Leserkommentare uberpruft, Teil 3

30. Juli 2014

(Erklärung zur Artikelserie gibts im ersten Teil)

“Warum verbietet man dann nicht auch Mitfahrzentralen? Ist doch das Gleiche!”

Nein. Ist es nicht. Mitfahrzentralen funktionieren genau deshalb, weil die Fahrer KEINE Gewinnerzielungsabsichten haben dürfen. Einfach mal in die AGB der MFZ schauen, gewerbliche Beförderung ist ausgeschlossen. Ansonsten würden die entsprechenden Behörden auch dort sofort den Stecker ziehen.

Mitfahrzentrale bedeutet: Der Fahrer will von A nach Z. Es gibt Menschen, die auf der Strecke einen Beförderungswunsch haben. Sei es, daß sie auch von A bis Z wollen, vielleicht aber auch nur von D bis H. Der Fahrer nimmt sie mit und lässt sich die anteiligen Betriebskosten für die mitgefahrene Strecke erstatten. Das ist Teilung der Betriebskosten. Kein Cent wird bezahlt für die Arbeit des Fahrers. Weil er ja eh die Strecke fährt, funktioniert das Modell.

uber hingegen ist: Mensch will von C nach G, Fahrer lungert in der Gegend von C rum, ohne daß er von sich aus irgendwohin will. Er bekommt den Auftrag und fährt Mensch die genau gewünschte Strecke. Dafür bekommt er eine Summe Geld, die deutlich über dem Betriebskostenanteil liegt. Sogar deutlich über den Gesamtbetriebskosten. Konkret: Der Fahrer bekommt genug, damit er sich einreden kann, er würde dafür angemessen bezahlt. Das ist gewerbliche Personenbeförderung. Er fährt die Strecke, weil der Fahrgast genau von C nach G will. Weil der Fahrer für seinen Aufwand bezahlt wird, funktioniert das Modell.

Das ist gewerbliche Personenbeförderung. Und der uber-Fahrer hat dafür in der Regel weder ein Gewerbe angemeldet, noch zahlt er Steuern aus seinen gewerblichen Einkünften. Er hat kein Fahrzeug, daß den gesetzlichen Regeln für gewerbliche Personenbeförderung entspricht und keine Versicherung dazu.

Warum ich sicher bin, daß das fast immer so ist? Weil sein Umsatz reduziert um das uber-Schutzgeld (aka Provision) schlicht nicht reicht um einen akzeptablen Gewinn zu erzielen. Und niemand verschleißt seinen Privatwagen und fährt stundenlang unbekannte Leute durch die Gegend, wenn am Ende nicht ein akzeptabler Lohn dabei rumkommt.

Leserkommentare uberpruft, Teil 2

28. Juli 2014

(Erklärung zur Artikelserie gibts im ersten Teil)

“Dann muß ebay ja auch verboten werden!”

Bei ebay gibt es drei Arten von Verkäufern.

Die rein privaten Verkäufer. Es ist völlig legal, seine alten Sachen dort zu verkaufen. In der Regel erzielt man damit auch keinen Gewinn, sondern macht aus Staubfängern ein paar Euro.

Dann gibt es die gewerblichen Verkäufer. Gewerbe ist angemeldet, Steuern werden bezahlt. Deutlich gekennzeichnet, mit Impressum und Widerrufsbelehrung. Genauso legal.

Und dann gibt es die ubers unter den ebay-Verkäufern. Menschen, die gezielt Waren einkaufen um sie dann mit Gewinn auf ebay zu verkaufen. Selbstverständlich mit Hinweis “Privatverkauf, keine Rücknahme, keine Gewährleistung”.

Die gibt es. Aber sobald sie auffliegen bekommen sie die volle Härte des Gesetzes zu spüren. Und grade die Finanzämter sind inzwischen sehr konsequent bei der Verfolgung dieser Straftäter.

Nichts anderes erwarten wir Taxifahrer. Gleiche Regeln für alle Marktteilnehmer. Und sicher nicht: “Wir machen das einfach, ändert ihr gefälligst die Gesetze!”

Auch dann nicht, wenn man dafür Milliarden der Investoren in der Hinterhand hat.

Leserkommentare uberpruft, Teil 1

25. Juli 2014

Ich muß gestehen, zur Zeit bin ich Online-News-Junkie. Ich lese jeden Bericht über uberPOP, das Verbot in Hamburg sorgt da grade für reichlich Nachschub.

Und am liebsten lese ich die Kommentare der Leser diverser Zeitungen. Manchmal muß ich den Brechreiz bekämpfen, manchmal schüttelt es mich so, daß ich meine Brille festhalten muß.

Hiermit starte ich dann mal eine kleine Artikelserie mit dem Ziel, die unglaublichsten Kommentare ein wenig mit Tatsachen zu konfrontieren.

Da es gerne jede Menge ähnlichlautende Kommentare gibt, verzichte ich mal auf Zitate und Verlinkungen (wer mag, kann sich das Elend ja ergoogeln (ja, die Ironie, daß grade Google ein großer Anteilseigner ist, ist mir wohl bewusst).

“Das ist halt so. Modernes ersetzt Altes. Wir können auch das Auto verbieten, damit die Pferdekutscher wieder Arbeit haben!”

Verdammt, stimmt ja! Auf dem ersten Blick…

Autos ersetzten Kutschen. Weil sie Mobilität schneller und effizienter bereitstellen konnten.

Online-Videotheken ersetzen DVD-Verleiher. Weil sie Unterhaltung schneller und bequemer bereitstellen konnten.

Tankstellen ersetzten Apotheken als Benzinverkäufer. Weil sie den Kraftstoff schneller und bequemer verkaufen konnten.

Völlig richtig. Die Welt verändert sich und manchmal brechen ganze Berufsgruppen oder Gewerbe zusammen.

Aber eines ist allen Beispielen (es gibt tausend weitere) gemein:

Die neuen Marktteilnehmer hielten sich entweder an die Regeln. Oder sie wurden gesetzlich verfolgt.

Die Pferdekutscher wurden nicht verdrängt durch andere Pferdekutscher, die illegal auf den Markt kamen.

Die Videotheken wurden nicht verdrängt von Videotheken, die Raubkopien verkauften.

Die Apotheken haben nicht ihre Benzinumsätze verloren, weil plötzlich an jeder Straßenecke Privatleute selbstgemachtes Benzin anboten.

Alle Veränderungen sind legal passiert oder wurden, wenn möglich, unterbunden.

uber hingegegen kopiert exakt das Modell “Taxi”. uber ist eine internationale Zentrale mit angeschlossenen Fahrzeugen. uber vermittelt, die Fahrer fahren. Ist es innovativ, wenn man ausschließlich per App bestellen kann (bei herkömmlichen Taxen macht man das per App, Telefon oder Internet)? Ist es innovativ, daß man einfach alle Gesetze ignoriert? Ist es innovativ, daß man den Fahrer 20% des Umsatzes abknopft, weit mehr als jeder andere Vermittler in unserem Gewerbe?

Nein, es ist einfach nur eine weitere Zentrale, die sich wuchermäßig gut dafür bezahlen lässt, weil sie es zulässt, daß jeder Schwarzarbeiter sich bei ihnen anmelden kann.

Und genau das ist es, was wir Taxifahrer untragbar finden. Legale Konkurrenz mag nerven. Sorgt aber bestenfalls für gerechte Preise und bessere Dienstleistungen. Illegale Konkurrenz wie uberPOP und Co zerstören in letzter Konsequenz einfach alles. Nicht nur die legale Personenbeförderung. Sondern auch ganze Volkswirtschaften.

Wenn man diese falsche Shareconomy zu Ende denkt, ist jeder legale Beruf durch illegale Schwarzarbeit zu verdrängen. Passiert heute schon im geringem Maße, aber bisher halt nicht organisiert und mit einer derartigen Dreistigkeit wie bei uber.

Und dann stellt sich irgendwann die Frage:

Wovon werden eigentlich die Straßen bezahlt, auf denen uberPOP fahren will? Wer zahlt die Behandlung, wenn ein uberPOP-Fahrer krank wird? Wer zahlt seine Rente?

Die Milliarden, die dann als Schutzgeld Provision in die Taschen der Raubritter Investoren in den USA geflossen sind werden sicher nicht dafür wieder zurückkommen…

Attacke Hamburg!

23. Juli 2014

Es ist schon auffällig. Die einzige Taxibehörde Deutschlands mit Eiern sitzt in Hamburg.

PDF via Dropbox

Das verlinkte PDF zeigt einen Schriftwechsel zwischen der Hamburger Behörde für Verkehr und der Versicherung DAdirekt. In diesem wird die Versicherung informiert, daß deren Versicherungsnehmer mindestens 74 Fahrten für Wundercar (ein uber-Clone) gegen Bezahlung eines “Trinkgeldes” in taxipreisähnlicher Höhe durchgeführt hat.

Reaktion der Versicherung: War uns nicht bekannt, danke für die Info. Der Versicherungsvertrag wurde von uns außerordentlich gekündigt.

Übrigens sind Versicherungen recht gut vernetzt, wenn es um den Schutz vor Betrügern geht. Die Angabe “Gewerbliche Personenbeförderung” erhöht die Versicherungsprämien deutlich, Faktor 5-10 sind da üblich. Wer diese Nutzung nicht angibt, betrügt seine Versicherung. Ich wäre ja echt mal neugierig, wie schwer sich die Suche nach einem neuen Versicherer gestaltet, wenn man einmal so aufgeflogen ist. Nebenbei bin ich mir sehr sicher, daß es in nächster Zeit hauptsächlich bei uber reihenweise Anzeigen geben wird. Testfahrten sind ja recht einfach zu buchen…

Warum ich es gut finde, wenn derartige Schwarzarbeit schnellstmöglich eliminiert wird, erklärt übrigens “The European” besser als ich es könnte:

“Die dunkle Seite der Shareconomy”

WM-Nachlese

17. Juli 2014

Und ich hab die letzten Monate gedacht, daß Paderborn einfach nur doof und langweilig bei der Benennung des Areals wäre.

Neee, falsch gedacht. Man hat schon geahnt, daß Manuel Neuer der ungefähr wichtigste Mann bei der Fußball-WM 2014 werden würde und hat sich deshalb gegen den “Hauptsponsor” dieser Innenstadtoase durchgesetzt. Statt “Volksbank-Paderborn-Platz” wurde es also:

Neuer Platz!

Verdient! Echt jetzt!

(So neu, also quasi noch neuer… Google-Maps findet noch nichts sinnvolles. Das ist da, wo viele Ärzte und teure Restaurants sind ((hier gibts ne Google-Auswahl. Treffer aus Wewelsburg (15 Kilometer entfernt) inklusive))

9 Fakten über uberPOP, die Dich poppen werden! Nr. 8 ist ein echter Knaller!

26. Juni 2014

1. uberPOP und die anderen uber-Produkte sind ein himmelweiter Unterschied. Niemand hat etwas gegen legale Personenbeförderung oder legale Vermittlung von Fahrtaufträgen. uberPOP dagegen ist schlicht illegal und unterläuft genau die in Deutschland geltenden Vorschriften, die den Betrieb für Taxi- und Mietwagenunternehmer und damit den Fahrpreis teurer machen. Einige der Vorschriften sind allerdings definitiv sinnvoll, andere darf man gerne mal auf den Prüfstand stellen.

2. uberPop ist keine Mitfahrzentrale. Mitfahrzentralen vermitteln Mitfahrer für Fahrten, die sowieso gemacht wurden. Dabei werden Kosten geteilt. uberPOP vermittelt klassische “Kunde will von A nach B”-Fahrten an Fahrer, die damit Geld verdienen. Und verdient selbst mit 20% Umsatzprovision an jeder Fahrt mit.

3. uberPOP ist sehr wohl bewusst, daß die Fahrer in den meisten Fällen kein Gewerbe angemeldet haben. Erst recht kein Gewerbe in der Personenbeförderung mit seinen (durchaus diskutierbaren) Regeln und Auflagen. Weil sich dann schon durch die Höhe der Fahrpreise keine Fahrer mehr finden würden. Taxipreis minus 20% ist eine gängige Werbeaussage von uberPOP, dazu werden noch 20% Provision abgezogen. Eine Fahrt von 5 km (Taxitarif etwa 12 Euro) bringt dem Fahrer also etwa 8 Euro ein. Mit Anfahrt und Rückfahrt gehen wir mal von 12 km aus, 67 Cent pro Kilometer also. Lukrativ, wenn man eh nichts besseres vor hat, das Auto schon längst für private Zwecke gekauft wurde und keine Steuer zu bezahlen ist. Legal als Unternehmer? Mit allen Pflichten? Ein Verlustgeschäft. Also: Entweder Schwarzarbeit oder kein Mensch mit etwas Hirn wird für den Preis fahren.

4. UberPOP ist kein innovatives StartUp. Ein StartUp im herkömmlichen Sinne hat nicht Kapital von mehr als einer MILLIARDE Euro im Rücken. Und das bei Kosten, die einen winzigen Bruchteil davon betragen. Die Apps sind längst programmiert. Die einzigen Kosten sind Werbung von Kunden und Fahrern und Zahlungsabwicklung. Und Expansion. Die Wette, die die Kapitalgeber eingegangen sind ist: Wird uberPOP schnell genug wachsen und Fakten schaffen? Oder sind die Behörden schnell genug, um das zu verhindern?

5. Taxifahrer haben keine Angst vor dem Internet. Echt nicht. In echten Großstädten fährt fast jedes Taxi auch Touren, die per App von externen Dienstleistern wie myTaxi vermittelt werden. Und gefühlt gibt es fast soviele Taxiblogger wie bloggende Juristen. Am Taxistand gibt es kaum einen Fahrer ohne Tablet oder Smartphone. Angst haben wir vor organisierter und mit viel Geld gepushter Konkurrenz, die illegal arbeitet.

6. “Taxi” ist kein Kartell und kein Monopol. Bei etwa 50.000 Taxen in Deutschland dürfte es mehr als 20.000 selbständige Unternehmer geben. Viele haben keine Angestellten, Mehrfahrzeugunternehmen sind bundesweit eher die Ausnahme als die Regel. Es gibt auch keinen Verband, der einigermaßen mit einer Stimme für deren Belange spricht. Was wir haben sind von der Stadt oder dem Kreis vorgeschriebene Fahrpreise innerhalb des Pflichtfahrgebietes. Und in den allermeisten Kreisen und Städten eine Maximalzahl an Zulassungen, den Taxikonzessionen. Im Gegenzug haben wir eine Bereitstellungspflicht und eine Beförderungspflicht. Wir müssen also als Ganzes jederzeit verfügbar sein und dürfen Fahrten nicht ablehnen. Selbst dann nicht, wenn sie sich eigentlich nicht lohnen. Wie man dieses bewertet wird sich sicherlich unterscheiden. Die gehbehinderte Oma, die zum Arzt muß sieht das natürlich anders als der Businessmensch, der zigmal im Monat fährt und ohne Preisbindung sicher gute Stammkundenrabatte aushandeln würde. Mischkalkulation ist es für den Taxiunternehmer. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Wenn man am Ende davon leben kann, ist alles gut.

7. Taxen sind nicht konkurrenzlos. Neben Bus und Bahn, Privatwagen und Mitfahrzentralen gibt es auch gewerbliche und individuelle Personenbeförderung ohne Taxischild auf dem Dach. Firmierend als Funkmietwagen, Limousinenservice oder Minicar. Wahlweise mit mehr Luxus und teurer oder eher in der Basisvariante und billiger. Aber im Normalfall eben als Personenbeförderungsunternehmen angemeldet, steuerpflichtig und den Vorschriften des Gewerbes unterworfen. Mag nicht jeder Taxifahrer oder -unternehmer toll finden. Ist aber legal und nicht zu beanstanden.

8. uberPOP ist nicht billiger als ein Taxi. Zumindest nicht zwingend. Einer der für mich großartigsten und erhaltenswertesten Aspekte der Personenbeförderungsgesetze ist die Preissicherheit. Wenn ich am 21. Juni für 10 Euro von A nach B komme, dann bezahle ich zur gleichen Uhrzeit auch an Silvester den gleichen Preis. Oder im Schneesturm. uberPOP vervielfacht dann die Fahrpreise, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Kapitalismus pur. Kann man gut finden, wenn man davon profitiert. Als Kunde würde ich mich abgezockt fühlen. Und wir reden nicht von ein paar Cents. Sondern vom 7,75fachem Normalpreis. Einfach so, weil die Nachfrage das Angebot übersteigt. Den Shitstorm würde ich gerne in anderen Branchen erleben. Aber die trauen sich zu Recht nicht, ihre Kunden so abzuzocken. Okay, Schlüsseldienste mal ausgenommen… Wer es nicht glaubt, auf dieser Seite gibt es Screenshots: www.berliner-taxi-vereinigung.de

9. uberPOP sollte man nicht verbieten. Es IST verboten! Dieses Verbot wird leider noch nicht durchgesetzt, warum auch immer. Würde ich mich in meinen Privatwagen setzen und Werbung machen “Ich bring Dich für 20% unter Taxitarif wohin Du willst.” wäre ich in kürzester Zeit vorm Richter. Und das wäre nichts anderes als das, was uberPOP macht.

Fazit: uberPOP ist illegal, scheint aber die Behörden nicht zu stören. Kann man jetzt viel spekulieren, ich hab meine Vermutungen. uberPOP sagt, die Gesetze sind aus einer Zeit vor der Erfindung des Internets. Stimmt. Macht aber erstmal keinen Unterschied. Ob Fahrtenvermittlung per Telefon und Sprechfunk, per Datenfunk oder per App läuft ist völlig egal. Bullshit-Argument. Es wäre genauso illegal, wenn jemand telefonisch die Aufträge an Privatfahrer weitergibt. Nebenbei: In meiner Welt hält man sich an die Gesetze oder arbeitet daran, sie zu ändern. Ignorieren und hoffen, daß man schnell genug die passende Marktmacht hat, um sich die Gesetze passend maßschneidern zu lassen ist nicht wirklich die Methode, die ich in eine zivilisierten Gesellschaft haben möchte.

Fakt ist allerdings auch, daß einige der Regulierungen überprüft werden sollten. Ob die Ortskunde weiterhin so penibel gepaukt werden muß in Zeiten von sprachgesteuerten Navis oder Apps, die mit der Bestellung direkt auch die zu fahrende Route übermitteln können? Fraglich? Ob ein Neuwagen wirklich schon nach einem Jahr zum TÜV muß? Fraglich! Ob eine vorgeschriebene Überfall-Alarmanlage Sinn ergibt bei Unternehmen, die ausschließlich bargeldlos bezahlt werden? Fraglich! Rückkehrpflicht für Funkmietwagen? Wenn sie keine Nichtbesteller mitnehmen, können sie sich meinetwegen auch in eine Seitenstraße stellen und warten. Also mehr als fraglich!

Es wird sich in den nächsten Jahren sicher noch einiges ändern im Gewerbe. Aber Arschlöcher (Retourkutsche an uber-CEO Kalanick, der meinte, das Taxigewerbe mit diesem Wort bezeichnen zu müssen) die mit einer Riesenmenge Kapital die geltenden Gesetze außer Kraft setzen wollen, werden hoffentlich nicht mit ihrem illegalen Vorhaben durchkommen.

Verlinkung und Kopieren des Textes ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Gerne auch in den Kommentarspalten bei Zeitungsartikeln zum Thema.

Standardhinweis: Ich bin kein Jurist und bisher ist die Praxis von uberPOP noch nicht vor deutschen Gerichten verhandelt worden. Die Bezeichnung “illegal” ist also meine Meinung, gestützt auf die einschlägigen Paragraphen des Personenbeförderungsgesetzes. Sollte uber trotzdem der Meinung sein, seine finanzielle Stärke zur Einschüchterung zu benutzen und versuchen, diesen Text vom Netz zu bekommen, werde ich Euch natürlich brühwarm davon berichten.

PS: Zur heftigen Überschrift… Das macht man jetzt so im Internet! :D

Erstligaschicht!

11. Mai 2014

Wow, der SC Paderborn hat es grade tatsächlich perfekt gemacht. Mit einem 2:1 gegen Aalen stürmt er in die erste Bundesliga! Herzlichen Glückwunsch!

Und ich mach mich dann auf in die vermutlich stressigste Sonntagnachtschicht des Jahres. Mit abgesperrten Hauptstraßen und vermutlich über 10.000 feiernden Fans… :D