Danke!
7. März 2010Puh, das nenn ich mal eine großartige Rückmeldung! Herzlichen Dank an Euch alle, auch für die vielen Komplimente!
Die Brille ist jetzt genau so bestellt. Randlose Modelle fielen bei meiner Sehstärke, bzw. Sehschwäche leider pauschal raus. Dafür müssten es Kunststoffgläser sein und die werden dann an den Rändern deutlich dicker als bei Mineralglas. Sieht scheiße aus…
Zum Gewicht noch ein paar Worte: Laut Waage sind noch 25-30 Kilo nötig, um in den Richtigwohlfühlbereich zu kommen. Das werd ich bis Ende des Jahres schaffen. Was natürlich nichts daran ändert, daß jetzt schon mein Leben hundertmal besser ist (schon aus rein technischer Sicht) als in den Jahrzehnten zuvor.
Im Moment versuche ich grade, Psyche und Körperformen in Einklang zu bringen. Der Kopf versucht gern noch, alte Dinge hochzuhalten: meide enge Stühle, Durchgänge und ähnliches. Wenn man das weiß und drauf achtet, macht es einfach auch unglaublich Spaß, alles neu zu “eichen”. Die Erfahrung, daß die vor einem Jahr noch verhassten Bistrostühle superbequem sind. Das man im Bus mit einem Platz auskommt. Alles solche Dinge, die mir täglich passieren und richtig gut tun. Sehr geil!
Daneben passiert hier momentan ganz viel im Themenkomplex Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstfürsorge. Ganz viel “selbst” also, wo früher wenig bis nichts vorhanden war.
Mein Leben hätte ganz übel kippen können, wenn ich nicht ein paar echte Freunde, einen für mich perfekten Job und auch diese Blog gehabt hätte.. Dinge, für die ich nie kämpfen musste. Sonst hätte ich sie auch nicht.
Einer der übergeordneten Dinge aus meiner Vergangenheit. Ich war immer der rücksichtsvolle Typ, der anderen den Vortritt gelassen hat und sich selbst hintenangestellt hat. Da arbeite ich jetzt auch an einer Justierung, der gesunde Egoismus.
Und tatsächlich komme ich auch so ein wenig an die Ursachen ran. Schwere Sache, aber auch da lohnt die Arbeit. Grade für mich, eine Verhaltensänderung fällt mir einfach viel einfacher, wenn ich auch die Gründe für das falsche Verhalten erkannt habe.
Fazit, running gag und Klinikinsider: “Es geht mir gut!”
