Ihr habt alle gelacht!
4. Februar 2012…und mich nicht ernst genommen! Damals, 2011. Als ich Euch schon gewarnt habe!
Vielleicht merkt Ihr jetzt, wie ernst die Bedrohung ist!
…und mich nicht ernst genommen! Damals, 2011. Als ich Euch schon gewarnt habe!
Vielleicht merkt Ihr jetzt, wie ernst die Bedrohung ist!
Ruhig mal anschauen und eine eigene Meinung zu ACTA bilden.
Manchmal versteh ich meinen Cheffe nicht. Da frag ich ihn, ob er mir den nicht als mein nächstes Taxi bestellen möchte und was sagt er:
“Nö, da ist ja nur eine Tür auf der Beifahrerseite. Den kriege ich nicht zugelassen!”
Da könnte man doch wirklich mit ein wenig flexen was dran machen, oder? Sowas unkreatives!
(Direkttaxi, per Mail von Marc und JoJo, Herzlcihen Dank!)
Lange hat es gedauert, bis sich der Maskierte zu erkennen gegeben hat. Als viel- und gerngesehener Kommentator war ich dann ja doch reichlich neugierig, wer sich so hinter der Maske versteckt. Andeutungsweise hab ich ihn ja schon häufiger kutschiert.
Und sein Versprechen in den Kommentaren hat er am Freitag tatsächlich wahrgemacht. Um besonders viel Zeit im Taxi verbringen zu können, hat er extra als erster die Firmenfeier im Nachbarort verlassen und hat frierend am Straßenrand auf mich gewartet! Sehr brav!
Okay, ich war enttäuscht. Er war überhaupt nicht maskiert! Dabei wäre das durchaus mit vorhandenen Mittel möglich gewesen. Er hätte einfach seine Mütze, Typ “Aggressiver Hafenarbeiter”, tief ins Gesicht ziehen müssen. Pft, keine Kreativität, diese IT-ler!
Mit nur geringen Umwegen (die meisten davon hat er selbst so gewollt! Schließlich musste der Weg auch an seiner beruflichen Wirkungsstätte vorbeiführen und die Post wollte auch noch eingesammelt werden) kam er dann auch glücklich und zufrieden nach Hause.
Und dort hatte er dann nichts besseres zu tun, als seine Erlebnisse des Abends zu verbloggen!
Nur zur Klarstellung: Ich würde niemanden, erst recht niemanden mit Kettenrauchervergangenheit auch nur ansatzweise zum Konsum einer Zigarette verleiten. Da hat ihm wohl der eine oder ander Long Island Iced Tea denn Sinn vernebelt! Im Gegenteil: Er hat drum gebettelt!
Was ich übrigens eigentlich mit diesem Eintrag sagen will:
Lest dermaskierte.wordpress.com, es lohnt sich! Und als Fahrgast würde ich ihn auch uneingeschränkt weiterempfehlen. Tu ich aber nicht, ich will ihn selbst behalten!
Normalerweise komme ich ja mit betrunkenen Fahrgästen bestens zurecht. Wenn es mal zu hoch hergeht, reagieren die meisten dann doch noch einigermaßen vernünftig, wenn man ein paar ernste Worte findet.
Okay, ganz selten kommt es dann doch zur offenen Konfrontation. Besonders gerne, wenn die ganze Gruppe auf einem Level ist. So wie letzte Nacht…
Vorausgegangen waren ein paar klare Worte. Es ging um das unverschämte Verhalten der Jungs, ein paar blöde Sprüche. Der normale Wahnsinn mit zweikommairgendwas Promille im Blut.
Dann kam von hinten die Frage:
“Eyyy! Taxidriver! Wie lange machst Du den Job eigentlich schon!”
“Mir wird grad klar… Zu lange. Eindeutig!”
Ja, er hat den Sarkasmus verstanden.
Und er hat es mir dann nach dem Aussteigen so richtig gezeigt. Aber so richtig!
Da stand er dann neben der Fahrertür und brüllte:
“Du! Du… Du Vierauge, Du!”
Yeah, kreativste Beleidigung seit mindestens meiner Grundschulzeit! Ach nee, Grundschulzeit war das letzte Mal, daß ich exakt dieses Wort gehört habe.
Die Fahrt ging übrigens zur Uniparty. Aber ich bezweifle doch mal ganz stark, daß die Jungs wirklich studieren…
Langsam wird es mit unseren Briten wieder interessanter. Ein großer Schwung der Soldaten ist grade wieder aus dem Afghanistan-Einsatz zurück und hat nach sechs Monaten im Kriegseinsatz ein paar Bedürfnisse zu stillen…
Wie die vier Jungs letzte Nacht. Sie als Betrunken zu bezeichnen wäre eine leichte Untertreibung. Knallvoll, sehr überreizt, laut und nervig.
Mit anderen Worten: Die Unterhaltung, besser Anbrüllung, während der Fahrt in den “Sauna- und Wellnessclub” Harem strapazierte meine Nerven enorm.
Jetzt muß man sich eine typische Briten-Fahrt in ein Bordell so vorstellen: Es wird sich angeregt ausgetauscht, welche Damen beim letzten Besuch welche Dinge gemacht oder gelassen haben. Es wird ausdiskutiert, welche Tätigkeiten mit den Damen in den nächsten Stunden vollzogen werden sollen. Und das natürlich mit allen Details und Einzelheiten. Meist inklusive Fremdschämen des unbeteiligten Taxifahrers…
Ich war etwas überrascht, als ich auf dieser Fahrt die ersten gebrüllten Wörter entschlüsseln konnte. Nix da!
Die haben echt darum gestritten, welche Speisen sie dort als erstes zu verzehren gedenken. Wenn ich alles richtig verstanden habe, haben Steaks ganz knapp vor Mozarella-Sticks gewonnen!
Manchmal sind sie ja auch richtig niedlich, unsere Briten!
Auf der rund zwei Kilometer langen Fahrt fragte er mich nach schwulen Kneipen. Ich konnte ihm jetzt zwar nur Auskunft zu “Susis Unverschämt” geben, soweit mir bekannt ist auch die einzige entsprechende Kneipe in Paderborn mit überwiegend schwul-lesbisch-bisexuell-transsexuell interessiertem und interessantem Publikum.
Seine mehrfach in unterschiedlicher Form geäußerte Frage:
“Bist Du schwul?”
musste ich dann leider verneinen. Mehrfach.
Am Ende der Fahrt meint er dann:
“Machma Sechs!”
Ich hab echt nen Moment gebraucht, bis ich merkte, daß er damit den Fahrpreis (den er verblüffenderweise eigenständig abgelesen hatte) plus Trinkgeld meinte…
Ich und meine schmutzigen Gedanken aber auch immer…