrale aber eine 3-4stellige Anzahl Taxen von fast ebensovielen Unternehmern vermittelt, können sich schwarze Schafe prima verstecken. Kaum ein unzufriedener Fahrgast begreift, daß er grade von &#8220;Taxi Buchenlaub&#8221; verarscht wurde, er sieht nur die &#8220;Obermarke&#8221; Taxiruf $Großstadt.</p>
<p>Paderborn ist da anders. Es gibt 15 Taxiunternehmen. Von einer gelben Ausnahme sind alle Unternehmen darauf erpicht, möglichst zufriedene Stammkunden zu bekommen und auch zu behalten. Und in allen Unternehmen sind auch die Firmengründer bzw. die darauffolgenden Generationen aktiv am Geschäft beteiligt. Die Chefs merken in der Regel sehr schnell, wer ihnen die Autos kaputtfährt, mehr Sprit und Bremsbeläge als die Kollegen verbraucht oder die Kunden schlecht behandelt. Kundenbeschwerden werden (soweit mir bekannt) in allen Paderborner Unternehmen direkt von der Geschäftführung bearbeitet. Auch dürften Paderborns Taxiunternehmen deutlich überdurchschnittlich viele Fahrzeuge von Mercedes haben und über einen überdurchschnittlich jungen Fuhrpark verfügen.</p>
<p>Kurz: Durch die harte Konkurrenzsituation versucht jedes Unternehmen einen möglichst positiven Eindruck zu hinterlassen. Sowohl vom Personal als auch von den Fahrzeugen her. Ausnahmen gibt es, sind aber deutlich seltener als in allen mir bekannten Städten mit Gemeinschaftszentrale.</p>
<p><em><br />
<blockquote>Nachdem es vor ein paar Jahren bereits einen Taxi Unfall (überhöte Geschwindigkeit) mit 5 Toten in Delbrück gegeben hatte, war es nur eine Frage der Zeit bis sich wieder ein tödlicher Unfall ereignen würde.</p></blockquote>
<p></em></p>
<p>Könnte ich dafür bitte eine Quelle haben? Hat zufällig irgendjemand etwas davon mitbekommen? In den letzten 15 Jahren wäre mir sowas höchstwahrscheinlich doch zu Ohren gekommen, Delbrück ist nur ein paar Kilometer weiter.</p>
<p>Der einzige Unfall mit Todesfolge hier im Kreis, der mir einfällt, war vor etwa 10 Jahren, ich war damals leider genauso nah dabei, hier hab ich darüber geschrieben: <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/790/das-gestandnis/">taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/790/das-gestandnis/</a>. Schlimm genug, aber weder Delbrück noch 5 Tote.</p>
<p><em><br />
<blockquote>Das äußere Erscheinungsbild der Mehrzahl der PB Taxifahrer ist sehr ungepflegt und schmuddelig, kein Bürger würde freiwillig zu einer solchen Person ins Auto steigen wenn er nicht wüsste das es ein Taxi ist.</p></blockquote>
<p></em></p>
<p>Bullshit. Von wenigen Ausnahmen fahren hier einfach ganz normal aussehende, normal gekleidete Menschen mit gepflegten Fahrzeugen der Marken Mercedes und Volkswagen neueren Baujahrs. </p>
<p><em><br />
<blockquote>Wir halten es im Familien und Freundeskreis bei Feiern so, das immer eine Person nüchtern bleibt, die die Gäste wieder nach Hause fährt, denn das ist sicherer als ein PB Taxi zu nehmen.</p></blockquote>
<p></em></p>
<p>Und hier muß ich zum ersten Mal nicht widersprechen. Jeder Paderborner Taxifahrer wird heilfroh sein, einen solch bösartigen Menschen oder jemand aus dessen Freundeskreis nicht befördern zu müssen. Die meisten von uns werden nämlich selbst bei solchen Arschlöchern noch freundlich bleiben und das ist gar nicht gut für die eigene Gesundheit. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Unfall</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1590/der-unfall/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1590/der-unfall/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 05:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Taxiblog intern]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[(Nur die notwendige Pause von der Pause…) Die meisten von Euch haben von unserem Unfall (Bericht der Neuen Westfälischen nw-news.de) gelesen oder gehört. Die beiden letzten Nachtschichten haben gezeigt, daß es dazu einen unheimlichen Gesprächsbedarf gibt. Nur zu verständlich bei einer Tragödie mit drei Toten und sieben Schwerverletzten. Um die Diskussion nicht ausgerechnet den Kommentatoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Nur die notwendige Pause von der Pause…)</p>
<p>Die meisten von Euch haben von <a href="http://www.nw-news.de/owl/2895494_Drei_Tote_neun_Verletzte_nach_Horror-Unfall.html">unserem Unfall (Bericht der Neuen Westfälischen nw-news.de)</a> gelesen oder gehört. </p>
<p>Die beiden letzten Nachtschichten haben gezeigt, daß es dazu einen unheimlichen Gesprächsbedarf gibt. Nur zu verständlich bei einer Tragödie mit drei Toten und sieben Schwerverletzten.</p>
<p>Um die Diskussion nicht ausgerechnet den Kommentatoren der <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article3537162/Drei-Tote-bei-Unfall-mit-Feuerwehrauto.html">welt.de</a> zu überlassen (unglaublich, was da einige für einen Schwachsinn zusammenphantasieren), bitte ich Euch, hier in den Kommentaren Eure Fragen zu stellen. Ich versuche, alles möglichst zügig zu beantworten.</p>
<p>Eines der übelsten Gerüchte kann ich gleich dementieren: Unser Fahrer lebt. Er hat auch die gestrige Operation gut überstanden und liegt zur Zeit noch im künstlichem Koma. Wenn er die nächsten 2-3 Tage durchhält, hat er gute Chancen.</p>
<p>Und um gleich den &#8220;alle Taxifahrer sind rücksichtslose Raser&#8221;-Brüllern entgegenzuwirken: Der Kollege ist nicht nur ein unglaublich ausgeglichener, offener und freundlicher Mensch, sondern auch ein hervorragender, erfahrener, umsichtiger und verantwortungsbewusster Fahrer. Ich bin unzählige Male mit ihm mitgefahren, im Zweifel fährt er lieber zu langsam als zu schnell.</p>
<p>Zum Unfallzeitpunkt gab es auch nicht die geringsten Anzeichen von Stress seitens unserer Zentrale. Und es gab niemals, auch nicht in dieser Nacht, irgendeinen &#8220;Druck&#8221; seitens unseres Arbeitgebers. Wir sind das &#8220;entspannteste&#8221; Unternehmen in Paderborn und am Steuer saß einer der entspanntesten Fahrer. Niemand von uns muß irgendwelche Umsatzvorgaben erfüllen oder befürchtet Stress, wenn es mal schlecht läuft.</p>
<p> Es gab also auch keinen, wie auch immer gearteten Grund für ein absichtliches Fehlverhalten (rote Ampel, Geschwindigkeit) seitens unseres Kollegens. </p>
<p>Letztendlich können wir aber nur auf die Gutachter warten. Es hängt eigentlich fast alles von der Frage ab, welche Seite zum Unfallzeitpunkt Grün hatte…</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>44</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zu früh… (+Nachtrag!)</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1574/zu-fruh%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1574/zu-fruh%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 05:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=1574</guid>
		<description><![CDATA[Da krieg ich am Wochenende mal einmal pünktlich Feierabend und dann verpasse ich die heftigsten Geschichten. Und so bekomme ich eben auf dem Heimweg von &#8220;meinem&#8221; Taxifahrer erzählt, daß einer unserer Fahrer zur Zeit mit mutmaßlichen Taxiräubern unterwegs ist. Beim Abschicken des Textes ist hoffentlich alles gut ausgegangen, genauer weiß ich das wohl erst heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da krieg ich am Wochenende mal einmal pünktlich Feierabend und dann verpasse ich die heftigsten Geschichten.</p>
<p>Und so bekomme ich eben auf dem Heimweg von &#8220;meinem&#8221; Taxifahrer erzählt, daß einer unserer Fahrer zur Zeit mit mutmaßlichen Taxiräubern unterwegs ist. Beim Abschicken des Textes ist hoffentlich alles gut ausgegangen, genauer weiß ich das wohl erst heute Abend.</p>
<p>Was war passiert? Ich geb mal das wieder, was mir der Kollege eben erzählt hat (bei Fehlern geb ich dann die Schuld an ihn weiter).</p>
<p>Letzte Woche wurde eine Kollegin einer anderen Firma überfallen. Vorhin sieht diese Kollegin zufällig, wie unser Fahrer Fahrgäste einsteigen lässt und ist sich &#8220;100%ig&#8221; sicher, daß es sich dabei um die Räuber handelt.</p>
<p>Seitdem wird der Kollege (nachdem er unauffällig über den Verdacht telefonisch informiert wurde) von der Polizei verfolgt und eingekreist.</p>
<p>Drückt mal die Daumen, daß die Sache gut ausgeht!</p>
<p>NACHTRAG: Die Polizei hat das Taxi nicht mehr erwischt, die Fahrgäste sind friedlich ausgestiegen. Was danach noch an Polizeiarbeit passiert ist, weiß ich leider nicht. Wird sich aber wohl die nächsten Tage rumsprechen…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mordopfer Kardelen</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1567/mordopfer-kardelen/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1567/mordopfer-kardelen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 07:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=1567</guid>
		<description><![CDATA[Mein Mitgefühl für die Eltern und alle Trauernden. Die Polizei sucht noch Zeugen, die Beobachtungen in Paderborns Südstadt (Benediktinerstraße, Liegnitzer Straße) oder am Möhnesee gemacht haben, die mit dem Mord an der 8-jährigen Kardelen zu tun haben könnten. Kontaktmöglichkeiten und Infos unter Polizeipresse (Kommentare gelöscht und ausgeschaltet, kloppt Euch woanders. TB)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/mordankardelenoaderbornmoehnesee.jpg" alt="Kerzen für Kardelen" /></p></blockquote>
<p><strong>Mein Mitgefühl für die Eltern und alle Trauernden.</strong></p>
<p>Die Polizei sucht noch Zeugen, die Beobachtungen in Paderborns Südstadt (Benediktinerstraße, Liegnitzer Straße) oder am Möhnesee gemacht haben, die mit dem Mord an der 8-jährigen Kardelen zu tun haben könnten. Kontaktmöglichkeiten und Infos unter <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/55625/1336677/polizei_paderborn">Polizeipresse</a></p>
<p><em>(Kommentare gelöscht und ausgeschaltet, kloppt Euch woanders. TB)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das fängt ja gut an…</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1558/das-fangt-ja-gut-an%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 08:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Autofahrer, natürlich auch ich, macht Fehler im Straßenverkehr. Oft genug unentdeckt und unbestraft, manchmal muß man für seine Dusseligkeit auch bluten. Und ich habe kein Problem damit. Selbst bei grenzwertigen Geschwindigkeitskontrollen auf schnurgraden Landstraßen um 4 Uhr morgens, geschenkt. Aber letzte Nacht war ich tatsächlich einfach nur noch sauer auf eine völlig dämliche Aktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Autofahrer, natürlich auch ich, macht Fehler im Straßenverkehr. Oft genug unentdeckt und unbestraft, manchmal muß man für seine Dusseligkeit auch bluten.</p>
<p>Und ich habe kein Problem damit. Selbst bei grenzwertigen Geschwindigkeitskontrollen auf schnurgraden Landstraßen um 4 Uhr morgens, geschenkt.</p>
<p>Aber letzte Nacht war ich tatsächlich einfach nur noch sauer auf eine völlig dämliche Aktion unserer örtlichen Polizei. </p>
<p>Mein Vergehen: Nebelscheinwerfer versehentlich nicht wieder ausgeschaltet, macht 10 Euro. </p>
<p>Originalschriftzug vom Strafzettel: &#8220;Fahren mit Nebelscheinwerfern&#8221;</p>
<p>Im Bussgeldkatalog ist die einzig preislich passende Beschreibung im Zusammenhang mit Nebel der Absatz:</p>
<p>&#8220;Vorgeschriebene Beleuchtungseinrichtungen nicht oder nicht vorschriftsmäßig benutzt, obwohl die Sichtverhältnisse es erforderten, oder nicht rechtzeitig abgeblendet oder Beleuchtungseinrichtungen in verdecktem oder beschmutztem Zustand benutzt&#8221;</p>
<p>Die StVO triffts da schon deutlich, aber ich finde da spontan keinen besseren Punkt im Katalog:</p>
<p>&#8220;§17 (3) Behindert Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich, dann ist auch am Tage mit Abblendlicht zu fahren. Nur bei solcher Witterung dürfen Nebelscheinwerfer eingeschaltet sein.[…]&#8221;</p>
<p>Ich hatte übrigens sowohl Abblendlicht als auch Nebelscheinwerfer an, im Nachbarort auf der letzten Fahrt war es noch neblig. Über den Unsinn der NSW bei guter Sicht brauchen wir übrigens auch nicht zu diskutieren. Ich schalte die extrem selten ein, eben immer dann wenn dadurch die Sicht verbessert wird. </p>
<p>In allen anderen Punkten war alles überkorrekt. Sowohl meine Fahrgäste als auch ich selbst waren angeschnallt, ich bin korrekte Geschwindigkeit gefahren (witterungsbedingt eher deutlich unter den gesetzlichen Limits), habe keine Linien überfahren oder war in Fußgängerzonen unterwegs. Nix. Die nichtblendenden, vergessenen Nebelscheinwerfer, die bei unserer neuesten E-Klasse sogar als Kurvenlicht genutzt werden, haben den Beamten gestört. </p>
<p>Eigentlich bin ich der Typ &#8220;10-Euro-drauf-geschissen&#8221;, aber neben dieser Korinthenkackerei war ein anderer Punkt auffällig: Ich war nicht das einzige Opfer aus unserer Firma durch besagten Polizisten. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um den Beamten, der vor Jahren mal heftig gegen die Wand gelaufen ist, nachdem sich eine Fahrzeugstillegung durch ihn als haltlos rausgestellt hat. Seine kleine Rache…</p>
<p>Die ganze Geschichte hat ihn dabei wohl auch noch so mitgenommen, daß er als &#8220;Tatort&#8221; die Bahnhofstraße notierte. Da war ich blöderweise seit Stunden nicht. Friedrichstraße wäre richtig gewesen.</p>
<p>Bezahlt hab ich noch nicht und ich überlege tatsächlich, wegen dieser läppischen Summe meinen rechtschutzbezahlten Anwalt loszuhetzen. Eigentlich lächerlich, aber irgendwie muß man doch klarmachen, daß solche Aktionen nicht grade zu guter Zusammenarbeit führen. Wie der Polizei-Zentralist wohl nächstes Mal reagiert, wenn er mal wieder durch uns nach jemanden &#8220;fahnden&#8221; lassen will und wir mal kleinkariert die Augen zumachen?</p>
<p>War nochwas? Ach ja, Silvester! Für Euch leider totlangweilig. Nur nette Menschen, Rekordumsätze und volle Auftragsbücher von Beginn bis Ende der Schicht. Und die Trinkgelder waren stellenweise schon unanständig. Ich muß meine Meinung über Silvesterschichten wohl revidieren, wenns so läuft ist es einfach nur genial.</p>
<p>Und mein Privatwagen ist verkauft. Wieder ein Stück Balast abgeworfen! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der SMS-Trick</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/sonstwas/1532/der-sms-trick/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 07:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstwas]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern erhielten vermutlich einige hundert (wenn nicht ein paar tausend) Paderborner folgende SMS: Liebe Ox-Fans! Leider müssen wir die Neueröffnung um eine Woche verschieben! SORRY. Sind nicht fertig geworden. Wir freuen uns Euch nächsten SA 22.11 zu sehen! (Alle Fehler aus dem Original übernommen) Als Absender der SMS erschien der Name &#8220;Ox&#8221;. Die Neueröffnung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern erhielten vermutlich einige hundert (wenn nicht ein paar tausend) Paderborner folgende SMS:</p>
<blockquote>
<p>Liebe Ox-Fans! Leider müssen wir die Neueröffnung um eine Woche verschieben! SORRY. Sind nicht fertig geworden. Wir freuen uns Euch nächsten SA 22.11 zu sehen!</p>
</blockquote>
<p>(Alle Fehler aus dem Original übernommen)</p>
<p>Als Absender der SMS erschien der Name &#8220;Ox&#8221;.</p>
<p>Die Neueröffnung der Diskothek &#8220;Ox&#8221; fand komischerweise trotzdem wie geplant und überall beworben letzte Nacht statt. Natürlich wurde auch die SMS nicht von Mitarbeitern oder der Geschäftsführung des &#8220;Ox&#8221; versandt. </p>
<p>Grob jeder dritte Fahrgast, der zum &#8220;Ox&#8221; wollte oder von mir davon abgeholt wurde, berichtete mir von dieser SMS. Weit gestreut also.</p>
<p>Diese Fake-SMS kam wohl von einem der lokalen Konkurrenten. Ich hatte letzte Nacht mehrfach Personen im Wagen, die den Verantwortlichen benennen konnten. Angeblich auch beweisbar, es wird also wohl ein juristisches Nachspiel geben.</p>
<p>Irgendwie weiß ich nicht, was mich an so einer Aktion mehr aufregt…</p>
<p>Die Dummheit, mit der man wohl gehofft hat, nicht erwischt zu werden? Oder der miese Charakter, der hinter einem solchen Angriff steckt?</p>
<p>Auf jeden Fall hat es mich sehr gefreut, daß die Eröffnung trotzdem ein grandioser Erfolg wurde. Das &#8220;Ox&#8221; war brechend voll, über Stunden hinweg standen die Gäste Schlange, weil drinnen kein Platz mehr war. </p>
<p>Der mutmaßliche Versender der gefälschten SMS durfte sich hingegen über ein aussergewöhnlich leeres Haus ärgern. </p>
<p>Manchmal ist die Welt doch gerecht.</p>
<p>PS: Bitte auch im Kommentar den Namen der Konkurrenz nicht erwähnen, ich würde es eh umgehend löschen. Ich habe wirklich keine Lust in die kommenden juristischen Auseinandersetzungen mit hineingezogen zu werden.</p>
<p>NACHTRAG: Grad gefunden: <a href="http://www9.pb-community.de/news/2609/ox%2Bopening%2BHEUTE.html">http://www9.pb-community.de/portal.php</a></p>
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		<title>Die Stille nach dem Knall</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1528/die-stille-nach-dem-knall/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1528/die-stille-nach-dem-knall/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 07:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Sechs Minuten, 24 Sekunden. Wenn man Glück hat, vergeht nur soviel Zeit zwischen Unfall und Eintreffen der Rettungskräfte. Wenn man Glück hat… (Direkttube, via rettungstrupp.de) Meine Erfahrungen als &#8220;Erster am Unfallort&#8221; nach dem Weiterklick: Dreimal ist es in den letzten fast 15 Jahren passiert, daß ich mit verletzten Unfallopfern zu tun hatte. Das erste Mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs Minuten, 24 Sekunden. Wenn man Glück hat, vergeht nur soviel Zeit zwischen Unfall und Eintreffen der Rettungskräfte. </p>
<p>Wenn man Glück hat…</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PztegbRAaaI&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PztegbRAaaI&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>(<a href="http://de.youtube.com/watch?v=PztegbRAaaI">Direkttube</a>, via <a href="http://rettungstrupp.de/archives/803-Die-Hand.html">rettungstrupp.de</a>)</p>
<p>Meine Erfahrungen als &#8220;Erster am Unfallort&#8221; nach dem Weiterklick:</p>
<p><span id="more-1528"></span></p>
<p>Dreimal ist es in den letzten fast 15 Jahren passiert, daß ich mit verletzten Unfallopfern zu tun hatte. </p>
<p>Das erste Mal war ein Seitenaufprall, direkt in die Fahrertür. Der Fahrer war ansprechbar, konnte sich aber nicht bewegen. Wir haben die alarmierten Rettungskräfte abgewartet und währenddessen nur geredet. Antworten einfordern, nicht aufgeben lassen, Mut zusprechen.</p>
<p>Nur ein paar Tage später und auf dergleichen Landstraße nur rund einen Kilometer weiter ist ein Kleinwagen mit zwei Insassen von der Straße abgekommen und in einem Straßengraben an einer Baumwurzel abrupt gestoppt worden.</p>
<p>Der Fahrer konnte sich selbst befreien und stand bereits auf der Straße als ich besetzt dort ankam. Von der Rückbank kam die klare Ansage:</p>
<p><strong>&#8220;Fahr bloß weiter, das ist viel zu gefährlich!&#8221;</strong></p>
<p>Fahrgäste haben oft recht, aber weiterfahren stand mal nicht zur Debatte. Ein anderer Fahrgast half mir dann auch, zum Auto zu kommen und die bewusstlose Beifahrerin rauszuziehen. Es gab dann noch ein kurzes Streitgespräch mit inzwischen hinzugekommenen Gaffern. Ich wollte eine Jacke, damit die Verletzte nicht auf dem kalten Asphalt liegen muß. Schäden oder Reinigungskosten bei Nothilfe ist grundsätzlich versichert, ich mußte es ihm erst erklären…</p>
<p>So konnten wir die Verletzte, die inzwischen auch wieder zu Bewusstsein gekommen ist, in Schocklage bringen. Und wieder Händchen halten, gut zureden und darauf hinweisen, daß die Retter jeden Moment da sind.</p>
<p>In beiden Fällen habe ich später erfahren, daß es den Verletzten schnell wieder gut ging.</p>
<p>Über den dritten Fall hab ich schonmal ausführlich geschrieben: <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1113/stumme-zeugen/">Stumme Zeugen</a>. Auch dort konnte ich nur mit Worten helfen.</p>
<p>Aber immerhin, es war jemand da und hat geholfen, die Angst zu verdrängen. Und das kann wirklich jeder, da gibt es keine Ausreden.</p>
<p>Den erneuten Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses werde ich auch mal nach oben rücken auf der to-do-Liste. Bisher hatte ich &#8220;Glück&#8221; und musste nie wirklich medizinische Hilfe leisten. </p>
<p>Aber Glück hält nicht ewig.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Broken English</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1509/broken-english/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1509/broken-english/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 06:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Taxiblog intern]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Dialoge wiederholen sich eigentlich ständig. Zum Beispiel die Verabschiedung. Viele Fahrgäste (zumindest bei mir ) möchten sich für die gute Dienstleistung bedanken. Auf Deutsch hört sich das bei mir dann oft so an: &#8220;Tschüss und Danke fürs Nachhausebringen!&#8221; &#8220;Gerne! Bis zum nächsten Mal, Tschüß!&#8221; Bei den netten Briten hört sich sich meine Antwort üblicherweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Dialoge wiederholen sich eigentlich ständig. Zum Beispiel die Verabschiedung. Viele Fahrgäste (zumindest bei mir <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) möchten sich für die gute Dienstleistung bedanken. </p>
<p>Auf Deutsch hört sich das bei mir dann oft so an:</p>
<p><strong>&#8220;Tschüss und Danke fürs Nachhausebringen!&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Gerne! Bis zum nächsten Mal, Tschüß!&#8221;</em></p>
<p>Bei den netten Briten hört sich sich meine Antwort üblicherweise dann so an:</p>
<p><em>&#8220;With pleasure! See you, bye!&#8221;</em></p>
<p>Keine Ahnung, ob es eine bessere Wortwahl bei den &#8220;normalen&#8221; Fahrten gibt. Bisher hat noch jeder Fahrgast verstanden, was ich ihm damit sagen wollte. Verbesserungsvorschläge nehme natürlich ich gerne entgegen.</p>
<p>Aber das eigentliche Thema war eine eher ungewöhnliche Fahrt mit englischsprachigen Fahrgästen, einem Ehepaar.</p>
<p>Diesmal sollte die Fahrt zum nächsten Krankenhaus gehen. Wäre die Fahrtstrecke nicht so kurz gewesen, hätte ich die Fahrt direkt abgelehnt und einen Notarzt gerufen. Das Taxi war offensichtlich die falsche Wahl, der Frau ging es ziemlich schlecht. Aber nun war es halt die schnellste Möglichkeit, ärztliche Hilfe zu bekommen. </p>
<p>An der Notaufnahme angekommen alarmiere ich die nächste Schwester, erkläre auch kurz die Sprachbarrieren, dolmetsche noch ein paar Worte.</p>
<p>Als dann alle im Gebäude verschwinden, ruft mir der Ehemann noch ein <strong>&#8220;Thank you very much for your help!&#8221;</strong> nach draußen.</p>
<p>Ich antworte reflexartig:</p>
<p><em>&#8220;With pleasure!&#8221;</em></p>
<p>Im selben Moment wird mir auch klar, daß diese Fahrt, der Anlaß, das Ziel, ja nichtmal die Fahrgäste wirklich in irgendeiner Art &#8220;Vergnügen&#8221; bereitet haben, gefreut hat mich daran mal sicher nichts. Scheiß Automatismen! </p>
<p>Aber ich gehe mal davon aus, daß er mich schon richtig verstanden hat…</p>
<p>Ich hab lange überlegt, aber ausser einem unverbindlichen: </p>
<p><strong>&#8220;No problem!&#8221; </strong></p>
<p>Will mir nichts einfallen. Habt Ihr da vielleicht Vorschläge?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warnung: Aggressiver Fahrgast</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1508/warnung-aggressiver-fahrgast/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 05:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Fahrt mit ihm führte vorhin vom Westerntor nach Elsen in die Franz-Bals-Straße, circa 100 Meter von der Sander Straße entfernt (direkt vor dem Hotel &#8220;Heideresidenz&#8221; links rein). Am Ziel kam es zu übelsten Pöbeleien und glücklicherweise erfolglosen Versuchen, mir ins Gesicht zu schlagen. Die Personenbeschreibung: Circa 35-45 Jahre alt, auffälliger berlinerischer Dialekt, circa 170-180 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Fahrt mit ihm führte vorhin vom Westerntor nach Elsen in die Franz-Bals-Straße, circa 100 Meter von der Sander Straße entfernt (direkt vor dem Hotel &#8220;Heideresidenz&#8221; links rein). Am Ziel kam es zu übelsten Pöbeleien und glücklicherweise erfolglosen Versuchen, mir ins Gesicht zu schlagen.</p>
<p>Die Personenbeschreibung:</p>
<p>Circa 35-45 Jahre alt, auffälliger berlinerischer Dialekt, circa 170-180 cm groß, stämmig (durchtrainiert), sehr kurzgeschorene Haare, keine Brille. Bekleidet war er mit einer hellen Hose und einer Jacke in „Wüstenflecktarn“, eventuell Teil einer Uniform. Stark alkoholisiert.</p>
<p>Nach seinen Erzählungen während der Fahrt ist er nach 10 Jahren wieder in Deutschland, hat (oder tut es noch) als Fremdenlegionär gearbeitet. Er bezeichnet sich selbst auffällig oft als &#8220;Preusse&#8221;, oft in dem Sinne, daß &#8220;die Preussen&#8221; sowieso allen anderen überlegen sind.</p>
<p>Bereits auf der Fahrt nach Elsen (bei der er sich standhaft weigerte, ein genaues Fahrziel anzugeben oder den Sicherheitsgurt anzulegen) fing der Stress an, zunächst noch harmlos. Ihm gefielen die Tempolimits nicht, zweifelte an der Fahrtroute. Auch meine ständigen Erläuterungen bremsten seine Aggression nur zeitweise. Zudem war er sehr erbost darüber, daß alle Bordelle in der Nähe bereits geschlossen waren.</p>
<p>Am Ende der Fahrt warf er mir (ohne irgendeinen Grund oder auch nur Anhaltspunkt dafür bennen zu können) mit übelsten Beleidigungen Betrug vor und weigerte sich, den Fahrpreis zu bezahlen. Erst die Ankündigung, daß ich wohl die Polizei dazu rufen würde, brachte ihn zum zahlen.</p>
<p>Die nächsten 10 Minuten weigerte er sich dann auszusteigen. Während ich ihn in beruhigendem Ton dutzendfach bat, den Wagen zu verlassen, redete er sich immer mehr in Rage. Obwohl er bereits meine Visitenkarte mit sämtlichen relevanten Daten (incl. Fahrername) hatte, verlangte er noch nebulös nach meiner &#8220;Nummer&#8221;. Telefon- und Ordnungsnummer bekam er genannt, aber das reichte ihm nicht.</p>
<p>Nachdem er mehrfach versuchte, mich ins Gesicht zu schlagen, stieg er dann aus und wollte durch die offene Beifahrertür noch weiter auf mich einschlagen. Ich entschied mich dazu, lieber Vollgas zu geben. Als ich nach ein paar hundert Metern gewendet habe, war der Täter leider schon in irgendeinem Vorgarten verschwunden.</p>
<p>Liebe Kollegen, seid bitte äusserst vorsichtig, wenn jemand passend zur Personenbeschreibung einsteigt. Im Zweifel lieber gleich zur Wache, insbesondere beim Fahrtziel Elsen oder eines der umliegenden Bordelle.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>18</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Überflüssig</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1492/uberflussig/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1492/uberflussig/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 05:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Taxiblog intern]]></category>
		<category><![CDATA[Technisches]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief’s ganz flüssig.“ (Paul Breitner) oder um es mit den Worten eines früheren Zentralisten zu sagen: „Wie es läuft? Lauwarm! Am Hosenbein runter!“ Genauso war die Schicht. Sogar die alte Dreier-Regel (Katastrophen kommen immer im Dreierpack!) wurde nicht gebrochen… Wobei ich statt &#8220;Katastrophen&#8221; besser &#8220;ärgerliche Vorkomnisse&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief’s ganz flüssig.“</strong> (Paul Breitner)</p>
<p>oder um es mit den Worten eines früheren Zentralisten zu sagen:</p>
<p><strong>„Wie es läuft? Lauwarm! Am Hosenbein runter!“</strong></p>
<p>Genauso war die Schicht. Sogar die alte Dreier-Regel (Katastrophen kommen immer im Dreierpack!) wurde nicht gebrochen… Wobei ich statt &#8220;Katastrophen&#8221; besser &#8220;ärgerliche Vorkomnisse&#8221; sagen würde. Wir wollen ja nicht dramatisch werden.</p>
<p>(wird laaaaaaaaang!)</p>
<p><span id="more-1492"></span></p>
<p>Kaum eine Stunde nach Dienstbeginn führt eine Fahrt zur Paderhalle. Unterwegs frage ich den Anzugträger neben mir, was denn da heute so los ist.</p>
<p><strong>&#8220;Jahrestagung des Verbands der Wohnungswirtschaft. Aber da werden sicher nur wenige Besucher ein Taxi brauchen. Es sind Busse in die umliegenden Hotels gebucht.&#8221;</strong></p>
<p>Zusätzlich hatte ein anderes Taxiunternehmen den Auftrag erhalten, die Gäste dort auf Sammelrechnung zu fahren. Blöd, da ist nichts zu erwarten.</p>
<p>Ich biege auf den Parkplatz zur Halle ein und will an einem Bus vorbei zum Haupteingang fahren. Sehr knapp, aber durchaus machbar. Während ich fast neben ihm bin und schon auf Schrittgeschwindigkeit runtergebremst habe, fährt der Bus an. Ich lenke leicht nach rechts und bleibe mit dem Hinterreifen an einer vorstehenden, scharfkantigen Bordsteinkante hängen. Ein Poltern, ein Zischen, der Reifen ist platt.</p>
<p>Glück im Unglück: Mein Dienstwagen hat ein vollwertiges Ersatzrad. Der neueste Wagen auf dem Hof, ich durfte das Bordwerkzeug einweihen. Kurz die weißen Handschuhe übergestülpt (jaaaha, Mercedes legt wirklich ein paar weiße Stoffhandschuhe zum Werkzeug. Leider etwas klein, aber eine geniale Sache. Reifenwechsel ohne dreckige Finger!) und los gehts. </p>
<p>12 Minuten! Genau so lange hat es vom Aussteigen bis zur Weiterfahrt gedauert. Wie einfach so ein Radwechsel sein kann, wenn die Schrauben noch nicht festgerostet sind!</p>
<p>Naja, ärgerlich. Aber der kaputte Reifen hatte eh nur noch 2-3 mm Profil. Der Schaden hält sich also noch in Grenzen. </p>
<p>Stunden später, an der Paderhalle läuft es wider erwarten äußerst gut. Völlig unerwartet sind auch alle Tagungsteilnehmer äußerst sympathisch und gut gelaunt. Die Trinkgelder sind auch ganz okay. Zeit also für den zweiten Dämpfer…</p>
<p>Ich will meinen Fahrgästen einen Gefallen tun (um den sie mich nichtmal gebeten haben) und biege verbotenerweise an einer Baustelle in die verbotene Richtung ab. Das spart locker zwei Euro am Fahrpreis.</p>
<p>Nun, das einzige andere Fahrzeug weit und breit versteckt sich in einer Grundstückszufahrt und beobachtet genau diese Einmündung. Hundert Meter weiter darf ich dann auch anhalten. Während ich aussteige, sprintet einer der Beamten auf mich zu.</p>
<p><strong>&#8220;Guten Abend. Haben Sie den Taxameter gestoppt?&#8221;</strong></p>
<p>Hatte ich natürlich. Polizeikontrollen gehören zu den ausdrücklich erwähnten Fällen, in denen die Wartezeit nicht berechnet werden darf. </p>
<p><strong>&#8220;Machen wir es kurz und schmerzlos. Normalerweise kostet das falsche Abbiegen 30 Euro, sind Sie mit einer Verwarnung über 10 Euro einverstanden?&#8221;</strong></p>
<p>Natürlich war ich das.</p>
<p>Meine obligatorische Frage nach Barzahlung wurde wie üblich abgelehnt. </p>
<p><strong>&#8220;Wir nehmen seit Jahren nur noch Kartenzahlung an.&#8221;</strong></p>
<p>Bei den ersten ein-zweimal hab ich noch treudoof nachgehakt:</p>
<p><em>&#8220;Oh, ist wohl zuviel weggekommen, was?&#8221;</em></p>
<p>Aber das hat sich schon ein bischen abgenutzt und manchmal gucken die Beamten dann so böse. Muß ja nicht sein. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Polizisten waren übrigens wirklich cool. Ungefragt erfuhr ich, daß sie eigentlich auch keine Lust auf derartige Kontrollen hätten, aber man hätte ja die Anweisungen zu befolgen. Zum Abschied bekam ich noch den augenzwinkernden Rat, mir doch einfach von meinen Fahrgästen 10 Euro Trinkgeld geben zu lassen. Hat aber nicht funktioniert.</p>
<p>Die dritte Sache, natürlich auch wieder mit Tagungsteilnehmern im Wagen, werde ich mal nicht detailiert schildern. Hauptbestandteile wären eine geänderte Ampelsteuerung und ein vollbremsender LKW. Falls das zufällig der LKW-Fahrer liest: Sorry und Danke!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fuck</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1489/fuck/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1489/fuck/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 04:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Taxiblog intern]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte die letzten Tage einfach zuviel gute Laune, heute Nacht gabs dann die Quittung. Mein schönes K800i wurde geklaut, nachdem ich es (zumindest zu 90%) auf dem seitlichen Tankstellentresen vergessen habe. Irgendwann zwischen 23.30 Uhr und 1.30 Uhr. Dummheit, Schusseligkeit, ganz klar eigene Schuld. Sowas lässt man auch nicht unbewacht. Nun, wenn zufällig jemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte die letzten Tage einfach zuviel gute Laune, heute Nacht gabs dann die Quittung.</p>
<p>Mein schönes K800i wurde geklaut, nachdem ich es (zumindest zu 90%) auf dem seitlichen Tankstellentresen vergessen habe. Irgendwann zwischen 23.30 Uhr und 1.30 Uhr. Dummheit, Schusseligkeit, ganz klar eigene Schuld. Sowas lässt man auch nicht unbewacht. </p>
<p>Nun, wenn zufällig jemand von Euch ein absolut neuwertiges (kein einziger Kratzer!) Sony-Ericsson K800i mit der Seriennummer CB5AOQMBUW und der IMEI 35427102-314187-1 angeboten bekommt, sagt mir Bescheid.</p>
<p>Sollte zufällig jemand von Euch noch ein gebrauchtes, voll funktionfähiges Exemplar verkaufen wollen: meine Mailadresse steht im Impressum.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Manchmal machen auch erfahrene Fahrer dumme Fehler!&#8221;</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1486/manchmal-machen-auch-erfahrene-fahrer-dumme-fehler/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern abend am Bahnhof, Sonntagstreffpunkt der Kollegen aller Firmen. Woanders ist schlicht gar nichts zu holen und so kann man wenigstens auf die Wochenendheimfahrer hoffen. Ich beginne das erste Gespräch mit Worten: &#8220;Moin! Sag mal, bist Du heute morgen zu Fuß nach Hause gegangen? Ich glaub, ich hab Dich auf der Dubelohstraße laufen sehen.&#8221; &#8220;Grummel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern abend am Bahnhof, Sonntagstreffpunkt der Kollegen aller Firmen. Woanders ist schlicht gar nichts zu holen und so kann man wenigstens auf die Wochenendheimfahrer hoffen. </p>
<p>Ich beginne das erste Gespräch mit Worten:</p>
<p><em>&#8220;Moin! Sag mal, bist Du heute morgen zu Fuß nach Hause gegangen? Ich glaub, ich hab Dich auf der Dubelohstraße laufen sehen.&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Grummel, ja. Ich musste Frust abbauen&#8221;</strong></p>
<p><em>&#8220;Was war denn?&#8221;</em></p>
<p><strong>&#8220;Kannste gleich verbloggen. Unter der Überschrift (siehe oben)&#8221;</strong></p>
<p>Tja, er hatte Samstag eine Superfahrt. Sollte rund 200 Kilometer weit gehen, drei Personen, Barzahlung und ohne irgendeine Feilscherei. Bei sowas muß man natürlich Vorkasse nehmen, das verlangt jeder Chef, die Taxiordnung und natürlich der gesunde Menschenverstand.</p>
<p><span id="more-1486"></span></p>
<p>Er ließ sich also schonmal 250 Euro bezahlen und fuhr los. Das eingesammelte Geld legte er in den Aschenbecher zwischen den Vordersitzen. Der dient ja in Taxen nur noch zu dekorativen Zwecken und als Ablage.</p>
<p>Am Ziel angekommen standen dann wie erwartet etwas über 300 Euro auf der Uhr. Die hintensitzenden Personen stiegen aus, einer geht zur Fahrertür und &#8220;will&#8221; den Restbetrag bezahlen. Diese Ablenkung nutzte dann der Beifahrer, griff sich das Geld und rannte weg, die anderen &#8220;Fahrgäste&#8221; schnurstracks hinterher.</p>
<p>Eine Verfolgung war natürlich sinnlos. Im Gegenteil, es könnte sogar gefährlich sein. Für ein paar Euro setzt man sein Leben nicht aufs Spiel, egal wie sehr es wurmt.</p>
<p>Dem Kollegen blieb nur noch der Weg zur Polizei. Die Chancen, daß die Täter gefunden werden, ist wohl nicht mal so schlecht. Er konnte wohl sehr detailierte Personenbeschreibungen abgeben. Und mit zwei Delikten ist die Polizei auch motivierter, hier geht es schließlich um Diebstahl und Betrug.</p>
<p>Die Ablage der Anzahlung in Reichweite des Fahrgastes ist übrigens gar nicht so ungewöhnlich oder blöde. Ich stecke üblicherweise in so einem Fall die Scheine in die mittigen Lüftungsdüsen. Das ist auch eine vertrauensbildende Maßnahme für den Fahrgast. </p>
<p>Vorkasse ist halt immer heikel. Ich unterstelle damit ja ziemlich direkt dem Fahrgast, nicht genug Geld zur Verfügung zu haben oder gar kriminelles vorzuhaben. Dann soll er wenigstens sein Geld im Auge behalten können. Demnächst bei mir mit etwas mehr Abstand…</p>
<p>@Mexxwell: Die genauen Details und die Personenbeschreibung kannst Du ja noch kommentieren. Vielleicht hilfts!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zolle Sache</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1456/zolle-sache/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 05:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kollege hat leider zu leise geredet, bzw. mein Funkgerät war zu leise dafür eingestellt. Jedenfalls hab ich nicht mitbekommen, was er mir sagen wollte. Als die Beifahrertür dann aufging, wusste ich, was er mir mitteilen wollte. Hinter mir hatte ein Bulli geparkt, in meinem Innenspiegel prangte groß das Wort &#8220;ZOLL&#8221;. &#8220;Guten Abend, Zoll Bielefeld. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kollege hat leider zu leise geredet, bzw. mein Funkgerät war zu leise dafür eingestellt. Jedenfalls hab ich nicht mitbekommen, was er mir sagen wollte. </p>
<p>Als die Beifahrertür dann aufging, wusste ich, was er mir mitteilen wollte. Hinter mir hatte ein Bulli geparkt, in meinem Innenspiegel prangte groß das Wort &#8220;ZOLL&#8221;.</p>
<p><strong>&#8220;Guten Abend, Zoll Bielefeld. Wir machen Kontrollen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit, ich brauche einmal Ihren Personalausweis.&#8221;</strong></p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/meinzoellnersahdeutlichwenigermartialischausaberichbrauchtejaeinbeispielfotoaufdemniemanderkennbaristderkollegeistuebrigensauchsicherkeinschwarzarbeiter.jpg" alt="Zoll" /></p></blockquote>
<p>Im Dezember werden es 15 Jahre Berufserfahrung, eine solche Kontrolle habe ich bisher noch nicht erlebt. Leider eigentlich. Ich hab nicht wirklich ein Problem mit den nicht angemeldeten Kollegen, mir gehen eher die Unternehmen auf den Senkel, die sowas als Geschäftsprinzip nutzen…</p>
<p>Während der freundliche Zollbeamte meinen Ausweis abschrub und ein paar Daten abfragte, kam zufällig ein langjähriger Stammkunde von mir dazu.</p>
<p><strong><em>&#8220;Torsten, wasn los?&#8221;</em></strong></p>
<p><em>&#8220;Nichts, nur eine Kontrolle gegen Schwarzarbeiter.&#8221;</em></p>
<p>Er dreht sich zum Beamten um und meint:</p>
<p><em><strong>&#8220;Aber doch nicht bei Torsten. Wissen Sie, wo Sie mal kontrollieren sollten? Bei $AnderesPaderbornerTaxiunternehmen, da werden Sie fündig.&#8221;</strong></em></p>
<p>Ich mußte heftigst grinsen. Allein die Situation schon, aber er hatte auch noch völlig ins Schwarze getroffen. Keine Ahnung, woher er seinen Verdacht nahm. </p>
<p>Zudem ist mir auch persönlich dieses Unternehmen äußerst unsympathisch. Und zwar mitsamt sämtlichen Mitarbeitern. Wenn der Laden irgendwann mal dichtgemacht wird, erzähl ich Euch die ganzen schmutzigen Geschichten.</p>
<p>Jetzt erzähl ich lieber mal vom Ablauf einer solchen Kontrolle. Komischerweise wurden die Sozialversicherungsausweise nicht mal angesehen. Mitführen müssen Taxifahrer die schon seit Ewigkeiten, seit Anfang des Jahres soll es sogar bis zu 1.000 Euro Strafe geben, wenn nicht ordnungsgemäß ein Paßbild eingeklebt ist. Was im Übrigen völliger Blödsinn ist, Perso und Versicherungsausweis sollten völlig reichen.</p>
<p>Ansonsten wollte man meine Wochenarbeitszeit und den Stundenlohn wissen und ob und wenn ja, bei welcher Krankenkasse ich versichert bin.</p>
<p>Dann war meine Kontrolle auch schon vorbei, wir haben noch ein wenig gesmalltalkt, während sich der Zöllner auf dem Foto noch einen zweiten Fahrer kontrollierte. Und dann sind sie weggefahren, obwohl noch einige unkontrollierte Taxen bereitstanden. Aber ich muß ja nicht alles verstehen.</p>
<p>Übrigens: Sehr positiv ist mir aufgefallen, daß nur die hinteren Fahrzeuge kontrolliert wurden. Kein Kollege wurde an seiner Arbeit gehindert. Selbst als oben genannter Stammkunde ans Taxi kam, wurde er zuerst gefragt: </p>
<p><strong>&#8220;Wollen Sie hier mitfahren?&#8221;</strong></p>
<p>Wäre die Antwort positiv ausgefallen, wäre ich wahrscheinlich deutlich beschleunigt abgefertigt worden. Sehr gute Aktion!</p>
<p>PS: Bevor einer fragt, ich bin natürlich voll gemeldet, versteuert und versichert. </p>
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		<title>Knautschbenz</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1455/knautschbenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 06:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich glaube ja nicht an sowas. Wirklich nicht. Ausserdem kann ich mich viel zu selten an meine Träume erinnern, als das ich da irgendwelche Zusammenhänge mal untersuchen könnte. Aber gestern war es schon komisch. Irgendwann gegen 13 Uhr bin ich schweißgebadet wachgeworden, die letzten Szenen des Alptraums waren noch präsent. Ein Feld-Wald-Wiesen-Traum, Freudianer würden wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube ja nicht an sowas. Wirklich nicht. Ausserdem kann ich mich viel zu selten an meine Träume erinnern, als das ich da irgendwelche Zusammenhänge mal untersuchen könnte. Aber gestern war es schon komisch. </p>
<p>Irgendwann gegen 13 Uhr bin ich schweißgebadet wachgeworden, die letzten Szenen des Alptraums waren noch präsent. Ein Feld-Wald-Wiesen-Traum, Freudianer würden wohl unterdrückte Ängste vor Kontrollverlust hineininterpretieren. Oder Penisse. </p>
<p>Jedenfalls hab ich im Traum diverse Unfallgeschehnisse hintereinanderweg durchlebt. Jedes Mal kam es zum gleichen Finale, ich rutsche mit einem Auto in ein anderes, trotz Vollbremsung kann ich nichts verhindern.</p>
<p>Nix wildes eigentlich für einen Alptraum. Vermutlich hat jeder Berufskraftfahrer solche Befürchtungen, niemand verunglückt gerne.</p>
<p>Ich konnte dann auch prima weiterschlafen und kaum auch (fast) pünktlich zum Dienst.</p>
<p>Vor der Tür der Zentrale stand er dann. Der neueste Wagen (oder kam die Limousine noch danach?), Kühlergrill eingedrückt, Motorhaube so verklemmt, daß sie nicht mehr zu öffnen war, der rechte Scheinwerfer reingedrückt…</p>
<p>Tja, kurz vorm Unfall hatte es nach langer Trockenheit geregnet. Der Kollege fuhr auf einer abschüssigen Straße im dichten Stadtverkehr hinter zwei anderen PKW her. Der Erste hält an, Fahrer Nummer 2 pennt völlig und bügelt ungebremst in seinen Vordermann. Ungebremst heißt, mein Kollege konnte auch keine Bremslichter sehen, als Nr. 2 ruckartig zum Stillstand kommt.</p>
<p>Als dem Kollegen klar wurde, daß vor ihm alles steht, ging ihm dann leider der Abstand aus. Mit 15-20 km/h Restgeschwindigkeit (und tief vorne in die Federn eintauchend) rauschte er ins Heck des Vordermanns. Mir wäre der Unfall wohl genauso passiert, der nicht sofort erkennbare Stillstand hätte mich auch eiskalt erwischt. </p>
<p>Nun, es wäre mein Dienstwagen für die Nacht gewesen. Sicher nicht geplant, aber als Neuling in der Firma hätte ich kaum einen der alten Stammfahrer zum Verzicht überreden können. </p>
<p>Also blieb mir nur Abwarten, der Hausschrauber war schon unterwegs, um sich den Wagen anzusehen und eventuell fahrtüchtig zu machen.</p>
<p>Und dann kam das, was ich bisher nur bei Reparaturen von alten 124er-Modellen gekannt habe. Mit roher Gewalt, massivem Krafteinsatz und einer Brechstange hat der gute Mann den Wagen so wieder hinbekommen, daß der Unfallschaden kaum noch auffiel und ich um 19 Uhr endlich auf die Straße konnte.</p>
<p>Leider habe ich kein Vorher-Bild, aber so sah (großklickbar) das Ergebnis aus. Selbst die Scheinwerfereinstellung passte einigermaßen. Exakt ein Kunde hat nachgefragt, allen anderen ist es nicht aufgefallen.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/taxinachrutschpartieundbrechstangengestuetzternotreparatur.jpg" rel="lightbox" title=""><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/taxinachrutschpartieundbrechstangengestuetzternotreparaturklein.jpg" width="400" height="250" alt="Knautschbenz" /></a></p></blockquote>
<p>Ich muß zu den neuen Daimlern wohl doch einige Vorurteile revidieren. Die sind stabiler und reparaturfreundlicher als ich dachte. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tödlicher Unfall! Und dann?</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1438/todlicher-unfall-und-dann/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 23:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vorweg: Der konkrete Anlaß für diesen Eintrag ist dieser Unfall: www.ln-online.de/artikel/2422376 Der Sohn (selbst Taxifahrer) des Fahrers hat sich per Mail an mich gewandt und um Hilfe gebeten. &#8212; Jeder von uns hofft, daß es ihm niemals passieren wird. Und dann ist man einen kurzen Moment unaufmerksam, vielleicht auch in Eile, vielleicht auch einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vorweg: Der konkrete Anlaß für diesen Eintrag ist dieser Unfall:</p>
<p><a href="http://www.ln-online.de/artikel/2422376/">www.ln-online.de/artikel/2422376</a></p>
<p>Der Sohn (selbst Taxifahrer) des Fahrers hat sich per Mail an mich gewandt und um Hilfe gebeten.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Jeder von uns hofft, daß es ihm niemals passieren wird. Und dann ist man einen kurzen Moment unaufmerksam, vielleicht auch in Eile, vielleicht auch einfach nur eine Verkettung unglücklicher Umstände und der schlimmste Fall tritt ein. </p>
<p>Ein Unfall bei dem ein Mensch ums Leben kommt. </p>
<p>Völlig unabhängig von der Schuldfrage wird sich wohl jeder Fahrer mit ein bischen Herz mit der Frage quälen: Hätte ich was tun können? </p>
<p>Klar findet man jede Menge Ansatzpunkte: Warum bin ich nicht ein paar Minuten später oder früher gefahren, warum nicht eine andere Strecke? </p>
<p>Nur, ändern kann man im Nachhinein nichts mehr… Ein Mensch ist gestorben. </p>
<p>Natürlich ist das für die Angehörigen und Freunde des Opfers ein fürchterlicher Schlag, sie haben mein tiefempfundenes Mitgefühl. Und auch der Fahrer würde wahrscheinlich sein eigenes Leben dafür geben, wenn er den Unfall ungeschehen machen könnte.</p>
<p>Im Fehmarnschen Tageblatt (Printausgabe) gab es einen bemerkenswerten Kommentar der Redaktion zum Unfall (Hervorhebung von mir):</p>
<blockquote><p>&#8220;Viele Fehmaraner, vor allem seine Mitschüler und Fußballkameraden, reagierten mit tiefer Betroffenheit und Erschütterung auf den Tod des 16-jährigen Fehmaraners, der mit dem Rad unterwegs war und beim Überqueren der Straße von einem Taxi erfasst worden war. Warum nur musste er sterben? </p>
<p><strong>Wer kümmert sich um den seelischen Zustand des Taxifahrers? </strong>&#8220;</p></blockquote>
<p>Das konkrete Anliegen des Sohnes ist sehr ähnlich:</p>
<p>Wie kann man nach einem solchen Unfall seinen Seelenfrieden wieder einigermaßen herstellen? Gibt es irgendwelche Anlaufstellen im Netz? Selbsthilfegruppen oder -foren?</p>
<p>Weiß zufällig jemand von Euch etwas? Habt Ihr selbst schon ein ähnliches Erlebnis durchmachen müssen? Was hat Euch geholfen?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>3:2</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1415/32/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1415/32/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 05:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Taxiblog intern]]></category>

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		<description><![CDATA[Ha! Ihr habt bestimmt geglaubt, ich meine das gestrige Fußballergebnis! Nein, das war schließlich 2:3 (Portugal steht auf dem Zettel halt links). Nein, 3:2 ist meine persönliche Torbilanz. Drei Tore hab ich verpasst, die beiden letzten dann aber in meiner neuen Lieblingsfußballrudelguckkneipe &#8220;Mensch Meier&#8221; doch noch bestaunen können. Geplant war das eigentlich anders. Um 20.30 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ha! Ihr habt bestimmt geglaubt, ich meine das gestrige Fußballergebnis! Nein, das war schließlich 2:3 (Portugal steht auf dem Zettel halt links).</p>
<p>Nein, 3:2 ist meine persönliche Torbilanz. Drei Tore hab ich verpasst, die beiden letzten dann aber in meiner neuen Lieblingsfußballrudelguckkneipe &#8220;Mensch Meier&#8221; doch noch bestaunen können.</p>
<p>Geplant war das eigentlich anders. Um 20.30 ins Taxi steigen, direkt zu meinen Freunden in die Kneipe, in der guten Hoffnung auf die typische &#8220;Auftragsschwäche&#8221; während des Spiels. </p>
<p>Fünf Minuten nach Anpfiff hab ich dort auch eingeparkt, packe mein Geld, Schlüssel und Handy ein. Moment, where the fuck ist das Telefon? Scheißendreck!</p>
<p><em>(Der Rest nach dem Weiterklick, wird lang und Fotos kommen auch noch)</em></p>
<p><span id="more-1415"></span></p>
<p>Also wieder zurück zum Privatwagen, da hatte ich es noch. Sieben Minuten später den Wagen durchsucht und nichts gefunden.</p>
<p>Eine Stelle im Taxi hab ich nicht durchsucht, meine Arbeitstasche. Da packe ich mein Telefon nie, wirklich niemals rein. Es sei denn… Es sei denn, ich werde an der Haustür von der Hausmeisterin abgefangen und darf noch ein paar Euro zuviel gezahlte Nebenkosten in Empfang nehmen. Aus irgendeinem Grund hab ich dann wohl wirklich dort zwischengeparkt. </p>
<p>Auf dem Rückweg höre ich dann das 0:1 für Deutschland. Grummel. Grad eingeparkt berichtet mir der Jubel durch die offene Tür vom 0:2. Och Menno!</p>
<p>Fünf Minuten später sitze ich neben der Leinwand und warte auf meine Bestellung: Kaffee, Wasser und ne Frikadelle für den Taxifahrer. Ein Bierchen hätte ich lieber gehabt…</p>
<p>Gute 10 Minuten vor der Pause rief Cheffe an und schickte mich zu einem einsamen Fan, der sich sehr spät dazu entschloß, Sofa mit Hocker zu vertauschen. Zeitgleich kommt meine Bestellung…</p>
<p>Ich sitze grad im Auto, da fällt das 1:2. Ey, wollt Ihr mich verarschen!?</p>
<p>Pünktlich zur Werbung bin ich dann wieder zurück und genieße den lauwarmen Kaffee. Den Rest durfte ich dann wenigstens ungestört genießen. Noch zwei Tore und die letzten, nervenzerfetzenden Minuten. Was für ein grandioses Spiel, was für ein Unterschied zur Stolperei der Vorrunde. Bitte macht so weiter!</p>
<p>Direkt nach Abpfiff brach dann die Hölle los. Im Minutentakt kamen die Anrufe der Fans, die dringend zur &#8220;Fanzone&#8221; und gleichzeitig Paderborns Hauptverkehrskreuzung mussten. Bis Feierabend waren wir nur noch am rotieren, an allen Ecken standen Fahrgäste bereit. Absolut wie Wochenende, kein einziges WM-Spiel hat auch nur ansatzweise soviele Leute in die Stadt und später ins Taxi getrieben. Wahnsinn.</p>
<p>Etwas gebremst in unserem Arbeitseifer haben uns dann die wirklich großräumigen Absperrungen, jeweils so runde 200 Meter ab Westerntor war alles dicht. Und der Platz war auch bitter nötig, es war nach ersten Radioberichten eine 4-stellige Zahl an Fans rund um Paderborns Hauptkreuzung am Feiern.</p>
<p>Ein kleiner, aber großklickbarer, Blick aus Richtung Bahnhof Richtung Westerntor. Etwa 200 Meter vom Partyzentrum und die Straße war brechend voll mit Menschen! Aus der Hüfte und dem Auto, dafür gehts…</p>
<blockquote><p><a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/einkleinereindruckderbahnhofstrasseunddaspartyzentrumwesterntoristnoch200mweitweg.jpg" rel="lightbox" title=""><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/einkleinereindruckderbahnhofstrasseunddaspartyzentrumwesterntoristnoch200mweitwegklein.jpg" width="400" height="236" alt="Bahnhofstraße Ecke Gruninger Straße Richtung Westerntor" /></a></p></blockquote>
<p>Wenig später kam mir dann an der Neuhäuser noch ein wirklich ungewöhnliches, leider nicht großklickbares, Gefährt zum Autokorso entgegen. </p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/inpaderbornwirdauchmittreckernundtraktorenzumautokorsoangetretengrandiosundwirsinderstimhalbfinale.jpg" alt="Treckies unterwegs!" /></p></blockquote>
<p>Ja, selbst für PB ist ein beflaggter Trecker ungewöhnlich. Andererseits beherbergen wir das wohl einmalige <a href="http://www.deutsches-traktorenmuseum.de/">&#8220;Deutsche Traktorenmuseum&#8221;</a>… Passt also irgendwie schon.</p>
<p>Ich muß mir jetzt bloß überlegen, was ich am Mittwoch mache. Zum Kroatienspiel hab ich extra frei genommen. Und mich kräftig geärgert. Die Spiele, zu denen ich gefahren bin, sind dagegen zumindest vom Ergebnis gut gewesen. Aber ich bin ja nicht abergläubisch, soll ja auch Pech bringen.</p>
<p>Zudem ist es ja auch finanziell interessant. Gute Trinkgelder gabs ja neben den Superumsätzen auch noch. Hmm, schwere Entscheidung.</p>
<p>Der &#8220;Urlaubsantrag&#8221; ist jedenfalls schonmal vorsorglich eingereicht. Erster! </p>
<p>Aber vermutlich wäre meine Kollegin auch ganz zufrieden, wenn ich mich kurzfristig doch noch umentscheide.</p>
<p>So, jetzt erstmal schlafen. Ein Wochenende mit drei zu feiernden Geburtstagen steht bevor…</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Rose für den Taximanager!</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1412/eine-rose-fur-den-taximanager/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1412/eine-rose-fur-den-taximanager/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 06:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist das nicht nett? Die Rose bekam ich, während ich eine Familie von einer Hochzeitsfeier nach Hause fuhr. Weil ich so ein netter Fahrer bin und die ganze Fahrt über geduldig die Fragen der Kinder beantwortet habe… Die Fragerei des Jungens fing schon an der Eingangstür zum Festsaal an. Mein wohl etwas zu zaghaftes &#8220;Taxi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das nicht nett? Die Rose bekam ich, während ich eine Familie von einer Hochzeitsfeier nach Hause fuhr. Weil ich so ein netter Fahrer bin und die ganze Fahrt über geduldig die Fragen der Kinder beantwortet habe… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/tatatataaatatatatataaahochzeitsnachwirkungenundringtausch.jpg" alt="Ringe und Rose" /></p></blockquote>
<p>Die Fragerei des Jungens fing schon an der Eingangstür zum Festsaal an. Mein wohl etwas zu zaghaftes &#8220;Taxi ist da!&#8221; wurde von ihm gleich aufgenommen. Er rannte zu den Restgästen und brüllte:</p>
<p><strong>&#8220;Da ist ein Taxi…manager!&#8221;</strong></p>
<p>Dreht sich zu mir um:</p>
<p><strong>&#8220;Oder wie heißt der Beruf?&#8221;</strong></p>
<p>Ich hab ihm dann gesagt, daß die meisten Leute &#8220;Taxifahrer&#8221; sagen, aber &#8220;Taximanager&#8221; finde ich eigentlich noch viel besser! Total knuffiges Kerlchen.</p>
<p>Am Fahrtziel gings dann ans bezahlen, eine sehr &#8220;trinkgeldunfreundliche&#8221; Summe.</p>
<p><strong>&#8220;Stimmt so!&#8221;</strong> sagt Mama und drückt mir die Scheine in die Hand.</p>
<p><em><strong>&#8220;Stimmt gar nicht, wir kriegen noch 10 Cent zurück!&#8221;</strong></em></p>
<p>Da hatte er recht, zumindest wenn man das Konzept &#8220;Trinkgeld&#8221; noch nicht kennt. Er hat sich dann auch sehr gefreut, als ich ihm den Groschen in die Hand drückte. Man muß auch mal an die Kunden von 2015 denken!</p>
<p>Das Foto entstand übrigens wenig später bei der Wartezeit an einem Geldautomaten. Mein supernetter britischer Fahrgast ließ sich partout nicht davon abbringen, mir die beiden Ringe als Pfand im Wagen zu lassen. Das hätte ich trotz des unglücklich plazierten Automaten (dort kann man nur sehr blöd in Sichtnähe halten) nie verlangt. Bei knapp 5 Euro auf der Uhr gönne ich mir immer noch diese Gutgläubigkeit.</p>
<p>Aber er bestand darauf, schließlich kenne er ja die Probleme der Taxifahrer mit seinen Landsleuten. </p>
<p>Da wollte ich ihm dann nicht mehr widersprechen…</p>
<p>PS: Vielen lieben Dank an die Polizeibeamten, denen ich letzte Nacht (wenn auch grade noch mit ausreichend Sicherheitsabstand) die Vorfahrt genommen habe. Sehr nett, daß Ihr mich nicht angehalten habt! Ist sonst nicht meine Art, kommt nicht mehr vor!</p>
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		<title>Vernommen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 11:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[So, die polizeiliche Zeugenvernehmung wegen der Scheibensache hab ich eben auch hinter mich gebracht. Eigentlich hätte ich schon gestern erscheinen sollen, aber ich Depp hab es völlig verschwitzt. Ich durfte also nochmal kurz die Geschehnisse der Nacht wiederholen, ein paar Formulierungen feilen und nach 20 Minuten wieder gehen. Völlig unspektakulär. Nichtmal das &#8220;Kokain-Test-Set&#8221;, daß da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, die polizeiliche Zeugenvernehmung wegen der <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1376/die-letzte-fahrt…/">Scheibensache</a> hab ich eben auch hinter mich gebracht. Eigentlich hätte ich schon gestern erscheinen sollen, aber ich Depp hab es völlig verschwitzt.</p>
<p>Ich durfte also nochmal kurz die Geschehnisse der Nacht wiederholen, ein paar Formulierungen feilen und nach 20 Minuten wieder gehen. Völlig unspektakulär. Nichtmal das &#8220;Kokain-Test-Set&#8221;, daß da rumlag, durfte ich ausprobieren. Menno! <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eine sehr schöne Nachricht bekam ich so nebenbei mit: Der Täter wird wohl nicht mit einem &#8220;Du-Du-Du&#8221; davonkommen. Es hat wohl schon häufiger ähnliche Dinge verbrochen.</p>
<p>Schade nur, daß man als Geschädigter nicht mitbekommt, was denn letztendlich dabei rausgekommen ist. Würde mich echt interessieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die letzte Fahrt…</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 04:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Briten]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Naja, eigentlich hatte ich noch fünf Stunden bis Feierabend vor mir. Aber es kam anders… Nach dem Weiterklick gibt es die ganze Geschichte mit dummen Briten, unnützer Gewalt, jeder Menge Scherben, einem halben Dutzend Polizeiwagen zweier Nationalitäten und gewaltigen Explosionen! Okay, die Explosionen waren gelogen. Sorry. Aber der Rest spielte tatsächlich eine Rolle. Aber ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, eigentlich hatte ich noch fünf Stunden bis Feierabend vor mir. Aber es kam anders…</p>
<p>Nach dem Weiterklick gibt es die ganze Geschichte mit dummen Briten, unnützer Gewalt, jeder Menge Scherben, einem halben Dutzend Polizeiwagen zweier Nationalitäten und gewaltigen Explosionen!</p>
<p><span id="more-1376"></span></p>
<p>Okay, die Explosionen waren gelogen. Sorry. Aber der Rest spielte tatsächlich eine Rolle. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber ich fang vorne an.</p>
<p>Kurz vor 3 Uhr am Westerntor. Seit fast einer Stunde stehe ich auf Pole-Position, als endlich zwei Briten auf mein Taxi zusteuern. Sie wollen zu McDonalds und dann zur Barker-Kaserne. Schön, wenigstens mal ein zweistelliger Fahrpreis.</p>
<p>Nach ein paar hundert Meter beginnt schon das Generve. Einer der beiden hatte grade Geburtstag und da könne ich doch mal einen Sonderpreis machen. Kann ich leider nicht, er konnte es im Gegenzug nicht einsehen.</p>
<p>Als er dann auf dem Taxameter rumdrückte, haben wir uns (noch in völlig ruhigem Ton) geeinigt, daß die Fahrt dort zu Ende sein soll. Der Nervende erklärt seinem Mitfahrer, daß er die Bezahlung erledigen will. </p>
<p>Allerdings hatte er das nicht wirklich vor. Als sein Kollege ein paar Meter weg ist, schlägt er die Tür zu und geht ebenfalls.</p>
<p>Ich rolle hinterher und bitte noch etwas bestimmter durch die halb geöffnete Scheibe um meine 6 Euro 50. Das Telefon hatte ich schon in der Hand, die 110 schon gewählt, um im Zweifel deren Hilfe &#8220;zum Inkasso&#8221; anzufordern.</p>
<p>Im nächsten Moment versuche ich mich vor den herumfliegenden Glassplittern zu schützen. Das dämliche Arschloch hat mir die Seitenscheibe zertrümmert (sogar großklickbar!).</p>
<blockquote><p><a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/wennrohekraeftesinnloswaltenkruemmelglasistdoofmanchebritenschaffennichtmaldeniqvonglas.jpg" rel="lightbox" title=""><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/wennrohekraeftesinnloswaltenkruemmelglasistdoofmanchebritenschaffennichtmaldeniqvonglasklein.jpg" width="400" height="300" alt="So sieht ein Taxi aus, wenn die Scheibe zertrümmert ist." /></a></p></blockquote>
<p>Während ich zur Polizei durchwähle, rennen beide durch eine Hofeinfahrt davon. Wenige Minuten später kommt der erste Streifenwagen, kurz darauf sind 4-5 (auch zivile) Polizeiwagen in kreisenden Bewegungen rund um den Tatort unterwegs. </p>
<p>Wenig später kam dann auch die erlösende Nachricht:</p>
<p><strong>&#8220;Wir haben die Jungs!&#8221;</strong></p>
<p>Der Ruhige von beiden, wohl eher ungewollt in das ganze Geschehen reingezogen, ließ sich anstandslos festnehmen. Hat sich beim Anblick der Polizei auf den Asphalt gesetzt und signalisiert, daß er weder weglaufen noch Stress machen will. </p>
<p>Sein Kollege war nicht ganz so schlau…</p>
<p>Vermutlich hat er sich schon als &#8220;Sieger&#8221; gefühlt, als er durch den Rothebach flüchtete. Blöd nur, daß die Polizisten nur aus einem Grund nicht hinterher gekommen sind: Deren Kollegen standen schon auf der anderen Seite und konnten ihn in Empfang nehmen. <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Er war &#8220;leider&#8221; überhaupt nicht kooperativ, von deutschen Polizisten wollte er sich auf gar keinen Fall irgendwie festhalten lassen. Am Ende durfte er dann sein Gesicht auf eine Motorhaube drücken, die Handschellen waren sicher auch nicht sehr bequem. Und dieses Stellung ermüdet wohl auch. Zu ärgerlich aber auch, daß die Militärpolizei so lange brauchte…</p>
<p>Zu allem Überfluß hat er sich auch noch am Fuß verletzt bei seiner Flucht. Okay, der herbeigerufene Rettungswagen hat außer einer leichten Schwellung nichts feststellen können. </p>
<p>Mußte er halt doch humpelnd in den GefKW (britischer Polizeiwagen im Sprinter-Format und großer Ladefläche, GefKW war die Polizeibezeichnung, wohl für GefangenenKraftWagen, oder?) der Briten klettern.</p>
<p>Neben der Genugtuung, daß das Arschloch mit seiner Aktion nicht ungeschoren davon kommt, gibt es noch einen persönlichen Triumpf: Ich konnte nicht nur die Täter ausreichend gut beschreiben, ich konnte auch noch den Haupttäter identifizieren. Ihr kennt ja meine Gesichtserkennungsschwäche…</p>
<p>Diesmal bahnte sich das Unheil schon früh genug an und die beiden trugen recht auffällige Kleidung. Und ich konnte mir sogar ein paar Details merken und damit die beiden unterscheiden. Endgültige Sicherheit gab dann das Geburtsdatum, er mußte ja unbedingt von seiner Geburtstagsparty erzählen!</p>
<p>PS: Krümmelglas ist wirklich unglaublich. Wenn es zerspringt, finden die Splitter völlig von alleine den Weg in jede kleine Ritze. Im Taxi war es überall und ein paar Splitter hab ich grad aus der Unterwäsche gefischt. Dreckszeug!</p>
<p>PPS: Liebe Anwohner am Akeleienweg. Sorry für die nächtliche Ruhestörung, die Polizisten mußten leider ein bischen lauter werden. </p>
<p>PPPS: Etwas Gutes hatte die Geschichte. Ich konnte meinen Urlaub vier Stunden früher beginnen!</p>
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		<item>
		<title>Es wird immer schlimmer…</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1367/es-wird-immer-schlimmer%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 22:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[oder Verbrechenshochburg Paderborn Ein paar Beispiele der letzten Tage: Vandalen beschädigen Verkehrszeichen Paderborn (ots) &#8211; (uk) Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu drei Jugendlichen machen können, die am frühen Samstagmorgen in Benhausen mehrere Verkehrszeichen stark beschädigt haben. (Quelle: Polizeipresse) Fahrrad auf Schulhof in Brand gesetzt Paderborn (ots) &#8211; (mb) Ein unbekannter Jugendlicher soll am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder</p>
<p><strong>Verbrechenshochburg Paderborn</strong></p>
<p>Ein paar Beispiele der letzten Tage:</p>
<blockquote><p>Vandalen beschädigen Verkehrszeichen</p>
<p>Paderborn (ots) &#8211; (uk) Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu drei Jugendlichen machen können, die am frühen Samstagmorgen in Benhausen mehrere Verkehrszeichen stark beschädigt haben. </p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/55625/1177471/polizei_paderborn">Polizeipresse</a>)</p>
</blockquote>
<blockquote><p>Fahrrad auf Schulhof in Brand gesetzt</p>
<p>Paderborn (ots) &#8211; (mb) Ein unbekannter Jugendlicher soll am Dienstagabend auf dem Schulhof der Bonifatiusschule ein Fahrrad in Brand gesetzt haben.</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/55625/1177547/polizei_paderborn">Polizeipresse</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>Wechselgeldbetrüger im Lokal</p>
<p>Paderborn (ots) &#8211; (mb) In einer Gaststätte am Westerntor hat ein unbekannter Mann am Dienstagabend einen so genannten &#8220;Wechselbetrug&#8221; begangen.</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/55625/1177660/polizei_paderborn">Polizeipresse</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>Radfahrer belästigte Frau</p>
<p>Paderborn (ots) &#8211; (mb) Die Polizei sucht einen unbekannten Mann, der am Donnerstagmittag eine Frau auf dem Rundweg am Padersee unsittlich angefasst hat.</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/55625/1179293/polizei_paderborn">Polizeipresse</a>)</p></blockquote>
<p>Okay, die aktuelle Häufung von Schwerverbrechen in Paderborn macht mir ein bischen Angst. Es sind ja nicht nur die Polizeiberichte, man sieht es ja auch selbst an allen Ecken und Enden!</p>
<p>Zum Beispiel hier, ein Industriegebiet am Rande der Stadtheide:</p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/neulichamstrassenranddiekriminalitaetinpbwirdauchimmerschlimmer.jpg" alt="Radklau" /></p></blockquote>
<p>Noch schlimmer haben offensichtlich vandalierende Jugendliche am anderen Ende der Stadt zugeschlagen:</p>
<blockquote><p><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/verbrecheninpaderbornwerdenimmerschlimmererdbebenodervandalismus.jpg" alt="Gebäudevandalismus" /></p></blockquote>
<p>(Herzlichen Dank an <a href="http://fx3.de/">jo</a>, Bildquelle <a href="http://www.23hq.com/JoSchaefers/photo/2872634">www.23hq.com…</a>, mein deutlich schlechteres Foto hab ich mal rausgenommen, siehe Kommentare.)</p>
<p>Man beachte den grob entrindeten Baumstamm, mit dem man seit Monaten die Integrität der Gebäudestruktur aufrecht erhält.</p>
<p>Ja, es ist schlimm geworden… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nochmal zum Unfall vom Wochenende</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1364/nochmal-zum-unfall-vom-wochenende/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/blaulicht/1364/nochmal-zum-unfall-vom-wochenende/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 07:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>

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		<description><![CDATA[Marc Köppelmann, der Hausfotograf der einzig wahren Regionalzeitung für Paderborn &#8220;Neue Westfälische&#8221;, war so nett und hat mir ein großklickbares Foto des Unfallortes geschickt: Foto: Marc Köppelmann / Neue-Westfälische (Danke!) Wir erinnern uns: Der Fahrer des Opels und die drei Insassen des Taxis wurden leicht verletzt. Nach Polizei-Sprech bedeutet das eine ambulante Behandlung, alle konnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marc Köppelmann, der Hausfotograf der einzig wahren Regionalzeitung für Paderborn &#8220;Neue Westfälische&#8221;, war so nett und hat mir ein großklickbares Foto <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1363/wie-zum-beweis/">des Unfallortes</a> geschickt:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/taxiundopeltigraundvierleichtverletztevonmarckoeppelmannfotografiert.jpg" rel="lightbox" title=""><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/taxiundopeltigraundvierleichtverletztevonmarckoeppelmannfotografiertklein.jpg" width="400" height="249" alt="Taxi vs. Opel" /></a></p>
<p>Foto: Marc Köppelmann / Neue-Westfälische (Danke!)</p></blockquote>
<p>Wir erinnern uns: Der Fahrer des Opels und die drei Insassen des Taxis wurden leicht verletzt. Nach Polizei-Sprech bedeutet das eine ambulante Behandlung, alle konnten danach das Krankenhaus verlassen.</p>
<p>Wenn ich mir dann das Bild so ansehe… Fetten Respekt an Opel. Ein Seitenaufprall in die Fahrertür und dann nur minimale Verletzungen ist großartig. Vor allem, wenn man berücksichtigt, daß der Wagen regelrecht rumgeschleudert wurde.</p>
<p>Verwundert bin ich darüber, daß trotz optimalem Aufprallwinkel, ausgelöster Airbags und angelegter Sicherheitsgurte (so die Aussagen der Fahrgäste, ich hege da grade ganz leichte Zweifel) die Taxiinsassen überhaupt etwas abbekommen haben.</p>
<p>PS: Zusammenhanglose Zusatzfrage… Hat zufällig jemand einen nichtgenutzten StudiVZ-Account, den er mir mal ein paar Minuten leihen kann? Ich würde da gerne was für einen der nächsten Einträge recherchieren. Ersatzweise ginge auch ein kundiger und angemeldeter Mensch, der Screenshots anfertigen und mailen kann. Bitte kurze Meldung in den Kommentaren, ich melde mich dann per Mail. Danke!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie zum Beweis</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1363/wie-zum-beweis/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1363/wie-zum-beweis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 07:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Nämlich dafür, daß man im Straßenverkehr mit allem rechnen muß und es deshalb nicht sonderlich geschickt ist, sich einfach auf eine zwischenfalllose Fahrt zu verlassen. &#8220;Am frühen Sonntagmorgen befuhr gegen 03:10h ein 28jähriger Taxifahrer aus Paderborn die Barkhauser Straße vom Frankfurter Weg aus in Richtung Wewer. In Höhe des Ortsausganges fuhr zeitgleich ein 47jähriger mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nämlich dafür, daß man im Straßenverkehr mit allem rechnen muß und es deshalb nicht sonderlich geschickt ist, sich einfach auf eine zwischenfalllose Fahrt zu verlassen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Am frühen Sonntagmorgen befuhr gegen 03:10h ein 28jähriger Taxifahrer aus Paderborn die Barkhauser Straße vom Frankfurter Weg aus in Richtung Wewer. In Höhe des Ortsausganges fuhr zeitgleich ein 47jähriger mit seinem Opel vom Parkplatz eines Möbeldiscounters auf die Barkhauser Straße und beabsichtigte nach links in Richtung Frankfurter Weg weiter zu fahren. Dabei übersah er das Taxi und stieß mit diesem zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurden sowohl die beiden Fahrzeugführer, als auch zwei im Taxi befindliche Fahrgäste leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in einer Höhe von ca. 12000 €. Sowohl das Taxi als auch der Opel waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>(Zitat Polizeipresse: <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/55625/1175247/polizei_paderborn">www.presseportal.de…</a>)</p>
<p>Die Stadtgrenze Paderborns ist nur ein paar Meter weiter in Fahrtrichtung des Taxis, rechts und links nur noch Gewerbebauten. Während der Opel-Fahrer um diese Uhrzeit wahrscheinlich überhaupt nicht mit irgendwelchem Verkehr gerechnet hat, hat der Taxifahrer seinerseits wohl kaum mit einem Auto aus einer Firmenausfahrt gerechnet. Eigentlich also eine Stelle, an der man gefahrlos schonmal Gas geben könnte.</p>
<p>Ob das Taxi zu schnell war, werden wohl die Gutachter klären müssen. Es würde mich nicht sonderlich wundern, die Fahrt sollte ins übernächste Dorf gehen und in der Nacht herrschte Taximangel. Ich war außer Dienst, auf einer Geburtstagsparty und heilfroh, daß ich ohne Taxi nach Hause kam. Unsere Wartezeit für Kunden lag zu der Zeit bei locker einer Stunde.</p>
<p>Die verunfallten Fahrgäste waren übrigens Stammkunden von uns. Durch die lange Wartezeit abgeschreckt sind sie an der Disco ausnahmsweise ins nächste vorbeikommende Taxi gesprungen.</p>
<p>Als Cheffe die beiden Leichtverletzten später aus der Klinik abgeholt hat, war deren Fazit wenigstens eindeutig:</p>
<p><strong>&#8220;Wir fahren nie wieder mit einem anderen Unternehmen!&#8221;</strong></p>
<p>Ich hoffe bloß, daß wir die Erwartungen auf Dauer erfüllen können. So ein Unfall kann trotz größter Vorsicht jedem passieren… Grad vorhin hat mich noch jemand zu einer Vollbremsung gezwungen, weil er definitiv bei Rot meinen Weg kreuzte.</p>
<p>Andererseits: In den letzten 3+x Jahren (davor weiß ich es schlicht nicht, weil ich in Hövelhof fuhr), gab es nicht einen selbstverschuldeten Unfall in der Firma. Das ist für ein Taxiunternehmen schon eine ziemlich gute Quote…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aussetzung mit Todesfolge</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1362/aussetzung-mit-todesfolge/</link>
		<comments>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1362/aussetzung-mit-todesfolge/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 05:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taxi-blog.de/wordpress/?p=1362</guid>
		<description><![CDATA[Eine Geschichte, bei der es nur Verlierer gab. Am Freitag fällte das Landgericht München II das Urteil &#8220;18 Monate auf Bewährung&#8221; gegen einen Taxifahrer. Was war passiert? Ein 16-jähriger, betrunkener Fahrgast hat auf der B13 seinen Fahrer zum Zwischenstop aufgefordert, weil ihm schlecht wurde. Am unbeleuchteten Parkplatz Nähe Lenggries (Oberbayern) hat er sich übergeben. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Geschichte, bei der es nur Verlierer gab.</p>
<p>Am Freitag fällte das Landgericht München II das Urteil &#8220;18 Monate auf Bewährung&#8221; gegen einen Taxifahrer. </p>
<p>Was war passiert?</p>
<p>Ein 16-jähriger, betrunkener Fahrgast hat auf der B13 seinen Fahrer zum Zwischenstop aufgefordert, weil ihm schlecht wurde. Am unbeleuchteten Parkplatz Nähe Lenggries (Oberbayern) hat er sich übergeben. Der Taxifahrer hat ihn mehrfach zum Wiedereinsteigen ins Taxi aufgefordert. Der Jugendliche hat aber darauf bestanden, den Rest des Weges zu Fuß zurücklegen zu wollen.</p>
<p>Diese Aussagen des Fahrers wurden vom Gericht als strafmindernd anerkannt, also für wahr angesehen. </p>
<p>Der Taxifahrer ist letztendlich ohne Fahrgast weitergefahren. Wenig später wurde der 16-jährige auf der Bundesstraße mehrfach überfahren und starb an den Verletzungen.</p>
<p>Nach Ansicht des Gerichts hätte der Taxifahrer die Polizei benachrichtigen und bis zu derem Eintreffen auf die Sicherheit des Jugendlichen achten müssen.</p>
<p>Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich empfinde das Urteil als &#8220;salomonisch&#8221;, wenn die Bewährungsstrafe nicht irgendwelche Problem nach sich zieht, die ich nicht kenne (Verlängerung Personenbeförderungsschein?). </p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, daß die Bewährung aufgehoben wird, ist ja nun extrem gering. Eine solche Verkettung übler Zufälle wird demselben Taxifahrer wohl kaum nochmal passieren. In ähnlichen Fällen wird er wohl zukünftig überkorrekt handeln.</p>
<p>Von daher wird der Fahrer also kaum eine ernsthafte Strafe von Seiten der Justiz bekommen und ich finde das auch absolut okay. Er wird eh den Rest seines Lebens mit der moralischen Mitschuld leben müssen. Er hätte mehr tun können (eben das genannte &#8220;Aufpassen bis die Polizei kommt&#8221;).</p>
<p>Aber hätte er wirklich mehr machen müssen? Da habe ich meine Zweifel.</p>
<p>Der <a href="http://www.merkur-online.de/regionen/toelz/Taxifahrer-Aussetzung-Lenggries-Landgericht;art8812,911414">Tölzer Kurier</a> schreibt: </p>
<blockquote><p>&#8220;Zum Auftakt erhob der Vater des getöteten Benny L. (16) schwere Vorwürfe gegen den Taxifahrer, der seinen Sohn in jeder Märznacht an der B13 hatte aussteigen lassen. Moncef Bousetta vermutete, dass der Taxler seinen Sohn so schnell wie möglich los werden wollte, um neue, lukrative Fahrten übernehmen zu können. Deshalb habe Benny sterben müssen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dem Fahrgast wurde übel, er mußte sich nach ausgiebigem Alkoholkonsum übergeben. Und er entschied sich gegen den ausdrücklichen Rat des Fahrers dazu, den Restweg zu Fuß zurückzulegen.</p>
<p>In einer solchen Situation gibt es für einen Taxifahrer schlicht keine richtige Handlungsweise.</p>
<p>Er könnte natürlich wie vom Gericht erwartet die Polizei rufen und solange warten. Kann man machen. Den Kunden und seinen gesamten Freundes- und Bekanntenkreis wird man allerdings nie wieder in seinem Taxi sehen. </p>
<p>Bitte zeigt mir einen einzigen Menschen, der es mit 1-3 Promille gut findet, von der Polizei einkassiert zu werden. Nebenbei kann der Fahrgast dabei seinen Führerschein verlieren (oder bei Minderjährigen die Berechtigung, diesen zu bekommen). </p>
<p>Als Fahrer kommt man übrigens recht schnell in eine solche Situation, sowas kommt mindestens einmal im Monat vor:</p>
<p>Der Fahrgast steigt in Paderborn ein und sagt:</p>
<p><strong>&#8220;Ich hab noch 10 Euro und muß nach Sande. Fahr mich bitte soweit, wie das Geld reicht.&#8221;</strong></p>
<p>Kein Scherz, in den letzten Wochen hatte ich ähnliche Fahraufträge mindestens dreimal.</p>
<p>Und im o.g. Beispiel &#8220;Sande&#8221; bedeutet das zwingend, daß er rund 2-3 Kilometer über die B64 laufen müsste. Das geht 1000 mal gut und dann passiert eben doch mal was…</p>
<p>Soll ich die Fahrt von vorneherein ablehnen? </p>
<p>Dann geht er halt den ganzen Weg zu Fuß, das vervielfacht das Risiko!</p>
<p>Oder ich könnte ihn einfach für die 10 Euro bis nach Hause fahren. Geht nicht, ein klarer Verstoß gegen die Tarifpflicht. Sande ist Pflichtfahrbereich für uns Paderborner, da darf ich keine Rabatte geben.</p>
<p>Davon abgesehen ist der Vorwurf des Vaters auch unlogisch. Auf einer Bundesstraße wird es kaum &#8220;lukrative Fahrten&#8221; geben, es wäre finanziell absolut im Interesse des Fahrers gewesen, den Fahrgast weiter zu befördern.</p>
<p>Einem trauerndem Vater sehe ich das nach, auch er gehört zu den Verlierern in dieser Tragödie. Er wird sich ewig fragen, ob er nicht in der Erziehung Fehler gemacht hat oder sich die Frage stellen, ob er nicht besser seinen minderjährigen Sohn selbst von der &#8220;Feierei&#8221; hätte abholen können. </p>
<p>Auch der 35-jährige, der den Fußgänger erfaßte und die 23-jährige, die das Opfer noch vor Sicherung des Unfallortes überrollte gehören zu den Verlierern. Beide wurden in der Unfallnacht mit Schock ins Krankenhaus gebracht und werden die Bilder wohl nie vergessen.</p>
<p>Eine Lösung für uns Taxler? Keine Ahnung. Ich werde zukünftig wohl alles versuchen, um diese Fahrgäste zur Weiterfahrt zu überreden. Sollen sie halt ein paar Tage später den Restbetrag zahlen, meinetwegen auch in 1-Euro-Raten. Wenn jemand die Weiterfahrt partout verweigert, muß ich mich wohl wirklich bei der Polizei &#8220;versichern&#8221;.</p>
<p>Weitere Zeitungsberichte zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/472/169977/">http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/472/169977/</a></p>
<p><a href="http://www.merkur-online.de/regionen/toelz/Taxifahrer-Aussetzung-Lenggries-Landgericht;art8812,911414">http://www.merkur-online.de/regionen/toelz/Taxifahrer-Aussetzung&#8230;</a> (mit weiteren Links unter dem Artikel)</p>
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		<title>Es geht so schnell…</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1358/es-geht-so-schnell%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 09:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Empfindliche Gemüter sollten den Verkehrssicherheitsspot vielleicht besser nicht ansehen. Für Raser dagegen ist es ein Pflichtfilm! Und dann lasst einfach mal bei jedem 10ten Beinahe-Crash Eure Phantasie spielen… Was wäre passiert? Malt Euch wirklich mal die Folgen für alle Beteiligten aus, stellt Euch die ersten Minuten nach dem Unfall vor. Noch bevor die Rettungskräfte vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Empfindliche Gemüter sollten den Verkehrssicherheitsspot vielleicht besser nicht ansehen. </p>
<p>Für Raser dagegen ist es ein Pflichtfilm! </p>
<p>Und dann lasst einfach mal bei jedem 10ten Beinahe-Crash Eure Phantasie spielen…</p>
<p>Was wäre passiert? Malt Euch wirklich mal die Folgen für alle Beteiligten aus, stellt Euch die ersten Minuten nach dem Unfall vor. Noch bevor die Rettungskräfte vor Ort sind. </p>
<p>Einfach mal bewusst machen, daß im Bruchteil einer Sekunde Menschenleben für immer zerstört werden können. Bitte!</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HVzsMXTPop0&#038;hl=de"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HVzsMXTPop0&#038;hl=de" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>(<a href="http://de.youtube.com/watch?v=HVzsMXTPop0">Direktschocker</a>, via <a href="http://thomasbauer.wordpress.com/2008/04/13/raser-sind-so-sexy/">thomasbauer.wordpress.com</a>)</p>
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		<title>Und die Welt wird bunt</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 09:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstwas]]></category>

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		<description><![CDATA[Komisch, daß ich davon noch nie gehört habe, dabei ist die Idee einfach genial. Bisher kannte ich nur Tränengas zur Selbstverteidigung. Allerdings habe ich damit schlechte Erfahrungen gemacht. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Fehleinschätzung von Windstärke und -richtung ist ziemlich ätzend. Viel schlimmer: Ich habe Tränengas bisher zweimal eingesetzt. Und in beiden Fällen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Komisch, daß ich davon noch nie gehört habe, dabei ist die Idee einfach genial. </p>
<p>Bisher kannte ich nur Tränengas zur Selbstverteidigung. Allerdings habe ich damit schlechte Erfahrungen gemacht. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Fehleinschätzung von Windstärke und -richtung ist ziemlich ätzend.</p>
<p>Viel schlimmer: Ich habe Tränengas bisher zweimal eingesetzt. Und in beiden Fällen war es definitiv nicht aus Notwehr. Beide Opfer waren schlichte Zechpreller, die ich auf der Flucht noch erwischt habe. Und die Portion Tränengas gab es, weil ich meine Wut und die Rachegelüste nicht unter Kontrolle hatte. Da war es echt fatal, daß die Benutzung von Sprühdosen deutlich weniger Überwindung kostet als z.B. ein Knüppel oder Schlimmeres. </p>
<p>Kurz gesagt: Ich hab mich dafür geschämt und war froh, daß meine Opfer keine Anzeige erstattet haben. Zum Glück ist es inzwischen auch verjährt.</p>
<p>Aber ich will ja gar nicht von Reizgas reden, sondern von <a href="http://www.security-discount.com/product_info.php/info/p162_40ml-Farb-Gel-Spray--Criminal-Identifier-.html">Farbgelspray</a>!</p>
<p>Drauf gekommen bin ich durch einen Artikel bei <a href="http://polizeinews.ch/page/39724/26">polizeinews.ch</a> über einen versuchten Überfall auf einen Taxifahrer:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der mutmassliche Täter wurde vom «Farb-Abwehrspray» mit roter Farbe im Gesicht gekennzeichnet. Die Farbe ist über mehrere Tage nicht abwaschbar und sollte noch sichtbar sein. Der Mann ist zwischen 170 – 175 Zentimeter gross, schlank und sprach «Schweizerdeutsch».&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Zeug muß ich mir unbedingt besorgen. Zuerst der Abschreckungseffekt, weil der Täter wohl nicht sofort erkennt, daß es sich um ungefährliche Farbe handelt. Dann die Strafverfolgung, weil der markierte Räuber (oder in dem Fall auch gerne: Zechpreller) überall auffällt. </p>
<p>Und zu guter Letzt hab ich so endlich die Chance, einen zügig gestellten Verbrecher auch identifizieren zu können. Mit dem wiederkennen von Gesichtern hab ich ja so meine Schwierigkeiten… <img src='http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Notarztwagen</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1309/notarztwagen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 05:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben hier doch ein paar Rettungsdackelfachkräfte rumlaufen, oder? Vielleicht hat ja einer von Euch eine Idee, wie man folgende Beobachtung erklären könnte: Mitten in der Nacht, kaum Verkehr. Der Notarztwagen (Audi-Kombi, also definitiv ohne Patient an Board) fuhr kilometerweit vor mir her. Dabei hatte er die ganze Zeit das Blaulicht an, die Sirene wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben hier doch ein paar Rettungs<strike>dackel</strike>fachkräfte rumlaufen, oder? </p>
<p>Vielleicht hat ja einer von Euch eine Idee, wie man folgende Beobachtung erklären könnte:</p>
<p>Mitten in der Nacht, kaum Verkehr. Der Notarztwagen (Audi-Kombi, also definitiv ohne Patient an Board) fuhr kilometerweit vor mir her. Dabei hatte er die ganze Zeit das Blaulicht an, die Sirene wurde überhaupt nicht benutzt. Dabei hat er äußerst vorsichtig auch mind. zwei rote Ampeln überfahren.</p>
<p>Was mich irritierte war die Geschwindigkeit, der Wagen hat sich auch auf schnurgraden Streckenstücken fast an die erlaubte Geschwindigkeit gehalten. Er machte nicht den Eindruck, als wenn er auf einer echten Einsatzfahrt wäre… Auch ein anderes Einsatzfahrzeug war weit und breit nicht zu sehen.</p>
<p>Was kann da los gewesen sein? Gibt es sowas wie &#8220;Ausbildungsfahrten&#8221; unter Blaulicht? Erleuchtet mich!</p>
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		<title>Horrornacht</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 08:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Während der ersten Hälfte der letzten Schicht war ich mir eigentlich klar, daß ich heute über Geschenke blogge. Davon kamen gestern gleich zwei! Und dann kam die zweite Hälfte der Nacht… (lang, darum weiterklicken) Mir ist um Haaresbreite genau so ein Unfall (wie hier verlinkt) passiert. Und auch noch fast an der gleichen Stelle und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der ersten Hälfte der letzten Schicht war ich mir eigentlich klar, daß ich heute über Geschenke blogge. Davon kamen gestern gleich zwei!</p>
<p>Und dann kam die zweite Hälfte der Nacht… (lang, darum weiterklicken)</p>
<p><span id="more-1326"></span></p>
<p>Mir ist um Haaresbreite <a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/775/und-noch-ein-unfall/">genau so ein Unfall (wie hier verlinkt)</a> passiert. Und auch noch fast an der gleichen Stelle und unter sehr ähnlichen Witterungsbedingung. </p>
<p>Der Regen begann grade, ich kam aus Richtung Stukenbrock über die A33 wieder nach Paderborn. Am Ende der Abfahrt (rauf auf die B1) ist es passiert: Ein kleines bischen zu schnell, etwas zu fest auf die Bremse getreten, rutschige Fahrbahn und es ging nur noch gradeaus, rund 10 Meter bis zur Beton-Fahrbahntrennung. Soweit wäre ich allerdings nicht gekommen, dazwischen fuhr noch ein LKW…</p>
<p>Ein bischen hektische Kurbelei am Lenkrad und manuelles ABS konnten die Karre glücklicherweise noch auf meiner Spur abfangen. Zudem hat der 124er Daimler ein unglaublich gutmütiges Fahrwerk. Sowas wird in Zeiten von ESP ja leider nicht mehr gebaut. Ist also grade nochmal gut gegangen. Meine erste wirklich kritische Situation am Steuer seit Sommer-Libori, das Adrenalin wirkt übrigens immer noch.</p>
<p>Später ein Fahrgast, der grade am telefonisch erfahren hat, daß seine beiden Kinder mitsamt Babysitter aus der brennenden Wohnung gerettet wurden. Alarmfahrt ins Krankenhaus, wo sie wg. Rauchvergiftung eingeliefert wurden. Zumindest für ihn der absolute Horror (ich krieg bei sowas allerdings auch Tränen in die Augen).</p>
<p>Zu schlechter Letzt gab es dann noch einen Fahrgast, der seine alkoholischen Aufnahmefähigkeiten krass überschätzt hat. Als der Taxifahrer ihm die Transportfähigkeit absprechen mußte, kam es noch zum handfesten Argumentationsaustausch zwischen Fahrer, Türsteher und weiterem Fahrgast… </p>
<p>Der Fahrgasttransport wurde dann letztendlich doch per Krankenwagen durchgeführt. Fies an der ganzen Geschichte: ich kenne die Alkohol-Leiche völlig anders, so ein Theater hätte ich ihm nie zugetraut.</p>
<p>Ach ja, meine freie Schicht heute Abend kann ich auch vergessen, die eigentliche Planung hab ich grad abgesagt.</p>
<p>Was für eine Scheißnacht!</p>
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		<title>Polizei-Ballett</title>
		<link>http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/1322/polizei-ballett/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 09:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Bentrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr(t)]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann habt Ihr eigentlich das letzte Mal erlebt, daß die Polizei beim Ampelausfall den Kreuzungsverkehr regelt. Ich schon ewig nicht mehr. Wahrscheinlich sind die Ampeln einfach zu zuverlässig geworden (und die Reparaturtrupps sind zumindest hier auch unglaublich schnell und rund um die Uhr einsatzfähig). Das mit der Zuverlässigkeit gilt übrigens auch für diese Kreuzung zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wann habt Ihr eigentlich das letzte Mal erlebt, daß die Polizei beim Ampelausfall den Kreuzungsverkehr regelt. Ich schon ewig nicht mehr. Wahrscheinlich sind die Ampeln einfach zu zuverlässig geworden (und die Reparaturtrupps sind zumindest hier auch unglaublich schnell und rund um die Uhr einsatzfähig).</p>
<p>Das mit der Zuverlässigkeit gilt übrigens auch für diese Kreuzung zwischen der B1 und dem Delbrücker Weg. Die geht nämlich zuverlässig kaputt, wenn es mal ein bischen windig ist. &#8220;Kyrill&#8221; hat letztes Jahr gleich die Lampen runtergerissen, die Anlage wurde komplett neu gebaut. </p>
<p>Und so sah es dann heute morgen (großklickig) im Berufsverkehr aus:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/polizeiballettliveanderb1eckedelbrueckerweg.jpg" rel="lightbox" title=""><img src="http://www.taxi-blog.de/wordpress/wp-images/bilder/polizeiballettliveanderb1eckedelbrueckerwegklein.jpg" width="400" height="188" alt="Polizei-Ballett" /></a></p></blockquote>
<p>Normalerweise kenne ich solche Verkehrsregelungen ja anders: Der Streifenwagen wird abgestellt und die Beamten stellen sich auf die Kreuzung. Aber das war wohl an dieser Stelle zu gefährlich. Hier ist Tempo 70 erlaubt und aus Richtung Paderborn sieht man die Kreuzung auch erst reichlich spät.</p>
<p>Deshalb haben die Jungs kurzerhand die jeweils nicht zu nutzenden Fahrspuren zugeparkt. Und alle paar Minuten sind sie wieder in den Wagen gesprungen und haben dasselbe mit dem Querverkehr getan. Bis auf die quälend lange &#8220;Rotphase&#8221; eine ziemlich gute Idee. Den unsicheren Autofahrern konnte man so direkt neben der Blechbarriere stehend Handzeichen geben und alles lief bestens.</p>
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